Monat: Februar 2019

DBV-Asse bei ihrem „Heimturnier“ ausgeschieden

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Yvonne Li kämpfte auch am Donnerstag um jeden Ball. Foto: Claudia Pauli
Die mit Olympiasiegern, amtierenden Weltmeistern sowie aktuellen Weltranglistenersten besetzten YONEX German Open Badminton Championships 2019 (26. Februar bis 3. März) in Mülheim an der Ruhr werden am Freitag (1. März) ohne deutsche Beteiligung fortgesetzt. Als letzte Vertreter des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) schieden am Tag der Achtelfinalspiele (Donnerstag, 28. Februar) Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 48) im Dameneinzel und Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 28) im Herrendoppel aus.
„Unser Ziel, am Freitag noch im Viertelfinale vertreten zu sein, haben wir bei diesen German Open nicht erreichen können. Natürlich sind wir darüber sehr enttäuscht“, sagte Detlef Poste. Der ChefBundestrainer im DBV ergänzte: „Ich denke aber, trotz der Niederlagen hat man gesehen, dass unsere Spieler die Möglichkeiten haben, sich an die Weltspitze heranzuarbeiten. Am heutigen Abend bestand eine Chance im Herrendoppel. Leider waren wir noch zu schwankend in unseren Leistungen. Ansonsten wäre hier etwas ‚drin‘ gewesen. Yvonne musste anerkennen, dass ihre Gegnerin heute fantastisches Badminton gespielt hat – so präzise, so variabel. Sehr gut war, dass Yvonne noch die Ruhe behalten und versucht hat zu kämpfen und zu kriegen, was sie konnte. Dafür ganz großen Respekt!“
Dameneinzel Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 48) zog in der Runde der besten 16 Damen gegenüber Aya Ohori (Weltranglistenplatz 21) mit 13:21, 11:21 den Kürzeren. „Meine Gegnerin war super stark. Es muss alles gut laufen, damit ich ihr Steine in den Weg legen könnte. Sie hat eine sehr schöne Technik und ist sehr schwierig zu spielen. Ich bin im zweiten Satz Risiko eingegangen, um überhaupt noch eine Chance zu haben. Dadurch haben sich die Fehler gehäuft“, fasste die 20 Jahre alte Studentin zusammen. Die Deutsche Meisterin im Dameneinzel traf anlässlich der YONEX German Open erstmalig in ihrer Karriere auf die Japanerin. Die Partie stellte das „Match of the Day“ am dritten Veranstaltungstag dar.
Herrendoppel Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 28) unterlagen in ihrer Achtelfinalpartie Ong Yew Sin/Teo Ee Yi aus Malaysia mit 12:21, 21:23. „Im ersten Satz haben unsere Gegner alles getroffen und waren wesentlich konstanter als wir. Wir haben zu viele Fehler gemacht, waren zu ungeduldig und haben zu viel gewollt und letztlich nicht bekommen. In der Mitte des zweiten Satzes hatten wir uns noch nicht ganz abgeschrieben, sind gut zurückgekommen. Wir haben aber nicht auf dem Niveau der vergangenen Wochen gespielt und somit den dritten Satz auch nicht verdient gehabt“, meinten die Tokio 2020Kandidaten des DBV nach dem ersten Aufeinandertreffen mit den Asiaten im Rahmen eines Wettkampfes. Die Weltranglisten-23. Ong Yew Sin/Teo Ee Yi hatten beim PERODUA Malaysia Masters im Januar, einem Turnier der Kategorie HSBC BWF World Tour Super 500, das Finale erreicht.
Weitere Informationen Weitere Informationen zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2019 zum 33. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de. Dort sind auch alle Ergebnisse erhältlich.
Claudia Pauli
(Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

