Kategorie: DBV intern

Drei DBV-Asse triumphieren doppelt

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Max Weißkirchen (vorne) und Marvin Seidel gewannen je zwei DM-Titel. Foto: Claudia Pauli
Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2019 (31. Januar bis 3. Februar) in Bielefeld haben Linda Efler (SC Union Lüdinghausen), Marvin Seidel (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und Max Weißkirchen (1. BC Beuel) jeweils zwei Titel geholt und sich damit zu den erfolgreichsten Teilnehmern gekürt. Linda Efler und Marvin Seidel, die bis dato keinen DM-Titel im Erwachsenenbereich zu Buche stehen hatten, triumphierten am Sonntag (3. Februar) zunächst gemeinsam im Mixed und anschließend zudem im Damendoppel bzw. im Herrendoppel. „Ich bin super happy“, so die 24 Jahre alte Linda Efler strahlend. Max Weißkirchen, seines Zeichens der Vorjahressieger im Herreneinzel, gelang derweil das Kunststück, als erster Spieler seit Guido Schänzler (TTC Brauweiler) im Jahr 1987 sowohl im Herreneinzel als auch im Herrendoppel die gesamte Konkurrenz hinter sich zu lassen. „Das ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Ich bin glücklich“, fasste Max Weißkirchen zusammen. Herreneinzel Im Herreneinzel verteidigte Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Setzplatz 3/4) seinen im Vorjahr gewonnenen Titel erfolgreich. Im Endspiel bezwang der 22-Jährige Samuel Hsiao (1. BC Wipperfeld; Setzplatz 9/16) mit 21:16, 21:18. “Das Spiel war sehr hart. Das Halbfinale gegen Kai (Schäfer; Anm. d. Red.) war auch sehr anstrengend. Ich bin froh, dass ich da nicht in den dritten Satz gehen musste. Ich bin glücklich, dass ich gewonnen habe – zum zweiten Mal. Ich bin happy, hier zu sein“, meinte Max Weißkirchen nach seinem Sieg im Finale. Der 20 Jahre alte Samuel Hsiao stand 2019 erstmalig im Erwachsenenbereich in einem DM-Endspiel. Schon der Einzug ins Halbfinale bedeutete für ihn eine Premiere bei Titelkämpfen dieser Art.
Dameneinzel Im Dameneinzel wurde die topgesetzte Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) ihrem Setzplatz gerecht und kürte sich souverän zum ersten Mal zur Deutschen Meisterin. Im Finale bezwang die 20-Jährige die sechs Jahre ältere Fabienne Deprez (FC Langenfeld; Setzplatz 2) mit 21:17, 21:6. „Das war nicht das beste Spiel – wir waren beide nervös. Ich bin froh, dass ich den ersten Satz gedreht habe. Auch im ersten Satz war es mein Ziel, gleich Vollgas zu geben. Im zweiten Satz hat es dann geklappt. Das hat einige Nerven gespart“, zog Yvonne Li ein Fazit. Die Studentin war 2018 Deutsche Vizemeisterin geworden, zuvor hatte sie viermal in Folge das DM-Halbfinale erreicht. Fabienne Deprez kam seit 2010 bei jeder Auflage der Deutschen Einzelmeisterschaften mindestens bis in die Runde der besten vier Damen, 2013 holte sie den Titel. Herrendoppel Im Herrendoppel-Finale behielt das topgesetzte Duo Marvin Seidel/Max Weißkirchen (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel) mit 21:12, 21:16 gegenüber der an Position zwei notierten Paarung Peter Käsbauer/Oliver Roth (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TSV Freystadt) die Oberhand. Beide Kombinationen hatten sich kurzfristig ergeben: Max Weißkirchen war für Marvin Seidels verletzten Stammpartner Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) eingesprungen, Oliver Roth für den ebenfalls verletzten Josche Zurwonne (SC Union Lüdinghausen).
Schon 2018 war Peter Käsbauer Deutscher Vizemeister im Herrendoppel geworden – seinerzeit an der Seite von Johannes Pistorius (TSV Freystadt). 2016 und 2017 holte Peter Käsbauer mit Raphael Beck (damals 1. BC Beuel) den Titel. Gemeinsam hatten Peter Käsbauer und Oliver Roth 2010 Bronze gewonnen. Oliver Roth wiederum wurde 2011, 2012 und 2013 mit Michael Fuchs (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) schon Deutscher Vizemeister.
Damendoppel Im Damendoppel setzte sich das noch relativ neu formierte Duo Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 2) im Endspiel mit 21:15, 21:18 gegen die topgesetzte Paarung Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim) durch. „Linda und ich haben uns im letzten halben Jahr gut gefunden und viel trainiert. Da es auch menschlich gut bei uns passt, kriegen wir es auch auf dem Feld gut hin“, sagte Isabel Herttrich. Die 26-Jährige gewann damit ihren dritten DM-Titel in Folge, nachdem sie 2017 und 2018 an der Seite von Carla Nelte (TV Refrath) in der Seidensticker Halle triumphiert hatte.
Johanna Goliszewski hingegen verpasste ihren insgesamt fünften DM-Titel im Damendoppel nach 2013, 2014 (jeweils mit Birgit Michels), 2015 und 2016 (jeweils mit Carla Nelte). Die Olympiateilnehmerin von 2016 im Damendoppel (mit Carla Nelte) und Lara Käpplein waren bereits im Vorjahr Deutsche Vizemeisterinnen geworden. „Das war leider das schlechteste Badminton von mir seit längerer Zeit. Es ist blöd, dass es auf diesen Tag gefallen ist. Vorher haben wir uns gut gefühlt und gut gespielt. Aber so ist der Sport – und es geht immer weiter“, meinte Johanna Goliszewski selbstkritisch. Mixed Als Nummer zwei der Setzliste im Mixed besiegten Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC SaarbrückenBischmisheim/SC Union Lüdinghausen) im Endspiel die topgesetzte Paarung Raphael Beck/Isabel Herttrich (TV Refrath/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) mit 22:20, 21:13. Marvin Seidel und Linda Efler bestritten 2019 jeweils erstmalig in Bielefeld ein Finale im Gemischten Doppel. „Wir freuen uns riesig, dass wir endlich den ersten Titel geholt haben. Es ist super, hier zu spielen – es ist eine super Atmosphäre“, so Linda Efler nach dem Endspiel gegen ihre Doppelpartnerin Isabel Herttrich und Raphael Beck. Isabel Herttrich wäre im Mixed im Normalfall mit Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) in der Seidensticker Halle angetreten, mit dem sie 2016 den DM-Titel gewann und 2018 EM-Dritte wurde.
„Markus-Keck-Gedächtnispokal“ an Johanna Goliszewski
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DBV-Präsident Thomas Born überreichte Johanna Goliszewski den „Markus-Keck-Gedächtnispokal“. Foto: Claudia Pauli
Traditionell erfolgt im Rahmen der Deutschen Meisterschaften O19 die Verleihung des „MarkusKeck-Gedächtnispokals“. Diese Trophäe wurde im Jahr 1997 von der Familie des viel zu früh verstorbenen, 20-maligen deutschen Nationalspielers Markus Keck für zehn Jahre gestiftet, seitdem führt der Deutsche Badminton-Verband (DBV) die Ehrung fort. Mit dem Pokal zeichnen die Verantwortlichen im DBV stets eine hervorragende Athletin bzw. einen hervorragenden Athleten aus, die bzw. der nicht allein in sportlicher Hinsicht überzeugt, sondern auch in Bezug auf ihre bzw. seine Persönlichkeit. 2019 erhielt die 32 Jahre alte Johanna Goliszewski den Pokal. „Ich habe damit nicht gerechnet. Ich habe die ganze Zeit schon überlegt, wer den Pokal in diesem Jahr bekommt. Mich ehrt dies sehr“, sagte die 51-malige deutsche Nationalspielerin.
Die Finalspiele 2019 Herreneinzel: Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Setzplatz 3/4; Titelverteidiger) – Samuel Hsiao (1. BC Wipperfeld; Setzplatz 9/16)
21:16, 21:18
Dameneinzel: Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 1) – Fabienne Deprez (FC Langenfeld; Setzplatz 2) 21:17, 21:6
Herrendoppel: Marvin Seidel/Max Weißkirchen (1. BC SaarbrückenBischmisheim/1. BC Beuel; Setzplatz 1) – Peter Käsbauer/Oliver Roth (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TSV Freystadt; Setzplatz 2) 21:12, 21:16
Damendoppel: Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 2) – Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Setzplatz 1) 21:15, 21:18
Mixed: Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC SaarbrückenBischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2) – Raphael Beck/Isabel Herttrich (TV Refrath/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 1) 22:20, 21:13 Alle Ergebnisse der 67. Deutschen Einzelmeisterschaften sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, auf der Veranstaltungshomepage unter www.dm-badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „67. Deutsche Meisterschaften 2019“) erhältlich. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

