Im Nord-Doppelpack zum gelungenen Hinrunden-Abschluss

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim peilt in zwei Schleswig-Holstein-Gastspielen ein positives Ende der ersten Halbserie an
Die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim liegen als Spitzenreiter der Bundesliga klar auf Playoff-Kurs und wollen ihre starke Position zum Abschluss der Hinrunde weiter festigen. Am Wochenende steht dem amtierenden Meister ein Doppelauftritt im hohen Norden in Schleswig-Holstein bevor: Zunächst gastiert der BCB am Samstag ab 15 Uhr beim TSV Trittau, der mit sechs Punkten (zwei Siege, fünf Niederlagen) aktuell den vorletzten Platz der deutschen Eliteliga innehat. Die Gäste aus dem Saarland gehen daher als klarer Favorit in die Partie. Daran ändert auch das Fehlen von Isabel Herttrich und Marvin Seidel wenig. Die beiden Nationalspieler sind international unterwegs, um ihren Traum einer Olympia-Teilnahme weiter voranzutreiben. Unter der Woche gab es gerade für Seidel Grund zur Freude: Mit Partner Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) glückte ihm bei den glänzend besetzten und hochdotierten China Open der Sprung ins Viertelfinale, nachdem die beiden Deutschen im Achtelfinale die Weltranglisten-Achten Han Chen Kai und Zhou Hao Dong aus dem Gastgeberland mit 21:17, 21:18 bezwingen konnten. Seidel und Lamsfuß, der unlängst noch die SaarLorLux Open in Saarbrücken verletzt verpasst hatte, durften sich somit im Viertelfinale mit dem aktuell besten Duo der Welt, den Indonesiern Marcus Gideon und Kevin Sakamuljo messen. „Ein sensationeller Erfolg“, registrierte BCB-Teammanager Volker Eiber die guten Nachrichten aus dem fernen Osten mit Wohlwollen. Jetzt soll sich auch in der Bundesliga nach dem Schleswig-Holstein-Doppelpack, der am Sonntag ab 14 Uhr die Partie bei Blau-Weiß Wittorf aus Neumünster bereithält, wieder Freude einstellen.
„Bis auf Isabel und Marvin werden wir soweit komplett antreten können. Alle Akteure, die spielen werden, sind absolut fit und momentan richtig gut drauf, daher bin ich guter Dinge, dass wir die Hinrunde mit zwei Siegen beschließen können“, blickt Eiber den anstehenden Partien optimistisch entgegen. Gegen Trittau, dessen Saison bisher von vielen Umstellungen in Sachen Aufstellung geprägt war, stand für den BCB in der Vorsaison nach beiden Duellen die optimale Ausbeute von sechs Punkten zu Buche. Sowohl im Auswärtspiel vor fast exakt einem Jahr als auch beim Rückspiel im vergangenen März in eigener Halle siegten die Saarbrücker jeweils mit 6:1. Beste Punktesammler der Gastgeber waren bis dato der Engländer David Jones (sechs Siege aus sieben Partien) und der Russe Sergey Sirant (fünf aus acht), die jeweils in Einzel und Doppel eingesetzt wurden. Auch die indonesische Einzelakteurin Priskila Siahaya weist mit vier Siegen aus sieben Spielen eine positive Bilanz auf.
Gegen Wittorf gelangen dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim in der Vorsaison ebenfalls zwei klare Siege. Dem 5:2 im Hinspiel folgte ein 7:0-Kantersieg vor Heimkulisse. Im Vergleich mit Trittau sind die Neumünsteraner der auf dem Papier stärkere Kontrahent. Die Blau-Weißen spielen bisher eine starke Saison und rangieren mit vier Siegen und drei Niederlagen sowie insgesamt neun Punkten auf Rang fünf. Für den Bischmisheimer Neuzugang Stine Küspert ist es die Begegnung mit jenem Verein, von dem aus sie vor der Runde ins Saarland gewechselt war. Vergangene Saison hatte das Team aus Neumünster die reguläre Spielzeit als Vorletzter beendet. Küspert und Co. brachten den Klassenverbleib daraufhin erst über den Umweg Relegation unter Dach und Fach. Im zweiten Jahr nach der Bundesliga-Rückkehr scheinen die Schleswig-Holsteiner aber eine deutlich bessere Rolle spielen zu können. Die vier Siege von damals hat Wittorf bereits nach sieben Spieltagen eingefahren. Zu den bisherigen Punktgaranten zählen die russischen Doppelspezialisten Nina Vislova und Vitaly Durkin. Letzterer holte mit neun Siegen in 13 Spielen mit seiner Beteiligung die meisten Zähler. Je ein Erfolg und Einsatz weniger stehen für Neuzugang Vislova zu Buche. Als Küspert-Nachfolgerin wusste im Einzel die neue Ungarin Vivien Sandorhazi (kam von Vizemeister TV Refrath) mit fünf Siegen aus fünf Partien aufzuwarten. Und auch Bjarne Geiß, der internationale Partner von Küspert, weist mit fünf Erfolgen aus sechs Einsätzen bisher eine Spitzenquote auf.
Wie gegen Trittau ist der BCB auch gegen Wittorf klarer Favorit. Von den Bischmisheimer Topakteuren sorgte neben Seidel unlängst Peter Käsbauer für Schlagzeilen, nachdem er beim internationalen Topturnier „vor der Haustür“ im Herrendoppel bis ins Halbfinale vorgedrungen war. Bei den SaarLorLux Open mussten sich Käsbauer und sein Partner Jones Jansen (Wipperfeld) in der Saarlandhalle erst den späteren chinesischen Turniersiegern Di Zi Jian und Wang Chang relativ knapp mit 15:21, 21:15 und 12:21 beugen.
Bei den China-Festspielen in Saarbrücken (vier der fünf Disziplinen gingen an Spieler aus dem Reich der Mitte) war auch für Isabel Herttrich im Damendoppel in der Vorschlussrunde Endstation. Mit Linda Efler (Union Lüdinghausen) unterlag sie den an Position zwei gesetzten Engländerinnen Chloe Birch und Lauren Smith nach hartem Kampf knapp mit 22:24 und 19:21. In der Mixed-Konkurrenz konnte Herttrich wegen des verletzungsbedingten Ausfalls ihres Partners Mark Lamsfuß nicht mitmischen, gleiches galt für Seidel im Herrendoppel. Mit Blick auf die Bundesliga soll das Fehlen der beiden Topspieler dann keine Rolle spielen.
dbe