Zwei Achtelfinalspiele mit deutscher Beteiligung

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Mark Lamsfuß (hinten) und Marvin Seidel verbuchten zum Auftakt einen souveränen Zwei-Satz-Erfolg. Foto: Claudia Pauli
Die erst 20 Jahre alte Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 48) im Dameneinzel sowie Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 28) im Herrendoppel haben bei den hochkarätig besetzten YONEX German Open Badminton Championships 2019 (26. Februar bis 3. März) in Mülheim an der Ruhr nach Siegen am zweiten Veranstaltungstag (Mittwoch, 27. Februar) das Achtelfinale erreicht.
Dagegen mussten die Damendoppel Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Weltranglistenplatz 36) und Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 44) jeweils in ihrem Erstrundenspiel eine Niederlage hinnehmen und schieden somit bei dem mit 150.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie HSBC BWF World Tour Super 300 aus.
Dameneinzel Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 48) setzte sich in ihrem Auftaktmatch mit 21:12, 21:15 gegen die Indonesierin Lyanny Alessandra Mainaky durch. „Es war anstrengend, denn die Bälle sind hier in der Halle extrem langsam, sodass es schwer ist, den Ball ‚tot‘ zu kriegen. Die Trainer hatten mich gut eingestellt. Am Ende hatte ich mehr Power als sie. Ich denke, das war der Schlüssel, dass ich gewonnen habe“, so die Deutsche Meisterin im Dameneinzel. Sie fügte hinzu: „Im zweiten Satz war ich zu Beginn zu ungeduldig und habe zum Teil zu flach nach hinten gespielt. Dann habe ich ein bisschen etwas umgestellt und damit ihren Spielfluss gestört.“
Angetan zeigte sich Yvonne Li von der Stimmung in der innogy Sporthalle: „Für den zweiten Turniertag war es schön voll. Die YONEX German Open sind echt cool. Es macht mega Spaß, zuhause zu spielen“, sagte die frischgebackene Vizeeuropameisterin mit dem deutschen MixedTeam, die im Deutschen Badminton-Zentrum (DBZ) in Mülheim an der Ruhr trainiert und auch in der Stadt im Ruhrgebiet wohnt. In der Runde der besten 16 Damen trifft Yvonne Li auf die Japanerin Aya Ohori (Weltranglistenplatz 21). Diese Begegnung – die am dritten Veranstaltungstag (Donnerstag, 28. Februar) das „Match of the Day“ darstellt – bedeutet eine Premiere im Rahmen eines Turniers.
Herrendoppel Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 28) bezwangen in ihrer Auftaktpartie Milosz Bochat/Adam Cwalina (Weltranglistenplatz 69) mit 21:15, 21:15. Die Polen hatten in der Qualifikation einen Zwei-SatzErfolg über die DM-Dritten Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath; Weltranglistenplatz 90) verbucht und sich damit einen Startplatz im Hauptfeld gesichert.
„Es hat nicht alles gepasst, aber wir haben uns immer dominant gefühlt“, fasste der 23 Jahre alte Marvin Seidel zusammen. Sein ein Jahr älterer Herrendoppel-Partner Mark Lamsfuß ergänzte: „Wir haben das Spiel besser gelesen als unsere Gegner.“ Schon den bis dato einzigen Vergleich mit den Osteuropäern, ausgetragen im August 2017, hatten die Asse des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) in zwei Durchgängen für sich entschieden.
Nächste Gegner von Mark Lamsfuß/Marvin Seidel sind die Malaysier Ong Yew Sin/Teo Ee Yi. Die Weltranglisten-23. erreichten beim PERODUA Malaysia Masters im Januar, einem Turnier der Kategorie HSBC BWF World Tour Super 500, das Finale. Die Perspektivkaderathleten des DBV messen sich anlässlich der YONEX German Open erstmalig in einem Wettkampf mit den Asiaten.
Damendoppel Die Deutschen Meisterinnen Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 44) mussten sich schon zu Turnierbeginn mit einer Weltklasse-Paarung auseinandersetzen: Das erst seit Herbst 2018 zusammenspielende Damendoppel stand in seinem Erstrundenmatch den amtierenden Europameisterinnen Gabriela und Stefani Stoeva gegenüber, die im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF derzeit an Position acht geführt werden und in Mülheim an der Ruhr an Nummer sieben gesetzt sind. Letztlich unterlagen die Tokio 2020-Kandidatinnen des DBV den Schwestern aus Bulgarien mit 19:21, 15:21. „Ich denke, unsere Leistung war ok. Wir sahen gegen sie schon mal schlechter aus. Der erste Satz war ärgerlich. Das war knapp und hätte genauso anders ausgehen können. Unsere Gegnerinnen haben schon mehr Spiele auf dem Level gemacht als wir. Linda und ich sind nach einem halben Jahr noch nicht so eingespielt“, analysierte die 26 Jahre alte Isabel Herttrich.
Für die Lokalmatadorinnen Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (Weltranglistenplatz 36) vom ausrichtenden Verein 1. BV Mülheim sind die 62. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland ebenfalls bereits nach einem Spiel beendet. Die Deutschen Vizemeisterinnen im Damendoppel verloren ihr Erstrundenmatch gegen Yeung Nga Ting/Ng Wing Yung aus Hongkong (Weltranglistenplatz 38) mit 19:21, 14:21. Die Paarungen trafen im Rahmen der YONEX German Open 2019 erstmalig in einem Wettkampf aufeinander.
„Obwohl wir ausgeschieden sind, hat es Spaß gemacht, und der Applaus, besonders nach längeren Ballwechseln, selbst wenn diese verloren wurden, hat uns getragen“, meinten Johanna Goliszewski und Lara Käpplein. Das Duo ergänzte: „Im ersten Satz sind wir der Führung hinterhergelaufen und haben gut aufgeholt. Beim 19:19 war dann leider Ende mit dem Aufholen. Im zweiten Satz haben wir eine andere Taktik probiert, die jedoch leider nicht funktioniert hat. Wir sind daraufhin mit dem Tempo runtergegangen und haben zu viele Fehler gemacht. Den Rückstand von 4:7 bzw. 7:11 aufzuholen, war dann nicht mehr möglich.“
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Weitere Informationen Weitere Informationen zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2019 zum 33. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de. Dort sind auch alle Ergebnisse erhältlich.
Claudia Pauli
(Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

