Monat: April 2019

Estländer gewinnen die drei Doppel

Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat im sechsten Aufeinandertreffen mit Estland in der Geschichte die erste Niederlage hinnehmen müssen. Im Rahmen eines Freundschafts-Länderspiels im hessischen Bensheim unterlag die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am Donnerstagabend (25. April) dem Team aus dem Baltikum mit 2:3.
Wie tags zuvor, beim 3:2-Erfolg eines etwas anders zusammengesetzten deutschen Teams über Estland in Herxheim bei Landau/Pfalz, gewannen die Gastgeber deutlich die beiden Einzel. Die Doppel hingegen gingen diesmal ausnahmslos an die Gäste aus Estland.
Dabei entwickelte sich speziell das Herrendoppel zu einer äußerst engen Partie (26:28, 21:18, 19:21), die genauso zugunsten der 21 bzw. 20 Jahre alten Deutschen, Bjarne Geiss (Blau-Weiss Wittorf) und Hauke Graalmann (TV Refrath), hätte ausgehen können. Am Mittwochabend in Rheinland-Pfalz hatten Bjarne Geiss und Hauke Graalmann ihre Kontrahenten Kristjan Kaljurand/Raul Käsner noch in zwei Sätzen besiegt.
Die Esten schlugen an beiden Tagen mit einer identischen Mannschaft auf. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Fünfter Sieg im fünften Vergleich mit Estland

Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat den ersten von insgesamt zwei Freundschafts-Vergleichen mit Estland, die in dieser Woche in Rheinland-Pfalz und in Hessen ausgetragen werden, für sich entschieden:
Die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) setzte sich am Mittwochabend (24. April) in Herxheim bei Landau/Pfalz mit 3:2 gegen das Team aus dem Baltikum durch und verzeichnete damit im fünften Aufeinandertreffen mit Estland in der Geschichte den fünften Sieg. Die bisherigen vier Begegnungen – durchgeführt zwischen 2008 und 2013 im Rahmen von Europameisterschaften verschiedener Art – hatte Deutschland jeweils mit 5:0 gewonnen. Zwei Nachwuchsasse des DBV gaben in Herxheim bei Landau/Pfalz ihr Länderspiel-Debüt im Erwachsenenbereich: Der 20 Jahre alte Hauke Graalmann (TV Refrath) und die gleichaltrige Annabella Jäger (TSV Freystadt) wurden seitens der Verantwortlichen im DBV erstmalig für ein Länderspiel in der Altersklasse O19 nominiert. Beide kamen in zwei Matches zum Einsatz, Hauke Graalmann gelang dabei – im Herrendoppel an der Seite von Bjarne Geiss (Blau-Weiss Wittorf) – ein Erfolg.
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Das Herreneinzel sollte in Herxheim bei Landau/Pfalz ursprünglich Lars Schänzler (TV Refrath) bestreiten. Der amtierende DM-Dritte ist jedoch verletzt und zudem noch nicht vollständig von einer Erkrankung genesen, sodass er nicht antreten konnte. Für ihn rückte Alexander Roovers (1. BV Mülheim) ins Aufgebot des DBV. Am Donnerstagabend (25. April) stehen sich Deutschland und die Gäste aus Estland in Bensheim ein weiteres Mal anlässlich eines Freundschafts-Länderspiels gegenüber.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Refrath wird Deutscher Vizemeister