15-jährige Thuc Phuong Nguyen im Halbfinale

67. Deutsche Einzelmeisterschaften vom 31. Januar bis zum 3. Februar 2019 in Bielefeld Herreneinzel Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2019 in Bielefeld kommt es im Herreneinzel im Halbfinale zur Neuauflage des Endspiels von 2018: Titelverteidiger Max Weißkirchen (1. BC Beuel) trifft am Samstag (2. Februar) als Nummer 3/4 der Setzliste auf den an Position zwei notierten, amtierenden Deutschen Vizemeister Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen). Beide Spieler erreichten 2018 zum ersten Mal im Erwachsenenbereich ein DM-Finale.
Die andere Halbfinalpartie bestreiten Samuel Hsiao (1. BC Wipperfeld; Setzplatz 9/16) und der letztjährige DM-Dritte Lars Schänzler (TV Refrath; Setzplatz 3/4). Der 20 Jahre alte Samuel Hsiao steht 2019 erstmalig in seiner Karriere bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse O19 in der Vorschlussrunde. Alexander Roovers (1. BV Mülheim), der im Herreneinzel an Nummer eins gesetzt war, musste verletzungsbedingt kurzfristig auf einen Start in der Seidensticker Halle verzichten.
Dameneinzel Auch im Dameneinzel gab es einen „prominenten Ausfall“: Luise Heim (1. BC SaarbrückenBischmisheim), die Deutsche Meisterin von 2017 und 2018, war aus gesundheitlichen Gründen gezwungen, kurz vor Turnierbeginn für die nationalen Titelkämpfe des Jahres 2019 abzusagen.
In der Vorschlussrunde stehen sich die amtierende DM-Zweite Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 1) und die letztjährige DM-Dritte Katharina Altenbeck (1. BV Mülheim; Setzplatz 5/8) sowie die erst 15 Jahre alte Thuc Phuong Nguyen (Hamburg-Horner TV; Setzplatz 5/8) und die elf Jahre ältere Deutsche Meisterin von 2013, Fabienne Deprez (FC Langenfeld; Setzplatz 2), gegenüber. Thuc Phuong Nguyen zog zum ersten Mal in ihrer Karriere bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in die Runde der besten vier Damen ein.
Herrendoppel Im Herrendoppel kommt es in der ersten Halbfinalpartie zum Duell zwischen dem topgesetzten Duo Marvin Seidel/Max Weißkirchen (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel), das im Viertelfinale die Olympiateilnehmer von 2016, Michael Fuchs und Johannes Schöttler (beide 1. Saarbrücken-Bischmisheim), in drei engen Sätzen bezwang, und Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath; Setzplatz 3/4). Die andere Vorschlussrundenbegegnung bestreiten Peter Lang/Thomas Legleitner (beide SV Fun-Ball Dortelweil; Setzplatz 5/8) und Peter Käsbauer/Oliver Roth (1. BC SaarbrückenBischmisheim/TSV Freystadt; Setzplatz 2). Peter Lang und Thomas Legleitner zogen jeweils erstmalig bei den nationalen Meisterschaften O19 ins Halbfinale ein.
Marvin Seidel hätte eigentlich mit seinem Stammpartner Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) um die DM-Medaillen gespielt. Mark Lamsfuß musste jedoch wenige Tage vor Beginn der Veranstaltung verletzungsbedingt zurückziehen. Auch Peter Käsbauer war gefordert, umzudisponieren: Sein Doppelpartner Josche Zurwonne fehlt in der Seidensticker Halle ebenfalls aufgrund einer Verletzung. Gleiches gilt für die Nachwuchsspieler Daniel Hess (1. BC Beuel) und Johannes Pistorius (TSV Freystadt), die gemeinsam an Position 3/4 notiert waren.
Damendoppel Im Damendoppel kommt es in der Runde der besten vier Paarungen zum einen zum Aufeinandertreffen zwischen den topgesetzten Deutschen Vizemeisterinnen Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim) und Annabella Jäger/Stine Küspert (TSV Freystadt/Blau-Weiss Wittorf; Setzplatz 3/4). In der zweiten Halbfinalpartie messen sich Lisa Kaminski/Hannah Pohl (beide 1. BC Beuel; Setzplatz 3/4) mit dem an Nummer zwei gesetzten Duo Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim).
Stine Küspert erreichte erstmalig bei den nationalen Titelkämpfen O19 die Vorschlussrunde. Linda Efler holte an der Seite von Lara Käpplein, die nun ihre Gegnerin ist, 2015 in Bielefeld Bronze und 2016 Silber. Isabel Herttrich gewann 2017 und 2018 mit Carla Nelte (TV Refrath), die inzwischen ihre Leistungssportkarriere beendet hat, den DM-Titel. Mixed Im Mixed spielen Raphael Beck/Isabel Herttrich (TV Refrath/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 1) gegen Oliver Roth/Lara Käpplein (TSV Freystadt/1. BV Mülheim; Setzplatz 5/8) sowie Tobias Wadenka/Annika Horbach (TSV Neuhausen-Nymphenburg/SV Fun-Ball Dortelweil; Setzplatz 5/8) gegen die aktuellen DM-Dritten Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC SaarbrückenBischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2) um den Einzug ins DM-Finale.
Isabel Herttrich wäre im Normalfall mit Mark Lamsfuß in der Seidensticker Halle angetreten, mit dem sie 2016 den DM-Titel gewann und 2018 EM-Dritte wurde. Von den Perspektivkaderspielern des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) fehlt im Gemischten Doppel zudem Jones Jansen (1. BC Wipperfeld) verletzungsbedingt. Der 26-Jährige hätte in dieser Disziplin mit Kilasu Ostermeyer (TSV Trittau; Setzplatz 3/4) aufgeschlagen.
Die Titelträger von 2018 Herreneinzel: Max Weißkirchen Dameneinzel: Luise Heim Herrendoppel: Jones Jansen/Josche Zurwonne Damendoppel: Isabel Herttrich/Carla Nelte Mixed: Peter Käsbauer/Olga Konon
Weitere Informationen: Alle Ergebnisse der 67. Deutschen Einzelmeisterschaften sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, auf der Veranstaltungshomepage unter www.dm-badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „67. Deutsche Meisterschaften 2019“) erhältlich. Spielbeginn am Tag der Halbfinalpartien (Samstag, 2. Februar) ist um 11.00 Uhr.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Andere Sieger als 2018 in den Doppeldisziplinen garantiert

