Beuel beendet Hinrunde auf Platz Vier

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Beueler Doppel- und Mixedspezialistin Hannah Pohl. Foto: BC Beuel
Mit 3:4 in Wipperfeld und 2:5 in Trittau hat der 1. BC Beuel seine beiden Auswärtsspiele am vergangenen Wochenende verloren. Dennoch verteidigt das Team zum Ende der Hinrunde der Badminton-Bundesliga mit knappem Vorsprung seinen vierten Tabellenplatz.
Eigentlich hatten sich die Beueler Spieler das anders vorgestellt: Ziel war es, sowohl in Wipperfeld als auch in Trittau zu punkten und so den Anschluss an die Tabellenspitze zu wahren. Dieser Plan ging leider nicht ganz auf. Das Team musste sich am Ende des Spielwochenendes lediglich mit einem Punkt aus dem Spiel gegen den 1. BC Wipperfeld begnügen. Kurz vor dem Wochenende ereilte das Team bereits eine schlechte Nachricht: Neben den drei Langzeitverletzten sollte auch Stammspielerin Lisa Kaminski krankheitsbedingt ausfallen. An ihre Stelle rückte Anke Fastenau aus der Zweitligamannschaft der Beueler nach und begleitete das Team ins Bergische Land. Gegen stark aufspielende Wipperfelder gelang es den Schwarz-Gelben, das 1. Herrendoppel sowie die beiden Herreneinzel zu gewinnen. Beinahe wäre sogar ein 4:3-Sieg drin gewesen: Max Weißkirchen und Lukas Resch lieferten sich im 2. Herrendoppel gegen Adam Mendrek und Matthew Grimley ein spannendes Duell über fünf Sätze. Am Ende fehlte jedoch das berühmte Quäntchen Glück und die Partie ging im Entscheidungssatz mit 8:11 verloren.
Sonntags in Trittau trat die Mannschaft dann mit Vanessa Seele – ebenfalls aus 2. Mannschaft – als zweiter Dame an. Trotz einer guten Leistung bei ihrem Erstliga-Debut verlor sie an der Seite von Hannah Pohl im Damendoppel in vier knappen Sätzen gegen Inalotta Suutarinen und Jessica Hopton. Ebenfalls verloren gingen das 1. Herrendoppel, das Dameneinzel sowie das Gemischte Doppel. Punkten konnte hingegen Max Weißkirchen im 1. Herreneinzel sowie an der Seite von Lukas Resch im 2. Herrendoppel. 2:4 aus Sicht der Beuler war also der Zwischenstand vor dem letzten Spiel. Im 2. Herreneinzel bekam es Lukas Resch hier mit dem Trittauer Routinier Ary Trisnanto zu tun. Trotz einer starken kämpferischen Leistung setzte sich am Ende die Erfahrung von Trisnanto durch und der Beueler verlor die Partie denkbar knapp in fünf Sätzen.
So blieb es nach dem Wochenende bei lediglich einem Punkt aus zwei Spielen. Hannah Pohl blickt jedoch positiv nach vorne: „Natürlich sind wir nach dem Wochenende etwas enttäuscht, weil wir zum Abschluss der Hinrunde gerne noch einmal punkten wollten. Leider ist es uns aber nicht gelungen, die entsprechende Leistung aufs Feld zu bringen. Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen, die Bundesliga-Pause zu nutzen und Kraft und Motivation zu tanken. Zur Rückrunde werden wir dann wieder in gewohnter Frische angreifen.“
Die Badminton-Bundesliga macht jetzt erst einmal Pause bis kurz vor Weihnachten. Am 20. Dezember startet dann die Rückrunde und der 1. BC Beuel empfängt in der heimischen Erwin-Kranz-Halle im Lokalderby den TV Refrath. Joachim Resch

Beuel 2 punktet zum Ende der Hinrunde

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Team 2 des BC Beuel. Foto: BC Beuel
Mit drei Punkten aus zwei Spieltagen beendet Team 2 die Hinrunde der 2. Badminton-Bundesliga mit Abstand zu den Abstiegsplätzen. Am Samstag hieß es “Derby-time” in der Erwin-Kranz-Halle, denn die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel empfing zu Hause den TV Refrath 2. Am Sonntag spielte die Zweite auswärts beim TSV Trittau 2 im hohen Norden.
Leider etwas gebeutelt – Adam Pringle erlitt einen Ermüdungsbruch im Mittelfuß und Luis La Rocca durfte noch die letzten Züge einer fiesen Krankheit auskosten – startete die Zweitligamannschaft am Samstag um 13 Uhr gut gelaunt ins Derby. Trotz starker Leistung musste sich das 1. Herrendoppel um Tim Fischer und Lennart Konder knapp im fünften Satz geschlagen geben. Das 2. Doppel um Srayas P.V und Luis La Rocca schaffte es jedoch, den vorläufigen 2:0-Satzrückstand aufzuholen und glich somit postwendend aus.
Katja Holenz und Vanessa Seele hatten mit zwei ehemaligen Nationalspielerinnen als gegnerisches Doppel ein sehr schweres Spiel vor sich und verloren knapp in vier Sätzen. Allerdings konnte Lennart Konder im 1. Herreneinzel mit einem klaren DreiSatz-Sieg wieder zu einem 2:2-Zwischenstand ausgleichen. Es folgten das Damen- und das 2. Herreneinzel. Vanessa Seele musste sich der stark aufspielenden Annika Dörr in drei Sätzen geschlagen geben. Srayas P. V. glich nach einem nervenaufreibenden Fünf-Satz-Krimi ein weiteres Mal für die Heimmannschaft aus Beuel aus.
Somit hatten beide Teams einen Punkt in der Wertung sicher und das Mixed sollte darüber entscheiden, wer das Derby für sich gewinnt und mit zwei Punkten aus dem Spieltag geht. Auf Beueler Seite im Mixed traten Tim Fischer und Katja Holenz an. Die beiden mussten sich nach langen und unterhaltsamen Ballwechseln geschlagen geben und den Refrathern zum Derbysieg gratulieren. Noch am selben Abend fuhren die Beueler dann mit einem Punkt im Gepäck gen Norden. Am Sonntag um 11 Uhr stand Beuels Zweite beim TSV Trittau im letzten Spiel der Hinrunde dann schon wieder auf der Matte – und ging direkt mit 2:0 in Führung, da Lilit Poghosyan aus Trittau verletzungsbedingt das Damendoppel und Dameneinzel aufgeben musste. Leider konnten die Trittauer diesen Rückstand gleich zu Beginn ausgleichen, indem sie beide Herrendoppel für sich entschieden. Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Mixed und dem 1. Herreneinzel weiter.
2 Im Mixed setzten sich Tim Fischer und Katja Holenz durch und sorgten für die erneute Führung für die Beueler. Währenddessen musste sich Lennart Konder leider im Herreneinzel geschlagen geben.
Somit musste, wie am Tag zuvor, das letzte Spiel entscheiden, wer beide Punkte mit nach Hause nimmt. Das entscheidende Spiel war diesmal das 2. Herreneinzel. Srayas P. V. durfte gegen Daniel Seifert ran. Dank einer starken Performance gewann der Beueler Srayas in vier Sätzen und sicherte so zwei weitere wichtige Punkte gegen den Abstieg.
Damit steht der 1. BC Beuel 2 nach der Hinrunde mit elf Punkten auf Tabellenplatz 7 und hat somit fünf Punkte Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz (Abstiegsplatz). Das nächste Spiel für die 2. Bundesligamannschaft findet am 21. Dezember als Start der Rückrunde statt: Dann geht es direkt wieder gegen den TSV Trittau, diesmal in der Erwin-Kranz-Halle.
Tim Fischer

Jena holt am Wochenende vier Punkte

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Nicole Bartsch. Foto: Steffen Nichterlein
Am Samstag hatte der SV GutsMuths Jena den ungeschlagenen Tabellenführer aus Saarbrücken an der Saale zu Gast. Nachdem die Jenaer letztes Jahr einen Sensationssieg gegen den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim 2 hinlegten, blieb ihnen dieser am Wochenende knapp verwehrt. Während alle Spiele mit Damenbeteiligung ohne auch nur einen Satzgewinn abgegeben werden mussten, blieb die Begegnung durch die Herrenspiele bis zum letzten Punkt offen. Beim Stand von 3-3 hing es an Johann Höflitz, im ersten Herreneinzel über Sieg und Niederlage zu entscheiden. Nach vier knappen Sätzen musste er sich jedoch, trotz großartiger Unterstützung durch das Publikum, geschlagen geben. Das Ziel, einen Punkt aus der Begegnung zu holen, ist durch die nur knappe 3-4 Niederlage geglückt.
Am Sonntag war der Aufsteiger aus Remagen zum ersten Mal seit Regionalligazeiten in der Halle des Jenaer Sportgymnasiums. Die Gäste starteten extrem konzentriert und sicherten sich im ersten Spiel des Tages, dem 1. Herrendoppel gleich die Führung. Doch vor heimischem Publikum wollten sich die Jenaer Badmintonspieler keine weitere Blöße geben, und ein Spiel nach dem anderen wurde vom SV GutsMuths gewonnen. 6-1 hieß es am Ende für die Jenaer Mannschaft des Jahres. Durch einen Sieg in dieser Höhe gibt es gleich drei Punkte für das Tabellenkonto der Saalstädter.
Mit insgesamt vier Punkten aus beiden Begegnungen beendet der SV GutsMuths Jena die Hinrunde mit 15 Punkten und dem 5. Tabellenplatz, mit nur einem Punkt hinter dem Tabellenzweiten, -dritten und –vierten. Viel wichtiger als der Blick nach oben ist jedoch der in den unteren Tabellenabschnitt. Mit nur sieben Punkten ist der erste mögliche Abstiegsplatz (im Falle von drei Absteigern) deutlich von den Jenaern entfernt und das Ziel, den Klassenerhalt erneut zu schaffen rückt in sehr greifbare Nähe. Doch das ist für die Jenaer Spieler kein Grund zum Zurücklehnen; bevor am vierten Adventswochenende in Remagen und Saarbrücken schon wieder in die Rückrunde gestartet wird, steht am kommenden Wochenende ein großes Turnier in Baruth/Mark an. Dort wird erneut eine Deutsche Rangliste ausgetragen, an der viele Spieler des SV GMJ teilnehmen. Am 7. Und 8. Dezember finden die Landesmeisterschaften in Gera statt, ein Qualifikationsturnier für die überregionalen Süd-West-Deutschen Meisterschaften, welche wiederum das Qualifikationsturnier für die Deutschen Meisterschaften darstellen. Moritz Predel

Mülheim erkämpft drei Punkte in Bayern

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Dmytro Zavadsky. Foto: Moritz Cammertoni
Die Zielstellung des Teammanagers Jonathan Rathke, vier Punkte bei den Bundesliga-Auswärtsspielen gegen den TSV Freystadt und Schlusslicht TSV Neuhausen-Nymphenburg zu holen, wurde knapp verfehlt. Am Samstag musste sich die 1. Mannschaft vom 1. BV Mülheim bei Freystadt mit 3:4 geschlagen geben. Am Sonntag lief es besser. Man gewann mit 5:2. Somit wurden wenigstens drei Punkte generiert.
In Freystadt geriet man mit 0:3 in Rückstand. Lara Käpplein: „Wir sind mit dem Verlauf der gesamten Begegnung nicht zufrieden. Insbesondere die Herrendoppel waren nicht gut gespielt.“ Lara Käpplein konnte im Damendoppel jedoch ebenfalls nicht punkten. Im Mixed mit Alexander Dunn gewann sie aber mit 11:5 11:6 6:11 11:7 gegen Serena Au Young/Max Flynn. Der Inder Siddharath Thakur besiegte den Freystädter Leon Seiwald. Gute Form bewies auch Dmytro Zavadsky. Mit einem klaren Sieg gegen Hennes Gerberich (13:11 11:4 11:9). Das waren dann aber auch die Punkte für die Mülheimer. Die Estin Kristin Kuuba besiegte die für Mülheim spielende Schottin Rachel Sugden in vier Sätzen.
In Neuhausen-Nymphenburg wurde die Aufstellung im Herrendoppel umgestellt. Diese Maßnahme zahlte sich aus. Tom Wolfenden spielte dieses Mal mit Konstantin Abramov. Callum Hemming ging mit Alexander Dunn ins Spiel. Beide Duos siegten jeweils in vier Sätzen. Die 3:0 Führung machten dann Lara Käpplein und Rachel Sugden klar. Nach der Niederlage von Thakur und Sugden schien die Partie noch einmal zu kippen. Erneut siegten dann aber Dmytro Zavadsky im zweiten Herreneinzel sowie das Gespann Lara Käpplein/Alexander Dunn im Mixed.
Mülheim belegt in der Tabelle nunmehr den siebten Platz. Am 21. Und 22. Dezember folgt der letzte Doppelspieltag in diesem Jahr. Es stehen Partien beim Spitzenreiter 1. BC Bischmisheim und gegen den 1. BC Wipperfeld an. Manfred van Ackern

Refrath holt zwei knappe Siege gegen die Verfolger

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Ann-Kathrin Spöri. Foto: Andre Jahnke
Während die nominell starken Teams aus Lüdinghausen, Mülheim und Beuel mehr und mehr ins Straucheln geraten, entwickeln sich zwei Teams zu ernsten Playoff-Kandidaten, die in der kommenden Saison bis zuletzt gegen den Abstieg spielten. Dass BW Wittorf und der 1. BC Wipperfeld in dieser Saison sogar bei der Vergabe der Final-Four Plätze ein Wörtchen mitreden könnten, bewiesen beide Teams am Wochenende gegen den TV Refrath.
Ohne Lars Schänzler reiste der TVR bereits am Freitag Richtung Neumünster, um dort am Samstag das schwere Auswärtsspiel zu bestreiten. Beide Teammanager wären nach eigener Aussage bereits im Vorfeld der Begegnung mit einem 4:3 für Refrath zufrieden gewesen. Dass genau dieses Ergebnis auch eintraf, entsprach letztlich trotz einzelner überraschender Ergebnisse also durchaus den Erwartungen. Im hohen Norden legten das Refrather Damendoppel Magee/Ostermeyer und das 2.Doppel mit Nguyen/Völker los wie die Feuerwehr und sorgten für einen 2:0-Vorsprung des Gastes. Schwenger/Magee waren im ersten Doppel nicht ganz auf der Höhe und auch Ann-Kathrin Spöri konnte keinen Satz im Dameneinzel verbuchen, so dass der Gastgeber umgehend ausgleichen konnte.
Zwei wahre Krimis sahen die Zuschauer in den beiden Herreneinzeln, die beide über die volle Distanz gingen und letztlich durch Christopher Klauer und den Wittorfer Malaysier Chong Jee Han gewonnen werden. Im über Sieg und Niederlage entscheidenden Mixed zeigten Sam und Chloe Magee ihre Klasse und holten den Punkt zum 4:3 für den TV Refrath.
Das Heimspiel am Sonntag gegen den 1.BC Wipperfeld fand vor sehr guter Kulisse in der Halle Steinbreche statt und war von Beginn an die erwartet spannende Partie. In einem hochklassigen Damendoppel gewannen Chloe Magee und Carle Nyenhuis in fünf Sätzen, nachdem die beiden Herrendoppel Nguyen/Völker gewonnen bzw. Magee/Schwenger verloren hatten. Nhat Nguyen wies den Wipperfelder Mendrek eindeutig in seine Schranken und holte den Punkt zum 3:1 Zwischenstand. In zwei wahren Krimis zeigten anschließend die Refrather Youngster Ann-Kathrin Spöri (18) und Christopher Klauer (20) den Zuschauern begeisternde Wettkämpfe. Spöri bog gegen die ehemalige Top-10-Spielerin Yao Jie nach verlorenem erstem Satz einen 0:8-Rückstand um und holte unter tosendem Applaus den Sieg für sich und ihr Team. Leider konnte Klauer seine starke Leistung am Ende nicht belohnen und unterlag Samuel Hsiao hauchdünn im 5. Satz. Nachdem auch das Mixed an Wipperfeld ging, hieß das Endergebnis 4:3 für Refrath.
Nun stehen sechs Wochen Pause an, bevor die Rückrunde mit den beiden Begegnungen in Beuel und gegen Bischmisheim beginnt. Fünf beruhigende Punkte Vorsprung hat der TVR vor Wiperfeld und sogar acht vor allen weiteren Verfolgern.

Drei Punkte für Refrath2 zum Abschluss der Hinrunde

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Bennet Peters/Elias Beckmann. Foto: Roswitha Honnef
Die Zweitvertretung des TV Refrath beendete die Hinrunde in der zweiten Bundesliga mit weiteren Punktgewinnen. Nachdem mit Christopher Klauer und Brian Holtschke zwei Tage zuvor die beiden etatmäßigen Einzelspieler ausfielen, war man zunächst nicht ganz so optimistisch.
Doch einmal mehr zahlte sich der breite Kader aus jungen und erfahrenen Spielern aus. Im Nachbarschaftsduell am Samstag kam der gerade 17 Jahre alte Bennet Peters zu seinem Debüt und an beiden Tagen ging auch Elias Beckmann (20) im Einzel und Doppel an den Start.
Gegen Beuel holten die starken TVR Damen Jenny Karnott und Anika Dörr drei Punkte und das 1. Doppel mit Hauke Graalmann/Mark Byerly den Vierten. Beim Heimspiel am Sonntag gegen Mülheim 2 war es erneut Byerly im Doppel, diesmal an der Seite des starken Denis Nyenhuis sowie das glänzende Mixed Graalmann/Karnott. Den dritten Zähler holte Elias Beckmann, der mit einer tollen kämpferischen Einstellung einen 0:2 Satzrückstand wettmachte und das 2.Einzel final für sich entscheiden konnte. Der 3:4 Entstand bedeutete, dass Refrath 2 einen Zähler für sich verbuchen konnte.

Vier Punkte für Mülheim 2

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René Rother. Foto: Marc Pastoors
Ein anstrengendes Wochenende stand bei dem zweiten Team des BVM an. Am Samstag fuhr die ersatzgeschwächte Mannschaft in den hohen Norden zum Horner TV, um die Siegesserie fortzusetzen.
Auf der Hinfahrt hatte sich herausgestellt, dass nicht alle Spieler fit waren und mit Handicaps an den Start gingen. Trotzdem konnte sich Mülheim mit einen 4:3 durchsetzen. Nach einem sehr knappen 1. HD, das durch unsere lang eingespielte Paarung Pasquale Czeckay und Martin Kretzschmar bestritten und in vier Sätzen verloren wurde, konnte unser Damendoppel mit Katharina Altenbeck und mit dem jungen Ersatz Julia Meyer in drei souveränen Sätzen glänzen. Ebenfalls wurden das 2. HD, das 1. HE und das DE deutlich in drei Sätzen gewonnen. Am Sonntag in der Früh startete der zweite Abschnitt des Doppelspieltags beim TV Refrath. Mit erneuter Unterstützung durch Joyce Grimm brauchte sich die Zweitvertretung des BVM nicht verstecken, denn auch diese hochklassige Begegnung konnte mit einen erneuten 4:3 zu Gunsten des 1. BVM entschieden werden.
Einen starken Auftritt legten zum Start der Partie Joyce Grimm und Katharina Altenbeck im Damendoppel hin. Sie konnten sich nach einem 2:0-Satzrückstand gegen Jennifer Karnott und Anika Dörr doch noch einen Sieg erspielen. Auch das 1. Herrendoppel setzte sich in fünf Sätzen mit einer Glanzleistung durch.
Ebenfalls wurden die Spiele im 1. HE und im DD mit viel Kampfgeist gewonnen.
Die Siegesserie geht weiter und ist ein optimaler Abschluss mit vier weiteren Punkten und bringt eine verdiente fünfwöchige Pause für alle Spielerinnen und Spieler. Vielen Dank an Julia Meyer und Joyce Grimm, die uns mit allen Kräften und hart erkämpften Punkten unterstützt haben. Ohne eure Hilfe wäre es nicht möglich gewesen. Reńe Rother

Schorndorf mit optimaler Punkte-Auswertung

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Benjamin Wahl (links) und Marco Weese holten gegen den TV Hofheim und SV Fischbach jeweils Punkte im zweiten Männerdoppel. Foto: Ulrich Kolb
Badminton-Zweitligist SG Schorndorf spielte sich mit zwei starken Heimpartien auf Platz Zwei der Tabelle. Der TV Hofheim wurde mit 5:2 besiegt, der 6:1 Sieg gegen den SV Fischbach brachte drei Punkte für die Tabelle.
Die Partie gegen den Aufsteiger TV 1860 Hofheim lief nach Maß für die Daimlerstädter. „Einen 5:2-Sieg hätte ich vor dem Spiel sofort unterschrieben“, so Benjamin Wahl. „Schade nur, dass wir nicht noch ein 6:1 geschafft haben“, haderte er etwas. Der sechste Punkt wäre drin gewesen im Mixed von Kerstin Wagner/Alan Erben. Im Entscheidungssatz gerieten die Schorndorfer aber permanent in die Defensive und unterlagen mit 7:11. Davor aber klappte fast alles. Die Männerdoppel David Kramer/Alan Erben und Benjamin Wahl/Marco Weese setzten sich jeweils in drei Sätzen durch. Eine Grundlage für den Schorndorfer Sieg.
Xenia Kölmel/Kerstin Wagner unterlagen im Frauendoppel Mareike Bittner/Sandra Emrich in vier Sätzen. Danach gelang es der SG aber den Sieg einzuspielen im ersten Einzel und Fraueneinzel. David Kramer ließ Johannes Grieser keine Zeit zum verschnaufen und brillierte mit 11:8, 11:5, 11:3. Xenia Kölmel spielte gegen Mareike Bittner ebenfalls klasse und gewann in vier Sätzen. Im Mixed kam Hofheim wieder auf 2:4 heran. Simon Kramer setzte den Schlußpunkt für Schorndorf. Nach verlorenem ersten Satz drehte er im zweiten Einzel das Spiel mit einer großen kämpferischen Leistung mit 11:9, 11:7, 14:12. Endstand 5:2. Mit einer 1:6-Niederlage wurde der SV Fischbach nach Hause geschickt. Das Ergebnis täuscht etwas, da fast alle Partien sehenswert und umkämpft waren. Der Ehrenpunkt blieb Felix Hammes vorbehalten, der den Schorndorfer Spitzenspieler David Kramer mit 11:5, 11:8, 8:11, 11:7 bezwang. Der zollte seinem Gegner Respekt vor dessen Leistung, haderte aber auch mit Fehlern im eigenen Spiel: „Meine kurz abgelegten Bälle blieben einige male im Netz hängen.“ Erfolgreich war David Kramer aber im Auftaktdoppel mit Alan Erben  gegen Felix Hammes/Christopher Klein. Das Schorndorfer erste Doppel holte sich die Partie konzentriert und mit druckvollem Spiel in drei Sätzen. Xenia Kölmel/Kerstin Wagner ließen im Frauendoppel den Kopf nach dem mit 14:15 verlorenen ersten Satz nicht hängen. Mit viel Einsatz drehten beide das Spiel noch mit 11:7, 11:8, 11:4.
Den Auftakt nach Maß in den Doppeln machten Benjamin Wahl/Marco Weese perfekt. Satz Eins ging knapp mit 15:13 an das SG-Duo, die weiteren Sätze gingen deutlicher mit 11:9, 11:6 an Benjamin Wahl/Marco Weese.
Das gewonnenen Spiel von Felix Hammes sorgte wieder für etwas Optimismus im Lager der Gäste – 1:3. Xenia Kölmel sorgte dann aber für die Entscheidung zugunsten von Schorndorf und holte das Einzel mit 11:3, 11:5, 5:11, 11:4.
Nachdem sich Simon Kramer im zweiten Einzel klar durchsetzte war nun auch ein 6:1 Sieg und damit drei Punkte für die Tabelle möglich. Kerstin Wagner/Benjamin Wahl holten den Punkt im Mixed. Beide setzten sich in vier Sätzen gegen Alina Hammes/Lukas Junker durch. Ulrich Kolb