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Das Team des Deutschen Vizemeister. Foto: Roswitha Honnef
Der TV Refrath schaffte leider nicht die erhoffte Überraschung und unterlag am Sonntagnachmittag dem alten und neuen Deutschen Meister 1. BC Bischmisheim im Finale um die Deutsche Meisterschaft mit 2:4. Dabei sahen die Zuschauer in Willich ein packendes Finale, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag gaben.
Bereits das Halbfinale am Samstag wurde zu einem wahren Krimi. Sowohl der 1.BV Mülheim als auch der TV Refrath wollten mindestens zwei der drei Doppel gewinnen. Dies gelang den Bergischen weil Jan Colin Völker und Sam Magee im 1.Doppel eine Wahnsinnspartie spielten und anschließend das Damendoppel mit Chloe Magee und Carla Nelte auch nichts anbrennen ließ.
Als jedoch die bis dato ungeschlagenen Max Schwenger und Raphael Beck ziemlich chancenlos ihr Match abgegeben hatten, war die Partie wieder absolut offen. Nhat Nguyen beeindruckte gegen Roovers zum 3:1, anschließend war Vivien Sándorházi leider relativ chancenlos gegen Mahulette aus den Niederlanden. Es folgte der erwartete Mixed Krimi zwischen Sam Magee / Carla Nelte und Adam Hall / Johanna Goliszewski, in dem vor allem der dritte und schließlich auch der vierte Satz an Spannung kaum zu überbieten war. Trotz einer tollen Aufholjagd der Mülheimer nach hohem Rückstand, verwandelten Magee/Nelte ihren fünften Matchball zum vielumjubelten 4:2 Erfolg ihres Teams.
Parallel war auch Bischmisheim siegreich gegen Lüdinghausen uns so kam es zur Wiederauflage des Endspiels von 2017 und des Halbfinals aus dem letzten Jahr. Nach langer Überlegung entschieden sich die Refrather Coaches zu einem ungewöhnlichen Schachzug und nahmen Raphael Beck aus der Startaufstellung. Heinz Kelzenberg: „Ich habe solch eine Entscheidung, einen Stammspieler draußen zu lassen noch nie zuvor getroffen und es ist mir unglaublich schwergefallen. Aber ich war davon überzeugt, dass unsere gewählte Doppelkonstellation die einzige war, um beide Herrendoppel gewinnen zu können“.
Natürlich war die Enttäuschung beim 27-jährigen riesengroß, doch er unterstütze baldmöglichst sein Team gerade in dem Doppel, für dass er ausgewechselt worden war. Kelzenberg: „Das war großartig“. Und genau dieses erste Herrendoppel mit Nhat Nguyen und Jan Colin Völker, welches von nicht wenigen in der Halle als „Kanonenfutter“ interpretiert worden war, stand ganz kurz vor einem Sensationssieg. 9:11 im 5. Durchgang hieß es am Ende und die Zuschauer hatten ein spektakuläres Match gesehen, in dem die Sieger Seidel/Käsbauer mit einem blauen Auge davongekommen waren. Parallel war das Damendoppel Carla Nelte und Chloe Magee (in ihrem 100. Bundesligaspiel für den TV Refrath) leider fast chancenlos und unterlag mit 0:3, so dass das gezielt mit Sam Magee und Max Schwenger aufgestellte 2. Herrendoppel die Partie offenhalten musste. Dies gelang den beiden erfahrenen Refrathern – wie übrigens auch im DM Finale 2017 – hauchdünn trotz 4:6-Rückstand im entscheidenden fünften Satz. Beim Stand von 1:2 ging Vivien Sándorházi (18) auf den Platz, wehrte sich tapfer gegen die zweifache Deutsche Meisterin Luise Heim, gewann einen Satz, verlor jedoch letztlich das Spiel. Souverän verkürzte anschließend der super aufgelegte 18-jährige Nhat Nguyen im Spitzeneinzel gegen Wraber auf 2:3.
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Nun hatte der BCB im Mixed den „Championshippoint“ in der Hand und nutze ihn eiskalt. Trotz starker Gegenwehr von Völker/Nelte behielten Seidel/Herttrich die Nerven und verwandelten ihren Matchball zum 4:2. Der 1. BC Bischmisheim war damit zum neunten Mal Deutscher Mannschaftsmeister.
Die Enttäuschung war groß im Refrather Lager, zumal man von Beginn an gemerkt hatte, dass die Siegchance zum Greifen nah gewesen war. Heinz Kelzenberg: „Wir haben unglaublich spannende und hochklassige Spiele gesehen, Zwei solche Herrendoppel gegen Bischmisheim zu spielen ist Wahnsinn. Doch heute haben Isabel Herttrich und Marvin Seidel in ihren Spielen heute den Unterschied gemacht, sie waren mental sehr stabil. Ich hätte es meinen Spielern so sehr gewünscht, den Pokal hochzuhalten, jetzt sind wir erst mal sehr enttäuscht“.

