Monat: März 2019

Beuels Zweite sichert den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga

Mit einem Paukenschlag verabschiedet sich die junge Truppe des 1. BC Beuel aus dieser Saison. Mit großem Einsatz, viel Schweiß und Herzblut sowie enormer Unterstützung von den Rängen gelang es der eingeschweißten Truppe am letzten Doppelspieltag, drei Punkte für die Tabelle zu sammeln und somit das Thema Abstieg weit von sich wegzuschieben.
Am Samstagabend begann die Punktejagd vor heimischem Publikum gegen die Reserve des 1. BV Mühlheim. Souverän gelang es dem dynamischen Duo Marvin Datko und Tim Fischer, das 1. Herrendoppel ohne Satzverlust für sich zu entscheiden. Unwissenderweise sollten sie damit den Startschuss für einen erfolgreichen Doppelspieltag setzen. Lennart Konder machte es ihnen im 1. Herreneinzel nach und ließ seinem Gegner mit 11:7, 11:4 und 11:1 nicht den Hauch einer Chance.
Nach hartem Kampf und toller Leistung mussten sich Annalena Diks und Katja Holenz im Damendoppel ihren Gegnerinnen geschlagen geben, doch gleichzeitig zeigten Asher Richardson und Luis La Rocca auf dem Nachbarfeld eine couragierte Leistung. Trotz eines Satzrückstandes von 0:2 drehte die erfahrene Paarung das Spiel zu ihren Gunsten und konnte in einem spannenden Schlussspurt den entscheidenden 5. Satz mit 11:9 für sich entscheiden.
Auf der Welle des Erfolges schwammen im Anschluss sowohl das Mixed mit Tim Fischer und Annalena Diks als auch das 2. Herreneinzel mit Moritz Rappen mit. Beide Spiele gewannen die Beueler problemlos in je drei Sätzen. Nach einer umkämpften Partie im Dameneinzel, in der Anke Fastenau der Drittplatzierten bei den Deutschen Meisterschaften, Katharina Altenbeck, unterlag, war der Endstand von 5:2 und somit der Sieg für die Gelb-Schwarzen besiegelt. Mit den zwei am Samstagabend eingefahrenen Punkten war der Abstieg bereits abgewendet, dennoch war die Mannschaft am Sonntagmorgen gegen den Lokalrivalen vom TV Refrath hochmotiviert, die prestigeträchtige Begegnung für sich zu entscheiden. Erstmals wurde mit der Partie ein Spiel der 2. Mannschaft live auf sportdeutschland.tv übertragen und kann auch im Nachhinein noch in voller Länge auf der Plattform angeschaut werden.
Der Spieltag begann direkt mit einem Krimi über fünf Sätze im 1. Herrendoppel. Die ganze Erwin-Kranz-Halle hielt beim Zwischenstand von 10:10 im Entscheidungssatz den Atem an, doch am Ende hatten der Ex-Beueler Christopher Klauer und Elias Beckmann das glücklichere Händchen und holten somit den ersten Punkt für die Gäste aus dem bergischen Land. Ebenso mussten sich Annalena Diks und Alicia Molitor im Damendoppel ihren Widersacherinnen nach vielen langen, umkämpften Ballwechseln und einer tollen Leistung über vier Sätze geschlagen geben. Im 2. Herrendoppel hielten Asher Richardson und Luis La Rocca mit spektakulären Verteidigungsschlägen den Ball gut im Spiel und konnten nach drei konzentrierten Sätzen auf 1:2 in der Gesamtwertung verkürzen.
Das Spiel des Tages lieferte im Anschluss Lennart Konder ab, der mit der gelben Wand im Rücken Christopher Klauer in fünf starken Sätzen in die Knie zwang. Gleichzeitig spielte Alicia Molitor im Dameneinzel mutig auf, musste sich am Ende aber nach vier knappen Sätzen ihrer Gegnerin Anika Dörr geschlagen geben.
Nachdem das Erfolgs-Mixed Annalena Diks und Tim Fischer der Paarung aus Refrath keine Chance ließ, hieß es also 3:3. Somit lag es an Moritz Rappen im 2. Herreneinzel, den Derbysieg perfekt zu machen. Jedoch hatte sein Gegenüber – Corvin Schmitz – andere Pläne. Enorm spannende und schnelle Ballwechsel, viele Führungswechsel und eine laute Beueler Bank sorgten für eine elektrisierende Stimmung in der Halle. Am Ende konnte sich der Refrather mit 11:9 im Entscheidungssatz durchsetzen.
Somit musste sich die junge Beueler Truppe um Asher Richardson den Rivalen vom TVR mit 3:4 geschlagen geben. Dennoch zufrieden zeigte sich der Neuseeländer nach dem Spiel: „Die letzten zwei Spiele haben gezeigt, wie gut wir als Mannschaft funktionieren. Einmal knapp gewonnen, einmal knapp verloren, aber unabhängig vom Ergebnis feuern wir uns als Team in jedem Spiel bis zum Schluss an.“
Nach einer aufregenden Saison mit vielen Höhen und Tiefen beendet die Zweite die Saison auf dem gesicherten 7. Platz und darf somit auch in der nächsten Spielzeit in der zweithöchsten deutschen Badmintonliga aufschlagen. Das Spiel vom Sonntag können Sie nachträglich auf Sportdeutschland.tv anschauen: https://sportdeutschland.tv/bwf-welttour/ii-re-live-2-bundesliga-nord-1-bc-beuel-vs-tv?autoplay=true Luis La Rocca