Befreiungsschlag gelingt Offenburg nicht

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Karl Kert gab alles, konnte aber die Partie nicht drehen. Foto: Jochen Berger
In der 2. Bundesliga holt der Badmintonclub Offenburg aus zwei Spielen nur einen Punkt.
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Die Partie gegen Tabellennachbarn aus Fischbach startet der BCO mit einem souveränen Sieg im 1. Herrendoppel den Jonas und Lukas Burger in drei Sätzen einfuhren. Dann kamen die Offenburger aber sofort ins Hintertreffen, als sowohl das Damendoppel als auch noch das 2. Herrendoppel an die Gäste ging. Auch im Dameneinzel schaffte es der Aufsteiger nicht zu punkten, somit mussten beim Stand von 1:3 aus Offenburger Sicht alle ausstehenden Spiele gewonnen werden um die angepeilten zwei Punkte zu holen. Hoffnung machte das gemischte Doppel der BCOler welches in vier Sätzen gewinnen konnte.
Dann musste sich Karl Kert aber in einem engen Fünf-Satz-Match der aktuellen Nummer 5 der deutschen Rangliste Felix Hammes knapp geschlagen geben. Die Niederlage war besiegelt. Immerhin kämpfte sich im 2. Herreneinzel clever durch die Partie und holte den Sieg zum 3:4-endstand und damit zumindest den Bonuspunkt für den BCO.
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Am Sonntag empfing der BCO den SV Dortelweil, der am Samstag mit einem klaren Sieg gegen den Tabellenzweiten Neubiberg aufhorchen liess.Trotzdem wollten die Offenburger alles in die Waagschale werfen, um hier zu punkten. Bei den Doppeln zeichnete sich das gleiche Bild ab, wie bereits am Vortag. Ebenso konnten die Ortenauer das Dameneinzel wieder nicht für sich entscheiden. Und lagen wieder 1:3 zurück. Diese konnten aber das Mixed noch das 2. Herreneinzel die Anschlusspunkte für den BCO zu erzielen. Als dann das abschließende erste Herreneinzel ebenfalls an die Hessen ging, war die 1:6-Noederlage besiegelt und der BCO ging in dieser Partie punktleer aus.
„Doch wir sind schon ein Stück weit enttäuscht“ zieht Jürgen Burger das Fazit der Partien, „klar haben wir einen wichtigen Punkt erkämpft und die Teams aus Fischbach und Dortelweil waren einfach stärker, aber wir hatten und fest vorgenommen selber zu Punkten und uns ein bisschen Luft zu verschaffen. Das ist uns an diesem Wochenende nicht gelungen.“
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Die Offenburger müssen die Niederlagen nun schnell abhaken und sich wieder aufrappeln. Die Revanchen stehen am 21./22.12.2019 auf dem Plan, wenn der BCO auswärts in Dortelweil und Fischbach antreten muss. Jürgen Burger

Bischmisheim auf dem Weg der Titelverteidigung

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Mit zwei Punkten Vorsprung gelingt Titelverteidiger Bischmisheim die “Herbstmeisterschaft” in der 1. Bundesliga. Mit einem knappen 4:3-Arbeitssieg in Wittorf stellte sie den Abstand zu Vizemeister Refrath wieder her. Refrath hatte selber auch nur einen knappen -4:3-Sieg in eigener Halle gegen Wipperfeld verzeichnen können. Einen Platz auf den Fünften konnte sich Lüdinghausen verbessern, da sie heute am neunten Spieltag in Freystadt mit 5:2 gewannen. Wertvolle Zähler gegen den Abstieg sicherte sich Trittau zu Hause mit einem 5:2-Gewinn gegen Beuel.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1981214617
2981194122
3954143429
4954112828
5945113231
6945103132
7945102934
893682637
993682135
1091832043

Wesel Herbstmeister im Norden

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Herbstmeister RW Wesel. Foto: RW Wesel
Im Fernduell gelang es Wesel doch noch am neunten Spieltag der 2. Bundesliga Nord die “Herbstmeisterschaft” an sich zu reissen. Beim Aufsteiger Berliner Brauereien gelang ein 6:1-Erfolg und drei Punkte für das Konto. Hohenlimburg, die bis gestern noch die Tabelle anführten, verlor sogar in Hamburg Horn mit 3:4. Dritter wurde Refrath2, die sich gegen Mülheim sogar noch eine Niederlage mit 3:4 erlauben konnten. Vierter wurde Solingen, die beim EBT Berlin mit 4:3 gewannen. Trittau unterlag in eigener Halle gegen Beuel mit 3:4.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1972194518
2Hohenlimurg963183924
3963163627
4Solingen963153528
5Trittau954133429
6Mülheim954123132
7945112934
8Horner TV945102538
9EBT Berlin93662241
1090931944

Dortelweil mit zwei Siegen zum Dritten

team-dortelweil-foto-sv-funball-dortelweil
Team SV Funball Dortweil. Foto: SV Funball Dortelweil
Die Bundesliga-Reserve von Bischmisheim wird wie erwartet Herbstmeister nach dem neunten Spieltag in der 2. Bundesliga Süd. Die Überraschung folgt jedoch auf dem nächsten Platz. Dortelweil siegt auch heute in Offenburg und holte damit sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen. Das katapulierte die Hessen von Rang fünf auf den Dritten, vorbei an Neubiberg, die gegen Hofheim “nur” mit 4:3 gewannen. Vizemeister wurde Schorndorf, die heute ebenfalls drei Punkte beim Schlusslicht Fischbach holten. Ebenfalls drei Zähler hat Jena auf dem Konto, nachdem sie in eigener Halle gegen Aufsteiger Remagen einfuhren. Gewehrt hat sich Marktheidenfeld, die gegen Spitzenreiter Bischmisheim beim 3:4-Endstand noch einen Punkt ergatterten.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim990204320
2SG Schorndorf963163924
3Dortelweil963163726
4Neubiberg962163528
5Jena963153726
6945133529
793682639
892772439
993662142
10Fischbach91851845

Dortelweil knöpft dem Vize drei Punkte ab

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Team Dortelweil. Foto: SV Funball Dortelweil
Am achten Spieltag der 2. Bundesliga zeigte Erstliga-Absteiger Dortelweil seine Klauen. Beim Tabellenzweiten Neubiberg gab es einen 6:1-Erfolg und drei Punkte für die Tabelle. Auf Rang vier kletterte Dortelweil nun. Neubiberg bleibt jedoch weiterhin auf Platz zwei. Spitzenreiter Bischmisheim tat sich in Jena schwer, den Sieg einzusacken, den sie dann auch knapp mit 4:3 erreichten. Schorndorf bleibt Dritter, da sie gegen Hofheim klar mit 5:2 gewannen. Offenburg verliert gegen Schlusslicht Fischbach mit 3:4 und steigt dennoch einen Platz hoch da Aufsteiger Remagen in Marktheidenfeld mit 2:5 unterlagen und zwei Punkte abgab. Durch die knappe Niederlage gegen den Spitzenreiter fällt Jena sogar um zwei Ränge auf den sechsten Platz ab.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim990204320
2SG Schorndorf963163924
3Dortelweil963163726
4Neubiberg962163528
5Jena963153726
6945133529
793682639
892772439
993662142
10Fischbach91851845

Lüdinghausen muss in Neuhausen Federn lassen

logo-neuhausen
Logo Neuhausen
Am achten Spieltag der 1. Bundesliga gab es keine Änderungen in der Platzierung, jedoch einige überraschende Ergebnisse. Während Titelverteidiger Bischmisheim mit einem 5:2 in Trittau weiter Tabellenführer bleibt, verlor Lüdinghausen unerwartet beim Tabellenletzten Neuhausen mit 2:5. Vizemeister Refrath tat sich in Wittorf schwer, gewann mit 4:3 und bescherte Wittorf noch einen Punkt. Freystadt knöpfte Mülheim einen 4:3-Sieg ab, ließ den Gegnern noch einen Punkt für den Nachuaseweg. Wipperfeld behauptete sich in eigener Halle Beuel mit einem 4:3-Erfolg und bleibt damit auf dem dritten Platz, vor Beuel.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1981214617
2981194122
3954143429
4954112828
5945113231
6945103132
7945102934
893682637
993682135
1091832043

Zweikampf an der Spitze im Norden

hohenlimburg
Hohenlimburg
Nach dem achten Spieltag in der 2. Bundesliga Nord bleibt es weiterhin spannend im Kampf um die Tabellenspitze. Hohenlimburg gewinnt in Trittau mit 6:1 und holt sich drei Punkte. Mit dem gleichen Ergebnis glänzte auch Wesel bei EBT Berlin. Hohenlimburg führt damit weiter mit einem Punkt Vorsprung die Tabelle an vor Wesel. Knappe Ergebnisse gab es für die restlichen Begegnungen. Refrath siegt in Beuel mit 4:3. Mülheim2 lässt Gastgeber Hamburg Horn nach einem 4:3-Sieg auch einen Punkt. Auch der Tabellenletzte Berliner Brauereien darf sein Konto nach der 3:4-Niederlage gegen Solingen einen Punkt verbuchen.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1972194518
2Hohenlimurg963183924
3963163627
4Solingen963153528
5Trittau954133429
6Mülheim954123132
7945112934
8Horner TV945102538
9EBT Berlin93662241
1090931944

Es geht um alles beim Heimspielwochende für Offenburg

die-offenburger-werden-sich-tuechtig-strecken-muessen-hier-paloma-wich-und-jonas-burger-foto-sven-heise
Die Offenburger werden sich tüchtig strecken müssen – hier Paloma Wich und Jonas Burger.
Foto: Sven Heise
Am Wochenende  geht es für den Badmintonclub Offenburg (BCO) um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt
Nachdem man gegen den Tabellenführer nicht punkten konnte, findet sich der Aufsteiger aktuell auf dem neunten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga wieder. Am Wochenden müssen die Offenburger alles in die Waagschale werfen, um sich von den Abstiegsrängen zu lösen. Erster Gegner am Samstag wird das erfahrene Zweitligateam des SV Fischbach (Kaiserslautern) sein. Die Pfälzer befinden sich aktuell zwar am Tabellenende, hatten aber zum Saisonstart auch eine sehr unglückliche Verletzungsserie und konnten mittlerweile z.B. auch gegen den Tabellenführer einen Punkt einfahren. für die BCOler, also ein Spiel in dem man punkten muss und auch kann, aber die Fischbacher werden alles daran setzen gegen den Bundesliganeuling Punkte mitzunehmen.
Nicht einfacher wird die Aufgabe am Sonntag gegen Dortelweil (Frankfurt) werden. Die Hessen rangieren momentan gesichert im Mittelfeld überraschten mit einem knappen Sieg gegen den Tabellndritten Schorndorf und gleichzeitg mit einer Niederlage gegen den Aufsteiger aus Remagen. Die Partie ist auf daher wohl recht offen, punkten müssen die Ortenauer aber auch hier, um sich im Abstiegskampf etwas Luft zu verschafffen Die Spiele
Am Samstag, den 09.11.2019  15.30 Uhr BC Offenburg – SV Fischbach
Am Sonntag, den 10.11.2019 11.30 Uhr BC Offenburg – SV Fun-Ball Dortelweil
Beide Spiele finden in der Sporthalle Nordwest, Otto-Hahn-Straße 13 in Offenburg statt. Jürgen Burger

Doppelspieltag für Beuel2 zum Ende der Hinrunde

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Die Mannschaft von Beuel2. Foto: BC Beuel
Dieses Wochenende steht für die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel in der 2. Badminton-Bundesliga ein Doppelspieltag an: Am Samstag geht es zu Hause gegen die 2. Mannschaft des TV Refrath. Im Anschluss daran fahren die Beueler Richtung Trittau, um am Sonntag auswärts gegen den TSV Trittau 2 anzutreten.
Aktuell steht Beuels Zweite auf Platz 7 der Tabelle – und damit drei Plätze hinter Trittau und vier Plätze hinter Refrath. Im vergangenen Jahr beendeten die beiden gegnerischen Mannschaften die Saison in der oberen Hälfte der Tabelle.
In der Rückrunde der vergangenen Saison musste sich Beuels 2. Mannschaft Refrath nach einer spannenden Begegnung mit 3:4 geschlagen geben. In der vergangenen Partie gegen Trittau konnten die Bonner sogar nur ein Spiel für sich entscheiden.
Am Wochenende, das zugleich den Abschluss der Hinrunde bedeutet, wollen die Beueler ihren Tabellenplatz verteidigen und weitere Punkte im Abstiegskampf sammeln. Der Beueler Cheftrainer Fabian Lange formuliert als Ziel, den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter zu vergrößern. Gerade am Samstag möchte Team 2 noch einmal mit der Unterstützung der Beueler Fans zu Hause punkten. Die Mannschaft freut sich über jeden, der am Samstag, 9. November, um 13 Uhr in der Erwin-Kranz-Halle dabei ist. Wer es nicht in die Halle schafft, kann die Partie live auf Sportdeutschland.tv mitverfolgen. Anke Fastenau

Saison mit vielen Überraschungen für Mülheim geht weiter

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Dymtro Zavadsky, Foto: Marc Pastoors
Aktuell steht das Team vom 1. BV Mülheim in der Tabelle auf dem siebten Rang. Am Wochenende geht es für die Damen und Herren der 1. Mannschaft nach Bayern. Am Samstag, 09.11.2019 trifft man auf den Tabellennachbarn TSV Freystadt, der derzeit mit einem Punkt weniger in der Tabelle auf Platz 8 rangiert.
Der TSV Freystadt war zum Saisonbeginn darauf eingestellt kleinere Brötchen zu backen. Muss man doch mit einem kleinen Kader auskommen. Topspieler Kristin Kuuba spielt weiterhin für den TSV. Die estnische Nationalspielerin und erfolgreichste Bundesligaspielerin der vergangenen Saison, Kristin Kuuba blieb dem Verein treu. Die Engländerin Fee Teng Liew hat bereits den Sprung unter die Top 100 in der Weltrangliste geschafft. Dazu gekommen ist in dieser Saison die Österreicherin Serena Au Yeong. Als Backup auf der Damenseite stehen dem Bundesligateam mit Stefanie Spies und Tania Jötten zwei Eigengewächse zur Verfügung. Im Herrenbereich gehört der Österreicher Leon Seiwald, Nummer 176 der Weltrangliste im Einzel, zum Kader. Weiterhin im Team der Mannschaftsführer Florian Waffler, Spielertrainer Oliver Roth, der indonesische Spitzenspieler Fikri Hadmadi sowie der Engländer Max Flynn, Hannes Gerberich und Andreas Pistorius. Nationalspieler Johannes Pistorius steht nach langer Verletzungspause dem Team wieder zur Verfügung. Der ehemalige dänische Rasmus Bonde Spitzenspieler (Weltrangliste: best 23) arbeitet seit einem halben Jahr in Nürnberg, spielte vergangene Saison in der 2. Liga in Dänemark und kam auf die Vereinsleitung zu, mit dem Wunsch, für Freystadt zu spielen.
Sowohl für den 1. BV Mülheim als auch den TSV Freystadt geht es weiterhin um Play-Off Hoffnungen und Abstiegsangst.
Für die Zuschauer wird es zahlreiche, interessante Spiele gegen das Team um den bekannten Spieler Tobias Wadenka zu sehen geben. Neuhausen hat sich bis jetzt besser geschlagen. MvA

Mülheim 2 auf Auswärtstour nach Hamburg und Refrath

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Martin Kretzschmar. Foto: Marc Pastoors

In den beiden letzten Spielen konnten vier wichtige Punkte gewonnen werden, womit die zweite Mannschaft des 1. BV Mülheim ihrem Saisonziel, die Klasse zu halten, ein gutes Stück nähergekommen ist. Nun besteht ein Abstand von drei Punkten auf einen Abstiegsplatz, der am kommenden Wochenende ausgebaut werden soll.
Am Samstag, den 09. November, steht um 14 Uhr die Begegnung gegen den Hamburg Horner TV an, die zu einem richtungsweisenden Spiel dahingehend werden kann, welche der beiden Mannschaften sich im Tabellenmittelfeld etablieren kann. Hamburg hat aktuell einen Punkt weniger als die Mülheimer und wird alles daransetzen, das Spiel auf heimischem Boden zu gewinnen.
„Der Saisonstart lief nicht ganz so wie geplant, irgendwie hat in den ersten paar Spielen die Lockerheit gefehlt“, so Doppelspezialist Martin Kretzschmar vor dem Auswärtsspieltag. „In den letzten Wochen konnten wir aber Selbstvertrauen sammeln und wir freuen uns alle auf das erste Auswärtsspiel außerhalb von NRW.“
Am Sonntag, den 10. November um 11 Uhr, geht es dann zum TV Refrath 2, dem nur ein Punkt zur Tabellenspitze fehlt. „Refrath ist diese Saison sehr stark, aber wir sind sicherlich nicht chancenlos. Und irgendwie hab ich ein gutes Gefühl“, so Teamcaptain Jonathan Rathke. Friederike Heinze

Im Nord-Doppelpack zum gelungenen Hinrunden-Abschluss

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim peilt in zwei Schleswig-Holstein-Gastspielen ein positives Ende der ersten Halbserie an
Die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim liegen als Spitzenreiter der Bundesliga klar auf Playoff-Kurs und wollen ihre starke Position zum Abschluss der Hinrunde weiter festigen. Am Wochenende steht dem amtierenden Meister ein Doppelauftritt im hohen Norden in Schleswig-Holstein bevor: Zunächst gastiert der BCB am Samstag ab 15 Uhr beim TSV Trittau, der mit sechs Punkten (zwei Siege, fünf Niederlagen) aktuell den vorletzten Platz der deutschen Eliteliga innehat. Die Gäste aus dem Saarland gehen daher als klarer Favorit in die Partie. Daran ändert auch das Fehlen von Isabel Herttrich und Marvin Seidel wenig. Die beiden Nationalspieler sind international unterwegs, um ihren Traum einer Olympia-Teilnahme weiter voranzutreiben. Unter der Woche gab es gerade für Seidel Grund zur Freude: Mit Partner Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) glückte ihm bei den glänzend besetzten und hochdotierten China Open der Sprung ins Viertelfinale, nachdem die beiden Deutschen im Achtelfinale die Weltranglisten-Achten Han Chen Kai und Zhou Hao Dong aus dem Gastgeberland mit 21:17, 21:18 bezwingen konnten. Seidel und Lamsfuß, der unlängst noch die SaarLorLux Open in Saarbrücken verletzt verpasst hatte, durften sich somit im Viertelfinale mit dem aktuell besten Duo der Welt, den Indonesiern Marcus Gideon und Kevin Sakamuljo messen. „Ein sensationeller Erfolg“, registrierte BCB-Teammanager Volker Eiber die guten Nachrichten aus dem fernen Osten mit Wohlwollen. Jetzt soll sich auch in der Bundesliga nach dem Schleswig-Holstein-Doppelpack, der am Sonntag ab 14 Uhr die Partie bei Blau-Weiß Wittorf aus Neumünster bereithält, wieder Freude einstellen.
„Bis auf Isabel und Marvin werden wir soweit komplett antreten können. Alle Akteure, die spielen werden, sind absolut fit und momentan richtig gut drauf, daher bin ich guter Dinge, dass wir die Hinrunde mit zwei Siegen beschließen können“, blickt Eiber den anstehenden Partien optimistisch entgegen. Gegen Trittau, dessen Saison bisher von vielen Umstellungen in Sachen Aufstellung geprägt war, stand für den BCB in der Vorsaison nach beiden Duellen die optimale Ausbeute von sechs Punkten zu Buche. Sowohl im Auswärtspiel vor fast exakt einem Jahr als auch beim Rückspiel im vergangenen März in eigener Halle siegten die Saarbrücker jeweils mit 6:1. Beste Punktesammler der Gastgeber waren bis dato der Engländer David Jones (sechs Siege aus sieben Partien) und der Russe Sergey Sirant (fünf aus acht), die jeweils in Einzel und Doppel eingesetzt wurden. Auch die indonesische Einzelakteurin Priskila Siahaya weist mit vier Siegen aus sieben Spielen eine positive Bilanz auf.
Gegen Wittorf gelangen dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim in der Vorsaison ebenfalls zwei klare Siege. Dem 5:2 im Hinspiel folgte ein 7:0-Kantersieg vor Heimkulisse. Im Vergleich mit Trittau sind die Neumünsteraner der auf dem Papier stärkere Kontrahent. Die Blau-Weißen spielen bisher eine starke Saison und rangieren mit vier Siegen und drei Niederlagen sowie insgesamt neun Punkten auf Rang fünf. Für den Bischmisheimer Neuzugang Stine Küspert ist es die Begegnung mit jenem Verein, von dem aus sie vor der Runde ins Saarland gewechselt war. Vergangene Saison hatte das Team aus Neumünster die reguläre Spielzeit als Vorletzter beendet. Küspert und Co. brachten den Klassenverbleib daraufhin erst über den Umweg Relegation unter Dach und Fach. Im zweiten Jahr nach der Bundesliga-Rückkehr scheinen die Schleswig-Holsteiner aber eine deutlich bessere Rolle spielen zu können. Die vier Siege von damals hat Wittorf bereits nach sieben Spieltagen eingefahren. Zu den bisherigen Punktgaranten zählen die russischen Doppelspezialisten Nina Vislova und Vitaly Durkin. Letzterer holte mit neun Siegen in 13 Spielen mit seiner Beteiligung die meisten Zähler. Je ein Erfolg und Einsatz weniger stehen für Neuzugang Vislova zu Buche. Als Küspert-Nachfolgerin wusste im Einzel die neue Ungarin Vivien Sandorhazi (kam von Vizemeister TV Refrath) mit fünf Siegen aus fünf Partien aufzuwarten. Und auch Bjarne Geiß, der internationale Partner von Küspert, weist mit fünf Erfolgen aus sechs Einsätzen bisher eine Spitzenquote auf.
Wie gegen Trittau ist der BCB auch gegen Wittorf klarer Favorit. Von den Bischmisheimer Topakteuren sorgte neben Seidel unlängst Peter Käsbauer für Schlagzeilen, nachdem er beim internationalen Topturnier „vor der Haustür“ im Herrendoppel bis ins Halbfinale vorgedrungen war. Bei den SaarLorLux Open mussten sich Käsbauer und sein Partner Jones Jansen (Wipperfeld) in der Saarlandhalle erst den späteren chinesischen Turniersiegern Di Zi Jian und Wang Chang relativ knapp mit 15:21, 21:15 und 12:21 beugen.
Bei den China-Festspielen in Saarbrücken (vier der fünf Disziplinen gingen an Spieler aus dem Reich der Mitte) war auch für Isabel Herttrich im Damendoppel in der Vorschlussrunde Endstation. Mit Linda Efler (Union Lüdinghausen) unterlag sie den an Position zwei gesetzten Engländerinnen Chloe Birch und Lauren Smith nach hartem Kampf knapp mit 22:24 und 19:21. In der Mixed-Konkurrenz konnte Herttrich wegen des verletzungsbedingten Ausfalls ihres Partners Mark Lamsfuß nicht mitmischen, gleiches galt für Seidel im Herrendoppel. Mit Blick auf die Bundesliga soll das Fehlen der beiden Topspieler dann keine Rolle spielen.
dbe

