Refrath mit Heimsieg über Lüdinghausen

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Ann-Kathrin Spöri – wieder siegreich für den TVR. Foto: Georg Poluektov
Der TV Refrath hat den zweiten Heimspieltag der laufenden Saison glücklicher beendet als die Saisonpremiere gegen den BC Beuel. Mit Union Lüdinghausen war eine der stärksten Mannschaften der Liga zu Gast und am Ende freute man sich über einen 4:3 Erfolg und auch der Gegner war alles andere als unzufrieden.
Das kurzfristige Fehlen von Jan Colin Völker, der parallel das Finale bei den Belgian International bestritt, sorgte vor der Partie doch für einige Umstellungen, die sowohl beide Herrendoppel als auch das Mixed betrafen. So gingen auch ein Herrendoppel (Graalmann/Beck) und das gemischte Doppel (Graalmann/Ostermeyer) an den Gegner, zudem fand Lars Schänzler wenig Mittel gegen den angriffsstarken Holländer Fransman. Die vier Refrather Siege waren dann jedoch überzeugend. Ostermeyer/Nyenhuis und Nguyen/Schänzler siegten deutlich, ebenso Ann-Kathrin Spöri im Dameneinzel und auch Nhat Nguyen behielt die Oberhand gegen Kai Schäfer.
Nach drei personell schwierigen Spieltagen kann der TVR für den Rest der Hinrunde aus dem Vollen schöpfen und freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben, beginnend mit den Auswärtsspielen Anfang Oktober beim 1.BV Mülheim und TSV Trittau. Bei diesen und den folgenden Begegnungen haben die Verantwortlichen bei der Aufstellung der Mannschaft die Qual der Wahl, wer im Team steht und wer nicht.

Refrath 2 punktet erneut – Debüts für Marzoch und Stupplich

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Nikolaj Stupplich – Debüt in der Bundesliga mit 15. Foto: Andre Jahnke
Die „Bundesligareserve“ des TVR empfing am Samstag den starken Aufsteiger STC Solingen in der Halle Steinbreche. Nach den beiden Siegen zum Saisonstart stand Refrath 2 diesmal vor personellen Umstellungen.
Für Jenny Karnott spielte die 16-jährige Julie Marzoch, für Denis Nyenhuis der noch ein Jahr jüngere Nikolaj Stupplich. Beide machten ihre Sache sehr gut, vor allem Stupplich konnte über die gesamte Spieldauer seines Doppels mit Mark Byerly das Tempo der 2.Bundesliga mitgehen.
Dass die drei Spiele mit Beteiligung der „Youngster“ verloren gingen, überraschte wenig, etwas mehr die Niederlage im 1.Herrendoppel von Klauer/Holtschke. Beide hinterließen ebenso wie Anika Dörr in den ihren Einzeln anschließend jedoch einen starken Eindruck. Durch diese drei Siege holten sie für ihr Team trotz der 3:4 Niederlage einen verdienten Punkt und sorgten dafür, dass Refrath 2 weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz steht. Anfang Oktober geht es weiter mit einem Doppelspieltag in Berlin.

Beuels Zweite punktet trotz knapper Niederlage beim Meister

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Team 2 des BC Beuel
Am gestrigen Sonntag war die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel beim VorjahresMeister BC Hohenlimburg zu Gast. Trotz einer kämpferischen Leistung der Beueler Truppe musste sich das schwarz-gelbe Team am Ende mit 3:4 geschlagen geben. Dennoch konnte so der erste Punkt der Saison eingefahren werden. Die Mannschaft aus Südwestfalen, die sich nach dem Erfolg der vergangenen Saison gegen den Aufstieg in die 1. Bundesliga entschieden hatte, empfing das Beueler Team in Bestbesetzung.
Im Vergleich zur Meistersaison 2018/19 konnten sich der BC Hohenlimburg mit der Verpflichtung des Iren Joshua Magee und der Lettin Jekaterina Romanova personell weiter verstärken. Und so bestaunten die Zuschauer in der Sporthalle an der Wiesenstraße ein durchaus erstklassiges Herrendoppel zum Auftakt der Begegnung. Malte Laibacher und Joshua Magee forderten dem Beueler Duo Lukas Resch und Zach Russ alles ab. Das schnelle und spannende Duell auf Augenhöhe konnten am Ende die Gastgeber in drei knappen Sätzen für sich entscheiden.
Noch mehr Spannung bot lediglich das parallel laufende Damendoppel, in dem Katja Holenz und Vanessa Seele mit vollem Körpereinsatz alles in die Partie schmissen. Mit einem Matchball auf dem Schläger musste aber auch das Damendoppel am Ende in der Verlängerung des Entscheidungssatzes der Paarung Romanova/Fischer geschlagen geben.
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Die vielen mitgereisten Beueler Fans kamen auch im Anschluss nicht zur Ruhe, als sich die neue Formation aus Adam Pringle und Tim Fischer und das eingespielte Doppel Christian Bald und Fabian Stoppel gegenüberstanden.
Fast jeder Satz der Begegnung ging in die Verlängerung hinein und brachte somit nicht nur die Beueler Zuschauer an ihre Grenzen. Doch leider fehlte den jungen Bonnern auch hier das Quäntchen Glück zum Sieg und so zeigte der Spielstand nach den ersten Begegnungen ein ernüchterndes 0:3 an. Dennoch gab sich das Team nicht geschlagen und kämpfte auf und neben dem Feld weiter um jeden Ball. Souverän schlug Lukas Resch sein Gegenüber Magee im 1. Herreneinzel in vier Sätzen und auch Srayas P.V. lies im 2. Herreneinzel gegen Malte Laibacher nichts anbrennen. Dort gewann der junge Inder klar in drei Sätzen.
Neuer Zwischenstand: 2:3. Das junge Team wollte das Momentum aus den gewonnenen Einzeln in die parallel stattfindenden letzten Spiele der Begegnung, das Dameneinzel und das Mixed, übertragen. Im Dameneinzel bot Vanessa Seele eine kämpferische Leistung gegen die Lettin Jekaterina Romanova. Leider reichte es am Ende nicht für den Sieg, sodass das komplette Team nun hinter der Mixedpaarung Russ/Holenz stand. Ein Sieg würden die ersten Zähler auf dem Konto der 2. Mannschaft bedeuten.
Die Gegner Fabian Stoppel und Lena Fischer trieben das Spiel bis in den fünften, entscheidenden Satz, in dem die Beueler letztlich die Oberhand bewahren konnten. Am Ende gewann der Vorjahresmeister knapp mit 4:3. Unsere Zweite musste sich jedoch in keinem Spiel verstecken und hat erneut mit ihrem Kampfgeist und ihrer Leidenschaft gezeigt, dass sie definitiv in die Liga gehört! Luis Aniello La Rocca

Beuel weiterhin ungeschlagen in der Bundesliga

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Logo Beuel
Besser kann es kaum laufen: Mit drei Siegen in Folge sind die Badminton-Spieler des 1. BC Beuel in die neue Saison gestartet. Nach den beiden Auftaktsiegen eine Woche zuvor besiegte das Team am Samstag vor heimischem Publikum den Tabellenführer Blau-Weiß Wittorf klar mit 5:2.
Den Auftakt der Partie bildeten das Damendoppel und das 2. Herrendoppel. Leider verletzte sich hier der Wittorfer Sebastian Schöttler zu Beginn des dritten Satzes und musste das Spiel aufgeben. So ging Beuel rasch mit 1:0 in Führung. Parallel dazu zeigten Lisa Kaminski und Hannah Pohl im Damendoppel eine starke Leistung und konnten ihre Gegnerinnen Victoria Williams und Anastasia Shapovalova in vier Sätzen bezwingen. Zu einer spannenden Partie wurde das anschließende 1. Herrendoppel von Max Weißkirchen und Peter Briggs. Letztendlich behielten sie jedoch die Oberhand und konnten ihre Gegner im entscheidenden fünften Satz mit 11:6 besiegen.
Nachdem das Dameneinzel in drei Sätzen verloren ging, konnten Max Weißkirchen und Gurusaidutt Rajah Manuri Venkata ihre Herreneinzel jeweils deutlich in drei Sätzen gewinnen. Für den Neuzugang aus Indien, der erstmals im Trikot des 1. BC Beuel aufschlug, war dies ein Auftakt nach Maß.
Im abschließenden Mixed ging es für die Beueler Erste nun darum, mit einem möglichen 6:1-Sieg über Wittorf drei Tabellenpunkte einzufahren. Dabei lieferten sich Hannah Pohl und Peter Briggs mit ihren Gegnern einen echten Krimi. Leider fehlte den beiden im Entscheidungssatz das nötige Quäntchen Glück und die Partie ging mit 8:11, 13:11, 13:11, 6:11 und 8:11 verloren. Damit konnten die Beueler zwei Punkte aus dem Spiel mit nach Hause nehmen. Die Beueler Spielerin Lisa Kaminski zeigte sich zufrieden: „Wir haben heute eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und verdient mit 5:2 gewonnen. Mit etwas mehr Glück beim abschließenden Mixed wären sogar drei Punkte drin gewesen. Toll war auf jeden Fall wieder die Unterstützung durch unsere Fans in der Halle, die für mich zu den Besten der Liga zählen.“
Die nächsten Bundesliga-Spiele finden erst am Wochenende des 5. und 6. Oktobers statt. Dann sind in der Beueler Erwin-Kranz-Halle die Teams aus Freystadt und Neuhausen-Nymphenburg zu Gast. Die Beueler Spieler nutzen die Zeit bis dahin, um ihr Können auf internationalen Turnieren unter Beweis zu stellen. So sind viele von Ihnen bereits ab Donnerstag bei den Polish International in Bierun am Start. Joachim Resch

Drei Spiele, drei Niederlagen, trotzdem nicht unzufrieden

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Johann Höflitz. Foto: Steffen Nichterlein
Die Bilanz des SV GutsMuths Jena nach den ersten drei Begegnungen in der 2. Badminton-Bundesliga sieht verheerend aus. Drei Spiele, drei Niederlagen, mit nur zwei Tabellenpunkten vorletzter Platz der zehn Mannschaften starken Liga. Doch von Unmut oder gar Resignation ist im Team nichts zu spüren: „Klar sieht die Tabellensituation für uns im Moment nicht schön aus“, so Johann Höflitz, „doch wenn man bedenkt, dass wir in den drei ersten Spielen sehr schwere Gegner hatten und in jeder der Begegnung mit ein bisschen mehr Nerven, oder Glück, sogar noch mehr drin gewesen wäre, sind wir mit dem Saisonstart eigentlich nicht unzufrieden.“
Denn auch im ersten Heimspiel der Saison gegen den SV Fun-Ball Dortelweil, den Erstligaabsteiger, konnten sich die favorisierten Gäste erst im letzten Spiel als die glücklichen Sieger fühlen. Zuvor starteten die aus der Nähe Frankfurts angereisten Gäste zwar mit zwei Siegen im ersten Herrendoppel (Pit Hofmann/Moritz Predel) und Damendoppel (Tabea Tirschmann/Lisa Geppert), doch mit dem zweiten Herrendoppel (Johann Höflitz/Lennart Notni) konnte bald aufgeschlossen werden. Im Dameneinzel musste sich Dan Puong Nyugen geschlagen geben, aber das gemischte Doppel um Pit Hofmann und Laura Adam sorgte in einem packenden und vielumjubelten Fünfsatzspiel für den erneuten Anschlusspunkt. Führungsspieler Johann Höflitz konnte mit einem Sieg im ersten Herreneinzel seinen zweiten Erfolg an diesem Tag feiern und sogar den Ausgleich zum 3-3 Zwischenstand herbeiführen. Im letzten Spiel des Tages, dem zweiten Herreneinzel, verpasste Lennart Notni die Sensation nur knapp und so siegten die Gäste am Ende in einer hochklassigen und spannenden Begegnung mit 3-4. Damit gibt es zumindest einen Tabellenpunkt für die Jenaer Badmintonspieler und die Erkenntnis, dass drei schwere Gegner hinter sich gelassen wurden.
Die nächste Auswärtsfahrt führt am 5. und 6. Oktober quer durch die Republik, denn die Gegner sind der BC Offenburg und der SV Fischbach. Moritz Predel

Rückkehr in die Erfolgsspur – und an die Spitze

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck

Badminton-Bundesligist 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim meldet sich nach der Heimpleite gegen Refrath mit einem klaren 6:1 beim 1.BC Wipperfeld zurück
Die schnelle Rückkehr in die Erfolgsspur war das Ziel – und dieses erreichten die Badminton-Asse des deutschen Meisters 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim mit Bravour: Nach der 3:4-Heimniederlage vor Wochenfrist gegen den TV Refrath meldeten sich die Saarländer am vergangenen Samstag eindrucksvoll zurück und kamen beim 1.BC Wipperfeld zu einem überlegenen 6:1-Erfolg. Trotz des Fehlens der Nationalspieler Isabel Herttrich und Marvin Seidel (beide in Asien bei Turnieren unterwegs) strich der BCB damit die volle Ausbeute von drei Punkten ein – und eroberte mit sieben Zählern aus drei Partien obendrein sogar die Tabellenspitze, obwohl der 1.BC Beuel im Topspiel gegen den bisherigen Primus Blau-Weiß Wittorf-Neumünster mit 5:2 seinen dritten Sieg im dritten Spiel einheimste. „Es war auf jeden Fall sehr gut und wichtig, dass wir dank einer geschlossen starken Teamleistung sogar die vollen drei Punkte geholt haben“, sagte BCB-Teammanager Marcel Reuter: „Wir werden in dieser Saison ja noch häufiger nicht in voller Besetzung antreten können, daher ist es für uns nur umso wichtiger, direkt am Anfang so viele Punkte wie möglich zu holen.“
Die einzige Bischmisheimer Niederlage musste in Wipperfürth Neuzugang Stine Küspert im Dameneinzel hinnehmen. Die 20-Jährige unterlag ihrer Gegnerin Miranda Wilson mit 6:11, 10:12, 8:11. Letztlich sollte aber auch Küspert einen Punkt zum Erfolg beitragen, denn sie gewann an der Seite von Olga Roj in absolut souveräner Manier das Damendoppel gegen Jie Yao und Cisita Joity Jansen – mit drei Mal 11:6 setzte sich die BCB-Paarung klar durch. Eine überzeugende Vorstellung bot erneut auch der zweite Saarbrücker Neuzugang: Daniel Nikolov wies Wipperfelds Tschechen Adam Mendrek nach verlorenem ersten Satz noch mit 7:11, 11:8, 11:6 und 11:9 in die Schranken. Für den Bulgaren war es der dritte Sieg im dritten Einzeleinsatz der Runde. „Stine hat heute zwar ihr Einzel verloren, befindet sich insgesamt aber auf einem sehr guten Weg. Beide Neuen haben sich in der kurzen Zeit bereits super bei uns eingefügt“, fand Reuter lobende Worte. Eine Bank waren in Wipperfürth einmal mehr die Bischmisheimer Herrendoppel: Peter Käsbauer und Ruben Jille besiegten Jones Ralfy Jansen und Matthew Grimley glatt mit 11:5, 11:8, 11:9. Etwas mehr Mühe hatten Michael Fuchs und Johannes Schöttler, doch auch sie lösten ihre Aufgabe gegen Mendrek und Samuel Hsiao beim 11:9, 11:9, 10:12 und 11:6 letztlich mit Bravour.
Die weiteren Zähler für den 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim gingen am Samstag auf das Konto des Österreichers Luka Wraber, der den Finnen Ikka Heino mit 11:9, 11:6, 11:13 und 11:6 bezwang, sowie das Mixed um Roj und Jille, die Grimley/Jansen nach verlorenem Auftaktsatz schließlich ebenfalls in vier Durchgängen 8:11, 11:5, 11:4 und 11:9 in Schach hielten. Somit hatte der BCB diesmal deutlich weniger Probleme, als in der Vorsaison beim nur knappen 4:3-Erfolg an gleicher Stelle. Die frisch eroberte Spitzenposition kann der amtierende Meister am 4. und 5. Oktober weiter untermauern, wenn gegen das bis dato punktlose Schlusslicht TSV Neuhausen-Nymphenburg und den Tabellendritten TSV 1906 Freystadt zwei Heimspiele hintereinander anstehen. Ob Luise Heim dann wieder für den BCB zum Schläger greifen wird, bleibt abzuwarten. Die deutsche Einzelmeisterin der Jahre 2017 und 2018 ist laut Reuter weiterhin körperlich angeschlagen: „Luise ist noch nicht wieder zu einhundert Prozent fit. Wir wollen in ihrem Fall auch gar kein Risiko eingehen, daher ist es möglich, dass sie noch länger fehlen wird“, erläutert der BCB-Teammanager. Apropos längerer Ausfall: Für den ehemaligen deutschen Einzelmeister Fabian Roth neigt sich seine Verletzungs-Odyssee offenbar endlich dem Ende entgegen: „Fabian ist inzwischen ganz klar auf dem Weg der Besserung, wird immer fitter. Wann er genau zurückkommt, ist zwar noch nicht klar, aber ein Ende zumindest absehbar“, blickt Reuter zuversichtlich nach vorne – was auch der BCB seit vergangenem Samstag wieder in erhöhtem Maße tun kann. dbe

Überraschung für Offenburg bleibt aus

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Jonas Burger und Senja Töpfer, holen nach abgewehrtem Matchball den Anschlusspunkt zum 2:4. Foto Sven Heise
Die Offenburger unterliegen den Gästen aus Schorndorf mit 2:5 in eigener Halle Die Voraussetzungen für die Bundesligamannschaft des Badmintonclub Offenburg (BCO) waren alles andere als optimal.
Während die Einsätze der beiden Esten von vorneherein nicht geplant war, mussten vor dem Spieltag Paloma Wich und Johannes Discher verletzungsbedingt genauso wie Simon Discher und Andreas Müller. Damit kamen Samira Schilli, Tim Armbrüster und Nicholas Schwarz zu ihre ersten Bundesligaeinsätzen; als bei Jonas Burger noch eine Schnittverletzung am Fuß dazu kam war klar, dass es eine Herkulesaufgabe für die BCOler werden würde. Zumal die Schwaben bis auf eine Dame in voller Besetzung anrückten. Trotzdem wurde den Zuschauern tolles Badminton geboten, wobei die Offenburger zunächst einem Rückstand hinterherlaufen mussten, nachdem die BCO-Damen sich im Doppel in 3 Sätzen geschlagen geben mussten. Spannend machte es das erste Herrendoppel mit Jonas und Lukas Burger, die das Schorndorfer Spitzendoppel in 5 Sätzen mit feinstem Doppelspiel besiegen konnten.
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Da kam allerdings der Lauf für die Schwaben. Das zweite Herrendoppel ging genauso an die Gäste, wie das zweite Herreneinzel in dem Tim Armbrüster zwar mit einer tollen Leistung den ersten Satz für sich entscheiden konnte, dann aber seinem Gegner das Spiel überlassen musste. Im Dameneinzel holten die Gäste sich den 4. Punkt und sicherten sich damit bereits vorzeitig den Sieg der Partie. Die Offenburger mussten nunmehr die beiden ausstehenden Spiele gewinnen, wenn sie den Bonuspunkt einer 3:4-Niederlage noch mitnehmen wollten. Zunächst musste das Mixed aber einem 0:2 Satzrückstand hinterherkämpfen und im 3. Satz bei 9:10 sogar einen Matchball der Schorndorfer abwehren. Dann konnten Sie das Spiel aber drehen und holten den 2:4-Anschlusspunkt der in der Halle nochmals Hoffnung aufkeimen ließ. Im abschließenden Herreneinzel zeigte sich der Schorndorfer gegen Lukas Burger aber als zu gut aufgelegt und erspielte den Punkt zum 5:2-Endstand für die Gäste. Damit gehen die BCOler an diesem Spieltag leer aus, konnten aber auch gegen einen der Titelaspiranten teilweise auf Augenhöhe mitspielen und hieraus das Selbstbewusstsein für die nächsten Heimaufgaben gegen Jena und Marktheidenfeld am ersten Oktoberwochenende in der Nordwesthalle ziehen. Jürgen Burger

Mülheim siegt knapp gegen Trittau

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Logo Mülheim
In einer Partie des 3. Spieltags der 1. Badminton-Bundesliga siegte am Samstag der 1. BV Mülheim beim TSV Trittau mit 4-3.
Siege für die Mülheimer Mannschaft feierten Alexander Dunn / Callum Hemming (1. Herrendoppel), Lara Käpplein / Judith Petrikowski (Damendoppel), Alexander Dunn / Lara Käpplein (gemischtes Doppel) sowie Dmytro Zavadsky im Herreneinzel. Damit rangiert der 1. BV Mülheim mit vier Zählern auf dem sechsten Tabellenplatz, während der TSV Trittau punktgleich einen Rang dahinter platziert ist.
Am kommenden Spieltag empfangen die Mülheimer am 5.Oktober ab 16:00 Uhr den TV Refrath. Friederike Henze

Mülheim2 wehrt sich tapfer, kann jedoch hohe Niederlage nicht verhindern

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Logo Mülheim
Der 1. BVM 2 hat am Sonntag den BV Rot Weiß Wesel in Empfang genommen und wurde auf eine harte Probe gestellt. Leider war kein Punkt zu holen und der BVM 2 musste die Halle mit einem 0:7 verlassen.
Begonnen wurde mit den Doppeln. Zu Anfang sah alles gut aus, aber daraus hat sich ein wahrer Krimi entwickelt. Dennoch konnte kein Doppel zugunsten des BVM entschieden werden. Jeweils gingen die Spiele in fünf Sätzen an Wesel. Das Mixed verlief ähnlich zu den Doppeln. In 5 Sätzen wurde hart gekämpft, aber am Ende hat es nicht gereicht. Die Einzel verliefen für Wesel deutlich besser. Unsere Mülheimer Einzelspieler konnten dem leider nicht viel entgegensetzen.
Trotz dieser harten Niederlage versucht das Team die nächsten Spiele wieder anzugreifen und weiterhin Spaß am Spiel zuhaben.
Friederike Henze

Neubiberg arbeitet sich im Süden hoch

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Logo TV Marktheidenfeld
Am dritten Spieltag der 2. Bundesliga Süd gelang Neubiberg in eigener Halle ein 6:1-Erfolg gegen Schlusslicht Fischbach. Die drei Punkte hievten die Bayern auf Platz drei der Tabelle. Marktheidenfeld stand dem jedoch in nichts nach und siegte gegen Aufsteiger Hofheim ebenfalls mit 6:1. Sie stehen damit punktgleich hinter Neubiberg. Das höchste Tagesergebnis lieferte hingegen Bischmisheim ab, die in Remagen mit 7:0 gewannen und weiterhin die Tabelle anführt. Mit einem Punkt dahinter ist weiterhin Schorndorf platziert, die heute beim Aufsteiger Offenburg mit 5:2 die Oberhand behielten. Zu einem Punktgewinn reichte es für Jena, die in eigener Halle gegen Erstligaabsteiger Dortelweil mit 3:4 unterlagen.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim03307165
2SG Schorndorf23306147
3Neubiberg03216138
403216138
5Dortelweil032151110
6131231011
703122714
803122714
9Jena03122813
10Fischbach03031615

Trittau vor Wesel im Norden

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Logo Trirrau
Im zweiten Teil des dritten Spieltages in der 2. Bundesliga Nord dominierte Wesel in Mülheim mit 7:0. Die drei erworbenen Punkte brachten sie auf Platz zwei der Tabelle. Spitzenreiter ist nun die Erstliga-Reserve von Trittau, die gegen Hamburg Horn mit 5:2 gewannen und damit knapp vor Wesel liegen. Hohenlimburg behielt knapp mit 4:3 gegen Beuel II die Oberhand und belegt nun aktuell Rang fünf.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Trittau03306147
203216156
3032151110
4Solingen032151110
5Hohenlimurg032151110
6Horner TV032141110
7EBT Berlin032131011
8Mülheim03123813
903031714
1003031714

Bischmisheim wieder alleine vorne

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Logo Bischmisheim
Am dritten Spieltag der 1. Bundesliga setzte sich Titelverteidiger Bischmisheim wieder alleine an die Spitze durch einen 6:1-Sieg gegen Wipperfeld und damit als einzigstes Team an diesem Tag mit einem 3-Punkte-Erfolg. Beuel bremste vorerst den Höhenflug von Wittorf mit einem 5:2-Erfolg. Nach vorne setzte sich auch Freystadt, die gegen den Aufsteiger Neuhausen mit 5:2 gewannen. Knappe Ergebnisse gab es in Refrath, als die Gastgeber mit 4:3 gegen Lüdinghausen die Oberhand behielten. Trittau musste gar in eigener Halle durch Mülheim eine 4:3-Niederlage einstecken, konnte jedoch noch einen Punkt ergattern.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
103217156
203306147
303215127
4032151110
503124119
6032141011
7032141011
8031241011
903031615
1003030615

EBT siegt im Berliner Lokal-Duell

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Logo Refrath
Im geteilten dritten Spieltag der 2. Bundesliga Nord bezwang EBT Berlin den Aufsteiger Berliner Brauereien mit 5:2. Refrath mit seiner Erstliga-Reserve unterlag in eigener Halle Solingen mit 3:4.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Trittau03306147
203216156
3032151110
4Solingen032151110
5Hohenlimurg032151110
6Horner TV032141110
7EBT Berlin032131011
8Mülheim03123813
903031714
1003031714

BCB peilt am Samstag die nächsten Zähler an

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Logo Bischmisheim
Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim möchte die jüngste 3:4-Heimniederlage gegen Refrath beim 1. BC Wipperfeld rasch reparieren.
Der Auftakt in die neue Bundesliga-Saison lief für die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim mit einem Sieg und einer Niederlage durchwachsen. Nach der jüngsten 3:4-Heimschlappe am vergangenen Sonntag gegen den TV Refrath peilt der amtierende deutsche Meister am Samstag beim 1. BC Wipperfeld (15 Uhr) nun eine schnelle Rückkehr in die Erfolgsspur an. Obwohl der Gegner mit einem 3:4 bei Union Lüdinghausen und dem 2:5 gegen den 1. BV Mülheim schwach gestartet ist, dürfte auf den BCB im Bergischen Land alles andere als ein Selbstläufer warten. Das bislang letzte Saarbrücker Gastspiel in Wipperfürth sollte jedenfalls als warnendes Beispiel herhalten: Im Januar diesen Jahres waren die Saarländer bei ihrem schwer erkämpften 4:3-Erfolg gerade noch mit einem blauen Auge davongekommen. Der BCB musste seinerzeit auf mehrere Leistungsträger verzichten – so, wie es auch diesmal wieder der Fall sein wird: Die Nationalspieler Isabel Herttrich und Marvin Seidel sind momentan bei den Vietnam Open international gefordert und werden daher wie bereits im Heimspiel gegen Refrath nicht zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite müssen aber auch die Gastgeber mit Mark Lamsfuß auf einen ihrer Topspieler verzichten. Der 25-Jährige ist der internationale Partner sowohl von Herttrich wie auch von Seidel und daher ebenfalls in Asien unterwegs. Im Herrendoppel war für die an Position zwei gesetzten Lamsfuß und Seidel im Achtelfinale gegen ein südkoreanisches Duo in drei Sätzen Endstation. Im Mixed ereilte die topgesetzten Herttrich/Lamsfuß im Achtelfinale knapp das Aus gegen die Indonesier Pia Zebadiah Bernadet und Ricky Karandasuwardi (23:21, 21:23 und 16:21). Besser lief es für die beiden Bischmisheimer jeweils mit Linda Efler (Union Lüdinghausen) als Partnerin. Im Damendoppel und im gemischten Doppel stand für Herttrich und Seidel zumindest schon mal der Sprung ins Viertelfinale.
In der Bundesliga müssen dagegen andere die Kohlen aus dem Feuer holen. Wer dann gegen den 1. BC Wipperfeld letztlich zum Zug kommt, bleibt abzuwarten. Für den Gegner ist es die dritte Bundesliga-Spielzeit, in der Vorsaison fehlte Wipperfeld am Ende nur ein einziges Pünktchen zum sechsten Platz und damit zum Erreichen der Play-Offs. Zu den Leistungsträgern zählen weiterhin der deutsche Nationalspieler Jones Ralfy Jansen, der finnische Meister Ikka Heino und der deutsche Einzel-Vizemeister Samuel Hsiao. Auch das schottische Nachwuchstalent Matthew Grimley konnte gehalten werden. Neu in der Mannschaft ist der mehrfache tschechische Junioren-Meister und Einzelspezialist Adam Mendrek. Außerdem sind im Bereich der Damen zwei überaus erfahrene ehemalige Olympia-Teilnehmerinnen zum Aufgebot hinzugekommen: Cheng Wen Hsing aus Taiwan bereichert ebenso das Wipperfelder Team, wie die gebürtige Chinesin und später für die Niederlande startende Yao Jie. Eine Option für Doppel und Mixed bleibt in Wipperfürth die Finnin Jenny Nyström. Im Gegensatz zum knappen Auswärtsspiel war der Heimauftritt des BCB in der Vorsaison eine mehr als klare Angelegenheit: 7:0 hieß es seinerzeit für die Saarländer – am Samstag zählt in erster Linie mal die Rückkehr in die Erfolgsspur. dbe

Beuel2 geht auf Punktejagd in Hohenlimburg

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Logo Beuel
Am Sonntag, 15. September, steht der dritte Spieltag der 2. Bundesliga Nord an. Für die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel geht es dann zum BC Hohenlimburg.
Eine Woche ist seit dem letzten Einsatz vergangen, die Kraftreserven wurden aufgefrischt und das Team ist bereit, sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Jetzt wollen die Beueler die ersten Punkte der noch jungen Saison einfahren.
Als Meister der vergangenen Saison und mit bereits drei Punkten aus den ersten zwei Spieltagen geht die Heimmannschaft des BC Hohenlimburg als klarer Favorit ins Spiel. Die vergangenen Aufeinandertreffen zeigen aber, dass auch gegen diesen Gegner wichtige Punkte für den Fortlauf der Saison zu holen sind.
Von einer offenen und spannenden Begegnung ist vor allem deshalb auszugehen, weil sich die Zusammensetzung beider Mannschaften mit der neuen Saison geändert hat. So schlägt neuerdings Joshua Magee für den BC Hohenlimburg auf – ein alter Bekannter aus der 1. Bundesliga, der zuvor für den TV Refrath aktiv war.
Auch das Beueler Team ist für die Begegnung gut aufgestellt: Mit Verstärkung aus der 1. Bundesligamannschaft und der wie immer hochmotivierten Stammbesetzung der Zweiten ist das Team bestrebt, die Position in der Tabelle zu ändern. Die Beueler freuen sich auf ein nervenaufreibendes Aufeinandertreffen zweier alter Bekannter. Lennart Konder