Gemischte Gefühle mit perfektem Ende – TVR ist beim Final Four dabei!

chloe-magee-und-carla-nelte-foto-andre-jahnke

Chloe Magee und Carla Nelte. Foto: Andre Jahnke
Nach 2017 und 2018 hat sich der TV Refrath zum dritten Mal in Folge für das Final Four qualifiziert. Dieses Kunststück gelang durch den 2. Tabellenplatz in der Abschlusstabelle der Bundesliga. Die Deutsche Meisterschaft wird nun am 13./14.4. in Willich ausgespielt.
Das sehr ereignisreiche letzte Spielwochenende begann am Freitag mit einem der spannendsten Matches der Saison. Der Endstand von 3:4 gegen den Nachbarn 1. BC Beuel spiegelt dies auch auf dem Papier wider. Über 200 begeisterte Zuschauer sahen zunächst einen ungefährdeten 3:0 Sieg des Damendoppels Carla Nelte/Chloe Magee, die sich damit eindrucksvoll für ihre Hinspielniederlage revanchierten. Auf dem Nebenfeld taten sich Jan Colin Völker/Sam Magee gegen Briggs/Hess schwer und gaben den fünften Durchgang unglücklich ab.
Das ungeschriebene Gesetz, dass sich unglückliche Niederlagen mit glücklichen Siegen die Waage halten, galt zunächst weiterhin, als Max Schwenger und Raphael Beck durch einen vor allem imposanten fünften Satz das Match gegen Weißkirchen/Resch gewinnen konnten. Es folgte ein deutlicher Sieg von Vivien Sándorházi im Dameneinzel und anschließend die beiden Herreneinzel, in denen jedoch nicht Nhat Nguyen und Lars Schänzler zur Verfügung standen, sondern Joshua Magee und Raphael Beck. Beide machten ihre Sache extrem gut. Magee unterlag in seinem letzten Heimspiel für den TV Refrath dem Malaysier Goh erst im fünften Durchgang. Beck holte gegen den Deutschen Meister Weißkirchen einen Satz, spielte über lange Phasen gut mit, war in den beiden letzten dann jedoch chancenlos.
Schnell war aus der 3:1-Führung ein 3:3 geworden und das Mixed entschied einmal mehr über Sieg oder Niederlage. Leider erwischten Magee/Nelte nicht ihren besten Tag und verloren gegen die Beueler Paarung, in der vor allem Hannah Pohl ein sehr gutes Spiel machte. Diesen zehnten Geburtstag in der 1. Bundesliga hatte sich der TVR wahrlich anders vorgestellt, doch nach dem ein oder anderen gemeinsamen Getränk auch mit Spielern und Trainern der „ersten Stunde“, kehrte wieder Optimismus ein. Nun mussten die „richtigen“ Personalentscheidungen getroffen werden. Nhat Nguyen wurde nach seinem Aus im Viertelfinale von Orleans eingeflogen und Chloe Magees geplante Rückreise am Samstag geändert, sie sollte mit nach Freystadt.
Dass parallel Mülheim gegen Schlusslicht Wittorf patzte spielte dem TVR natürlich in die Karten, doch man war darauf aus, selbst die Punkte zum Absichern des zweiten. Tabellenplatzes zu holen. Dies war schon deshalb wichtig, weil in einem möglichen Viertelfinale nicht Refraths bestes Team zur Verfügung gestanden hätte – anders als beim Final Four. In Freystadt schließlich sahen die 200 Zuschauer zunächst ein hochklassiges Damendoppel, in dem Magee/Nelte zeigten, warum sie zu den besten Doppeln der Liga gehören. Die Herrendoppel Völker/Nguyen (3:2) und Beck/Schwenger (3:0) sorgten schließlich für einen beruhigenden 3:0 Vorsprung vor den Einzeln. Nhat Nguyen erwischte nicht seinen besten Tag und unterlag dem Indonesier Hadmadi 1:3, während parallel Vivien Sándorházi gegen die aktuell beste Einzeldame der Liga (Kuuba, 12:1-Siege) ein tolles Spiel machte aber leider keinen Satz gewinnen konnte. Schließlich endete die Begegnung mit einem hart erkämpften Mixederfolg für Völker/Nelte und einem deutlichen Sieg von Joshua Magee im zweiten. Herreneinzel.
Am Ende stand ein 5:2 Erfolg auf der Ergebnistafel und der TV Refrath hatte sich frühzeitig für das Final Four qualifiziert.