Refrath mit dem besten Team zum Abschluss der Hinrunde

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Carla Nyenhuis und Chloe Magee sind gegen Wipperfeld am Start. Foto: Andre Jahnke
Nach zuletzt sechs Siegen in Folge rangiert der TV Refrath in der 1. Bundesiga auf Rang Zwei und möchte diesen Platz am kommenden Wochenende behaupten und sogar noch nach Punkten ausbauen. Da es am Samstag zu BW Wittorf (aktuell Platz fünf) geht und am Sonntag der Tabellendritte 1. BC Wipperfeld nach Refrath kommt (15 Uhr), hat der TVR es selbst in die Hand, seinen Vorsprung auszubauen.
Dazu sollen zwei Siege her, wohl wissend, dass die beiden Aufgaben alles andere als einfach werden. Froh ist man in Refrath daher, dass mit den Geschwistern Magee und Nhat Nguyen drei Leistungsträger mit an Bord sind und auch bei den Damen aus dem Vollen geschöpft werden kann. Wittorf hat einen sehr starken internationalen Kader, mit dem man zum Ende der Hinrunde die beiden Top-Teams aus Refrath und Bischmisheim empfängt und sicherlich zeigen möchte, was in dieser Saison möglich ist. Nachdem sich das Team aus Neumünster erst am letzten Spieltag der Vorsaison hatte retten können, hat man sich sinnvoll verstärkt, unter anderem mit der Ex-Refratherin Vivien Sandorhazi.
Auch der 1. BC Wipperfeld gehörte letztes Jahr lange Zeit zu den Abstiegskandidaten, bevor man sich als Siebter retten konnte. Im Kader um den besten Doppel- und Mixedspieler der Liga, Mark Lamsfuß, stehen Spieler aus sechs Nationen und man hat oft die Qual der Wahl, was die Aufstellungen betrifft. Ob die Klasse des Teams jedoch ohne Lamsfuß (Asientour) am Sonntag gegen den TV Refrath ausreichend sein wird, scheint ungewiss.
Ziel des TVR sind in jedem Fall zwei Siege und vier Punkte, die den Fünfpunktevorsprung auf den Hauptkonkurrenten um Platz Zwei, den 1. BC Beuel, vermutlich absichern würden.

Hinrundenfinale gegen Beuel und Mülheim

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Brian Holtschke fehlt seinem Team am Wochenende. Foto: Georg Poluektov
Auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass es in dieser Saison in der 2. Liga Nord nur einen Absteiger geben wird, machen sich die beiden zweiten Mannschaften aus Beuel und Mülheim Sorgen um den Klassenerhalt. Aktuell stehen sie punktgleich auf den Plätzen sechs und sieben und spielen am kommenden Wochenende gegen die 2. Mannschaften aus Trittau und Refrath.
Für Refrath 2 geht es am Samstag zunächst nach Beuel (13 Uhr), bevor am Sonntag um 11 Uhr Mülheim zu Gast in der Halle Steinbreche sein wird.
In beiden Spielen kann der TVR fast in Bestbesetzung antreten, lediglich Brian Holtschke steht nicht zur Verfügung.

Schorndorf im Doppelpack zu Hause

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Xenia Kölmel. Foto: Ulrich Kolb
Badminton-Zweitligist SG Schorndorf hat am Wochenende einen Heimspiel-Doppelpack. Die Daimlerstädter empfangen in der Karl-Wahl Halle am Samstag den TV 1860 Hofheim (15.00 Uhr), am Sonntag ist der SV Fischbach zu Gast (14.00 Uhr). Die Daimlerstädter wollen am Wochenende mit zwei Siegen an der Tabellenspitze dranbleiben. Als Tabellendritter ist die SG in beiden Partien in der Favoritenrolle. Hofheim steht auf Platz Sieben, der SV Fischbach am Tabellenende auf Platz Zehn.
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Teamchef Benjamin Wahl ist aber vorsichtig. „Wir sind zwar leichter Favorit, die Liga ist aber diese Saison sehr ausgeglichen und es hat schon viele Überraschungen gegeben.“
Für eine Überraschung sorgte schon der Aufsteiger TV 1860 Hofheim. Die Hessen brachten dem favorisierten Erstligaabsteiger SV Fun-Ball Dortelweil eine 2:5-Niederlage bei. Entsprechend gewarnt ist die SG Schorndorf. Überhaupt nicht gut läuft die Saison bislang beim SV Fischbach. Das Team aus Rheinland-Pfalz steht am Tabellenende und hat erst drei Punkte auf dem Konto. Aber auch die Fischbacher können mit jedem Gegner der Liga mithalten. So unterlag der SV dem Tabellenführer Bischmisheim 2 nur knapp mit 3:4.
Die SG kann in Bestbesetzung antreten. Mit dabei ist auch Xenia Kölmel. Die frisch gebackene Nationalspielerin U19 überzeugte diese Woche im Länderspiel gegen Frankreich (6:1) mit einem Sieg im Einzel. Ulrich Kolb

Beuel will in Wipperfeld und Trittau punkten

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Peter Briggs und Zach Russ. Foto: BC Beuel
Nach zwei Niederlagen in Folge möchte die 1. Mannschaft des 1. BC Beuel am kommenden Wochenende in der Badminton-Bundesliga wieder punkten. Am Samstag geht es zunächst ins Bergische Land zum 1. BC Wipperfeld, am Sonntag in den hohen Norden zum TSV Trittau.
In den vergangenen beiden Spielen der Hinrunde noch einmal punkten und sich einen Platz im vorderen Drittel der Tabelle sichern: Das ist das Ziel, mit dem die Beueler in die beiden Auswärtsspiele starten. Das wird allerdings kein leichtes Unterfangen. Nach wie vor müssen die Schwarz-Gelben auf drei Stammspieler verzichten: Ronja Stern, Daniel Hess und „Guru“ Gurusaidutt sind immer noch verletzt und nicht einsetzbar. Die Mannschaft wird deshalb mit dem Kader aus den vergangenen Spielen antreten: Hannah Pohl und Lisa Kaminski bei den Damen sowie Max Weißkirchen, Peter Briggs, Zach Russ und Lukas Resch bei den Herren.
Gleich am Samstag wartet auf das Team eine schwierige Aufgabe. Der 1. BC Wipperfeld ist aktuell Tabellendritter und liegt damit einen Platz vor den Beuelern. Mit Mark Lamsfuß und Jones Ralfy Jansen verfügt die Mannschaft über zwei Doppelspieler mit internationalem Spitzenformat.
Vermeintlich einfacher könnte es für die Beueler am Sonntag werden. Der TSV Trittau liegt derzeit auf dem neunten und somit vorletzten Tabellenplatz. Allerdings ist die Mannschaft im Vorfeld nur sehr schwer einzuschätzen: Sie verfügt über einen breiten Kader und ist in der Lage, ein ausgeglichenes und kampfstarkes Team aufzustellen. Es wird also spannend. Das weiß auch Beuels Team-Manager Max Schneider: „Natürlich wollen wir nach zwei Niederlagen wieder punkten, auch wenn das gegen Wipperfeld und Trittau nicht unbedingt leicht wird. Je nachdem, wie die Gegner auflaufen, wird es schwer für uns. So oder so müssen wir fokussiert an die beiden Auswärtsspiele herangehen, um die Hinrunde erfolgreich abzuschließen“.
Die Partien beim 1. BC Wipperfeld am Samstag, 9. November, und beim TSV Trittau am Sonntag, 10. November, beginnen jeweils um 15 Uhr. Die Beueler Fans haben wie gewohnt die Möglichkeit, die Spiele im Internet über den Live-Ticker des Deutschen Badminton-Verbandes zu verfolgen. Joachim Resch

Der Spitzenreiter kommt an die Saale

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Logo GutsMuths Jena
Während das Meisterteam der letztjährigen Erstligasaison in dieser Spielzeit schon eine überraschende Niederlage einstecken musste, ist die Reserve des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim in der 2. Badminton-Bundesliga Süd noch ungeschlagen. Insofern wartet eine große Herausforderung auf den SV GutsMuths Jena, wenn am Samstag, ab 17:00 Uhr, der Tabellenführer an der Saale aufschlägt.
Die Bilanz liegt mit 3:1 klar auf Seiten der Saarländer. Doch in der letzten Begegnung beider Teams stellte sich der Jenaer SV als Favoritenschreck heraus und konnte, dank eines lautstarken Publikums, den ersten Sieg gegen den Badmintonclub einfahren. Ob das wieder gelingen kann ist schwer vorauszusagen; denn die Liste der hochkarätigen Badmintonasse ist wohl in keinem anderen Zweitligateam derart hoch. Nationalspieler, ehemalige Olympioniken oder einige der vielen starken Jugendspieler könnten am Samstag in der Jenaer Halle stehen. Doch das Jenaer Team hat mit vier gewonnenen Spielen in Folge Aufwind und gibt sich kämpferisch: „Eigentlich ist das ja ganz schön, nicht genau zu wissen wer kommt“, sagt Lisa Geppert, welche seit dieser Saison neu beim SV GutsMuths spielt. „Dann macht man sich vorher nicht zu viele Gedanken um Taktiken und Pläne, sondern kann einfach drauf losspielen. Hauptsache ist ja, das Publikum ist laut- und wir geben ihm, was es will: spannende Badmintonspiele!“
Am Sonntag, um elf Uhr, kommt ein Aufsteiger an die Saale, mit welchem sich der SV GutsMuths schon zu Regionalligazeiten häufig gemessen hat. Der Remagener Badmintonclub ist gut in seine erste Zweitligasaison gestartet und hat aus den bisherigen sieben Spielen drei gewinnen können. Dabei behielten sie unter anderem gegen den SV Fun-Ball Dortelweil die Oberhand, gegen den die Jenaer recht deutlich unterlagen. Für beide Teams sind Punktgewinne weiterhin essentiell, um sich ihren Platz im Mittelfeld zu sichern und den Puffer auf die Abstiegszone auszubauen. Es verspricht also ebenfalls eine spannende Partie zu werden.
Am Samstag, 17:00 Uhr, ist Spielbeginn gegen den Tabellenführer vom 1. BC Sbr.-Bischmisheim und am Sonntag, 11:00 Uhr begrüßt der SV GutsMuths Jena den BC Remagen in der Halle des Sportgymnasiums Jena, Wöllnitzer Straße 40. Zuschauen bei der schnellsten Rückschlagsportart der Welt lohnt sich! Moritz Predel

Drei dritte Plätze für die Gastgeber

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SaarLorLux Logo
SaarLorLux Badminton Open vom 29. Oktober bis zum 3. November 2019 in Saarbrücken Erfreuliche Bilanz aus Sicht der Gastgeber: Bei den SaarLorLux Badminton Open 2019 in Saarbrücken (29. Oktober bis 3. November) standen in drei Disziplinen Spielerinnen bzw. Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) im Halbfinale.
Während die 21 Jahre alte Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) bei dem mit 75.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ im Dameneinzel die Vorschlussrunde erreichte, belegten Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC SaarbrückenBischmisheim) im Herrendoppel und Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Damendoppel Rang drei.
Die Deutsche Meisterin Yvonne Li (Weltranglistenplatz 41) musste sich in ihrer Halbfinalpartie am Samstag (2. November) der 19 Jahre alten Dänin Line Christophersen (Weltranglistenplatz 87) mit 21:16, 11:21, 14:21 geschlagen geben, die im November 2018 bei der U19-WM Silber gewonnen hatte. Jones Jansen/Peter Käsbauer (Weltranglistenplatz 50) unterlagen in ihrer Vorschlussrundenbegegnung Di Zi Jian/Wang Chang aus China (Weltranglistenplatz 61) mit 15:21, 21:15, 12:21.
Die Deutschen Meisterinnen Linda Efler/Isabel Herttrich (Weltranglistenplatz 38) zogen derweil gegenüber Chloe Birch/Lauren Smith aus England (Weltranglistenplatz 30) knapp den Kürzeren (22:24, 19:21).
Bis ins Viertelfinale kamen in Saarbrücken seitens des DBV im Herreneinzel der Deutsche Meister Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 192), im Herrendoppel Felix Hammes/Christopher Klauer (SV Fischbach/TV Refrath; Weltranglistenplatz 144) und im Mixed die Deutschen Meister Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 33) sowie Patrick Scheiel/Franziska Volkmann (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim).
Kurzfristig für das Turnier absagen mussten u. a. die Olympiasiegerin und dreimalige Weltmeisterin im Dameneinzel, Carolina Marin (Spanien), sowie Lokalmatador Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld). Der 25-Jährige, der am Bundesstützpunkt in Saarbrücken trainiert und auch in der Landeshauptstadt des Saarlandes wohnt, hätte im Herrendoppel mit Marvin Seidel und im Mixed mit Isabel Herttrich gute Chancen auf eine vordere Platzierung gehabt. Er fiel jedoch verletzungsbedingt aus.
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Alle Ergebnisse der SaarLorLux Badminton Open 2019 finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.saarlorlux-open.de sowie im Internet unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „SaarLorLux Open 2019“).
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Beuel unterliegt dem Meister aus Bischmisheim

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Max Weißkirchen und Lukas Resch. Foto: BC Beuel
Mit 1:6 verloren die Badminton-Spieler des 1. BC Beuel am vergangenen Sonntag ihr Heimspiel gegen den 1. BC Bischmisheim. Trotz der deutlichen Niederlage überzeugte das Team jedoch durch eine starke Leistung.
Volle Zuschauerränge, Top-Stimmung mit Fangesängen und spannendes, hochklassiges Badminton: Wer am vergangenen Sonntag als Fan in der Erwin-Kranz-Halle in Beuel war, erlebte einen durchaus unterhaltsamen Nachmittag. Einziger Wermutstropfen war, dass die Mannschaft des 1. BC Beuel keine Punkte einfahren konnte. Doch das war auch nicht unbedingt zu erwarten. Der amtierende Deutsche Meister aus Bischmisheim ist die aktuelle Top-Mannschaft in der Badminton-Bundesliga. Insbesondere in den Doppel- und Mixed-Disziplinen können die Saarländer einige Spieler mit Weltklasseformat aufweisen­ – beispielsweise Marvin Seidel, aktuell auf Position 20 der Weltrangliste, oder auch Isabel Herttrich als Nummer 21 der Welt im Mixed.
Trotz der Außenseiterrolle waren die Beueler Spieler aber hochmotiviert und zeigten von Anfang an, dass sie es ihren Gegnern nicht einfach machen würden zu punkten. So entwickelte sich bereits das erste Spiel zu einem wahren Krimi: Im 2. Herrendoppel trafen die Beueler Max Weißkirchen und Lukas Resch auf den Bischmisheimer Nationalspieler Peter Käsbauer, der an der Seite des Bulgaren Daniel Nikolov spielte. Über fünf spannende Sätze ging die Partie und bescherte den Zuschauern teilweise spektakuläre und hochklassige Ballwechsel. Am Ende hatten die Saarländer jedoch die Nase vorn und konnten den Entscheidungssatz knapp mit 11:8 für sich entscheiden.
Ebenfalls für Spannung sorgte das 1. Herreneinzel. Hier traf Max Weißkirchen auf seinen Gegner aus dem Herrendoppel, Daniel Nikolov. Wieder ging die Begegnung über fünf Sätze und wieder freuten sich am Ende die Saarländer über den Sieg. Den Ehrenpunkt für die Beueler holte Lukas Resch im 2. Herreneinzel. Er besiegte seinen Gegner Jonas Scheller klar in drei Sätzen. Alle übrigen Partien gingen trotz guter Leistungen an die Gegner, sodass Beuel am Ende mit der 1:6-Niederlage die Überlegenheit der Bischmisheimer anerkennen musste.
Für die meisten Beueler Spieler steht in dieser Woche die Teilnahme an den SaarLorLux Open, einem hochkarätig besetzten, internationalen Turnier in Saarbrücken, auf dem Programm. Mit der Bundesliga geht es in der darauffolgenden Woche, am 09. und 10. November, weiter. Dann tritt das Team auswärts in Wipperfeld und Trittau an. Joachim Resch

Kartenvorverkauf für German Open startet mit Rabattaktion

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Der Japaner Kento Momota holte 2019 bei den YONEX German Open den Titel im Herreneinzel und kürte sich wenige Monate später erneut zum Weltmeister in dieser Disziplin. Foto: Claudia Pauli
Der Kartenvorverkauf für die YONEX German Open Badminton Championships 2020 in Mülheim an der Ruhr (3. bis 8. März 2020 in der innogy Sporthalle) startet am 1. November 2019. Dabei kommen all jene Sportfans, die gleich zu Beginn Tickets erwerben, in den Genuss eines Frühbucherrabatts: Vom 1. bis zum 11. November 2019 gewähren die Organisatoren beim Kauf von Eintrittskarten für einzelne Veranstaltungstage (= Tagestickets) einen Rabatt in Höhe von 20 % auf den Normalpreis. Die weltbesten Badmintonasse hautnah in Aktion erleben Neben Eintrittskarten für einzelne Veranstaltungstage sind für das Turnier, an dem sich traditionell Medaillengewinner bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften beteiligen, Dauerkarten (gültig an allen sechs Veranstaltungstagen), Familien-Tickets (gültig für zwei Erwachsene und zwei Kinder), Fan-Tickets (gültig für Gruppen ab fünf Personen), SpätschichtTickets (gültig an vier Veranstaltungstagen ab einer bestimmten Uhrzeit), Wochenend-Tickets (gültig Samstag und Sonntag) und eine 3-Tages-Karte (gültig Freitag, Samstag und Sonntag) erhältlich.
Der jeweilige Sitzplatz kann an allen Veranstaltungstagen vor Ort frei gewählt werden. „SchoßKinder“ im Alter von bis zu drei Jahren dürfen das für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) prestigeträchtigste Turnier kostenlos besuchen.
Mit Ausnahme der Spätschicht-Tickets können alle Eintrittskarten im Online-Shop erworben werden. Dieser ist ab dem 1. November 2019 über die Veranstaltungswebseite unter www.german-openbadminton.de erreichbar.
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Logo German Open
Im Internet finden sich zudem zahlreiche weitere Informationen zum Ticketerwerb bzw. ganz allgemein zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland (Zeitplan, Anschrift der Veranstaltungsstätte etc.), bei denen die Firma YONEX im Jahr 2020 zum 34. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert.
„Endspurt“ in der Olympiaqualifikation Die YONEX German Open stehen im Jahr 2020 unter speziellen Vorzeichen. Schließlich liegt das Turnier in der Schlussphase des Qualifikationszeitraums für die Olympischen Sommerspiele, die vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 in Tokio/Japan stattfinden. Entsprechend werden bei der 63. Auflage der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland „erst recht“ etliche Spitzenathletinnen und -athleten aufschlagen.
Relevant für die Festlegung des Teilnehmerfeldes bei den olympischen Badmintonwettbewerben 2020 ist die Weltrangliste vom 30. April 2020. Diese basiert auf den Ergebnissen, die zwischen dem 29. April 2019 und dem 26. April 2020 erzielt wurden. Dabei zählen für die Wertung – neben Welt- und Europameisterschaften – auch Veranstaltungen im Rahmen der HSBC BWF World Tour, welcher u. a. die YONEX German Open angehören.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