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Alexander Roovers (im Bild bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2018) führt die Setzliste im Herreneinzel an. Foto: Claudia Pauli.
Vom 31. Januar bis zum 3. Februar ermitteln in der Bielefelder Seidensticker Halle die leistungsstärksten Badmintonasse Deutschlands in der Altersklasse O19 die Deutschen Meister 2019 im Herreneinzel, Dameneinzel, Herrendoppel, Damendoppel und im Mixed.
Während im Herreneinzel und im Dameneinzel eine Wiederholung des Vorjahressiegs möglich ist, kommt es in den Doppeldisziplinen keinesfalls zu einer erfolgreichen Titelverteidigung: Die Akteure, die sich 2018 gemeinsam zu Deutschen Meistern kürten, treten nun entweder jeweils in anderer Kombination an oder eine der beiden Personen beendete ihre Leistungssportkarriere.
Letzteres trifft auf Carla Nelte (TV Refrath) zu, die vor Jahresfrist an der Seite von Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Damendoppel den DM-Titel holte, sowie auf Olga Konon, die 2018 mit Peter Käsbauer (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Mixed triumphierte. Herreneinzel Im Herreneinzel ist zum ersten Mal in seiner Karriere Alexander Roovers (1. BV Mülheim) an Nummer eins gesetzt und hofft darauf, 2019 erstmalig bei den Deutschen Einzelmeisterschaften das Finale zu erreichen. Der 31-Jährige stand im Vorjahr zum vierten Mal in Folge in der Vorschlussrunde, unterlag darin aber Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen) in drei Sätzen, der damit seinerseits zum ersten Mal in ein DM-Finale einzog. Der 25-Jährige, der 2018 letztlich Deutscher Vizemeister wurde, ist in diesem Jahr an Position zwei notiert.
Titelverteidiger Max Weißkirchen (1. BC Beuel) sowie Lars Schänzler (TV Refrath), der wie Alexander Roovers im vergangenen Jahr bis ins Halbfinale kam, folgen als jeweils an Nummer 3/4 Gesetzte. Auch Max Weißkirchen, Teilnehmer an den Olympischen Jugendspielen 2014, gelang es 2018 erstmalig, das Endspiel um den DM-Titel zu erreichen.
Lukas Resch (1. BC Beuel), der Teilnehmer an den Olympischen Jugendspielen 2018, ist in Bielefeld an Position 5/8 notiert. Nicht für die diesjährigen Titelkämpfe gemeldet wurde Fabian Roth (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim). Der Deutsche Meister von 2017 laboriert nach wie vor an einer Knieverletzung.
Dameneinzel Im Dameneinzel führt Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) zum ersten Mal bei den nationalen Titelkämpfen die Setzliste an. Die 20 Jahre alte Deutsche Vizemeisterin ist als Nummer 45 derzeit die mit Abstand am besten platzierte Spielerin des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) in der Weltrangliste und möchte sich nach Platz zwei 2018 und zuvor vier Halbfinalteilnahmen in Folge nun in die DM-Siegerliste eintragen.
Luise Heim (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) hingegen strebt das „Triple“ an, nachdem die 22Jährige bereits 2017 und 2018 in dieser Disziplin triumphierte. Als aktuelle Weltranglisten-83. ist Luise Heim in Bielefeld diesmal an Position 3/4 notiert. Setzplatz zwei hat Fabienne Deprez (FC Langenfeld; Weltranglistenplatz 80) inne, die Deutsche Meisterin von 2013, die seit 2010 bei jeder Auflage mindestens das Halbfinale erreichte. Wie Luise Heim an Nummer 3/4 gesetzt ist Brid Stepper (TV Marktheidenfeld), die Dritte der Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse U22 von 2018.
Als jeweils Nummer 5/8 der Setzliste folgen Deutschlands Teilnehmerin an den Olympischen Jugendspielen 2018 im Dameneinzel, Ann-Kathrin Spöri (TuS Geretsried), die letztjährige Drittplatzierte Katharina Altenbeck (1. BV Mülheim), die erst 15-jährige Thuc Phuong Nguyen (Hamburg-Horner TV) sowie die mehrmalige Teilnehmerin an der U19-WM, Miranda Wilson (SG Schorndorf).
Herrendoppel Triumphierten im Vorjahr Jones Jansen (1. BC Wipperfeld) und Josche Zurwonne (SC Union Lüdinghausen) erstmalig gemeinsam in Bielefeld, bildet Josche Zurwonne neuerdings mit Peter Käsbauer (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) ein Herrendoppel. Das Duo ist bei den bevorstehenden nationalen Titelkämpfen an Nummer zwei gesetzt. Während Peter Käsbauer zusätzlich im Gemischten Doppel um den DM-Titel spielt (mit Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim), konzentriert sich Josche Zurwonne auf den Herrendoppelwettbewerb. Jones Jansen tritt hingegen in der Seidensticker Halle ausschließlich im Mixed an. Angeführt wird die Setzliste im Herrendoppel von Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) und Marvin Seidel (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), den Deutschen Vizemeistern von 2017 und 2016. Die aktuellen Weltranglisten-29. mussten 2018 kurzfristig auf einen gemeinsamen Start verzichten, weil Mark Lamsfuß verletzt war. In diesem Jahr möchten die Tokio 2020-Kandidaten zum ersten Mal bei der Siegerehrung auf dem obersten Podest stehen. An Position 3/4 sind die Nachwuchsasse Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath) und Daniel Hess/Johannes Pistorius (1. BC Beuel/TSV Freystadt) notiert. Mit Spannung werden nicht zuletzt die Auftritte der Olympiateilnehmer von 2016, Michael Fuchs und Johannes Schöttler (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 5/8), erwartet, die ebenso für den Herrendoppelwettbewerb gemeldet haben wie die Routiniers Raphael Beck/Andreas Heinz (TV Refrath/SV Fun-Ball Dortelweil; Setzplatz 5/8). Michael Fuchs und Johannes Schöttler, die ihre Karriere als Leistungssportler nach den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro beendeten, aber nach wie vor in der 1. Bundesliga aktiv sind, gewannen 2014 zusammen den DM-Titel im Herrendoppel. Zuvor ließen Michael Fuchs (2007 und 2008) und Johannes Schöttler (2009, 2010, 2011, 2012 und 2013) bereits jeweils mehrmals mit anderen Doppelpartnern die gesamte Konkurrenz hinter sich. Raphael Beck triumphierte 2016 und 2017 an der Seite von Peter Käsbauer in dieser Disziplin. Damendoppel Bei den Damen sind die letztjährigen Deutschen Vizemeisterinnen, Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim), diesmal topgesetzt. Setzplatz zwei hat die vor kurzer Zeit neu formierte Paarung Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) inne. An Position 3/4 folgen Annabella Jäger/Stine Küspert (TSV Freystadt/Blau-Weiss Wittorf) und die zweimaligen WMTeilnehmerinnen Lisa Kaminski/Hannah Pohl (beide 1. BC Beuel).
Mixed Im Gemischten Doppel ist davon auszugehen, dass die Topgesetzten und die an Nummer zwei notierte Paarung jeweils ihrem Setzplatz gerecht und sich somit im Finale am 3. Februar gegenüberstehen werden. Angeführt wird die Setzliste von den amtierenden EM-Dritten Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) und Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), die in der Weltrangliste aktuell auf Platz 18 zu finden sind. Unmittelbar dahinter folgen in Bielefeld die Weltranglisten-22. Marvin Seidel (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und Linda Efler (SC Union Lüdinghausen). Während sich Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich 2016 zu Deutschen Meistern im Mixed kürten, konnten Marvin Seidel und Linda Efler bislang keinen DM-Titel gewinnen – weder gemeinsam noch jeweils mit einem anderen Spielpartner bzw. einer anderen Spielpartnerin.
An Position 3/4 sind bei den 67. Deutschen Einzelmeisterschaften Jones Jansen (1. BC Wipperfeld) und Kilasu Ostermeyer (TSV Trittau) notiert, die neuerdings auch bei internationalen Turnieren ein Mixed bilden, sowie – das ebenfalls neu zusammengestellte Duo – Peter Käsbauer/Johanna Goliszewski (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BV Mülheim). Die erst 21 Jahre alte Kilasu Ostermeyer erreichte 2017 in der Seidensticker Halle mit ihrem Vereinskollegen Nikolaj Persson das Halbfinale, im Vorjahr belegte das Gemischte Doppel aus Norddeutschland sogar Rang zwei. Peter Käsbauer und Johanna Goliszewski gingen schon einmal – im Jahr 2012 – bei den nationalen Titelkämpfen gemeinsam an den Start. Vor sieben Jahren kamen sie in Bielefeld bis in die Vorschlussrunde. DM-Auflage in Bielefeld Als Ausrichter der Deutschen Einzelmeisterschaften fungiert erneut die Play Sportmarketing Seemann GmbH in enger Kooperation mit dem Stadtsportbund Bielefeld, dem SC Babenhausen und dem SV Brackwede. Insgesamt organisiert die Play Sportmarketing Seemann GmbH 2019 bereits zum 20. Mal die Deutschen Einzelmeisterschaften. Erstmalig wurden die Titelkämpfe im Jahr 1998 in Bielefeld durchgeführt, ohne Unterbrechung finden sie seit 2003 in der Großstadt in Ostwestfalen statt.
Die Viertelfinalspiele werden am Freitag (1. Februar) ab ca. 17.00 Uhr ausgetragen, die Halbfinalspiele folgen am Samstag (2. Februar) ab 11.00 Uhr und die fünf Finalspiele finden am Sonntag (3. Februar) ab 11.00 Uhr statt.
Alle Ergebnisse der 67. Deutschen Einzelmeisterschaften sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, auf der Veranstaltungshomepage unter www.dm-badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „67. Deutsche Meisterschaften 2019“) erhältlich. Rückblick: Die Bestplatzierten 2018 Herreneinzel: Deutscher Meister: Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Setzplatz 5/8)
Deutscher Vizemeister: Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2)
Platz 3: Lars Schänzler (TV Refrath; Setzplatz 3/4) und Alexander Roovers (1. BV Mülheim; Setzplatz 3/4)
Dameneinzel: Deutsche Meisterin: Luise Heim (1. BC Beuel; Setzplatz 2; Titelverteidigerin) Deutsche Vizemeisterin: Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 3/4) Platz 3: Fabienne Deprez (FC Langenfeld; Setzplatz 1) und Katharina Altenbeck (1. BV Mülheim; Setzplatz 3/4) Herrendoppel: Deutsche Meister: Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 1) Deutsche Vizemeister: Peter Käsbauer/Johannes Pistorius (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TSV Freystadt; Setzplatz 3/4) Platz 3: Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath; Setzplatz 5/8) und Marvin Seidel/Max Weißkirchen (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel) Damendoppel: Deutsche Meisterinnen: Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath; Setzplatz 1; Titelverteidigerinnen) Deutsche Vizemeisterinnen: Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Setzplatz 2)
Platz 3: Linda Efler/Olga Konon (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3/4) und Annabella Jäger/Julia Kunkel (beide TSV Freystadt; Setzplatz 9/12) Mixed: Deutsche Meister: Peter Käsbauer/Olga Konon (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3/4) Deutsche Vizemeister: Nikolaj Persson/Kilasu Ostermeyer (beide TSV Trittau; Setzplatz 5/8)
Platz 3:  Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2) und Julian Lohau/Isabel Herttrich (1. BV Mülheim/1. BC SaarbrückenBischmisheim) 
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Das „Triple“ bei den German Open im Fokus


