10. Geburtstag für den TV Refrath in der 1. Bundesliga

Adwol

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10 Jahre Bundesliga. Foto: Julian Pletz
Am Freitag feiert der TV Refrath Geburtstag: Vor exakt 10 Jahren, nämlich am 22.3.2009 sind die Bergischen durch einen Sieg im Rückspiel der Aufstiegsrunde gegen die SG Anspach in die 1.Bundesliga aufgestiegen. Damals waren fast 600 Zuschauer in der Halle Steinbreche.
Auch wenn keiner aus dem 2009er-Team mehr Stammspieler in der 1.Mannschaft ist, sind noch einige Namen im Verein präsent wie Kai Waldenberger, Danny Schwarz, Mette Stahlberg, Hanna Kölling oder Britta Hogrefe. Und mit Denis Nyenhuis, der nach wie vor in der 2. Mannschaft spielt und inzwischen einer der Coaches des 1.Teams ist, trägt einer aus der Aufstiegsmannschaft von 2009 immer noch das Bundesligatrikot in Team 2. In den ersten beiden Jahren spielte der TVR jeweils gegen den Abstieg, doch nach fünf schweren Jahren kam 2014/15 die Wende zum Positiven. Ein Jahr später gelang schließlich die erste Playoff-Teilnahme und dann überraschend im Mai 2017 der Gewinn der Deutschen Meisterschaft.
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Carla Nelte und Max Schwenger. Foto: Andre Jahnke
In diesen zehn Jahren haben insgesamt 27 Herren und 18 Damen die unterschiedlichen Trikots des 1. Teams getragen. Viele Spieler der ersten Jahre haben dem TV Refrath die Treue gehalten. So hat Carla Nelte in 10 Jahren von 162 Bundesligaspielen nur 15 verpasst! Neben ihr sind nach wie vor Chloe Magee und Max Schwenger die Gesichter der 10-jährigen Bundesligageschichte und 8 bzw. 9 Jahren mit dabei. Die Gesamtbilanz lautet zum heutigen Tag 162 Spiele, 71 Siege, 22 Unentschieden, 69 Niederlagen.  Folgende „Refrather Pänz“ spielten bisher in der 1.Liga: Kim Buss (35 Einsätze), Hanna Kölling (20), Mette Stahlberg (13), Runa Plützer (4), Marie Kelzenberg (2), Britta Hogrefe, Mark Byerly (je 1).
Wie in den letzten beiden Jahren möchte der TV Refrath auch zum Ende dieser Spielzeit wieder ein Wort um den Gewinn der Deutschen Meisterschaft mitreden. Die Chancen stehen nicht schlechter als in den beiden Jahren zuvor, wo man sich durch Platz 1 und 3 endgültig in der Elite der Deutschen Badmintonszene etabliert hat.