Hauptstadtderby zur Heimspielpremiere

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Das Team der Berliner Brauereien, v. l.: Saruul Shafiq, Bennet Köhler, Daniela Wolf, Philipp Salow, Lena Reder, Florian Kaminski, Timo Ayush

Für den SV Berliner Brauereien (SVBB) geht es in der 2. Bundesliga mit dem ersten Heimspiel weiter. Morgen kommt es gleich zu Saisonbeginn zum Derbykracher gegen EBT Berlin. Nach den ersten beiden Spieltagen, die knapp verloren wurden, ist die Motivation in der Mannschaft groß, gegen den direkten Tabellenkonkurrenten (8. Platz SVBB, 9. Platz EBT) den ersten Sieg einzufahren.
Kein leichtes Unterfangen, wie die Personalsituation des Gegners verdeutlicht: Im Gegensatz zum SVBB, dessen erste Mannschaft im Vergleich zur Vorsaison personell unverändert in die 2. Liga gestartet ist, hat sich EBT Berlin mit zwei Spieler*innen aus Irland verstärkt. Nach Einschätzung des Mannschaftskapitäns Timo Ayush wird es ein hart umkämpftes Spiel: “Man kann die Mannschaft von EBT aufgrund der veränderten Personalsituation noch nicht so richtig einordnen. Es wird spannend und in unserer Heim Halle muss man uns erstmal schlagen.”
Der SVBB hat die Möglichkeit, aus den Erfahrungen der letzten Woche zu lernen: Das sogenannte 11er-System, bei denen die Sätze nur verkürzt bis 11 gespielt werden, erfordert eine konzentrierte Spielweise von Anfang an.
Wo man letzte Woche in den entscheidenden Spielsituationen noch zu straucheln begann, wird die Mannschaft vor heimischer Kulisse alles daransetzen, das Ende für sich zu entscheiden. Spannende Spiele sind vorprogrammiert, kommt vorbei! Wann? Samstag, 14.09. |14:00 Uhr Wo? Smetanastr. 31, 13088 Berlin Robert Mauer

Aufwärtstrend gegen Trittau fortsetzen

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Thakur Siddharath. Foto: Marc Pastoors
Holperig startete der 1. BV Mülheim in die neue Bundesligasaison 2019/20. Nach der deftigen 1-6 Heimniederlage gegen den amtierenden deutschen Meister, dem 1. BC Bischmisheim, gelang dem deutschen Rekordmeister am Folgetag mit dem 5-2 Auswärtssieg in Wipperfeld die Widergutmachung. Um den Aufwärtstrend fortzusetzen, tritt die Truppe um Teammanager Jonathan Rathke am Samstag die Reise in den hohen Norden zum TSV Trittau an.
Gegen den Vorjahresachten soll nun der zweite Saisonsieg eingefahren werden. „Wir peilen gegen Trittau schon einen Sieg an. Mit einem 4-3 wäre ich zufrieden. Ein höherer Sieg wäre eine Zugabe“, so der Teammanager. Das die beiden Partien der letzten Spielzeit vom BVM mit jeweils 4-3 gewonnen wurden, kann als gutes Omen gewertet werden. Aber die Fahrt nach Trittau wird alles andere als ein Spaziergang. Zu schwer wiegen auf Mülheimer Seite die verletzungsbedingten Ausfälle der beiden Routiniers, Johanna Goliszewski und Alexander Roovers. Zwar wurde für Roovers kurzfristig Thakur Siddharath verpflichtet, jedoch verließ der Inder am letzten Wochenende zweimal als Verlierer das Spielfeld. Dennoch ist Rathke von den Qualitäten seines Neuzugangs überzeugt: „Thakur hat in seinen Spielen noch unter einer Zerrung gelitten und konnte somit seine volle Leistung nicht abrufen. Ich bin aber absolut von seinem Potential überzeugt. Er wird noch für Aufsehen sorgen“.
Den TSV Trittau schätzt der Mülheimer Teammanager stärker als in der letzten Saison ein. Insbesondere das Dameneinzel wird schwer zu gewinnen sein. Aber ganz chancenlos ist man auch dort nicht, hat doch die erst 17-Jährige Britin Rachel Sugden am letzten Wochenende mit zwei Siegen für den BVM für Aufsehen gesorgt. Hingegen sieht Rathke seine Mannschaft in den beiden Herrendoppeln und im Mixed in der Favoritenrolle, während im Damendoppel und in den beiden Herreneinzeln die Erfolgschancen eher bei 50:50 liegen.
Unter dem Strich werden sich am Samstag ab 15:00 Uhr, wie schon in der letzten Saison, zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegnen, hoffentlich erneut mit dem glücklicheren Ende für den 1. BV Mülheim. Ein Sieg wäre nicht nur für das Selbstvertrauen wichtig, sondern ebenso dafür, dass das Saisonziel nicht in Gefahr gerät. Dazu noch einmal Jonathan Rathke: “Unser Saisonziel ist trotz der Verletzungsausfälle ganz klar das Erreichen des Play-Off-Viertelfinales“. Und dazu muss man am Ende der Punkterunde mindestens Platz 6 erreichen. Ein Sieg gegen den Mitkonkurrenten aus Trittau würde dazu helfen. Kai Kulschewski

Mülheim II hofft auf Punktgewinn

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Der erste Doppelspieltag der Saison liegt erfolgreich hinter der zweiten Mannschaft des 1.BV Mülheim. Kommenden Sonntag, den 15.09.2019, steht nun das nächste Heimspiel an. Um 12.00 Uhr wird in der Harbecke-Halle Saarn der Vizemeister des Vorjahres erwartet, der sich gegen einen Aufstieg in die 1. Bundesliga entschieden hat.
Der BV RW Wesel hat, ebenso wie die Mülheimer Reserve, bereits drei Punkte auf dem Konto. “Auch wenn die Weseler Mannschaft nicht mehr ganz die aus der letzten Saison ist, hat sie sich sehr stark am ersten Doppelspieltag präsentiert”, so Teamcaptain Jonathan Rathke. “Vielleicht sind sie noch stärker als letztes Jahr. Wir müssen alle an unser Leistungslimit gehen, um gegen Wesel gewinnen zu können.”
Und so ist das Ziel für das Mülheimer Team am kommenden Sonntag, alles aus sich rauszuholen, den zahlreich erwarteten Mülheimer Fans spannende Spiele zu zeigen und einen Punkt aus der schwierigen Begegnung mitzunehmen. Friederike Heinze

Jena trifft auf den Erstligaabsteiger aus Dortelweil

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Pit Hofmann (re.) und Johann Höflitz (li.) in der letztjährigen Begegnung des SV GutsMuths Jena gegen den SV Fun-Ball Dortelweil 2. Foto: Moritz Predel
Erst im letzten Punktspielwochenende der letzten Saison hat es sich entschieden, dass der SV Fun-Ball Dortelweil wieder in die zweite Badminton-Bundesliga absteigt. Daraus folgte auch, dass die zweite Mannschaft, mit welcher sich die Jenaer Badmintonspieler letztes Jahr maß, aus der zweiten Liga in die Regionalliga zwangsabsteigen musste. Kein Verein darf zwei Mannschaften in einer der beiden Bundesligen starten lassen.
Und so steht den Jenaern mit einem Erstligaabsteiger in der dritten Begegnung der Saison erneut ein schwerer Gegner gegenüber. In den gegnerischen Reihen befindet sich unter anderem Patrick Kämnitz, welcher ebenfalls lange Zeit am Sportgymnasium in Jena trainiert und vor einigen Jahren sogar die deutsche Rangliste angeführt hat. Der breite Kader der in Bad Vilbel, bei Frankfurt, ansässigen Mannschaft wird nach dem Abstieg trotz zahlreicher Abgänge von weiteren erstligaerfahrenen Akteuren wie Thomas Legleitner, Peter Lang, David Peng, Sandro Kulla, Theresa Wurm und der Dänin Emilie Juul Möller besetzt.
Nichtsdestotrotz freuen sich die Saalstädter auf das erste Heimspiel der Saison vor heimischem Publikum. Spielstart ist der 15.09., 11:00 Uhr in der Halle des Sportgymnasiums Jena. Das Ziel der Begegnung ist es, der schnellsten Rückschlagsport der Welt alle Ehre zu machen und mindestens einen Punkt, den es bei einer knappen Niederlage mit drei, von insgesamt sieben Spielen pro Begegnung, an der Saale zu lassen. Alle Schaulustigen und Sportinteressierten sind herzlich zum Heimspielauftakt des SV GutsMuths Jena eingeladen. Moritz Predel

Der erste Heimsieg für Refrath soll her

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Nhat Nguyen ist wieder an Bord. Foto: Andre Jahnke
Am kommenden Samstag möchte der TV Refrath den bisher ganz gut verlaufenen Saisonstart mit dem ersten Heimsieg noch deutlich verbessern. Um 18 Uhr ist mit Union 08 Lüdinghausen ein starker Gegner zu Gast, der nicht nur in der letzten Saison Vierter wurde, sondern auch mit voller Kraft auf eine weitere Playoff-Saison zusteuern möchte.
Lüdinghausen ist von allen Bundesligateams vermutlich am meisten von der Olympia Qualifikation betroffen, denn vier Leistungsträger wollen 2020 nach Tokio. Dies ist auch der Grund, warum mit Lina Efler und Yvonne Li die beiden besten Damen und Asien statt in Refrath spielen werden.
Doch natürlich verfügt Union darüber hinaus noch über eine konkurrenzfähige Mannschaft, die zwar auch noch auf Josche Zurwonne verzichten muss, aber sonst alle Leistungsträger an Bord haben wird. Der TV Refrath tritt noch ein letztes Mal ohne die Geschwister Magee und Max Schwenger an, dafür ist jedoch Nhat Nguyen im 1.Herreneinzel wieder an Bord. Ein knapper Sieg für Refrath liegt im Bereich des Möglichen und soll nach der Heimniederlage gegen Beuel nun eine Siegesserie weiterführen, die beim Auswärtserfolg in Bischmisheim am vergangenen Sonntag begonnen hat.

Starker Aufsteiger kommt nach Refrath

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Logo Refrath
Mit dem STC Solingen ist am Samstag (14 Uhr Halle Steinbreche) ein sehr starker Zweitligaaufsteiger in Refrath zu Gast. STC konnte aus den ersten beiden Spielen drei Punkte ergattern, einen weniger als Refrath. Erwartet wird ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem keins der 7 Spiele zu einer klaren Angelegenheit werden dürfte.
Auf Refrather Seite ist Anika Dörr wieder an Bord und wird mit Jenny Karnott gegen das starke Solinger Damendoppel antreten. Ein knapper Gesamtsieg für den TV Refrath sollte möglich sein.

Glänzender Auftakt für Schorndorf

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Simon Kramer siegte im Doppel. Foto: Ulrich Kolb
Badminton-Zweitligist SG Schorndorf ist glänzend in die Saison gestartet. Nach zwei Heimsiegen gegen den TV Marktheidenfeld (4:3) und den SV GutsMuths Jena (5:2) stehen die Daimlerstädter auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Schorndorfer Mannschaft hat die Bewährungsprobe gegen zwei starke Gegner hervorragend bestanden.
Daran hatte auch das neu formierte Frauendoppel Xenia Kölmel/Kerstin Wagner seinen guten Anteil. In beiden Partien landete das Schorndorfer Doppel glatte Dreisatzsiege. Gegen Marktheidenfeld mit 11:7, 11:3, 11:8. Mit dem Sieg von David Kramer/Benjamin Wahl im ersten Doppel war das ein starker Einstieg in die Partie. Doch die Franken kamen zurück. Tim Specht/Christopher Ames setzten sich mit 11:9 im dritten Satz gegen Marco Weese/Andreas Geisenhofer durch. Und auch die TV-Spielerin Brid Stepper kam zu einem Viersatz-Erfolg gegen die Schorndorferin Xenia Kölmel. Im Mixed spielten Benjamin Wahl/Kerstin Wagner das 3:2 für die SG Schorndorf heraus gegen Fabian Specht/Theresa Redelbach.
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Nach der 1:3-Satzniederlage von David Kramer gegen Tim Specht musste das 2. Einzel über den Sieg entscheiden. Simon Kramer und Christopher Ames kämpften leidenschaftlich um jeden Punkt. Der Schorndorfer Simon Kramer holte im fünften Satz mit 11:9 den umjubelten Punkt zum 4:3-Endstand für die SG Schorndorf. Der Schorndorfer Spielauftakt in den Doppeln gegen den SV GutsMuths Jena war ebenfalls stark. David Kramer/Benjamin Wahl setzten sich mit 14:12 im vierten Satz gegen Moritz Predel/Pit Hofamnn durch. Xenia Kölmel/Kerstin Wagner besiegten Laura Adam/Lisa Geppert mit 12:10, 11:8, 11:5.
Andreas Geisenhofer/Marco Weese schrammten im zweiten Doppel knapp am Sieg vorbei: 8:11 im fünften Satz. Xenia Kölmel gab gegen Dan Puong Nguyen den zweiten Satz mit 4:11 ab. In Satz Zwei und Drei holte die Baden-Württembergische Meisterin aber die 3:1-Führung mit 11:6, 11:9. Die Entscheidung fiel dann erneut im zweiten Einzel. Simon Kramer setzte sich gegen Lennart Notni mit 12:10 im vierten Satz durch – 4:1. David Kramer legte im ersten Einzel gegen Johann Höflitz nach mit 11:6, 11:2, 11:3. Die letzte Partie ging an die Gäste: Benjamin Wahl/Kerstin Wagner unterlagen im Mixed Pit Hofmann/Laura Adam in fünf Sätzen. Endstand 2:5. Ulrich Kolb

Beuel startet mit zwei Auswärtssiegen in die Bundesliga-Saison

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Logo Beuel
Mit zwei Siegen ist die 1. Mannschaft des BC Beuel hervorragend in die neue Saison der Badminton-Bundesliga gestartet. Bereits am Freitagabend hat das Team das Lokalderby beim Deutschen Vizemeister TV Refrath mit 5:2 für sich entschieden. Am Sonntag folgte dann ein 4:3-Sieg in Lüdinghausen Mit einem Blitzstart eröffnete die Beueler Erste am Freitag die Begegnung in Refrath: Mit 2:0 ging das Team nach dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel in Führung. Max Weißkirchen und Peter Briggs setzten sich klar in drei Sätzen mit 12:10, 11:6 und 11:4 gegen Raphael Beck und Lars Schänzler durch. Parallel dazu besiegten Hannah Pohl und Lisa Kaminski das Refrather Damendoppel Carla Nyenhuis und Ann-Kathrin Spöri in vier Sätzen 11:8, 11:8, 7:11 und 11:8.  Zu einem Krimi entwickelte sich das 2. Herrendoppel. Hier konnten sich die beiden Nachwuchstalente Lukas Resch und der Schotte Adam Pringle am Ende im entscheidenden fünften Satz mit 11:4 gegen ihre Gegner durchsetzen. Die weiteren Beueler Punkte holten Max Weißkirchen mit einem klaren Dreisatzsieg im 1. Herreneinzel sowie Hannah Pohl und Peter Briggs, die in einem hochklassigen Mixed am Ende in fünf Sätzen die Oberhand behielten. Lediglich Lisa Kaminski im Dameneinzel und Lukas Resch im 2. Herreneinzel mussten ihre Spiele in drei bzw. vier Sätzen verloren geben.
Tolle Unterstützung erhielt die Mannschaft von zahlreichen Beueler Fans, die ihr Team nach Refrath begleitet hatten. Beuels Nummer Eins, Max Weißkirchen, sagte nach dem Spiel: „Wir sind im Vorfeld davon ausgegangen, dass es hier in Refrath eine ganz enge Partie wird. Dass wir am Ende so deutlich gewonnen haben, freut uns natürlich sehr“. Mit dem Auftaktsieg gegen Refrath und entsprechendem Selbstbewusstsein im Gepäck trat das Team dann am Sonntag bei Union Lüdinghausen an.
Mit einer starken Leistung wurden direkt zu Beginn sowohl die beiden Herren- als auch das Damendoppel klar gewonnen. Dabei kam erstmals der Engländer Zach Russ zum Einsatz. An der Seite von Lukas Resch feierte er im 2. Herrendoppel seinen ersten Sieg im Beueler Trikot. Für die 4:0-Führung sorgte schließlich Lisa Kaminski. Sie gewann in drei Sätzen mit 11:7, 11:5 und 12:10 gegen Eva Janssens. Nachdem Max Weißkirchen im 1. Herreneinzel verletzungsbedingt aufgeben musste und sowohl das Mixed als auch das 2. Herreneinzel verloren gingen, stand am Ende ein 4:3-Erfolg für den 1. BC Beuel zu Buche. Mit den vier Punkten zum Saisonauftakt ist man beim 1. BC Beuel hochzufrieden. Schön war es auch zu sehen, dass die beiden Neuzugänge, Zach Russ und Adam Pringle, sich hervorragend in das Team integriert haben und ihre Spiele jeweils gewannen.
Am kommenden Samstag, 14. September, hat die Erste ihr erstes Saisonspiel vor heimischem Publikum. Um 18 Uhr empfängt das Team dann in der Erwin-Kranz-Halle in Beuel die Mannschaft von Blau-Weiß Wittorf. Die Norddeutschen sind aktuell Tabellenführer, punktgleich mit dem 1. BC Beuel. Joachim Resch

Beuels Zweite verpasst erste Saisonpunkte knapp

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Die Zweite von Beuel. Foto: BC Beuel
Die Zweite startete dieses Wochenende mit einem Doppelspieltag in die neue Saison. Leider liefen die Partien gegen den BV Rot-Weiß Wesel und den 1. BV Mülheim 2 nicht ganz wie erhofft.
Am Samstagmorgen machte sich das Beueler Zweitliga-Team voller Tatendrang auf den Weg zum ersten Saisonspiel in Wesel. Lukas Resch und Zach Russ aus der 1. Mannschaft verstärkten die Stammbesetzung der Zweiten. Mit dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel wurde die Partie eröffnet. Hochmotiviert starteten SchwarzGelben in die Spiele und Lukas und Zach gelang es, den Auftakt perfekt zu machen. In knappen drei Sätzen konnten sie sich gegen das Weseler Doppel Marijn Put und Jan Felix Matulat durchsetzen. Auf Damenseite legten Kati und Vanessa einen guten Start hin. Mit 2:1 in Sätzen gingen sie nach dem dritten Satz in Führung, mussten sich am Ende jedoch im Entscheidungssatz mit 5:11 geschlagen geben.
Das 2. Herrendoppel versprach von Beginn an, ein spannendes und auch spielentscheidendes Match zu werden. Der Neuzugang der Zweiten, Adam Pringle, und Tim Fischer sahen sich mit Rowan Scheurkogel und Jona van Nieuwerke mit zwei Weseler Neuzugängen konfrontiert. Am Ende hieß das Ergebnis leider 12:10 im Entscheidungssatz für die Heimmannschaft. Auch fast alle weiteren Spiele verliefen leider nicht zugunsten der Beueler. Sowohl Anke Fastenau als auch Lennart Konder mussten sich im Dameneinzel bzw. 2. Herreneinzel in drei Sätzen geschlagen geben. Im Gemischten Doppel legten Adam und Vanessa eine beeindruckende Leistung hin. Doch auch in diesem Spiel ging der Punkt nach vier Sätzen an die Mannschaft aus Wesel.
Lukas Resch sorgte allerdings noch für einen Zähler: Im 1. Herreneinzel spielte er grandios auf und schaffte es, den in der vergangenen Saison ungeschlagenen Marijn Put in vier Sätzen zu bezwingen. Somit verabschiedete sich die Beueler Truppe mit einer 2:5-Niederlage aus Wesel und verpasste knapp den ersten Punkt der Saison.
Am nächsten Morgen hieß der Gegner dann 1. BV Mülheim 2. Nach dem knapp verpassten Punkt am Vortag war das Ziel für diesen Tag klar: Mindestens einen Punkt mit nach Hause bringen, wenn nicht sogar mehr. Die Partie startete mit dem 2. Herrendoppel und dem Damendoppel. Das Damendoppel bestritten Kati und Vanessa und spielten gegen Katharina Altenbeck und Judith Petrikowski. Trotz starker, kämpferischer Leistung holten sich die Mülheimer in drei Sätzen den ersten Punkt. Ebenso verlief es auch im 2. Herrendoppel: Luis und Lennart fanden nach deutlich verlorenem ersten Satz gegen Christopher Skrzeba und Marvin Datko zwar den Weg ins Spiel, zogen jedoch nach zwei weiteren Sätzen in der Verlängerung den Kürzeren. Tim und Adam gelang es, im 1. Herrendoppel gegen Pasquale Czeckay und Martin Kretzschmar in vier Sätzen den ersten Punkt für die Heimmannschaft zu holen. Danach nahm das Spiel so richtig Fahrt auf: Im Dameneinzel zwang Anke Katharina Altenbeck mit einer kämpferischen Glanzleistung in den Entscheidungssatz. Leider gewann Katharina am Ende die Oberhand und sicherte mit einem 11:8 im fünften Satz den dritten Punkt für ihr Team.
Parallel lief das 1. Herreneinzel, wo sich Lennart und René Rother gegenüberstanden. Nach einem souveränen Start auf Beueler Seite kämpfte René sich zurück ins Spiel und somit ging auch dieses Einzel in den entscheidenden fünften Satz. Nach langem Hin und Her und einigen grauen Haaren auf der Zuschauerseite konnte Lennart beim Stand von 14:14 den letzten Punkt für sich entscheiden und somit auf ein 2:3 verkürzen.
Zu diesem Zeitpunkt war die Stimmung in der Halle schon sehr am Kochen, jedoch sollte es noch dramatischer werden. Mit dem Ziel vor Augen, den dritten Spielpunkt und damit den ersten Tabellenpunkt der Saison einzufahren. starteten Vanessa und Adam in das Gemischte Doppel gegen Marvin Datko und Judith Petrikowski. Es folgte ein sehr offenes und spannendes Match auf Augenhöhe. Aber auch in diesem Spiel setzten sich die Gäste am Ende mit 11:9, 10:12, 11:6 und 11:9 durch.
Daraufhin folgte wohl das lauteste Spiel des Abends. Tim Fischer traf im 2. Herreneinzel auf Pasquale Czeckay. Nach einem 15:14-Erfolg im ersten Satz standen die Karten gut, noch einen Punkt aus diesem Spiel mitzunehmen. Jedoch zeigten sich nach den nächsten zwei Sätzen (9:11; 6:11) erste Ermüdungserscheinungen auf Beueler Seite. Doch mit der Gelben Wand im Rücken und motiviert durch die laute Unterstützung seiner Mannschaft und der Fans legte Tim nochmal alles in das Spiel und gewann den vierten Satz 14:12. Im Entscheidungssatz zeigte Pasquale starke Nerven und beendete das Spiel mit 11:8 im dritten Satz. Somit hieß der Endstand, wie auch bereits am Vortag, 2:5 aus Sicht der Beueler Mannschaft. Die knapp verlorenen Spiele zeigen aber, dass das Team durchaus Siegpotenzial hat – und das wollen die Beueler beim nächsten Auswärtsspiel am kommenden Sonntag, 15. September, beim BC Hohenlimburg ausschöpfen.
Lennart Konder

Zwei Punkte zum Auftakt der Saison für den TV Refrath

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Brian Holtschke/ Lars Schänzler. Foto: Heinz Kelzenberg
Mit einem Sieg und einer Niederlage startete der TV Refrath in seine elfte Bundesligasaison. Bereits am Freitag eröffnete die Heimpartie gegen den 1.BC Beuel die neue Spielzeit, in dem sich der TVR den Gewinn der Deutschen Meisterschaft als Ziel gesetzt hat.
Wie bereits in den beiden Jahren zuvor setzte es zu Saisonbeginn direkt eine Heimniederlage. Beuel war personell besser aufgestellt und nutzte die Gunst der Stunde. Drei verlorene Doppel zu Beginn brachten das Refrather Team direkt fast aussichtslos in Rückstand und auch Lars Schänzler hatte im 1.Herreneinzel diesmal keine Siegchance. Mit den gezeigten Leistungen zeigten sich die Refrather Verantwortlichen jedoch sehr zufrieden, nutzten doch drei der vier Neuzugänge die Gelegenheit, sich einem zahlreichen Heimpublikum zu präsentieren. Ann-Kathrin Spöri spielte mit Carla Nyenhuis ein gutes Doppel und holte sich anschließend einen ungefährdeten Sieg im Dameneinzel. Brian Holtschke überzeugte genau wie Hauke Graalmann im 2.Herrendoppel, bevor er gegen den gleichaltrigen dreifachen Deutschen Jugendmeister Lukas Resch auf Beueler Seite knapp gewinnen konnte. Auch Raphael Beck zeigte sich trotz Trainingsrückstand in guter Form, war jedoch mit Lars Schänzler im 1.Herrendoppel gegen starke Gegner ein ganzes Stück vom Sieg entfernt.
Ein wenig trauerte die Mannschaft dem dritten gewonnenen Spiel hinterher, denn zwischenzeitlich schöpften alle TVR-Fans die Hoffnung, dass das neu gebildete Mixed Graalmann/Nyenhuis vielleicht gewinnt. Letztlich reichte es jedoch nicht ganz zum Sieg und Beuel fuhr mit einem 5:2 Erfolg nach Hause. Mit großer Freude auf die gerade noch rechtzeitig aus der Ukraine zurückgekehrten Kilasu Ostermeyer und Jan Colin Völker fuhr man am Sonntag nach Saarbrücken zum Spiel gegen den Deutschen Meister 1.BC Bischmisheim. Durch seinen Halbfinaleinzug in der Ukraine musste leider der fest eingeplante Nhat Nguyen für die Begegnung passen und Brian Holtschke kam zu seinem zweiten Erstligaeinsatz.
Aufstellungstechnisch entschied man sich vor der Partie, die beiden Doppelspezialisten Beck/Völker und die Einzelspieler Holtschke/Schänzler aufs Feld zu schicken, parallel kam es zur Premiere des Damendoppels Nyenhuis/Ostermeyer. Das alle drei Paare an diesem Tag so gut harmonierten, überraschte so gut wie jeden in der Halle. Es kam zu zwei gutklassigen, spannenden Fünfsatzkrimis bei den Herren und einem Viersatzmatch bei den Damen, allesamt mit den Refrather Doppeln als Sieger. Somit war Kilasu Ostermeyers Einstand geglückt, hatte sie doch die gesamte Nacht im Flugzeug bzw. auf dem Flughafen in Istanbul verbracht, um rechtzeitig zum Spiel zurück zu sein. Zudem hatte Lars Schänzler eindrucksvoll bewiesen, dass es den Begriff „reiner Einzelspieler“ in dieser Form wohl nicht mehr geben sollte.
Drei Erfolge in drei Doppeln in Bischmisheim – das war dem TV Refrath selbst beim 6:1 Erfolg im Vorjahr an gleicher Stelle nicht gelungen. In seiner Paradedisziplin hing Schänzler noch fünf Sätze hintendran und bezwang den Österreicher Wraber im 1.Herreneinzel zum Zwischenstand von 4:0. Anschließend war sich Carla Nyenhuis im 168. Bundesligaspiel für ihren Verein nicht zu schade, erstmals im Dameneinzel aufzulaufen. Eine zweite Karriere unter neuem Namen in neuer Disziplin ist aber wohl nach eigener Aussage ausgeschlossen.
Für sie war Stine Küspert jedoch noch zu stark, genau wie Daniel Nikolov für Brian Holtschke, der in seinem sechsten Wochenendspiel nach 23 gespielten Sätzen keine Energie mehr fand, dem Bulgaren Paroli zu bieten. Der 4:3 Erfolg in Bischmisheim entschädigte vollends für die Niederlage gegen Beuel und steigerte die Vorfreude auf den kommenden Samstag, wenn beim Heimspiel gegen Lüdinghausen (18 Uhr, Halle Steinbreche) endlich auch Nhat Nguyen wieder im Team stehen wird.

Schöne Siege gegen den Meister und Vizemeister des Vorjahres

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Team2 des TV Refrath. Foto: Heinz Kelzenberg
Mit einem überzeugenden 4:3 Erfolg über den BC Hohenlimburg startete die 2. Mannschaft des TV Refrath in ihre Zweitligasaison. Dabei war niemand geringeres zu Gast, als der Meister des Vorjahres, der BC Hohenlimburg.
Die beiden Herrendoppel konnten unterschiedlicher nicht sein: Graalmann/Holtschke gelang fast alles und sie fuhren einen erfreulichen Sieg ein. Klauer/Nyenhuis spielten ebenfalls sehr gut, gewannen aber noch nicht einmal einen Satz. Parallel fuhr das Refrather Damendoppel Spöri/Karnott einen recht lockeren Sieg ein. Ann-Kathrin Spöri hatte gar keine Probleme mit der Lettin Romanova und Brian Holtschke gewann 3:2 gegen Malte Laibacher. Damit stand der Sieg fest und anschließend lieferten sich Chris Klauer und Josh Magee noch einen harten, langen Kampf bis zum Ende des 5. Satzes, den der Ire schließlich gewann. Das abschließende Mixed mit Graalmann/Karnott harmonierte super, unterlag jedoch in 2:3 Sätzen, so dass Hohenlimburg einen Zähler mitnehmen konnte, der TV Refrath jedoch mit 4:3 den ersten Saisonsieg feiern durfte.
Ohne Brian Holtschke, der ins 1.Team aufrücken musste, reiste man am Sonntag zum BV Wesel RW, dem Vizemeister des Vorjahres. Mit an Bord war auch Mark Byerly, der tags zuvor nur als Coach aktiv gewesen war. Etwas unerwartet lag der TV Refrath nach den verlorenen Doppeln von Graalmann/Klauer und Spöri/Karnott mit 0:2 zurück, bevor Denis Nyenhuis und Mark Byerly deutlich mit 3:0 ein erstes Ausrufezeichen setzten. Es folgten zwei beeindruckende Einzel, in denen sowohl Christopher Klauer den in der letzten Saison stärksten Spieler der Liga, Marijn Put aus Belgien, ohne Satzverlust bezwang, als auch Ann-Kathrin Spöri souverän mit 3:0 gegen Ella Diehl die Oberhand behielt.
Beim Stand von 3:2 war es dem Mixed Graalmann/Karnott vorbehalten, den Siegpunkt zu holen. Parallel kämpfte sich Routinier Denis Nyenhuis gegen seinen 10 Jahre jüngeren belgischen Gegner durchs 2. Herreneinzel, in dem er hauchdünn mit 9:11 im fünften Satz verlor.
Vier Punkte aus zwei Spielen gegen die vermeintlich besten Teams der Liga sind mehr als ein guter Start für die 2.Mannschaft des TV Refrath. Am kommenden Samstag trifft man bereits beim nächsten Heimspiel (14 Uhr, Halle Steinbreche) auf den starken Aufsteiger STC Solingen, der auch schon 3 Punkte aus den ersten beiden Spielen geholt hat. Mit an Bord ist dann auch wieder Anika Dörr.