1. BV Mülheim belohnt sich für eine starke Leistung mit Bronze

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Dmytro Zavadsky, der für den entscheidenden Punkt im
Spiel um Platz drei sorgte. Foto: Andreas Köhring
Der 1. BV Mülheim schlug sich bei seiner ersten Teilnahme an einem Final-Four-Turnier beachtlich und kehrte mit einem 3. Platz aus dem niederrheinischen Willich zurück. Dabei zeigte das Team von der Ruhr zwei sehr spannende Spiele.
Am Samstag scheiterte man in einem bis zum letzten Spielpunkt spannenden und stark umkämpften Halbfinale denkbar knapp am TV Refrath. Dabei gewannen die Mülheimer das Dameneinzel durch Gayle Mahulette und das 2. Herrendoppel in der Zusammensetzung Dmytro Zavadsky/Adam Hall jeweils in drei Sätzen. Deutlich umkämpfter waren die anderen vier ausgetragenen Spiele, bei denen in teilweise reinen Nervenschlachten jeweils die Mülheimer Akteure sehr knapp den Kürzeren zogen. Die Mülheimer scheiterten zum einen an den eigenen Nerven und zum anderen an dem im 1. Herrendoppel und im Mixed für den TV Refrath aufschlagenden überragenden Iren Sam Magee. Beim letzten Matchball im abschließenden Mixed entschied dann die Netzkante gegen den BV Mülheim. Den aufopferungsvoll kämpfenden Mülheimern blieb trotz einer sehr starken Vorstellung im Halbfinale der erhoffte Einzug in das große Finale knapp verwehrt.
Im parallel ausgetragenen anderen Halbfinale scheiterte der SC Union Lüdinghausen ebenfalls denkbar knapp am späteren Titelträger 1. BC Bischmisheim-Saarbrücken.
Auch im kleinen Finale, dem Spiel um Platz 3, wollte keiner der nur knapp unterlegenen Halbfinalisten verlieren. Alle Spiele waren eng umkämpft und die Entscheidung fiel erst im letzten und siebten Spiel des Tages. Während im ersten Herreneinzel, im Dameneinzel sowie im 2. Herrendoppel die Lüdinghausener siegten, fuhren auf Mülheimer Seite das Herrendoppel Adam Hall/Tom Wolfenden, das Damendoppel Johanna Goliszewski/Lara Käpplein sowie das Mixed Adam Hall/Johanna Goliszewski drei wichtige Punkte zum 3-3 Zwischenstand ein. So war es wie schon im Viertelfinale dem Ukrainer Dmytro Zavadsky vorbehalten, den entscheidenden vierten Punkt für seinen 1. BV Mülheim einzusammeln und durch einen Sieg über den Lüdinghausener Nick Fransmann für einen versöhnlichen Saisonabschluss seines Teams zu sorgen.
Auch Teammanager Steffen Hohenberg empfand die Teilnahme am Final-Four-Turnier als tollen Abschluss seiner mehr als dreijährigen Tätigkeit als Teammanager für den 1. BV Mülheim und war insbesondere auf die kämpferische Leistung seines Teams stolz.
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Dem Ausrichter des Final-Four-Turniers dem DJK/VfL Willich gebührt dabei ein besonderes Dankeschön für die tolle Organisation. Lediglich hinsichtlich der Spielweise, die jedoch nicht vom Ausrichter zu vertreten ist, dass beide Halbfinalspiele zeitgleich auf jeweils nur einem Feld ausgetragen wurden und die Veranstaltung am Samstag somit mehr als viereinhalb Stunden andauerte, sahen die Verantwortlichen des 1. BV Mülheim Verbesserungsbedarf. Insbesondere durch die tolle und stets motivierende Stimmung der knapp 300 Zuschauer in der Jakob-Frantzen-Halle in Willich wurde dieses Finalwochenende ein tolles Erlebnis zum Ende einer überaus erfolgreichen Saison für das Mülheimer Team und seine Anhänger. Frank Thiemann

Titelverteidiger 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und der TV Refrath stehen im DM-Finale