Auf Augenhöhe mit den Spitzenteams

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Adam Hall, Foto: Marc Pastoors
Die 1. Bundesligamannschaft des 1. BV Mülheim bewies am Wochenende, dass sie mit den Topteams der Liga mithalten kann und belohnte sich für die kämpferische und couragierte Leistung mit drei Punkten aus den beiden Spitzenspielen.
Am Samstag fehlte dem 1. BV Mülheim bei einem ausgeglichenen Spitzenspiel vor heimischem Publikum gegen den Tabellenzweiten TV Refrath das nötige Glück, aber vielleicht auch ein bisschen Nervenstärke in den entscheidenden Phasen.
Erwartungsgemäß konnte Alexander Roovers aufgrund seiner Knieprobleme sein Team nicht aktiv unterstützen. Da Tom Wolfenden bei den Austrian Open das Halbfinale erreichte und erst am Samstagmittag in Wien aufschlug, wurde er kurzfristig von Adam Hall, der bereits am Vormittag in Wien ebenfalls im Halbfinale ausgeschieden war, vertreten. Im Spielverlauf wurden das 1. Herrendoppel, das 2. Herreneinzel und das Dameneinzel von den Mülheimern souverän gewonnen. Ebenso souverän entschieden die Gäste aus dem Bergischen Max Schwenker und Rafael Beck gegen ihre Mülheimer Gegner, den beiden Einzelspezialisten Niluka Karunarate und Dmytro Zavadsky, das 2. Herrendoppel für sich.
In den übrigen sehr engen und ausgeglichenen Spielen konnten die Refrather jeweils das bessere Ende verbuchen. Sowohl das Damen-Doppel Johanna Goliszewski/Lara Käpplein gegen Carla Nelte und Chloe Magee als auch Niluka Karunarate gegen den jungen Iren Nhat Nguyen mussten sich erst im fünften Satz knapp geschlagen geben. Im abschließenden Mixed, bei dem es um den Tagessieg ging, fehlten dann insbesondere dem kurzfristig angereisten Adam Hall nach drei völlig ausgeglichenen Sätzen im abschließenden 4. Satz die Kräfte.
Die Enge der Begegnung kann dadurch dokumentiert werden, dass die Mülheimer 15 von 28 ausgespielten Sätzen gewannen, 51,2 % der gespielten Punkte, aber am Ende dennoch mit einer 3-4 Niederlage die Halle verließen. So zeigte sich auch Teammanager Hohenberg nach der starken Leistung seines Teams nur mit der Punkteausbeute nicht zufrieden. „Schade, dass wir die beiden Fünf-Satz-Matches verloren haben. Es war die erwartete enge Begegnung. Ein Sieg für uns war drin, wir können aber mit dem Punkt leben. Hut ab vor Adam, am Ende war er mental müde und total platt“.
Bereits im Vorfeld war Teammanager Hohenberg klar, dass man beim sonntäglichen Gastspiel beim amtierenden deutschen Meister und Spitzenreiter, dem 1. BC Bischmisheim, in den Einzeln punkten könnte. Dies gelang eindrucksvoll. Es wurden alle drei Einzelspiele gewonnen. In den Doppeln wollte das Mülheimer Team die jeweils favorisierten Saarbrücker ärgern, schielte aber auch auf den einen oder anderen Punktgewinn.
Ärgerlich war dabei, dass in beiden Herrendoppeln 2-0 Satzführungen nicht zum Punktgewinn reichten. Dies schien sich auch im abschließenden Mixed zu wiederholen. Die Mülheimer Adam Hall/Johanna Goliszewski legten gegen ihre Gegner das Bischmisheimer Mixed Ruben Jille/Isabel Herttrich eine 2-0 Satzführung vor, gaben jedoch die Sätze 3 und 4 ab. Als im entscheidenden 5. Satz aus einer 7-4 Führung der Mülheimer ein 9-9 wurde, befürchtete man auf Mülheimer Seite, dass auch dieses enge Match gegen das in dieser Saison noch ungeschlagene Bischmisheimer Mixed ebenfalls knapp verloren gehe. Adam Hall und Johanna Goliszewski zeigen in dieser Phase jedoch absolute Nervenstärke, gewannen die nächsten beiden Punkte und sicherten so dem 1. BV Mülheim einen sicherlich überraschenden 4-3 Sieg beim amtierenden deutschen Meister.
An diesen Erfolg hatte auch zwischenzeitlich Teamchef Hohenberg nicht mehr geglaubt, zeigte sich am Tagesende jedoch überglücklich: „Nach den Herrendoppeln war ich fast verzweifelt. Niluka hat dann einen wahren Fight abgeliefert, das Mixed war ein unglaublicher Abschluss. Drei Punkte am Wochenende, einfach super.“ Melanie Sufryd