6:1 für drei Punkte – Bischmisheim mit klarem Statement im Spitzenspiel

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Tabellenführer 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim sichert sich beim bisherigen Dritten 1. BC Beuel die Optimalausbeute samt Polster nach hinten
Es war das Topspiel des siebten Spieltags der Badminton-Bundesliga: Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim zu Gast beim Tabellendritten 1. BC Beuel. Im Vorfeld hatte man sich beim amtierenden Meister aus der saarländischen Landeshauptstadt auf einen engen Vergleich mit dem Playoff-Halbfinalisten der Vorsaison eingestellt. Zumal der BCB das bis dato letzte Duell mit den Bonnern an Ort und Stelle mit 3:4 verloren hatte, wenn auch seinerzeit ersatzgeschwächt.
Diesmal jedoch wurde die Partie zu einer überaus eindeutigen Angelegenheit: Die Bischmisheimer Badminton-Asse schwangen sich im „ominösen siebten Spiel“ zu einer für die Konkurrenz bedrohlich guten Leistung auf und lieferten mit ihrem klaren 6:1-Erfolg eine Demonstration der Stärke. „Wir sind natürlich überaus zufrieden mit dem Ergebnis von 6:1. Dass wir gegen Beuel gleich alle drei Punkte holen, kommt vielleicht sogar etwas unerwartet“, sagte BCB-Doppelspezialist Peter Käsbauer, der im mit Abstand spannendsten Spiel am vergangenen Sonntag zusammen mit Daniel Nikolov die Weichen für die Gäste auf eine optimale Ausbeute stellte.
Käsbauer und Nikolov bezwangen im zweiten Herrendoppel die Bonner Paarung Max Weißkirchen und Lukas Resch nach einer dramatischen Partie in fünf Sätzen. Nach dem mit 11:6 souverän gewonnenen Auftaktsatz geriet das Gäste-Duo zunächst etwas aus dem Tritt und stand nach den mit 11:13 und 9:11 verlorenen Folgedurchgängen in Satz vier sogar kurz vor dem Matchverlust. Dann aber schafften Käsbauer und sein bulgarischer Mitstreiter noch die spektakuläre Wende: Sie gewannen Durchgang vier auf den letzten Punkt mit 15:14. Im Entscheidungsabschnitt hatten die beiden Bischmisheimer dann mit 11:8 letztlich die Nase vorne. Gerade Nationalspieler Käsbauer dürfte die tolle Aufholjagd auch für die nächsten Aufgaben auf internationaler Bühne Mut machen, nachdem es dort mit seinem neuen Partner Jones Jansen (1. BC Wipperfeld), mit dem er seit März zusammenspielt, zuletzt oftmals unglücklich gelaufen war. „Wir mussten ja in der Weltrangliste schnell nach oben kommen, um für die Topturniere in Frage zu kommen. Das hat dann nicht so geklappt, dazu kam Pech bei der Auslosung und in so mancher Partie. Wir werden zum Ende des Satzes im entscheidenden Moment häufig etwas fest“, rekapituliert Käsbauer. Im Gastspiel bei Beuel sah das im ganz entscheidenden Moment im vierten Durchgang zum Glück anders aus. Und vielleicht gilt das ja dann auch beim nächsten internationalen Auftritt, wenn Deutschlands „Spieler des Jahres“ 2018 bei den SaarLorLux Open (29. Oktober bis 3. November) in der Saarbrücker Saarlandhalle als einer der hoch gehandelten Lokalmatadore des BCB ins Rennen geht. „Die Auslosung könnte uns eigentlich in die Karten spielen. Wir erhoffen uns dort natürlich ein gutes Ergebnis“, sagt der 31-jährige gebürtige Oberpfälzer.
Das war das 6:1 beim 1. BC Beuel definitiv für den Meister der beiden Vorjahre. Durch die vollen drei Punkte stockte der BCB sein Konto auf 17 Zähler und den Vorsprung gegenüber Rang drei auf sechs Punkte auf. Das Ziel, nach der regulären Runde einen der ersten beiden Plätze im Tableau zu belegen, um so die direkte Qualifikation für das Final Four-Endturnier um die Meisterschaft zu erreichen, ist seit Sonntag damit ein gutes Stück näher gerückt. Im ersten Herrendoppel bezwangen Nationalspieler Marvin Seidel und sein niederländischer Partner Ruben Jille die beiden Bonner Engländer Peter Briggs und Zach Russ mit 11:7, 9:11, 11:7 und 11:6. Überhaupt keine Mühe hatte das Bischmisheimer Damendoppel um Nationalspielerin Isabel Herttrich und Olga Roj bei ihrem überlegenen Dreisatzerfolg über Hannah Pohl und Lisa Kaminski. Herttrich sicherte den Gästen zusammen mit Jille dann auch den Punkt im Mixed, wo den beiden gegen Pohl/Briggs nach dem 6:11 im ersten Satz mit 11:7, 15:13 und 11:6 noch die Wende gelang. Und auch in den drei Einzelmatches, die im Vorfeld als mögliche Schwachstelle der Saarländer gegolten hatte, fiel die Bilanz letztlich positiv aus. Das lag zum einen daran, dass sich der bulgarische Neuzugang Nikolov einmal mehr in Topform präsentierte: Er bezwang den amtierenden Deutschen Einzelmeister Max Weißkirchen in fünf Durchgängen 10:12, 11:6, 11:7, 9:11 und 11:4 – für Nikolov der elfte Sieg der Saison im 13. Spiel mit seiner Beteiligung. Darüber hinaus wusste auch der zweite BCB-Neuzugang Stine Küspert zu überzeugen. Die 20-Jährige, die sich nach der Auszeit von Luise Heim im Einzel in den Dienst der Mannschaft stellt, gewann gegen Lisa Kaminski klar mit 11:7, 11:5, 10:12 und 11:9. Im Spiel bei Beuel, das mit weiter zehn Punkten hinter den 1. BC Wipperfeld (elf Zähler) auf Rang vier zurückfiel, musste sich letztlich nur Jonas Scheller im Duell mit Lukas Resch geschlagen geben, in drei Sätzen, nachdem er den zweiten unglücklich in der Verlängerung verloren hatte.
Diese einzige Niederlage fiel in Sachen Punkte aber nicht ins Gewicht. Es war im siebten Spiel bereits das vierte Mal, dass der BCB mit 6:1 alle drei Zähler mitnehmen konnte – und in Beuel gelang dieses Kunststück obendrein im dritten Gastspiel der Saison zum dritten Mal. Dadurch vergrößerte der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim auch den Abstand zum ärgsten Verfolger wieder auf zwei Punkte. Der Tabellenzweite TV Refrath nahm im Heimspiel gegen den TSV Nymphenburg-Neuhausen beim 5:2 „nur“ zwei Zähler mit und steht nun bei insgesamt 15. Viel wichtiger ist aber der Abstand zu Rang drei: „Da haben wir mit sechs Punkten jetzt ein schönes Polster“, konstatiert Käsbauer, der mit den Kollegen als nächstes zum Hinrunden-Abschluss am 9. und 10. November beim TSV Trittau (15 Uhr) und tags darauf bei Blau-Weiß Wittorf-Neumünster aufschlägt. dbe

Überragender Nhat Nguyen sichert Refrath ein 5:2 gegen Neuhausen

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Kilasu Ostermeyer und Carla Nelte sind nach wie vor ungeschlagen im Damendoppel. Foto Georg Poluektov
Im dritten Heimspiel der Saison wollte der TV Refrath nach zuletzt fünf Siegen in Folge gegen Schlusslicht TSV Neuhausen-Nymphenburg nichts anbrennen lassen. Ohne die Geschwister Magee und den leicht angeschlagenen Lars Schänzler erwartete den Tabellenzweiten eine durchaus ernst zu nehmende Aufgabe gegen den Tabellenletzten der 1. Bundesliga.
Die Münchner waren mit ihrem stärksten Aufgebot gekommen und stellten im Einzel die drei international etablierten Spieler Misha Zilberman, Ivan Rusev und Natalya Voytsekh auf. Für die drei Refrather Youngster Nhat Nguyen (19), Brian Holtschke (18) und Ann-Kathrin Spöri (18) bedeutete dies jeweils eine echte Herausforderung. Nachdem zum Start die drei TVR-Doppel Völker/Nguyen, Schwenger/Holtschke und Nyenhuis/Ostermeyer in der Summe nur einen einzigen Satz abgeben mussten, stand es gleich 3:0, bevor Refraths Nummer Eins, Nhat Nguyen den nominell stärksten Einzelspieler der Bundesliga, Misha Zilberman aus Israel (Weltrangliste Nummer 46) herausforderte. Dem jungen Iren gelang an diesem Tag alles und er schlug seinen 11 Jahre älteren Konkurrenten mit 3:0 Sätzen zum 4:0 Zwischenstand.
Parallel kämpfte Ann-Kathrin Spöri mit Bravour gegen ihre ukrainische Gegnerin Votsekh, musste aber nach gewonnenem ersten Satz deren Überlegenheit schweren Herzens anerkennen. Das Gleiche galt für Brian Holtschke, der zwei Sätze lang exzellent mithielt, aber am Ende der Sätze jeweils etwas weniger Glück hatte als sein Gegner Rusev. Schwer tat sich zum Abschluss das Refrather Mixed Völker/Nelte, die nach 2:0 Satzführung etwas nachließen, aber schließlich den entscheidenden Durchgang mit 11:4 gewinnen konnten.
Durch die gleichzeitige Niederlage des 1. BC Beuel gegen den BC Bischmisheim erhöhte der TV Refrath seinen Abstand auf die dritte Tabellenposition bereits auf vier Punkte und hofft, zum Hinrundenfinale in Wittorf und gegen Wipperfeld (10.11., 15 Uhr Halle Steinbreche) auf zwei weitere Erfolgserlebnisse und das Festigen des zweiten Tabellenplatzes.

Refrath 2 gewinnt und hält Anschluss zur Spitze

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Corvin Schmitz (18) unterlag in seinen beiden Spielen der 2.Bndesliga. Foto: Andre Jahnke
Am Sonntag kam es zum Duell der beiden aktuell besten 2. Mannschaften in der 2. Bundesliga. Dabei empfing der TV Refrath in der Halle Steinbreche den TSV Trittau. Zum Leidwesen des Gegners führte der TVR schnell mit 3:0, denn das 1. Herrendoppel ging mit Graalmann/Byerly an die Hausherren und Trittaus Einzeldame musste im Doppel verletzt aufgeben und trat folgerichtig auch zum Einzel nicht an.
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Das 2. Herrendoppel ging hauchdünn an Trittau, wie auch das 1. Herreneinzel, in dem Denis Nyenhuis jeweils über fünf knappe Sätze ging. Seinem Doppelpartner Corvin Schmitz, der für Brian Holtschke spielte, gelang im Einzel leider kein Satzgewinn. Abschließend war das Mixed mit Graalmann/Karnott reine Formsache, so dass nach knapp zwei Stunden der fünfte Sieg im siebten Spiel für den TV Refrath in trockenen Tüchern war.
Durch den knappen 4:3 Erfolg festigte Refrath 2 den 3. Platz in der Tabelle, mit nur einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer und Vorjahresmeister BC Hohenlimburg. In zwei Wochen endet die Hinrunde mit den beiden Begegnungen gegen die Zweitvertretungen aus Beuel und Mülheim.

Jena bleibt weiter auf der Erfolgsspur

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Lisa Geppert, welche mit einem knappen Sieg den einzigen Punkt im Damenbrereich beisteuerte. Das Bild zeigt sie beim letzten Heimspiel des SV gegen den TV Marktheidenfeld. Foto: Steffen Nichterlein
Nach drei Niederlagen zum Saisonbeginn haben sich die Saalstädter aufgerappelt und mit einem 2-5 Auswärtserfolg gegen den TV 1860 Hofheim ihren nunmehr vierten Sieg in Folge einfahren können. Der Schlüssel zum Erfolg waren im ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der 2. Badminton-Liga die Herrenspiele.
Zwar mussten die Gastgeber im Damenbereich auf ihre National- und Führungsspielerin Mareike Bittner verzichten, doch auch so wurden alle drei Spiele mit Damenbeteiligung erst im fünften Satz entschieden. Das Damendoppel und das Mixed konnten die Hausdamen– und Herren für sich verbuchen, während ein hart umkämpfter Sieg im Dameneinzel auf das Jenaer Punktekonto ging. Dahingegen wurden alle vier reinen Herrenspiele eindeutige Angelegenheiten, welche in jeweils drei Sätzen zu Gunsten der Jenaer entschieden wurden. So gab es zwei weitere, wichtige Zähler für das Jenaer Punktekonto. Zwar klettert der Jenaer SV damit einen weiteren Tabellenplatz nach oben- auf Platz vier- doch das Tabellenmittelfeld bleibt weiterhin spannend und hart umkämpft. Für die Jenaer Badmintonspieler wird es also keine Zeit zum Durchschnaufen oder Ausruhen geben.
Jede Serie reißt irgendwann, so wohl auch die seit vier Begegnungen andauernde Siegesserie des SV GutsMuths. Doch die Saalstädter werden alles daransetzen, diesen Zeitpunkt so weit wie irgend möglich in die Zukunft zu verschieben. Um in den letzten beide Partien der Hinrunde erfolgreich zu bleiben, wird die Jenaer Mannschaft des Jahres jedoch die Unterstützung eines lautstarken Publikums benötigen.
Denn am 09. 11. (17:00 Uhr) kommt der ungeschlagene Tabellenführer vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim nach Jena, bevor die Hinrunde am Sonntag des gleichen Wochenendes (10.11., 11:00 Uhr) mit einer Begegnung gegen den BC Remagen abgeschlossen wird, die ebenfalls Spannung pur verspricht. Moritz Predel

Mülheim trat ersatzgeschwächt gegen Blau-Weiß Wittorf an

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Siddharath Thakur. Foto: Marc Pastoors
BSeit dem Saisonbeginn fehlen dem 1. BV Mülheim Johanna Goliszewski und Alexander Roovers. Vor dem Spiel gegen Blau-Weiß Wittorf verletzte sich nun auch noch Lara Käpplein. Immerhin konnte sie aber eine Partie am Sonntag bestreiten. Mit Tom Wolfenden trat sie im gemischten Doppel an. Bei diesem letzten Spiel in der Innogy Halle ging es bei einem Gesamtstand von 2:4 darum, noch einen Punkt in Mülheim zu behalten. Nach zwei verlorenen Sätzen kämpfte sich das Mixed ins Spiel zurück. Ab dem dritten Satz gelang es das Spiel zu drehen (8:11,9:11,11:4,11:7,11:9).
Im Damendoppel sprang Joyce Grimm für Lara Käpplein ein. Normalerweise spielt Grimm in der Regionalliga. An der Seite der Schottin Rachel Sugden unterlagen die Damen in drei Sätzen. Im ersten Herrendoppel gaben Tom Wolfenden und Callum Hemming eine 2:0 Satzführung aus der Hand. Erfreulich war der Sieg von Siddharath Thakur im ersten Herreneinzel gegen Chong Jee Han. Auch Dmytro Zavadsky gelang ein souveränen Sieg. Das Nachsehen hatte Rachel Sugden im Dameneinzel gegen die in der U18 spielenden Vivien Sandorhazi.
Somit musste das Team vom 1. BV Mülheim am Ende mit einer Minimalausbeute bei einem Endstand von 3:4 zufrieden sein. Es droht weiterhin eine Saison zwischen Play-Off Hoffnungen und Abstiegsangst. Aktuell steht das Team von Jonathan Rathke in der Tabelle auf dem 7. Rang. Manfred van Ackern

Mülheim 2 wieder auf Kurs


Katharina Altenbeck. Foto: Marc Pastoors
Am siebten Spieltag der 2. Badminton Bundesliga gewann unsere Zweite des 1. BVM gegen die Erste des EBT Berlin mit 5:2 trotz zweier Ausfälle bei den Stammherren.
Das Damendoppel mit Judith Petrikowski und Katta Altenbeck siegte in drei Sätzen. Etwa zeitgleich gewann das erste Herrendoppel in neuer Formation mit René Rother und Pasquale Czeckay in vier Sätzen. Das zweite Herrendoppel in gewohnter Paarung von Jonathan Rathke und Chris Skzreba gewann anschließend in einem 5-Satz-Krimi im letzten Satz mit 11:8. Die Einzel von René Rother und Katta Altenbeck wurden sicher in drei Sätzen gewonnen.
Dann sollten die letzten Spiele darüber entscheiden, ob die Zweite diesen Spieltag sogar mit drei Punkten beenden würde. Leider konnten unsere Aktiven nicht ihre gesamte Erfahrung aufs Spielfeld bringen, sodass das Mixed von Chris Skrzeba und Judith Petrikowski sowie das zweite Herreneinzel von Pasquale, leider an die Berliner Gegner abgegeben werden mussten. Mit dem Endergebnis sind aber alle durchaus zufrieden. So konnte sich die Mannschaft punktetechnisch aus der Abstiegsregion vorerst auf den sechsten Platz Tabelle heraufarbeiten. Katharina Altenbeck

Schorndorf verliert knapp gegen Neubiberg

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Marco Weese (li.) und Benjamin Wahl punkteten im zweiten Doppel. Foto: Ulrich Kolb
Badminton-Zweitligist SG Schorndorf unterlag im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten TSV Neubiberg-Ottobrunn mit 3:4. In der umkämpften Partie holte die SG damit immerhin einen Punkt für die Tabelle.
Die SG Schorndorf hatte gegen die Bayern durchaus Siegchancen. Eine davon verpasste das Frauendoppel Xenia Kölmel/Kerstin Wagner. Im vierten Satz war bei 2:1 Satzführung und 9:6 Spielstand der Spielgewinn schon greifbar. Doch die nächsten fünf Punkte machten Helena Storch/Pia Becher zum Satzgewinn. Und auch im spannenden Entscheidungssatz setzten sich die TSV-Frauen in der Verlängerung durch mit 12:10. Nach den Doppeln lag die SG dennoch mit 2:1 vorne. Das erste Männerdoppel David Kramer/Alan Erben punktete im fünften Satz mit 11:8. Benjamin Wahl und Marco Weese holten das zweite Doppel in vier Sätzen.
Xenia Kölmel spielte im Einzel gegen Pia Becher und verlor die Sätze Eins und Zwei hauchdünn. Das 13:11 im dritten Satz versprach eine Wende. Doch im vierten Satz spielte die Jugendnationalspielerin einige Bälle zu lang und unterlag 9:11. Zwischenstand 2:2. Der TSV Neubiberg-Ottobrunn spielte sich im Mixed und dem zweiten Einzel zum Auswärtssieg. Kerstin Wagner/Alan Erben unterlagen in vier Sätzen. Simon Kramer konnte nach zwei hauchdünn mit 10:12 verlorenen Sätzen den dritten Satz für sich entscheiden. Das Spiel ging dann im vierten Satz mit 5:11 klar weg.
Beim Stand von 2:4 war nun noch das erste Einzel zu spielen. Hier gelang es David Kramer noch einen Punkt zu retten. Julian Edhofer holte Satz Eins und Satz Vier. Im Entscheidungssatz punktete David Kramer mit 11:5. Ulrich Kolb

Beuels Überraschungssieg gegen Hamburg

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Team 2 von Beuel. Foto: BC Beuel
Am Samstagabend hat sich Beuels „Zweite“ einen knappen Heimsieg gegen den Hamburg Horner TV erkämpft und macht somit weiter Boden gegen die Konkurrenten im Abstiegskampf gut.
Mit guter Stimmung und starker Leistung startete das Zweitliga-Team des 1. BC Beuel in die Partie. Sowohl Adam Pringle und Tim Fischer im 1. Herrendoppel als auch Katja Holenz und Vanessa Seele im Damendoppel konnten ihre Gegner bezwingen.
Mit einer 2:0-Führung und der gelben Wand im Rücken spielte Lennart Konder im 1. Herreneinzel mutig auf, musste sich jedoch nach einer hochklassigen Partie seinem Gegenüber Matthias Kicklitz geschlagen geben. Gleichzeitig unterlagen auch Srayas P.V. und Luis La Rocca im 2. Herrendoppel den Hamburgern, sodass die Partie mit einem 2:2-Zwischenstand wieder ausgeglichen war. Im anschließenden Dameneinzel behielt Anke Fastenau gegen Julia Bantin die Nerven und sicherte so den dritten Punkt für die Beuler.
Die finalen Spiele, das Mixed Fischer/Holenz und das 2. Herreneinzel mit Srayas, sollten also über Sieg oder Niederlage entscheiden. Beide Spiele streckten sich und forderten den Zuschauer mit langen und spannenden Ballwechseln alles ab. Nachdem sich das Mixed nach vier knappen Sätzen der Paarung Hukriede/Schreiber geschlagen geben musste, kämpfte Srayas im fünften Satz um den Siegpunkt. Während die Beueler Bank komplett die Nerven verlor, behielt Srayas auf dem Feld aber einen kühlen Kopf und bescherte seinem Team den ersehnten Sieg.
Die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel klettert somit in der Tabelle der 2. BadmintonBundesliga auf Rang 7. Die nächste Partie findet am 9.11. statt. Dann empfängt das Team den Lokalrivalen aus Refrath. (Luis La Rocca,