Refrath 2 sichert sich Platz fünf

anika-doerr-und-runapluetzer-foto-roswitha-honnef

Anika Dörr und Runa Plützer. Foto: Roswitha Honnef
Zunächst stand der letzte Doppelspieltag in der 2.Bundesliga unter keinen besonders guten Stern. Der Ausfall von Joshua Magee (hoch in Team 1), der urlaubsbedingte Ausfall von Mark Byerly sowie berufliche und private Verpflichtungen bei Denis Nyenhuis und Jenny Karnott in je einem Spiel dämpften den TVR-Optimismus, etwas Zählbares aus dem Wochenende mitzunehmen.
Doch am Ende waren es sogar zwei Zähler und Platz 5 in der Abschlusstabelle vor den „Bundesliga-Reserveteams“ aus Mülheim und Beuel, nur einen Zähler hinter Trittau 2. Fazit: Saisonziel erreicht!! Ohne große Chancen zu punkten, spielte das Team um Christopher Klauer, Denis Nyenhuis und Anika Dörr am Samstag gegen den starken Tabellenführer aus Hohenlimburg und kam mit 1:6 unter die Räder. Die Youngsters Elias Beckmann, Fritz Binus und Runa Plützer konnten leider keinen Punkt beisteuern, lediglich Anika Dörr bezwang die irische Nationalspielerin Darragh.
Eher auf Augenhöhe verlaufen sollte hingegen die Auswärtsbegegnung bei Beuel 2. Ohne Nyenhuis, Binus und Plützer, dafür mit Christoph Offermann, Corvin Schmitz und Janice Kaulitzky reiste man nach Bonn und traf auf einen Gegner, der aus dem Vollen schöpfen konnte. Erneut war es Anika Dörr, die diesmal sogar zwei Punkte beisteuern konnte, nämlich im Einzel und in einem bärenstarken Doppel mit Janice Kaulitzky. Während die Begegnungen im 2. Herrendoppel und im Mixed eher deutlich an Bonn gingen, gab es drei Matches, die über fünf lange Sätze gespielt wurden.
In einem tollen 1.Herrendoppel nutzten Christopher Klauer / Elias Beckmann ihre Chance zum zweiten gemeinsamen Saisonsieg mit 12:10 im Entscheidungssatz. Ähnlich knapp unterlag Christopher Klauer im 1. Herreneinzel und ebenso spannend verlief das Match zwischen dem erst 17-jährigen Corvin Schmitz und seinem Gegner Moritz Rappen. Erfreulich, dass Schmitz am Ende aufgrund seiner Nervenstärke nicht nur das Spiel in 5 Sätzen nach Hause brachte, sondern damit auch den Siegpunkt für sein Team in der 2. Bundesliga holte.
Das angestrebte Ziel, die Saison in der oberen Tabellenhälfte zu beenden, wurde wie im letzten Jahr als Tabellenfünfter erreicht.