Zwei Mal 3 zu 4: Bitteres Wochenende für die BCB-Asse

Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim muss sich bei Vizemeister 1. BC Beuel und zuhause gegen den 1. BV Mülheim jeweils knapp geschlagen geben
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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Zwei Niederlagen innerhalb von drei Tagen: Ein solches Wochenende haben die erfolgsverwöhnten Akteure des amtierenden deutschen Mannschaftsmeisters und Bundesliga-Spitzenreiters 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim schon seit einer halben Ewigkeit nicht mehr erlebt: Bereits am vergangenen Freitag war der BCB im Auswärtsspiel beim 1. BC Beuel knapp mit 3:4 unterlegen und kassierte bei den Bonnern in einer Neuauflage des letztjährigen Endspiels um die deutsche Meisterschaft seine zweite Niederlage der Saison.
Am Sonntag folgte im Heimspiel gegen den 1. BV Mülheim die dritte Niederlage in dieser Spielzeit: Auch in der heimischen Joachim-Deckarm-Halle musste sich der Tabellenführer mit einer 3:4-Schlappe und nur einem weiteren Punkt für die Tabelle anfreunden. Dort könnte es für den BCB mit 31 Punkten vor den letzten drei Partien der Bundesliga-Hauptrunde nun doch nochmal eng werden im Kampf um die beiden direkten Tickets für das Final-Four-Turnier um die Meisterschaft. Der TV Refrath liegt als Tabellenzweiter nur noch zwei Punkte hinter den Saarländern. Und auch die weiterhin drittplatzierten Mülheimer sind durch ihren Erfolg vom Sonntag bis auf vier Zähler an den achtfachen deutschen Titelträger herangerückt.
Dabei lag der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim im Heimspiel zunächst auf Kurs Richtung 13. Saisonsieg, denn der BCB ging mit 3:0 in Führung: Die Routiniers Michael Fuchs und Johannes Schöttler bezwangen die Mülheimer Paarung Adam Hall/Konstantin Abramov nach 0:2-Satzrückstand noch mit 7:11, 9:11, 11:7, 11:6 und 11:6. Auch das zweite Herrendoppel entschieden Ruben Jille und Patrick Schreiel nach einem 0:2 in den Sätzen noch für sich: Beide gewannen 8:11, 6:11, 11:2, 11:9 und 11:5 gegen Niluka Karunaratne und Dmytro Zavadsky. Und im Damendoppel gaben sich Isabel Herttrich und Olga Roj (geb. Konon) beim 11:6, 8:11, 11:8 und 11:5 über Johanna Goliszewski und Lara Käpplein letztlich keine Blöße. Danach aber liefen die Einzelpartien allesamt gegen den BCB: Der Österreicher Luka Wraber unterlag Karunaratne (6:11, 9:11, 11:8 und 9:11) ebenso in vier Durchgängen wie Dieter Domke gegen Zavadsky (9:11, 8:11, 11:7 und 10:12). Im Dameneinzel kassierte Ann-Katrin Hippchen eine 3:11, 10:12, 6:11-Niederlage gegen Gayle Mahulette. Im gemischten Doppel mussten sich dann Jille und Herttrich nach großem Kampf und einer zwischenzeitlichen Aufholjagd der Mülheimer Paarung Hall/Goliszewski letztlich mit 11:13, 8:11, 11:8, 11:6 und 9:11 knapp geschlagen geben – die zweite Bischmisheimer Niederlage in Folge war somit perfekt.
„Es war bis zum Ende ein ganz enges Match – 9:9, danach war dann für uns auch ein bisschen Pech mit bei. Wir sind im Moment personell etwas gebeutelt – von daher passiert das auch schon mal, dass man ein Spiel verliert“, sagte Bischmisheims Nationalspieler Marvin Seidel, der mit einer Oberschenkelverletzung angeschlagen beide Bundesliga-Auftritte des Wochenendes verpasste. Zudem musste der amtierende Meister auf die Dienste von Peter Käsbauer (Bänderverletzung), Fabian Roth (Reha) und Luise Heim (krank) verzichten.
Für die deutsche Einzelmeisterin von 2017 und 2018 sprang bereits am vergangenen Freitag bei ihrem Ex-Club 1. BC Beuel Ann-Katrin Hippchen im Dameneinzel in die Bresche – und unterlag nach hartem Kampf Alicia Molitor mit 9:11, 11:13, 11:7 und 7:11. Auch die beiden Herreneinzel entschieden die Bonner für sich: Giap Chin Goh bezwang Matthias Deiniger in drei Sätzen. Alen Roj blieb gegen den amtierenden deutschen Einzelmeister Max Weißkirchen beim 8:11, 7:11, 6:11 ebenfalls chancenlos.
Die Fünfsatzniederlage von Patrick Schreiel und Ruben Jille im zweiten Herrendoppel, die gegen Weißkirchen und Goh nach 2:0-Satzführung noch 11:4, 11:6, 4:11, 10:12 und 7:11 unterlagen, war somit das Zünglein an der Waage. Zuvor hatten Fuchs/Schöttler mit einem 8:11, 11:6, 11:13, 11:2 und 11:8-Erfolg über Peter Briggs und Daniel Hess sowie das Damendoppel um Herttrich und Olga Roj (11:4, 11:3, 11:6 über Annalena Diks und Molitor) für die Gäste gepunktet. Ebenso Jille und Herttrich mit ihrem Fünfsatzsieg im gemischten Doppel über Briggs/Diks (14:12, 9:11, 11:6, 9:11 und 11:9) – doch am Ende konnte der BCB die zweite Saisonniederlage und erste vor Auswärtskulisse nicht verhindern.
Die drittletzte Hauptrundenpartie führt den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim nun am Sonntag, den 17. März in die Oberpfalz zum TSV 1906 Freystadt (15 Uhr), der mit 21 Punkten (neun Siege, sechs Niederlagen) aktuell den fünften Tabellenplatz belegt. dbe