Titelverteidiger mit gemischter Bilanz zum Rundenauftakt

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Dem Top-Start in der Fremde folgt die Ernüchterung zuhause
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Badminton-Bundesligist 1.BC Saabrücken-Bischmisheim siegt zum Einstand klar in Mülheim, verpatzt aber das Heimdebüt gegen Vizemeister Refrath
Der amtierende deutsche Badminton-Meister 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim ging am Sonntag nach dem 6:1-Auftaktsieg vom Vortag beim 1. BV Mülheim eigentlich mit Rückenwind in die Neuauflage des vergangenen Final-Four-Endspiels gegen den TV Refrath – sollte man meinen. Doch die anfängliche Euphorie war im ersten Heimauftritt der neuen Bundesliga-Saison dann ganz schnell verflogen. Der BCB setzte den Auftakt in der Joachim-Deckarm-Halle komplett in den Sand. Bereits nach den ersten vier Duellen des Tages war die erste Saisonniederlage für den Titelverteidiger besiegelt, am Ende hatte Refrath in Saarbrücken mit 4:3 die Nase vorne. „Das kommt eben dabei raus, wenn die halbe Mannschaft in Sachen Olympia-Qualifikation unterwegs ist“, sagte Clubchef Frank Liedke, als das Geschehen am Sonntag noch in vollem Gang war. Im Vergleich zum Spiel in Mülheim musste der BCB beim Heimdebüt ohne die zu Turnieren nach Asien aufgebrochenen Isabel Herttrich und Marvin Seidel auskommen. Auch Luise Heim war gegen Refrath nicht dabei, ebenso wenig Peter Käsbauer und Altmeister Michael Fuchs, der am Vortag in Mülheim noch zum Auftaktsieg beigetragen hatte. Durch die vielen Ausfälle mussten die Saarländer im ersten Heimspiel improvisieren – was aber nicht mit dem erhofften Erfolg einherging.
Im Herrendoppel unterlagen Johannes Schöttler und Patrick Scheiel trotz einer starken kämpferischen Leistung zum Auftakt in fünf Sätzen Refraths Lars Schänzler und Brian Holtschke (9:11, 12:10, 10:12, 11:5 und 9:11). Das Damendoppel entschieden die Gäste in vier Durchgängen für sich: Kilasu Ostermeyer und Carla Nyenhuis erwiesen sich beim 15:13, 11:3, 9:11 und 15:13-Erfolg über Olga Roj (geb. Konon) und BCB-Neuzugang Stine Küspert im entscheidenden Moment als das kaltschnäuzigere Paarung. „Von der Nervosität her ging es eigentlich. Ich war jetzt nicht unbedingt mehr aufgeregt als sonst“, sagte Küspert nach ihrem Debüt für den neuen Verein. Nur wenige Augenblicke danach stand schon fest, dass ihr zweiter Auftritt des Tages allenfalls noch für Ergebniskosmetik gut sein würde: Ruben Jille und der zweite BCB-Neuzugang Daniel Nikolov blieben im zweiten Herrendoppel für ihren großen Kampf unbelohnt. Dabei sah es im Match gegen Refraths Jan Colin Völker und Raphael Beck für die neu zusammengestellte Bischmisheimer Paarung zwischenzeitlich sehr gut aus. Nach einem 9:11 im ersten Satz drehten die Saarländer die Partie, gewannen die Sätze zwei und drei mit 11:8 und 11:4. Im vierten Durchgang lagen Jille/Nikolov mit 7:6 vorne, als die Netzkante für den Gegner rettend eingreifen musste – es war der Wendepunkt im Spiel. Danach behaupteten sich Beck/Völker mit 11:8, 11:9 und brachten den Sieg der Gäste aus Bergisch-Gladbach vorzeitig unter Dach und Fach, nachdem unmittelbar zuvor Luka Wraber sein Herreneinzel ebenfalls in fünf Durchgängen abgegeben hatte. Der Österreicher in BCB-Diensten fand gegen Schänzler nie richtig zu seinem Spielrhythmus und zog nach einer leistungsmäßigen Achterbahnfahrt mit 9:11, 11:9, 3:11, 11:7 und 9:11 den Kürzeren.
„So gut der Start gestern in Mülheim auch war – heute ist es das glatte Gegenteil“, lautete das ernüchternde Zwischenfazit von BCB-Boss Liedke. Hinten raus gelang den Gastgebern gegen Refrath zumindest noch ein halbwegs versöhnlicher Abschluss der Heimpremiere: Küspert behielt in ihrem Bundesliga-Einzeldebüt gegen Carla Nyenhuis klar mit 11:8, 11:6 und 11:2 die Oberhand. Nikolov siegte im Herreneinzel ebenso glatt mit 11:7, 11:4, 11:6 gegen Holtschke. Und das gemischte Doppel um Roj und Jille rang Völker/Ostermeyer 13:11, 11:13, 11:4 und 15:14 nieder – gleichbedeutend mit dem 3:4-Endstand und wenigstens einem Zähler für die Tabelle. Im Tableau reiht sich der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim mit vier Punkten vorerst auf Rang drei ein, nachdem der Titelverteidiger am Samstag zum Saisonstart mit einem 6:1 beim 1. BV Mülheim die optimale Ausbeute eingefahren hatte. Beim letztjährigen Meisterschaftsdritten von der Ruhr legte der neue Bulgare Nikolov ein starkes Debüt hin: Der Neuzugang vom SV Fun-Ball Dortelweil gewann an der Seite von Nationalspieler Seidel das erste Herrendoppel gegen Siddharath Thakur und Dmytro Zavadsky überaus souverän mit 11:2, 11:5, 11:3. Später geriet Nikolov auch im Einzel gegen den Ukrainer Zavadsky nie in Gefahr und siegte überlegen in drei Sätzen (11:8, 11:5, 11:6). Ebenfalls glatte Siege feierten Bischmisheims Damendoppel um Herttrich und Roj mit ihrem 11:7, 11:3 und 11:4-Erfolg über Rachel Sugden und Lara Käpplein sowie das gemischte BCB-Doppel. Jille/Roj bezwangen Käpplein und den Schotten Alexander Dunn mit 11:9, 12:10 und 11:7. Etwas mehr Mühe hatten das zweite Herrendoppel und Luka Wraber im Herreneinzel: Der Österreicher verlor gegen den Inder Thakur den ersten Durchgang mit 7:11, ehe Wraber das Geschehen komplett an sich riss und mit drei Mal 11:5 keinerlei Zweifel aufkommen ließ. Mit heftiger Gegenwehr sahen sich anfangs Michael Fuchs und Jille im Duell mit den Mülheimern Dunn und Marvin Datko konfrontiert, ehe sie sich mit 15:13, 7:11, 11:5 und 11:6 durchsetzten. Die einzige Niederlage des Tages kassierte in Mülheim Luise Heim. Sie unterlag der jungen Schottin Rachel Sugden in einer umkämpften Partie in vier Sätzen 11:13, 8:11, 13:11 und 6:11.
Das nächste Bundesliga-Spiel führt den BCB am kommenden Samstag um 15 Uhr zum 1. BC Wipperfeld, der mit zwei Niederlagen bei Union Lüdinghausen und zuhause gegen Mülheim nur mäßig in die Runde gestartet ist. Ähnlich wie der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim muss auch der nächste Gegner aus Wipperfürth auf einen absoluten Topspieler verzichten. Mark Lamsfuß ist der international Spielpartner sowohl von Herttrich als auch von Seidel und daher aktuell ebenfalls in Asien unterwegs. dbe

Zwei bittere Niederlagen zum Saisonbeginn für Jena

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Die Mannschaft von Jena, v.l.n.r.: Johann Höflitz, Laura Adam, Moritz Predel, Lisa Geppert, Pit Hofmann, Dan Puong Nguyen, Stefan Wagner, Lennart Notni. Foto: D. Nguyen
Es war von vornherein klar, dass die ersten Saisonspiele gegen den TSV Neubiberg/Ottobrunn 1920 und die SG Schorndorf nicht einfach werden würden. Beide Mannschaften sind perspektivisch im oberen Mittelfeld einzuordnen und gehören nicht zu den akuten Abstiegskandidaten. Und so geht die Ausbeute von insgesamt nur einem Punkt aus diesen zwei Spielen wohl in Ordnung- wenn da nicht so viel mehr drin gewesen wäre.
Gegen den Münchener TSV starteten die Saalstädter sehr gut. Die neuformierte Paarung aus Lisa Geppert und Laura Adam brachten die GutsMuthser im Damendoppel in Führung. Im ersten Herrendoppel mit Pit Hofmann und Moritz Predel konnte beinahe nachgelegt werden- denkbar knapp wurde dieses Spiel im Entscheidungssatz mit 11-13 verloren. Dan Phuong Nguyen, erst 17 Jahre jung, spielte ein starkes Dameneinzel, aber auch dieser Punkt blieb mit nur zwei Punkten Differenz im Entscheidungssatz bei der Heimmannschaft. Johann Höflitz und Lennart Notni konnten jedoch ungefährdete Siege in den Herreneinzeln einfahren, so dass es an Laura Adam und Pit Hofmann war, mit dem Mixed die Entscheidung über Sieg und Niederlage herbeizuführen. Mit zwei Sätzen im Rücken und insgesamt drei Satz-, Match- und Siegpunkten konnten sie die Führung nicht über die Linie bringen. In dieser Saisonauftaktsbegegnung waren die Thüringer dem Sieg zum Greifen nah, mussten sich aber mit einer 4-3 Niederlage und einem Tabellenpunkt zufrieden geben.
Die Begegnung am Sonntag, gegen die Stuttgarter SG Schorndorf verlief ähnlich. Auch hier wäre zumindest ein Punkt möglich gewesen, doch die Baden-Württemberger nutzen ihren Heimvorteil aus, gewannen die knappen Spiele und waren mit einem Endstand von 5-2 die etwas bessere Mannschaft. Gegen diese starken Auftaktgegner so knapp zu verlieren- trotz allem lässt sich Positives daraus ziehen: „Wir haben gesehen, dass wir das Potential haben nicht nur mitzuspielen, sondern solch schwierige Begegnungen auch zu gewinnen. Nun müssen wir mit unserer zum Großteil noch sehr jungen Mannschaft dieses Potential nur noch nutzen“, so Teammanager Stefan Wagner,
Das nächste Punktspiel wird allerdings nicht leichter. Mit dem SV Fun-Ball Dortelweil kommt am Sonntag, dem 15.09, der Absteiger der ersten Liga in die Halle des Sportgymnasiums. Um Punkte an der Saale zu halten, braucht die Jenaer Mannschaft des Jahres 2017 & 2018 möglichst große Unterstützung des Publikums, wenn ab 11:00 Uhr der Federball angeschlagen wird. Moritz Predel

Zum Ligaauftakt drei Punkte für Aufsteiger

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Das Bundesligateam des BC Offenburg. Foto Jochen Berger
Der BC Offenburg startet in seine erste Bundesligasaison mit einem 5:2-Sieg und einer 3:4-Niederlage 
Bei den brisanten Duellen gegen die beiden diesjährigen Mitaufsteiger lieferten sich die Offenburger gleich zwei heiße Duelle.Erst im sechsten Spiel der spannenden Partie, dem Mixed, fiel die Entscheidung zu Gunsten des BCO als Jonas Burger und Senja Töpfer nach fünf Sätzen den Punkt zum 4:2 erkämpft hatten.Im abschließenden ersten Herreneinzel konnten die Ortenauer dann ebenfalls nach fünf Sätzen auf 5:2 erhöhen.Mit zwei Punkten ein gelungener Einstieg in die neue Saison.
In der Sonntagspartie beim TV Hofheim hatten die Offenburger den schlechteren Start. Sowohl das erste Herrendoppel, als auch das Damendoppel gingen an die Hessen.Der BCO verkürzte zwar mit dem zweiten Herrendoppel auf 1:2, musste dann aber nach dem Dameneinzel und dem Mixed einem 1:4 Rückstand hinterherlaufen. Im ersten Herreneinzel konnte Karl Kert in drei3 Sätzen auf 2:4 verkürzen und damit die Hoffnung auf den Bonuspunkt für den BCO aufrechterhalten.Das 2 Herreneinzel entwickelte sich zu einem dramatischen 5-Satz-Match. Im fünften. Satz konnte Lukas Burhger mit einer enormen Nerven- und Energieleisitung den zweiten Matchball zum 15:14 für den BCO verwandeln und unter dem Jubel der mitgereisten Offenburger Fans den wichtigen Bonuspunkt erkämpfen.
“Ein nervenaufreibendes Wochenende mit allem was Bundesligabadminton und das Spielsystem zu bieten hat. Aber wir sind mit unseren drei Punkten für den Einstieg in die 2. Liga zufrieden und haben gesehen, was wir können, dass es aber auch noch ein hartes Stück Arbeit wird, den Klassenerhalt zu schaffen“, zieht Teammanager Jürgen Burger das Fazit für den Auftakt des Zweitligisten. Der Blick geht nun zum ersten Heimspiel der Offenburger am kommenden Sonntag, den 15.09. in der Nordwesthalle. Jürgen Burger

Starkes schottisches Debüt bei Mülheim

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Lara Käpplein (Hintergrund) und Rachel Sugden. Foto: Marc Pastoors
Dass sich das neuformierte Bundesligateam des 1. BV Mülheim erst noch finden müsste, war den Verantwortlichen vor Saisonbeginn klar. Insbesondere war bewusst, dass es ein schwerwiegendes Unterfangen wird, die zum Saisonbeginn verletzten bzw. erkrankten Stammkräfte Alexander Roovers, Johanna Goliszewski und Tom Wolfenden zu ersetzen.
Deshalb verwundert es auch niemanden, dass zu Saisonbeginn am Samstag in der heimischen innogy-Halle eine deutliche 1-6 Niederlage gegen den amtierenden deutschen Meister, den 1. BC Bischmisheim Saarbrücken eingefahren wurde, zumal die Gäste aus dem Saarland in ihrer momentan stärksten Besetzung an die Ruhr reisten. Neben den erwähnten Ausfällen kam auch noch hinzu, dass der eingeplante Russe Konstantin Abramov seinen Flug von Moskau verpasste und so erst kurz vor Ende des Spieles in der Halle eintraf. Ihn ersetzte kurzfristig der Neuzugang der 2. Mülheimer Mannschaft Marvin Datko, der an der Seite des Schotten Alex Dunn unverhofft zu seinem Erstligadebüt kam und eine beeindruckende Leistung zeigte. Das Mülheimer Duo gewann gegen den starken Niederländer Ruben Jille an der Seite des „Altmeisters“ Michael Fuchs den zweiten Satz, unterlag im 1. Satz nach vergebenen Satzbällen erst in der Satzverlängerung und leistet auch in den letzten Sätzen drei und vier massive Gegenwehr. Lichtblicke an diesem durchwachsenden Samstagnachmittag waren zudem die beiden schottischen Neuzugänge Alex Dunn und insbesondere die erst 17 jährige Rachel Sugden, die ihr Dameneinzel gegen die frühere deutsche Meisterin Luise Heim sicherlich etwas überraschend in vier Sätzen für sich entschied und so für das einzige Mülheimer Erfolgserlebnis sorgte.
Dass ein Findungsprozess manchmal schneller erfolgt als viele denken, zeigte sich bereits am darauffolgenden Sonntag, als das Team eine beeindruckende Leistung beim Gastspiel beim 1. BC Wipperfeld zeigte und mit einem 5-2 Erfolg die Rückreise in das Ruhrgebiet antrat. Erneut überzeugten unsere beiden schottischen Neuzugänge. Rachel Sugden siegte zunächst knapp in fünf Sätzen im Damendoppel an der Seite von Lara Käpplein, die ebenfalls eine starke Vorstellung im bergischen Land zeigte und gewann auch ihr 2. Dameneinzel in der 1. Badminton Bundesliga, in dem sie die Niederländerin Yao Jie ebenfalls in fünf Sätzen besiegte. Dunn harmonierte im 1. Herrendoppel bereits sehr gut mit Konstantin Abramov und ließ dem Dreisatz- Erfolg im 1. Herrendoppel einen ebensolchen an der Seite von Lara Käpplein im Mixed folgen. Einen deutlichen Anteil am sonntäglichen Sieg hat jedoch auch Dymtro Zavadsky, der den ersten Satz gegen den Deutschen Samuel Hsiao knapp verlor und im zweiten Satz bereits nahezu aussichtslos mit 1: 8 zurücklag. Ab diesem Moment spielte der Ukrainer, der nunmehr bereits im achten Jahr für den 1. BV Mülheim im Einsatz ist, seine ganze Routine aus, gewann die nächsten zehn Spielpunkte in Folge und somit den zweiten Satz. Trotz aufopferungsvoller Gegenwehr seines Wipperfelder Kontrahenten sicherte sich Zavadsky mit Spielfreude auch die darauffolgenden Sätze drei und vier.
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Einzig der indische Neuzugang Siddharath Thakur zeigte noch Eingewöhnungsschwierigkeiten. In den jeweiligen Auftaktsätzen des Herrendoppel am Sonntag sowie seinem Einzel am Samstag zeigte „Sid“ jedoch, welches Potenzial in ihm steckt. Teammanager Rathke ist deshalb von seinem Schützling überzeugt und geht davon aus, dass der junge Inder für sein Team zukünftig die erhoffte Verstärkung darstellt. Mit dem Auftakt, der erwarteten Niederlage gegen den deutschen Serienmeister aus Saarbrücken sowie einem etwas deutlicheren Sieg als erwartet beim 1. BC Wipperfeld war Rathke, der aufgrund seiner beruflichen Abwesenheit die Spiele am Liveticker verfolgte, sehr zufrieden und hofft, dass sich dieser positive Trend auch in den nächsten Spielen fortsetzt. Frank Thiemann

Horner TV auf Anhieb wieder Spitze

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Matthias Kicklitz. Foto: Pernilla Flato
Auch dieses Jahr steht der Horner TV in der 2. Bundesliga nach den ersten zwei Spieltagen an der Tabellenspitze. Zum Auftakt der 2. Bundesliga startete das Team vom Horner TV mit der Besetzung Mats Hukriede, Matthias Kicklitz, Alexander Semrau, Ciar Pringel, Annika Schreiber und Weronika Krawiec vor heimischer Kulisse durch. Am Samstag gegen SG EBT Berlin stand es nach den Doppeln 2:1 für die Hamburger. Aber auch beide Herreneinzel konnten die Hanseaten souverän für sich entscheiden. Als dann auch der Mixed-Punkt nach Hamburg ging, mussten die Berliner vom Brandenburger Tor sich 2:5 geschlagen geben. Am Sonntag gegen die SV Berliner Brauereien stand es nach dem Damendoppel und dem 1. Herrendoppel 1:1. Das 2. Herrendoppel war noch gar nicht beendet, als Matthias Kicklitz das 1. Herreneinzel bereits in 3 Sätzen für den Horner TV entschieden hatte. Das 2. Herrendoppel ging an Berlin. Das 2. Herreneinzel und das Mixed konnten am Ende des Tages erneut 2 Punkte für das Team sichern. Mit insgesamt 4 Punkten und einem sehr starken Auftritt von Matthias Kicklitz sowohl im Einzel, als auch im Doppel, ist dies ein wirklich gelungenes erstes Spielwochenende. “Mit diesem Start sind wir sehr glücklich, zumal wir auf Thuc Phuong Nguyen, die bei den Jugendeuropameisterschaften Deutschland vertrat, verzichten mussten. Das gab uns die Gelegenheit Weronika Krawiec zu ermöglichen, erste Erfahrungen in der Bundesliga zu sammeln.”, freut sich Thorsten Flato nah dem 2. Spieltag. Marianne Flato

Drei Punkte für Mülheim2 am Wochenende

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Katharina Altenbeck. Foto: Marc Pastoors
Für die zweite Mannschaft des 1.BVM startete die Saison am Samstag gegen den Aufsteiger STC BW Solingen in der Innogy-Halle in Mülheim.
Allerdings war dieses Spiel ein holpriger Start für die Zweite. Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Sowohl das zweite Herrendoppel, das Dameneinzel als auch das Damendoppel gingen an die Heimmannschaft, wohingegen das erste Herrendoppel, das erste Herreneinzel und das Mi der Gegner für sich gewinnen konnte. Somit musste das zweite Herreneinzel von Pasquale Czeckay gegen Steffen Becker über Sieg oder Niederlage entscheiden. Trotz einer 2:0-Satzführung konnte der BVM´ler das Spiel nicht nach Hause bringen. Der letzte Punkt ging damit an den STC, welcher das Spiel letztendlich mit 4:3 für sich entscheiden konnte. Die zweite Mannschaft des BVM ging trotzdem positiv mit einem Punkt aus diesem Spieltag, denn schon am nächsten Tag folgte die zweite Herausforderung.
In dem zweiten Spiel des Wochenendes traten die Mülheimer auswärts gegen die zweite Mannschaft des 1.BC Beuel an. Auch hier entwickelten sich die Spiele auf Augenhöhe, wobei der BVM sich das Damendoppel und das zweite Herrendoppel in glatten drei Sätzen holen konnten. Auch das Mixed, das Dameneinzel und das zweite Herreneinzel konnte Mülheim für sich gewinnen. Ein unfassbares Match lieferte sich im ersten Herreneinzel unser Einzelspezialist René Rother. Er sowie sein Gegner Lennart Konder boten den Zuschauern der Bonner Halle ein nervenzerreißendes Spiel mit vielen langen Ballwechseln. Leider konnte sich René am Ende nicht belohnen und verlor im fünften Satz denkbar knapp mit 14:15.
Der BVM beendete den ersten Ligadoppelspieltag der Saison demnach mit einem hart erkämpften 5:2 Sieg gegen den 1.BC Beuel 2. Insgesamt ist die Mannschaft mit ihrer Leistung sowohl auf dem Feld als auch hinter dem Feld zufrieden und kann positiv gestimmt in die nächsten Spieltage gehen. Judith Petrikowski

Aufsteiger schlagen sich passapel im Süden

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Logo Bischmisheim
Nach dem zweiten Spieltag in der 2. Bundesliga Süd steht die Bundesliga-Reserve von Bischmisheim an der Spitze, nachdem sie heute beim Erstliga-Absteiger Dortelweil mit 4:3 gewannen. Schorndorf siegt souverän gegen Jena, die sich am Tabellenende wieder finden. Schlusslicht Fischbach muss sich Aufsteiger Remagen mit 2:5 beugen. Knapp ging es hingegen im Duell der beiden Aufsteiger Hofheim und Offenburg zu, dass die Gastgeber Hofheim mit 4:3 für sich entschieden. In eigener Halle musste hingegen Neubiberg eine 3:4-Niederlage gegen Marktheidenfeld hinnehmen.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim03307165
2SG Schorndorf23306147
3Neubiberg03216138
403216138
5Dortelweil032151110
6131231011
703122714
803122714
9Jena03122813
10Fischbach03031615

Bischmisheim erlebt Desaster in eigener Halle

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Logo Wittorf
Titelverteidiger Bischmisheim musste zu Hause am zweiten Spieltag der 1. Bundesliga viel einstecken. Gegen Refrath wurden die Saarländer auf dem falschen Fuß erwischt und lagen plötzlich 0:4 zurück. Mit dem Gewinn der letzten drei Spiele sicherten sie sich das 3:4 und noch einen Punkt. Team der Stunde ist derweil Wittorf, die beim Aufsteiger und Schlusslicht Neuhausen den zweiten Sieg mit 5:2 einfuhren und damit neuer Spitzenreiter sind. Beuel siegte in Lüdimghausen knapp mit 4:3 und nimmt den dritten Rang vor Bischmisheim ein. Mülheim unterlag in eigener Halle gegen Mülheim mit 2:5.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
103217156
203306147
303215127
4032151110
503124119
6032141011
7032141011
8031241011
903031615
1003030615

Hamburger neuer Spitzenreiter im Norden

Ein neues Bild in der Tabelle der 2. Bundesliga Nord gab es am zweiten Spieltag. Wesel rutschte mit einer 3:4-Niederlage in eigener Halle gegen Refrath II auf Platz fünf ab. Ihren Platz nahm nun der Der Hamburg Horner TV ein, die gegen den Aufsteiger Berliner Brauereien mit 4:3 gewannen. Danach folgen die Bundesligareserven von Refrath und Trittau. Auf Rang vier folgt nun Mülheim II, die in Beuel II überlegen 5:2 gewannen.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Trittau03306147
203216156
3032151110
4Solingen032151110
5Hohenlimurg032151110
6Horner TV032141110
7EBT Berlin032131011
8Mülheim03123813
903031714
1003031714

Bischmisheim und Offenburg vorne im Süden

Nach dem ersten Spieltag in der 2. Bundesliga Süd gelang Aufsteiger Offenburg der erste Sieg gegen Mitaufsteiger Remagen mit 5:2. Damit stehen sie punktgleich mit der Bundesliga-Reserve von Bischmisheim, die heute in Hofheim ebenfalls mit 5:2 siegten. Schorndorf, Neubiberg und Dortelweil gelang je ein 4:3-Sieg, bei dem die Gegner auch je einen Punkt mit nach Hause nahmen.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim03307165
2SG Schorndorf23306147
3Neubiberg03216138
403216138
5Dortelweil032151110
6131231011
703122714
803122714
9Jena03122813
10Fischbach03031615

Bischmisheim wieder auf Erfolgsspur

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Logo Bischmisheim
Seine herausragende Form bewies am ersten Spieltag der 1. Bundesliga wieder Titelverteiger Bischmisheim. In Mülheim gab es einen 6:1-Erfolg und damit der einzige Drei-Punkte-Sieg an diesem Tag. Trittau und Beuel folgen auf den Plätzen mit einem 5:2-Erfolg. Ebenfalls siegen konnten Wittorf und Lüdinghausen, die jedoch gegen ihre Gegner Freystadt und Wipperfeld beim 4:3 einen Punkt abgaben.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
103217156
203306147
303215127
4032151110
503124119
6032141011
7032141011
8031241011
903031615
1003030615

Wesel führt den Norden an

Am ersten Spiel der 2. Bundesliga haben drei Teams je mit 5:2 gewonnen und damit je zwei Punkte auf dem Konto. Je einen Punkt, also mit dem Ergebnis 4:3, gaben Solingen und Refrath ab.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Trittau03306147
203216156
3032151110
4Solingen032151110
5Hohenlimurg032151110
6Horner TV032141110
7EBT Berlin032131011
8Mülheim03123813
903031714
1003031714

Refrath unterliegt zum Auftakt gegen Beuel

logo-refrath
Logo Refrath
Zum Auftakt der 1. Bundesliga hatte Refrath Gäste aus Beuel. Die zogen gleich das Tempo an und lagen schnell 4:0 vorne. Die drohende 3-Punkte-Niederlage verhinderten Ann-Kathrin Spöri im Damen-Einzel und Brian Holtschke im zweiten Herren-Einzel, konnten aber die 2:5-Niederlage nicht verhindern.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
103217156
203306147
303215127
4032151110
503124119
6032141011
7032141011
8031241011
903031615
1003030615

Bischmisheim mit schwierigem Auftaktprogramm

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Beim Dritten und gegen den Vize: Knallerstart für den Meister. Badminton-Bundesligist 1.BC Saabrücken-Bischmisheim beginnt die Mission Titelverteidigung beim 1. BV Mülheim und zuhause gegen den TV Refrath
Für die Badminton-Asse des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim beginnt die neue Bundesliga-Saison mit einem doppelten Einsatz, der es gehörig in sich hat: Seine erste Partie führt den amtierenden Deutschen Meister am kommenden Samstag zum 1. BV Mülheim, wo ab 16.30 Uhr das Auftaktduell mit dem Meisterschaftsdritten der vergangenen Bundesliga-Spielzeit ansteht. Tags darauf empfängt der BCB dann ab 15 Uhr den aktuellen Vizemeister TV Refrath zur Heimpremiere in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle. Im vergangenen April hatten die Saarländer sich im Endspiel des Final-Four-Turniers in Willich mit einem 4:2-Erfolg über die Bergisch-Gladbacher den insgesamt neunten deutschen Mannschaftstitel gesichert. Bei der schnellen Revanche muss der BCB nun allerdings auf einige seiner wichtigsten Akteure verzichten: Isabel Herttrich und Marvin Seidel sitzen bereits am Sonntag im Flieger Richtung Asien, wo für sie in den nächsten Wochen mehrere wichtige Turniere in Sachen Olympiaqualifikation auf dem Programm stehen. Beide werden daher nur am Samstag in Mülheim mit von der Partie sein. Zudem spielen Peter Käsbauer und Neuzugang Stine Küspert unter der Woche beim Charkiw International in der Ukraine und werden somit nur unter bestimmten Voraussetzungen zum Saisonstart mitwirken können. Derartige Probleme werden den 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim in dieser vorolympischen Saison noch des Öfteren beeinträchtigen. Das Ganze erfordere einiges an logistischem Geschick mehr als sonst, hatte BCB-Teammanager Marcel Reuter zuletzt bereits häufiger betont. Allerdings sagt er auch: „Ich bin froh, dass wir einen breiten Kader haben, den wir gerade in dieser Spielzeit umso mehr benötigen werden. So können wir trotz allem immer ein schlagkräftiges Team aufbieten.“
Gegen Mülheim wies die BCB-Bilanz in der Vorsaison je einen Sieg und eine Niederlage auf: Das Hinspiel an der Ruhr gewann Saarbrücken-Bischmisheim klar mit 5:2. Das Rückspiel in eigener Halle ging daraufhin im vergangenen Februar knapp mit 3:4 verloren. Der Engländer Adam Hall und die Niederländerin Gayle Mahulette , die dabei zu Mülheims Punktegaranten zählten, greifen in dieser Saison nicht mehr für die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet zum Schläger. Dafür verpflichtete der 1. BV einige neue Spieler: Den Schotten Alex Dunn, dessen junge Landsfrau Rachel Sudgen für das Dameneinzel, den Engländer Callum Hemming und kurzfristig, als Ersatz für den verletzten Einzelspezialisten Alexander Roovers, noch den Inder Thakur Siddharath. Zudem zählen mit Johanna Goliszewski, Lara Käpplein oder Dmytro Zavadsky arrivierte Bundesliga-Kräfte weiterhin zum Mülheimer Aufgebot. Ähnlich wie der BCB wird auch der Gegner vom Sonntag, der deutsche Vizemeister TV Refrath, in dieser Spielzeit häufiger ohne einige seiner Spitzenspieler auskommen müssen. Zum Auftakt gegen Saarbrücken-Bischmisheim betrifft das voraussichtlich die irischen Nationalspieler Chloe und Sam Magee. In der Vorsaison endeten die beiden Hauptrundenduelle jeweils mit Auswärtssiegen. Der BCB gewann den ersten Vergleich mit 5:2, das Rückspiel sah Refrath in der Joachim-Deckarm-Halle klar mit 6:1 vorne.
„Es ist ja nun mal so, dass andere Teams das gleiche Problem wie wir haben: Auch dort werden die Topleute häufiger fehlen“, sagt Nationalspielerin Herttrich mit Blick auf die neue Bundesliga-Runde: „Alle Weichen stehen jetzt irgendwo auf Olympia. Das hat einfach für alle nun mal Vorrang. Es fällt daher umso schwerer, eine konkrete Einschätzung abzugeben. Mit Stine Küspert und Daniel Nikolov sind wir jetzt noch breiter aufgestellt, was in diesem Jahr allerdings auch besonders wichtig ist. Es wird sicher eine kunterbunte Saison“, ergänzt die 27-Jährige. Herttrich hofft in erster Linie auch darauf, verletzungsfrei durch diese stressige Phase zu kommen. Trotz allem möchte sie aber auch mit dem BCB wieder an entsprechende Erfolge wie in den vergangenen beiden, jeweils mit dem Titelgewinn gekrönten Saisons anknüpfen: „Unser erstes Ziel ist dennoch die Playoff-Teilnahme. Wir wollen Platz eins oder zwei erreichen, um uns direkt für das Final-Four zu qualifizieren – und na klar, letztlich wollen wir auch wieder Meister werden, auch wenn da diesmal einige Stolpersteine mehr unterwegs sind.“ Die ersten warten bereits an diesem Auftaktwochenende zur neuen Bundesliga-Saison. Und trotzdem ist beim BCB die Hoffnung groß, in Mülheim und gegen Refrath wieder einen ähnlich erfolgreichen Start wie in den Vorjahren hinzulegen. dbe