Chou Tien Chen wiederholte 2018 (Bild) seinen Turniersieg von 2017.
Foto: Claudia Pauli.
Nach den zahlreichen Weltklasseathleten aus China um den zweimaligen Olympiasieger und fünfmaligen Weltmeister im Herreneinzel, Lin Dan (Weltranglistenplatz 13; Stand: Ranking vom 2. Januar 2019), und die amtierenden Weltmeister im Herrendoppel, Li Junhui/Liu Yuchen (Weltranglistenplatz 2), haben weitere Top-Stars der internationalen Badmintonszene für die YONEX German Open Badminton Championships 2019 (26. Februar bis 3. März in Mülheim an der Ruhr) gemeldet.
So plant etwa der Titelträger von 2017 und 2018 im Herreneinzel, Chou Tien Chen aus Taiwan (Weltranglistenplatz 3), einen neuerlichen Start in der innogy Sporthalle – mit dem Ziel, das „Triple“ perfekt zu machen. Drei Finalsiege in Folge bei den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland gelangen zuletzt den Dänen Jon Holst-Christensen/Thomas Lund im Herrendoppel, die von 1992 bis 1996 sogar fünfmal hintereinander triumphierten. Auch die aktuellen Europameisterinnen im Damendoppel, Gabriela und Stefani Stoeva (Weltranglistenplatz 9), wollen abermals bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier wertvolle Weltranglistenpunkte sammeln. Im Vorjahr gelang den bulgarischen Schwestern dies sehr gut: Sie kamen in Mülheim an der Ruhr bis ins Halbfinale.
Der Badminton-Verband Thailands meldete neben der Weltmeisterin von 2013 im Dameneinzel, Ratchanok Intanon (Weltranglistenplatz 8), u. a. die derzeitigen Weltranglistenfünften im Mixed, Dechapol Puavaranukroh/Sapsiree Taerattanachai, für die YONEX German Open. Aus Taiwan beabsichtigen neben Chou Tien Chen zudem die Weltranglistenzwölften im Herrendoppel, Liao Min Chun/Su Ching Heng, die Besucherinnen und Besucher des Turniers zu begeistern. Während am ersten Veranstaltungstag (Dienstag, 26. Februar) die Qualifikation in allen Disziplinen ausgetragen wird (10.00 bis ca. 16.00 Uhr) und anschließend die erste Runde im Mixed beginnt (17.00 bis ca. 21.00 Uhr), dürfen sich die Zuschauer am zweiten Veranstaltungstag (Mittwoch, 27. Februar) auf Matches aus der jeweils ersten Runde im Herreneinzel, im Dameneinzel, im Herrendoppel und im Damendoppel sowie auf vier weitere Auftaktspiele im Gemischten Doppel freuen (9.00 bis ca. 22.30 Uhr). Am Donnerstag (28. Februar) folgen die Achtelfinalspiele in allen Disziplinen (13.00 bis ca. 22.00 Uhr), am Freitag (1. März) die Viertelfinalspiele in allen Disziplinen (16.00 bis ca. 22.00 Uhr). Die Halbfinalspiele werden in allen Disziplinen am Samstag (2. März) ausgetragen (14.00 bis ca. 20.00 Uhr), bevor am Sonntag (3. März) die Titelträger in allen Disziplinen ermittelt werden (12.00 bis ca. 18.00 Uhr). Einzelheiten zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland (Kartenvorverkauf, Anschrift der Veranstaltungsstätte, Preisgeld-Verteilung etc.), bei denen die Firma YONEX im Jahr 2019 zum 33. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de.
Claudia Pauli
(Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

Ausschuss für Bundesligaangelegenheiten im DBV wieder vollständig besetzt

Die Präsidenten/Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände und das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) haben in ihrer gemeinsamen Sitzung am 3. November 2018 in Saarbrücken nach intensiver Beratung vereinbart, die Wiederwahl von Arno Schley (Neunkirchen) als Vorsitzender des Ausschusses für Bundesligaangelegenheiten (AfBL) im DBV anlässlich der Bundesligavollversammlung am 3. Oktober 2018 in Frankfurt am Main – unter Zurückstellung erheblicher Bedenken und mit der Zielsetzung, eine einvernehmliche Lösung zur Weiterentwicklung der Bundesliga im Sinne des deutschen Badmintonsports zu erreichen – nicht weiter rechtlich prüfen zu lassen. Die Amtszeit von Arno Schley hat somit mit der Annahme seiner Wahl am 3. Oktober 2018 begonnen.

Die ebenfalls von der Bundesligavollversammlung am 3. Oktober 2018 gewählten Beisitzer im AfBL – Manfred Kehrberg (Berlin), Helmut Ruppert (Wiesbaden), Heinz Kelzenberg (Bergisch Gladbach) und Andreas Kruse (Bonn) – wurden vom DBV-Präsidium in dessen Sitzung am 3. November 2018 berufen.

Die Bestätigung der Wahl von Arno Schley obliegt dem kommenden Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes. Dieser wird am 22. Juni 2019 im Verbandsgebiet des Bayerischen Badminton-Verbandes (BBV) abgehalten.

Beim 54. Ordentlichen DBV-Verbandstag, am 9. Juni 2018 in Braunschweig, hatten die Delegierten den von der Bundesligavollversammlung im Frühjahr erneut gewählten, langjährigen AfBLVorsitzenden Arno Schley nach einer umfangreichen und teils sehr emotional geführten Debatte mehrheitlich nicht bestätigt. Dadurch endete auch die Amtszeit der Ausschussbeisitzer mit sofortiger Wirkung.

Bis zum 3. Oktober 2018 führte – berufen vom DBV-Präsidium – kommissarisch Uwe Gredner (Hohenhameln), der (auch) für die Bundesliga zuständige Vizepräsident im DBV, den DBV-Ausschuss für Bundesligaangelegenheiten. Wahlen zum AfBL erfolgen in dem olympischen Spitzenverband üblicherweise alle zwei Jahre, jeweils vor dem DBVVerbandstag.

In Kürze trifft sich zum ersten Mal ein neu geschaffenes Gremium, welches aus jeweils zwei Vertretern des DBV-Präsidiums, der Bundesligavereine und der BadmintonLandesverbände besteht und einen kompletten Neustart im Hinblick auf die Zukunft derBundesliga vornehmen wird. „Diese Gesprächsgruppe startet einen neuen Anlauf, was die Zusammenarbeit aller Beteiligten anbelangt“, erläutert DBV-Präsident Thomas Born (Berlin). Er ergänzt: „Zu den wesentlichen Aufgaben des Gremiums zählen die Verständigung auf Ziele der Bundesliga und die Festlegung konkreter Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele.“

Das  DBV-Präsidium wird in der Gesprächsgruppe durch Uwe Gredner sowie durch ChefBundestrainer Detlef Poste (Mülheim an der Ruhr) vertreten. Seitens der Bundesligavereine gehören Andreas Kruse (1. BC Beuel) und Klaus Rotter (SV Fun-Ball Dortelweil) dem Gremium an, welches Wolfgang Wienefeld, der Präsident des Hamburger Badminton Verbandes (HBV), und Guido Schänzler, der Vizepräsident Wettkampfsport im Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW), komplettieren.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

27 neue A-Trainer im DBV

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Gruppenbild vom Prüfungswochenende. Foto: DBV

Geschafft! Nach einem arbeitsintensiven Jahr, in welchem alleine vier Präsenzlehrgänge mit insgesamt 17 Präsenztagen, mehr als 150 Lerneinheiten im Selbststudium und ein Prüfungswochenende mit schriftlicher Prüfung und Vorstellung eigener Trainingsprojekte absolviert
werden mussten, bekamen am Sonntag (28. Oktober) 27 Teilnehmer am Ausbildungslehrgang 2017/2018 des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) zum Erwerb der Trainerlizenz A das begehrte Zertifikat überreicht. Im Herbst 2017 hatten insgesamt 32 Personen die Ausbildung
aufgenommen. Für einige derjenigen, die diese bis dato nicht abschlossen, werden noch Nachprüfungen durchgeführt.