Schorndorf festigt dritten Platz

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Die Partie gegen Marktheidenfeld war ein Spiel voller Emotionen – hier das siegreiche Doppel Andreas Geisenhofer (li.) und Benjamin Wahl. Foto: Ulrich Kolb
Badminton-Zweitligist SG Schorndorf festigt den dritten Tabellenplatz mit einem umkämpften 5:2 gegen den Verfolger TV Marktheidenfeld. Auch die ärgerliche 3:4-Niederlage beim TuS Geretsried brachte noch einen Punkt für die Tabelle.
Das Spiel gegen den Verfolger TV Marktheidenfeld war für die SG rundum gelungen. Das Publikum wurde mit packenden Spielen begeistert und der Verfolger wurde auf Abstand gehalten. Zudem wurde der 35. Geburtstag von SG- Teamchef Benjamin Wahl gefeiert, welcher sich sportlich selbst beschenkte mit einem wichtigen Sieg im zweiten Doppel. „Unsere Umstellung bei den Männerdoppeln ging auf“, freute sich Benjamin Wahl. David Kramer spielte das erste Doppel mit seinem Bruder Simon. Beide gewannen in drei hochspannenden Sätzen gegen Christopher Ames und Tim Specht. Benjamin Wahl und Andreas Geisenhofer bildeten das zweite Doppel und zeigten eine starke Partie gegen Fabian Hippold/Matthias Pröstler. Mit viel Kampfgeist holten die Schorndorfer das Spiel im fünften Satz mit 11:7.
Den Traum-Doppelauftakt machten Miranda Wilson/Nadine Kuhnert perfekt. In Satz Eins hatten noch Brid Stepper/Jule Keil die Oberhand mit 11:9. Dann wendete sich das Blatt und die Schorndorferinnen holten die folgenden drei Sätze. Im ersten Einzel traf David Kramer auf Christopher Ames, der für den gesundheitlich nicht ganz fitten Tim Specht spielte. David Kramer setzte sich glatt in drei Sätzen durch. Mit 4:0 stand der Sieg nun schon fest. Es kam noch besser. Miranda Wilson revanchierte sich bei Brid Stepper in 3:1 Sätzen für die Niederlage im Hinspiel.
Nur noch ein Sieg aus zwei Spielen fehlte um ganze drei Tabellenpunkte zu ergattern. Das sollte nicht gelingen. Nadine Kuhnert/Benjamin Wahl waren nah dran. Nach einem 11:4-Satzauftakt entglitt beiden aber der Spielzugriff und die folgenden Sätze gingen mit 4:11, 9:11, 13:15 umkämpft weg. Simon Kramer kam gegen Fabian Hippold überhaupt nicht ins Spiel. Endstand 5:2. Der TuS Geretsried war in Top-Besetzung der erwartet schwere Auswärtsgegner. Aus dem erhofften Sieg wurde nichts. Nach Viersatzniederlagen des ersten Doppels und des Frauendoppels sah es schon düster aus. Benjamin Wahl/Andreas Geisenhofer machten dem Team wieder Mut mit einem Dreisatzsieg gegen Noah Gnalian/Samuel Gnalian. David Kramer glich im esten Einzel aus zum 2:2.
Eine Schlüsselpartie war das Fraueneinzel. Miranda Wilson traf auf ihre langjährige Jugendnationalmannschaftskollegin Ann-Kathrin Spöri. Im dritten Satz konnte Miranda Wilson auf 1:2 verkürzen. In Satz Vier holte Ann-Kathrin Spöri das Spiel mit 11:6. Die Nerven behielten Benjamin Wahl/Nadine Kuhnert im Mixed. Nach verlorenem dritten Satz ging die Partie mit 11:5 an das Schorndorfer Mixed.