Offenburg startet in die 2. Bundesliga

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Mannschaftskapitän Lukas Burger: “Der Sprung ist in die 2. Liga ist gelungen, nun müssen wir schnellstmöglich in der Lga ankommen” Foto Jochen Berger
Am kommenden Wochenende muss der Badmintonclub Offenburg (BCO) auswärts ran. Gegner sind die beiden Mitaufsteiger Remagen und Hofheim Auf die Aufstiegseuphorie nach dem erfolgreichen Playoff-Wochenende Anfang Mai folgte eine kurze Pause, dann ging es gleich in die Vorbereitung für die erste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte. Das oberste Ziel für die Ortenauer ist natürlich der Klassenerhalt in der zweithöchsten deutschen Spielklasse.
Die BCOler versuchen dieses Ziel neben der eigenen Stärke des regionalen Kaders mit zwei Verstärkungen abzusichern. Zwei neue Spieler treten im Trikot der Offenburger an. Als Dame geht Ramona Üprus aufs Court. Auf Herrenseite ebenfalls ein Este. Karl Kert ist die neue Nummer 1 im Kader des BCO. Ansonsten bleibt der Kader aus der Regionmalliga SüdOst der im Mai mit den zwei 6:2-Siegen gegen ESV Flügelrad Nürnberg den Aufstieg in die 2.Bundesliga geschafft hatte, zusammen.
Eingespieltheit und starker Mannschaftsgeist sind neben der intensiven Vorbereitung die Pfeiler auf welche die Offenburger zum Erreichen des Klassenerhalts bauen. Der Spielplan startet hier gleich mit einem Auftaktknüller. Bereits am ersten Wochenende geht es für die Mannschaft gegen die Mitaufsteiger in der Liga und damit in enorm wichtige Spiele.
 „Wir sind gespannt und freuen uns richtig auf die 2. Liga“, gibt Mannschaftskapitän Lukas Burger die Stimmung im Team wieder, „klar ist auch etwas Anspannung dabei, da wir schauen müssen, wie schnell wir in der Liga ankommen, aber wir haben uns gut vorbereitet und müssen nun eben unsere Leistung abrufen.“ Jürgen Burger

Starke Auftaktgegner für das neu formierte Mülheimer Team

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Logo Mülheim
Zum Beginn der Saison 2019/2020 hat Jonathan Rathke die Funktion des Teammanagers von Steffen Hohenberg übernommen. Die Planungen für die neue Saison liefen dabei im Vorfeld gemeinschaftlich zwischen dem alten und neuen Teammanager. Dabei freute man sich, dass man bereits frühzeitig die Planungen für die neue Saison abgeschlossen hatte.
Es konnten für Adam Hall sein eigener Doppelpartner, der erst 21-jährige Schotte Alex Dunn und als Ergänzung für die Herrendoppel der Doppelpartner des bereits seit letzter Saison für den 1. BV Mülheim aufschlagenden Tom Wolfenden, sein englischer Landsmann Callum Hemming (20 Jahre) verpflichtet werden. Da man sich mit der Niederländerin Gayle Mahulette nicht über ein weiteres Engagement an der Ruhr einigen konnte, wurde man als Ersatz ebenfalls auf der britischen Insel fündig und konnte insbesondere für das Dameneinzel die junge noch 17-jährige Schottin Rachel Sugden als Zugang vermelden. Leider ereilte Jonathan Rathke jedoch kurz vor Ende der Meldefrist die Hiobsbotschaft, dass die Verletzung, die sich Alexander Roovers bei den European Games in Weißrussland zugezogen hat schwerwiegender ist und er mittelfristig ausfallen wird. So musste Rathke direkt zu Beginn seiner Tätigkeit kurzfristig einen Ersatz für das BVM-Urgestein suchen. Kurz vor Ablauf der Meldefrist konnte Rathke mit dem 24-jährigen indischen Nachwuchsspieler Thakur Siddharath den dringend benötigten Zugang vermelden. Siddharath befindet sich bereits in Mülheim und wird am Wochenende sein Debüt für den deutschen Rekordmeister feiern. Auch die anderen Neuzugänge werden am Wochenende in Mülheim erwartet um zum 1. Mal für ihren neuen Verein aufzuschlagen.
Zudem stehen die langjährigen Stammkräfte Johanna Goliszewski, Lara Käpplein, Dmytro Zavadsky sowie in der zweiten Saison Tom Wolfenden und Konstatin Abramov weiterhin für den 1. BV Mülheim auf dem Feld. Der Sri Lankaner Niluka Karunaratne steht dem Team als Backup weiterhin zur Verfügung, wird jedoch aufgrund seines nunmehr beruflichen Engagements in seiner Heimat zu deutlich weniger Spielen als in den Vorjahren in das Ruhrgebiet kommen Für das 1. Heimspiel der neuen Saison wird für das neu formierte Team die Messlatte bereits sehr hoch gelegt. Kein geringerer als der aktuelle Deutsche Mannschaftsmeister, der 1. BC Bischmischeim, der zudem 4 mal in den letzten 5 Jahren die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft errang und der mit nahezu gleicher Mannschaft wie im Vorjahr antritt, präsentiert sich am Samstag (07.09.2019 16.30h) in der Mülheimer Innogy Sporthalle. Obwohl der 1. BV Mülheim bei diesem Spiel sicherlich nur Außenseiterchancen hat, will das Team von Teamchef Rathke versuchen in dem ein oder anderen Spiel zu überraschen und so den Neuzugängen und dem neuen Teammanager einen guten Einstand zu bescheren.
Eine ebenfalls schwere Aufgabe erwartet das Mülheimer Bundesligateam am Sonntag (08.09.2019 13.00h), wenn man im Bergischen Land beim 1. BC Wipperfeld zu Gast ist. Die Wipperfelder haben sich für die neue Saison gezielt im Dameneinzel und Herreneinzel verstärkt und sind, sofern sie anders als in den Vorjahren vom Verletzungspech verschont bleiben, insbesondere im Herrendoppel mit den Deutschen Nationalspielern Mark Lamsfuß und Jones Ralfy Jansen sehr stark einzuschätzen. Rathke erwartet für den Sonntag ein sehr ausgeglichenes Spiel und wäre mit einem knappen Sieg seiner neuformierten Mannschaft bereits sehr zufrieden. Friederike Henze

Mit Kracher in die neue Saison

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Am Samstag, den 07.09. eröffnet der 1. Badmintonverein die Saison 2019/20 in der 2. Badminton Bundesliga direkt mit einem NRW-Derby-Kracher in der innogy-Sporthalle.
Zum Auftakt der neuen Saison darf „die Zweite“ des BVM gegen die Erstvertretung des STC BW Solingen antreten. Die Neuaufsteiger sind allerdings keine unbekannten Gesichter. Man kennt sich innerhalb der Badminton-Szene und die Athleten der Zweiten freuen sich auf die Partie gegen die Bergische Vertretung. Aus den O22-Riegen des Solinger Vereins sind Steffen Becker, Alexander Bock, Niclas Lohau und Niklas Niemczyk „alte“ Bekannte aus dem NRW-Badmintonbereich. Zu diesem Kader gehört auch Julian Lohau, der mit dem 1. BVM seine Karriere in der 2. Bundesliga startete und nach zwei Saisons aus persönlichen Gründen leider den Verein wechselte. Aus dem U22- Bereich komplettieren die Spieler Jannis Greiner, Niels Kock und Florian Reinhold den männlichen Teil des Solinger Kaders. Bei den Athletinnen kommen ebenfalls bekannte Namen ins Spiel: Annalena Diks und Alicia Molitor wechselten vom direkten Bundesliga-Konkurrenten BC Beuel nach Solingen. Beide sind im U22er-Bereich national, wie international, erfolgreiche gemeinsame Doppelspielerinnen. Den weiblichen Teil des Kaders komplettieren Linda Hartjes und Teresa Rondorf.
Der Mülheimer Kader wird sich am ersten Spielwochenende leider ohne den Mannschaftskapitän Jonathan Rathke präsentieren, da dieser aus beruflichen Gründen unterwegs ist. Somit warten in der Innogy-Halle am Samstag um 12 Uhr vom 1. BV Mülheim „der Läufer“ Pasquale Czeckay, „die gute Seele“ Judith Petrikowski, „die Abwehrmauer“ Marvin Datko, „die Kämpferin“ Katharina Altenbeck, „die Waffe“ Christopher Skrzeba, „der Ruhige“ Martin Kretzschmar und „der Einzelspezialist“ René Rother auf das gegnerische Team und hoffen auf einen gemeinsamen Auftaktsieg, um den ersten Schritt in Richtung Klassenerhalt zu sichern! Martin Kretzschmar: „Unser Teamgeist ist unsere größte Stärke! Wir spielen für unser Team und den Verein, weil wir den Spaß an dieser Sportart teilen. Wenn wir es, wie in den letzten Saisons, schaffen, diesen Teamgeist wieder zu leben und aufs Spielfeld zu bringen, ist alles möglich!“
Nach dem Spiel der Zweiten findet ab 16:30 Uhr auch das Auftaktspiel in der 1. Bundesliga statt. Der BVM ermöglicht beim Kauf einer Karte zwischen 11:33 und 12:30 Uhr den Besuch beider Spiele als Tageskarte. Friederike Henze

Vorschau SV GutsMuths Jena – TSV Neubiberg/Ottobrunn, SG Schorndorf

Knapp sechs Monate ist es her, dass die Badmintonspieler des SV GutsMuths Jena zuletzt im Punktspielbetrieb aktiv waren. Die Motivation ist also groß, auch im dritten Bundesligajahr wieder neu anzugreifen und den Klassenerhalt anzusteuern.
Zu Beginn dieser dritten Ligasaison stehen den Spielern des SV GutsMuths Jena gleich zwei harte Gegner gegenüber. Der TSV Neubiberg/Ottobrunn ist das Urgestein der 2. Liga und hält dort seit nunmehr dreizehn Jahren die Stellung. Er ist am Samstag, dem 14.09., der erste Gegner der Jenaer. Letzte Saison konnten beide Mannschaften jeweils zu Hause gewinnen, beide Begegnungen waren jedoch hart umkämpft und spannend. Auch zu diesem Saisonauftakt werden enge Spiele erwartet. Das Spiel am Sonntag, bei der SG Schorndorf, wird ähnlich schwer. Zwar spricht die 3-1 Bilanz gegen die Baden-Württemberger für uns, doch beim letzten Aufeinandertreffen hatten die Schorndorfer am Ende die Nase vorn.
Es wird ein spannendes Wochenende, nach dem die Saalstädter ihr Potential in der Liga besser werden einschätzen können. Denn sowohl der TSV Neubiberg/Ottobrunn, als auch die Schorndorfer SG werden in diesem Jahr nicht als Abstiegskandidaten bewertet. Insofern wäre es ein richtungsweisender Erfolg, mit zumindest zwei Punkten aus den ersten Punktspielen der neuen Saison 19/20 hervorzugehen.

Ziel Klassenerhalt für Schorndorf

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Benjamin Wahl von der SG Schorndor Foto: Ulrich Kolb
Der Badminton-Zweitligist SG Schorndorf startet am Wochenende mit Heimspielen in die neue Bundesligasaison. Zu Gast sind zwei starke Gegner: Am Samstag der TV Marktheidenfeld (15.00 Uhr) und am Sonntag der SV GutsMuths Jena (14.00 Uhr).
Vergangene Saison belegte die SG Schorndorf Platz Drei und qualifizierte sich für die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga. Ein Höhepunkt in der nunmehr fünfzigjährigen Abteilungsgeschichte. Trotz dieses Erfolges liegt der Fokus auf dem Ziel Klassenerhalt. Für David Kramer, Schorndorfs Spitzenspieler im Männereinzel, wäre es aber auch vermessen, sich hohe Ziele zu setzen. „Die Saison ist komplett offen, da vier neue Mannschaften dabei sind.“ Die Südbundesliga besteht aus zehn Mannschaften. Neu dabei sind Erstligaabsteiger SV Fun Ball Dortelweil sowie die Aufsteiger TV 1860 Hofheim, BC Remagen und der BC Offenburg aus Baden.
Favoriten auf die Spitzenplätze sind der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim 2 und der SV Fun Ball Dortelweil. Die Saarländer vom 1. BC, vorige Saison Vizemeister, haben einen namhaft besetzten Spielerkader und profitieren vom Olympia Stützpunkt in Saarbrücken. Dortelweil hat ebenfalls einen hervorragenden Spielerkader und wird den Wiederaufstieg anstreben. Schorndorf will in der aus zehn Mannschaften bestehenden zweiten Bundesliga mit seinen Trümpfen stechen: Einem Team aus der Region das mit Leistung und großem Teamgeist punktet. Dazu kommt als weiterer Pluspunkt eine tolle Publikumsunterstützung und Stimmung, welche in der Liga einmalig ist. Um die 200 Zuschauer besuchen regelmäßig die Heimauftritte in der Karl-Wahl Halle. „Auch die Gegner freuen sich auf die Spiele in Schorndorf“, so Teamchef Benjamin Wahl.
Der Schorndorfer Kader ist bei den Männern unverändert. Den Spielerkern bilden David Kramer, Simon Kramer, Benjamin Wahl, Alan Erben und Marco Weese. Florian Winniger und Andreas Geisenhofer werden sicherlich auch zu Einsätzen kommen. Veränderungen gibt es bei den Frauen. Die bisherige Spitzenspielerin Miranda Wilson hat gewechselt und schlägt für den 1. BC Wipperfeld in der 1. Bundesliga auf. Nadine Kuhnert heißt nach Ihrer Trauung mit Benjamin Wahl nun Nadine Wahl und erwartet Nachwuchs. Sie wird diese Saison nicht zum Einsatz kommen.
Statt Miranda Wilson wird nun Xenia Kölmel (17) das Fraueneinzel spielen. Das große Talent trainiert am Förderstützpunkt in Mühlheim an der Ruhr trainiert und kam letzte Saison vor allem in der Regionalligamannschaft zum Einsatz. Wie spielstark Xenia Kölmel bereits ist belegen zwei Erfolge: Der Gewinn der Baden-Württembergischen Meisterschaft im Einzel vergangenen Dezember. Und – aufgrund der bundesweiten Konkurrenz noch deutlich höher einzustufen, der Gewinn der Deutschen Rangliste im Einzel im August. Diese Leistungen wurden nun auch belohnt mit der Nominierung für das U19 Länderspiel Deutschland gegen Frankreich in Bietigheim.
Das Frauendoppel werden Xenia Kölmel und Kerstin Wagner spielen. Die vielfache Baden-Württembergische und südostdeutsche Doppel- und Mixedmeisterin Kerstin Wagner kehrt nach ihrer Babypause als Stammspielerin ins Team zurück. Im Bundesligakader bei den Frauen stehen dazu Jennifer Löwenstein und Ramona Zimmermann. Jennifer Löwenstein hatte bereits vergangene Saison Zweitligaeinsätze. Ramona Zimmermann (16) trainiert am Badminton-Internat in Kaiserslautern und soll auch Einsätze bekommen.
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Die Schorndorfer Mannschaft hat gleich zum Saisonauftakt zwei starkte Mannschaften zu Gast. Samstaggegner TV Marktheidenfeld war letzte Saison der stärkste Verfolger der Schorndorfer. Unter anderem im ersten Männereinzel zwischen David Kramer und Tim Specht ist ein sportliches Glanzlicht zu erwarten. Der SV GutsMuths Jena lag der SG Schorndorf in den vergangenen Spielzeiten überhaupt nicht. Darum wurde der Heimspielerfolg letzte Saison besonders gefeiert. Mit den Schorndorfer Tugenden will man an diese Leistungen anknüpfen. Steckbriefe: Siehe Bild oben Teamchef Benjamin Wahl (23.02.1984) Wohnort: Schorndorf  Beruf: Geschäftsführer SG Schorndorf   Größte Erfolge: 5. Platz Deutsche Meisterschaften Herrendoppel 2017, Deutscher Hochschulmeister, mehrfacher Südostdeutscher Meister 
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David Kramer. Foto: Ulrich Kolb
David Kramer (22.11.1993) Wohnort: Fellbach  Beruf: Sportmanager SG Stern Stuttgart  Größte Erfolge: Südostdeutscher Meister Einzel, Deutscher Hochschulmeister, Sieger Deutsche Rangliste 
Simon Kramer (9.6.1991) Wohnort: Fellbach  Beruf: Dualer Student BWL  Größte Erfolge: 3. Platz BW Meisterschaften Doppel 
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Marco Weese. Foto: Ulrich Kolb
Marco Weese (28.03.1991)  Wohnort: Beutelsbach Beruf : Werkzeugmechaniker  Größte Erfolge : mehrfacher Südost deutscher Meister Jugend, Südostdeutscher Vizemeister Doppel 2018 

Saisonauftakt für Beuels Zweite

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Die langweilige Zeit für Badmintonfreunde ist vorbei: Am Wochenende startet endlich die neue Bundesliga-Saison. Für die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel steht zum Auftakt ein Doppelspieltag in der 2. Liga an: Am Samstag geht es auswärts gegen Wesel, sonntags dann in eigener Halle gegen Mülheim.
In der Vorsaison mussten die Bonner sich dem Team des BV RW Wesel beide Male geschlagen geben: In der Hinrunde noch knapp mit 3:4, in der Rückrunde unterlagen die Beueler dann deutlich mit 1:6. Die Saison schloss Wesel auf Platz 2 der Tabelle ab, während Beuel im hinteren Mittelfeld landete. Jetzt will das Bonner Team den Spieß umdrehen und im Auftaktspiel die ersten Punkte der Saison holen. Heimvorteil haben im Hinspiel zwar die Weseler – das Beueler Team ist aber hochmotiviert, dem zu trotzen. Das Spiel startet am Samstag, 7. September, um 14 Uhr.
Am Folgetag ist dann Team 2 des 1. BV Mülheim in der Erwin-Kranz-Halle zu Gast. Die Mülheimer beendeten die Saison 2018/19 direkt vor den Beuelern als Tabellensechster. Aus den Spielen gegeneinander gingen aber beide Teams je einmal als Sieger hervor: In der Hinrunde gewann Mülheim 5:2, in der Rückrunde war es genau umgekehrt und Beuel siegte 5:2. Es wird also spannend!
Wie immer bei Heimspielen ist das Beueler Team auf die lautstarke Unterstützung des Publikums angewiesen. Also kommt vorbei und feuert das Team an! Los geht es am Sonntag, 8. September, um 14 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Kati Holenz & Franziska Andre

Beuel startet in die neue Bundesliga-Saison

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Am Freitag, 06. September, beginnt für die 1. Mannschaft des 1. BC Beuel die neue Saison in der Badminton-Bundesliga. Teammanager Max Schneider hat den Kader des Erstligisten an viele Stellen verstärkt und blickt optimistisch in die Zukunft.
Im Herrenbereich schlagen die Beueler mit dem amtierenden zweifachen Deutschen Meister Max Weißkirchen auf. Darüber hinaus ist es dem Verein gelungen, mit dem 29-jährigen Inder Gurusaidutt Rajah Manuri Venkata einen Einzelspieler von internationalem Spitzenformat nach Beuel zu holen. Ebenfalls fest im Kader für die kommende Saison ist das 19-jährige Nachwuchstalent Lukas Resch. Er stammt aus dem eigenen Nachwuchs und ist universell als Einzel- und auch als Doppelspieler einsetzbar. Auch bei den Herrrendoppeln hat das Team stark aufgerüstet. Neben den Publikumslieblingen Peter Briggs und Daniel Hess werden für die Erste des 1. BC Beuel in der kommenden Saison der Engländer Zach Russ und der Schotte Adam Pringle aufschlagen. Beide sind junge Nachwuchsspieler mit hohem Potenzial und sammelten in der Jugend bereits viel internationale Erfahrung.
Keine Veränderung gibt es hingegen bei den Damen. Neben der Schweizer Einzelspielerin Ronja Stern umfasst der Kader die beiden Bonner Eigengewächse und WM-Teilnehmerinnen von 2018 Hannah Pohl und Lisa Kaminski. Max Schneider zeigt sich sehr zufrieden: „Wir haben einen sehr ausgewogenen Kader mit einer hervorragenden Mischung aus jungen Nachwuchstalenten und erfahrenen Spielern. Diese Mannschaft hat Potenzial und ich bin sicher, dass wir in der kommenden Saison viele hochklassige und spannende Spiele in der Beueler Erwin-Kranz-Halle sehen werden. Die Saison wird durch die Qualifikationsphase zu den Olympischen Spielen in Tokio geprägt sein, von der unser Team eher weniger betroffen sein wird. Die Chancen sollten nicht schlecht stehen, am Saisonende wieder einen Platz in den Play-Offs zu erreichen.“
Saisonbeginn ist für die Bundesligisten vom 1. BC Beuel am 06. und 08. September mit Auswärtsspielen in Refrath und Lüdinghausen. Erstes Spiel vor heimischem Publikum ist am 14. September, um 18.00 Uhr. Dann ist die Mannschaft von BW Wittorf zu Gast in der Beueler Halle. Alle Spieltermine gibt es auf der Homepage des 1. BC Beuel. Joachim Resch

Refrath hat den Titel erneut im Visier

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Carla Nyenhuis – auch unter neuem Namen Leistungsträgerin der 1.Mannschaft. Foto: Heinz Kelzenberg
Zum elften Mal startet der TV Refrath ab Anfang September in der 1. Bundesliga. Nach einigen Jahren als Abstiegskandidat hat sich der Club inzwischen in der oberen Tabellenregion etabliert und war in den letzten Jahren jeweils beim Final Four um die Deutsche Meisterschaft mit dabei.
Nach dem sensationellen Titelgewinn 2017 folgte ein dritter Platz und die Vizemeisterschaft im Mai dieses Jahres. Selbstverständlich möchte man auch am 9. und 10. Mai wieder um den Meistertitel mitspielen und diesen nach eigener Aussage zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte sogar gewinnen. Vereinschef Heinz Kelzenberg gibt sich ehrgeizig: „Unser Ziel in dieser Saison ist, den Meistertitel erneut nach Refrath zu holen“. Dabei ist ihm bewusst, dass es starke Konkurrenten gibt, er ist sich jedoch auch sicher, dass sein eigenes Team so gut wie nie zuvor ist. „Wir haben alle Leistungsträger halten können und uns zudem breiter aufgestellt“.
Die Neuzugänge Ann-Kathrin Spöri (18), Kilasu Ostermeyer (22), Brian Holtschke (18) und Hauke Graalmann (20) sind jung und „Spieler für die Zukunft“, werden aber bereits in dieser Saison die 1.Mannschaft verstärken. Vor allem im Damenbereich ist man mit Spöri und Ostermeyer sowie Carla Nyenhuis (ehemals Nelte) und Chloe Magee so kompakt aufgestellt wie nie zuvor. Wie für jeden der Top-Clubs geht es auch für den TVR erst einmal darum, seine „Hausaufgaben“ in der Hauptrunde zu erledigen und einen Platz unter den besten Sechs zu belegen. Dies sollte angesichts der Breite des Kaders gelingen, obwohl man unregelmäßig auf die drei irischen „Olympiaqualifikanten“ Nhat Nguyen, Sam Magee und Chloe Magee verzichten muss. Alle Drei werden jedoch 10-12 Spiele dabei sein, um somit die Spielberechtigung für Endrunde zu bekommen.
Heinz Kelzenberg legt sich bei der Frage nach dem größten Konkurrenten schnell fest und nennt Titelverteidiger Bischmisheim, der neben dem wieder genesenen Fabian Roth zwei starke Neuzugänge präsentiert. Auch der letztjährige Dritte, der 1.BV Mülheim, wird vorne mitspielen trotz knapp bemessenem Damenkader aber bärenstarken Herren auf allen Positionen. Als vierter heißer Kandidat steht seiner Meinung nach Union Lüdinghausen bereit, auch angesichts der vier Leistungsträger, die in der Olympiaqualifikation starten, das Final Four zu erreichen. „Alle anderen Teams sind für mich fraglich“, so Kelzenberg, der in der letzten Saison wie nicht wenige überrascht war, dass am Ende Fun-Ball Dortelweil als Tabellenletzter absteigen musste. Und weiter:  „Die Liga war so ausgeglichen wie nie und wird es vermutlich in diesem Jahr wieder sein“.
Los geht es Anfang September direkt mit zwei „Klassikern“: Am Freitag, den 6.9. kommt es um 19 Uhr in der Halle Steinbreche zum Lokalderby gegen den 1.BC Beuel. Zwei Tage später reist man zum Deutschen Meister, dem 1.BC Bischmisheim, nach Saarbrücken. Da bereits einige Stammspieler für das erste Wochenende absagen mussten, droht dem TV Refrath zu Saisonbeginn vermutlich wie im letzten Jahr eine eher bescheidene Punkteausbeute. Doch obwohl 2018 von den ersten vier Spielen gleich drei verloren gingen, beendete man die Hauptrunde als Tabellenzweiter.

Refrath nur mit deutschen Spielern in der 2. Liga

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Brian Holtschke – vielversprechender Neuzugang aus Berlin für beide Bundesligateams. Foto: Heinz Keltenberg
Als einer von fünf deutschen Clubs startet der Der TV Refrath erneut mit seiner zweiten Mannschaft in der 2. Bundesliga. Dabei sieht das Saisonziel der „Reserve“ deutlich unspektakulärer aus als das der 1.Mannschaft.
Die neben Beuel jüngste Mannschaft der Liga möchte vor allem gute Spiele und die einzelnen Spieler bewerten dies aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: Mit Christopher Klauer und den beiden Neuzugängen Brian Holtschke und Hauke Graalmann haben drei Leistungsträger eindeutig das Ziel, sich für die 1.Mannschaft zu empfehlen. Vor allem der 18-jährige Holtschke und der zwei Jahre ältere Graalmann werden an den ersten Spieltagen bereits Einsätze in der 1. Mannschaft bekommen.
Darüber hinaus gibt es den erfahrenen, bewährten Stamm der Mannschaft, bestehend aus den beiden Damen Jenny Karnott und Anika Dörr sowie den Doppelspezialisten Denis Nyenhuis und Mark Byerly. Bei allen steht inzwischen jedoch der Beruf im Vordergrund, so dass jeder aus diesem Quartett hier und da einmal fehlen wird. Aus diesem Grund gibt es eine Reihe von Nachwuchsspielern, die bereit stehen, um in der Bundesliga anzutreten: Elias Beckmann hat bereits in der Vorsaison kräftig Zweitligaluft geschnuppert und dürfte rasch zur Stammbesetzung gehören, auch wenn er Ende August erst einmal mit einem Trainingsrückstand von einer Asienreise zurückkehren wird.
Die drei Top-Talente Corvin Schmitz (17), Bennet Peters (16) und Marcello Kausemann (16) stehen dahinter bereit und können einspringen, wenn Not am Mann ist. Aber auch im Damenbereich gibt es Ersatz: Die Anfang des Jahres aus Kazachstan nach Deutschland gezogene 17-jährige Iya Gordeyeva sowie Janice Kaulitzky aus dem Oberligateam bilden eine starke Reservebank. Mit diesem breiten Kader wird TV Refrath 2 nichts mit dem Abstieg zu tun haben und gegen jeden Gegner gut mitspielen können. Am Samstag, den 7.9. geht es direkt um 13 Uhr zum Auftakt gegen den Meister des Vorjahres BC Hohenlimburg. Da Anika Dörr studienbedingt fehlen wird, kommt hier mit Ann-Kathrin Spöri ein weiterer Neuzugang des TVR zu seiner Premiere in der 2.Liga Nord. Die 18-jährige hatte bisher nur in der 2.Liga Süd gespielt und ist im weiteren Saisonverlauf für die 1.Bundesliga vorgesehen.
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Ein Wiedersehen gibt es wahrscheinlich dann mit dem nach Hohenlimburg gewechselten Joshua Magee, der dort an Nummer 1 spielen wird.