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Marvin Seidel und Isabel Herttrich holten den entscheidenden vierten Punkt für Bischmisheim. Foto: Claudia Pauli
Viereinhalb Stunden lieferten sich die am Final-Four (13./14. April im nordrhein-westfälischen Willich) beteiligten Erstligamannschaften am Tag der Halbfinalspiele (Samstag, 13. April) spannende Matches mit hochklassigen Ballwechseln – dann stand fest: Im Endspiel um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2019 im Badminton treffen Titelverteidiger 1. BC SaarbrückenBischmisheim (Badminton-Landesverband Saarland) und der TV Refrath (BadmintonLandesverband Nordrhein-Westfalen) aufeinander. Damit kommt es am Sonntag (14. April, 14.00 Uhr) zur Neuauflage des Finalspiels von 2017, als das Team aus dem Bergischen Land die Mannschaft aus dem Saarland mit 4:3 bezwang und damit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Riegel-Pokal für den besten Bundesligaverein der Saison in Empfang nehmen durfte.
Während der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim am Samstag (13. April) seine Vorschlussrundenpartie mit 4:2 gegen den SC Union Lüdinghausen (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) gewann, setzte sich der TV Refrath auf dem anderen Spielfeld mit dem gleichen Ergebnis gegen den 1. BV Mülheim (ebenfalls Badminton-Landesverband NordrheinWestfalen) durch. Mehr als 350 Badmintonfans verfolgten die insgesamt zwölf Duelle und sorgten mit lautstarkem Trommeln und Klatschen für eine begeisternde Stimmung in der Jakob-FrantzenHalle. In beiden Begegnungen fiel die Entscheidung über den Einzug ins DM-Endspiel im Mixed.
„Ich bin überglücklich. Spannender kann man es nicht machen – auf beiden Seiten, denn auf dem anderen Feld geht es ja genauso knapp zu“, meinte Frank Liedke, der 1. Vorsitzende des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, als der Gesamtsieg für die Saarländer feststand. Der BCB könnte am 14. April seinen neunten DM-Titel in der Vereinsgeschichte nach 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2015, 2016 und 2018 holen. Der TV Refrath hingegen strebt seinen zweiten DM-Triumph nach 2017 an. „Nach dem 2:0 durch die ersten beiden Doppel waren wir uns schon ziemlich sicher, aber dieser irrsinnig spannende Modus hat dann noch einmal zu einer sehr engen Partie geführt. Letztlich war die überragende Leistung des 1. Herrendoppels spielentscheidend“, zog Refraths Teammanager Heinz Kelzenberg unmittelbar nach Spielende ein Fazit.
Im Unterschied zur Punktspielrunde wurden die Begegnungen beendet, sobald eine Mannschaft vier der maximal sieben Matches – zwei Herreneinzel, ein Dameneinzel, zwei Herrendoppel, ein Damendoppel und ein Mixed – gewonnen hatte.
„Schöne Stimmung, gute Spiele und die Zuschauerinnen und Zuschauer gehen mit. Alles geht sehr fair zu. Man merkt, dass sich alle lange kennen. Auch das Publikum ist sehr fair. Es herrscht eine angenehme, motivierende Atmosphäre“, fasste Thomas Born, der Präsident des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), kurz vor Beendigung der Halbfinalpartien zusammen. Bevor am Sonntag der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und der TV Refrath um den DM-Titel spielen, bestreiten die im Halbfinale – trotz jeweils einer bemerkenswerten Aufholjagd – unterlegenen Mannschaften, der SC Union Lüdinghausen und der 1. BV Mülheim, um 10.00 Uhr das „kleine Finale“ um Platz drei. Beide Aufeinandertreffen werden im Internet live von Sportdeutschland.TV gezeigt.
Alle Ergebnisse des Final-Four 2019 sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „Bundesligen 2018/19“) erhältlich.

  • Die bisherigen Deutschen Mannschaftsmeister*
    1957 1. DBC Bonn 1988 1. DBC/SSF Bonn
    1958 STC Blau-Weiß Solingen 1989 FC Langenfeld
    1959 1. DBC Bonn 1990 SV Fortuna Regensburg
    1960 1. DBC Bonn 1991 TuS Wiebelskirchen
    1961 1. DBC Bonn 1992 TuS Wiebelskirchen
    1962 MTV 79 München 1993 FC 05 Bayer Uerdingen
    1963 VfB Lübeck 1994 FC 05 Bayer Uerdingen
    1964 MTV 79 München 1995 FC 05 Bayer Uerdingen
    1965 MTV 79 München 1996 SSV Heiligenwald
    1966 MTV 79 München 1997 BSC Eintracht Südring Berlin
    1967 MTV 79 München 1998 SC 05 Bayer Uerdingen
    1968 1. BV Mülheim 1999 BC Eintracht Südring Berlin
    1969 1. BV Mülheim 2000 BC Eintracht Südring Berlin
    1970 1. BV Mülheim 2001 BC Eintracht Südring Berlin
    1971 1. BV Mülheim 2002 SC 05 Bayer Uerdingen
    1972 1. BV Mülheim 2003 SC 05 Bayer Uerdingen
    1973 1. BV Mülheim 2004 FC Langenfeld
    1974 1. BV Mülheim 2005 1. BC Beuel
    1975 1. BV Mülheim 2006 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
    1976 1. BV Mülheim 2007 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
    1977 1. BV Mülheim 2008 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
    1978 1. BV Mülheim 2009 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
    1979 1. BV Mülheim 2010 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
    1980 1. BV Mülheim 2011 SG EBT Berlin
    1981 1. BC Beuel 2012 SG EBT Berlin
    1982 1. BC Beuel 2013 SG EBT Berlin
    1983 1. DBC/SSF Bonn 2014 SC Union Lüdinghausen
    1984 OSC 04 Rheinhausen 2015 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
    1985 TV Mainz-Zahlbach 2016 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
    1986 TV Mainz-Zahlbach 2017 TV Refrath
    1987 TV Mainz-Zahlbach 2018 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Überragende Herrendoppel ebnen Mülheim den Weg zum Final-Four