„Die A-Trainerausbildung verlief über die vergangenen zwölf Monate in einem sehr konstruktiven und intensiven Austausch mit und zwischen den Teilnehmern. Die Teilnehmerzahlen bedeuteten für Organisatoren und Referenten jedoch auch ein hohes Maß an Herausforderung, Flexibilität und
Kreativität. Aus meiner Sicht ist es uns gelungen, einen einheitlichen, hohen Qualitätsmaßstab zu schaffen bzw. zu gewährleisten, den es nun auch weiter in die darunterliegenden Ausbildungsstufen zu transportieren gilt“, zieht Hannes Käsbauer, der Bundestrainer Wissenschaft/Bildung im DBV und Referatsleiter Lehre & Ausbildung in dem olympischen Spitzenverband, ein Fazit.

Die 27 A-Trainer – 22 Herren und fünf Damen – sind in zwölf verschiedenen Badminton-Landesverbänden beheimatet bzw. aktuell tätig. Insgesamt gehören dem DBV 16 Landesverbände an. „Durch die A-Trainer-Ausbildung konnten wir folglich einen Großteil der Landesverbände über
ein Jahr begleiten. Dabei zielen wir natürlich darauf ab, dass die Teilnehmer als Wissens- und Erfahrungsmultiplikator fungieren“, sagt Hannes Käsbauer.

Drei Absolventen des Lehrgangs gratulierte der ehemalige deutsche Nationalspieler am Ende des in Saarbrücken abgehaltenen Prüfungswochenendes in besonderer Weise: Paul Kuschmierz (BLV Hessen), Hannah Pohl (BLV Nordrhein-Westfalen) und Tobias Wadenka (BLV Bayern) erwiesen sich als die Ausbildungsbesten und wurden von Hannes Käsbauer daraufhin speziell beglückwünscht.

Im Rahmen des Ausbildungslehrgangs 2017/2018 bildeten die Themen Talentsuche bzw. -findung, Nachwuchsleistungssport, aktuelle Entwicklungen im Doppel/Mixed bzw. im Einzel, Athletik, Lifestyle/Duale Karriere, Analyse, Wissenschaft und Trainings-/Trainerprojekt die wesentlichen Schwerpunkte. Im Fokus stand darüber hinaus speziell auch die Entwicklung der Trainerpersönlichkeit. „Indem wir mehrere Kooperationen mit
zentralen Nachwuchslehrgängen eingegangen sind, erhielten die angehenden A-Trainer die Möglichkeit, direkt mit Top-Nachwuchsathleten individuell zusammenzuarbeiten und so wertvolle praktische Erfahrungen auszutauschen“, erläutert Hannes Käsbauer.

Diese konnten die Trainer zugleich für das Trainings-/Trainerprojekt nutzen, welches sie im Zusammenhang mit ihrer Ausbildung an ihrem Heim-Trainingsstandort umsetzen mussten. „Das Trainings-/Trainerprojekt diente der Veranschaulichung der Alltagsarbeit der Teilnehmer sowie einer
direkten Umsetzungsmöglichkeit der Ausbildungsinhalte in der Praxis“, fasst der Bundestrainer Wissenschaft/Bildung im DBV zusammen. Die Teilnehmer erhielten nicht allein die Aufgabe, das Projekt am Prüfungswochenende zu präsentieren, sondern sie waren zuvor schon gefordert, dazu
einen Projektbericht sowie ein zusammenfassendes Poster zu erstellen.

Durch den Großteil der Lehreinheiten führte der Bundestrainer Wissenschaft/Bildung selbst. Darüber hinaus brachten sich zahlreiche weitere Experten in den Ausbildungslehrgang ein. U. a. wirkte neben DBV-Chef-Bundestrainer Detlef Poste das gesamte DBV-Leistungssportpersonal mit. „Wir konnten eine Vielzahl von hochkarätigen Referenten einsetzen. Neben dem gesamten Bundestrainerteam waren auch der ehemalige Chef-Bundestrainer Holger Hasse, der Chef-Landestrainer im Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen, Marcus Busch, sowie DBV-Verbandspsychologe Moritz Anderten mit Unterstützung von Sportpsychologe Dr. Sebastian Altfeld im Einsatz. Weitere externe Unterstützung in den Bereichen Anti-Doping und Ernährung ermöglichte darüber hinaus Blicke über den Tellerrand“, so Hannes Käsbauer. Der Bundestrainer Wissenschaft/Bildung dankte in diesem Zusammenhang allen Beteiligten für ihr Engagement.

Wer sich um die Teilnahme an einem A-Trainer-Lehrgang des DBV bewirbt, muss grundsätzlich bereit sein, eine Trainertätigkeit insbesondere im Leistungs- und Hochleistungsbereich auszuüben. Zudem gilt es, zahlreiche Zulassungsvoraussetzungen zu erfüllen.

Die neuen A-Trainer des DBV (in alphabetischer Reihenfolge der Nachnamen):
1. Daniel Benz (BLV Hessen)
2. Julian Degiuli (BLV Rheinhessen-Pfalz)
3. Maximilian Enders (BLV Hessen)
4. Caren Geiss (BLV Schleswig-Holstein)
5. Jan Henrik Gleis (BLV Niedersachsen)
6. Lukas Gunzelmann (BLV Bayern)
7. Andreas Heinz (BLV Hessen)
8. Tobias Hofmann (BLV Hessen)
9. Boris Kaprov (BLV Rheinland)
10. Paul Kuschmierz (BLV Hessen)
11. Vasily Kuznetsov (BLV Nordrhein-Westfalen)
12. Henning Lehmann (BLV Sachsen-Anhalt)
13. Stefan Lesch (BLV Nordrhein-Westfalen)
14. Miriam Mantell (BLV Nordrhein-Westfalen)
15. Hannah Pohl (BLV Nordrhein-Westfalen)
16. Christian Prelcec (BLV Nordrhein-Westfalen)
17. Nils Rodefeld (BLV Niedersachsen)
18. Alen Roj (BLV Saarland)
19. Alexander Roovers (BLV Nordrhein-Westfalen)
20. Oliver Roth (BLV Bayern)
21. Christopher Skrzeba (BLV Nordrhein-Westfalen)
22. Christian Stern (BLV Rheinhessen-Pfalz)
23. Carla Strauß (BLV Berlin-Brandenburg)
24. Alexander Strehse (BLV Hamburg)
25. Lea-Lyn Stremlau (BLV Nordrhein-Westfalen)
26. Tobias Wadenka (BLV Bayern)
27. Berend Wawer (BLV Hamburg)

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

DBV und Rheinhessen-Pfalz schließen Vergleich für Stützpunkt Kaiserslautern

Am späten Abend des 30. Juni 2018 konnten sich die Vertreter des Deutschen Badminton- Verbandes (DBV) und des Badminton-Landesverbandes Rheinhessen-Pfalz (BVRP) sowie des Heinrich-Heine-Gymnasiums Kaiserslautern nach langen Gesprächen die Hand reichen: Im Verbandsgerichtsverfahren um die Aberkennung des Status als DBV-Nachwuchsstützpunkt (NSP) für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2018 konnte ein Vergleich geschlossen werden.

Nachfolgend die wesentlichen Passagen:

„Der BVRP räumt ein kommunikatives Fehlverhalten jedenfalls eines Vertreters des BVRP ein. Der BVRP bedauert das Fehlverhalten ausdrücklich. Beide Seiten sind darin einig, die anlässlich des DBV-Leistungssport-Workshops 2018 besprochenen Grundsätze und daraus abgeleiteten Anpassungen des NSP-Konzeptes ab sofort konsequent einzuhalten.”

In Abänderung seiner Entscheidung vom 23. März 2018 wird der DBV dem Stützpunkt Kaiserslautern ab dem 1. September 2018 wieder den Status eines Nachwuchsstützpunktes entsprechend dem aktuell gültigen Nachwuchsstützpunktkonzept des DBV erteilen.

Der DBV erklärt ausdrücklich, dass er den Nachwuchsstützpunkt Kaiserslautern grundsätzlich für einen guten Stützpunkt hält, wenn die Bedingungen des Nachwuchsstützpunktkonzepts eingehalten werden. Dementsprechend wird er auch gegenüber anderen an diesem Stützpunkt beteiligten Institutionen (z. B. Land Rheinland- Pfalz, zuständiger Landessportbund, Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern) bei Bedarf und auf entsprechende Anfrage deutlich zum Ausdruck bringen, dass der Nachwuchsstützpunkt Kaiserslautern auch für die Zukunft besonders förderungswürdig

Hintergrund des Rechtsstreits war ein Beschluss des DBV-Präsidiums aufgrund eines Verstoßes gegen die NSP-Regularien durch einen Mitarbeiter des BLV Rheinhessen-Pfalz hinsichtlich des Wechsels einer Athletin nach Kaiserslautern. Der BLV Rheinhessen-Pfalz hatte gegen die Rechtmäßigkeit dieser Entscheidung vor dem DBV-Verbandsgericht geklagt. Nachfolgend gab es mehrere Gespräche zwischen Vertretern beider Parteien und eine ausführliche Diskussion und Aussprache mit den Leistungssportverantwortlichen aller Landesverbände im Rahmen des DBV- Leistungssport-Workshops vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2018. Das Ergebnis war ein einstimmiges Bekenntnis zu einem transparenten, fairen und respektvollen Umgang im Nachwuchsleistungssport, insbesondere auch im Zusammenhang mit der Abgabe von Spieler(inne)n an bzw. zwischen NSPs.