Beuel zum Saisonauftakt in Refrath und in Lüdinghausen

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Logo Beuel
Mit zwei Auswärtsspielen startet die 1. Mannschaft des 1. BC Beuel am kommenden Wochenende in die Badminton-Bundesliga. Am Freitag, 6. September, tritt die Mannschaft zum Lokalderby in Refrath an, am Sonntag, 8. September, ist sie zu Gast in Lüdinghausen.
Gleich zu Saisonbeginn wartet auf die Beueler Spieler eine schwierige Aufgabe. Am Freitag um 19 Uhr schlagen sie beim amtierenden Deutschen Vizemeister, dem TV Refrath, auf. Erschwerend hinzu kommt, dass das Team gleich zu Saisonbeginn zwei Verletzte zu verzeichnen hat: Sowohl die Schweizer Einzelspielerin Ronja Stern als auch Doppelspezialist Daniel Hess werden am Wochenende wohl nicht im Kader stehen. Weiterhin ist noch offen, ob der Engländer Zach Russ mit an Bord sein wird. Der Doppelspieler ist in dieser Woche bei einem internationalen Turnier in der Ukraine im Einsatz und es ist noch unklar, ob er rechtzeitig zurück sein wird. Dennoch erwartet Teammanager Max Schneider eine enge Partie: „Aufgrund des Turniers in der Ukraine gehe ich davon aus, dass auch Refrath nicht in Top-Besetzung antreten wird. Es wird interessant sein, wer seine Ausfälle besser kompensieren kann. Trotz der Umstände wollen wir versuchen, aus Refrath etwas Zählbares mitzunehmen. Und Im Übrigen: Jeder weiß, dass ein Lokalderby immer etwas Besonderes ist und seine eigenen Regeln hat. Da ist alles drin.“
Spannend geht es für die Beueler Erste direkt am Sonntag weiter. Um 16 Uhr geht sie beim SC Union Lüdinghausen auf Punktejagd. Lüdinghausen ist den Spielern des BC Beuel noch in guter Erinnerung: Das Team war in der vergangenen Saison der Beueler Gegner im Play-Off-Viertelfinale. In einer spektakulären und mitreißenden Partie hatten die Lüdinghausener damals knapp die Nase vorn. Jetzt gilt es, sich zu revanchieren und Punkte nach Beuel zu holen.
Wer nicht die Gelegenheit hat, die Beueler Mannschaft zu den Auswärtsspielen zu begleiten, kann im Live-Ticker auf http://www.badminton.demitfiebern. Joachim Resch

Lamsfuß/Seidel mit weiterer Weltklasse-Leistung in Basel

Trotz eines weiteren hervorragenden Auftritts blieb Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) bei den Individual-Weltmeisterschaften im schweizerischen Basel (19. bis 25. August) der Einzug ins Viertelfinale des Herrendoppelwettbewerbs verwehrt: Die 25 und 23 Jahre alten Athleten des Deutschen BadmintonVerbandes (DBV) unterlagen am Donnerstag (22. August) in ihrer Partie aus der Runde der besten 16 Herrenduos den an Nummer 16 gesetzten Chinesen Liu Cheng/Zhang Nan (Weltranglistenplatz 24) mit 18:21, 17:21.
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Mark Lamsfuß (vorne) und Marvin Seidel boten den Weltmeistern von 2017 in hervorragender Weise Paroli. Foto: Claudia Pauli
Lautstark angefeuert von dem Großteil der Zuschauerinnen und Zuschauer in der Basler St. Jakobshalle, boten die Weltranglisten-22. den amtierenden WM-Dritten mit Weltklasse-Aktionen bestens Paroli. Noch in der Schlussphase des zweiten Satzes durften sich Mark Lamsfuß/Marvin Seidel Hoffnungen machen, diesen Durchgang für sich zu entscheiden und damit das Match wieder offen zu gestalten (16:15). Doch nach einer Spielzeit von 47 Minuten verwandelten schließlich der Olympiasieger von 2016 im Herrendoppel, Zhang Nan (mit Fu Haifeng), und sein „neuer“ Doppelpartner Liu Cheng ihren zweiten Matchball zum Sieg.
„Die Chinesen waren insbesondere im ersten Satz in der Abwehr sehr stabil, sodass wir mit unserem Angriff nicht gut durchgekommen sind. Ich denke, das war ein wichtiger Aspekt im ersten Satz. Mark und Marvin waren insgesamt nah dran. Es gab zwei bis drei Situationen, in denen sie falsche Entscheidungen getroffen haben, die letztlich zu der Niederlage geführt haben. Es sind aber eben nur Kleinigkeiten, die uns fehlen“, meinte Martin Kranitz. Der Sportdirektor des DBV ergänzte: „Das Herrendoppel hat mit dem Sieg gegen Japan und der knappen Niederlage gegen die Chinesen gezeigt: Wir sind dabei und können für eine Überraschung sorgen. Mark und Marvin sind auf einem guten Weg!“ Im der zweiten Runde hatten Mark Lamsfuß/Marvin Seidel die japanischen Weltranglistenfünften Hiroyuki Endo/Yuta Watanabe (Setzplatz 5) mit 21:17, 20:22, 21:19 bezwungen.
Nach Einschätzung von Detlef Poste war auch im Aufeinandertreffen mit den Weltmeistern von 2017 aus China vom Leistungsniveau her ein Sieg möglich. „Ich denke, sie hatten ein wenig Respekt vor der Situation“, analysierte der Chef-Bundestrainer im DBV. Mark Lamsfuß/Marvin Seidel standen zum ersten Mal bei einer Individual-WM im Achtelfinale des Herrendoppelwettbewerbs.
Sie waren zugleich die einzigen Vertreter des Deutschen Badminton-Verbandes, die es bei den TOTAL BWF World Championships 2019 bis in die Runde der besten 16 schafften. „Im Herrendoppel und im Mixed – mit einem guten Spiel gegen die Nummer eins aus China – haben unsere Athleten gezeigt, dass sie mit dabei sind. In den anderen drei Disziplinen haben wir derzeit noch Abstand zur Weltspitze“, zog DBV-Sportdirektor Martin Kranitz ein Gesamtfazit.
Alle Ergebnisse der Individual-WM 2019 sind im Internet unter www.bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „TOTAL BWF World Championships 2019“) bzw. auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.basel2019.org erhältlich. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Mark Lamsfuß/Marvin Seidel erstmalig im WM-Achtelfinale

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Linda Efler (vorne) und Isabel Herttrich hielten im ersten Satz gut mit den Chinesinnen mit. Foto: Claudia Pauli
Mit einer Weltklasse-Leistung im Aufeinandertreffen mit den japanischen Weltranglistenfünften Hiroyuki Endo/Yuta Watanabe (Setzplatz 5) haben Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) bei den Individual-Weltmeisterschaften im schweizerischen Basel (19. bis 25. August) das Achtelfinale des Herrendoppelwettbewerbs erreicht. Die Tokio 2020-Kandidaten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) nutzten am Mittwoch (21. August) in ihrem Match aus der zweiten Runde nach einer Spielzeit von 69 Minuten ihren vierten Matchball zum 21:17, 20:22, 21:19-Erfolg. Mark Lamsfuß/Marvin Seidel bestritten anlässlich der Individual-WM erstmalig eine Partie gegen Hiroyuki Endo/Yuta Watanabe. Die Japaner hatten Ende März bei den YONEX German Open in Mülheim an der Ruhr den Titel geholt.
„Wir haben heute mit unser bestes Badminton gespielt. Das ist wichtig gegen solch eine Paarung. Wir sind mit viel Selbstvertrauen in die Partie gegangen, nachdem wir im Training schon WeltklasseLeistungen gezeigt haben“, meinte der 23 Jahre alte Marvin Seidel. DBV-Sportdirektor Martin Kranitz sagte: „Das ist die erste große Überraschung für mich in diesem Turnier. Sie haben schon in den Wochen zuvor angedeutet, dass sie das können. Es ist natürlich perfekt, dass es bei der WM geklappt hat und es ihnen gelungen ist, die Medaillenfavoriten aus dem Turnier zu werfen.“
Chef-Bundestrainer Detlef Poste ergänzte: „Ein fantastischer Sieg! Es tut gut, dass wir hier auch Spiele gewinnen können, in denen wir nicht der Favorit sind. Das war eine Weltklasse-Leistung von beiden.“
Mark Lamsfuß/Marvin Seidel stehen zum ersten Mal bei einer Individual-WM im Achtelfinale des Herrendoppelwettbewerbs. Im Spiel um den Einzug ins Viertelfinale dürfen sich die Weltranglisten-22. mit dem Gewinner der Partie zwischen den an Nummer 16 gesetzten Chinesen Liu Cheng/Zhang Nan (Weltranglistenplatz 24) und den ungesetzten Indern M.R. Arjun/Ramchandran Shlok (Weltranglistenplatz 50) messen.
Während die Deutschen erstmalig in ihrer Karriere auf die amtierenden WM-Dritten aus China treffen würden, standen sie den Indern bereits zweimal bei einem Turnier gegenüber. Beide Vergleiche endeten mit einem Erfolg für Mark Lamsfuß/Marvin Seidel.
Dagegen sind die TOTAL BWF World Championships 2019 für Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) beendet. Die Deutschen Meisterinnen im Damendoppel unterlagen im Spiel um den Einzug ins Achtelfinale den an Nummer zwölf gesetzten Chinesinnen Li Wen Mei/Zheng Yu (Weltranglistenplatz 13) mit 16:21, 9:21.
„Irgendwann haben wir im ersten Satz zu viele Fehler gemacht, wollten zu schnell den Punkt. Im zweiten Satz sind wir nicht so richtig rangekommen. Wir bekommen es noch nicht hin, konstant so zu spielen, wie es uns im ersten Satz anfangs gelungen ist“, zog Isabel Herttrich ein Fazit. Linda Efler fügte hinzu: „Wir wussten, dass sie einen starken Angriff und Power haben.“ Die Weltranglisten43. des DBV trafen anlässlich der Titelkämpfe zum ersten Mal auf Li Wen Mei/Zheng Yu.
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Alle Ergebnisse der Individual-WM 2019 sind im Internet unter www.bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „TOTAL BWF World Championships 2019“) bzw. auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.basel2019.org erhältlich. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Zwei deutsche Doppel in Basel weiter

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Die erst 21 Jahre alte Yvonne Li bestritt am 20. August erstmalig ein Match bei einer Individual-WM. Foto: Claudia Pauli
Bei den Individual-Weltmeisterschaften im schweizerischen Basel (19. bis 25. August) stehen Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Herrendoppel und Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Damendoppel nach Siegen am zweiten Veranstaltungstag (Dienstag, 20. August) in der zweiten Runde. Dagegen sind die TOTAL BWF World Championships 2019 für die übrigen Aktiven des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) beendet: Während Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) ihr Match aus der ersten Runde des Dameneinzelwettbewerbs verlor, zog das Mixed Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Duell um den Einzug ins Achtelfinale den Kürzeren.
Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (Weltranglistenplatz 22) bezwangen am Dienstagabend (20. August) in ihrer Auftaktpartie Danny Bawa Chrisnanta/Loh Kean Hean aus Singapur (Weltranglistenplatz 108) mit 23:21, 11:21, 21:19. „Wir sind alle froh, dass sie noch gewonnen haben. Das war ein Spiel mit Höhen und Tiefen“, sagte Martin Kranitz.
Der Sportdirektor des DBV fügte hinzu: „Sie hatten ein paar starke Phasen, aber genauso auch schwache Phasen. Es ist enger geworden als erwartet. Es ist wichtig, dass sie insbesondere in der Endphase, als sie relativ weit zurückgelegen haben, den Mut gefunden haben, Risiko zu gehen, und letztlich den Satz noch gewinnen konnten. Wenn man ein Spiel so gewinnt, ist das von Vorteil für das nächste Spiel.“ So ließen sich Mark Lamsfuß/Marvin Seidel im dritten Satz etwa weder vom Stand von 7:12 noch vom Stand von 17:19 aus ihrer Sicht irritieren.
In der zweiten Runde müssen sich die Athleten des DBV am Mittwoch (21. August) mit den an Position fünf notierten Japanern Hiroyuki Endo/Yuta Watanabe (Weltranglistenplatz 5) messen, die Anfang März bei den YONEX German Open in Mülheim an der Ruhr den Titel holten. Die vier Spieler stehen sich anlässlich der Individual-WM in der Schweiz erstmalig bei einem Turnier gegenüber. Schon die Begegnung mit Danny Bawa Chrisnanta/Loh Kean Hean bedeutete für die Deutschen eine Premiere.
Die nationalen Champions im Damendoppel, Linda Efler/Isabel Herttrich, bezwangen zu Turnierbeginn Kati-Kreet Marran/Helina Rüütel aus Estland (Weltranglistenplatz 59) mit 21:18, 21:13.
„Wir wussten, dass es ein sehr enges und sehr langes Spiel werden kann. Im ersten Satz war es ja auch eng, im zweiten haben wir es dann ein bisschen besser gemacht. Es war ganz gut“, zog Isabel Herttrich ein Fazit.
Nächste Gegnerinnen der Weltranglisten-43. des DBV sind – ebenfalls am Mittwoch – die an Nummer zwölf gesetzten Chinesinnen Li Wen Mei/Zheng Yu (Weltranglistenplatz 13). Auch dieses Duell kommt erstmalig im Rahmen eines Turniers zustande.
„Die zweite Runde wird ein anderes Level. Die Chinesinnen spielen ganz anders als unsere heutigen Gegnerinnen. Wir erwarten mehr ein ‚Herrendoppel‘, also z. B. viel mehr Midcourt. Aber ich würde nicht sagen, dass uns das weniger liegt. Die Chinesinnen haben einen ganz anderen Speed. Das ist ein anderes Level, auf diesem hatten wir noch nicht so viele Spiele“, blickte die 27 Jahre alte Isabel Herttrich voraus.
Die Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Yvonne Li (Weltranglistenplatz 40), meinte nach ihrer 14:21, 12:21-Niederlage gegen Fitriani Fitriani (Weltranglistenplatz 28) selbstkritisch: „Das war nicht so wie erhofft. Ich habe zu viele Fehler gemacht.“ Die Partie gegen die Indonesierin stellte für die 21-Jährige das erste Match ihrer Karriere bei einer Individual-WM dar.
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Marvin Seidel (l.) und Mark Lamsfuß verbuchten zum Auftakt einen Drei-Satz-Sieg. Foto_ Claudia Pauli
Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (Weltranglistenplatz 19) boten im Aufeinandertreffen mit den topgesetzten Weltranglistenersten Zheng Si Wei/Huang Ya Qiong phasenweise eine hervorragende Leistung, mussten sich letztlich aber in Runde zwei den Titelverteidigern aus China mit 10:21, 21:17, 11:21 geschlagen geben. „Es ist natürlich blöd, dass wir jetzt raus sind. Gerade hier in Basel hätten wir gerne noch länger gespielt Sie sind nicht zu Unrecht die Nummer eins. Sie spielen noch ein höheres Level als wir. Uns fehlen ein paar Spiele auf dem Niveau“, meinte Isabel Herttrich. Ihr Mixedpartner ergänzte: „Das Tempo, das sie spielen, ist sehr hoch. Wir sind echt sehr zufrieden, dass wir den zweiten Satz gewinnen konnten, obwohl wir den ersten hoch verloren haben. Dieses Level auf Dauer zu halten, ist sehr schwer. Aber je mehr Spiele wir auf diesem Niveau spielen, umso besser wird es.“ Die Tokio 2020-Kandidaten des DBV trafen in Basel erstmalig auf Zheng Si Wei/Huang Ya Qiong. Auch Yvonne Li und Linda Efler/Isabel Herttrich kannten ihre Gegnerinnen vom zweiten Veranstaltungstag nicht von einem vorangegangenen Turnier.
Alle Ergebnisse der Individual-WM 2019 sind im Internet unter www.bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „TOTAL BWF World Championships 2019“) bzw. auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.basel2019.org erhältlich. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich spielen gegen Titelverteidiger

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Fabienne Deprez lag in ihrem Erstrundenspiel zunächst lange Zeit vorn. Foto: Claudia Pauli.
Bei den Individual-Weltmeisterschaften im schweizerischen Basel (19. bis 25. August) erwiesen sich – wie erwartet – bereits die Erstrundengegnerinnen und -gegner der Spielerinnen und Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) als hohe Hürden. Am ersten Veranstaltungstag (Montag, 19. August) gelang es lediglich dem Mixed Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), einen Sieg zu verbuchen. Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen) im Herreneinzel, Fabienne Deprez (Club de Badminton d’Aulnay-sous-Bois/Frankreich) im Dameneinzel, Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath) im Herrendoppel und Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen) ebenfalls im Mixed hingegen verloren ihr Auftaktmatch und sind damit bei den TOTAL BWF World Championships 2019 ausgeschieden.
„Alles in allem ist uns leider – wie es zu befürchten war – in keinem der vier Spiele, in denen wir der klare Außenseiter waren, ein Satzgewinn gelungen“, zog Chef-Bundestrainer Detlef Poste ein Fazit.
Kai Schäfer (Weltranglistenplatz 84) unterlag dem Weltranglisten-21. Lu Guang Zu aus China mit 12:21, 15:21, war mit seiner Leistung aber durchaus zufrieden: „Meine Form war im Training zuletzt nicht gut. Heute war es ein Schritt in die richtige Richtung. Phasenweise habe ich so gespielt, wie ich es mir vorgestellt habe. Letztlich war aber die Fehlerquote zu hoch und mir hat dadurch die Sicherheit gefehlt“, so der 26-Jährige.
Fabienne Deprez (Weltranglistenplatz 68) musste sich der Koreanerin Kim Hyo Min (Weltranglistenplatz 42) trotz starken Beginns (11:4, 14:8 im ersten Satz) am Ende mit 16:21, 11:21 geschlagen geben. Die Deutsche Vizemeisterin verzeichnete damit im zweiten Vergleich mit der Asiatin die zweite Niederlage.
Für Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Weltranglistenplatz 86) waren in deren erstem Match bei Individual-Weltmeisterschaften die malaysischen Weltranglisten-20. Ong Yew Sin/Teo Ee Yi zu stark (12:21, 19:21). Marvin Seidel/Linda Efler (Weltranglistenplatz 34) scheiterten derweil in Runde eins mit 19:21, 14:21 an den Weltranglisten-17. Rinov Rivaldy/Pitha Haningtyas Mentari aus Indonesien.
„Im Mixed im ersten Satz und im Herrendoppel im zweiten Satz konnten wir leider die Chance auf den Satzgewinn nicht nutzen“, meinte Detlef Poste zum Herrendoppel sowie zum Gemischten Doppel der Deutschen Meister Marvin Seidel/Linda Efler. Zufrieden zeigte sich der Chef-Bundestrainer dagegen mit dem Auftritt von Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (Weltranglistenplatz 19): Die amtierenden EM-Dritten setzten sich zu Turnierbeginn mit 21:15, 21:17 gegen die Lokalmatadore Oliver Schaller/Celine Burkart (Weltranglistenplatz 87) durch. Damit gelang dem Duo des DBV im zweiten Aufeinandertreffen mit den Schweizern der zweite Sieg.
„Mark und Isabel haben solide gespielt. Im zweiten Satz sind die Schweizer kurz vorne gewesen. Mark und Isabel haben es aber gut geschafft, ruhig zu bleiben. So haben sie letztlich doch relativ deutlich in zwei Sätzen gewonnen“, sagte Detlef Poste. Nächste Gegner der Tokio 2020-Kandidaten sind am Dienstag (20. August) die topgesetzten Weltranglistenersten Zheng Si Wei/Huang Ya Qiong aus China. Das Duell mit den Titelverteidigern bedeutet eine Premiere anlässlich eines Wettkampfes.
Auch Kai Schäfer, Bjarne Geiss/Jan Colin Völker sowie Marvin Seidel/Linda Efler trafen anlässlich der Individual-WM 2019 erstmalig auf ihre Gegner.
Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) im Dameneinzel, Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Herrendoppel und Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Damendoppel bestreiten erst am zweiten Veranstaltungstag ihre erste Partie in Basel. Dagegen musste das Damendoppel Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim) kurzfristig für das WM-Turnier absagen: Johanna Goliszewski kann krankheitsbedingt nicht in der St. Jakobshalle antreten.
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Alle Ergebnisse der Individual-WM 2019 sind im Internet unter www.bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „TOTAL BWF World Championships 2019“) bzw. auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.basel2019.org erhältlich. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Deutschland beendet die WM auf Rang 16

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Sudirman-Cup in Nanning/China
Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat bei der Mixed-Team-Weltmeisterschaft 2019 (19. bis 26. Mai in Nanning/China) ihre Play-off-Partie um die Plätze 15/16 knapp verloren und beendet den TOTAL BWF Sudirman Cup 2019 damit im Gesamtklassement auf Rang 16.
Im Aufeinandertreffen mit dem amtierenden EM-Dritten Niederlande musste sich die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am Donnerstag (23. Mai) mit 2:3 geschlagen geben. Nachdem Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich) durch Siege im Herrendoppel bzw. Dameneinzel Vizeeuropameister Deutschland mit 2:0 in Führung gebracht hatten, war die Mannschaft des DBV im Herreneinzel, im Damendoppel und im Mixed jeweils unterlegen.
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„Die Ergebnisse hier in Nanning zeigen unsere aktuellen Schwächen, aber auch unsere derzeitigen Stärken. Wir werden weiter hart an uns in Richtung Tokio 2020 arbeiten! Das Kern-Ziel, bei der WM wichtige Punkte für die Olympiaqualifikation zu holen, haben wir erreicht“, zog DBV-Sportdirektor Martin Kranitz ein Fazit in Bezug auf die Titelkämpfe.
Alle Ergebnisse der Mixed-Team-WM 2019 sind online unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „TOTAL BWF Sudirman Cup 2019“) erhältlich. Livestreams aus Nanning können im Internet unter https://sportdeutschland.tv/badminton verfolgt werden.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Deutschland spielt als Tabellenzweiter um die Plätze 15/16

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Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim). Foto: Claudia Pauli
Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat bei der Mixed-Team-Weltmeisterschaft 2019 (19. bis 26. Mai in Nanning/China) ihre abschließende Partie in der Untergruppe 2B verloren und spielt damit als Tabellenzweiter in den Play-offs um die Plätze 15/16 im Gesamtklassement.
Nach den 3:2-Erfolgen zum Auftakt gegen Israel und einen Tag später gegen Singapur musste die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am Mittwoch (22. Mai) eine 2:3-Niederlage gegen Kanada hinnehmen. Die beiden Punkte für den amtierenden Vizeeuropameister Deutschland erzielten Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Herrendoppel und die aktuellen EM-Dritten im Mixed, Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim).
„Insgesamt habe ich zwei gute Sätze geliefert. Leider habe ich ab der Mitte des zweiten Satzes angefangen, zu ‚gierig‘ zu spielen. Dabei unterliefen mir zu früh zu viele Fehler und meine Gegnerin kam wieder heran. Ende des zweiten Satzes habe ich dann etwas am Fuß gespürt. Danach war meine Bewegung eingeschränkt, sodass ich ihr nicht ausreichend Paroli bieten konnte“, meinte Yvonne Li (Weltranglistenplatz 40) nach ihrer Drei-Satz-Niederlage im Dameneinzel gegen die Weltranglisten-14. Michelle Li. Wie sich herausstellte, erlitt die amtierende Deutsche Meisterin eine Prellung am Sprungbein.
Gegner der Mannschaft des DBV in den Play-offs sind am Donnerstag (23. Mai; 5.00 Uhr MESZ) die Niederlande. Der aktuelle EM-Dritte verzeichnete in der Untergruppe 2A ebenfalls zwei Siege und eine Niederlage und beendete die Gruppenphase somit gleichsam auf Tabellenrang zwei.
Als Gewinner der Untergruppe 2B bzw. 2A spielen Kanada und Frankreich um die Plätze 13/14 im Gesamtklassement. Beide Teams entschieden ihre drei Vorrundenbegegnungen für sich. Chancen auf den WM-Titel haben ausschließlich jene zwölf Mannschaften, die der Gruppe 1 angehören.
Alle Ergebnisse der Mixed-Team-WM 2019 sind online unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „TOTAL BWF Sudirman Cup 2019“) erhältlich. Livestreams aus Nanning können im Internet unter https://sportdeutschland.tv/badminton verfolgt werden.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Zweites Spiel – zweiter Sieg bei der Mixed-Team-WM

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Yvonne Li kam mit den Bällen nicht zurecht. Foto: Claudia Pauli
Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat bei der Mixed-Team-Weltmeisterschaft 2019 (19. bis 26. Mai in Nanning/China) im zweiten Gruppenspiel den zweiten Sieg verbucht: Einen Tag nach dem 3:2-Auftakterfolg über Israel gewann eine komplett anders als zu Turnierbeginn zusammengesetzte Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am Montag (20. Mai) mit dem gleichen Ergebnis gegen Singapur.
Erneut konnte der amtierende Vizeeuropameister Deutschland alle Doppel für sich entscheiden, während die beiden Einzel verloren gingen. Zwei DBV-Asse – Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) – steuerten jeweils zwei Punkte zum Gesamtsieg bei: Zunächst gewannen die Tokio 2020-Kandidaten gemeinsam das Gemischte Doppel, anschließend waren sie zudem – an der Seite von Linda Efler (SC Union Lüdinghausen) bzw. Marvin Seidel (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) – im Damen- bzw. Herrendoppel erfolgreich.
„Die Bälle waren sehr langsam. Es war schwierig, durchzukommen. Das spielte meiner Gegnerin in die Karten. Schade, dass das Ergebnis so deutlich war“, meinte hingegen Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen), die aktuelle Deutsche Meisterin im Dameneinzel, nach ihrer 10:21, 13:21-Niederlage gegen Yeo Jia Min.
Das danach ausgetragene Herreneinzel verlor Alexander Roovers (1. BV Mülheim) mit 13:21, 16:21 gegen Loh Kean Yew. Der 32-Jährige kann dennoch positiv gestimmt sein – schließlich ist seine Knieverletzung, an der er zuletzt über einen längeren Zeitraum laborierte, „so weit ausgeheilt, dass er sich sehr gut auf die European Games vorbereiten kann“, wie DBV-Sportdirektor Martin Kranitz sagte. Anfang Mai, als der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Nominierten für die 2. Europaspiele (21. bis 30. Juni 2019 in Minsk/Weißrussland) bekannt gegeben hatte, war aufgrund der Verletzung noch fraglich, ob der 32-Jährige Deutschland tatsächlich bei dem Multi-Sport-Event würde vertreten können. Er hatte in der DBV-internen Qualifikation für die European Games im Herreneinzel vorne gelegen und damit das Ticket für das Großereignis gelöst.
Im Rahmen des TOTAL BWF Sudirman Cup 2019 bestreitet die deutsche Mannschaft ihre abschließende Partie in der Untergruppe 2B am Mittwoch (22. Mai; 5.00 Uhr MESZ) gegen Kanada. Auch die Nordamerikaner haben ihre bisherigen beiden Begegnungen in Nanning gewonnen. Um die finale Platzierung spielt die Auswahl des DBV danach gegen jenes Team, welches in der Abschlusstabelle der Untergruppe 2A auf dem gleichen Platz rangiert wie Deutschland in der Abschlusstabelle der Untergruppe 2B.
le Ergebnisse der Mixed-Team-WM 2019 sind online unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „TOTAL BWF Sudirman Cup 2019“) erhältlich. Livestreams aus Nanning können im Internet unter https://sportdeutschland.tv/badminton verfolgt werden.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Erfolgreicher WM-Auftakt Mixed-Team-WM 2019 in Nanning/China

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Kai Schäfer. Foto: Claudia Pauli
Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft ist mit einem Sieg in die Mixed-TeamWeltmeisterschaft 2019 (19. bis 26. Mai in Nanning/China) gestartet: In ihrem ersten Spiel im Rahmen des TOTAL BWF Sudirman Cup 2019 setzte sich die Auswahl des Deutschen BadmintonVerbandes (DBV) mit 3:2 gegen Israel durch. Während die Doppel allesamt – noch dazu sehr deutlich – vom amtierenden Vizeeuropameister Deutschland gewonnen wurden, gingen die Einzel jeweils knapp an die Mannschaft aus Israel.
So musste sich etwa im Herreneinzel der Weltranglisten-82. Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen), der eine Woche zuvor beim LI-NING Denmark Challenge (9. bis 12. Mai in Farum/Dänemark) das Finale erreicht und auf dem Weg dorthin u. a. den dänischen Weltranglisten-31. Rasmus Gemke in drei Sätzen bezwungen hatte, dem Weltranglisten-43. Misha Zilberman mit 18:21, 18:21 geschlagen geben.
Nächster Gegner der deutschen Mannschaft ist am Montag (20. Mai; 12.00 Uhr MESZ) Singapur. Die abschließende Begegnung in der Untergruppe 2B bestreitet das Team von Chef-Bundestrainer Detlef Poste am Mittwoch (22. Mai; 5.00 Uhr MESZ) gegen Kanada.
Als Mitglied der Gruppe 2 spielt Deutschland bei der Mixed-Team-WM 2019 nicht um den Titel, vielmehr kann die DBV-Auswahl bestenfalls Platz 13 erreichen
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Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

B.A.B.B. German International: Hannah Pohl gewinnt bei der erfolgreichen Erstauflage

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Hannah Pohl und Peter Lang (BC Beuel/SV FunBall Dortelweil). Foto: Rainer Klein