Drei zu Drei stand es vor der letzten Partie. So umkämpft wie das gesamte Spiel war auch das zweit Männereinzel. Mit 11:2 setzte Simon Kramer ein Ausrufezeichen nach zwei verlorenen Sätzen. Doch Satz Vier und damit das Spiel ging mit 12:10 an Noah Gnalian. Endstand 3:4. Ulrich Kolb

Beuel 2 trotz Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle

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Trotz zweier Niederlagen zeigt sich Beuel2 in bester Laune. Foto: BC Beuel
Die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel musste am Wochenende gleich zwei Heimspiel-Niederlagen einstecken. Trotzdem hält das Team sich weiterhin im Tabellen-Mittelfeld der 2. Badminton-Bundesliga und somit vor den Abstiegsplätzen.
Am Samstag empfingen die Beueler die Mannschaft des Hamburg Horner TV in der Erwin-Kranz-Halle. Gegen den Tabellendritten blieb der Gastgeber weitgehend chancenlos – der Endstand von 1:6 spiegelte am Ende den Spielverlauf gut wieder. Es gab jedoch auch Lichtblicke: So sicherte Moritz Rappen, der erst sein drittes Spiel in der 2. Bundesliga absolvierte, in einem hart umkämpften Einzel nach fünf Sätzen doch noch den Ehrenpunkt für die Beueler Mannschaft. Dennoch blieb die Mannschaft am Ende ohne Punkte für die Gesamtwertung. Am Sonntag ging es für Beuels Zweite erneut zu Hause gegen die Mannschaft der SG EBT Berlin. Wie schon am Vortag unterlag das Team erneut – schrammte diesmal aber nur knapp am Punktgewinn vorbei. Die Spannung in dieser Partie war bis zum letzten Spiel voll da. Nachdem Alicia Molitor das Dameneinzel sowie das Damendoppel mit Annalena Diks für die Beueler entschieden hatte, stand es 2:4. Im letzten Spiel des Tages, dem 2. Herreneinzel, entschied sich nun, ob das Beueler Team durch einen Sieg hier noch einen Punkt holt oder leer ausgeht.
Luis La Rocca bestritt das 2. Herreneinzel gegen Francis Karge. Nach vielen langen Ballwechseln und fünf hart umkämpften Sätzen musste er sich jedoch leider im letzten Satz mit 10:12 geschlagen geben. So blieb die Zweite auch am Sonntag ohne Punkt. Nach diesem Wochenende verbleibt die Beueler Mannschaft auf Platz sieben der Tabelle. Der Abstand auf den Verfolger, die SG EBT Berlin, hat sich allerdings um zwei Punkte auf nun nur noch acht Punkte verringert. Nun gilt es in den letzten drei Spielen der Saison, diesen Abstand zu halten und den Platz in der 2. Liga für nächste Saison zu sichern!
Der nächste Spieltag für die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel findet am Sonntag, 17. März, auswärts beim Tabellenzweiten in Wesel statt.
Lukas Resch