Julian Degiuli, Vizepräsident Leistungssport BVRP: „Wir sind froh, dass der Stützpunkt Kaiserslautern zum 1. September 2018 den Status eines Nachwuchsstützpunktes zurückerhält. Der BVRP bedauert, dass es in der Vergangenheit zu einem kommunikativen Fehlverhalten gekommen ist und ungeschriebene Kommunikationsgrundsätze nicht eingehalten wurden. Die Diskussion beim Leistungssportworkshop in Kaiserslautern empfanden wir als sehr konstruktiv. Wir begrüßen die geplante schriftliche Fixierung der Kommunikationsabläufe und ich werde mich dafür einsetzen, dass diese konsequent eingehalten werden.”

Thomas Born, Präsident DBV: „Uns als DBV ist ganz wichtig, dass unser Nachwuchsleistungssportsystem bestmöglich funktioniert. Dazu ist, bei aller Konkurrenz, ein Miteinander der Badminton-Landesverbände (BLV) erforderlich. Der aktuelle Fall einer aus unserer Sicht ungenügenden Kommunikation bei einem Spielerwechsel darf sich nicht wiederholen, weil er das System gefährdet. Ich bin sehr zufrieden mit dem klaren Bekenntnis, das anlässlich des Leistungssport-Workshops von allen BLV und nochmals im anschließenden Vergleichsgespräch mit dem BLV Rheinhessen-Pfalz geäußert wurde. Der Vergleich und die Anpassung des NSP-Konzepts sind die richtigen Schritte nach vorne!“

Detlef Poste, Chef-Bundestrainer DBV: „Grundsätzlich ist Kaiserslautern für uns, so wie alle anderen NSP auch, ein ganz wichtiger Standort mit sehr guten Rahmenbedingungen in fast allen Bereichen. Die aktuelle Problematik konnten wir mit einem meiner Meinung nach richtigen und deutlichen Signal klären.“

DBV und BVRP

DBV-Praesidium gibt sich neue Struktur

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Die Mitglieder des DBV-Präsidium stellen sich der Fotografin. Foto: Claudia Pauli

Einige Tage nach dem 54. Ordentlichen Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am 9. Juni in Braunschweig, bei dem sich umfangreiche strukturelle und personelle Veränderungen im Führungsgremium des olympischen Spitzenverbandes ergaben, haben die Präsidiumsmitglieder festgelegt, wie sich die Geschäftsverteilung innerhalb des Präsidiums neuerdings gestaltet.

Demnach ist Präsident Thomas Born (Berlin) für die Bereiche Aktivenvertretung sowie Schiedsrichterwesen, für die Vermarktungsgesellschaft Badminton Deutschland mbH (VBD) und für die Präsidiumsbeauftragten (mit Ausnahme derjenigen, die sich mit den Themen Informationstechnik bzw. Sporthallenbau befassen; diese sind Vizepräsident Ralf Michaelis bzw. Vizepräsidentin Dr. Pia Hermanns zugeordnet) verantwortlich. Darüber hinaus obliegt ihm die Außenvertretung des DBV gegenüber dem Badminton-Weltverband BWF, dem europäischen Badminton-Verband Badminton Europe Confederation (BEC) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

Vizepräsident Uwe Gredner (Hohenhameln) nimmt sich der Badminton-Bundesliga und ausgewählten Projekten an, die mit dem DBV-Strategieplan 2017-2020 zusammenhängen. Dieser beschreibt Ziele und setzt Schwerpunkte der Arbeit für die nächsten Jahre.

Das Präsidium berief Uwe Gredner zudem zum kommissarischen Vorsitzenden des Ausschusses für Bundesligaangelegenheiten im DBV (AfBL), nachdem der von der Bundesligavollversammlung gewählte, langjährige AfBL-Vorsitzende Arno Schley (Neunkirchen) nach einer umfangreichen und teils sehr emotional geführten Debatte beim DBV-Verbandstag am 9. Juni von den Delegierten mehrheitlich nicht bestätigt worden war. Dadurch endete auch die Amtszeit der Ausschussbeisitzer mit sofortiger Wirkung. Deren Berufung obliegt nun ebenfalls dem Präsidium.

Die Delegierten erkannten in Braunschweig zwar die sehr umfangreiche und zuverlässige Arbeit von Arno Schley in der Vergangenheit an. Allerdings sahen sie ihn in seiner Funktion als AfBL-Vorsitzender und Präsident des Ende 2016 gegründeten Deutschen Badminton- Ligaverbandes (DBLV) auch als hauptverantwortlich dafür an, dass die Vorstellungen von Bundesliga einerseits und Badminton-Landesverbänden (BLV) andererseits, die sich im Zusammenhang mit der Ausarbeitung eines vorgesehenen Grundlagenvertrags zwischen dem DBV mit seinen Badminton-Landesverbänden und dem DBLV ergaben, teilweise sehr weit auseinanderliegen. Der DBLV ist die juristisch selbstständige Organisation der Vereine und Kapitalgesellschaften der 1. und 2. Badminton-Bundesliga und möchte insgesamt eine größere Selbstständigkeit der Bundesliga-Vereine erwirken.

Vizepräsidentin Dr. Pia Hermanns (Eltville) zeichnet für die Verwaltung des Ausschusses für Wettkampfsport im DBV verantwortlich und ist zuständig für den Spielbetrieb U19 (= Jugend) und den Spielbetrieb O19 (= Aktive). Dr. Pia Hermanns ist ferner das zuständige Präsidiumsmitglied für den Präsidiumsbeauftragten Sporthallenbau.

Das Aufgabengebiet von Vizepräsident Frank Liedke (Saarbrücken) umfasst die Bereiche Medien und Marketing.

Tätigkeitsschwerpunkte von Vizepräsident Ralf Michaelis (Trier) sind die Themenfelder Organisation, Recht, Verwaltung und Personal. Außerdem ist ihm der Präsidiumsbeauftragte Informationstechnik zugeordnet.

Vizepräsident Ulrich Schaaf (Hövelhof) richtet derweil den Fokus auf „Badminton Germany“, ein System zur Erfassung und Bearbeitung von Spielerdaten, das im Zuge der Einführung des neuen Jugendwettkampfsystems ins Leben gerufen werden soll. Außerdem unterstützt er die Aktivitäten der Altersklassenspieler O35-O75 (= Senioren) und nimmt sich wie Uwe Gredner ausgewählten Projekten an, die mit dem DBV-Strategieplan 2017-2020 in Verbindung stehen.

Vizepräsident Karl-Heinz Zwiebler (Bonn), der bis dato als Vizepräsident Breitensport im DBV fungierte, behielt seine gewohnten Aufgaben bei: Er verwaltet auch im neuen Präsidium den Ausschuss für Breitensport und lenkt die Verbandsarbeit im Breitensport, im Schulsport, im Behindertensport und im Frauensport. Außerdem fällt der kommerzielle Bereich (Badminton-Center) in den Tätigkeitsbereich von Karl-Heinz Zwiebler.
Die Verwaltung des Ausschusses für Leistungssport im DBV obliegt Chef-Bundestrainer Detlef Poste (Mülheim an der Ruhr). Gleichzeitig ist er zuständig für den Leistungssport O19 und den Leistungssport U19. Ferner bearbeitet er die Themen Sportmedizin sowie Lehre & Ausbildung federführend.

Für DBV-Geschäftsführer Roland Herres (Mülheim an der Ruhr) sieht der Geschäftsverteilungsplan die Fokussierung auf die Themen Finanzen, Anti-Doping und VBD-Balltest vor. Zusätzlich vertritt er – wie DBV-Präsident Thomas Born – den Deutschen Badminton-Verband gegenüber dem Deutschen Olympischen Sportbund.

Während Thomas Born und Karl-Heinz Zwiebler seit 2016 bzw. 2008 dem DBV-Präsidium angehören und turnusgemäß erst 2020 wieder zur Wahl stehen, sind Uwe Gredner, Dr. Pia Hermanns, Frank Liedke, Ralf Michaelis und Ulrich Schaaf seit dem Verbandstag in Braunschweig erstmalig Mitglieder des Führungsgremiums. Ihre Amtszeit endet 2022. Detlef Poste wurde im Anschluss an den Verbandstag vom Präsidium bis auf Weiteres zum Vertreter des Bereichs Leistungssport im Präsidium berufen. Roland Herres, der wie Detlef Poste hauptamtlich für den olympischen Spitzenverband tätig ist, gehört dem Gremium qua Funktion an.