Die ersten B.A.B.B. German International sind vorbei und die Sieger in den fünf gespielten Disziplinen stehen fest. Auch eine Paarung mit Beueler Beteiligung schaffte es ganz oben aufs Treppchen. Knapp 200 Badmintonspieler aus aller Welt haben an dem Weltranglisten-Turnier teilgenommen.
Eine Woche lang herrschte Ausnahmezustand in der Erwin-Kranz-Halle: wegen der Vorbereitungen für die Großveranstaltung musste sogar der Trainingsbetrieb des Badminton-Vereins und der Trainingsakademie B.A.B.B. ausgesetzt werden. Für den Bonner Verein war es das erste internationale Turnier überhaupt, das ausgerichtet wurde. Umso erfreulicher ist es, dass alles ohne größere Komplikationen ablief.
200 Spieler und 220 Partien Von Mittwoch bis Samstag starteten 200 Spieler und kämpften um den Turniersieg und die damit einhergehenden Punkte in der Weltrangliste. Neben vielen deutschen Teilnehmern, für die die Anreise kurz war, waren auch Dänen, Franzosen und sogar Spieler aus Indien mit von der Partie.
Nach der Qualifikationsrunde am Mittwoch ging es am Donnerstag mit den Spielen im Hauptfeld los, am Freitag standen nach der zweiten Runde und den Viertelfinalspielen dann die Halbfinalisten fest (siehe Nachbericht Tag 3).
Am Samstag Halbfinals und anschließend am Nachmittag die Endspiele. Am Samstagmorgen startete der letzte Turniertag mit den Halbfinalspielen im Mixed. Hier setzten sich in drei Sätzen die Dänen Iben Bergstein/Emil Lauritzen gegen die deutsche Paarung Matthias Kicklitz/Thuc Phuong Nguyen durch. Im zweiten Halbfinale war das Ergebnis klarer: Beuelerin Hannah Pohl und Peter Lang (SV FunBall Dortelweil) zogen nach einem Zwei-Satz-Sieg gegen Leona Michalski/Aaron Sonnenschein ins Finale ein.
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Max Weißkirchen (BC Beuel) links und Sam Parsons (England)
Im Herreneinzel als letzter deutscher Teilnehmer noch im Turnier war Max Weißkirchen. Er setzte sich gegen Engländer Sam Parsons durch. Auf dem Nachbarfeld gewann der Franzose Arnauld Merklé, Jugend-Europameister im Herreneinzel von 2018, sein Halbfinalspiel gegen den Dänen Magnus Johannesen und sollte somit am Nachmittag auf Max treffen. Im Dameneinzel siegte Thuc Phuong Nguyen aus Hamburg in zwei Sätzen gegen Engländerin Ella Soderstro. Iben Bergstein erspielte sich nach dem Mixed ihre zweite Finalteilnahme, sie gewann gegen die Hessin Mareike Bittner.
Im ersten Halbfinale im Damendoppel traf B.A.B.B.-Spielerin Brid Stepper mit Partnerin Theresa Isenberg auf die belgische Paarung Lise Jaques/Flore Vandenhoucke. Nach einem spannenden Drei-Satz-Spiel unterlagen Brid und Theresa knapp. Auch für das Beueler Duo Lisa Kaminski/Hannah Pohl war im Halbfinale Schluss. Die beiden mussten sich den Nachwuchstalenten Leona Michalski und Thuc Phuong Nguyen geschlagen geben. Im Herrendoppel unterlag der Beueler Nachwuchsspieler Lukas Resch zusammen mit Vasily Kuznetsov der dänischen Paarung Emil Lauritzen/ Mads Muurholm. Im anderen Halbfinale zog die deutsche Paarung Christopher Klauer/Felix Hammes gegen die Dänen Philip Illum Klint/Mads Thøgersen den kürzeren. Es lief also auf ein rein dänisches Finalspiel heraus.
Finale Der erste Titel der B.A.B.B. German International ging nach Beuel. Hannah Pohl setzte sich mit Partner Peter Lang im Mixedfinale gegen die dänische Paarung Iben Bergstein/Emil Lauritzen in zwei recht klaren Sätzen durch. Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan, die städtische Beigeordnete für Sport und Kultur, Dr. Birgit Schneider-Bönninger sowie Bezirksbürgermeister Guido Deus ließen es sich nicht nehmen den Finalspielen beizuwohnen.
Im Herreneinzel-Finale stand schließlich ein weiterer Spieler des 1. BC Beuel auf dem Feld: Max Weißkirchen traf auf den Franzosen Arnaud Merklé, der 2018 JugendEuropameister in der Disziplin wurde. Nach einem starken Spielauftakt verlor Max jedoch in der Verlängerung den ersten Satz, und musste sich nach dem zweiten ebenfalls verlorenen Satz mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Im Dameneinzel durfte Mixed-Finalistin Bergstein nochmal ran, diesmal gegen die 16-jährige Hamburgerin Thuc Phuong Nguyen. Nach dem ersten Satz sah es noch nach einem Triumph für die Dänin aus, doch Thuc kämpfte sich nach verlorenem erstem Satz zurück ins Spiel und entschied es schließlich in drei Sätzen für sich.
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Es folgte das rein dänische Herrendoppel. Hier standen Mixed-Finalist Lauritzen und Mads Muurholm ihren Landsmännern Philip Illum Klindt und Mads Thøgersen gegenüber. Am Ende siegten Klindt/Thøgersen in zwei Sätzen. Letztes Spiel des Turniers war das Damendoppel zwischen der Einzelsiegerin Thuc Phuopng Nguyen mit Partnerin Leona Michalski und den Belgierinnen Lisa Jaques und Flore Vandenhoucke. Die erfahrenen Belgierinnen, die aktuell auf Platz 64 der Weltrangliste stehen dominierten das Finale in zwei Sätzen und holten sich den letzten Titel dieses Turniers.
An allen Turniertagen wurden Spiele im Livestream auf Sportdeutschland.tv übertragen. Möglich war das Ganze nur dank der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, ohne die das Turnier nicht hätte stattfinden können. Weiterer Dank gilt dem Sponsor des Turniers, der Firma Yonex, die für den Umbau der Halle verantwortlich war, sowie den Helfern in der Cafeteria und denen, die als Linienrichter im Dienst waren. Der 1. Vorsitzende Roland Maywald, war über das Engagement der zahlreichen Helfer sehr erfreut: „Es war sehr schön zu sehen, wie viele Helfer versucht haben alles möglich zu machen, damit wir das Turnier erfolgreich ausrichten können.“ so Maywald. „Und auch aus den Spielerkreisen hört man, dass die Ausrichtung für die Future-Series-Kategorie vorbildlich gewesen sei.“
Ob die Ausrichtung dieses Turniers in den kommenden Jahren wieder übernommen wird, steht noch nicht fest. „Erst einmal muss nun geprüft werden, ob sich der Aufwand für den Verein finanziell gelohnt hat und dann kann man über eine erneute Bewerbung nachdenken,“ so Vorsitzender Roland Maywald. Die erstklassige Ausrichtung und das Engagement der Vereinsmitglieder und freiwilligen Helfer zeigt einen einzigartigen Zusammenhalt des 1. BC Beuels und der Region Bonn. Hannah Pohl und Franziska Andre

Drittes internationales Erwachsenenturnier in Deutschland feiert Premiere

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Zum Teilnehmerfeld in Bonn zählt u. a. Lokalmatador Max Weißkirchen (im Bild bei der Mixed-Team-EM 2019). Foto: Claudia Pauli
Neben den prestigeträchtigen YONEX German Open in Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen) sowie den SaarLorLux Open in Saarbrücken (Saarland) wird in Deutschland neuerdings ein drittes internationales Turnier im Erwachsenenbereich ausgetragen, welches sich im Turnierkalender des Badminton-Weltverbandes BWF wiederfindet und bei dem folglich Punkte für die Weltrangliste vergeben werden:
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Vom 15. bis zum 18. Mai feiert in Bonn (Nordrhein-Westfalen) das B.A.B.B. German International Premiere – eine Veranstaltung, die im internationalen Turniersystem zur Kategorie „Future Series“ zählt und Bestandteil des Circuit des europäischen Badminton-Verbandes Badminton Europe Confederation (BEC) ist.
Als Ausrichter fungiert der Traditionsverein 1. BC Beuel, der mit seinem Spitzenteam in der 1. Bundesliga aufschlägt und Anfang Mai zum dritten Mal in Folge Deutscher Mannschaftsmeister bei den Jugendlichen (= Altersklasse U19) wurde. Der Verein organisiert 2019 erstmalig ein Turnier, welches für das Ranking der BWF relevant ist. Namensgeber der Veranstaltung ist die BadmintonAkademie Bonn-Beuel (B.A.B.B.), die den Leistungszweig des 1. BC Beuel darstellt.
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„Beim B.A.B.B. German International handelt es sich um das erste ‚kleinere‘ Erwachsenenturnier in Deutschland. Es hat für uns einen hohen Stellenwert, denn es bietet den etwas jüngeren erwachsenen Spielerinnen und Spielern sowie den besten Jugendlichen eine gute Möglichkeit, in ein Turnier reinzukommen. Inzwischen ist die Nachfrage, Turniere zu spielen, nämlich so groß, dass man Probleme hat, bei einem Turnier starten zu dürfen, wenn man in der Weltrangliste keine Punkte hat. Bei Turnieren der Kategorie ‚Future Series‘ lässt die Meldeliste dies noch vergleichsweise gut zu“, erläutert Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV). In allen Disziplinen, d. h., im Herreneinzel, im Dameneinzel, im Herrendoppel, im Damendoppel und im Mixed, sind 32 Startplätze vorhanden. Insgesamt schlagen knapp 200 Badmintonasse in der Erwin-Kranz-Halle auf. Diese vertreten 27 Nationen. Aus Deutschland nehmen nach Angaben des Organisationskomitees zusammen 68 Athletinnen und Athleten an dem Turnier teil.
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U. a. werden der Deutsche Meister von 2018 und 2019 im Herreneinzel, Max Weißkirchen, sowie der Teilnehmer an den Olympischen Jugendspielen 2018, Lukas Resch, die beide in der 1. Bundesliga für den 1. BC Beuel spielen, beim B.A.B.B. German International antreten.
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Die nächsten YONEX German Open finden vom 3. bis zum 8. März 2020 statt. Das für den DBV bedeutsamste Turnier gehört im internationalen Turniersystem der Kategorie „HSBC BWF World Tour – Super 300“ an. Die SaarLorLux Open – ein Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ – erleben vom 29. Oktober bis zum 3. November 2019 eine weitere Auflage. Alle Ergebnisse des B.A.B.B. German International sind auf der Veranstaltungswebseite unter www.BABBGermanInternational.de sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „B.A.B.B. German International 2019“) erhältlich.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Estländer gewinnen die drei Doppel

Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat im sechsten Aufeinandertreffen mit Estland in der Geschichte die erste Niederlage hinnehmen müssen. Im Rahmen eines Freundschafts-Länderspiels im hessischen Bensheim unterlag die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am Donnerstagabend (25. April) dem Team aus dem Baltikum mit 2:3.
Wie tags zuvor, beim 3:2-Erfolg eines etwas anders zusammengesetzten deutschen Teams über Estland in Herxheim bei Landau/Pfalz, gewannen die Gastgeber deutlich die beiden Einzel. Die Doppel hingegen gingen diesmal ausnahmslos an die Gäste aus Estland.
Dabei entwickelte sich speziell das Herrendoppel zu einer äußerst engen Partie (26:28, 21:18, 19:21), die genauso zugunsten der 21 bzw. 20 Jahre alten Deutschen, Bjarne Geiss (Blau-Weiss Wittorf) und Hauke Graalmann (TV Refrath), hätte ausgehen können. Am Mittwochabend in Rheinland-Pfalz hatten Bjarne Geiss und Hauke Graalmann ihre Kontrahenten Kristjan Kaljurand/Raul Käsner noch in zwei Sätzen besiegt.
Die Esten schlugen an beiden Tagen mit einer identischen Mannschaft auf. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Refrath wird Deutscher Vizemeister

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Das Team des Deutschen Vizemeister. Foto: Roswitha Honnef
Der TV Refrath schaffte leider nicht die erhoffte Überraschung und unterlag am Sonntagnachmittag dem alten und neuen Deutschen Meister 1. BC Bischmisheim im Finale um die Deutsche Meisterschaft mit 2:4. Dabei sahen die Zuschauer in Willich ein packendes Finale, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag gaben.
Bereits das Halbfinale am Samstag wurde zu einem wahren Krimi. Sowohl der 1.BV Mülheim als auch der TV Refrath wollten mindestens zwei der drei Doppel gewinnen. Dies gelang den Bergischen weil Jan Colin Völker und Sam Magee im 1.Doppel eine Wahnsinnspartie spielten und anschließend das Damendoppel mit Chloe Magee und Carla Nelte auch nichts anbrennen ließ.
Als jedoch die bis dato ungeschlagenen Max Schwenger und Raphael Beck ziemlich chancenlos ihr Match abgegeben hatten, war die Partie wieder absolut offen. Nhat Nguyen beeindruckte gegen Roovers zum 3:1, anschließend war Vivien Sándorházi leider relativ chancenlos gegen Mahulette aus den Niederlanden. Es folgte der erwartete Mixed Krimi zwischen Sam Magee / Carla Nelte und Adam Hall / Johanna Goliszewski, in dem vor allem der dritte und schließlich auch der vierte Satz an Spannung kaum zu überbieten war. Trotz einer tollen Aufholjagd der Mülheimer nach hohem Rückstand, verwandelten Magee/Nelte ihren fünften Matchball zum vielumjubelten 4:2 Erfolg ihres Teams.
Parallel war auch Bischmisheim siegreich gegen Lüdinghausen uns so kam es zur Wiederauflage des Endspiels von 2017 und des Halbfinals aus dem letzten Jahr. Nach langer Überlegung entschieden sich die Refrather Coaches zu einem ungewöhnlichen Schachzug und nahmen Raphael Beck aus der Startaufstellung. Heinz Kelzenberg: „Ich habe solch eine Entscheidung, einen Stammspieler draußen zu lassen noch nie zuvor getroffen und es ist mir unglaublich schwergefallen. Aber ich war davon überzeugt, dass unsere gewählte Doppelkonstellation die einzige war, um beide Herrendoppel gewinnen zu können“.
Natürlich war die Enttäuschung beim 27-jährigen riesengroß, doch er unterstütze baldmöglichst sein Team gerade in dem Doppel, für dass er ausgewechselt worden war. Kelzenberg: „Das war großartig“. Und genau dieses erste Herrendoppel mit Nhat Nguyen und Jan Colin Völker, welches von nicht wenigen in der Halle als „Kanonenfutter“ interpretiert worden war, stand ganz kurz vor einem Sensationssieg. 9:11 im 5. Durchgang hieß es am Ende und die Zuschauer hatten ein spektakuläres Match gesehen, in dem die Sieger Seidel/Käsbauer mit einem blauen Auge davongekommen waren. Parallel war das Damendoppel Carla Nelte und Chloe Magee (in ihrem 100. Bundesligaspiel für den TV Refrath) leider fast chancenlos und unterlag mit 0:3, so dass das gezielt mit Sam Magee und Max Schwenger aufgestellte 2. Herrendoppel die Partie offenhalten musste. Dies gelang den beiden erfahrenen Refrathern – wie übrigens auch im DM Finale 2017 – hauchdünn trotz 4:6-Rückstand im entscheidenden fünften Satz. Beim Stand von 1:2 ging Vivien Sándorházi (18) auf den Platz, wehrte sich tapfer gegen die zweifache Deutsche Meisterin Luise Heim, gewann einen Satz, verlor jedoch letztlich das Spiel. Souverän verkürzte anschließend der super aufgelegte 18-jährige Nhat Nguyen im Spitzeneinzel gegen Wraber auf 2:3.
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Nun hatte der BCB im Mixed den „Championshippoint“ in der Hand und nutze ihn eiskalt. Trotz starker Gegenwehr von Völker/Nelte behielten Seidel/Herttrich die Nerven und verwandelten ihren Matchball zum 4:2. Der 1. BC Bischmisheim war damit zum neunten Mal Deutscher Mannschaftsmeister.
Die Enttäuschung war groß im Refrather Lager, zumal man von Beginn an gemerkt hatte, dass die Siegchance zum Greifen nah gewesen war. Heinz Kelzenberg: „Wir haben unglaublich spannende und hochklassige Spiele gesehen, Zwei solche Herrendoppel gegen Bischmisheim zu spielen ist Wahnsinn. Doch heute haben Isabel Herttrich und Marvin Seidel in ihren Spielen heute den Unterschied gemacht, sie waren mental sehr stabil. Ich hätte es meinen Spielern so sehr gewünscht, den Pokal hochzuhalten, jetzt sind wir erst mal sehr enttäuscht“.

1. BV Mülheim belohnt sich für eine starke Leistung mit Bronze

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Dmytro Zavadsky, der für den entscheidenden Punkt im
Spiel um Platz drei sorgte. Foto: Andreas Köhring
Der 1. BV Mülheim schlug sich bei seiner ersten Teilnahme an einem Final-Four-Turnier beachtlich und kehrte mit einem 3. Platz aus dem niederrheinischen Willich zurück. Dabei zeigte das Team von der Ruhr zwei sehr spannende Spiele.
Am Samstag scheiterte man in einem bis zum letzten Spielpunkt spannenden und stark umkämpften Halbfinale denkbar knapp am TV Refrath. Dabei gewannen die Mülheimer das Dameneinzel durch Gayle Mahulette und das 2. Herrendoppel in der Zusammensetzung Dmytro Zavadsky/Adam Hall jeweils in drei Sätzen. Deutlich umkämpfter waren die anderen vier ausgetragenen Spiele, bei denen in teilweise reinen Nervenschlachten jeweils die Mülheimer Akteure sehr knapp den Kürzeren zogen. Die Mülheimer scheiterten zum einen an den eigenen Nerven und zum anderen an dem im 1. Herrendoppel und im Mixed für den TV Refrath aufschlagenden überragenden Iren Sam Magee. Beim letzten Matchball im abschließenden Mixed entschied dann die Netzkante gegen den BV Mülheim. Den aufopferungsvoll kämpfenden Mülheimern blieb trotz einer sehr starken Vorstellung im Halbfinale der erhoffte Einzug in das große Finale knapp verwehrt.
Im parallel ausgetragenen anderen Halbfinale scheiterte der SC Union Lüdinghausen ebenfalls denkbar knapp am späteren Titelträger 1. BC Bischmisheim-Saarbrücken.
Auch im kleinen Finale, dem Spiel um Platz 3, wollte keiner der nur knapp unterlegenen Halbfinalisten verlieren. Alle Spiele waren eng umkämpft und die Entscheidung fiel erst im letzten und siebten Spiel des Tages. Während im ersten Herreneinzel, im Dameneinzel sowie im 2. Herrendoppel die Lüdinghausener siegten, fuhren auf Mülheimer Seite das Herrendoppel Adam Hall/Tom Wolfenden, das Damendoppel Johanna Goliszewski/Lara Käpplein sowie das Mixed Adam Hall/Johanna Goliszewski drei wichtige Punkte zum 3-3 Zwischenstand ein. So war es wie schon im Viertelfinale dem Ukrainer Dmytro Zavadsky vorbehalten, den entscheidenden vierten Punkt für seinen 1. BV Mülheim einzusammeln und durch einen Sieg über den Lüdinghausener Nick Fransmann für einen versöhnlichen Saisonabschluss seines Teams zu sorgen.
Auch Teammanager Steffen Hohenberg empfand die Teilnahme am Final-Four-Turnier als tollen Abschluss seiner mehr als dreijährigen Tätigkeit als Teammanager für den 1. BV Mülheim und war insbesondere auf die kämpferische Leistung seines Teams stolz.
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Dem Ausrichter des Final-Four-Turniers dem DJK/VfL Willich gebührt dabei ein besonderes Dankeschön für die tolle Organisation. Lediglich hinsichtlich der Spielweise, die jedoch nicht vom Ausrichter zu vertreten ist, dass beide Halbfinalspiele zeitgleich auf jeweils nur einem Feld ausgetragen wurden und die Veranstaltung am Samstag somit mehr als viereinhalb Stunden andauerte, sahen die Verantwortlichen des 1. BV Mülheim Verbesserungsbedarf. Insbesondere durch die tolle und stets motivierende Stimmung der knapp 300 Zuschauer in der Jakob-Frantzen-Halle in Willich wurde dieses Finalwochenende ein tolles Erlebnis zum Ende einer überaus erfolgreichen Saison für das Mülheimer Team und seine Anhänger. Frank Thiemann

Titelverteidiger 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und der TV Refrath stehen im DM-Finale

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Marvin Seidel und Isabel Herttrich holten den entscheidenden vierten Punkt für Bischmisheim. Foto: Claudia Pauli
Viereinhalb Stunden lieferten sich die am Final-Four (13./14. April im nordrhein-westfälischen Willich) beteiligten Erstligamannschaften am Tag der Halbfinalspiele (Samstag, 13. April) spannende Matches mit hochklassigen Ballwechseln – dann stand fest: Im Endspiel um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2019 im Badminton treffen Titelverteidiger 1. BC SaarbrückenBischmisheim (Badminton-Landesverband Saarland) und der TV Refrath (BadmintonLandesverband Nordrhein-Westfalen) aufeinander. Damit kommt es am Sonntag (14. April, 14.00 Uhr) zur Neuauflage des Finalspiels von 2017, als das Team aus dem Bergischen Land die Mannschaft aus dem Saarland mit 4:3 bezwang und damit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Riegel-Pokal für den besten Bundesligaverein der Saison in Empfang nehmen durfte.
Während der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim am Samstag (13. April) seine Vorschlussrundenpartie mit 4:2 gegen den SC Union Lüdinghausen (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) gewann, setzte sich der TV Refrath auf dem anderen Spielfeld mit dem gleichen Ergebnis gegen den 1. BV Mülheim (ebenfalls Badminton-Landesverband NordrheinWestfalen) durch. Mehr als 350 Badmintonfans verfolgten die insgesamt zwölf Duelle und sorgten mit lautstarkem Trommeln und Klatschen für eine begeisternde Stimmung in der Jakob-FrantzenHalle. In beiden Begegnungen fiel die Entscheidung über den Einzug ins DM-Endspiel im Mixed.
„Ich bin überglücklich. Spannender kann man es nicht machen – auf beiden Seiten, denn auf dem anderen Feld geht es ja genauso knapp zu“, meinte Frank Liedke, der 1. Vorsitzende des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, als der Gesamtsieg für die Saarländer feststand. Der BCB könnte am 14. April seinen neunten DM-Titel in der Vereinsgeschichte nach 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2015, 2016 und 2018 holen. Der TV Refrath hingegen strebt seinen zweiten DM-Triumph nach 2017 an. „Nach dem 2:0 durch die ersten beiden Doppel waren wir uns schon ziemlich sicher, aber dieser irrsinnig spannende Modus hat dann noch einmal zu einer sehr engen Partie geführt. Letztlich war die überragende Leistung des 1. Herrendoppels spielentscheidend“, zog Refraths Teammanager Heinz Kelzenberg unmittelbar nach Spielende ein Fazit.
Im Unterschied zur Punktspielrunde wurden die Begegnungen beendet, sobald eine Mannschaft vier der maximal sieben Matches – zwei Herreneinzel, ein Dameneinzel, zwei Herrendoppel, ein Damendoppel und ein Mixed – gewonnen hatte.
„Schöne Stimmung, gute Spiele und die Zuschauerinnen und Zuschauer gehen mit. Alles geht sehr fair zu. Man merkt, dass sich alle lange kennen. Auch das Publikum ist sehr fair. Es herrscht eine angenehme, motivierende Atmosphäre“, fasste Thomas Born, der Präsident des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), kurz vor Beendigung der Halbfinalpartien zusammen. Bevor am Sonntag der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und der TV Refrath um den DM-Titel spielen, bestreiten die im Halbfinale – trotz jeweils einer bemerkenswerten Aufholjagd – unterlegenen Mannschaften, der SC Union Lüdinghausen und der 1. BV Mülheim, um 10.00 Uhr das „kleine Finale“ um Platz drei. Beide Aufeinandertreffen werden im Internet live von Sportdeutschland.TV gezeigt.
Alle Ergebnisse des Final-Four 2019 sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „Bundesligen 2018/19“) erhältlich.

  • Die bisherigen Deutschen Mannschaftsmeister*
    1957 1. DBC Bonn 1988 1. DBC/SSF Bonn
    1958 STC Blau-Weiß Solingen 1989 FC Langenfeld
    1959 1. DBC Bonn 1990 SV Fortuna Regensburg
    1960 1. DBC Bonn 1991 TuS Wiebelskirchen
    1961 1. DBC Bonn 1992 TuS Wiebelskirchen
    1962 MTV 79 München 1993 FC 05 Bayer Uerdingen
    1963 VfB Lübeck 1994 FC 05 Bayer Uerdingen
    1964 MTV 79 München 1995 FC 05 Bayer Uerdingen
    1965 MTV 79 München 1996 SSV Heiligenwald
    1966 MTV 79 München 1997 BSC Eintracht Südring Berlin
    1967 MTV 79 München 1998 SC 05 Bayer Uerdingen
    1968 1. BV Mülheim 1999 BC Eintracht Südring Berlin
    1969 1. BV Mülheim 2000 BC Eintracht Südring Berlin
    1970 1. BV Mülheim 2001 BC Eintracht Südring Berlin
    1971 1. BV Mülheim 2002 SC 05 Bayer Uerdingen
    1972 1. BV Mülheim 2003 SC 05 Bayer Uerdingen
    1973 1. BV Mülheim 2004 FC Langenfeld
    1974 1. BV Mülheim 2005 1. BC Beuel
    1975 1. BV Mülheim 2006 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
    1976 1. BV Mülheim 2007 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
    1977 1. BV Mülheim 2008 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
    1978 1. BV Mülheim 2009 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
    1979 1. BV Mülheim 2010 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
    1980 1. BV Mülheim 2011 SG EBT Berlin
    1981 1. BC Beuel 2012 SG EBT Berlin
    1982 1. BC Beuel 2013 SG EBT Berlin
    1983 1. DBC/SSF Bonn 2014 SC Union Lüdinghausen
    1984 OSC 04 Rheinhausen 2015 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
    1985 TV Mainz-Zahlbach 2016 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
    1986 TV Mainz-Zahlbach 2017 TV Refrath
    1987 TV Mainz-Zahlbach 2018 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Überragende Herrendoppel ebnen Mülheim den Weg zum Final-Four

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Adam Hall, der Mülheim zum Saisonende verlassen
und in der kommenden Saison in der Dänischen Liga aufschlagen wird. Foto: Volker Isbruch-Sufryd.
Dank einer beeindruckenden Leistung im Play-Off Viertelfinale gegen den TSV 1906 Freystadt hat der 1. BV Mülheim erstmalig durch einen 4-1 Erfolg das Final-Four-Turnier am kommenden Wochenende in Willich erreicht.
Insbesondere die Mülheimer Herrendoppel zeigten ihren Gegnern aus der Oberpfalz klar, wer Herr in der mit mehr als 250 Zuschauern gut gefüllten Innogy Sporthalle war. Tom Wolfenden und Konstantin Abramov harmonierten, als wenn sie schon seit Jahren zusammenspielen würden. Da auch der nach Dänemark wechselnde Adam Hall an der Seite von Dmytro Zavadsky im 2. Herren-Doppel in seinem letzten Heimspiel für Mülheim eine überragende Vorstellung lieferte, konnten beide Herrendoppel gegen die in keinster Weise enttäuschenden Gäste aus Freystadt in jeweils drei deutlichen Sätzen gewonnen werden.
Stärker musste da schon das Damendoppel Johanna Goliszewski und Lara Käpplein kämpfen, um nach fünf jeweils hart umkämpften Sätzen ihre Freystädter Gegnerinnen Jenny Moore und Annabella Jäger in die Knie zu zwingen. Dank dieser beruhigenden 3-0 Führung konnte es verschmerzt werden, dass Niluka Karunaratne dem spielstarken Indonesier Fikri Ihsandi Hadmadi sicherlich nicht unerwartet in drei jedoch durchaus engen Sätzen unterlag.
So war es dem Ukrainer Dmytro Zavadsky vorbehalten für den vierten und damit bereits entscheidenden Punkt zu sorgen. Spannung kam in diesem Match kurzfristig auf, als Zavadsky, der die Sätze eins und zwei deutlich beherrscht hatte, den dritten Satz deutlich an seinen Freystädter Gegner, den jungen Deutschen Hannes Gerberich abgab und auch Anfang des vierten Satzes zurücklag. Der 30-jährige Mülheimer kämpfte sich aber auch dank der Unterstützung des Publikums ins Match zurück, behielt im 4. Satz die Oberhand und sorgte für Jubelstürme bei seinem Team und in der ganzen Halle. Der Viertelfinal-Fluch war besiegt und das Team von der Ruhr zog erstmalig in das Final-Four-Turnier ein.
Am Samstag, den 13. April 2019 wird das Team im Halbfinale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft im niederrheinischen Willich ab 16.00 Uhr h auf den TV Refrath treffen. Das andere Halbfinale bestreiten parallel in gleicher Halle der 1. BC Bischmisheim-Saarbrücken und der SC Union Lüdinghausen.
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Dank der souveränen Leistung seines Teams und der Tatsache, mit der Teilnahme am Final-Four-Turnier das Saisonziel bereits erreicht zu haben, sieht der scheidende Teammanager Steffen Hohenberg dem kommenden Wochenende gelassen, aber auch mit sehr viel Vorfreude entgegen. In der Form des gestrigen Abends kann das Mülheimer Team, auch wenn es sicherlich als Außenseiter am Wochenende nach Willich reist, auch ein Wort bei der Vergabe des Deutschen Mannschafts-Meistertitels mitreden. Frank Thiemann