Refrath mit dem besten Team zum Abschluss der Hinrunde

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Carla Nyenhuis und Chloe Magee sind gegen Wipperfeld am Start. Foto: Andre Jahnke
Nach zuletzt sechs Siegen in Folge rangiert der TV Refrath in der 1. Bundesiga auf Rang Zwei und möchte diesen Platz am kommenden Wochenende behaupten und sogar noch nach Punkten ausbauen. Da es am Samstag zu BW Wittorf (aktuell Platz fünf) geht und am Sonntag der Tabellendritte 1. BC Wipperfeld nach Refrath kommt (15 Uhr), hat der TVR es selbst in die Hand, seinen Vorsprung auszubauen.
Dazu sollen zwei Siege her, wohl wissend, dass die beiden Aufgaben alles andere als einfach werden. Froh ist man in Refrath daher, dass mit den Geschwistern Magee und Nhat Nguyen drei Leistungsträger mit an Bord sind und auch bei den Damen aus dem Vollen geschöpft werden kann. Wittorf hat einen sehr starken internationalen Kader, mit dem man zum Ende der Hinrunde die beiden Top-Teams aus Refrath und Bischmisheim empfängt und sicherlich zeigen möchte, was in dieser Saison möglich ist. Nachdem sich das Team aus Neumünster erst am letzten Spieltag der Vorsaison hatte retten können, hat man sich sinnvoll verstärkt, unter anderem mit der Ex-Refratherin Vivien Sandorhazi.
Auch der 1. BC Wipperfeld gehörte letztes Jahr lange Zeit zu den Abstiegskandidaten, bevor man sich als Siebter retten konnte. Im Kader um den besten Doppel- und Mixedspieler der Liga, Mark Lamsfuß, stehen Spieler aus sechs Nationen und man hat oft die Qual der Wahl, was die Aufstellungen betrifft. Ob die Klasse des Teams jedoch ohne Lamsfuß (Asientour) am Sonntag gegen den TV Refrath ausreichend sein wird, scheint ungewiss.
Ziel des TVR sind in jedem Fall zwei Siege und vier Punkte, die den Fünfpunktevorsprung auf den Hauptkonkurrenten um Platz Zwei, den 1. BC Beuel, vermutlich absichern würden.