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Adam Hall, der Mülheim zum Saisonende verlassen
und in der kommenden Saison in der Dänischen Liga aufschlagen wird. Foto: Volker Isbruch-Sufryd.
Dank einer beeindruckenden Leistung im Play-Off Viertelfinale gegen den TSV 1906 Freystadt hat der 1. BV Mülheim erstmalig durch einen 4-1 Erfolg das Final-Four-Turnier am kommenden Wochenende in Willich erreicht.
Insbesondere die Mülheimer Herrendoppel zeigten ihren Gegnern aus der Oberpfalz klar, wer Herr in der mit mehr als 250 Zuschauern gut gefüllten Innogy Sporthalle war. Tom Wolfenden und Konstantin Abramov harmonierten, als wenn sie schon seit Jahren zusammenspielen würden. Da auch der nach Dänemark wechselnde Adam Hall an der Seite von Dmytro Zavadsky im 2. Herren-Doppel in seinem letzten Heimspiel für Mülheim eine überragende Vorstellung lieferte, konnten beide Herrendoppel gegen die in keinster Weise enttäuschenden Gäste aus Freystadt in jeweils drei deutlichen Sätzen gewonnen werden.
Stärker musste da schon das Damendoppel Johanna Goliszewski und Lara Käpplein kämpfen, um nach fünf jeweils hart umkämpften Sätzen ihre Freystädter Gegnerinnen Jenny Moore und Annabella Jäger in die Knie zu zwingen. Dank dieser beruhigenden 3-0 Führung konnte es verschmerzt werden, dass Niluka Karunaratne dem spielstarken Indonesier Fikri Ihsandi Hadmadi sicherlich nicht unerwartet in drei jedoch durchaus engen Sätzen unterlag.
So war es dem Ukrainer Dmytro Zavadsky vorbehalten für den vierten und damit bereits entscheidenden Punkt zu sorgen. Spannung kam in diesem Match kurzfristig auf, als Zavadsky, der die Sätze eins und zwei deutlich beherrscht hatte, den dritten Satz deutlich an seinen Freystädter Gegner, den jungen Deutschen Hannes Gerberich abgab und auch Anfang des vierten Satzes zurücklag. Der 30-jährige Mülheimer kämpfte sich aber auch dank der Unterstützung des Publikums ins Match zurück, behielt im 4. Satz die Oberhand und sorgte für Jubelstürme bei seinem Team und in der ganzen Halle. Der Viertelfinal-Fluch war besiegt und das Team von der Ruhr zog erstmalig in das Final-Four-Turnier ein.
Am Samstag, den 13. April 2019 wird das Team im Halbfinale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft im niederrheinischen Willich ab 16.00 Uhr h auf den TV Refrath treffen. Das andere Halbfinale bestreiten parallel in gleicher Halle der 1. BC Bischmisheim-Saarbrücken und der SC Union Lüdinghausen.
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Dank der souveränen Leistung seines Teams und der Tatsache, mit der Teilnahme am Final-Four-Turnier das Saisonziel bereits erreicht zu haben, sieht der scheidende Teammanager Steffen Hohenberg dem kommenden Wochenende gelassen, aber auch mit sehr viel Vorfreude entgegen. In der Form des gestrigen Abends kann das Mülheimer Team, auch wenn es sicherlich als Außenseiter am Wochenende nach Willich reist, auch ein Wort bei der Vergabe des Deutschen Mannschafts-Meistertitels mitreden. Frank Thiemann