BCB-Asse wollen in Willich den neunten Titel

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Meister 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim peilt beim Final-Four-Turnier am Niederrhein die Titelverteidigung an – im Halbfinale wartet Lüdinghausen
Die Titel-Entscheidung steht unmittelbar bevor: Am kommenden Samstag und Sonntag bestreiten die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim ihre letzten beiden Partien in dieser Saison. Beim Final-Four-Turnier um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2019 in Willich am Niederrhein ist das Ansinnen des amtierenden Meisters klar: „Die Titelverteidigung ist ganz klar unser Ziel“, sagt BCB-Nationalspieler Marvin Seidel. Seit Dienstagabend kennen seine Bischmisheimer Teamkollegen und er ihren ersten Gegner, den es auf dem Weg zum erhofften neunten deutschen Mannschaftstitel zu schlagen gilt: Im DM-Halbfinale trifft der amtierende Meister am Samstag um 16 Uhr auf den SC Union Lüdinghausen. Die zweite Vorschlussrundenpartie bestreiten der TV Refrath und der 1. BV Mülheim, die in der regulären Bundesliga-Saison hinter dem souveränen Hauptrunden-Meister aus Saarbrücken-Bischmisheim auf den Plätzen zwei und drei abgeschlossen hatten. Beide Halbfinals werden parallel auf zwei Spielfeldern in der Jakob-Frantzen-Halle in Willich über die Bühne gehen.
Das Los fiel auf Lüdinghausen, weil die Nordrhein-Westfalen als Fünfter der regulären Runde das schlechter platzierte jener beiden Teams sind, die sich am vergangenen Dienstag in den Playoff-Partien der Mannschaften auf den Bundesliga-Rängen drei bis sechs durchgesetzt hatten. Der SC Union gewann sein Spiel beim Hauptrunden-Vierten und letztjährigen Bischmisheimer Finalgegner 1. BC Beuel mit 4:3. Protagonisten beim knappen Auswärtssieg waren die amtierende Deutsche Einzelmeisterin Yvonne Li und Kai Schäfer, die beide ihre Einzelmatches gewannen und zudem auch in den Doppelpartien mit ihren Partnern jeweils den Sieg davontrugen. Im Fall von Li geschah das mit einer Spielerin, die auch der Saarbrücker Seidel bestens kennt: Linda Efler ist schon seit längerer Zeit die internationale Partnerin des 23-Jährigen. Am Samstag im Halbfinale von Willich werden sich Efler und Seidel nun voraussichtlich als Gegner auf dem Feld begegnen – ein Umstand, dem der Saarländer allerdings keine allzu große Bedeutung beimessen möchte: „Das eine hat mit dem anderen nix zu tun“, sagt Seidel. Beide kennen sich natürlich bestens, „jeder weiß, was der andere kann und wie sein Spielstil ist“, ergänzt der BCB-Nationalspieler. Aber für das Duell in Willich spiele das eine untergeordnete Rolle: „Wichtig ist, dass wir gut spielen. Dass alles andere ausgeblendet wird und wir uns auf unsere Leistung konzentrieren – dann haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen“, betont Seidel.
Was für ihn gilt, gilt im Übrigen auch für Vereins- und Nationalmannschaftskollegin Isabel Herttrich. Auch die 27-Jährige spielt inzwischen international mit Linda Efler zusammen, und somit könnte es auch in diesem Fall zum Duell zweier bestens Vertrauter im Willicher Halbfinale kommen. Dort kann der BCB Stand jetzt auf alle Akteure seines Aufgebots setzen – mit einer Ausnahme, denn der Deutsche Einzelmeister von 2017, Fabian Roth, fehlt den Saarländerin nach seiner Verletzungsodyssee weiterhin. Damit fehlt dem Titelverteidiger eine wichtige Option für das Herreneinzel, wo Lüdinghausen mit dem deutschen Einzel-Vizemeister 2018, Kai Schäfer, einen arrivierten und zudem formstarken Akteur in seinen Reihen weiß: Am Dienstag im Playoff in Bonn-Beuel bezwang der 25-Jährige den deutschen Einzel-Champion der beiden letzten DM-Turniere, Max Weißkirchen, glatt in drei Sätzen mit 11:6, 15:14 und 11:4. In den beiden zurückliegenden Bundesliga-Vergleichen zwischen dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und Lüdinghausen bekam es Schäfer jeweils mit Luka Wraber zu tun – und lieferte sich mit dem Österreicher dabei jeweils packende Duelle. Im vergangenen Oktober, als der BCB in eigener Halle mit 6:1 gewann, hatte Wraber gegen Schäfer in fünf Sätzen mit 11:6, 8:11, 10:12, 11:2 und 11:9 die Nase vorne. Im Rückspiel in Lüdinghausen, das die Saarländer ebenfalls klar mit 5:2 vorne sah, drehte Schäfer den Spieß um und siegte seinerseits nach fünf dramatischen Durchgängen mit 11:7, 7:11, 9:11, 12:10 und 12:10. Vielleicht wartet in Willich diesmal ein ähnlicher Thriller.
Eine spannende Angelegenheit verspricht auch das voraussichtliche Duell im Dameneinzel zu werden: Bischmisheims Neuzugang Luise Heim, die deutsche Einzelmeisterin der Jahre 2017 und 2018, bekommt es wohl mit ihrer Nachfolgerin Yvonne Li zu tun, die sich in diesem Jahr in Abwesenheit von Heim bei den Titelkämpfen in Bielefeld zur neuen Meisterin krönte. Ein Vergleich in der Bundesliga-Hauptrunde fiel diese Saison aus, weil Li im Hinspiel nicht dabei war, und die Neu-Bischmisheimerin Heim dann im Rückspiel fehlte. Eine dramatische Partie spielten beide im DM-Finale 2018, als sich Heim nach verlorenem erstem Durchgang zurückkämpfte und ihren Titel schließlich mit 17:21, 23:21 und 21:6 verteidigte.
Auf einen solchen Ausgang hoffen sie beim achtfachen Deutschen Badminton-Mannschaftsmeister aus Saarbrücken erneut. Denn dann steigen die Chancen umso mehr, bei der dritten Auflage des Final-Four-Turniers zum dritten Mal in das Finale um den Titel einzuziehen. Das Endspiel um die Meisterschaft wird dann am Sonntag ab 14 Uhr in der Jakob-Frantzen-Halle in Willich ausgespielt. Das andere Halbfinale zwischen dem Hauptrunden-Zweiten TV Refrath und dem –Dritten 1. BV Mülheim verspricht dabei ebenfalls reichlich Spannung, denn die Duelle in der regulären Saison gewann jeweils das Auswärtsteam mit 4:3. Auch die Bilanz des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim gegen die potenziellen Finalgegner fällt gemischt aus: Bei Refrath gewann der BCB mit 5:2, das Rückspiel in eigener Halle ging im vergangenen Januar aber mit 1:6 in die Hose. Gegen Mülheim mussten sich die Saarbrücker im vergangenen Februar zuhause ebenfalls mit 3:4 geschlagen geben. Das Hinspiel hatten sie noch klar mit 5:2 für sich entschieden. „Uns ist relativ egal, wer da kommt“, sagt Marvin Seidel im Vorfeld – Hauptsache, der BCB erreicht erneut das Finale und vermeidet das vor dem Endspiel ausgetragene Spiel um die Goldene Ananas (Sonntag, 10 Uhr). dbe

Refrath am Samstag im Final Four zunächst gegen Mülheim

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Ankündigung für das FinalFour in Willich
Vier Tage vor dem entscheidenden Wochenende weiß der TV Refrath endlich um seinen Gegner am Samstag um 16 Uhr in Willich beim Turnier der vier besten Mannschaften Deutschlands: Am gestrigen Dienstag hat der Deutsche Rekordmeister 1.BV Mülheim sein Vorhaben, sich erstmals für das Final Four zu qualifizieren umgesetzt. Vor heimischem Publikum besiegte man den TSV Freystadt relativ deutlich
Das dritte „Final Four“ in der Geschichte des Deutschen Badminton wird komplettiert von Titelverteidiger 1. BC Bischmisheim, der zeitgleich um 16 Uhr in der Jakob-Frantzen-Halle auf den vierten im Bunde, SC Union 08 Lüdinghausen, trifft. Beide Halbfinals werden parallel auf je einem Court ausgetragen und versprechen Höchstspannung, denn es ist davon auszugehen, dass alle vier Teams in Bestbesetzung antreten werden. Ziel aller Mannschaften  ist das Erreichen des Endspiels am Sonntag um 15 Uhr.
Beim TV Refrath werden folgende Spieler dabei sein: Nhat Nguyen, Lars Schänzler, Sam Magee, Jan Colin Völker, Max Schwenger, Raphael Beck, Chloe Magee, Carla Nelte und Vivien Sándorházi.
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Das Team der ersten Mannschaft von Refrath. Foto: Andre Jahnke
Mülheim verfügt über zwei sehr starke Herrendoppel, die mit den Refrather Paarungen auf Augenhöhe sein dürften. Auch die beiden Damendoppel trennten sich in den bisherigen Saisonspielen 1:1. Wen Mülheim im Herreneinzel aufstellen wird, ist sicherlich offen, bestimmt wird man versuchen, beide zu gewinnen und auch das Dameneinzel wird ein „enges“ Match, zumal Mülheims Holländerin zuvor noch beim heimischen Dutch International im Einsatz sein wird.
Vielleicht gibt es zum Abschluss der Begegnung ein entscheidendes Mixed zwischen den beiden eingespielten Paarungen Magee/Nelte auf Refrather und Hall/Goliszewski auf Mülheimer Seite. Der Respekt ist jedenfalls auf beiden Seiten groß und sowohl Refrath als auch Mülheim wissen, dass auch die möglichen Finalgegner aus Bischmisheim und Lüdinghausen schlagbar sind.
Refraths Teamchef Heinz Kelzenberg: „Die diesjährige Endrunde ist offen wie die vor zwei Jahren, als erst im allerletzten Match des Endspiels die Entscheidung fiel“. Damals im Mai 2017 hieß der Sieger TV Refrath.

Beuels Erste verpasst das Final Four knapp

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Die erste Mannschaft von Beuel unterlag nur knapp.
Die erste Mannschaft des 1. BC Beuel hat den Einzug in das Final Four der Badminton-Bundesliga verpasst. Am Dienstagabend verloren die Gelb-Schwarzen vor 500 Zuschauern in der Erwin-Kranz-Halle gegen den SC Union Lüdinghausen 3:4.
Schon im Vorfeld stand in den Fachkreisen fest, dass eine spannende Partie auf Augenhöhe zu erwarten ist. Die Rekordkulisse in der Erwin-Kranz-Halle wurde nicht enttäuscht. Den ersten Beueler Punkt steuerten Daniel Hess und Peter Briggs bei. Sie gewannen das 1. Herrendoppel gegen Jelle Maas und Josche Zurwonne 11:9, 11:6, 13:11. Über die volle Distanz von fünf Sätzen ging das parallel ausgetragene Damendoppel. Nach fünf Sätzen hatten Lisa Kaminski und Hannah Pohl gegen Linda Efler und Yvonne Li mit 4:11, 11:8, 11:8, 9:11, 9:11 nur knapp das Nachsehen.
Für die Gäste erhöhte danach das 2. Herrendoppel. Nach gutem Start unterlagen Max Weißkirchen und Lukas Resch gegen Kai Schäfer und Roman Zirnwald 11:6, 2:11, 9:11, 5:11. Durch den 11:6, 11:6, 11:8-Erfolg von Yvonne Li im Dameneinzel gegen die sich tapfer schlagende Beuelerin Alicia Molitor zogen die Gäste weiter davon. Zu einem packenden Duell wurde das Mixed. Hannah Pohl und Peter Briggs gewannen die ersten beiden Sätze gegen Eva Janssens und Jelle Maas 11:6, 13:11, verloren die Sätze drei und vier 9:11, 9:11 und behielten letztlich die Nerven mit 11:6.
Der entscheidende Punkt für die Gäste kam im 1. Herreneinzel. Max Weißkirchen unterlag Kai Schäfer 6:11, 14:15, 4:11. Das 2. Herreneinzel zwischen Lukas Resch und Nick Fransman wurde beim Stand von 10:8 zu Gunsten von Lukas Resch beendet. Ein gemischtes Fazit zog Beuels Teammanager Maximilian Schneider: „Die Chance war da, weswegen wir natürlich etwas enttäuscht sind. Wir wussten von vorne herein, dass es schwer wird. Wir freuen uns aber darüber, dass wir für das Publikum eine sehr gute Veranstaltung bieten konnten und hoffen, dass in der nächsten Saison viele Zuschauer wiederkommen.” Andreas Kruse

Spannung bis zum letzten Ballwechsel in Mülheim erwartet

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Alexander Roovers. Foto: Volker Isbruch-Sufryd
In der Doppelrunde der Badminton-Bundesliga trafen der 1. BV Mülheim und der TSV 1906 Freystadt bereits in dieser Saison zwei Mal aufeinander. Während die Mülheimer im Hinspiel in der Oberpfalz stark ersatzgeschwächt antraten und mit 1-6 die deutlichste Niederlage der Saison einstecken mussten, ereilte den Freystädtern im Rückspiel nahezu das gleiche Schicksal. Auch sie traten ebenfalls deutlich ersatzgeschwächt mit sogar 0-7 die Heimreise an.
Da zum Play-Off Viertelfinale am 9. April 2019 um 19.00h in der Innogy Halle zu Mülheim jedoch beide Mannschaften in Bestbesetzung antreten werden, ist mit einem ausgeglichenen Spiel, engen Matches und Spannung bis zum letzten Ballwechsel zu rechnen. Die deutlichen Siege in der bisherigen Saison sollten kein Maßstab für dieses mit Spannung erwartete KO-Spiel sein.
Auf Mülheimer Seite wird das komplette Team einsatzfähig und sicherlich hoch motiviert sein, um sich den Traum zu erfüllen, am nächsten Wochenende beim Final-Four-Turnier im nur knapp 50 km entfernten Willich antreten zu können. Teammanager Steffen Hohenberg kann aus dem Vollen schöpfen. Die Damenriege mit Johanna Goliszewski und Lara Käpplein sowie Gayle Mahulette ist ebenso komplett, wie die internationale Herrenauswahl mit dem Schotten Adam Hall, dem Engländer Tom Wolfenden, dem Russen Konstantin Abramov, dem Ukrainer Dmytro Zavadsky und dem Sri Lankaner Niluka Karunaratne. Auch der zuletzt angeschlagene Alexander Roovers ist wieder voll belastbar und im Kader für die anstehenden Aufgaben. Eine genaue Aufstellung für die einzelnen Partien wollte sich Mülheims Teammanager Hohenberg noch nicht entlocken lassen. Dies soll erst kurzfristig am Spieltag entscheiden werden.
Im Damenbereich sind die Gäste aus Freystadt sehr stark aufgestellt. Die Estin Kristin Kuuba hat von den 13 Partien im Dameneinzel nur ein Spiel verloren. An ihrer Seite schlägt im Damendoppel die starke englische Doppel- und Mixed-Spielerin Jenny Moore auf, die auf internationalen Turnieren ein Mixed mit dem für unser Team spielenden Tom Wolfenden bildet. Auch die Herren um den spielstarken Indonesier  Fikri Ihsandi Hadmadi und den früheren deutschen Meister Lukas Schmidt, dem Engländer Max Flynn und den deutschen Spielern Johannes Pistorius, Oliver Roth, Florian Waffler und Hannes Gerberich werden die Mülheimer Herren vor unangenehme und schwere Aufgaben stellen. Die Gäste aus Bayern werden ihre Aufstellung natürlich erst am Spieltag bekannt geben.
Die Spielstärke der beiden Gegner ist nahezu ausgeglichen. Insofern kann, abgesehen vom Dameneinzel, bei dem die Estin Kuuba klar favorisiert ist, bei keinem der anderen Spiele eine vorherige Prognose des Ausgangs abgegeben werden. Im Dameneinzel hofft Hohenberg trotzdem auf eine Überraschung von Gayle Mahulette, die in der Bundesliga insbesondere gegen starke Gegnerinnen zuletzt starke Leistungen gezeigt hat. Am Dienstagabend ist somit Spannung, vielleicht sogar bis zum siebten Spiel, angesagt.
Das Viertelfinale wird nach dem Modus „Best-of-Seven“ ausgetragen. Sobald ein Team die notwendigen vier Siege aus den maximal auszutragenden sieben Partien errungen hat, ist das Viertelfinale beendet und einer der noch ausstehenden Teilnehmer am Final-Four Turnier steht fest. Der vierte Teilnehmer, neben den bereits feststehenden Tabellenersten und -zweiten dem 1.BC Bischmisheim-Saarbrücken und dem TV Refrath wird in der parallel in Bonn stattfindenden Partie 1.BC Beuel gegen SC Union Lüdinghausen ermittelt. Frank Thiemann

Beuels Erste empfängt Lüdinghausen zum Viertelfinale

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Ankündigung von Beuel zum Viertelfinale der Play Off
In der Badminton-Bundesliga naht die Woche der Entscheidung. Am Dienstag, den 9. April, empfängt die erste Mannschaft des 1. BC Beuel den SC Union Lüdinghausen um 19 Uhr zum Play-off Viertelfinale in der Erwin-Kranz-Halle. Der Sieger der Partie zieht in das Final Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft ein, dass am darauffolgenden Wochenende in Wilich ausgetragen wird.
Mit dem Erreichen des vierten Platzes nach der Hauptrunde – und damit verbunden dem Viertelfinale in der heimischen Halle – hat die Beueler Erste ihr selbst gestecktes Saisonziel bereits erreicht. Doch je näher das Entscheidungsspiel rückt, desto mehr geht auch der Blick ein paar Tage weiter in die Zukunft. Nur ein Spiel trennt die Erste vom Final Four-Wochenende und der Möglichkeit wieder ins Rennen um den Hans-Riegel-Pokal zu gehen. Doch gerade dieses Spiel und dieser Gegner haben es in sich.
Beuel gegen Lüdinghausen gehört schon fast zu den Traditionsduellen der Bundesliga. Zum Abschluss der Hauptrunde standen beide Teams fast gleichauf in der Tabelle. Lediglich ein Punkt trennte die beiden Rivalen nach 18 Spieltagen. Von den beiden Duellen in der Hauptrunde gewannen die Münsterländer das Hinspiel 4:3. Das Rückspiel entschied die Erste mit 6:1 für sich. In beiden Fällen traten beide Mannschaften jeweils nicht in ihrer Bestbesetzung an, weswegen die Ergebnisse nur bedingte Aussagekraft haben.
Auf einen spannenden Badmintonabend freut sich Beuels Teammanager Maximilian Schneider: „Lüdinghausen geht wohl als leichter Favorit in die Partie, dies haben sie mit zwei deutlichen Siegen zuletzt gezeigt. In einem einzigen Play-off-Spiel ist vieles möglich und ich kann versprechen, dass unser Team alles geben wird und versucht, die Chance zu nutzen, ins Final Four einzuziehen. Wir haben uns das Viertelfinale zu Hause hart erkämpft und wollen den Heimspielbonus vor einer hoffentlich tollen Kulisse nutzen.“ Spannung ist garantiert, Unterhaltung auch. Bereits im Vorfeld der Partie sollen die Zuschauer aktiv ins Geschehen einbezogen werden. Wie genau, bleibt noch eine Überraschung.
Gerade bei Duellen auf Augenhöhe, kann die Unterstützung des Publikums den entscheidenden Unterschied machen. Und so hoffen die Beueler Verantwortlichen darauf, dass möglichst viele Anhänger der Gelb-Schwarzen am 9. April den Weg in die Erwin-Kranz-Halle finden um ihr Team zu unterstützen. Andreas Kruse

Beuels Zweite sichert den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga

Mit einem Paukenschlag verabschiedet sich die junge Truppe des 1. BC Beuel aus dieser Saison. Mit großem Einsatz, viel Schweiß und Herzblut sowie enormer Unterstützung von den Rängen gelang es der eingeschweißten Truppe am letzten Doppelspieltag, drei Punkte für die Tabelle zu sammeln und somit das Thema Abstieg weit von sich wegzuschieben.
Am Samstagabend begann die Punktejagd vor heimischem Publikum gegen die Reserve des 1. BV Mühlheim. Souverän gelang es dem dynamischen Duo Marvin Datko und Tim Fischer, das 1. Herrendoppel ohne Satzverlust für sich zu entscheiden. Unwissenderweise sollten sie damit den Startschuss für einen erfolgreichen Doppelspieltag setzen. Lennart Konder machte es ihnen im 1. Herreneinzel nach und ließ seinem Gegner mit 11:7, 11:4 und 11:1 nicht den Hauch einer Chance.
Nach hartem Kampf und toller Leistung mussten sich Annalena Diks und Katja Holenz im Damendoppel ihren Gegnerinnen geschlagen geben, doch gleichzeitig zeigten Asher Richardson und Luis La Rocca auf dem Nachbarfeld eine couragierte Leistung. Trotz eines Satzrückstandes von 0:2 drehte die erfahrene Paarung das Spiel zu ihren Gunsten und konnte in einem spannenden Schlussspurt den entscheidenden 5. Satz mit 11:9 für sich entscheiden.
Auf der Welle des Erfolges schwammen im Anschluss sowohl das Mixed mit Tim Fischer und Annalena Diks als auch das 2. Herreneinzel mit Moritz Rappen mit. Beide Spiele gewannen die Beueler problemlos in je drei Sätzen. Nach einer umkämpften Partie im Dameneinzel, in der Anke Fastenau der Drittplatzierten bei den Deutschen Meisterschaften, Katharina Altenbeck, unterlag, war der Endstand von 5:2 und somit der Sieg für die Gelb-Schwarzen besiegelt. Mit den zwei am Samstagabend eingefahrenen Punkten war der Abstieg bereits abgewendet, dennoch war die Mannschaft am Sonntagmorgen gegen den Lokalrivalen vom TV Refrath hochmotiviert, die prestigeträchtige Begegnung für sich zu entscheiden. Erstmals wurde mit der Partie ein Spiel der 2. Mannschaft live auf sportdeutschland.tv übertragen und kann auch im Nachhinein noch in voller Länge auf der Plattform angeschaut werden.
Der Spieltag begann direkt mit einem Krimi über fünf Sätze im 1. Herrendoppel. Die ganze Erwin-Kranz-Halle hielt beim Zwischenstand von 10:10 im Entscheidungssatz den Atem an, doch am Ende hatten der Ex-Beueler Christopher Klauer und Elias Beckmann das glücklichere Händchen und holten somit den ersten Punkt für die Gäste aus dem bergischen Land. Ebenso mussten sich Annalena Diks und Alicia Molitor im Damendoppel ihren Widersacherinnen nach vielen langen, umkämpften Ballwechseln und einer tollen Leistung über vier Sätze geschlagen geben. Im 2. Herrendoppel hielten Asher Richardson und Luis La Rocca mit spektakulären Verteidigungsschlägen den Ball gut im Spiel und konnten nach drei konzentrierten Sätzen auf 1:2 in der Gesamtwertung verkürzen.
Das Spiel des Tages lieferte im Anschluss Lennart Konder ab, der mit der gelben Wand im Rücken Christopher Klauer in fünf starken Sätzen in die Knie zwang. Gleichzeitig spielte Alicia Molitor im Dameneinzel mutig auf, musste sich am Ende aber nach vier knappen Sätzen ihrer Gegnerin Anika Dörr geschlagen geben.
Nachdem das Erfolgs-Mixed Annalena Diks und Tim Fischer der Paarung aus Refrath keine Chance ließ, hieß es also 3:3. Somit lag es an Moritz Rappen im 2. Herreneinzel, den Derbysieg perfekt zu machen. Jedoch hatte sein Gegenüber – Corvin Schmitz – andere Pläne. Enorm spannende und schnelle Ballwechsel, viele Führungswechsel und eine laute Beueler Bank sorgten für eine elektrisierende Stimmung in der Halle. Am Ende konnte sich der Refrather mit 11:9 im Entscheidungssatz durchsetzen.
Somit musste sich die junge Beueler Truppe um Asher Richardson den Rivalen vom TVR mit 3:4 geschlagen geben. Dennoch zufrieden zeigte sich der Neuseeländer nach dem Spiel: „Die letzten zwei Spiele haben gezeigt, wie gut wir als Mannschaft funktionieren. Einmal knapp gewonnen, einmal knapp verloren, aber unabhängig vom Ergebnis feuern wir uns als Team in jedem Spiel bis zum Schluss an.“
Nach einer aufregenden Saison mit vielen Höhen und Tiefen beendet die Zweite die Saison auf dem gesicherten 7. Platz und darf somit auch in der nächsten Spielzeit in der zweithöchsten deutschen Badmintonliga aufschlagen. Das Spiel vom Sonntag können Sie nachträglich auf Sportdeutschland.tv anschauen: https://sportdeutschland.tv/bwf-welttour/ii-re-live-2-bundesliga-nord-1-bc-beuel-vs-tv?autoplay=true Luis La Rocca

Gemischte Gefühle mit perfektem Ende – TVR ist beim Final Four dabei!

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Chloe Magee und Carla Nelte. Foto: Andre Jahnke
Nach 2017 und 2018 hat sich der TV Refrath zum dritten Mal in Folge für das Final Four qualifiziert. Dieses Kunststück gelang durch den 2. Tabellenplatz in der Abschlusstabelle der Bundesliga. Die Deutsche Meisterschaft wird nun am 13./14.4. in Willich ausgespielt.
Das sehr ereignisreiche letzte Spielwochenende begann am Freitag mit einem der spannendsten Matches der Saison. Der Endstand von 3:4 gegen den Nachbarn 1. BC Beuel spiegelt dies auch auf dem Papier wider. Über 200 begeisterte Zuschauer sahen zunächst einen ungefährdeten 3:0 Sieg des Damendoppels Carla Nelte/Chloe Magee, die sich damit eindrucksvoll für ihre Hinspielniederlage revanchierten. Auf dem Nebenfeld taten sich Jan Colin Völker/Sam Magee gegen Briggs/Hess schwer und gaben den fünften Durchgang unglücklich ab.
Das ungeschriebene Gesetz, dass sich unglückliche Niederlagen mit glücklichen Siegen die Waage halten, galt zunächst weiterhin, als Max Schwenger und Raphael Beck durch einen vor allem imposanten fünften Satz das Match gegen Weißkirchen/Resch gewinnen konnten. Es folgte ein deutlicher Sieg von Vivien Sándorházi im Dameneinzel und anschließend die beiden Herreneinzel, in denen jedoch nicht Nhat Nguyen und Lars Schänzler zur Verfügung standen, sondern Joshua Magee und Raphael Beck. Beide machten ihre Sache extrem gut. Magee unterlag in seinem letzten Heimspiel für den TV Refrath dem Malaysier Goh erst im fünften Durchgang. Beck holte gegen den Deutschen Meister Weißkirchen einen Satz, spielte über lange Phasen gut mit, war in den beiden letzten dann jedoch chancenlos.
Schnell war aus der 3:1-Führung ein 3:3 geworden und das Mixed entschied einmal mehr über Sieg oder Niederlage. Leider erwischten Magee/Nelte nicht ihren besten Tag und verloren gegen die Beueler Paarung, in der vor allem Hannah Pohl ein sehr gutes Spiel machte. Diesen zehnten Geburtstag in der 1. Bundesliga hatte sich der TVR wahrlich anders vorgestellt, doch nach dem ein oder anderen gemeinsamen Getränk auch mit Spielern und Trainern der „ersten Stunde“, kehrte wieder Optimismus ein. Nun mussten die „richtigen“ Personalentscheidungen getroffen werden. Nhat Nguyen wurde nach seinem Aus im Viertelfinale von Orleans eingeflogen und Chloe Magees geplante Rückreise am Samstag geändert, sie sollte mit nach Freystadt.
Dass parallel Mülheim gegen Schlusslicht Wittorf patzte spielte dem TVR natürlich in die Karten, doch man war darauf aus, selbst die Punkte zum Absichern des zweiten. Tabellenplatzes zu holen. Dies war schon deshalb wichtig, weil in einem möglichen Viertelfinale nicht Refraths bestes Team zur Verfügung gestanden hätte – anders als beim Final Four. In Freystadt schließlich sahen die 200 Zuschauer zunächst ein hochklassiges Damendoppel, in dem Magee/Nelte zeigten, warum sie zu den besten Doppeln der Liga gehören. Die Herrendoppel Völker/Nguyen (3:2) und Beck/Schwenger (3:0) sorgten schließlich für einen beruhigenden 3:0 Vorsprung vor den Einzeln. Nhat Nguyen erwischte nicht seinen besten Tag und unterlag dem Indonesier Hadmadi 1:3, während parallel Vivien Sándorházi gegen die aktuell beste Einzeldame der Liga (Kuuba, 12:1-Siege) ein tolles Spiel machte aber leider keinen Satz gewinnen konnte. Schließlich endete die Begegnung mit einem hart erkämpften Mixederfolg für Völker/Nelte und einem deutlichen Sieg von Joshua Magee im zweiten. Herreneinzel.
Am Ende stand ein 5:2 Erfolg auf der Ergebnistafel und der TV Refrath hatte sich frühzeitig für das Final Four qualifiziert.

Refrath 2 sichert sich Platz fünf

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Anika Dörr und Runa Plützer. Foto: Roswitha Honnef
Zunächst stand der letzte Doppelspieltag in der 2.Bundesliga unter keinen besonders guten Stern. Der Ausfall von Joshua Magee (hoch in Team 1), der urlaubsbedingte Ausfall von Mark Byerly sowie berufliche und private Verpflichtungen bei Denis Nyenhuis und Jenny Karnott in je einem Spiel dämpften den TVR-Optimismus, etwas Zählbares aus dem Wochenende mitzunehmen.
Doch am Ende waren es sogar zwei Zähler und Platz 5 in der Abschlusstabelle vor den „Bundesliga-Reserveteams“ aus Mülheim und Beuel, nur einen Zähler hinter Trittau 2. Fazit: Saisonziel erreicht!! Ohne große Chancen zu punkten, spielte das Team um Christopher Klauer, Denis Nyenhuis und Anika Dörr am Samstag gegen den starken Tabellenführer aus Hohenlimburg und kam mit 1:6 unter die Räder. Die Youngsters Elias Beckmann, Fritz Binus und Runa Plützer konnten leider keinen Punkt beisteuern, lediglich Anika Dörr bezwang die irische Nationalspielerin Darragh.
Eher auf Augenhöhe verlaufen sollte hingegen die Auswärtsbegegnung bei Beuel 2. Ohne Nyenhuis, Binus und Plützer, dafür mit Christoph Offermann, Corvin Schmitz und Janice Kaulitzky reiste man nach Bonn und traf auf einen Gegner, der aus dem Vollen schöpfen konnte. Erneut war es Anika Dörr, die diesmal sogar zwei Punkte beisteuern konnte, nämlich im Einzel und in einem bärenstarken Doppel mit Janice Kaulitzky. Während die Begegnungen im 2. Herrendoppel und im Mixed eher deutlich an Bonn gingen, gab es drei Matches, die über fünf lange Sätze gespielt wurden.
In einem tollen 1.Herrendoppel nutzten Christopher Klauer / Elias Beckmann ihre Chance zum zweiten gemeinsamen Saisonsieg mit 12:10 im Entscheidungssatz. Ähnlich knapp unterlag Christopher Klauer im 1. Herreneinzel und ebenso spannend verlief das Match zwischen dem erst 17-jährigen Corvin Schmitz und seinem Gegner Moritz Rappen. Erfreulich, dass Schmitz am Ende aufgrund seiner Nervenstärke nicht nur das Spiel in 5 Sätzen nach Hause brachte, sondern damit auch den Siegpunkt für sein Team in der 2. Bundesliga holte.
Das angestrebte Ziel, die Saison in der oberen Tabellenhälfte zu beenden, wurde wie im letzten Jahr als Tabellenfünfter erreicht.