Knapper Sieg für Refrath in Mülheim und toller „Dreier“ gegen Dortelweil

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Jan Colin Völker und Chloe Magee. Foto: Heinz Kelzenberg
Der TV Refrath holt am vorletzten Doppelspieltag der Saison fünf Punkte im Kampf um einen der ersten beiden Tabellenplätze. Diese berechtigen zur direkten Qualifikation für das Final Four am 13. und 14. April in Willich. Im Spiel der beiden Tabellennachbarn der Bundesliga siegte der TV Refrath am späten Samstagnachmittag zunächst gegen den 1. BV Mülheim mit 4:3. Eine knappe Begegnung war erwartet worden und sie wurde richtig knapp. Auf Mülheimer Seite fehlte Tom Wolfenden, der in Österreich zeitgleich im Halbfinale stand und Alexander Roovers. Refrath musste auf Lars Schänzler verzichten.
In den ersten beiden Spielen gewannen die beiden Ex-Nationalspieler Max Schwenger/Raphael Beck in vier Durchgängen und das starke Damendoppel Carla Nelte/Chloe Magee revanchierte sich mit einem Fünfsatz-Erfolg für die Niederlage im Hinspiel. Beim Stand von 2:0 unterlag das 1. Herrendoppel Sam Magee/Jan Colin Völker deutlich und bereits dort wurde klar, dass Sam Magee an diesem Spieltag nicht im Vollbesitz seiner Kräfte sein würde. Sein Bruder Joshua unterlag dem Ukrainer Zavadsky und anschließend sorgte Refraths Nummer Eins, Nhat Nguyen, mit einer spielerisch und mental sehr starken Leistung für die 3:2 Führung.
Anschließend glich Mülheim durch die Niederlage von Chloe Magee wieder aus, so dass das Mixed die Entscheidung über Sieg oder Niederlage bringen musste. Hall/Goliszewski gewannen den ersten Satz deutlich gegen den für Sam Magee eingewechselten Jan Colin Völker und Carla Nelte. Anschließend jedoch stand die Taktik der Refrather und das TVR-Mixed steigerte sich von Ballwechsel zu Ballwechsel und durfte zum Ende des 4. Satzes über den Sieg jubeln. Am Sonntag dann folgte das Heimspiel gegen den SV Fun-Ball Dortelweil, die außer der Malaysierin Yap alle Spieler aufbieten konnten. Auf Refather Seite fehle erneut Lars Schänzler und Sam Magee wurde geschont, um seinen Start bei den German Open nicht zu riskieren.
Die drei Doppel verliefen relativ einseitig. Lediglich im 2. Herrendoppel erfuhren Beck/Schwenger einiges an Gegenwehr, gaben jedoch keinen Satz ab. Die beiden anderen Doppel mit Magee/Nelte und Völker/Nguyen gingen recht deutlich an den TV Refrath. Anschließend unterlag Joshua Magee mit 0:3 und seine Schwester Chloe gewann mit 3:0. Damit stand der Sieg fest und in den beiden folgenden Begegnungen ging es nur noch um den theoretisch möglichen „Dreier“, der durch ein 6:1 eingefahren werden konnte.
Zunächst zeigte der 18-jährige Nhat Nguyen allerfeinstes Badminton. Er konnte seine Leistung vom Vortag noch deutlich steigern und zeigte ein perfektes Einzel gegen den Russen Malkov, immerhin Nummer 61 der Weltrangliste. Nach Nguyens Viersatzsieg ließ das Mixed mit Völker/Nguyen nichts mehr anbrennen und machte ohne Satzverlust den 6:1-Erfolg perfekt. „Spieler des Wochenendes“ war nach Meinung vieler der junge Ire Nguyen, der nach seinem überraschenden Ausscheiden vor drei Tagen in Österreich zwei der hochkarätigsten Spieler der Bundesliga schlagen konnte.
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Durch diese Erfolge ist das Minimalziel der Saison, ein Heimspiel im Playoff Viertelfinale bereits unter Dach und Fach. Und das nächste Ziel, das Erreichen des zweiten Tabellenplatzes zum Ende der Vorrunde, scheint ebenfalls ein Stück realistischer geworden zu sein.