Gut gespielt aber nicht gepunktet

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Lukas Burger, der heute an beiden Offenburger Punkten beteiligt war. Foto: Jochen Berger
Offenburg unterliegt in einem überraschend engen Match dem Tabellenführer mit 2:5 und geht punktemäßig leider leer aus Es war klar, dass es für die Bundesligamannschaft des Badmintonclub Offenburg (BCO) schwer werden würde gegen die Saarbrückener zu punkten.
So ging das Damendoppel recht eindeutig an die Gäste. Das erste Ausrufezeichen setzten aber die Burger-Bruder im ersten Herrendoppel, die in 3 Sätzen das Saarländer Doppel geschlagen vom Feld schickten und zum 1:1 ausglichen Die Bischmisheimer drängten auf eine vorzeitige Entscheidung, in dem sie sich in drei Sätzen das 2. Herrendoppel und das Dameneinzel holten.
Dann konnte Mannschaftskapitän Lukas Burger aber im 1. Herreneinzel mit klugem Spiel seinen Gegner in fünf Sätzen niederringen, der erneute Anschluss für die Offenburger. Sofort war die Halle wieder lautstark da, witterte man doch die Chance hier doch einen Punkt zu holen. Im gemischten Doppel liefen Jonas Burger und Paloma Wich in den ersten beiden Sätzen hohen Rückständen hinterher, konnten dann aber den 3. Satz knapp für sich entscheiden, wehrten im vierten. Satz 4 Matchbälle der Bischmisheimer ab und erzwangen den fünften. Satz. Hier mussten sie sich dann aber leider geschlagen.
Im abschließenden 2. Herreneinzel zeigte Tim Armbrüster eine starke Leistung und holte sich den 3. Satz. Die Hoffnung auf den Bonuspunkt machten der Bischmisheimer aber in einem engen 4. Satz mit 13:11 zum 2:5-Endstand aus Offenburger Sicht zunichte. „In Summe haben wir uns gegen den Tabellenführer gut verkauft,“ zieht Teammanager Jürgen Burger das Fazit zum Spiel, „es war aber ganz klar die Chance da, heute zu punkten, die haben wir ärgerlicherweise heute nicht genutzt.“
Trotzdem kann der Aufsteiger mit Selbstbewusstsein in die wichtigen Spiele gegen Dortelweil und Fischbach am 09./10.11. in der Nordwesthalle gehen. Jürgen Burger

Bischmisheim unantasbar in der obersten Liga

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Mit einem ungefährdeten 6:1-Sieg in Beuel am siebten Spieltag der 1. Bundesliga rückt Titelverteidiger Bischmisheim immer mehr seinen Verfolgern davon. Am Besten kann da noch Vizemeister Refrath mithalten, die heute beim Tabellenletzten Neuhausen einen 5:2-Erfolg landeten. Stark präsentierte sich Wipperfeld, die einen weiteren Erfolg feierten. Mit dem 5:2 gegen Freystadt rücken sie auf Platz drei vor. Aber auch Wittof zeigte Zähne. In Mülheim gab es einen 4:3-Erfolg und damit wurde derfünfte Rang verteidigt. Lüdinghausen verlor unerwartet in eigener Halle gegen Trittau mit 3:4 und musste dem Gegner zwei überlassen, erhaschte aber wenigstens noch einen für das eigene Konto.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1981214617
2981194122
3954143429
4954112828
5945113231
6945103132
7945102934
893682637
993682135
1091832043

Hohenlimburg neuer Spitzenreiter im Norden

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Plakat Hohenlimburg
Mit einem 6:1-Sieg gegen Schlusslicht Berliner Brauereien und damit drei Punkte im Rücken, überflügelte Hohenlimburg am siebten Spieltag Wesel und übernahm die Tabellenführung in der 2. Bundesliga Nord. Wesel selbst musste hingegen in Solingen gar eine 2:5-Niederlage einstecken. Im Kampf der Bundesliga-Reserven siegte Refrath2 in eigener Halle knapp mit 4:3 gegen Trittau2. Rang drei für Refrath und Platz vier für Trittau spiegelt die hohe Verdichtung der beiden Teams wider. Mülheim2 schliesst wieder etwas. Dieses verdanken sie einem 5:2-Sieg gegen den Neunten EBT Berlin. Beuel2 gewann knapp gegen die Gäste aus Hamburg Horn mit 4:3.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1972194518
2Hohenlimurg963183924
3963163627
4Solingen963153528
5Trittau954133429
6Mülheim954123132
7945112934
8Horner TV945102538
9EBT Berlin93662241
1090931944

Marktheidenfeld mit höchstem Tagessieg im Süden

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Logo TV Marktheidenfeld
Mit einem 7:0 gegen Schlusslicht Fischbach brachte sich Marktheidenfeld am siebten Spieltag der 2. Bundesliga Süd wieder aus dem Abstiegsbereich auf Platz sechs. Spitzenreiter bleibt nach wie vor Bischmisheim2. Bundesliga-Reserve aus dem Saarland gewann beim Aufsteiger Offenburg mit 5:2. Als Verfolger folgt nun Neubiberg, die in Schorndorf mit 4:3 die Oberhand behielten. Auf Rang vier Jena, die in Hofheim beim 5:2 überzeugten. Erstligaabsteiger Dortelweil unterlag derweil beim Aufsteiger Remagen mit 3:4 und rutscht einen Platz dahinter.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim990204320
2SG Schorndorf963163924
3Dortelweil963163726
4Neubiberg962163528
5Jena963153726
6945133529
793682639
892772439
993662142
10Fischbach91851845

Mülheim spielt gegen den direkten Tabellennachbarn

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Tom Wolfenden und rechts Calum Hemming. Foto: Marc Pastoors
Aktuell hat der 1. BV Mülheim mit sechs Punkten in der Tabelle einen Punkt weniger als der kommende Gegner Blau-Weiss Wittorf. Somit haben die Mülheimer die Chance am Sonntag um 15:00Uhr in der Innogy-Halle bei einem Heimsieg an dem Konkurrenten vorbeizuziehen und dabei einen der Play-Off Plätze zu belegen. Nach dem letzten Heimsieg gegen Bonn-Beuel steht nun das nächste richtungsweisende Duell in der Bundesliga an. Rachel Sugden und Tom Wolfenden sind wieder mit dabei. Der Teammanager Jonathan Rathke hält seine Karten, was die Aufstellung betrifft, noch bedeckt. Fest steht aber, dass nicht die Mannschaft vom vergangenen Wochenende spielen wird.
Wittorf gelang in der letzten Saison erst in der Relegation der Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. In der aktuellen Saison gab es im Team reichliche Veränderungen. Im Ergebnis ist man gut in die Saison gestartet und zählt zu den Play-Off Kandidaten. Das BVM-Team hofft aber am Sonntag die Nase vorn zu haben. Friederike Heinz

Tabellenführer der 2. Bundesliga bei Offenburg

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Einsatz noch fraglich Johannes Discher. Foto: Sven Heise
Am Sonntag empfängt der Badmintonclub Offenburg (BCO) mit dem 1. BC Bischmisheim 2 die Reservemannschaft des amtierenden deutschen Mannschaftsmeisters
Es wird ein dickes Brett sein, welches die erste Mannschaft des BCO zu Beginn der Herbstferien bohren muss. Mit der zweiten Mannschaft des 1. BC Bischmisheim (Saarbrücken) läuft kein geringeres Team als der aktuelle Tabellenführer der 2. Bundesliga Süd in die Nordwesthalle ein. Der Kader ist aufgrund der Nähe zum nationalen Stützpunkt gespickt mit aktuellen, ehemaligen und zukünftigen Nationalspielern. Man darf gespannt sein mit welcher Schlagkraft die Bischmisheimer in Offenburg antreten, die Qualität des Gesamtvereins zeigt sich u.a. darin, dass die erste Mannschaft der Saarbrückener auch aktuell auf der Mission Titelverteidigung die erste Bundesliga als Tabellenführer anführt.
Für den Offenburger Aufsteiger mit Sicherheit alles andere als eine einfache Aufgabe in dieser Begegnung Punkte für den Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. Nicht leichter macht es für die Ortenauer, dass aktuell noch nicht klar ist, ob Johannes Discher und Andreas Müller voll einsatzfähig sein werden. Aber auch in der laufenden Saison hat es in der zweiten Liga doch bereits die ein oder andere Überraschung gegeben und an einem guten Tag mit Untersützung des heimsichen Publikums werden sich die BCOler so teuer wie möglich verkaufen, um am Ende doch Punkte in der Nordwesthalle zu behalten.
Das Spiel findet am Sonntag, den 27.10.2019
in der Sporthalle Nordwest, Otto-Hahn-Straße 13 in Offenburg statt.
Spielbeginn ist 11.30 Uhr

Bischmisheim-Asse erwartet ein heißer Tanz am Rhein

1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Primus 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim gastiert am Sonntag beim 1. BC Beuel und will beim Tabellendritten seine Final-Four-Pläne vorantreiben.
Im Tennis ist häufig vom ominösen siebten Spiel die Rede – und geht es nach den Badminton-Assen des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, soll sich diese Begrifflichkeit auch weiterhin nur auf den Sport mit Schläger und rundem Ball beziehen. Der amtierende Meister möchte im Bundesliga-Topspiel des siebten Spieltags jedenfalls einen möglicherweise unheilvollen Ausgang, sprich: eine zweite Saisonniederlage, partout vermeiden. Am Sonntag gastiert der aktuelle Spitzenreiter aus Saarbrücken ab 14 Uhr beim 1. BC Beuel, der als Tabellendritter mit zehn Punkten aus sechs Partien derzeit vier Zähler hinter dem BCB rangiert. Die Gastgeber aus dem Bonner Stadtbezirk sind also aktuell der Hauptrivale in Bezug auf das Bischmisheimer Vorhaben, die reguläre Saison auf einem der ersten beiden Plätze abzuschließen, um so das Direktticket fürs Final-Four-Endturnier um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft zu ergattern.
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„Mit Beuel spielen wir am Sonntag bei einem Mitfavoriten auf den Titel“, ist Volker Eiber überzeugt. Der 57-Jährige ist beim BCB der Nachfolger des bisherigen Teammanagers Marcel Reuter, der aufgrund seiner Promotion nicht mehr die Zeit hat, sich dieser Aufgabe adäquat zu widmen. Eiber war zuvor zehn Jahre lang als Leistungssportreferent beim Saarländischen Badminton-Verband (SBV) tätig und in dieser Funktion für die Betreuung der hiesigen Talente im Landes- sowie Ergänzungskader zuständig – so standen etwa Nationalspieler Marvin Seidel, Matthias Deininger oder Simon Wang unter seinen Fittichen, mit denen Eiber nun auch in neuer Rolle beim BCB viel zu tun haben wird. Die Koordination der Spieler und deren Einteilung für die jeweils anstehenden Partien in erster, zweiter und Regionalliga bilden einen Kernpunkt seiner Arbeit. Was das anstehende Spitzenspiel in Bonn angeht, werde der Titelverteidiger selbstredend auf sein bestmögliches Aufgebot zurückgreifen, unterstreicht Eiber: „Beuel hat eine wirklich starke Truppe beisammen, unter anderem mit den amtierenden und ehemaligen Deutschen Einzelmeistern Max Weiskirchen und Marc Zwiebler. Daher werden auch wir dort natürlich auf unsere Topleute setzen.“
Das allerdings ist weiterhin nur mit Abstrichen möglich. Gerade im Einzelbereich plagen den BCB nach wie vor Ausfallsorgen. So muss sich Fabian Roth, der Deutsche Meister von 2017 nach seiner schier unglaublichen Verletzungsodyssee immer noch gedulden, bis er endlich seinen zweiten Bundesliga-Einsatz für den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim bestreiten kann. Immerhin: das Ende der Leidenszeit rückt für den 23-Jährigen zusehends näher, wie Eiber verrät: „Nach seiner jüngsten Verletzung am Knie ist Fabi inzwischen schmerzfrei und trainiert bereits wieder auf dem Feld. Er wird sein Pensum nun kontinuierlich steigern und Ende November oder Anfang Dezember endlich wieder spielen können.“ Neben Roth muss der BCB zudem auf die Deutsche Einzelmeisterin der Jahre 2017 und 2018 verzichten: Luise Heim nimmt aktuell eine Auszeit vom Badminton-Sport. Wie lange diese bei der 23-Jährigen ausfällt, steht in den Sternen. „Wir sind deshalb sehr froh, dass sich Stine Küspert in den Dienst der Mannschaft stellt und im Dameneinzel einspringt“, sagt der neue Teammanager, der zudem den zweiten Bischmisheimer vor dieser Saison, den Bulgaren Daniel Nikolov, als sowohl menschlichen wie sportlichen Glücksfall für den neunfachen deutschen Titelträger im Mannschaftsbereich anpreist – Letzteres ob nun alleine oder mit Partner.
Dennoch gelte für den Vergleich mit dem 1. BC Beuel: „In den Einzelmatches wird es dort sicher schwierig für uns“, mutmaßt Eiber. Demnach muss der BCB im Duell Dritter gegen Erster vor allem auf seine traditionell starken Doppelpaarungen bauen. Die genaue Aufstellung werde sich laut Teammanager kurzfristig entscheiden. Dass die Saarländer trotz allem mit großen Ambitionen an den Rhein reisen, daraus macht der gebürtige Saarbrücker aber keinen Hehl: „Es wird sicherlich eine ganz enge Kiste, nichtsdestotrotz wollen wir dort gewinnen, um die Weichen frühzeitig auf ein direktes Erreichen des Final Fours zu stellen“, sagt Eiber. Eine enge Angelegenheit war auch das bis dato letzte Bischmisheimer Gastspiel bei den Bonnern: Im vergangenen Februar musste sich der BCB beim DM-Halbfinalisten der Vorsaison sogar mit 3:4 geschlagen, wenn auch mit einer im Vergleich schwächer besetzten Formation. Das Hinspiel vor Heimkulisse hatten die Saarländer im Oktober 2018 derweil mit 5:2 für sich entschieden – man darf sicher gespannt sein, welchen Ausgang das Duell zweier Titelanwärter diesmal bereithält. dbe

Schorndorf will nach oben

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David Kramer. Foto: Ulrich Kolb
Zweitligist SG Schorndorf bestreitet am Sonntag in der Schorndorfer Karl-Wahl Halle (14.00 Uhr) das Topspiel der Liga. Die Daimlerstädter empfangen als Tabellendritter den Zweiten TSV Neubiberg-Ottobrunn. Mit einem Sieg kann die SG in der Tabelle nach Punkten gleich- oder vorbeiziehen.
Das Spiel gegen die Bayern verspricht Hochspannung. Es geht auch in dieser noch frühen Phase der Saison schon ein Stück weit um die Möglichkeit an der Aufstiegsrelegation zur 1. Bundesliga teilzunehmen. Mit einem Sieg gegen den TSV Neubiberg-Ottobrunn bliebe Schorndorf im Rennen. Mit einer Niederlage würde man sich im Ligamittelfeld wiederfinden. SG-Teamchef Benjamin Wahl freut sich über einen kompletten Spielerkader. “Ich habe bei der Aufstellung viele Möglichkeiten und mache mir da meine Gedanken.” Gesetzt sind da Kerstin Wagner und Xenia Kölmel bei den Frauen. Kniffliger wird es bei den Männern. Sicher ist nur, dass David Kramer als bislang bärenstarker Punktesammler im ersten Einzel und ersten Doppel antreten wird.
Die Bayern haben sich letztes Wochenend mit einer starken Leistung gegen den Aufsteiger BC Offenburg auf Platz Zwei hochgespielt. Mit 6:1 wurden die Badener nach Hause geschickt. Die Schwere der anstehenden Partie zeigt schon ein Blick auf das erste Doppel der Bayern: Kevin Feibicke/Lucas Böhnisch setzten sich im Spiel gegen Offenburg gegen die Baden-Württembergischen Meister Jonas und Lukas Burger mit 3:1-Sätzen durch.
Fazit: Die Daimlerstädter müssen gegen den TSV Neubiberg-Ottobrunn jedes Körnchen abrufen um zu punkten. Ulrich Kolb

Beuel 2 erwartet Hamburg Horner TV

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Team Beuel2. Foto: BC Beuel
Am Samstag spielt die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel zu Hause gegen die 1. Mannschaft des Hamburg Horner TV. Aktuell sind Hamburg und Beuel punktgleich, aber durch einen Sieg mehr steht Hamburg auf dem sechsten Platz der Tabelle der 2. Badminton-Bundesliga und damit einen Platz vor Beuel.
Die Vorsaison beendeten die Hanseaten auf Platz 3. In der Rückrunde musste sich Beuel den Hamburgern mit 1:6 geschlagen geben und konnte nur das 2. Herreneinzel für sich entscheiden. Dieses Jahr begrüßen die Bonner allerdings ein leicht verändertes Team in der Erwin-Kranz-Halle. Die Hamburger Mannschaft spielt im 1. Herrendoppel ohne HaukeGraalmann, im Dameneinzel und Damendoppel ohne Holly Newall und im 1. Herreneinzel sowie 1. Herrendoppel ohne Alexander Dunn.
Dafür werden am Samstag Abend vermutlich die beiden Jugendspieler Thuc Phuong Nguyen und Matthias Kicklitzauf dem Feld stehen.
Die Beueler Mannschaft freut sich auf spannende Spiele und gute Stimmung. Wie immer ist jede Unterstützung herzlich willkommen! Die Partie in der Beueler Erwin-Kranz-Halle, Limpericher Straße 141, beginnt am Samstag,26. Oktober ,um 18 Uhr. Anke Fastena

Jena fährt mit Selbstvertrauen nach Hofheim

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Johann Höflitz (li.) und Stefan Wagner (re.), die zusammen vier von fünf gespielten Doppeln gewinnen konnten. Foto: Steffen Nichterlein
Der SV GutsMuths Jena ist am Wochenende beim 1. TV 1860 Hofheim zu Gast. Die Aufsteiger der Regionalliga Mitte erwischten in ihrer ersten Zweitligasaison einen sehr guten Start. Nach sechs Spielen stehen sie mit drei gewonnenen zu drei verlorenen Spielen auf Platz sechs der zehn Mannschaften umfassenden Tabelle.
Dabei profitiert die beinahe durchweg junge Mannschaft vor allem von der Jugendnationalspielerin Mareike Bittner und ihrer Doppelpartnerin Sandra Emrich, die zu den stärksten Damen der Liga gehören, und meist sichere Punkte für ihr Team einfahren. Für den SV GutsMuths, der nach drei Siegen in Folge mit Selbstvertrauen in die Begegnung starten kann, wird es besonders wichtig sein, in den Herrendoppeln zu punkten. Andernfalls könnte dem TV Hofheim eine hohe Führung zufallen, die schwer auszubaden sein wird.
Die Jenaer stehen im Moment mit neun Tabellenpunkten nur einen Platz über den Hessen- eine Konstellation, die auf hart umkämpfte und spannende Spiele hoffen lässt. Spielstart ist am Sonntag, der 27. 10., 12:00 Uhr. Moritz Predel

Schlusslicht soll für Refrath kein Stolperstein werden

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Lars Schänzler steht vor einer schweren Aufgabe. Foto: Georg Poluektov
Am kommenden Sonntag um 15 Uhr (Halle Steinbreche) trifft der Tabellenzweite TV Refrath auf den Tabellenletzten TSV Neuhausen-Nymphenburg aus München.
Dabei möchte der TVR nach fünf Siegen in Folge einen weiteren Erfolg anschließen. Da nur die Geschwister Chloe und Sam Magee fehlen werden, darf man auch sehr zuversichtlich sein, mit einem starken Heimteam die Punkte in Refrath zu behalten. Star der gegnerischen Mannschaft ist der Israeli Mischa Zilberman, der bisher auch nur eins seiner Herreneinzel verloren hat. Mit dem Bulgaren Rusev steht darüber hinaus ein weiterer solider Einzelspieler im Team. Hier warten auf Nhat Nguyen und Lars Schänzler schwierige Aufgaben.
Die seit Jahren in Diensten des TSV stehende Ukrainerin Voytsekh hat ebenfalls gutes Bundesligaformat und fordert die noch ungeschlagene 18-jährige Refratherin Ann-Kathrin Spöri heraus. Favorisierter dürfte der TVR in den Doppeldisziplinen sein, wo es vielleicht ein Wiedersehen mit zwei „Ex-Refrathern“ geben könnte, zum einen mit Fabian Holzer, Mitglied der Meistermannschaft 2017, zum anderen mit Krasimir Yankov, der im Jahr 2009 als Nummer 1 den TVR in die 1.Bundesliga führte.
Duell der Bundesligareserven in der 2. Bundesliga Vorher treffen am Sonntag um 11 Uhr in der Halle Steinbreche die beiden zweiten Mannschaften des TV Refrath und des TSV Trittau aufeinander. In dieser Begegnung der beiden bisher besten 2.Mannschaften der 2.Liga Nord geht es um den Kampf um den 2.Tabellenplatz. Daher können die Zuschauer auf beiden Seiten starke Teams erwarten. Bei Refrath wieder an Bord sind die zuletzt verhinderten Jenny Karnott, Denis Nyenhuis und Mark Byerly, fehlen wird Christopher Klauer, der an einem Future Series Turnier im Kibbutz Hatzor in Israel teilnimmt.