Bis zum DBV-Verbandstag 2018 bestand das DBV-Präsidium aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten für Leistungssport, dem Vizepräsidenten für Wettkampfsport, dem Vizepräsidenten für Breitensport und dem hauptamtlich tätigen Geschäftsführer. Neuerdings setzt es sich aus dem Präsidenten, mindestens vier und höchstens sechs Vizepräsidenten ohne Vorabfestlegung der Geschäftsverteilung, dem Chef-Bundestrainer oder dem Sportdirektor für den Bereich Leistungssport sowie dem Geschäftsführer zusammen. Dabei sind der Chef-Bundestrainer bzw. der Sportdirektor und der Geschäftsführer hauptamtlich tätig.Dietrich Heppner (Frechen), der dem Führungsgremium seit 1998 als Vizepräsident Leistungssport angehörte, und Gerd Pigola (Leipzig), der seit 2002 als Vizepräsident Wettkampfsport fungierte und zudem in den 1990er-Jahren bereits Mitglied des DBV- Präsidiums war, stellten sich 2018 nicht erneut zur Wahl. Sie wurden daraufhin von den Delegierten des DBV und jenen aus den 16 Badminton-Landesverbänden einstimmig zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Die Geschäftsverteilung innerhalb des DBV-Präsidiums im Überblick

DBV-Präsidiumsmitglied   Verantwortlichkeit

Präsident Thomas Born Aktivenvertretung, Schiedsrichterwesen, Vermarktungsgesellschaft Badminton Deutschland (VBD), Personal, Präsidiumsbeauftragte (außer Präsidiumsbeauftragte für Informationstechnik und Sporthallenbau), Außenvertretung Badminton-Weltverband BWF, europäischer Badminton-Verband Badminton Europe Confederation (BEC) und Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

Vizepräsident Uwe Gredner Bundesliga, Projekte DBV-Strategieplan 2017-2020

Vizepräsidentin Dr. Pia Hermanns Ausschuss für Wettkampfsport – Verwaltung, Spielbetrieb U19, Spielbetrieb O19, PräsidiumsbeauftragterSporthallenbau

Vizepräsident Frank Liedke Medien, Marketing

Vizepräsident Ralf Michaelis Organisation, Recht, Verwaltung, Personal, Präsidiumsbeauftragter Informationstechnik

Vizepräsident Ulrich Schaaf „Badminton Germany”, Altersklassen O35-O75, Projekte DBV-Strategieplan 2017-2020

Vizepräsident Karl-Heinz Zwiebler Ausschuss für Breitensport – Verwaltung, Breitensport, Schulsport, Behindertensport, Frauensport, kommerzieller Bereich (Badminton-Center)

Chef-Bundestrainer Detlef Poste Ausschuss für Leistungssport – Verwaltung, Leistungssport O19, Leistungssport U19, Sportmedizin, Lehre & Ausbildung

Geschäftsführer Roland Herres Finanzen, Anti-Doping, Balltest, Außenvertretung DOSBClaudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Claudia Pauli

Personelle und strukturelle Veränderungen im Präsidium beim DBV-Verbandstag

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Die Mitglieder des DBV-Präsidium stellen sich der Fotografin. Foto: Claudia Pauli

Zwei langjährige Vizepräsidenten zu DBV-Ehrenmitgliedern ernannt, eine Neustrukturierung des Präsidiums beschlossen und zum ersten Mal eine Frau ins Führungsgremium des im Jahr 1953 gegründeten Spitzenverbandes gewählt: Der 54. Ordentliche Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), der am 9. Juni in Braunschweig abgehalten wurde, avancierte emotional wie inhaltlich zu einer besonderen Veranstaltung.

Dietrich Heppner (Frechen), der dem Führungsgremium seit 1998 als Vizepräsident Leistungssport angehörte, und Gerd Pigola (Leipzig), der seit 2002 als Vizepräsident Wettkampfsport fungierte und zudem in den 1990er-Jahren bereits Mitglied des DBV-Präsidiums war, stellten sich 2018 nicht erneut zur Wahl und wurden daraufhin von den Delegierten des DBV und jenen aus den 16 Badminton-Landesverbänden einstimmig mit der Ehrenmitgliedschaft bedacht – der zweithöchsten Ehrung, die der DBV in seiner Ehrenordnung vorsieht (nach der Ehrenpräsidentschaft).

„Ich kenne Euch beide schon über 20 Jahre und habe Euch stets als engagierte, loyale Mitarbeiter im DBV-Präsidium erlebt – schon in meiner Funktion als Landesverbandsvorsitzender“, sagte DBV- Präsident Thomas Born (Berlin), nachdem er einige „Badminton-Stationen“ von Dietrich Heppner und Gerd Pigola in Erinnerung gerufen hatte. Er ergänzte: „Ich möchte Euch auch dafür danken, dass Ihr mir im Zusammenhang mit meinem jetzigen Amt großes Vertrauen und große Unterstützung entgegengebracht habt.“

Präsidium deutlich erweitert

Auf Anregung des bis dato amtierenden Präsidiums nahm der Verbandstag das Ausscheiden dieser beiden langjährigen Präsidiumsmitglieder zum Anlass, eine Neustrukturierung des Führungsgremiums vorzunehmen. Bestand das DBV-Präsidium bislang aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten für Leistungssport, dem Vizepräsidenten für Wettkampfsport, dem Vizepräsidenten für Breitensport und dem hauptamtlich tätigen Geschäftsführer, setzt es sich neuerdings aus dem Präsidenten, mindestens vier und höchstens sechs Vizepräsidenten ohne Vorabfestlegung der Geschäftsverteilung, dem Chefbundestrainer oder dem Sportdirektor für den Bereich Leistungssport sowie dem Geschäftsführer zusammen. Der Chefbundestrainer bzw. Sportdirektor ist – wie der Geschäftsführer – hauptamtlich tätig und wird somit nicht vom Verbandstag gewählt. Vielmehr obliegt die Entscheidung darüber, ob der Chef-Bundestrainer oder der Sportdirektor den Bereich Leistungssport vertritt, dem Präsidium. „Um für die Zukunft gerüstet zu sein, muss der DBV in allen Bereichen vermehrt zu hauptamtlicher Arbeit kommen und die Aufgabenbereiche für Ehrenamtliche auf ein leistbares Maß reduzieren“, erläuterte DBV-Präsident Thomas Born im Zusammenhang mit dem Antrag auf Neustrukturierung des Präsidiums.

Dr. Pia Hermanns sorgt für Novum

Bei den danach anstehenden Wahlen zum Präsidium schöpften die Delegierten gleich die neuen Möglichkeiten aus und entschieden sich für insgesamt fünf neue Vizepräsidenten. Dabei gehört mit Dr. Pia Hermanns (Eltville) nun erstmalig eine Frau dem Präsidium des im Jahr 1953 gegründeten Spitzenverbandes an.

Den sechsten Vizepräsidentenposten belegt Karl-Heinz Zwiebler (Bonn), der bis dato als Vizepräsident Breitensport im DBV fungierte und turnusgemäß erst 2020 erneut zur Wahl steht. Um im Zuge der Neustrukturierung des Präsidiums mit einheitlichen Begrifflichkeiten arbeiten zu können, entfiel bei ihm bereits jetzt der Zusatz „Breitensport“ in der Bezeichnung des Amtes. Sein Aufgabengebiet wird in den nächsten zwei Jahren jedoch keine wesentlichen Änderungen erfahren. Auch die Amtszeit von DBV-Präsident Thomas Born läuft noch bis zum 56. Ordentlichen DBV- Verbandstag.

Zum Vertreter des Bereichs Leistungssport im Präsidium bestimmte das neue Führungsgremium bei seiner konstituierenden Sitzung – unmittelbar im Anschluss an den Verbandstag – Chef- Bundestrainer Detlef Poste. „Da Detlef Postes Arbeitsort Mülheim an der Ruhr ist, wo auch der DBV- seinen Sitz hat, und er zudem durch seine langjährige Tätigkeit als DBV-Geschäftsführer viel Erfahrung in Bezug auf die Mitarbeit im Präsidium hat, erschien es uns sinnvoll, ihn mit dieser Aufgabe zu betrauen und nicht DBV-Sportdirektor Martin Kranitz, der in Saarbrücken beheimatet ist“, erklärte DBV-Präsident Thomas Born.