BCB-Asse wollen in Willich den neunten Titel

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Meister 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim peilt beim Final-Four-Turnier am Niederrhein die Titelverteidigung an – im Halbfinale wartet Lüdinghausen
Die Titel-Entscheidung steht unmittelbar bevor: Am kommenden Samstag und Sonntag bestreiten die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim ihre letzten beiden Partien in dieser Saison. Beim Final-Four-Turnier um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2019 in Willich am Niederrhein ist das Ansinnen des amtierenden Meisters klar: „Die Titelverteidigung ist ganz klar unser Ziel“, sagt BCB-Nationalspieler Marvin Seidel. Seit Dienstagabend kennen seine Bischmisheimer Teamkollegen und er ihren ersten Gegner, den es auf dem Weg zum erhofften neunten deutschen Mannschaftstitel zu schlagen gilt: Im DM-Halbfinale trifft der amtierende Meister am Samstag um 16 Uhr auf den SC Union Lüdinghausen. Die zweite Vorschlussrundenpartie bestreiten der TV Refrath und der 1. BV Mülheim, die in der regulären Bundesliga-Saison hinter dem souveränen Hauptrunden-Meister aus Saarbrücken-Bischmisheim auf den Plätzen zwei und drei abgeschlossen hatten. Beide Halbfinals werden parallel auf zwei Spielfeldern in der Jakob-Frantzen-Halle in Willich über die Bühne gehen.
Das Los fiel auf Lüdinghausen, weil die Nordrhein-Westfalen als Fünfter der regulären Runde das schlechter platzierte jener beiden Teams sind, die sich am vergangenen Dienstag in den Playoff-Partien der Mannschaften auf den Bundesliga-Rängen drei bis sechs durchgesetzt hatten. Der SC Union gewann sein Spiel beim Hauptrunden-Vierten und letztjährigen Bischmisheimer Finalgegner 1. BC Beuel mit 4:3. Protagonisten beim knappen Auswärtssieg waren die amtierende Deutsche Einzelmeisterin Yvonne Li und Kai Schäfer, die beide ihre Einzelmatches gewannen und zudem auch in den Doppelpartien mit ihren Partnern jeweils den Sieg davontrugen. Im Fall von Li geschah das mit einer Spielerin, die auch der Saarbrücker Seidel bestens kennt: Linda Efler ist schon seit längerer Zeit die internationale Partnerin des 23-Jährigen. Am Samstag im Halbfinale von Willich werden sich Efler und Seidel nun voraussichtlich als Gegner auf dem Feld begegnen – ein Umstand, dem der Saarländer allerdings keine allzu große Bedeutung beimessen möchte: „Das eine hat mit dem anderen nix zu tun“, sagt Seidel. Beide kennen sich natürlich bestens, „jeder weiß, was der andere kann und wie sein Spielstil ist“, ergänzt der BCB-Nationalspieler. Aber für das Duell in Willich spiele das eine untergeordnete Rolle: „Wichtig ist, dass wir gut spielen. Dass alles andere ausgeblendet wird und wir uns auf unsere Leistung konzentrieren – dann haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen“, betont Seidel.