Hauptrunden-Meister! Noch zwei Schritte bis zum neunten Titel

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim gewinnt seine abschließenden Heimauftritte klar und reist als Erster zum Final-Four-Turnier
Am Ende ließen die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim keinerlei Zweifel mehr aufkommen: Der amtierende Meister löste seine beiden Heimaufgaben am letzten Doppelspieltag der regulären Bundesliga-Saison in souveräner Manier, bezwang am Samstag in der heimischen Joachim-Deckarm-Halle zunächst den TSV Trittau mit 6:1 und ließ dem tags darauf an gleicher Stelle einen noch klareren 7:0-Erfolg über Blau-Weiß Wittorf aus Neumünster folgen. Durch die Saisonsiege 14 und 15 beschließt der BCB die Hauptrunde mit 40 Punkten als souveräner Sieger und löste neben dem Tabellenzweiten TV Refrath (34 Punkte) das direkte Ticket für das Finalturnier um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft am 13. und 14. April im nordrhein-westfälischen Willich.
Auf wen der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim dort in seinem Halbfinale treffen wird, entscheidet sich in den nun folgenden Playoff-Viertelfinalpartien der Teams auf den Bundesliga-Rängen drei bis sechs. Dabei bekommt es der Dritte der Hauptrunde, der 1. BV Mülheim, mit dem Sechsten TSV Freystadt zu tun. Im anderen Viertelfinale empfängt der 1. BC Beuel als Vierter den fünftplatzierten SC Union Lüdinghausen. Der BCB trifft dann auf denjenigen Halbfinal-Qualifikanten, der in der regulären Bundesliga-Runde am schlechtesten platziert war. Bischmisheims Nationalspieler Marvin Seidel weiß: „Wir müssen so oder so in jedem Spiel eine gute Leistung zeigen.“ Egal, wer nun der Gegner wird. Generell blickt der 23-Jährige dem Endspurt der Mission „neunter Titelgewinn“ optimistisch entgegen: „Ich bin guter Dinge, dass wir das schaffen und den Titel verteidigen können“, sagt Seidel. Er bestritt am finalen Bundesliga-Wochenende drei Partien, zwei mit Michael Fuchs im Herrendoppel, dazu am Sonntag das Mixed mit Isabel Herttrich – und gab dabei nicht mal einen Satz ab.
Zum Auftakt gegen Trittau mussten Fuchs und Seidel beim 11:7, 13:11 und 11:3 über David Jones/Matthew Clare nur im zweiten Durchgang zittern. Ebenfalls glatte Siege feierten Luise Heim im Dameneinzel beim 11:3, 11:5, 11:6 über Priskila Siahaya und das gemischte Doppel mit Herttrich und Ruben Jille, die Clare und Fee Teng Liew 11:3, 11:5, 11:4 bezwangen. Vier Durchgänge benötigte das zweite Herrendoppel mit Peter Käsbauer und Jille bei ihrem 11:8, 11:7, 10:12 und 11:9 über Nikolaj Persson und Ary Trisnanto. Ebenso Dieter Domke im zweiten Herreneinzel gegen David Jones, den er nach verlorenem ersten Satz mit 8:11, 11:2, 13:11 und 11:7 abblitzen ließ. Einen Krimi über fünf Sätze lieferten sich derweil Luka Wraber und Trittaus Ungar Gergely Krausz, der den BCB-Österreicher mit 9:11, 11:7, 6:11, 11:7 und 11:9 letztlich vorne sah. Somit musste nur das Damendoppel mit Herttrich und Olga Roj (geb. Konon) gegen Kilasu Ostermeyer und Fee Teng Liew beim 9:11, 4:11 und 14:15 einen Punkte abgeben.
Diesen Fauxpas sollte das BCB-Damenduo dann am Folgetag gegen Wittorf begradigen: Mit einem nie gefährdeten 11:8, 11:8, 11:2-Erfolg über Stine Küspert und Victoria Williams steuerten Herttrich/Roj den zweiten Punkt gegen die Gäste aus Neumünster bei. Zuvor hatten die Zuschauer im Herrendoppel eine nicht alltägliche und eigentlich unfassbare Szene zu sehen bekommen. Altmeister Michael Fuchs tauschte mitten im Ballwechsel seinen Schläger, weil die Bespannung gerissen war – das Ganze im Bruchteil einer Sekunde und zudem erfolgreich, denn nach dem Griff zum neuen Racket kehrte er blitzschnell ans Netz zurück und machte mit seinem Volley den Punkt. Am Ende siegten Fuchs und Seidel 11:7, 11:7 und 12:10 gegen Gregory Mairs und Bjarne Geiss. Seidel gewann später noch das Mixed mit Herttrich gegen Mairs/Williams glatt in drei Durchgängen mit 11:7 und zwei Mal 11:8. Zuvor hatten Käsbauer/Jille (9:11, 11:5, 11:4, 11:9 gegen Lucas Bednorsch/Vitaly Durkin), Luka Wraber (11:13, 11:5, 14:12 und 11:5 über Bednorsch) und Luise Heim mit ihrem Viersatzerfolg über Küspert, die sie 11:9, 8:11, 11:7, 11:6 bezwang, die Basis für die Optimal-Ausbeute von drei Zählern (bei 6:1 oder 7:0) gelegt. Dieter Domke lieferte sich daraufhin zum Abschluss eine regelrechte Badminton-Schlacht mit Rafal Hawel, aus der der 32-jährige BCB-Routinier schließlich unter großem Jubel mit 14:12, 7:11, 11:6, 6:11 und 15:14 als Sieger hervorging.
Das soll dann auch beim Final-Four-Turnier in knapp drei Wochen in Willich der Fall sein: Dort möchte der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim seinen Erfolg aus dem Vorjahr, als die Saarländer im Finale in eigener Halle mit einem 4:1-Erfolg über den TV Refrath ihren achten Mannschaftsmeistertitel einfahren konnten, unbedingt wiederholen. Nach dieser starken Bundesliga-Hauptrunde reist der BCB nicht nur als Titelverteidiger, sondern auch als großer Favorit nach Nordrhein-Westfalen. dbe

Schorndorf bringt Geschenk zum Jubiläum mit

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Die Schorndorfer Mannschaft feiert den dritten Tabellenplatz und die Qualifikation zur Aufstiegsrunde. Foto: Ulrich Kolb
Schorndorf hat mit Siegen gegen den TV Dillingen (5:2) und den SV GutsMuths Jena (6:1) das Ticket zur Aufstiegsrunde gelöst. Damit setzen die Daimlerstädter zum 50jährigen Abteilungsjubiläum einen neuen sportlichen Meilenstein.
Die SG Schorndorf feierte sich nach dem 6:1-Sieg gegen den SV GutsMuths Jena. Wenn kein Nordverein zur Relegation meldet, trifft die SG am 13. und 14. April in München auf den TSV Neuhausen-Nymphenburg und den Vorletzten der 1. Bundesliga. Dieses historische Chance erkämpfte sich die Schorndorfer Mannschaft mit zwei starken Heimauftritten gegen den TV Dillingen und den SV GutsMuths Jena.
Gegen den TV Dillingen kam die SG hervorragend in die Partie. David Kramer/Benjamin Wahl holten das 1. Doppel glatt in drei Sätzen. Alan Erben/Marco Weese setzten sich im fünften Satz knapp mit 11:9 gegen Tobias Güttinger/Michael Teuber durch. Und das Doppel Nadine Kuhnert/Jennifer Löwenstein erhöhte auf 3:0 in vier Sätzen mit 11:9, 11:13, 11:7, 11:8. Zwei glatte Siege durch David Kramer und Miranda Wilson in den Einzeln sorgten für die Entscheidung und einen 5:0-Zwischenstand. Der sechste Punkt, welcher volle drei Zähler für die Tabelle gebracht hätte, wollte aber nicht glücken.
Sowohl Benjamin Wahl/Miranda Wilson im Mixed als auch Simon Kramer im zweiten Einzel brachten ihre Gegner nicht in Bedrängnis. Um die Qualifikation zur Aufstiegsrunde aus eigener Kraft zu schaffen, mussten gegen den SV GutsMuths Jena mindestens drei Partien gewonnen werden.
Nadine Kuhnert/Jennifer Löwenstein entglitt ihre Partie nach einem 15:14: Maria Kuse/Laura Adam holten den Sieg mit 11:8, 11:5, 11:2.
Zur Schlüsselpartie des Spiels wurde das erste Männerdoppel. David Kramer/Benjamin Wahl gelang es gegen Julian Voigt/Johann Höflitz immer wieder Rückstände aufzuholen und in einer dramatischen Partie den Entscheidungssatz zu erzwingen. Mit einem umjubelten 11:8 ging der Sieg an David Kramer/Benjamin Wahl. Das gab dem Team einen Motivationsschub.
Marco Weese/Alan Erben gaben zwar den dritten Satz mit 8:11 ab und konnten dann aber den Sack mit 11:8 zumachen. Weitere starke Auftritte folgten in den Einzeln. David Kramer setzte sich glatt in drei Sätzen gegen Johann Höflitz durch und Miranda Wilson spielte gegen Laura Adam ebenfalls hochkonzentriert und punktete 11:7, 11:9, 11:2.
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Damit war der Sieg bei einem Zwischenstand von 4:1 unter Dach und Fach. Simon Kramer setzte im zweiten Einzel einen obendrauf in vier Sätzen gegen Julian Voigt. Nach dem abschließenden Fünfsatzsieg von Miranda Wilson/Alan Erben im Mixed war die SG Party dann nicht mehr aufzuhalten. Ulrich Kolb

Jena mit zumindest einer Überraschung zum Saisonabschluss

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Maria Kuse (li) und Laura Adam im Damendoppel. Foto: Steffen Nichterlein
Der SV GutsMuths Jena hatte zum Saisonabschluss ein schweres Wochenende erwischt. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TSV Nymphenburg-Neuhausen und die Tabellendritten der SG Schorndorf standen am Ende zwei Niederlagen zu Buche- und trotzdem gab es eine dicke Überraschung. Nachdem die Jenaer zuletzt als einzige Mannschaft, abgesehen von eben jenen Münchener Tabellenführern, den Bischmisheimer BC schlagen konnten, waren sie am Samstag die einzige Mannschaft überhaupt, die mit einem Punkt aus der Begegnung gegen die Nymphenburger herausgehen konnte. Zwar wurden hier vier Spiele klar in drei Sätzen verloren, doch mit großem Ehrgeiz konnte das Damendoppel um Maria Kuse und Laura Adam, das Mixed mit Julian Voigt und Maria Kuse, sowie das zweite Herrendoppel mit Pit Hofmann und Moritz Predel punkten. Letztere fügten dem Münchener Spitzenspieler, dem Israeli Zilberman, in fünf knappen Sätzen seine erste Saisonniederlage zu.
Gegen die SG Schorndorf gab es dann am Sonntag eine etwas andere Überraschung. Mit 6-1 gewannen die Heimstarken Baden-Württemberger vor lautstarker Kulisse und schafften damit für den Einzug in die Aufstiegsrunde zur ersten Bundesliga. Die Jenaer konnten dabei nicht an die Leistungen des Vortages anschließen und zollten auch einem kleinem Experiment Tribut: Julian und Moritz tauschten ihre Plätze, so dass Julian sein erstes Einzel in der 2. Bundesliga bestritt und Moritz sein erstes Mixed, an der Seite von Maria. Beide schlugen sich achtbar, am Ende passte es jedoch der Heimmannschaft besser in die Karten. Einzig Maria und Laura fanden im Damendoppel den starken Rhythmus ihrer letzten Spiele und sorgten für den Ehrenpunkt aus Jenaer Sicht.
Auch wenn das Ergebnis am Ende nicht in der Höhe hätte ausfallen müssen, hätte es an der Tabelle nichts geändert. Der SV GutsMuths beendet seine zweite Zweitligasaison nach 18 Spielen mit 9 Siegen und 9 Niederlagen auf Platz fünf und kann auf eine spannende und insgesamt erfolgreiche Saison zurückblicken. Für die nächste Saison steht ein großer Umbruch bevor, es wird viele personelle Veränderungen geben. Spannende Zeiten also, und doch freuen wir uns schon jetzt, wenn es im September mit der kommenden Spielzeit weitergeht, für die zweimalige Jenaer Mannschaft des Jahres!
Bis dahin läuft die Suche nach Sponsoren auf Hochtouren, da diese für den weiteren Spielbetrieb essentiell sind. Moritz Predel

Beuels Erste beendet die Hauptrunde als Vierter

Die erste Mannschaft des 1. BC Beuel hat die Hauptrunde in der Badminton-Bundesliga als Vierter beendet. Damit sicherten sich die Gelb-Schwarzen zugleich das Heimrecht im Play-off Viertelfinale, das am 9. April um 19 Uhr in der ErwinKranz-Halle gegen den SC Union Lüdinghausen stattfinden wird.
Am letzten Doppelspieltag der Saison trat die Erste zweimal auswärts an. Zunächst gelang am Freitagabend ein 4:3-Erfolg beim TV Refrath. Zwei Tage später folgte eine deutliche 1:6-Niederlage gegen den 1. BC Wipperfeld. Heiß umkämpft war das Lokalderby zwischen den Dauerrivalen aus Refrath und Beuel. Vier der sieben Spiele gingen über die volle Distanz von fünf Sätzen. So auch das 1. Herrendoppel zwischen Peter Briggs und Daniel Hess sowie Sam Magee und Jan Colin Völker. Am Ende hatten die Beueler das bessere Ende für sich und gewannen 8:11, 11:8, 4:11, 11:6, 11:8.
Unterdessen ging das Damendoppel an die Gastgeber. Lisa Kaminski und Hannah Pohl unterlagen Carla Nelte und Chloe Magee 11:13, 3:11, 3:11. Auch Max Weißkirchen und Lukas Resch verloren im 2. Herrendoppel gegen Raphael Beck und Max Schwenger. Nach fünf Sätzen hieß es 11:7, 5:11, 11:8, 9:11, 5:11. Schwer tat sich Goh Giap Chin im 1. Herreneinzel gegen Joshua Magee. Am Ende reichte es dennoch für den nächsten Punkt mit 11:6, 11:7, 9:11, 6:11, 11:3. Parallel unterlag Lisa Kaminski im Dameneinzel gegen Vivian Sandorhazi 5:11, 1:11, 8:11.
Nach einem 15:13, 7:11, 11:6, 3:11-Erfolg von Max Weißkirchen über Raphael Beck im 2. Herreneinzel musste das Mixed die Entscheidung bringen. Hannah Pohl und Peter Briggs zeigten gegen Sam Magee und Carla Nelte eine starke Leistung und bescherten den Beuelern mit ihrem 7:11, 11:6, 10:12 11:9, 11:9 den Derbysieg.
Im letzten Spiel der Hauptrunde ging die Reise für die Erste nur unwesentlich weiter als zwei Tage zuvor. Beim 1. BC Wipperfeld weniger erfreulich. „Gegen Refrath haben wir einige Spiele knapp gewonnen, in Wipperfeld lief es genau anders herum“, zog Beuels Teammanager Maximilian Schneider das Fazit. Andreas Kruse

Titelverteidiger Bischmisheim und Ex-Meister Refrath direkt fürs Final-Four qualifiziert

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Die Punktspielrunde 2018/2019 in der 1. Badminton-Bundesliga ist beendet, die Teilnehmer am Final-Four und an den Play-off-Viertelfinalspielen stehen somit fest. Als Tabellenerster mit 40 Punkten qualifizierte sich am Sonntag (24. März) der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim I (Badminton-Landesverband Saarland) souverän für die Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2019, die am Wochenende 13./14. April in Willich (Nordrhein-Westfalen) ausgetragen wird.
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Neben dem Titelverteidiger, der 2018 zum insgesamt achten Mal den Riegel-Pokal für den besten Verein der Saison in Empfang nehmen durfte, löste der TV Refrath I (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) das Ticket für das Abschluss-Turnier direkt. Als Tabellenzweiter (34 Punkte) steht der Deutsche Mannschaftsmeister von 2017 ebenfalls automatisch im Final-Four.
Die vier Vereine auf den Tabellenplätzen drei bis sechs haben die Chance, sich im Rahmen von Play-off-Viertelfinalspielen einen Startplatz in Willich zu sichern. Gemäß der Regularien ermitteln somit der 1. BV Mülheim I (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) als Tabellendritter (32 Punkte) in einer Begegnung mit dem sechstplatzierten TSV Freystadt (Badminton-Landesverband Bayern; 21 Punkte) und der viertplatzierte 1. BC Beuel I (26 Punkte) in einer Partie gegen den fünftplatzierten SC Union Lüdinghausen (beide Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen; 25 Punkte) die weiteren beiden Teilnehmer am Final-Four.
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Die Viertelfinalspiele sind laut Terminplan des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) für Dienstag, den 9. April vorgesehen. Heimrecht hat dabei die in der Schlusstabelle der Punktspielrunde jeweils höher platzierte Mannschaft. Folglich dürfen der 1. BV Mülheim und der 1. BC Beuel vor eigenem Publikum antreten.
Dortelweil steigt ab, Wittorf bestreitet die Aufstiegsrunde Den Gang zurück in die 2. Bundesliga – in dem Fall in die Süd-Staffel – muss der SV Fun-Ball Dortelweil I (15 Punkte) antreten. Das Team aus dem BadmintonLandesverband Hessen belegt in der Abschlusstabelle der Punktspielrunde den zehnten und damit letzten Rang, was gleichbedeutend mit dem direkten Abstieg ist.
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Dies hat auch Auswirkungen auf die Zweitvertretung des SV Fun-Ball Dortelweil, welche in der Saison 2018/2019 erstmalig in der 2. Bundesliga Süd aufschlug: Da (u. a.) in der zweithöchsten deutschen Spielklasse kein Verein mit zwei Teams vertreten sein darf, muss die 2. Mannschaft in die Regionalliga (Mitte) zurückkehren, obwohl sie als Tabellensiebter (21 Punkte) den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Süd schaffte.
Dagegen ist Blau-Weiss Wittorf (Badminton-Landesverband Schleswig-Holstein; 16 Punkte) als Tabellenneunter der Eliteklasse gefordert, um den Verbleib im Badminton-Oberhaus zu spielen: Der Verein, der 2018/2019 seine Erstligapremiere feierte, bestreitet am 13./14. April – und damit zeitlich parallel zum Final-Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft – in München die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga.
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Gegner der Norddeutschen sind dabei ausnahmsweise zwei Vertreter aus der 2. Bundesliga Süd: Neben dem überragenden Meister TSV Neuhausen-Nymphenburg (Badminton-Landesverband Bayern; 48 Punkte) darf die SG Schorndorf (28 Punkte) an dem zweitägigen Turnier teilnehmen. Die Mannschaft aus dem Badminton-Landesverband Baden-Württemberg belegte zwar „nur“ Tabellenrang drei in der Süd-Staffel. Da jedoch die teilnahmeberechtigten Vereine aus der 2. Bundesliga Nord auf einen Start bei der Aufstiegsrunde verzichteten, ging das Teilnahmerecht auf die entsprechenden Vereine in der Süd-Staffel über. Dabei ist es dem Tabellenzweiten im Süden, dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim II (Badminton-Landesverband Saarland; 35 Punkte), nicht gestattet, bei dem Turnier anzutreten, da seine Spitzenmannschaft bereits im Badminton-Oberhaus vertreten ist und er folglich nicht aufsteigen dürfte.
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Weitere Informationen Die Plätze sieben und acht belegten im Rahmen der Punktspielrunde in der 1. Bundesliga der 1. BC Wipperfeld (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen; 20 Punkte) und der TSV Trittau (Badminton-Landesverband Hamburg; 18 Punkte).
Alle Ergebnisse der Punktspielrunde 2018/2019 sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „Bundesligen 2018/19“) erhältlich.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Mission Titelverteidigung biegt auf Zielgerade ein

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Primus 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim will Platz eins in den zwei finalen Heimspielen verteidigen und fiebert dem Final Four bereits entgegen
„Absichern und einspielen“ – das ist das Motto der Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim für den abschließenden Doppelauftritt in der Hauptrunde der 1. Bundesliga. Der amtierende Meister und Tabellenführer geht mit drei Zählern Vorsprung auf den Tabellenzweiten TV Refrath in seine letzten beiden Partien vor Heimpublikum, in denen am Samstag um 18 Uhr zunächst der TSV Trittau und tags darauf um 15 Uhr Blau-Weiß Wittorf aus Neumünster warten. Seinen Vorsprung möchte sich der BCB zum Abschluss selbstredend nicht mehr nehmen lassen und die reguläre Bundesliga-Saison unbedingt als Tabellenerster abschließen. Zugleich richtet sich der Blick bei den Saarländern bereits verstärkt auf das Final-Four-Turnier um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft, das am 13. und 14. April in Willich in Nordrhein-Westfalen über die Bühne gehen wird. Dort peilt der BCB erneut den Titelgewinn an, die beiden abschließenden Bundesliga-Einsätze werden den Saarbrückern daher auch nochmal als letzter Gradmesser für das Unternehmen Titelverteidigung dienen.
Das Hinspiel beim TSV Trittau hatte der BCB im vergangenen November klar mit 6:1 für sich entschieden. Damals bestritt auch Joachim Persson zwei Partien für das gegnerische Team aus Schleswig-Holstein. Der 35-jährige Däne, der bis ins Juniorenalter für Deutschland startete, wurde nun am vergangenen Donnerstag vom Badminton-Weltverband BWF für 18 Monate aus dem Verkehr gezogen: wegen Beteiligung an Wett- und Spielmanipulationen. Persson habe „die Regeln im Kampf gegen illegale Sportwetten und Spielabsprachen verletzt“, heißt es in einer Darstellung des Weltverbands. Der Betroffene selbst, der wegen einer Verletzung aktuell gar nicht einsatzfähig ist, sieht sich zu Unrecht belangt. Persson gab an, er habe mit dem Wetten auf Badminton-Spiele aufgehört, seit das im Jahr 2016 für Badminton-Spieler generell verboten worden war. Im Hinspiel war er sowohl im Herrendoppel als auch im Herreneinzel eingesetzt worden. An der Seite von Matthew Carle unterlag er der Saarbrücker Paarung um Peter Käsbauer und Marvin Seidel mit 1:11, 8:11, 6:11. Im Einzel musste sich Persson seinerzeit dem Österreicher Luka Wraber in vier Sätzen beugen. Für seinen Verein Trittau geht es in den letzten beiden Partien zum einen darum, bei nur drei Zählern Vorsprung auf die beiden Schlusslichter der Liga die entscheidenden Schritte Richtung Klassenverbleib zu vollziehen. Zum anderen darf sich der vorletzte Bischmisheimer Gegner als Siebter bei nur zwei Punkten Rückstand auf Rang sechs auch noch leise Hoffnungen machen, den Einzug in die Playoff-Runde der Mannschaften auf den Plätzen drei bis sechs der Bundesliga-Hauptrunde zu schaffen. Diese vier Teams ermitteln nach der Saison über Kreuz die zwei weiteren Teilnehmer für das Final Four, für das die beiden Erstplatzierten der regulären Bundesliga-Runde direkt qualifiziert sind. Den sechsten Tabellenplatz belegt aktuell der SC Union Lüdinghausen, der zum Abschluss erst beim Tabellenfünften TSV Freystadt und dann noch beim Liga-Vorletzten SV Fun-Ball Dortelweil gastiert.
Nach dem Heimspiel gegen Trittau empfängt der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim am Sonntag um 15 Uhr dann noch das aktuelle Schlusslicht Blau-Weiß Wittorf in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle. Die Gäste aus Neumünster rangieren mit 14 Zählern punktgleich mit dem SV Fun-Ball Dortelweil am Ende des Tableaus und brauchen zum Abschluss beim 1. BV Mülheim und dann in Saarbrücken dringend noch die Punkte gegen den Abstieg. Im Hinspiel hatte sich der BCB auswärts in Schleswig-Holstein mit 5:2 behauptet. Dabei setzte es im ersten Herrendoppel für Marvin Seidel und Johannes Schöttler eine überraschende Niederlage gegen Gregory Mairs und Vitaly Durkin, die Wittorf mit ihrem 14:12, 8:11, 7:11, 11:7 und 11:8-Erfolg einen von zwei Punkten bescherten. Den anderen holte Rafal Hawel im zweiten Einzel bei den Herren mit seinem Viersatzsieg über Bischmisheims Niederländer Ruben Jille, der mit 4:11, 5:11, 11:7 und 3:11 letztlich klar den Kürzeren zog. Darüber hinaus fiel in drei weiteren Partien erst im fünften Durchgang eine Entscheidung. Von daher dürfen sich die Gastgeber keinesfalls auf einen Selbstläufer einstellen. dbe

Mülheims Mannschaftstag in der Innogyhalle

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2. Mannschaft des 1. BV Mülheim
Die letzten beiden Spiele der Saison in der 2. Bundesliga Nord stehen am kommenden Wochenende für die Zweitvertretung des 1. BVM an. „Wir haben durchweg ein gute Saison gespielt und wir haben uns den Platz im Mittelfeld verdient“, teilte uns Judith Petrikowski beim Training mit. So steht der BVM 2 nun auf Rang 5 und ist damit ganz sicher auch in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga Nord vertreten.
Am Samstag, 23.3.2019 um 18 Uhr erwartet die zweite Mannschaft des 1. BC Beuel die Athleten des BVM 2 in der Erwin-Kranz-Halle. Das junge Beueler Team braucht noch den ein oder anderen Punkt, um ganz sicher die Klasse zu halten. Am Sonntag um 11 Uhr geht es dann mit dem letzten Spiel der Saison zu Hause in der Innogy Halle gegen die erste Mannschaft des Hamburg Horner TV.
Beide Spiele können gewonnen oder aber verloren werden, es bleibt abzuwarten, wen die gegnerischen Teams an den Start bringen. „Beim letzten Spiel gegen Hohenlimburg haben wir wieder Feuer gehabt und das wollen wir zum einen gegen Beuel wieder entfachen und beim letzten Spiel zu Hause die Halle mit einem Sieg brennen lassen“, verkündete Mannschaftsführer Jonathan Ratke. So wünscht sich die Zweitvertretung des BVM zahlreiche Zuschauer, die sie beim letzten Spiel unterstützen und ein Feuerwerk sehen wollen. Insgesamt spielen fünf Teams des 1. BV Mülheim am kommenden Sonntag in der Innogyhalle. Der BVM richtet nämlich parallel zum Zweitligaspiel die Bezirksmannschaftsmeisterschaften der Jugend aus.
Ab 9:00 Uhr kämpfen zwei über die Verbandsliga qualifizierte Teams des 1. BV Mülheim und eines der TSV Heimaterde sowie ein schon aufgrund seiner Spielstärke vorab freigestelltes Team des 1. BVM um die beiden Startplätze bei den Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften am 13./14.4.2019 in Bonn. Um 11:00 Uhr spielt die 2. Mannschaft gegen den Hamburg Horner TV und als krönender Abschluss des Tages findet dann um 15:00 das Erstligaspiel gegen den TSV Trittau statt. Melanie Sufryd

Schlussspurt zum Klassenerhalt für Beuel2

Am 17. und 18. Spieltag, welche gleichzeitig die letzten beiden Saisonspieltage bedeuten, geht es für Team II jeweils gegen die zweite Mannschaft des 1.BV Mülheim und des TV Refrath. Für die junge Beueler Truppe, welche leider die letzten Spieltage nicht sehr erfolgreich war, geht es im Fernduell mit der SG EBT Berlin darum, einen möglichen Abstieg zu verhindern.
Das erste Spiel findet am Samstag um 18 Uhr in der Erwin-Kranz-Halle gegen den 1.BV Mülheim statt, welche in der Tabelle auf Position 5 stehen (24 Punkte). Das Hinspiel verlor das Beueler Aufgebot auswärts knapp mit 2:5 und fuhr somit ohne Punkte nach Hause. Dies gilt es am Wochenende besser zu machen. Denn mit drei gewonnen Spielen wäre ein Tabellenpunkt erspielt, welcher den sicheren Klassenerhalt bedeuten würde.
Am Sonntag um 11 Uhr findet dann das letzte Saisonspiel gegen den TV Refrath II statt. In der Tabelle befinden sich die Refrather an Position 6 (23 Punkte) und sind somit Tabellennachbar. Da die Beueler Mannschaft das Hinspiel gewann, machen sie sich zu Recht Hoffnungen aller spätestens im Rheinlandderby den Klassenerhalt perfekt zu machen.
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Alles in allem kann man sagen, dass die Beueler Mannschaft sehr motiviert ist, den Negativtrend der letzen Spiele zu unterbinden und einen positiven Saisonabschluss erzwingen möchte. Sie freut sich wie immer auf zahlreiche Unterstützung und richtig geile Stimmung! Tim Fischer

Hauptrunden-Finale für Beuels Erste

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Lukas Resch. Foto: Jacek Knitter
Am kommenden Wochenende geht die Hauptrunde in der Badminton-Bundesliga zu Ende. Für die erste Mannschaft des 1. BC Beuel stehen am Wochenende zwei Auswärtsfahrten in der Nachbarschaft auf dem Spielplan. Zunächst geht die Reise am Freitagabend zum TV Refrath, bevor am Sonntag die Fahrt zum 1. BC Wipperfeld geht.
Alle drei Teams gehen mit einer gänzlich unterschiedlichen Zielsetzung in die Partien. Während der TV Refrath versuchen wird, sich am Ende der Hauptrunde den zweiten Tabellenplatz zu sichern und so direkt in das Final Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft einzuziehen, geht es beim 1. BC Wipperfeld darum den Abstieg zu vermeiden. Die Beueler Erste hingegen hat ihren Play-off-Platz inzwischen schon sicher, könnte durch zwei gute Ergebnisse den vierten Platz in der Tabelle verteidigen und so am 9. April im Play-off Viertelfinale Heimrecht haben.
Dabei scheint der Vorsprung auf die direkten Verfolger derzeit komfortabel. Drei Punkte beträgt er auf den TSV Freystadt, fünf Punkte auf den SC Union Lüdinghausen. Jedes Team kann aus beiden Partien noch maximal sechs Zähler erspielen. Hinzu kommt, dass Freystadt und Lüdinghausen am Samstag im direkten Duell aufeinander treffen. Um dennoch keine böse Überraschung zu erleben, will Beuels Teammanager Maximilian Schneider seine beste Mannschaft aufs Feld schicken und selbst für weitere Zähler sorgen. Hannah Pohl und Max Weißkirchen, die am vergangenen Wochenende noch krank ausgefallen waren, sollten nunmehr wieder zur Verfügung stehen. Offen ist noch der Einsatz von Ronja Stern.
Zu keinem Einsatz wird Callum Hemming mehr kommen. Der Engländer hatte im Rahmen von Vertragsverlängerungsgesprächen bereits seine Zusage für die kommende Saison gegeben, wollte davon aber nichts mehr wissen, als er ein höher dotiertes Angebot eines anderen Vereins erhielt. Der BC entschloss sich, das höhere Angebot nicht mit zugehen und aufgrund des Vertrauensverlustes auf weitere Einsätze Hemmings in dieser Saison zu verzichten.
In die Karten spielen könnte Schneider, dass einige Refrather Akteure derzeit noch bei den Orléans Masters spielen. Anders sieht es auf Wipperfelder Seite aus. Dort hat Leistungsträger Mark Lamsfuß bewusst auf einen Start in Orléans verzichtet, um für die Aufgaben in der Bundesliga fit zu sein. Andreas Kruse

Abschluss der Bundesligavorrunde gegen Beuel und Freystadt

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Vivien Sandorhazi. Foto: Andre Jahnke
Am kommenden Wochenende stehen die letzten beiden Spieltage in der Badminton-Bundesliga an. Im Anschluss sind die beiden Erstplatzierten bereits direkt für das Final Four am 13./14. April in Willich qualifiziert, der Dritte und Vierte haben Heimrecht in einem Viertelfinale gegen die Nummer 5 und 6 der Tabelle.
Mit zwei Zählern Vorsprung steht der TV Refrath auf Rang 2 der Tabelle und hat es selbst in der Hand, alles klar zu machen. Doch am Freitag kommt kein geringerer als der Deutsche Vizemeister und Nachbar, der 1. BC Beuel. Die Bonner haben den 4. Platz fast sicher, sind jedoch am letzten Sonntag in Trittau mit 2:5 unter die Räder gekommen und müssen noch ein wenig aufpassen, den vierten Platz nicht an Freystadt zu verlieren. Wie für viele Bundesligisten ist auch der kommende Spieltag für den TV Refrath sehr stark davon abhängig, wie das vorab stattfindende Grand Prix-Turnier in Orleans (Frankreich) verläuft. Fünf Leistungsträger des TVR sind am Start und es ist fraglich, wann diese in Refrath eintreffen werden.
Fest steht aktuell lediglich, dass die beiden Damen Carla Nelte und Vivien Sándorházi sowie Lars Schänzler, Max Schwenger und Raphael Beck spielbereit sein werden.