Hauptrunden-Meister! Noch zwei Schritte bis zum neunten Titel

1-bc-bischmisheim-sv-funball-dortelweil-badminton-saarbruecken-sonntag-13-01-2019-foto-thomas-wieck
1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim gewinnt seine abschließenden Heimauftritte klar und reist als Erster zum Final-Four-Turnier
Am Ende ließen die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim keinerlei Zweifel mehr aufkommen: Der amtierende Meister löste seine beiden Heimaufgaben am letzten Doppelspieltag der regulären Bundesliga-Saison in souveräner Manier, bezwang am Samstag in der heimischen Joachim-Deckarm-Halle zunächst den TSV Trittau mit 6:1 und ließ dem tags darauf an gleicher Stelle einen noch klareren 7:0-Erfolg über Blau-Weiß Wittorf aus Neumünster folgen. Durch die Saisonsiege 14 und 15 beschließt der BCB die Hauptrunde mit 40 Punkten als souveräner Sieger und löste neben dem Tabellenzweiten TV Refrath (34 Punkte) das direkte Ticket für das Finalturnier um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft am 13. und 14. April im nordrhein-westfälischen Willich.
Auf wen der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim dort in seinem Halbfinale treffen wird, entscheidet sich in den nun folgenden Playoff-Viertelfinalpartien der Teams auf den Bundesliga-Rängen drei bis sechs. Dabei bekommt es der Dritte der Hauptrunde, der 1. BV Mülheim, mit dem Sechsten TSV Freystadt zu tun. Im anderen Viertelfinale empfängt der 1. BC Beuel als Vierter den fünftplatzierten SC Union Lüdinghausen. Der BCB trifft dann auf denjenigen Halbfinal-Qualifikanten, der in der regulären Bundesliga-Runde am schlechtesten platziert war. Bischmisheims Nationalspieler Marvin Seidel weiß: „Wir müssen so oder so in jedem Spiel eine gute Leistung zeigen.“ Egal, wer nun der Gegner wird. Generell blickt der 23-Jährige dem Endspurt der Mission „neunter Titelgewinn“ optimistisch entgegen: „Ich bin guter Dinge, dass wir das schaffen und den Titel verteidigen können“, sagt Seidel. Er bestritt am finalen Bundesliga-Wochenende drei Partien, zwei mit Michael Fuchs im Herrendoppel, dazu am Sonntag das Mixed mit Isabel Herttrich – und gab dabei nicht mal einen Satz ab.
Zum Auftakt gegen Trittau mussten Fuchs und Seidel beim 11:7, 13:11 und 11:3 über David Jones/Matthew Clare nur im zweiten Durchgang zittern. Ebenfalls glatte Siege feierten Luise Heim im Dameneinzel beim 11:3, 11:5, 11:6 über Priskila Siahaya und das gemischte Doppel mit Herttrich und Ruben Jille, die Clare und Fee Teng Liew 11:3, 11:5, 11:4 bezwangen. Vier Durchgänge benötigte das zweite Herrendoppel mit Peter Käsbauer und Jille bei ihrem 11:8, 11:7, 10:12 und 11:9 über Nikolaj Persson und Ary Trisnanto. Ebenso Dieter Domke im zweiten Herreneinzel gegen David Jones, den er nach verlorenem ersten Satz mit 8:11, 11:2, 13:11 und 11:7 abblitzen ließ. Einen Krimi über fünf Sätze lieferten sich derweil Luka Wraber und Trittaus Ungar Gergely Krausz, der den BCB-Österreicher mit 9:11, 11:7, 6:11, 11:7 und 11:9 letztlich vorne sah. Somit musste nur das Damendoppel mit Herttrich und Olga Roj (geb. Konon) gegen Kilasu Ostermeyer und Fee Teng Liew beim 9:11, 4:11 und 14:15 einen Punkte abgeben.
Diesen Fauxpas sollte das BCB-Damenduo dann am Folgetag gegen Wittorf begradigen: Mit einem nie gefährdeten 11:8, 11:8, 11:2-Erfolg über Stine Küspert und Victoria Williams steuerten Herttrich/Roj den zweiten Punkt gegen die Gäste aus Neumünster bei. Zuvor hatten die Zuschauer im Herrendoppel eine nicht alltägliche und eigentlich unfassbare Szene zu sehen bekommen. Altmeister Michael Fuchs tauschte mitten im Ballwechsel seinen Schläger, weil die Bespannung gerissen war – das Ganze im Bruchteil einer Sekunde und zudem erfolgreich, denn nach dem Griff zum neuen Racket kehrte er blitzschnell ans Netz zurück und machte mit seinem Volley den Punkt. Am Ende siegten Fuchs und Seidel 11:7, 11:7 und 12:10 gegen Gregory Mairs und Bjarne Geiss. Seidel gewann später noch das Mixed mit Herttrich gegen Mairs/Williams glatt in drei Durchgängen mit 11:7 und zwei Mal 11:8. Zuvor hatten Käsbauer/Jille (9:11, 11:5, 11:4, 11:9 gegen Lucas Bednorsch/Vitaly Durkin), Luka Wraber (11:13, 11:5, 14:12 und 11:5 über Bednorsch) und Luise Heim mit ihrem Viersatzerfolg über Küspert, die sie 11:9, 8:11, 11:7, 11:6 bezwang, die Basis für die Optimal-Ausbeute von drei Zählern (bei 6:1 oder 7:0) gelegt. Dieter Domke lieferte sich daraufhin zum Abschluss eine regelrechte Badminton-Schlacht mit Rafal Hawel, aus der der 32-jährige BCB-Routinier schließlich unter großem Jubel mit 14:12, 7:11, 11:6, 6:11 und 15:14 als Sieger hervorging.
Das soll dann auch beim Final-Four-Turnier in knapp drei Wochen in Willich der Fall sein: Dort möchte der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim seinen Erfolg aus dem Vorjahr, als die Saarländer im Finale in eigener Halle mit einem 4:1-Erfolg über den TV Refrath ihren achten Mannschaftsmeistertitel einfahren konnten, unbedingt wiederholen. Nach dieser starken Bundesliga-Hauptrunde reist der BCB nicht nur als Titelverteidiger, sondern auch als großer Favorit nach Nordrhein-Westfalen. dbe