Das Präsidium des DBV setzt sich neuerdings wie folgt zusammen:

Präsident: Thomas Born (Berlin); Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2020

Vizepräsident: Karl-Heinz Zwiebler (Bonn); Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2020

Vizepräsident: Uwe Gredner (Hohenhameln); neu gewählt; Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2022

Vizepräsidentin: Dr. Pia Hermanns (Eltville); neu gewählt; Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2022

Vizepräsident: Frank Liedke (Saarbrücken); neu gewählt; Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2022

Vizepräsident: Ralf Michaelis (Trier); neu gewählt; Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2022

Vizepräsident: Ulrich Schaaf (Hövelhof); neu gewählt; Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2022

Hauptamtlicher Chef-Bundestrainer: Detlef Poste (Mülheim an der Ruhr); vom Präsidium bestimmt

Hauptamtlicher Geschäftsführer: Roland Herres (Mülheim an der Ruhr); qua Funktion Mitglied des Präsidiums.

DBV-Haushalt einstimmig genehmigt

Die Delegierten genehmigten in Braunschweig einstimmig das Rechnungsergebnis für das abgelaufene Haushaltsjahr 2017, den Nachtragshaushalt für das laufende Haushaltsjahr 2018 und den Haushaltsplan für das kommende Haushaltsjahr 2019.

Außerdem entlasteten sie einstimmig die DBV-Organe nach § 11 Nrn. 2. bis 4. der Satzung (Präsidium, Verbandsgericht sowie die Ausschüsse für Leistungssport, Wettkampfsport, Breitensport, Jugend und Bundesligaangelegenheiten) bezüglich der Jahresrechnung und der Geschäftsführung.

„Mein Dank geht – im Namen aller Badminton-Landesverbände – an das Präsidium, das im vergangenen Jahr wieder zum Wohle aller Badmintonbegeisterten in Deutschland hervorragende Arbeit geleistet hat“, so Bernd Pfeifer vor der entsprechenden Abstimmung. Der Präsident des Hessischen Badminton-Verbandes (HBV) war im Rahmen des 54. Ordentlichen DBV-Verbandstags von den Delegierten zum Wahlleiter bestimmt worden.

Deutsche Meisterschaften vergeben

Traditionell entscheiden die Delegierten im Rahmen des DBV-Verbandstags auch über die Ausrichtung verschiedener Deutscher Meisterschaften.
Vergebene Meisterschaften im Rahmen des 54. Ordentlichen DBV-Verbandstags Meisterschaft

Datum Ausrichter Gastgebender Badminton- Landesverband

8. Deutsche Meisterschaften U13 Samstag/Sonntag, 23./24. November 2019 1. BC Beuel Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW)

48. Deutsche Meisterschaften U15 41. Deutsche Meisterschaften U17

68. Deutsche Meisterschaften U19 Freitag bis Sonntag, 29. November bis 1. Dezember 2019 1. BV Mülheim Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW)

37. Internationale Deutsche Meisterschaften U19 Donnerstag bis Sonntag, 5. bis 8. März 2020 SG EBT Berlin Badminton-Verband Berlin-Brandenburg (BVBB)

51. Deutsche Meisterschaften U22 Freitag bis Sonntag, 24. bis 26. April 2020 1. BC Beuel Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW)

55. Deutsche Mannschaftsmeisterschaften U19 46. Deutsche Mannschaftsmeisterschaften U15 Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. Mai 2020 1. BV Mülheim Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW)

Mehrere weitere Ehrungen

Neben Dietrich Heppner und Gerd Pigola wurden in Braunschweig mehrere weitere verdiente Verbandsangehörige für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Dreimal hatte DBV- Präsident Thomas Born die schöne Aufgabe, langjährigen Funktionsträgern die DBV-Ehrennadel für besondere Verdienste um den Badmintonsport zu überreichen: Er händigte diese Iris Bardenhorst, der 2. Vorsitzenden des gastgebenden Niedersächsischen Badminton-Verbandes (NBV), NBV- Geschäftsführer Michael Clauß und dem langjährigen nationalen und internationalen Schiedsrichter Volker Jung (Saarländischer Badmintonverband) aus. Ulrich Schaaf, der Präsident des Badminton- Landesverbandes Nordrhein-Westfalen (BV-NRW), durfte sich sogar über die Ehrenplakette des DBV freuen. Diese wird für besonders hervorragende Verdienste um den Badmintonsport verliehen.
„Als ich in Vorbereitung auf die Ehrungen die ‚Badminton-Lebensläufe‘ der zu Ehrenden angeschaut habe, ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie viele Personen es in ‚Badminton-Deutschland‘ gibt, die über viele Jahre mit großem Engagement und hoher Zuverlässigkeit für unseren schönen Sport arbeiten“, meinte Thomas Born.
Die Übergabe der DBV-Ehrennadeln und der DBV-Ehrenplakette fand diesmal bereits am Abend vor dem Verbandstag, im Rahmen eines Empfangs mit Abendessen, zu dem der Niedersächsische Badminton-Verband alle Delegierten und deren Begleitpersonen aus den Landesverbänden bzw. vom DBV sowie weitere Gäste eingeladen hatte, statt.
Positiv überrascht wurde dabei auch DBV-Präsident Thomas Born: Der langjährige Präsident des Badminton-Verbandes Berlin-Brandenburg (BVBB) erhielt aus den Händen seines Nachfolgers Florian Münch für seine Verdienste um den Badmintonsport die Ehrennadel in Gold des Landessportbundes Berlin.

Beide DBV-Ehrenpräsidenten vor Ort

Der NBV fungierte 2018 zum insgesamt dritten Mal in der Geschichte des Deutschen Badminton-Verbandes als Ausrichter des Ordentlichen DBV-Verbandstags: 1972 wurde der DBV-Verbandstag in Hahnenklee durchgeführt, 2008 in Cuxhaven. Dem 54. Ordentlichen DBV-Verbandstag wohnten u. a. auch die beiden Ehrenpräsidenten des DBV, Prof. Dieter Kespohl (Hochspeyer) und Karl-Heinz Kerst (Kleve), bei.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Erstmalig ehrte DBV TrainerIn des Jahres 2017 im Nachwuchsbereich

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Impressionen von der Ehrung in Gera. V.l.: Dietrich Heppner (Vizepräsident Leistungssport im DBV), Carla Strauß (Platz 1 Trainerin), Mathias Jauk (Platz 2 Trainer), Martin Lemke (Platz 1 Trainer), Thomas Born (DBV-Präsident). Foto: privat

Um besondere Leistungen und beispielhaftes Engagement von Trainerinnen und Trainern aus dem Nachwuchsbereich in Badminton-Vereinen, -Abteilungen, an Stützpunkten und in den 16
Landesverbänden des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) zu würdigen und ihnen zusätzliche Motivation für ihre Tätigkeit zu verleihen, haben die Verantwortlichen im DBV Ende 2017 erstmalig den Preis „Trainerin des Jahres im Nachwuchsbereich“ und „Trainer des Jahres im Nachwuchsbereich“ ausgeschrieben.

Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften U15, U17 und U19 in Gera (9. bis 11. Februar 2018) wurden nun die Sieger gekürt: Bei den Damen entschied sich die Jury – bestehend aus jeweils mehreren Vertretern des DBV, der Jugend im DBV und der Badminton-Landesverbände – für Carla Strauß (Badminton-Landesverband Berlin-Brandenburg). Bei den Herren fiel die Wahl nach Sichtung der eingegangenen Bewerbungen auf Martin Lemke (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen). Die Auszeichnung nahmen DBV-Präsident Thomas Born und Dietrich Heppner, Vizepräsident Leistungssport im DBV, vor.

„Wir haben in Deutschland sehr viele badmintonbegeisterte Trainerinnen und Trainer, die sich stark engagieren und ihrer Arbeit mit großer Leidenschaft nachgehen. Mit diesem Preis beabsichtigen wir, gezielt einmal die Trainer in den Mittelpunkt zu rücken und damit zum Ausdruck zu bringen, wie sehr wir ihre Arbeit wertschätzen“, erläutert Hannes Käsbauer, Bundestrainer Wissenschaft/Bildung im DBV und Initiator des Wettbewerbs.

Die Gewinner durften sich zugleich über ein Preisgeld in Höhe von 500,- Euro freuen, welches der DBV gestiftet hatte.

Auf Platz zwei kamen anlässlich der auf das Jahr 2017 bezogenen Wahl Marianne Flato (Badminton-Landesverband Hamburg) und Mathias Jauk (Badminton-Landesverband Thüringen). Während Mathias Jauk ebenfalls bei den nationalen Titelkämpfen der Jugendlichen in Gera geehrt wurde, erfuhr Marianne Flato ihre Gratulation bereits während der Tagung der Lehrwarte der Badminton-Landesverbände, eine Woche zuvor in Bielefeld, von Hannes Käsbauer.

Auch für das Jahr 2018 soll der Preis „Trainer/in des Jahres im Nachwuchsbereich“
vergeben werden. Die Ausschreibung zur zweiten Auflage des Wettbewerbs erfolgt im
Spätsommer.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)