Refrath2: Personalsorgen ließen nur ein Pünktchen zu

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Lukas Mühlhaus und Fabian Eppendorf. Foto: Roswitha Honnef
Der Doppelspieltag in der 2. Bundesliga Nord war personell wahrlich anders geplant. Eigentlich sollten Joshua Magee und Christopher Klauer in den Herreneinzeln und im 1. Doppel auflaufen und dann fielen beide Leistungsträger kurzfristig aus.
Klauer hatte eine schwere Grippe erwischt und Magee musste „hoch“ in Team 1. Da auch Elias Beckmann verletzt ausfiel und die beiden verbleibenden Stammspieler ebenfalls nicht hundertprozentig fit waren, mussten Herren aus den unteren Mannschaften einspringen. Zum wiederholten Mal war dies Lukas Mühlhaus aus Team 3, der am Samstag sein Doppel an der Seite des Bundesliga-Neulings Fabian Eppendorf sogar gewinnen konnte. Eppendorf spielte Sonntag zudem Einzel und machte auch dort eine sehr gute Figur. Sonntags sprang schließlich noch Refraths U19er Corvin Schmitz ein, der jedoch gegen seinen Gegner Aaron Sonnenschein nicht viel ausrichten konnte.
Am Samstag stand nach mehrmonatiger Verletzungspause endlich auch Runa Plützer wieder auf dem Court und gewann prompt ihr Damendoppel an der Seite von Anika Dörr. Diese war auch tags darauf mit Jenny Karnott im Doppel erfolgreich sowie im Dameneinzel. Das fünfte an diesem Wochenende gewonnen Spiel holten sich Denis Nyenhuis und Mark Byerly im 1. Doppel gegen Wesel. In den drei verbleibenden Spielen hofft der TVR auf die Rückkehr von Christopher Klauer und für das letzte Doppelwochenende ist sogar noch einmal Joshua Magee eingeplant.

Enttäuschung bei der Zweitvertretung des 1. BV Mülheim

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Katharina Altenbeck, Foto: Marc Pastoors
Zwei Spiele, zwei Niederlagen. Am Samstag spielte die Mannschaft in Oberhausen gegen die Spvgg Sterkrade Nord und reiste dann in den Norden nach Trittau, um am Sonntag gegen den TSV zu spielen.
Beide Spiele am Wochenende wurden wie erwartet knapp, gingen allerdings diesmal mit 3:4 gegen die Zweitvertretung des BVM aus. „Irgendwie war die Luft raus und wir konnten nicht das geben, was wir uns vorgenommen haben“, sprach Jonathan Rathke nach dem Wochenende. So konnte der BVM 2 zwar zwei Punkte mitnehmen, war jedoch nicht zufrieden. Die Ergebnisse entsprachen nicht den Erwartungen an das Wochenende. Jetzt stehen drei Wochen Spielpause bevor, in denen sich die Mannschaft auf die letzten beiden Spiele vorbereiten wird, um zum Abschluss der Saison noch einmal alles geben zu können.
Am 17.3. findet dann das Spiel gegen Tabellenführer Hohenlimburg statt, den man ordentlich ärgern möchte. Zum Saisonende gibt es am 23./24.3. noch mal einen Doppelspieltag, an dem der BVM 2 in Bonn auf den BC Beuel und in der heimischen Innogyhalle auf den Horner TV aus Hamburg trifft. Melanie Sufryd

Geretsried nicht mehr Letzter

Nachdem der TuS Geretsried wieder auf den letzten Platz der Tabelle gerutscht war, war es wichtig, möglichst oft zu Punkten zu kommen.
Allerdings Stand an diesem Heimspieltag mit der SG Schorndorf kein leichter Gegner vor der Tür, denn sie belegten aktuell den dritten Platz in der 2. Bundesliga Süd. Somit wurde das Ziel gesetzt, einen Punkt aus der Begegnung mitzunehmen und selbst das wäre schon ein sehr großer Erfolg für die Geretsrieder gewesen, nachdem im Hinspiel in Schorndorf eine 7:0 Niederlage eingefahren wurde. Doch nach dem Damendoppel und dem ersten Herrendoppel ging der TuS gleich mit 2:0 in Führung. Dass man zwei Doppel holte, ist bisher in dieser Saison noch nicht passiert und somit war auch das Ziel zu punkten näher gerückt. Leider gingen das zweite Herrendoppel und das erste Herreneinzel im Anschluss an die SG Schorndorf und somit stand es 2:2.
Das Dameneinzel ging wieder an Geretsried und das Mixed an die Schorndorfer und es stand vor dem letzten und entscheidenden Spiel 3:3. Angefeuert von den Fans konnte Geretsried das Herreneinzel holen und mit einem 4:3 Sieg zwei Punkte einfahren. Damit verlassen die Geretsrieder wieder den letzten Tabellen Platz. Das Spiel der Geretsrieder ist am 02.03.2019 in Marktheidenfeld.