Schorndorf bringt Geschenk zum Jubiläum mit

die-schorndorfer-mannschaft-feiert-den-dritten-tabellenplatz-und-die-qualifikation-zur-aufstiegsrunde-foto-ulrich-kolb
Die Schorndorfer Mannschaft feiert den dritten Tabellenplatz und die Qualifikation zur Aufstiegsrunde. Foto: Ulrich Kolb
Schorndorf hat mit Siegen gegen den TV Dillingen (5:2) und den SV GutsMuths Jena (6:1) das Ticket zur Aufstiegsrunde gelöst. Damit setzen die Daimlerstädter zum 50jährigen Abteilungsjubiläum einen neuen sportlichen Meilenstein.
Die SG Schorndorf feierte sich nach dem 6:1-Sieg gegen den SV GutsMuths Jena. Wenn kein Nordverein zur Relegation meldet, trifft die SG am 13. und 14. April in München auf den TSV Neuhausen-Nymphenburg und den Vorletzten der 1. Bundesliga. Dieses historische Chance erkämpfte sich die Schorndorfer Mannschaft mit zwei starken Heimauftritten gegen den TV Dillingen und den SV GutsMuths Jena.
Gegen den TV Dillingen kam die SG hervorragend in die Partie. David Kramer/Benjamin Wahl holten das 1. Doppel glatt in drei Sätzen. Alan Erben/Marco Weese setzten sich im fünften Satz knapp mit 11:9 gegen Tobias Güttinger/Michael Teuber durch. Und das Doppel Nadine Kuhnert/Jennifer Löwenstein erhöhte auf 3:0 in vier Sätzen mit 11:9, 11:13, 11:7, 11:8. Zwei glatte Siege durch David Kramer und Miranda Wilson in den Einzeln sorgten für die Entscheidung und einen 5:0-Zwischenstand. Der sechste Punkt, welcher volle drei Zähler für die Tabelle gebracht hätte, wollte aber nicht glücken.
Sowohl Benjamin Wahl/Miranda Wilson im Mixed als auch Simon Kramer im zweiten Einzel brachten ihre Gegner nicht in Bedrängnis. Um die Qualifikation zur Aufstiegsrunde aus eigener Kraft zu schaffen, mussten gegen den SV GutsMuths Jena mindestens drei Partien gewonnen werden.
Nadine Kuhnert/Jennifer Löwenstein entglitt ihre Partie nach einem 15:14: Maria Kuse/Laura Adam holten den Sieg mit 11:8, 11:5, 11:2.
Zur Schlüsselpartie des Spiels wurde das erste Männerdoppel. David Kramer/Benjamin Wahl gelang es gegen Julian Voigt/Johann Höflitz immer wieder Rückstände aufzuholen und in einer dramatischen Partie den Entscheidungssatz zu erzwingen. Mit einem umjubelten 11:8 ging der Sieg an David Kramer/Benjamin Wahl. Das gab dem Team einen Motivationsschub.
Marco Weese/Alan Erben gaben zwar den dritten Satz mit 8:11 ab und konnten dann aber den Sack mit 11:8 zumachen. Weitere starke Auftritte folgten in den Einzeln. David Kramer setzte sich glatt in drei Sätzen gegen Johann Höflitz durch und Miranda Wilson spielte gegen Laura Adam ebenfalls hochkonzentriert und punktete 11:7, 11:9, 11:2.
DVERTISER: GearBest DE from awin.com -->
Damit war der Sieg bei einem Zwischenstand von 4:1 unter Dach und Fach. Simon Kramer setzte im zweiten Einzel einen obendrauf in vier Sätzen gegen Julian Voigt. Nach dem abschließenden Fünfsatzsieg von Miranda Wilson/Alan Erben im Mixed war die SG Party dann nicht mehr aufzuhalten. Ulrich Kolb

Jena mit zumindest einer Überraschung zum Saisonabschluss

maria-kuse-li-und-laura-adam-im-damendoppel-foto-steffen-nichterlein
Maria Kuse (li) und Laura Adam im Damendoppel. Foto: Steffen Nichterlein
Der SV GutsMuths Jena hatte zum Saisonabschluss ein schweres Wochenende erwischt. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TSV Nymphenburg-Neuhausen und die Tabellendritten der SG Schorndorf standen am Ende zwei Niederlagen zu Buche- und trotzdem gab es eine dicke Überraschung. Nachdem die Jenaer zuletzt als einzige Mannschaft, abgesehen von eben jenen Münchener Tabellenführern, den Bischmisheimer BC schlagen konnten, waren sie am Samstag die einzige Mannschaft überhaupt, die mit einem Punkt aus der Begegnung gegen die Nymphenburger herausgehen konnte. Zwar wurden hier vier Spiele klar in drei Sätzen verloren, doch mit großem Ehrgeiz konnte das Damendoppel um Maria Kuse und Laura Adam, das Mixed mit Julian Voigt und Maria Kuse, sowie das zweite Herrendoppel mit Pit Hofmann und Moritz Predel punkten. Letztere fügten dem Münchener Spitzenspieler, dem Israeli Zilberman, in fünf knappen Sätzen seine erste Saisonniederlage zu.
Gegen die SG Schorndorf gab es dann am Sonntag eine etwas andere Überraschung. Mit 6-1 gewannen die Heimstarken Baden-Württemberger vor lautstarker Kulisse und schafften damit für den Einzug in die Aufstiegsrunde zur ersten Bundesliga. Die Jenaer konnten dabei nicht an die Leistungen des Vortages anschließen und zollten auch einem kleinem Experiment Tribut: Julian und Moritz tauschten ihre Plätze, so dass Julian sein erstes Einzel in der 2. Bundesliga bestritt und Moritz sein erstes Mixed, an der Seite von Maria. Beide schlugen sich achtbar, am Ende passte es jedoch der Heimmannschaft besser in die Karten. Einzig Maria und Laura fanden im Damendoppel den starken Rhythmus ihrer letzten Spiele und sorgten für den Ehrenpunkt aus Jenaer Sicht.
Auch wenn das Ergebnis am Ende nicht in der Höhe hätte ausfallen müssen, hätte es an der Tabelle nichts geändert. Der SV GutsMuths beendet seine zweite Zweitligasaison nach 18 Spielen mit 9 Siegen und 9 Niederlagen auf Platz fünf und kann auf eine spannende und insgesamt erfolgreiche Saison zurückblicken. Für die nächste Saison steht ein großer Umbruch bevor, es wird viele personelle Veränderungen geben. Spannende Zeiten also, und doch freuen wir uns schon jetzt, wenn es im September mit der kommenden Spielzeit weitergeht, für die zweimalige Jenaer Mannschaft des Jahres!
Bis dahin läuft die Suche nach Sponsoren auf Hochtouren, da diese für den weiteren Spielbetrieb essentiell sind. Moritz Predel

