Jena mit zumindest einer Überraschung zum Saisonabschluss

Adwol

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Maria Kuse (li) und Laura Adam im Damendoppel. Foto: Steffen Nichterlein
Der SV GutsMuths Jena hatte zum Saisonabschluss ein schweres Wochenende erwischt. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TSV Nymphenburg-Neuhausen und die Tabellendritten der SG Schorndorf standen am Ende zwei Niederlagen zu Buche- und trotzdem gab es eine dicke Überraschung. Nachdem die Jenaer zuletzt als einzige Mannschaft, abgesehen von eben jenen Münchener Tabellenführern, den Bischmisheimer BC schlagen konnten, waren sie am Samstag die einzige Mannschaft überhaupt, die mit einem Punkt aus der Begegnung gegen die Nymphenburger herausgehen konnte. Zwar wurden hier vier Spiele klar in drei Sätzen verloren, doch mit großem Ehrgeiz konnte das Damendoppel um Maria Kuse und Laura Adam, das Mixed mit Julian Voigt und Maria Kuse, sowie das zweite Herrendoppel mit Pit Hofmann und Moritz Predel punkten. Letztere fügten dem Münchener Spitzenspieler, dem Israeli Zilberman, in fünf knappen Sätzen seine erste Saisonniederlage zu.
Gegen die SG Schorndorf gab es dann am Sonntag eine etwas andere Überraschung. Mit 6-1 gewannen die Heimstarken Baden-Württemberger vor lautstarker Kulisse und schafften damit für den Einzug in die Aufstiegsrunde zur ersten Bundesliga. Die Jenaer konnten dabei nicht an die Leistungen des Vortages anschließen und zollten auch einem kleinem Experiment Tribut: Julian und Moritz tauschten ihre Plätze, so dass Julian sein erstes Einzel in der 2. Bundesliga bestritt und Moritz sein erstes Mixed, an der Seite von Maria. Beide schlugen sich achtbar, am Ende passte es jedoch der Heimmannschaft besser in die Karten. Einzig Maria und Laura fanden im Damendoppel den starken Rhythmus ihrer letzten Spiele und sorgten für den Ehrenpunkt aus Jenaer Sicht.
Auch wenn das Ergebnis am Ende nicht in der Höhe hätte ausfallen müssen, hätte es an der Tabelle nichts geändert. Der SV GutsMuths beendet seine zweite Zweitligasaison nach 18 Spielen mit 9 Siegen und 9 Niederlagen auf Platz fünf und kann auf eine spannende und insgesamt erfolgreiche Saison zurückblicken. Für die nächste Saison steht ein großer Umbruch bevor, es wird viele personelle Veränderungen geben. Spannende Zeiten also, und doch freuen wir uns schon jetzt, wenn es im September mit der kommenden Spielzeit weitergeht, für die zweimalige Jenaer Mannschaft des Jahres!
Bis dahin läuft die Suche nach Sponsoren auf Hochtouren, da diese für den weiteren Spielbetrieb essentiell sind. Moritz Predel