Was für ihn gilt, gilt im Übrigen auch für Vereins- und Nationalmannschaftskollegin Isabel Herttrich. Auch die 27-Jährige spielt inzwischen international mit Linda Efler zusammen, und somit könnte es auch in diesem Fall zum Duell zweier bestens Vertrauter im Willicher Halbfinale kommen. Dort kann der BCB Stand jetzt auf alle Akteure seines Aufgebots setzen – mit einer Ausnahme, denn der Deutsche Einzelmeister von 2017, Fabian Roth, fehlt den Saarländerin nach seiner Verletzungsodyssee weiterhin. Damit fehlt dem Titelverteidiger eine wichtige Option für das Herreneinzel, wo Lüdinghausen mit dem deutschen Einzel-Vizemeister 2018, Kai Schäfer, einen arrivierten und zudem formstarken Akteur in seinen Reihen weiß: Am Dienstag im Playoff in Bonn-Beuel bezwang der 25-Jährige den deutschen Einzel-Champion der beiden letzten DM-Turniere, Max Weißkirchen, glatt in drei Sätzen mit 11:6, 15:14 und 11:4. In den beiden zurückliegenden Bundesliga-Vergleichen zwischen dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und Lüdinghausen bekam es Schäfer jeweils mit Luka Wraber zu tun – und lieferte sich mit dem Österreicher dabei jeweils packende Duelle. Im vergangenen Oktober, als der BCB in eigener Halle mit 6:1 gewann, hatte Wraber gegen Schäfer in fünf Sätzen mit 11:6, 8:11, 10:12, 11:2 und 11:9 die Nase vorne. Im Rückspiel in Lüdinghausen, das die Saarländer ebenfalls klar mit 5:2 vorne sah, drehte Schäfer den Spieß um und siegte seinerseits nach fünf dramatischen Durchgängen mit 11:7, 7:11, 9:11, 12:10 und 12:10. Vielleicht wartet in Willich diesmal ein ähnlicher Thriller.
Eine spannende Angelegenheit verspricht auch das voraussichtliche Duell im Dameneinzel zu werden: Bischmisheims Neuzugang Luise Heim, die deutsche Einzelmeisterin der Jahre 2017 und 2018, bekommt es wohl mit ihrer Nachfolgerin Yvonne Li zu tun, die sich in diesem Jahr in Abwesenheit von Heim bei den Titelkämpfen in Bielefeld zur neuen Meisterin krönte. Ein Vergleich in der Bundesliga-Hauptrunde fiel diese Saison aus, weil Li im Hinspiel nicht dabei war, und die Neu-Bischmisheimerin Heim dann im Rückspiel fehlte. Eine dramatische Partie spielten beide im DM-Finale 2018, als sich Heim nach verlorenem erstem Durchgang zurückkämpfte und ihren Titel schließlich mit 17:21, 23:21 und 21:6 verteidigte.
Auf einen solchen Ausgang hoffen sie beim achtfachen Deutschen Badminton-Mannschaftsmeister aus Saarbrücken erneut. Denn dann steigen die Chancen umso mehr, bei der dritten Auflage des Final-Four-Turniers zum dritten Mal in das Finale um den Titel einzuziehen. Das Endspiel um die Meisterschaft wird dann am Sonntag ab 14 Uhr in der Jakob-Frantzen-Halle in Willich ausgespielt. Das andere Halbfinale zwischen dem Hauptrunden-Zweiten TV Refrath und dem –Dritten 1. BV Mülheim verspricht dabei ebenfalls reichlich Spannung, denn die Duelle in der regulären Saison gewann jeweils das Auswärtsteam mit 4:3. Auch die Bilanz des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim gegen die potenziellen Finalgegner fällt gemischt aus: Bei Refrath gewann der BCB mit 5:2, das Rückspiel in eigener Halle ging im vergangenen Januar aber mit 1:6 in die Hose. Gegen Mülheim mussten sich die Saarbrücker im vergangenen Februar zuhause ebenfalls mit 3:4 geschlagen geben. Das Hinspiel hatten sie noch klar mit 5:2 für sich entschieden. „Uns ist relativ egal, wer da kommt“, sagt Marvin Seidel im Vorfeld – Hauptsache, der BCB erreicht erneut das Finale und vermeidet das vor dem Endspiel ausgetragene Spiel um die Goldene Ananas (Sonntag, 10 Uhr). dbe