Hinrundenfinale gegen Beuel und Mülheim

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Brian Holtschke fehlt seinem Team am Wochenende. Foto: Georg Poluektov
Auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass es in dieser Saison in der 2. Liga Nord nur einen Absteiger geben wird, machen sich die beiden zweiten Mannschaften aus Beuel und Mülheim Sorgen um den Klassenerhalt. Aktuell stehen sie punktgleich auf den Plätzen sechs und sieben und spielen am kommenden Wochenende gegen die 2. Mannschaften aus Trittau und Refrath.
Für Refrath 2 geht es am Samstag zunächst nach Beuel (13 Uhr), bevor am Sonntag um 11 Uhr Mülheim zu Gast in der Halle Steinbreche sein wird.
In beiden Spielen kann der TVR fast in Bestbesetzung antreten, lediglich Brian Holtschke steht nicht zur Verfügung.

Schorndorf im Doppelpack zu Hause

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Xenia Kölmel. Foto: Ulrich Kolb
Badminton-Zweitligist SG Schorndorf hat am Wochenende einen Heimspiel-Doppelpack. Die Daimlerstädter empfangen in der Karl-Wahl Halle am Samstag den TV 1860 Hofheim (15.00 Uhr), am Sonntag ist der SV Fischbach zu Gast (14.00 Uhr). Die Daimlerstädter wollen am Wochenende mit zwei Siegen an der Tabellenspitze dranbleiben. Als Tabellendritter ist die SG in beiden Partien in der Favoritenrolle. Hofheim steht auf Platz Sieben, der SV Fischbach am Tabellenende auf Platz Zehn.
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Teamchef Benjamin Wahl ist aber vorsichtig. „Wir sind zwar leichter Favorit, die Liga ist aber diese Saison sehr ausgeglichen und es hat schon viele Überraschungen gegeben.“
Für eine Überraschung sorgte schon der Aufsteiger TV 1860 Hofheim. Die Hessen brachten dem favorisierten Erstligaabsteiger SV Fun-Ball Dortelweil eine 2:5-Niederlage bei. Entsprechend gewarnt ist die SG Schorndorf. Überhaupt nicht gut läuft die Saison bislang beim SV Fischbach. Das Team aus Rheinland-Pfalz steht am Tabellenende und hat erst drei Punkte auf dem Konto. Aber auch die Fischbacher können mit jedem Gegner der Liga mithalten. So unterlag der SV dem Tabellenführer Bischmisheim 2 nur knapp mit 3:4.
Die SG kann in Bestbesetzung antreten. Mit dabei ist auch Xenia Kölmel. Die frisch gebackene Nationalspielerin U19 überzeugte diese Woche im Länderspiel gegen Frankreich (6:1) mit einem Sieg im Einzel. Ulrich Kolb

Beuel will in Wipperfeld und Trittau punkten

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Peter Briggs und Zach Russ. Foto: BC Beuel
Nach zwei Niederlagen in Folge möchte die 1. Mannschaft des 1. BC Beuel am kommenden Wochenende in der Badminton-Bundesliga wieder punkten. Am Samstag geht es zunächst ins Bergische Land zum 1. BC Wipperfeld, am Sonntag in den hohen Norden zum TSV Trittau.
In den vergangenen beiden Spielen der Hinrunde noch einmal punkten und sich einen Platz im vorderen Drittel der Tabelle sichern: Das ist das Ziel, mit dem die Beueler in die beiden Auswärtsspiele starten. Das wird allerdings kein leichtes Unterfangen. Nach wie vor müssen die Schwarz-Gelben auf drei Stammspieler verzichten: Ronja Stern, Daniel Hess und „Guru“ Gurusaidutt sind immer noch verletzt und nicht einsetzbar. Die Mannschaft wird deshalb mit dem Kader aus den vergangenen Spielen antreten: Hannah Pohl und Lisa Kaminski bei den Damen sowie Max Weißkirchen, Peter Briggs, Zach Russ und Lukas Resch bei den Herren.
Gleich am Samstag wartet auf das Team eine schwierige Aufgabe. Der 1. BC Wipperfeld ist aktuell Tabellendritter und liegt damit einen Platz vor den Beuelern. Mit Mark Lamsfuß und Jones Ralfy Jansen verfügt die Mannschaft über zwei Doppelspieler mit internationalem Spitzenformat.
Vermeintlich einfacher könnte es für die Beueler am Sonntag werden. Der TSV Trittau liegt derzeit auf dem neunten und somit vorletzten Tabellenplatz. Allerdings ist die Mannschaft im Vorfeld nur sehr schwer einzuschätzen: Sie verfügt über einen breiten Kader und ist in der Lage, ein ausgeglichenes und kampfstarkes Team aufzustellen. Es wird also spannend. Das weiß auch Beuels Team-Manager Max Schneider: „Natürlich wollen wir nach zwei Niederlagen wieder punkten, auch wenn das gegen Wipperfeld und Trittau nicht unbedingt leicht wird. Je nachdem, wie die Gegner auflaufen, wird es schwer für uns. So oder so müssen wir fokussiert an die beiden Auswärtsspiele herangehen, um die Hinrunde erfolgreich abzuschließen“.
Die Partien beim 1. BC Wipperfeld am Samstag, 9. November, und beim TSV Trittau am Sonntag, 10. November, beginnen jeweils um 15 Uhr. Die Beueler Fans haben wie gewohnt die Möglichkeit, die Spiele im Internet über den Live-Ticker des Deutschen Badminton-Verbandes zu verfolgen. Joachim Resch