Beuels Erste beendet die Hauptrunde als Vierter

Die erste Mannschaft des 1. BC Beuel hat die Hauptrunde in der Badminton-Bundesliga als Vierter beendet. Damit sicherten sich die Gelb-Schwarzen zugleich das Heimrecht im Play-off Viertelfinale, das am 9. April um 19 Uhr in der ErwinKranz-Halle gegen den SC Union Lüdinghausen stattfinden wird.
Am letzten Doppelspieltag der Saison trat die Erste zweimal auswärts an. Zunächst gelang am Freitagabend ein 4:3-Erfolg beim TV Refrath. Zwei Tage später folgte eine deutliche 1:6-Niederlage gegen den 1. BC Wipperfeld. Heiß umkämpft war das Lokalderby zwischen den Dauerrivalen aus Refrath und Beuel. Vier der sieben Spiele gingen über die volle Distanz von fünf Sätzen. So auch das 1. Herrendoppel zwischen Peter Briggs und Daniel Hess sowie Sam Magee und Jan Colin Völker. Am Ende hatten die Beueler das bessere Ende für sich und gewannen 8:11, 11:8, 4:11, 11:6, 11:8.
Unterdessen ging das Damendoppel an die Gastgeber. Lisa Kaminski und Hannah Pohl unterlagen Carla Nelte und Chloe Magee 11:13, 3:11, 3:11. Auch Max Weißkirchen und Lukas Resch verloren im 2. Herrendoppel gegen Raphael Beck und Max Schwenger. Nach fünf Sätzen hieß es 11:7, 5:11, 11:8, 9:11, 5:11. Schwer tat sich Goh Giap Chin im 1. Herreneinzel gegen Joshua Magee. Am Ende reichte es dennoch für den nächsten Punkt mit 11:6, 11:7, 9:11, 6:11, 11:3. Parallel unterlag Lisa Kaminski im Dameneinzel gegen Vivian Sandorhazi 5:11, 1:11, 8:11.
Nach einem 15:13, 7:11, 11:6, 3:11-Erfolg von Max Weißkirchen über Raphael Beck im 2. Herreneinzel musste das Mixed die Entscheidung bringen. Hannah Pohl und Peter Briggs zeigten gegen Sam Magee und Carla Nelte eine starke Leistung und bescherten den Beuelern mit ihrem 7:11, 11:6, 10:12 11:9, 11:9 den Derbysieg.
Im letzten Spiel der Hauptrunde ging die Reise für die Erste nur unwesentlich weiter als zwei Tage zuvor. Beim 1. BC Wipperfeld weniger erfreulich. „Gegen Refrath haben wir einige Spiele knapp gewonnen, in Wipperfeld lief es genau anders herum“, zog Beuels Teammanager Maximilian Schneider das Fazit. Andreas Kruse

Titelverteidiger Bischmisheim und Ex-Meister Refrath direkt fürs Final-Four qualifiziert