Refrath am Samstag im Final Four zunächst gegen Mülheim

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Ankündigung für das FinalFour in Willich
Vier Tage vor dem entscheidenden Wochenende weiß der TV Refrath endlich um seinen Gegner am Samstag um 16 Uhr in Willich beim Turnier der vier besten Mannschaften Deutschlands: Am gestrigen Dienstag hat der Deutsche Rekordmeister 1.BV Mülheim sein Vorhaben, sich erstmals für das Final Four zu qualifizieren umgesetzt. Vor heimischem Publikum besiegte man den TSV Freystadt relativ deutlich
Das dritte „Final Four“ in der Geschichte des Deutschen Badminton wird komplettiert von Titelverteidiger 1. BC Bischmisheim, der zeitgleich um 16 Uhr in der Jakob-Frantzen-Halle auf den vierten im Bunde, SC Union 08 Lüdinghausen, trifft. Beide Halbfinals werden parallel auf je einem Court ausgetragen und versprechen Höchstspannung, denn es ist davon auszugehen, dass alle vier Teams in Bestbesetzung antreten werden. Ziel aller Mannschaften  ist das Erreichen des Endspiels am Sonntag um 15 Uhr.
Beim TV Refrath werden folgende Spieler dabei sein: Nhat Nguyen, Lars Schänzler, Sam Magee, Jan Colin Völker, Max Schwenger, Raphael Beck, Chloe Magee, Carla Nelte und Vivien Sándorházi.
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Das Team der ersten Mannschaft von Refrath. Foto: Andre Jahnke
Mülheim verfügt über zwei sehr starke Herrendoppel, die mit den Refrather Paarungen auf Augenhöhe sein dürften. Auch die beiden Damendoppel trennten sich in den bisherigen Saisonspielen 1:1. Wen Mülheim im Herreneinzel aufstellen wird, ist sicherlich offen, bestimmt wird man versuchen, beide zu gewinnen und auch das Dameneinzel wird ein „enges“ Match, zumal Mülheims Holländerin zuvor noch beim heimischen Dutch International im Einsatz sein wird.
Vielleicht gibt es zum Abschluss der Begegnung ein entscheidendes Mixed zwischen den beiden eingespielten Paarungen Magee/Nelte auf Refrather und Hall/Goliszewski auf Mülheimer Seite. Der Respekt ist jedenfalls auf beiden Seiten groß und sowohl Refrath als auch Mülheim wissen, dass auch die möglichen Finalgegner aus Bischmisheim und Lüdinghausen schlagbar sind.
Refraths Teamchef Heinz Kelzenberg: „Die diesjährige Endrunde ist offen wie die vor zwei Jahren, als erst im allerletzten Match des Endspiels die Entscheidung fiel“. Damals im Mai 2017 hieß der Sieger TV Refrath.

Beuels Erste verpasst das Final Four knapp

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Die erste Mannschaft von Beuel unterlag nur knapp.
Die erste Mannschaft des 1. BC Beuel hat den Einzug in das Final Four der Badminton-Bundesliga verpasst. Am Dienstagabend verloren die Gelb-Schwarzen vor 500 Zuschauern in der Erwin-Kranz-Halle gegen den SC Union Lüdinghausen 3:4.
Schon im Vorfeld stand in den Fachkreisen fest, dass eine spannende Partie auf Augenhöhe zu erwarten ist. Die Rekordkulisse in der Erwin-Kranz-Halle wurde nicht enttäuscht. Den ersten Beueler Punkt steuerten Daniel Hess und Peter Briggs bei. Sie gewannen das 1. Herrendoppel gegen Jelle Maas und Josche Zurwonne 11:9, 11:6, 13:11. Über die volle Distanz von fünf Sätzen ging das parallel ausgetragene Damendoppel. Nach fünf Sätzen hatten Lisa Kaminski und Hannah Pohl gegen Linda Efler und Yvonne Li mit 4:11, 11:8, 11:8, 9:11, 9:11 nur knapp das Nachsehen.
Für die Gäste erhöhte danach das 2. Herrendoppel. Nach gutem Start unterlagen Max Weißkirchen und Lukas Resch gegen Kai Schäfer und Roman Zirnwald 11:6, 2:11, 9:11, 5:11. Durch den 11:6, 11:6, 11:8-Erfolg von Yvonne Li im Dameneinzel gegen die sich tapfer schlagende Beuelerin Alicia Molitor zogen die Gäste weiter davon. Zu einem packenden Duell wurde das Mixed. Hannah Pohl und Peter Briggs gewannen die ersten beiden Sätze gegen Eva Janssens und Jelle Maas 11:6, 13:11, verloren die Sätze drei und vier 9:11, 9:11 und behielten letztlich die Nerven mit 11:6.
Der entscheidende Punkt für die Gäste kam im 1. Herreneinzel. Max Weißkirchen unterlag Kai Schäfer 6:11, 14:15, 4:11. Das 2. Herreneinzel zwischen Lukas Resch und Nick Fransman wurde beim Stand von 10:8 zu Gunsten von Lukas Resch beendet. Ein gemischtes Fazit zog Beuels Teammanager Maximilian Schneider: „Die Chance war da, weswegen wir natürlich etwas enttäuscht sind. Wir wussten von vorne herein, dass es schwer wird. Wir freuen uns aber darüber, dass wir für das Publikum eine sehr gute Veranstaltung bieten konnten und hoffen, dass in der nächsten Saison viele Zuschauer wiederkommen.” Andreas Kruse