Der Spitzenreiter kommt an die Saale

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Logo GutsMuths Jena
Während das Meisterteam der letztjährigen Erstligasaison in dieser Spielzeit schon eine überraschende Niederlage einstecken musste, ist die Reserve des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim in der 2. Badminton-Bundesliga Süd noch ungeschlagen. Insofern wartet eine große Herausforderung auf den SV GutsMuths Jena, wenn am Samstag, ab 17:00 Uhr, der Tabellenführer an der Saale aufschlägt.
Die Bilanz liegt mit 3:1 klar auf Seiten der Saarländer. Doch in der letzten Begegnung beider Teams stellte sich der Jenaer SV als Favoritenschreck heraus und konnte, dank eines lautstarken Publikums, den ersten Sieg gegen den Badmintonclub einfahren. Ob das wieder gelingen kann ist schwer vorauszusagen; denn die Liste der hochkarätigen Badmintonasse ist wohl in keinem anderen Zweitligateam derart hoch. Nationalspieler, ehemalige Olympioniken oder einige der vielen starken Jugendspieler könnten am Samstag in der Jenaer Halle stehen. Doch das Jenaer Team hat mit vier gewonnenen Spielen in Folge Aufwind und gibt sich kämpferisch: „Eigentlich ist das ja ganz schön, nicht genau zu wissen wer kommt“, sagt Lisa Geppert, welche seit dieser Saison neu beim SV GutsMuths spielt. „Dann macht man sich vorher nicht zu viele Gedanken um Taktiken und Pläne, sondern kann einfach drauf losspielen. Hauptsache ist ja, das Publikum ist laut- und wir geben ihm, was es will: spannende Badmintonspiele!“
Am Sonntag, um elf Uhr, kommt ein Aufsteiger an die Saale, mit welchem sich der SV GutsMuths schon zu Regionalligazeiten häufig gemessen hat. Der Remagener Badmintonclub ist gut in seine erste Zweitligasaison gestartet und hat aus den bisherigen sieben Spielen drei gewinnen können. Dabei behielten sie unter anderem gegen den SV Fun-Ball Dortelweil die Oberhand, gegen den die Jenaer recht deutlich unterlagen. Für beide Teams sind Punktgewinne weiterhin essentiell, um sich ihren Platz im Mittelfeld zu sichern und den Puffer auf die Abstiegszone auszubauen. Es verspricht also ebenfalls eine spannende Partie zu werden.
Am Samstag, 17:00 Uhr, ist Spielbeginn gegen den Tabellenführer vom 1. BC Sbr.-Bischmisheim und am Sonntag, 11:00 Uhr begrüßt der SV GutsMuths Jena den BC Remagen in der Halle des Sportgymnasiums Jena, Wöllnitzer Straße 40. Zuschauen bei der schnellsten Rückschlagsportart der Welt lohnt sich! Moritz Predel