Erste Saisonniederlage für Beuel

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Mülheim gegen Beuel. Foto: Marc Pastoors
Mit 2:5 mussten sich die Badminton-Bundesligisten des 1. BC Beuel am vergangenen Sonntag im Auswärtsspiel beim 1. BV Mülheim geschlagen geben. Beuel rutscht damit vom zweiten auf den dritten Tabellenplatz ab.
Dass es sehr schwer werden würde, in Mülheim zu punkten, darüber war sich die Beueler Erste im Vorfeld bewusst. Die Mannschaft von der Ruhr hat einen sehr breiten Kader mit vielen internationalen Spitzenspielern. Und eben diese hat sie im Spiel gegen den 1. BC Beuel eingesetzt. So konnte das Team um den Deutschen Meister Max Weißkirchen lediglich zwei Spiele gewinnen. Im 1. Herreneinzel zeigte Weißkirchen eine starke Leistung und bezwang den in der Weltrangliste vor ihm platzierten Inder Siddarath Thakur in vier Sätzen mit 11:6, 6:11, 11:8 und 11:5. Auch das 1. Herrendoppel entschied das Team aus Beuel für sich. In einer rein englischen Partie bezwangen Peter Briggs und Zach Russ die Mülheimer Tom Wolfenden und Callum Hemming in fünf spannenden Sätzen.
Alle übrigen Partien musste die Beueler Mannschaft leider abgeben. Trainer Sebastian Strödke zieht nach der Begegnung Bilanz: „Schade. Da wäre mehr drin gewesen. Wenn man die Ergebnisse der einzelnen Spiele betrachtet, sieht man, dass einer, eventuell sogar zwei Punkte möglich gewesen wären. Insbesondere Lukas Resch im 2. Herreneinzel war gegen den favorisierten Ukrainer Dmytro Zavadsky nach einer tollen Leistung ganz nah dran am Sieg. Leider hat sich am Ende im entscheidenden fünften Satz doch die Erfahrung des Ukrainers durchgesetzt. Auch das Damendoppel oder das Mixed wären durchaus zu gewinnen gewesen. Aber: Wir haben das Spiel abgehakt und fokussieren uns jetzt auf unsere nächste Begegnung.“
Und das wird wahrlich eine schwere Aufgabe für die Spieler des 1. BC Beuel: Denn kein Geringerer als der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister und aktuelle Tabellenführer – der 1. BC Bischmisheim – wird am kommenden Sonntag, 27. Oktober, um 14 Uhr zu Gast in der Beueler Erwin-Kranz-Halle sein. In Beuel freut man sich auf die Partie. Die Spitzenmannschaft aus dem Saarland wird sicher zahlreiche Fans und Zuschauer anlocken. Und wer weiß – vielleicht gelingt vor heimischer Kulisse und toller Atmosphäre sogar eine kleine Überraschung gegen den Favoriten. Joachim Resch

Schorndorf verpasst Sieg in Dortelweil

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David Kramer punktet zweifach gegen den SV Fun-Ball Dortelweil. An Ende stand aber eine 3:4-Niederlage. Foto: Ulrich Kolob
Badminton-Zweitligist SG Schorndorf verpasste beim SV Fun-Ball Dortelweil den Erhalt des zweiten Tabellenplatzes. Nach der knappen 3:4-Niederlage stehen die Daimlerstädter nun auf Platz Drei.
Die SG Schorndorf hatte im hessischen Bad Vilbel auf zwei Punkte gehofft. Die knappe 3:4-Niederlage brachte immerhin noch einen Pluspunkt für die Tabelle. Die Sieghoffnung platzte im letzten Spiel. Simon Kramer trat im zweiten Einzel gegen Sandro Kulla an und hatte schon eine 4:11, 11:9, 11:7 Führung. Ein Satz fehlte noch. Doch die letzten beiden Sätze gingen mit 11:4, 11:4 relativ klar an den Hessen. Das besiegelte die 3:4-Niederlage.
Die Partie begann zunächst gut für die SG Schorndorf. David Kramer/Alan Erben setzten sich in drei spannenden Sätzen mit 15:14, 13:11 und 11:7 gegen Peter Lang und Thomas Legleitner durch.
Im Frauendoppel glich der Erstligaabsteiger Dortelweil aus zum 1:1. Eine Partie welche für Schorndorf den Ausschlag hätte geben können war das zweite Doppel. Simon Kramer/Benjamin Wahl holten Satz Zwei mit 11:9. Die Sätze Drei und Vier gingen aber jeweils hauchdünn mit 11:9 an Patrick Kämnitz/Christian Dumler. Nach den beiden Einzeln war die SG wieder mit 3:2 vorne. David Kramer holte sich das erste Einzel stark in vier Sätzen gegen David Peng. Xenia Kölmel setzte sich in drei Sätzen gegen Theresa Isenberg durch. Alan Erben/Melina Wild kamen zwar im Mixed gegen Peter Lang/Emilie Juul Möller im Verlauf immer besser ins Spiel, mussten sich aber mit 4:11, 8:11, 11:13 geschlagen geben.
Damit kam es beim Stand von 3:3 zur Entscheidung im letzten Spiel – mit dem besseren Ende für den SV Fun-Ball Dortelweil. Ulrich Kolb

Beuel 2 gewinnt gegen Solingen

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Luis La Rocca und Katja Holez spielten das Mixed. Foto: BC Beuel
Am sechsten Spieltag begrüßte die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel den STC Blau-Weiß Solingen in der Erwin-Kranz-Halle. Dabei spielten die Bonner ihren Heimvorteil aus und gewannen die Partie mit 4:3.
Mit Solingen und Beuel standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die sich sehr gut kennen. Diesmal als Gäste mit den Solingern angereist waren auch Annalena Diks und Alicia Molitor, die in der Vorsaison noch für Beuel aufschlugen. Damit war der Grundstein für eine spannende Begegnung gelegt – bei der eigentlich die Gastmannschaft als Favorit ins Rennen ging.
Los ging es mit dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel. Nach sehr engen und ausgeglichenen Sätzen sicherten die Solinger sich am Ende die 2:0-Führung. Danach legte der Gastgeber aber richtig los.
Das Dameneinzel und das 1. Herreneinzel waren die Gamechanger: Vanessa Seele konnte in einem spannenden Fünf-Satz-Spiel gegen Alicia Molitor einen weiteren, überraschenden Punkt für das Team holen.
Auch Lennart gewann sein Einzel in vier Sätzen und glich den Spielstand damit zum 2:2 aus. Im 2. Herrendoppel und 2. Herreneinzel dominierten die Beueler weiterhin und weiteten die Führung auf 4:2 aus. Im abschließenden Gemischten Doppel wurde es nochmal richtig spannend. Am Ende mussten sich Luis und Kati nach einer sehr starken Leistung in vier langen Sätzen – jeder in der Verlängerung – geschlagen geben.
Trotz der Niederlage im Mixed stand es damit 4:3 für Beuel. Damit holte das Team zwei Punkte in der Saisonwertung und machte einen Platz in der Tabelle gut.
Für die 2. Mannschaft war es ein tolles Gefühl, nach einem hart umkämpften Match nun einmal auf der Siegerseite zu stehen. Die Unterstützung der Zuschauer und die Energie der Spieler haben es möglich gemacht.
Das Team freut sich sehr auf die nächsten Partien und auf hoffentlich weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
Srayas Padmanabhan Vasudevan

Der Meister siegt im Schnelldurchgang

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim bezwingt Verfolger SC Union Lüdinghausen zu Hause mit 5:2 und verteidigt Tabellenplatz eins.
Das vierte Heimspiel des Bundesliga-Spitzenreiters 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim war eine wahrhaftig schnelle Angelegenheit: Nach nicht einmal zwei Stunden waren die sieben angesetzten Partien am vergangenen Sonntag im Vergleich mit dem bis dato viertplatzierten SC Union Lüdinghausen absolviert – und für den BCB mit einem ungefährdeten 5:2-Erfolg über die Gäste aus Nordrhein-Westfalen der fünfte Saisonsieg im sechsten Spiel rasch eingetütet. Sechs der sieben Duelle waren bereits nach nur drei Durchgängen entschieden, lediglich das erste Herrendoppel ging über vier Sätze. Dabei behielten Bischmisheims Nationalspieler Marvin Seidel und der bulgarische Neuzugang Daniel Nikolov gegen Lüdinghausens Duo um den Niederländer Jelle Maas und Christoph Schnaase nach dem mit 8:11 verlorenen ersten Satz doch noch klar die Oberhand: Mit 11:2 und zwei Mal 11:8 sicherten sie den Saarländern den ersten Punkt. Für Seidel, der unter der Woche noch bei den Denmark Open international im Einsatz gewesen war, blieb es zwecks Schonung der einzige Auftritt des Tages. Der 23-Jährige weist in dieser Bundesliga-Saison mit sechs Siegen in sechs Einsätzen weiterhin eine makellose Bilanz auf. Gleiches gilt für Peter Käsbauer, der an der Seite des Niederländers Ruben Jille klar in drei Durchgängen mit 11:5, 11:6 und 11:4 gegen Josche Zurwonne und Hong Zhang gewann und damit auch im vierten Einsatz für den BCB siegreich blieb.
Überhaupt waren im vierten Heimauftritt die Vergleiche mit männlicher Beteiligung klare Angelegenheiten für die gastgebenden Saarbrücker – obwohl der Österreicher Luka Wraber, der deutsche Ex-Meister Fabian Roth oder die Routiniers Michael Fuchs und Johannes Schöttler aus diversen Gründen gar nicht zum Einsatz kamen. Das lag auch daran, dass die Gäste aus Lüdinghausen auf drei Herren aus ihrer etatmäßigen Stammformation verzichten mussten. Der Niederländer Nick Fransman fehlte wegen einer Knieverletzung, der ehemalige Deutsche Vizemeister im Einzel, Kai Schäfer, musste mit Rückenproblemen passen und auch Roman Zirnwald stand verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Durch das Fehlen der Einzelspezialisten Fransman und Schäfer gingen die Herreneinzel somit jeweils klar an den BCB: Nikolov fertigte den sonst in Lüdinghausens Oberliga-Team eingesetzten Chinesen Hong Zhang 11:3, 11:8 und 11:4 ab. Sogar nur zehn Punkte musste Matthias Deininger im Vergleich mit Christoph Schnaase abgeben, den er mit zwei Mal 11:2 und 11:6 locker in die Schranken verwies. Den fünften Bischmisheimer Punkt zum 5:2-Sieg steuerte das gemischte Doppel um Isabel Herttrich und Jille bei: Sie bezwangen Eva Janssens und Maas klar mit 11:6, 11:8 und nochmal 11:8. Für Nationalspielerin Herttrich war es ebenfalls der einzige Einsatz des Tages, nachdem auch sie unter der Woche noch international im Einsatz gewesen war. Und was für die Herren Seidel und Käsbauer gilt, trifft auch auf die 27-Jährige zu: Im fünften Bundesliga-Einsatz der Saison mit ihrer Beteiligung verließ sie zum fünften Mal als Siegerin das Feld.
Die einzigen Niederlagen in der Neuauflage des jüngsten Final Four-Halbfinals kassierte der BCB im Damendoppel und -einzel. Olga Roj und Stine Küspert mussten sich Lüdingshausens Yvonne Li und Linda Efler mit 8:11, 5:11 und 7:11 beugen. Für Efler, die internationale Doppelpartnerin sowohl von Seidel als auch von Herttrich, war es ebenfalls der einzige Einsatz des Tages. Ein Duell mit ihren internationalen Mitstreitern kam somit nicht zustande. Später blieb Bischmisheims Neuzugang Küspert im Vergleich mit der amtierenden Deutschen Einzelmeisterin Li beim 3:11, 7:11, 3:11 an diesem Tag chancenlos. Für den Tabellenführer vom 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim reichte es damit zwar nicht zur vollen Ausbeute von drei Zählern. Mit den zwei zusätzlichen Punkten gegen Lüdinghausen vergrößerte der BCB aber zumindest den Abstand auf den dritten Tabellenplatz, der nicht mehr zur direkten Qualifikation für das Final Four-Endturnier um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft reicht. Weil der aktuelle Ligadritte 1.BC Beuel am Sonntag beim 1.BV Mülheim mit 2:5 ohne Zählbares blieb, liegt der amtierende Meister aus dem Saarland mit 14 Punkten nun vier Zähler vor Beuel. Boden gut gemacht hat dagegen der amtierende Vizemeister TV Refrath, der nach dem 6:1 beim TSV Freystadt nun bis auf einen Punkt an den BCB herangerückt ist. Gegen Refrath hatten die Bischmisheimer Badminton-Asse am zweiten Spieltag ihre bislang einzige Niederlage kassiert: ein 3:4 vor Heimkulisse. Auswärts sind sie dagegen noch ungeschlagen. Und das soll auch am kommenden Sonntag so bleiben, wenn ab 14 Uhr im Bonner Stadtbezirk Beuel das direkte Duell beim Verfolger ansteht. dbe

Mülheim entzaubert Beuel und bringt deren erste Niederlage

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Alexander Dunn/Konstantin Abramov. Foto: Marc Pastoors
Durch den 5:2 Erfolg konnten sich die Mülheimer vom Tabellenende der Bundesliga absetzen. Der bis dato ungeschlagene 1. BC Beuel wurde in der Innogy Sporthalle nahezu entzaubert.
Richtungsweisend verlief der Start in den beiden Doppel. Lara Käpplein/Katharina Altenbeck und Alexander Dunn/Konstantin Abramov sorgten trotz anfänglicher Probleme souverän für die 2:0 Führung. Im ersten Herrendoppel war Tom Wolfenden die fehlende Matchpraxis aufgrund seiner langen Verletzung anzumerken. Eine Sprunggelenkverletzung ließ ihn ein halbes Jahr pausieren. An der Seite von Calum Hemming unterlag der Engländer mit 5:11 im fünften Satz. Im Herren Spitzen-Einzel unterlag der Inder Siddharath Thakur dem Deutschen Meister Max Weißkirchen in vier Durchgängen. Damit war beim Stand von 2:2 das Match wieder offen.
Die beiden nächsten Einzel brachten dann die Entscheidung. Die Aufrückerin aus der 2. Mannschaft, Katharina Altenbeck konnte sich nach ihrem Doppelerfolg auch im Einzel durchsetzen, obwohl ihre Gegnerin Lisa Kaminski im dritten Durchgang beim Stand von 9:10 einen Satzball hatte. Bei den Herren führte Dmytro Zavadsky beim Stand von 2:1 Sätzen gegen Lukas Resch mit 11:10. Den Matchball wehrte Resch ab und schaffte den Satzausgleich. Im dann entscheidenden Durchgang ging Zavadsky jedoch früh in Führung und siegte mit 11:4.
Abschließend setzen sich noch Lara Käpplein/Alexander Dunn im Mixed durch. Das Resultat: 5:2 und somit wichtige Tabellenpunkte für den 1. BV Mülheim. Friederike Heinze

Weiterer Kantersieg für Refrath in der 1. Bundesliga

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Ann-Kathrin Spöri. Foto: Georg Poluektov
Nach den klaren Siegen gegen Mülheim und Trittau gewann TV Refrath 1 zum dritten Mal in Folge in der 1. Bundesliga mit 6:1. Diesmal war es der TSV Freystadt, der am Sonntag daheim die Stärke des jetzigen Tabellenzweiten anerkennen musste.
Nach gewonnenem 2. Herrendoppel (Nguyen/Beck) mussten Schwenger/Völker im 1. Herrendoppel nach fünf Sätzen ihren Gegnern leider als Verlierer die Hand schütteln. Doch sehr klare Siege von Kilasu Ostermeyer/Chloe Magee im Damendoppel und von der immer noch ungeschlagenen Ann-Kathrin Spöri im Dameneinzel stellten einen beruhigen 3:1 Vorsprung her. Zwei recht sichere Siege von Nhat Nguyen und Lars Schänzler bei je einem Satzverlust gaben schließlich den Geschwistern Sam und Chloe Magee beim 5:1 die Steilvorlage zum Dreipunkteerfolg. Diese hatten dann auch wenig Probleme und gewannen ihr Mixed mit 3:0 Sätzen.
Durch den gleichzeitigen 2:5-Ausrutscher des 1. BC Beuel in Mülheim kletterte der TV Refrath mit diesem Erfolg auf den 2. Tabellenplatz, nur einen Zähler hinter Titelverteidiger Bischmisheim und drei Zähler vor den Bonnern.
Am kommenden Sonntag (15 Uhr) kommt Schlusslicht TSV Neuhausen-Nymphenburg aus München in die Halle Steinbreche. Ein weiterer Heimsieg ist eingeplant.

Refrath-Youngsters holen Punkt in Hamburg

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Christopher Klauer/Elias Beckmann. Foto: Roswitha Honnef
Die jüngste Bundesligamannschaft der TVR-Vereinsgeschichte mit einem Altersdurchschnitt von 19,1 Jahren spielte am Sonntag beim Horner TV Hamburg.
Durch den Ausfall von Anika Dörr und Jenny Karnott kam die 17-jährige Iya Gordeyeva und die ein Jahr jüngere Julie Marzoch zum Zuge. Beide wussten zu überzeugen, Gordeyeva konnte ihr Dameneinzel sogar in für Durchgängen für sich entscheiden. Nachdem sowohl Graalmann/Holtschke als auch Klauer/Beckmann ihre Herrendoppel im Entscheidungssatz gewinnen konnten und für einen 3:1 Zwischenstand gesorgt hatten, fehlte nur noch ein Sieg zum Auswärtserfolg.
Doch sowohl Hauke Graalmann/Julie Marzoch (0:3), als auch Brian Holtschke (1:3) schafften dies nicht und auch Christopher Klauer fehlte am Ende das nötige Quäntchen Glück. Klauer verlor das Spitzeneinzel gegen Jugendnationalspieler Kicklitz mit 9:11 im 5. Satz.
Dennoch freuten sich am Ende alle, durch das knappe 3:4 etwas Zählbares mit nach Hause genommen zu haben. TV Refrath 2 rangiert punktgleich mit dem Tabellenzweiten auf Rang 3 und erwartet am kommenden Sonntag im Heimspiel den Tabellennachbarn Trittau 2. Spielbeginn in der Halle Steinbreche ist 11 Uhr.

Wichtiger Heimsieg für Mülheim2

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Marvin Datko und Judith Petrikowski, Foto: Marc Pastoors
Mit einem souveränen 5:2-Sieg gegen den SV Berliner Brauereien vor heimischem Publikum konnte sich die 2. Ligamannschaft vom 1. BV Mülheim von den Abstiegsplätzen heraus kämpfen.
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Das Heimteam hat von Anfang an sehr viel Motivation und Ehrgeiz gezeigt, womit sie zu Beginn der Begegnung sowohl das 1. Herrendoppel, welches von Martin Kretzschmar und Pasquale Czeckay bestritten wurde, als auch das Damendoppel, gespielt von Judith Petrikowski und Yurie Kinoshita, gewinnen konnten. Darauffolgend ging das 2. Herrendoppel, Friederike in dem Marvin Datko und Johny Rathke antraten, knapp in vier Sätzen verloren. Zeitgleich trat René Rother im 1. Herreneinzel an und konnte einen weiteren Punkt für die Mülheimer holen.
Die letzten drei Spiele waren alle von Spannung geprägt, denn alle gingen in den entscheidenden Satz. Am Ende hatte der 1. BV Mülheim den längeren Hebel und konnte zum Abschluss sowohl das 2. Herreneinzel, gespielt von Pasquale Czeckay, als auch das Mixed, welches Judith Petrikowski und Marvin Datko zusammen spielten, gewinnen.
Ein Dankeschön geht nach dem sechsten Spieltag an die zahlreiche Unterstützung die an dem Spieltag anwesend war. Friederike Heinze

Jena freut sich über Heimsieg

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Charlotte Mund (li) und Tabea Tirschmann (re), die mit einem Sieg im Damendoppel zum Gesamterfolg beigetragen haben. Foto: Steffen Nichterlein
Am Samstag durfte der SV GutsMuths Jena über seinen ersten Heimsieg in dieser Saison jubeln. Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn, den TV Marktheidenfeld, konnte in den vergangenen Spielzeiten trotz zum Teil engen Begegnungen nie ein Heimsieg erspielt werden. Nach sieben hart umkämpften, und fünf gewonnenen Spielen konnten sich die Jenaer am Ende der Begegnung jedoch von den rund 120 begeisterten Zuschauern feiern lassen.
Lennart Notni sorgte mit einem Fünfsatzsieg im zweiten Herreneinzel für den Schlussstand von 5-2 und konstatierte kurz nach dem Ende der Begegnung: „Was für ein verrücktes Punktspiel. Heute waren wir sogar dem 6-1 Sieg ganz nah, hätten aber genauso gut 2-5 verlieren können.“ Doch dank der lautstarken Unterstützung des Publikums blieben die Hausherren stets obenauf und gewannen, mit Ausnahme des ersten Herrendoppels und Dameneinzels, die knappen Spiele und so letztendlich auch die Begegnung.
Mit diesem Sieg klettern die Saalstädter auf Platz fünf der Tabelle. Im Mittelfeld der zehn Mannschaften starken Liga stehend, hat der SV GutsMuths nur drei Punkte Abstand auf Platz zwei- ist aber ebenfalls nur drei Punkte vom ersten möglichen Abstiegsplatz entfernt. Umso wichtiger ist es, in der kommenden Woche die Konzentration zu wahren, wenn das Team um den Führungsspieler Johann Höflitz, der auch an diesem Wochenende mit zwei gewonnenen Partien wieder einen großen Teil zum Gesamtsieg beigetragen hat, zum Aufsteiger, dem TV 1860 Hofheim fährt. Moritz Predel

Nichts zu holen für Offenburg in München

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Erzielten den Ehrenpunkt für den BCO: Jonas Burger und Senja Töpfer im Mixed. Foto: Sven Heise
Der Badmintonclub Offenburg (BCO) unterliegt dem Tabellenzweiten Neubiberg-Ottobrunn der 2. Bundesliga Süd deutlich mit 1:6 Es wurde für die erste Mannschaft des BCO die erwartet schwere Partie gegen die Bayern, die auch in starker Bestezung auf den Aufsteiger warteten.
Die Offenburger kamen in der Partie schon recht früh einbisschen unter die Räder, als die Gastgeber mit den 3 Doppeln bereits die 3:0-Führung erspielen konnten. Zwar gelang es den BCOlern in allen drei Dopplen nach 0:2-Satzrückstand jeweils den 3. Satz zu gewinnen und Hoffnung aufkeimen zu lassen, die wiederum machten die Neubiberger aber allesamt im 4. Satz zunichte. Als dann das Dameneinzel noch zur 4:0-Führung an die Bayern ging, hätten alle ausstehenden Spiele gewonnen werden müssen, damit der Aufsteiger den wichtigen Bonuspunkt ergattern hätte können.
Die Hoffnung bestand auch noch, als das Offenburger gemischte Doppel nach verlorenem ersten Satz immer besser ins Spiel kam und begann die Partie zu drehen, vor allem als parallel Hannes Discher im ersten Herreneimzel den ersten Satz gewann.  Als Discher dann aber im zweiten Satz mit Oberschenkelproblemen aufgeben musste, war der Bonuspunkt für den BCO dahin. 
Das Mixed sorgte mit einem Viersatzsieg zwar noch für den ersten Offenburger Spielpunkt, aber die bayrischen Favorten sicherten sich dem dem Sieg im zweiten Herrenizel den 6:1-endstand aus Münchener Sicht und behielten damit 3 Punkte in Bayern.  Auch wenn die Niederlage mit 1:6, im Hinblick auf einige enge Sätze und Spiele, vielleicht ein bisschen zu deutlich ausfiel, waren die Neubiberger an diesem Sonntag einfach die stärkere Mannschaft Jürgen Burger

