Hauptrunden-Finale für Beuels Erste

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Lukas Resch. Foto: Jacek Knitter
Am kommenden Wochenende geht die Hauptrunde in der Badminton-Bundesliga zu Ende. Für die erste Mannschaft des 1. BC Beuel stehen am Wochenende zwei Auswärtsfahrten in der Nachbarschaft auf dem Spielplan. Zunächst geht die Reise am Freitagabend zum TV Refrath, bevor am Sonntag die Fahrt zum 1. BC Wipperfeld geht.
Alle drei Teams gehen mit einer gänzlich unterschiedlichen Zielsetzung in die Partien. Während der TV Refrath versuchen wird, sich am Ende der Hauptrunde den zweiten Tabellenplatz zu sichern und so direkt in das Final Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft einzuziehen, geht es beim 1. BC Wipperfeld darum den Abstieg zu vermeiden. Die Beueler Erste hingegen hat ihren Play-off-Platz inzwischen schon sicher, könnte durch zwei gute Ergebnisse den vierten Platz in der Tabelle verteidigen und so am 9. April im Play-off Viertelfinale Heimrecht haben.
Dabei scheint der Vorsprung auf die direkten Verfolger derzeit komfortabel. Drei Punkte beträgt er auf den TSV Freystadt, fünf Punkte auf den SC Union Lüdinghausen. Jedes Team kann aus beiden Partien noch maximal sechs Zähler erspielen. Hinzu kommt, dass Freystadt und Lüdinghausen am Samstag im direkten Duell aufeinander treffen. Um dennoch keine böse Überraschung zu erleben, will Beuels Teammanager Maximilian Schneider seine beste Mannschaft aufs Feld schicken und selbst für weitere Zähler sorgen. Hannah Pohl und Max Weißkirchen, die am vergangenen Wochenende noch krank ausgefallen waren, sollten nunmehr wieder zur Verfügung stehen. Offen ist noch der Einsatz von Ronja Stern.
Zu keinem Einsatz wird Callum Hemming mehr kommen. Der Engländer hatte im Rahmen von Vertragsverlängerungsgesprächen bereits seine Zusage für die kommende Saison gegeben, wollte davon aber nichts mehr wissen, als er ein höher dotiertes Angebot eines anderen Vereins erhielt. Der BC entschloss sich, das höhere Angebot nicht mit zugehen und aufgrund des Vertrauensverlustes auf weitere Einsätze Hemmings in dieser Saison zu verzichten.
In die Karten spielen könnte Schneider, dass einige Refrather Akteure derzeit noch bei den Orléans Masters spielen. Anders sieht es auf Wipperfelder Seite aus. Dort hat Leistungsträger Mark Lamsfuß bewusst auf einen Start in Orléans verzichtet, um für die Aufgaben in der Bundesliga fit zu sein. Andreas Kruse