Drei dritte Plätze für die Gastgeber

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SaarLorLux Logo
SaarLorLux Badminton Open vom 29. Oktober bis zum 3. November 2019 in Saarbrücken Erfreuliche Bilanz aus Sicht der Gastgeber: Bei den SaarLorLux Badminton Open 2019 in Saarbrücken (29. Oktober bis 3. November) standen in drei Disziplinen Spielerinnen bzw. Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) im Halbfinale.
Während die 21 Jahre alte Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) bei dem mit 75.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ im Dameneinzel die Vorschlussrunde erreichte, belegten Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC SaarbrückenBischmisheim) im Herrendoppel und Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Damendoppel Rang drei.
Die Deutsche Meisterin Yvonne Li (Weltranglistenplatz 41) musste sich in ihrer Halbfinalpartie am Samstag (2. November) der 19 Jahre alten Dänin Line Christophersen (Weltranglistenplatz 87) mit 21:16, 11:21, 14:21 geschlagen geben, die im November 2018 bei der U19-WM Silber gewonnen hatte. Jones Jansen/Peter Käsbauer (Weltranglistenplatz 50) unterlagen in ihrer Vorschlussrundenbegegnung Di Zi Jian/Wang Chang aus China (Weltranglistenplatz 61) mit 15:21, 21:15, 12:21.
Die Deutschen Meisterinnen Linda Efler/Isabel Herttrich (Weltranglistenplatz 38) zogen derweil gegenüber Chloe Birch/Lauren Smith aus England (Weltranglistenplatz 30) knapp den Kürzeren (22:24, 19:21).
Bis ins Viertelfinale kamen in Saarbrücken seitens des DBV im Herreneinzel der Deutsche Meister Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 192), im Herrendoppel Felix Hammes/Christopher Klauer (SV Fischbach/TV Refrath; Weltranglistenplatz 144) und im Mixed die Deutschen Meister Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 33) sowie Patrick Scheiel/Franziska Volkmann (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim).
Kurzfristig für das Turnier absagen mussten u. a. die Olympiasiegerin und dreimalige Weltmeisterin im Dameneinzel, Carolina Marin (Spanien), sowie Lokalmatador Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld). Der 25-Jährige, der am Bundesstützpunkt in Saarbrücken trainiert und auch in der Landeshauptstadt des Saarlandes wohnt, hätte im Herrendoppel mit Marvin Seidel und im Mixed mit Isabel Herttrich gute Chancen auf eine vordere Platzierung gehabt. Er fiel jedoch verletzungsbedingt aus.
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Alle Ergebnisse der SaarLorLux Badminton Open 2019 finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.saarlorlux-open.de sowie im Internet unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „SaarLorLux Open 2019“).
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Beuel unterliegt dem Meister aus Bischmisheim

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Max Weißkirchen und Lukas Resch. Foto: BC Beuel
Mit 1:6 verloren die Badminton-Spieler des 1. BC Beuel am vergangenen Sonntag ihr Heimspiel gegen den 1. BC Bischmisheim. Trotz der deutlichen Niederlage überzeugte das Team jedoch durch eine starke Leistung.
Volle Zuschauerränge, Top-Stimmung mit Fangesängen und spannendes, hochklassiges Badminton: Wer am vergangenen Sonntag als Fan in der Erwin-Kranz-Halle in Beuel war, erlebte einen durchaus unterhaltsamen Nachmittag. Einziger Wermutstropfen war, dass die Mannschaft des 1. BC Beuel keine Punkte einfahren konnte. Doch das war auch nicht unbedingt zu erwarten. Der amtierende Deutsche Meister aus Bischmisheim ist die aktuelle Top-Mannschaft in der Badminton-Bundesliga. Insbesondere in den Doppel- und Mixed-Disziplinen können die Saarländer einige Spieler mit Weltklasseformat aufweisen­ – beispielsweise Marvin Seidel, aktuell auf Position 20 der Weltrangliste, oder auch Isabel Herttrich als Nummer 21 der Welt im Mixed.
Trotz der Außenseiterrolle waren die Beueler Spieler aber hochmotiviert und zeigten von Anfang an, dass sie es ihren Gegnern nicht einfach machen würden zu punkten. So entwickelte sich bereits das erste Spiel zu einem wahren Krimi: Im 2. Herrendoppel trafen die Beueler Max Weißkirchen und Lukas Resch auf den Bischmisheimer Nationalspieler Peter Käsbauer, der an der Seite des Bulgaren Daniel Nikolov spielte. Über fünf spannende Sätze ging die Partie und bescherte den Zuschauern teilweise spektakuläre und hochklassige Ballwechsel. Am Ende hatten die Saarländer jedoch die Nase vorn und konnten den Entscheidungssatz knapp mit 11:8 für sich entscheiden.
Ebenfalls für Spannung sorgte das 1. Herreneinzel. Hier traf Max Weißkirchen auf seinen Gegner aus dem Herrendoppel, Daniel Nikolov. Wieder ging die Begegnung über fünf Sätze und wieder freuten sich am Ende die Saarländer über den Sieg. Den Ehrenpunkt für die Beueler holte Lukas Resch im 2. Herreneinzel. Er besiegte seinen Gegner Jonas Scheller klar in drei Sätzen. Alle übrigen Partien gingen trotz guter Leistungen an die Gegner, sodass Beuel am Ende mit der 1:6-Niederlage die Überlegenheit der Bischmisheimer anerkennen musste.
Für die meisten Beueler Spieler steht in dieser Woche die Teilnahme an den SaarLorLux Open, einem hochkarätig besetzten, internationalen Turnier in Saarbrücken, auf dem Programm. Mit der Bundesliga geht es in der darauffolgenden Woche, am 09. und 10. November, weiter. Dann tritt das Team auswärts in Wipperfeld und Trittau an. Joachim Resch