1-bc-bischmisheim-sv-funball-dortelweil-badminton-saarbruecken-sonntag-13-01-2019-foto-thomas-weck
1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Die Punktspielrunde 2018/2019 in der 1. Badminton-Bundesliga ist beendet, die Teilnehmer am Final-Four und an den Play-off-Viertelfinalspielen stehen somit fest. Als Tabellenerster mit 40 Punkten qualifizierte sich am Sonntag (24. März) der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim I (Badminton-Landesverband Saarland) souverän für die Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2019, die am Wochenende 13./14. April in Willich (Nordrhein-Westfalen) ausgetragen wird.
[resads-adspot id="21"]
Neben dem Titelverteidiger, der 2018 zum insgesamt achten Mal den Riegel-Pokal für den besten Verein der Saison in Empfang nehmen durfte, löste der TV Refrath I (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) das Ticket für das Abschluss-Turnier direkt. Als Tabellenzweiter (34 Punkte) steht der Deutsche Mannschaftsmeister von 2017 ebenfalls automatisch im Final-Four.
Die vier Vereine auf den Tabellenplätzen drei bis sechs haben die Chance, sich im Rahmen von Play-off-Viertelfinalspielen einen Startplatz in Willich zu sichern. Gemäß der Regularien ermitteln somit der 1. BV Mülheim I (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) als Tabellendritter (32 Punkte) in einer Begegnung mit dem sechstplatzierten TSV Freystadt (Badminton-Landesverband Bayern; 21 Punkte) und der viertplatzierte 1. BC Beuel I (26 Punkte) in einer Partie gegen den fünftplatzierten SC Union Lüdinghausen (beide Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen; 25 Punkte) die weiteren beiden Teilnehmer am Final-Four.
[resads-adspot id="22"]
Die Viertelfinalspiele sind laut Terminplan des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) für Dienstag, den 9. April vorgesehen. Heimrecht hat dabei die in der Schlusstabelle der Punktspielrunde jeweils höher platzierte Mannschaft. Folglich dürfen der 1. BV Mülheim und der 1. BC Beuel vor eigenem Publikum antreten.
Dortelweil steigt ab, Wittorf bestreitet die Aufstiegsrunde Den Gang zurück in die 2. Bundesliga – in dem Fall in die Süd-Staffel – muss der SV Fun-Ball Dortelweil I (15 Punkte) antreten. Das Team aus dem BadmintonLandesverband Hessen belegt in der Abschlusstabelle der Punktspielrunde den zehnten und damit letzten Rang, was gleichbedeutend mit dem direkten Abstieg ist.
[resads-adspot id="20"]
Dies hat auch Auswirkungen auf die Zweitvertretung des SV Fun-Ball Dortelweil, welche in der Saison 2018/2019 erstmalig in der 2. Bundesliga Süd aufschlug: Da (u. a.) in der zweithöchsten deutschen Spielklasse kein Verein mit zwei Teams vertreten sein darf, muss die 2. Mannschaft in die Regionalliga (Mitte) zurückkehren, obwohl sie als Tabellensiebter (21 Punkte) den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Süd schaffte.
Dagegen ist Blau-Weiss Wittorf (Badminton-Landesverband Schleswig-Holstein; 16 Punkte) als Tabellenneunter der Eliteklasse gefordert, um den Verbleib im Badminton-Oberhaus zu spielen: Der Verein, der 2018/2019 seine Erstligapremiere feierte, bestreitet am 13./14. April – und damit zeitlich parallel zum Final-Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft – in München die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga.
[resads-adspot id="13"]
Gegner der Norddeutschen sind dabei ausnahmsweise zwei Vertreter aus der 2. Bundesliga Süd: Neben dem überragenden Meister TSV Neuhausen-Nymphenburg (Badminton-Landesverband Bayern; 48 Punkte) darf die SG Schorndorf (28 Punkte) an dem zweitägigen Turnier teilnehmen. Die Mannschaft aus dem Badminton-Landesverband Baden-Württemberg belegte zwar „nur“ Tabellenrang drei in der Süd-Staffel. Da jedoch die teilnahmeberechtigten Vereine aus der 2. Bundesliga Nord auf einen Start bei der Aufstiegsrunde verzichteten, ging das Teilnahmerecht auf die entsprechenden Vereine in der Süd-Staffel über. Dabei ist es dem Tabellenzweiten im Süden, dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim II (Badminton-Landesverband Saarland; 35 Punkte), nicht gestattet, bei dem Turnier anzutreten, da seine Spitzenmannschaft bereits im Badminton-Oberhaus vertreten ist und er folglich nicht aufsteigen dürfte.
[resads-adspot id="26"]
Weitere Informationen Die Plätze sieben und acht belegten im Rahmen der Punktspielrunde in der 1. Bundesliga der 1. BC Wipperfeld (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen; 20 Punkte) und der TSV Trittau (Badminton-Landesverband Hamburg; 18 Punkte).
Alle Ergebnisse der Punktspielrunde 2018/2019 sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „Bundesligen 2018/19“) erhältlich.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Mission Titelverteidigung biegt auf Zielgerade ein