Refrath jagd Titelverteidiger

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Mülheim siegt gegen Beuel. Foto: BV Mülheim
Refrath, der Vizemeister der letzten Saison, zeigte am sechsten Spieltag der 1. Bundesliga die Krallen und gewann in Freystadt mit 6:1. Die drei Punkte brachten die Refrather bis auf einen Punkt an Bischmisheim heran, die gegen Lüdinghausen “nur” mit 5:2 siegten. Ebenfalls drei Zähler verbuchte Wipperfeld, die zu Hause gegen Aufsteiger Neuhausen beim 6:1 nur das Damen-Einzel abgaben. Beuel musste hingegen in Mülheim ihre erste Niederlage hinnehmen, bleibt jedoch auf dem vierten Platz. Im “Nordduell” behielt Wittorf mit 5:2 gegen Trittau die Oberhand und steht nun auf Rang sechs.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1981214617
2981194122
3954143429
4954112828
5945113231
6945103132
7945102934
893682637
993682135
1091832043

Wesel führt den Norden erneut an

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Die Mannschaft von BV RW Wesel. Foto: BV RW Wesel
Mit einem 5:2 am sechsten Spieltag gegen die Erstligareserve von Trittau hievt sich Wesel erneut an die Spitze der 2. Bundesliga Nord. Verfolger der beiden ist Refrath, die in Hamburg nur zu einem 3:4 kamen, aber immerhin einen Punkt mitnahmen. Punktgleich dahinter steht Hohenlimburg, die gegen EBT Berlin sich beim 6:1-Erfolg drei Punkte erspielten. Damit stehen die beiden Berliner Clubs auf den Abstiegsplätzen, wobei die Berliner Brauereien die rote Laterne des Tabellenletzten trägt.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1972194518
2Hohenlimurg963183924
3963163627
4Solingen963153528
5Trittau954133429
6Mülheim954123132
7945112934
8Horner TV945102538
9EBT Berlin93662241
1090931944

Fischbach trotzt dem Tabellenführer

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Maria Boevska. Foto: SV Fischbach
Tapfer wehrt sich Fischbach in eigener Halle gegen Bischmisheim und kann am Ende sogar beim 3:4 einen Punkt einheimsen. Die Fischbacher tragen jedoch weiterhin die rote Laterne des Tabellenletzten. Vor ihnen steht Remagen, die beim Mitaufsteiger Hofheim mit 4:3 gewannen. Marktheidenfeld rutscht durch die gestrige Niederlage gegen Jena auf Rang sieben. Neubiberg wird zum ernsthaften Verfolger von Bischmisheim. Die Bayern erspielen gegen Aufsteiger Offenburg beim 6:1 drei Punkte und stehen selbst zwei Zähler hinter dem Tabellenführer. Erstligaabsteiger Dortelweil gelingt gegen Schorndorf ein mühsames 4:3.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim990204320
2SG Schorndorf963163924
3Dortelweil963163726
4Neubiberg962163528
5Jena963153726
6945133529
793682639
892772439
993662142
10Fischbach91851845

Jena sammelt Punkte und rückt vor

Mit einem überraschenden 5:2-Sieg in eigener Halle am sechsten Spieltag der 2. Bundesliga Süd gegen Marktzheidenfeld verschaffte sich Jena ein zusätzliches Polster für die Tabelle.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim990204320
2SG Schorndorf963163924
3Dortelweil963163726
4Neubiberg962163528
5Jena963153726
6945133529
793682639
892772439
993662142
10Fischbach91851845

Hohenlimburg sichert sich drei Punkte

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Plakat Hohenlimburg.
Am vorgezogenen sechsten Spieltag der 2. Bundesliga Nord kann Hohenlimburg überzeugen, da sie in eigener Halle gegen EBT Berlin mit 6:1 gewannen und sich damit drei Punkte für die Tabelle sicherten.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1972194518
2Hohenlimurg963183924
3963163627
4Solingen963153528
5Trittau954133429
6Mülheim954123132
7945112934
8Horner TV945102538
9EBT Berlin93662241
1090931944

Mülheim gegen Beuel vor schwieriger Aufgabe

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Dmytro Zavadsky. Foto: Marc Pastoors
Am Sonntag, 20. 10. 2019 um 15:00 Uhr kommt mit dem Bonner Verein der aktuell Zweite der Bundesliga in die Innogy-Sporthalle nach Mülheim.
Zielstellung beim BV Mülheim ist ein dritter Saisonsieg um sich wieder in Richtung der Play-Off Plätze eins bis sechs orientieren zu können. Das NRW Duell steht aber auch aus Personalgründen unter Druck und ist keine leichte Aufgabe. Noch liegt der BV Mülheim nur zwei Punkte hinter dem 1. BC Wipperfeld auf dem achten Rang. Weiterhin erkrankt sind Johanna Goliszewski sowie Alexander Roovers. Die Schottin Rachel Sugden steht auch nicht zur Verfügung. Dafür ist der Inder Siddharath Thakur zurück im Team. Sein Comeback feiert der Engländer Tom Wolfenden nach einer kurierten Sprunggelenkverletzung.
Gute Chancen bestehen in den Herrendoppeln. Schwer werden wohl die Herreneinzel. Hier kommt auch Dmytro Zavadsky zum Einsatz. Bei den Damen spielt Lara Käpplein wieder eine wichtige Rolle. Vor allem im Damendoppel und im gemischten Doppel. Friederike Heinze

Schwere Auswärtspartie für Offenburg

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Ist wieder mit am Start: Paloma Wich, hier mit Jonas Burger im Mixed gegen Hofheim Foto: Jochen Berger
Vor einer harten Nuss steht der Ortenauer Zweitligist am kommenden Sonntag. Es steht die Partie beim aktuellen Tabllendritten Neubiberg-Ottobrunmn (München) auf dem Plan. Die Bayern sind punktgleich mit dem Tabellenzweiten und haben in den bisherigen Partien bewiesen, dass sie in allen Disziplinen punkten können. Des weiteren sind die Neubiberger schon sehr lange in der zweiten Liga zuhause, fest etabliert und gehören mit Sicherheit zu den Mannschaften, die am Ende im vorderen Tabellendrittel stehen sollten.
Insofern reist die erste Garde des BCO zunächst als Außenseiter zum Spiel an. Da mit einer entsprechenne Mannschaftsleistung und viel Willen aber auch im Badminton einiges möglich ist, werden die Offenburger versuchen den ein oder anderen Überraschungscoup zu landen, um an Ende doch mit Zählbarem aus München heimzukehren.
Die Offenburger können komplett anreisen. Wieder mit am Start wird, nach überstandener Verletzung, auch Paloma Wich sein. Jürgen Burger

Beuel2 weiter auf Punktejagd

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Die zweite Mannschaft von Beuel. Foto: BC Beuel
Am Sonntag steht für die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel wieder ein Heimspieltag an: Nachmittags ist das Zweitliga-Team des STC BW Solingen in der Erwin-Kranz-Halle zu Gast.
Nach einem erfolgreichen Auswärts-Wochenende in Berlin, an dem die Beueler Mannschaft ihren ersten Sieg eingefahren und so den Sprung von den Abstiegsplätzen auf den achten Tabellenrang geschafft hat, geht es nun zu Hause gegen den Aufsteiger der Vorsaison.
Die Gäste, derzeit Tabellenvierter, kommen ebenfalls mit einem Sieg und einer Niederlage aus dem vergangenen Spielwochenende. Somit ist eine interessante und hart umkämpfte Partie zu erwarten ​– zumal ​mit Annalena Diks und Alicia Molitor zwei ehemalige Beuelerinnen jetzt auf Seite der Solinger antreten werden.
Teamkapitän Luis La Rocca freut sich auf die Begegnung am kommenden Sonntag: „Es wird mit Sicherheit eine spannende Partie, das steht fest. Seit dem Abgang zweier Damen nach Solingen fiebern wir alle der Partie entgegen.“
Die Mannschaft freut sich über jede Unterstützung und begrüßt jeden Fan, der am Sonntag, 20. Oktober, in die Erwin-Kranz Halle in Beuel kommt. Los geht es am 14 Uhr.
Lukas Resch

Einzelspieltag mit jüngstem Refrath-Team der Vereinsgeschichte

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Iya Gordeyeva – mit TV Refrath 2 nach Hamburg. Foto: Andre Jahnke
Ohne Anika Dörr, Jenny Karnott, Mark Byerly und Denis Nyenhuis reist die „Bundesligareserve“ des TV Refrath am Samstag in die Hansestadt Hamburg, um dort beim Horner TV mit dem jüngsten Team der Bundesligageschichte anzutreten.
Mit Hauke Graalmann und Christopher Klauer sind zwei Spieler in diesem Jahr 20 geworden, Elias Beckmann ist noch ein Jahr jünger, Brian Holtschke noch 18. Die beiden Damen, Iya Gordeyeva (17) und Julie Marzoch (16) gehören noch der Jugendklasse an. Dennoch sieht man sich nicht als krasser Außenseiter und hofft, etwas Zählbares mit nach Hause nehmen zu können.

Beuel geht in Mülheim auf Punktejagd

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Die 1. Mannschaft von Beuel. Foto: BC Beuel
Nach Mülheim an der Ruhr reist die 1. Mannschaft des BC Beuel am kommenden Wochenende. Dort trifft sie am Sonntag, den 20.10.2019 um 15.00 Uhr in der Badminton-Bundesliga auf den 1. BV Mülheim.
Eine beachtliche Serie haben die Beueler Badminton-Spieler in der 1. Bundesliga bislang hingelegt. Fünf Siege in fünf Spielen und Tabellenplatz zwei hinter dem Deutschen Meister aus Bischmisheim. Ob diese positive Bilanz auch am kommenden Spieltag fortgeführt werden kann, ist aber offen. In Beuel geht man nämlich davon aus, dass der 1. BV Mülheim am Saisonende ein direkter Konkurrent im Kampf um einen der begehrten Play-Off-Plätze sein werden. Entsprechend wird die Mannschaft von der Ruhr alles daransetzen, gegen die Beueler zu punkten.
Das weiß auch Roland Maywald, der erste Vorsitzende des Vereins: „Die Partie gegen Mülheim wird für uns eine ganz spannende Angelegenheit. Wir haben nach wie vor mit Ronja Stern und Daniel Hess zwei Langzeitkranke zu kompensieren. Viel wird deshalb auch davon abhängen, wie die Personalsituation der Mülheimer ist und mit welcher Aufstellung sie gegen uns antreten.“ Dennoch gibt sich Maywald optimistisch: „Ich traue unserem Team aber durchaus zu, in Mülheim zu punkten. Wir haben aktuell eine sehr gute Stimmung in der Mannschaft und die Spieler, die uns zur Verfügung stehen, sind derzeit alle gut in Form. Das sind wesentliche Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein.“
Die Beueler Spieler freuen sich, wenn möglichst viele Fans mit nach Mülheim reisen, um ihr Team beim Auswärtsspiel zu unterstützen. Wem das nicht möglich ist, der kann das Spiel auf der Homepage des Deutschen Badminton-Verbandes (www.badminton.de) per Liveticker verfolgen und mitfiebern. Joachim Resch

Mülheim2 will Wende schaffen

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Yurie Kinoshita. Foto: 1. BV Mülheim
Am Sonntag geht es für die zweite Mannschaft von Mülheim mit einem richtungsweisenden Spiel in der 2. Badminton Bundesliga weiter. Erwartet werden die Gäste der SV Berliner Brauereien um 11 Uhr in der innogy-Sporthalle.
Nachdem die Mannschaft um Kapitän Jonathan Rathke an den vergangenen Spieltagen teils unglücklich, teils durch sehr starke Gegner nur wenige Punkte einfahren konnte, möchte das Team am Sonntag die Wende schaffen. Die Berliner sind aktuell zwar auf dem letzten Tabellenplatz, aber dennoch keinesfalls zu unterschätzen. Mit ihrem sehr ausgeglichenen Kader werden hart umkämpfte Spiele gegen den Aufsteiger aus Berlin erwartet.
„Diesen Kampf müssen wir annehmen, wenn wir die Klasse halten möchten!“, so Teamchef Rathke. Wir hoffen auf Eure tatkräftige Unterstützung!
Aufwind für die Mannschaft gibt es auch aus den eigenen Reihen, denn die Japanerin Yurie Kinoshita ist zu Besuch in Deutschland. Am Sonntag wird sie mit ihrer Lebensfreude, ihrem Teamgeist und nicht zuletzt mit ihrem Schnittdrop unsere Mannschaft beflügeln, verstärken und hoffentlich zu einem Sieg führen. Auf geht’s! Friederike Heinze

Mark Lamsfuß/Marvin Seidel bei den Dutch Open in Almere im Finale

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Mark Lamsfuß (vorne) und Marvin Seidel (im Bild bei der Individual-WM 2019) mussten sich einzig den Europameistern von 2014 aus Russland geschlagen geben. Foto: Claudia Pauli
Mit zwei Podestplätzen kehrten die Spielerinnen und Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) von den YONEX Dutch Open im niederländischen Almere (8. bis 13. Oktober 2019) zurück:
Das Damendoppel Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC SaarbrückenBischmisheim) schaffte es bei dem mit 75.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ bis ins Halbfinale und belegte somit den geteilten dritten Rang. Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) spielten sich im Herrendoppel sogar ins Finale und wurden letztlich Zweite.
Die Weltranglisten-23. mussten sich in Almere einzig den amtierenden EM-Dritten Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov aus Russland (Weltranglistenplatz 25) geschlagen geben (19:21, 16:21). In der Vorschlussrunde hatten sich Mark Lamsfuß/Marvin Seidel mit 21:23, 21:12, 21:18 gegen den zweimaligen Olympiasieger Zhang Nan (2012 im Mixed, 2016 im Herrendoppel) aus China durchgesetzt, der bei den YONEX Dutch Open mit seinem Landsmann Ou Xuan Yi an den Start ging. Das Duo wird in der Weltrangliste aktuell auf Position 37 geführt.
Die Weltranglisten-42. Linda Efler und Isabel Herttrich unterlagen im Halbfinale den Japanerinnen Rin Iwanaga/Kie Nakanishi (Weltranglistenplatz 100) mit 11:21, 13:21.
Alle Ergebnisse der YONEX Dutch Open finden sich im Internet unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX Dutch Open 2019“).
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Jena hofft auf rege Unterstützung beim Heimspiel

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Moritz Predel (links) und Pit Hofmann (re) in der letztjährigen Begegnung der beiden Teams. Foto: Steffen Nichterlein
Nach einer gelungenen Auswärtsfahrt am vergangenen Doppelspieltag, gekrönt durch einen 6:1-Erfolg beim SV Fischbach in Kaiserslautern gilt es nun die ansteigende Form und das gewonnene Selbstvertrauen des SV GutsMuths auch vor heimischer Kulisse unter Beweis zu stellen.
Unser Gegner, der TV Marktheidenfeld, spielt ebenfalls seine dritte Zweitligasaison, ist im Moment punktgleich mit den Jenaern und liegt nur dank einer besseren Satzstatistik einen Tabellenrang weiter oben – auf Platz fünf. In den vergangenen Spielzeiten konnten sich die Nordbayern, angeführt von den Leistungsträgern Brid Stepper und Tim Specht, in der Endabrechnung immer knapp vor dem SV GutsMuths in der Tabelle platzieren. Im letzten Herbst markierte eine 2:5-Heimniederlage gewissermaßen den emotionalen Tiefpunkt einer Sieglosserie, aus der sich die Saalstädter jedoch wieder herauskämpften und unter anderem das Rückspiel in Marktheidenfeld, unterstützt durch zahlreiche Jenaer Zuschauer, die an einer Fanbusfahrt teilnahmen und das Team zum Sieg peitschten, mit 4:3 gewannen.
Nach dem letzten erfolgreichen Auswärtspunktspielwochenende mutet die Tabellensituation auf den ersten Blick komfortabel an – doch dies ist sie mitnichten! Sollte sich der bisherige Trend in der 1. Liga fortsetzen, könnte durch die Aufteilung der 2. Bundesliga in Staffel Nord und Süd auch der Achtplatzierte unserer Staffel absteigen. Auf diesen ominösen Tabellenrang haben wir lediglich einen Vorsprung von einem Punkt!
Darum brauchen wir, wie so oft, lautstarke Unterstützung. Also kommt am 19.10. um 18 Uhr in die Spielhalle des Sportgymnasiums in der Wöllnitzer Straße 40 und helft mit, einen Sieg gegen den Tabellennachbarn zu erringen! Lennart Notni

Beuel bringt drei Punkte aus Berlin mit

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Die zweite Mannschaft des BC Beuel. Foto: BC Beuel
Die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel hat beim Auswärtsspiel in Berlin den ersten Sieg der Saison erzielt. Insgesamtdrei Punkte brachte das Zweitligateam mit nach Bonn zurück und ist dem Ziel des Klassenerhalts damit ein Stück näher gekommen.
Die Beueler Truppe reiste bereits am Donnerstag an und verbrachte die Zeit vor dem Doppelspieltag mit einer kleinen Sightseeing-Tour und Trainingseinheiten. Voller Vorfreude ging es dann am Samstag um 14 Uhr in die Partie gegen die SG EBT Berlin.
Das 1. Beueler Herrendoppel Fischer/Russ startete mit einer sehr soliden Performance in den Abstiegskampf und sicherte sich in vier Sätzen den ersten Punkt für Bonn. Parallel musste sich das Damendoppel Seele/Holenz gegen Frost/Baumgärtner geschlagen geben. Moritz Rappen punktete anschließend bei seinem ersten Bundesliga-Einsatz der Saison mit seinem Doppelpartner Srayas im 2. Herrendoppel.
Zwischenstand: 2:1 für den Gast. Nun liefen das 1. Herreneinzel und das Dameneinzel, vertreten auf Seiten der Beueler durch Lennart Konder und Vanessa Seele, auf Seiten der Berliner von den Iren Adam McAllister und Kate Frost. Trotz spannender Ballwechsel und vollem Einsatz verloren beide Beueler ihre Einzel leider in vier Sätzen.
Der erst 17-jährige Srayasgingim2.HerreneinzelandenStart und konnte sich gegen den Berliner Francis Karge mit 9:11, 11:8, 9:11 und 8:11 durchsetzen. Damit stand es3:3.DasMixedsolltealsoentscheiden,welches der Teams mit einem und welches mit zwei Punkten aus diesem Spieltag geht. Das entscheidende Match ging dann auch über die volle Distanz. Im fünften Satz unterlag die Beueler Paarung Russ/Holenz schließlich 8:11. Trotz kämpferischer Leistung mussten sich die Beueler der SG EBT Berlin schließlich mit 4:3 geschlagen geben. Immerhin einen Punkt nahmen aber auch sie mit in die Partie am Sonntag. Um 12 Uhr ging es gegen die Mannschaft des SV Berliner Brauereien.
Das Spiel startete mit dem 1. Herrendoppel Fischer/Russ gegen Kaminski/Köhler. Das Beueler Duo ließ nichts anbrennen und gewann deutlich in drei Sätzen. Holenz/Seele verloren unglücklich das Damendoppel gegen Reder/Wolf, und auch das 2. Herrendoppel musste sich in vier Sätzen geschlagen geben. Mit sehr starken Leistungen ging es nun in den Einzeln weiter: Lennart Konder gewann gegen Saruul Shafiq in drei Sätzen. Vanessa Seele glänzte im Dameneinzel und setzte sich in einem Vier-Satz-Krimi gegen Lena Reder mit lautstarker Unterstützung der gelb-schwarzen Wand durch. Parallel unterlag das Mixed Russ/Holenz in vier Sätzen. Damit lautete der Spielstand wie schon am Tag zuvor 3:3. Diesmal war das 2. Herreneinzel das entscheidende Spiel. Das gewann Srayas in vier Sätzen und bescherteder2.Mannschaft des 1. BC Beuel den ersten Sieg der Saison.
Mit Euphorie und neu gewonnener Erfahrung geht es für die Mannschaft in zwei Wochen mit einem Heimspieltag gegen die 1. Mannschaft des STC BW Solingen weiter. Die Partie am Sonntag, 20. Oktober, beginnt um 14 Uhr in der Erwin-Kranz-Halle.
Kati Holenz

Durch Himmel und Hölle zu fünf wichtigen Punkten

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Das Team von Jena, v.l.n.r.: Lisa Geppert, Stefan Wagner, Nicole Bartsch, Johann Höflitz, Charlotte Mund, Moritz Predel, Lennart Notni und Pit Hofmann. Foto: Pit Hofmann
Der SV GutsMuths Jena reiste bei Dauerregen über 1100 km quer durch die Republik. Als Tabellenletzter fuhr der Jenaer Badmintonverein am Freitag in Deutschlands Südwesten. In der Nähe Freiburgs konnte sich das Team in einem Klosterhotel von der langen Fahrt erholen und war sich der Wichtigkeit der Begegnung gegen den Aufsteiger vom Hofheimer Badmintonclub bewusst.
Trotzdem erwischten die Saalstädter einen ungünstigen Start- Pit Hofmann und Moritz Predel im ersten Herrendoppel, sowie Lisa Geppert mit Charlotte Mund, welche diese Saison zum ersten Mal im Zweitligaaufgebot stand, konnten Niederlagen nicht verhindern und brachten die Heimmannschaft mit 2-0 in Führung. Johann Höflitz und Stefan Wagner konnten im zweiten Herrendoppel jedoch die Kehrtwende einläuten, gefolgt von Lennart Notni, der im zweiten Herreneinzel den Gleichstand wiederherstellte. Nicole Bartsch, welche ebenfalls zum ersten Mal in der Saison für die Jenaer antrat, führte im Dameneinzel sogar die Führung herbei. Kapitän Moritz verpasste an der Seite von Lisa die vorzeitige Entscheidung im Mixed, doch Johann ließ im ersten Herreneinzel dem extra eingeflogenen Esten Karl Kert keine Chance und machte den ersten Saisonsieg perfekt.
Die nächste Begegnung führte das Team ins Kaiserslauterner Gefängnishotel und am nächsten Tag zum neuen Tabellenschlusslicht, dem SV Fischbach. Nachdem der Jenaer FC am Tag zuvor trotz Führung beim KSC gescheitert ist, sollte sich das im Badmintonsport nicht wiederholen. Pit und Moritz gelang endlich ihr erster Saisonerfolg im 1. Herrendoppel, gefolgt von einem ungefährdeten Sieg durch Lisa und Charlotte im Damendoppel. 0-2 Führung hieß es nun – und diese wurde weiter ausgebaut. In beinahe gleicher Aufstellung wie am Vortag konnten fast alle weiteren Spiele der Begegnung gewonnen werden. Nur Johann schaffte es im ersten Herreneinzel nicht, an die souveräne Vortagesleistung anzuknüpfen, was auch an dem unglaublich stark aufspielendem Fischbacher Führungsspieler lag. Pit und Charlotte brachten im letzten Spiel des Tages, dem Mixed, den umjubelten 1-6 Siegpunkt, was den Jenaern drei Tabellenpunkte bescherte.
Damit stehen nun fünf Zähler mehr auf dem Tabellenkonto, wodurch die Jenaer Mannschaft des Jahres aus dem Tabellenkeller in das punktemäßig sehr homogene Mittelfeld aufgestiegen ist und sich vier Punkte vom ersten direkten Abstiegsplatz entfernt hat. Moritz Predel