1-bc-bischmisheim-sv-funball-dortelweil-badminton-saarbruecken-sonntag-13-10-19
1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Primus 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim will Platz eins in den zwei finalen Heimspielen verteidigen und fiebert dem Final Four bereits entgegen
„Absichern und einspielen“ – das ist das Motto der Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim für den abschließenden Doppelauftritt in der Hauptrunde der 1. Bundesliga. Der amtierende Meister und Tabellenführer geht mit drei Zählern Vorsprung auf den Tabellenzweiten TV Refrath in seine letzten beiden Partien vor Heimpublikum, in denen am Samstag um 18 Uhr zunächst der TSV Trittau und tags darauf um 15 Uhr Blau-Weiß Wittorf aus Neumünster warten. Seinen Vorsprung möchte sich der BCB zum Abschluss selbstredend nicht mehr nehmen lassen und die reguläre Bundesliga-Saison unbedingt als Tabellenerster abschließen. Zugleich richtet sich der Blick bei den Saarländern bereits verstärkt auf das Final-Four-Turnier um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft, das am 13. und 14. April in Willich in Nordrhein-Westfalen über die Bühne gehen wird. Dort peilt der BCB erneut den Titelgewinn an, die beiden abschließenden Bundesliga-Einsätze werden den Saarbrückern daher auch nochmal als letzter Gradmesser für das Unternehmen Titelverteidigung dienen.
Das Hinspiel beim TSV Trittau hatte der BCB im vergangenen November klar mit 6:1 für sich entschieden. Damals bestritt auch Joachim Persson zwei Partien für das gegnerische Team aus Schleswig-Holstein. Der 35-jährige Däne, der bis ins Juniorenalter für Deutschland startete, wurde nun am vergangenen Donnerstag vom Badminton-Weltverband BWF für 18 Monate aus dem Verkehr gezogen: wegen Beteiligung an Wett- und Spielmanipulationen. Persson habe „die Regeln im Kampf gegen illegale Sportwetten und Spielabsprachen verletzt“, heißt es in einer Darstellung des Weltverbands. Der Betroffene selbst, der wegen einer Verletzung aktuell gar nicht einsatzfähig ist, sieht sich zu Unrecht belangt. Persson gab an, er habe mit dem Wetten auf Badminton-Spiele aufgehört, seit das im Jahr 2016 für Badminton-Spieler generell verboten worden war. Im Hinspiel war er sowohl im Herrendoppel als auch im Herreneinzel eingesetzt worden. An der Seite von Matthew Carle unterlag er der Saarbrücker Paarung um Peter Käsbauer und Marvin Seidel mit 1:11, 8:11, 6:11. Im Einzel musste sich Persson seinerzeit dem Österreicher Luka Wraber in vier Sätzen beugen. Für seinen Verein Trittau geht es in den letzten beiden Partien zum einen darum, bei nur drei Zählern Vorsprung auf die beiden Schlusslichter der Liga die entscheidenden Schritte Richtung Klassenverbleib zu vollziehen. Zum anderen darf sich der vorletzte Bischmisheimer Gegner als Siebter bei nur zwei Punkten Rückstand auf Rang sechs auch noch leise Hoffnungen machen, den Einzug in die Playoff-Runde der Mannschaften auf den Plätzen drei bis sechs der Bundesliga-Hauptrunde zu schaffen. Diese vier Teams ermitteln nach der Saison über Kreuz die zwei weiteren Teilnehmer für das Final Four, für das die beiden Erstplatzierten der regulären Bundesliga-Runde direkt qualifiziert sind. Den sechsten Tabellenplatz belegt aktuell der SC Union Lüdinghausen, der zum Abschluss erst beim Tabellenfünften TSV Freystadt und dann noch beim Liga-Vorletzten SV Fun-Ball Dortelweil gastiert.
Nach dem Heimspiel gegen Trittau empfängt der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim am Sonntag um 15 Uhr dann noch das aktuelle Schlusslicht Blau-Weiß Wittorf in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle. Die Gäste aus Neumünster rangieren mit 14 Zählern punktgleich mit dem SV Fun-Ball Dortelweil am Ende des Tableaus und brauchen zum Abschluss beim 1. BV Mülheim und dann in Saarbrücken dringend noch die Punkte gegen den Abstieg. Im Hinspiel hatte sich der BCB auswärts in Schleswig-Holstein mit 5:2 behauptet. Dabei setzte es im ersten Herrendoppel für Marvin Seidel und Johannes Schöttler eine überraschende Niederlage gegen Gregory Mairs und Vitaly Durkin, die Wittorf mit ihrem 14:12, 8:11, 7:11, 11:7 und 11:8-Erfolg einen von zwei Punkten bescherten. Den anderen holte Rafal Hawel im zweiten Einzel bei den Herren mit seinem Viersatzsieg über Bischmisheims Niederländer Ruben Jille, der mit 4:11, 5:11, 11:7 und 3:11 letztlich klar den Kürzeren zog. Darüber hinaus fiel in drei weiteren Partien erst im fünften Durchgang eine Entscheidung. Von daher dürfen sich die Gastgeber keinesfalls auf einen Selbstläufer einstellen. dbe

Mülheims Mannschaftstag in der Innogyhalle

2-mannschaft-des-1-bv-muelheim
2. Mannschaft des 1. BV Mülheim
Die letzten beiden Spiele der Saison in der 2. Bundesliga Nord stehen am kommenden Wochenende für die Zweitvertretung des 1. BVM an. „Wir haben durchweg ein gute Saison gespielt und wir haben uns den Platz im Mittelfeld verdient“, teilte uns Judith Petrikowski beim Training mit. So steht der BVM 2 nun auf Rang 5 und ist damit ganz sicher auch in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga Nord vertreten.
Am Samstag, 23.3.2019 um 18 Uhr erwartet die zweite Mannschaft des 1. BC Beuel die Athleten des BVM 2 in der Erwin-Kranz-Halle. Das junge Beueler Team braucht noch den ein oder anderen Punkt, um ganz sicher die Klasse zu halten. Am Sonntag um 11 Uhr geht es dann mit dem letzten Spiel der Saison zu Hause in der Innogy Halle gegen die erste Mannschaft des Hamburg Horner TV.
Beide Spiele können gewonnen oder aber verloren werden, es bleibt abzuwarten, wen die gegnerischen Teams an den Start bringen. „Beim letzten Spiel gegen Hohenlimburg haben wir wieder Feuer gehabt und das wollen wir zum einen gegen Beuel wieder entfachen und beim letzten Spiel zu Hause die Halle mit einem Sieg brennen lassen“, verkündete Mannschaftsführer Jonathan Ratke. So wünscht sich die Zweitvertretung des BVM zahlreiche Zuschauer, die sie beim letzten Spiel unterstützen und ein Feuerwerk sehen wollen. Insgesamt spielen fünf Teams des 1. BV Mülheim am kommenden Sonntag in der Innogyhalle. Der BVM richtet nämlich parallel zum Zweitligaspiel die Bezirksmannschaftsmeisterschaften der Jugend aus.
Ab 9:00 Uhr kämpfen zwei über die Verbandsliga qualifizierte Teams des 1. BV Mülheim und eines der TSV Heimaterde sowie ein schon aufgrund seiner Spielstärke vorab freigestelltes Team des 1. BVM um die beiden Startplätze bei den Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften am 13./14.4.2019 in Bonn. Um 11:00 Uhr spielt die 2. Mannschaft gegen den Hamburg Horner TV und als krönender Abschluss des Tages findet dann um 15:00 das Erstligaspiel gegen den TSV Trittau statt. Melanie Sufryd