Maximale Punkteausbeute für Refrath in Mülheim und Trittau

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Mannschaftsfoto Refrath 1. Foto: Heinz Kelzenberg
Mit zwei 6:1 Auswärtserfolgen kehrte das Team des TV Refrath am späten Sonntagabend von der Auswärtstour aus Trittau zurück. Sechs Punkte waren für den Deutschen Vizemeister die erhoffte, maximale Punkteausbeute.
Am Samstag war man Gast beim BV Mülheim, der sein Spiel nach Meerbusch verlegt hatte. Die 230 überwiegend neutralen Zuschauer sahen eine tolle Ausrichtung des Osterather TV und viele spannende, hochklassige Spiele, von denen drei über die volle Distanz gingen. Höhepunkt war der etwas überraschende Sieg des 1. Herrendoppels Max Schwenger/Sam Magee über die favorisierte britische Paarung auf Mülheimer Seite. Nach zwei recht deutlichen Siegen in den weiteren Doppeln (Ostermeyer/Magee und Völker/Nguyen) lag der TVR mit 3:0 in Front. Beide Herreneinzel gingen ebenfalls an Refrath, wobei Nhat Nguyens Erfolg nie gefährdet war und Lars Schänzler seine bisher beste Saisonleistung abrufen musste.
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Schade dann, dass Chloe Magees Kampfgeist im Dameneinzel nicht belohnt wurde und sie in fünf Durchgängen unterlag. Eine starke Leistung von Sam Magee/Carla Nyenhuis sorgte im finalen Mixed dann jedoch für den erhofften „Dreier“ für den TV Refrath.
Mit dem gleichen Ziel reiste man nach Trittau, wohl wissend, dass der TSV nicht seinen besten Kader würde aufbringen können. Im einzigen Fünfsatzkrimi des Tages gewannen erneut Sam Magee/Max Schwenger das 1. Herrendoppel nachdem vorher bereits Nguyen/Völker und Nyenhuis/Ostermeyer hatten siegreich gewesen waren. Chloe Magee war diesmal chancenlos gegen die Indonesierin Siahaya, ihre beiden Einzelkollegen Nguyen und Schänzler machten es jedoch besser und erhöhten auf 5:1, bevor das Mixed mit Jan Colin Völker/Carla Nyenhuis für den Endstand von 6:1 sorgte.
In den verbleibenden vier Hinrundenspielen ist der TVR erneut jeweils personell sehr gut aufgestellt und möchte durch vier Siege die erste Halbserie als Zweiter abschließen.

Berlin war für Refrath 2 eine Reise wert

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Logo Refrath
Zwei Auswärtsbegegnungen in Berlin standen für die Bundesligareserve am vergangenen Wochenende auf dem Programm und erfreulicherweise konnten beide Begegnungen siegreich gestaltet werden.
Beim Aufsteiger SV Berliner Brauereien lag man nach gewonnenem Damendoppel (Dörr /Kaulitzky) und zwei knapp verlorenen Herrendoppel zwar zunächst mit 1:2 zurück, ließ jedoch anschließend in den drei Einzeln von Anika Dörr, Christopher Klauer und Brian Holtschke nichts anbrennen. In einem hart umkämpften Mixed mit knappem Ausgang für Graalmann/Kaulitzky blieb dem Gastgeber schließlich ein Punktgewinn an diesem Spieltag verwehrt.
Deutlicher sollte es am Sonntag zugehen, als TVR 2 bei der SG EBT Berlin zu Gast war.  Drei Dreisatz- und drei Viersatzerfolge sorgten dafür, dass Refrath 2 seinen ersten „Dreier“ in der noch jungen Saison einfahren konnte. Lediglich Elias Beckmann und Christopher Klauer unterlagen im 2. Herrendoppel und sorgten für den Ehrenpunkt auf Berliner Seite.
Zwei Einzelspieltage in Hamburg und gegen Trittau 2 stehen im Oktober noch an, bevor die Hinrunde mit den beiden Begegnungen gegen die Zweitvertretungen von Mülheim und Beuel beendet wird.

Bischmisheim in Oktoberfestlaune – Bayern-Doppel an der Spitze

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Tabellenführer 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim ist gegen Neuling Neuhausen-Nymphenburg (6:1) und Freystadt (5:2) nahe dran am Optimum
Der bayerische Doppelpack vor Heimkulisse bescherte Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim fast die Optimal-Ausbeute: Fünf von sechs möglichen Punkten verbuchte der amtierende Deutsche Meister aus den Partien gegen den TSV Neuhausen-Nymphenburg und den TSV Freystadt. Die Saarländer bleiben damit das Maß der Dinge, nach fünf Spieltagen führen sie die Bundesliga-Tabelle mit zwölf Punkten und je zwei Zählern Vorsprung auf die schärfsten Verfolger 1. BC Beuel und TV Refrath weiterhin an.
Am Samstag gelang dem BCB mit einem 6:1-Erfolg über Aufsteiger Neuhausen-Nymphenburg ein nahezu perfekter Start ins Wochenende – und zudem der erste Heimsieg der laufenden Runde, nachdem es im ersten Spiel in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle eine 3:4-Niederlage gegen Refrath gesetzt hatte. Dem souveränen Auftritt gegen den Bundesliga-Rückkehrer aus dem Münchner Stadtbezirk ließ der BCB am Folgetag, an dem zufällig auch das Oktoberfest in München zu Ende ging, den nächsten Heimsieg gegen ein bayerisches Team folgen: Freystadt, das bis dahin in allen vier Partien zumindest gepunktet hatte, war für den Titelverteidiger keine wirkliche Gefahr und wurde mit einem 2:5 im Gepäck wieder auf die Heimreise geschickt. „Ich denke, das waren zwei solide Auftritte von uns. Es ist mehr oder weniger so gelaufen, wie wir es erwartet haben“, sagte Bischmisheims Nationalspieler Marvin Seidel, der in allen vier Spielen mit seiner Beteiligung siegreich blieb.
Dass es gegen Freystadt nicht zu vollen drei Punkten reichte, lag an den insgesamt knappen Niederlagen des zweiten Herrendoppels und von Stine Küspert im Dameneinzel. Der 20-jährige Bischmisheimer Neuzugang musste sich ihrer estnischen Gegnerin Kristin Kuuba, die in der Vorsaison eine der besten Bundesliga-Bilanzen überhaupt aufwies (stolze 22 Siege in 26 Partien mit ihrer Beteiligung), trotz harter Gegenwehr 9:11, 14:12, 7:11 und 4:11 beugen. Ähnlich umkämpft lief es im Duell von Daniel Nikolov und Ruben Jille gegen Freystadts Paarung Hannes Gerberich und Florian Waffler: Das BCB-Duo verlor die ersten beiden Sätze jeweils unglücklich erst in der Verlängerung mit 13:15 und 10:12. Danach gewannen beide Satz drei mit 11:8, ehe die Gäste mit 11:7 final die Nase vorne hatten. Die weiteren Partien gegen die Bayern waren dafür mehr oder minder klare Angelegenheiten: Der Österreicher Luka Wraber machte im ersten Herreneinzel mit Gerberich kurzen Prozess (11:4, 11:5, 11:7), das zweite Duell Mann gegen Mann ging gar vorzeitig an Nikolov, weil Gegner Waffler nach dem 3:11 im ersten Durchgang die Waffen streckte. Keinerlei Mühe hatten auch Isabel Herttrich und Marvin Seidel im Mixed (11:8, 11:5, 11:5 gegen Fee Teng Liew/Max Flynn), wohingegen sie in ihren gleichgeschlechtlichen Doppelpartien jeweils einen Satz abgeben mussten. Letztlich kamen aber sowohl Herttrich und Olga Roj beim 9:11, 11:4, 11:7 und 11:2 über Kuuba/Teng Liew als auch Seidel an der Seite von Peter Käsbauer mit dem 12:10, 11:6, 12:14 und 11:4 gegen Flynn und Johannes Pistorius zu insgesamt souveränen Siegen.
Am Vortag hatte der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim Aufsteiger Neuhausen-Nymphenburg im Duell des Tabellenersten gegen den -letzten erwartet klar in die Schranken verwiesen. Beim 6:1 musste lediglich Luka Wraber im Herreneinzel beim 11:7, 9:11, 4:11, 11:5 und 7:11 gegen den starken Israeli Misha Zilberman eine knappe Niederlage quittieren. Die übrigen Duelle mit den Münchnern gingen dagegen klar an die Gastgeber: Beide Herrendoppel sowie die Damenpaarung Herttrich und Küspert gewannen ihre Partien glatt in drei Durchgängen. Ebenso Daniel Nikolov, der im zweiten Herreneinzel mit seinem bulgarischen Landsmann und internationalen Doppelpartner Ivan Rusev Atanasov nur im ersten Satz Probleme hatte – das Wiedersehen der beiden endete mit 13:11, 11:5, 11:8 letztlich klar zugunsten des BCB-Neuzugangs. Einen kleinen Durchhänger leisteten sich Olga Roj und Seidel im Mixed gegen Tobias Wadenka und Annabella Jäger – am Ende lagen sie mit 11:8, 13:11, 6:11, 5:11 und 11:4 nach fünf Sätzen aber vorne. Der sechste Punkt ging auf das Konto von Küspert, die ihre ukrainische Gegnerin Natalya Voytsekh mit 15:13, 11:7, 4:11 und 11:8 bezwang.
„Gegen Freystadt hätten wir natürlich auch gerne die vollen drei Punkte mitgenommen – aber alles in allem können wir schon zufrieden sein“, sah Seidel ein insgesamt gelungenes Wochenende. Nach den ersten Heimsiegen der Saison möchte der BCB in zwei Wochen gleich nochmal zu Hause nachlegen, wenn am Sonntag, den 20. Oktober um 15 Uhr der SC Union Lüdinghausen in Saarbrücken vorstellig wird. Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen belegen nach ihren jüngsten 5:2-Erfolgen bei Blau-Weiß Wittorf und zu Hause gegen den 1. BV Mülheim mit acht Punkten aktuell Rang vier – und haben bislang in allen Partien gepunktet. Der amtierende Meister und Tabellenführer aus Bischmisheim sollte also gewarnt sein. dbe

Punktloses Wochenende für Mülheim

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Logo Mülheim
Das Wochenende verlief für die erste Mannschaft nicht wie gewollt. Durch das Fehlen von Rachel wurde am Samstag Katharina Altenbeck hochgezogen. Diese sorgte dann bei der 1-7 Niederlage mit einer überragenden Leistung in fünf Sätzen für den Ehrenpunkt. Bei den anderen Spielen waren ebenfalls viele Fünf-Satz-Spiele dabei, die jedoch alle an den TV Refrath gingen.
Am Sonntag folgte die nächste Niederlage gegen den SC Union Lüdinghausen. Hier sprang Judith Petrikowski für Rachel ein, konnte aber keinen Punkt holen. Nur das 1. Herrendoppel und das 2. Herreneinzel gingen an Mülheim.
Nach dem punktlosen Wochenende muss am 20.10. gegen den 1. BC Beuel wieder angegriffen werden, um ein oder zwei Zähler nach Hause zu bringen.
Friederike Heinze

Schorndorf im Süden im Aufwind

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Xenia Kölmel siegte in allen ihren vier Partien am Wochenende. Foto: Ulrich Kolb
SG Schorndorf spielt weiter auf der Erfolgsspur: Mit 5:2 gewann die SG beim Aufsteiger BC Remagen. Und die knappe 3:4-Niederlage beim Tabellenführer BC Bischmisheim 2 brachte einen Punkt für die Tabelle und sicherte Schorndorf Tabellenplatz Zwei.
Die Daimlerstädter feierten beim Tabellenführer Bischmisheim 2 die 3:4 Niederlage wie einen kleinen Sieg. Zum einen aufgrund der starken Leistung beim Tabellenführer und zum anderen bescherte das knappe 3:4 einen Punkt für die Tabelle. Anfangs ging der Zug aber in Richtung hohe Niederlage. Die Saarländer zogen nach den Doppeln auf 3:0 davon. Patrick Scheiel/Johannes Schöttler gewannen das erste Doppel glatt in drei Sätzen. Im Frauendoppel mussten sich Zweitligadebütantin Ramona Zimmermann und Jennifer Löwenstein ebenfalls in drei Sätzen geschlagen geben. Das zweite Männerdoppel Simon Kramer/Florian Winniger war im dritten Satz gegen Marcel Reuter/Alen Roj knapp am Satzgewinn dran mit 12:14. David Kramer gab im ersten Einzel gegen Matthias Deininger das Signal zur Attacke. Mit 8:11, 7:11 lag er schon zurück und drehte die Partie noch mit 11:4, 11:9, 11:3. Xenia Kölmel legte nach und dominierte das Fraueneinzel gegen Ann-Katrin Hippchen – 2:3. Simon Kramer sorgte im ersten Satz des Einzels gegen Jonas Scheller für weiteren Optimismus im Schorndorfer Lager: 11:9. Die weiteren Sätze bestimmte aber der Saarländer und sorgte für die Vorentscheidung zum 4:2. In der letzten Partie, dem Mixed, ging es aber noch um einen Punkt für die SG.Alan Erben/Xenia Kölmel spielten stark auf und holten mit 11:9, 11:6, 13:11 noch das 3:4.
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Beim Aufsteiger BC Remagen kam die SG sofort gut in die Partie. David Kramer/Alan Erben berappelten sich nach einem 5:11 im ersten Satz: 11:8, 11:9, 11:6. Xenia Kölmel/Jenniger Löwenstein legten im Doppel nach und siegten gegen Sarah Kämpf/Annika Konder glatt in drei Sätzen. Spannender verlief das zweite Doppel. Simon Kramer holten Satz Eins und Satz Vier. Im Entscheidungssatz lief es aber überhaupt nicht – 3:11. David Kramer zeigte im ersten Einzel erneut eine starke Leistung. Gegen Tobias Mund siegte der Schorndorfer in drei Sätzen. Xenia Kölmel hielt es ebenso und holte für die SG mit 11:5, 11:2, 11:5 den 4:1-Siegpunkt.
Ein Sieg des Mixed erhöhte die Stimmung im Schorndorfer Lager noch. Ramona Zimmermann/Alan Erben setzten sich in vier Sätzen durch. Für Ramona Zimmermann der erste Punktgewinn in der Bundesliga. Ein 6:1-Sieg und damit drei Punkte für die Tabelle blieben der SG aber verwehrt. Simon Kramer holte gegen Max Stage den dritten Satz mit 11:5. Das Spiel ging aber im vierten Satz an den Remagener.

Offenburg erkämpft sich drei wichtige Punkte

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Senja Töpfer (vorne) und Denise Walter im Damendoppel. Foto: Jochen Berger
In zwei extrem engen Spielen verliert der Badmintonclub Offenburg (BCO) gegen Jena knapp mit 3:4 und gewinnt den Krimi gegen Marktheidenfeld mit 4:3
Die Bundesligamannschaft des BCO startet in die Samstagpartie eigentlich optimal. Sowohl das Damendoppel als auch das 1. Herrendoppel gingen in jeweils 4 Sätzen an die Offenburger. Leider konnte das 2. Herrendoppel den Trend nicht fortsetzen, sondern musste sich geschlagen geben. Im Dameneinzel konnte Senja Töpfer den ersten Satz für sich entscheiden, musste dann aber den Sieg doch an die Spielerin aus Jena abgeben. Das gemischte Doppel konnte dann aber in 4 Sätzen den wichtigen 3. Sieg ergattern, der den Offenburger zumindest schon mal den Bonuspunkt sicherte. In den abschließenden Herreneinzeln mussten sich dann aber sowohl Johannes Discher, der nach seiner Verletzungspause noch nicht richtig ins Spiel fand und einfach zu viele Eigenfehler hatte, als auch Karl Kert im ersten Herreneinzel, leider geschlagen geben und sich mit der 3:4-Niederlage und dem Bonuspunkt zufrieden geben.
Am Sonntag sollte das Spiel gegen Marktheidenfeld nicht einfacher und nicht weniger nervenaufreibend werden. Während die Offenburger das 1. Herrendoppel wieder für sich verbuchen konnten, hatten die BCO-Damen diesmal das Nachsehen. Dafür punkteten Andreas Müller und Karl Kert diesmal im 2. Herrendoppel. Dann kamen aber die bayrischen Gäste und verbuchten für sich sowohl das Dameneinzel als auch das gemischte Doppel zum 2:3-Stand aus Offenburger Sicht. Als dann Johannes Discher im 2. Herreneinzel die ersten 2 Sätze abgeben waren die Aussichten für den BCO zunächst recht düster. Hannes kämpfte sich aber unglaublich in das Spiel zurück, biss sich durch und holte in einem spannenden 5-Satz-Match den 3:3-Ausgleich.
Somit hatte es Karl Kert auf dem Schläger, ob die Offenburger in dieser Partie 2 Punkte oder nur einen Punkt verbuchen können. Angepeitscht von den Offenburger Fans rang er seinen Gegner in 4 Sätzen nieder und holte für den BCO den Punkt zum viel umjubelten abschließenden 4:3-Sieg.
„Wir können mit den 3 Punkten sehr zufrieden sein, bei uns waren doch einige Spieler nicht 100%ig fit und wir hatten ja auch zwei reine Doppel- und Mixeddamen am Start“, zieht Teammanager Burger das Fazit, „klar hätten wir gerne 4 Punkte mitgenommen und das auch durchaus schaffen können, aber beide Spiel waren sehr eng und hätten für uns auch schlechter laufen können.“ Drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt ist auch das, was am Ende für den frischen Zweitligisten zählt. Jürgen Burger

Wipperfeld zeigt Stärke

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Logo Wipperfeld
Am fünften Spieltag der 1. Bundesliga änderte sich an der Spitze wenig. Unbeirrt zieht Titelverteidiger Bischmisheim weiter seine erfolgreichen Kreise. Heute musste Freystadt daran glauben und verließen die Saarbrücker mit 2:5-Niederlage. Mehr Aufwand musste da schon Beuel betreiben, um gegen Neuhausen mit 4:3 zu siegen. Refrath glänzte hingegen mit einem Drei-Punkte-Sieg mit 6:1 in Trittau. Keine Probleme hatte Lüdinghausen, die gegen Mülheim mit 5:2 siegten. Wipperfeld hingegen konnte sich nun endgültig vom Tabellenende absetzen. Heute gewannen sie in Wittorf mit 4:3 und rücken auf Platz sechs vor.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1981214617
2981194122
3954143429
4954112828
5945113231
6945103132
7945102934
893682637
993682135
1091832043

Refrath2 pirscht sich an die Spitze heran

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Logo Refrath
Refrath2 konnte am fünften Spieltag der 2. Bundesliga Nord einen hohen Sieg verzeichnen. Beim EBT Berlin gab es einen 6:1-Erfolg. Mit den drei Punkten Ausbeute klettern sie auf Rang drei. Vor ihnen steht Wesel, die zu Hause gegen Hamburg Horn sogar ein 7:0 schafften. Spitzenreiter im Nord bleibt jedoch weiterhin die Erstliga-Reserve von Trittau, die heute in Solingen beim 6:1 ebenfalls drei Punkte einfuhren. Einen Platz verbessern konnte sich Beuel2, die beim Tabellenletzten Berliner Brauereien mit 4:3 gewannen. Unverändert auf Rang fünf bleibt Hohenlimburg, die in eigener Halle gegen Mülheim2 mit 4:3 siegten.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1972194518
2Hohenlimurg963183924
3963163627
4Solingen963153528
5Trittau954133429
6Mülheim954123132
7945112934
8Horner TV945102538
9EBT Berlin93662241
1090931944

Jena setzt sich vom Tabellenende ab

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Logo Jena
Zwei Plätze konnte Jena am fünften Spieltag der 2. Bundesliga Süd gut machen. Mit dem 6:1 gegen Schlusslicht Fischbach und weiteren drei Punkten hievten sie sich auf Rang sechs. Bischmisheim als Tabellenführer agierte ebenfalls dominierend. Ein 6:1 im Spitzenspiel gegen Verfolger Neubiberg kostete den Bayern auch ein Rang in der Tabelle, da sie den zweiten Platz an Schorndorf abgaben, die heute beim Aufsteiger Remagen mit 5:2 siegten. Neuling Hofheim musste nach dem Sieg am 29.9. gegen Dortelweil auch zwei Plätze abgeben und steht auf Rang sieben. Marktheidenfeld steigt auf Platz trotz der 3:4-Niederlage in Offenburg, während der Gastgeber Offenburg trotz Sieg einen Platz auf acht abrutschten.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim990204320
2SG Schorndorf963163924
3Dortelweil963163726
4Neubiberg962163528
5Jena963153726
6945133529
793682639
892772439
993