Kartenvorverkauf für German Open startet mit Rabattaktion

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Der Japaner Kento Momota holte 2019 bei den YONEX German Open den Titel im Herreneinzel und kürte sich wenige Monate später erneut zum Weltmeister in dieser Disziplin. Foto: Claudia Pauli
Der Kartenvorverkauf für die YONEX German Open Badminton Championships 2020 in Mülheim an der Ruhr (3. bis 8. März 2020 in der innogy Sporthalle) startet am 1. November 2019. Dabei kommen all jene Sportfans, die gleich zu Beginn Tickets erwerben, in den Genuss eines Frühbucherrabatts: Vom 1. bis zum 11. November 2019 gewähren die Organisatoren beim Kauf von Eintrittskarten für einzelne Veranstaltungstage (= Tagestickets) einen Rabatt in Höhe von 20 % auf den Normalpreis. Die weltbesten Badmintonasse hautnah in Aktion erleben Neben Eintrittskarten für einzelne Veranstaltungstage sind für das Turnier, an dem sich traditionell Medaillengewinner bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften beteiligen, Dauerkarten (gültig an allen sechs Veranstaltungstagen), Familien-Tickets (gültig für zwei Erwachsene und zwei Kinder), Fan-Tickets (gültig für Gruppen ab fünf Personen), SpätschichtTickets (gültig an vier Veranstaltungstagen ab einer bestimmten Uhrzeit), Wochenend-Tickets (gültig Samstag und Sonntag) und eine 3-Tages-Karte (gültig Freitag, Samstag und Sonntag) erhältlich.
Der jeweilige Sitzplatz kann an allen Veranstaltungstagen vor Ort frei gewählt werden. „SchoßKinder“ im Alter von bis zu drei Jahren dürfen das für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) prestigeträchtigste Turnier kostenlos besuchen.
Mit Ausnahme der Spätschicht-Tickets können alle Eintrittskarten im Online-Shop erworben werden. Dieser ist ab dem 1. November 2019 über die Veranstaltungswebseite unter www.german-openbadminton.de erreichbar.
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Logo German Open
Im Internet finden sich zudem zahlreiche weitere Informationen zum Ticketerwerb bzw. ganz allgemein zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland (Zeitplan, Anschrift der Veranstaltungsstätte etc.), bei denen die Firma YONEX im Jahr 2020 zum 34. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert.
„Endspurt“ in der Olympiaqualifikation Die YONEX German Open stehen im Jahr 2020 unter speziellen Vorzeichen. Schließlich liegt das Turnier in der Schlussphase des Qualifikationszeitraums für die Olympischen Sommerspiele, die vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 in Tokio/Japan stattfinden. Entsprechend werden bei der 63. Auflage der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland „erst recht“ etliche Spitzenathletinnen und -athleten aufschlagen.
Relevant für die Festlegung des Teilnehmerfeldes bei den olympischen Badmintonwettbewerben 2020 ist die Weltrangliste vom 30. April 2020. Diese basiert auf den Ergebnissen, die zwischen dem 29. April 2019 und dem 26. April 2020 erzielt wurden. Dabei zählen für die Wertung – neben Welt- und Europameisterschaften – auch Veranstaltungen im Rahmen der HSBC BWF World Tour, welcher u. a. die YONEX German Open angehören.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

6:1 für drei Punkte – Bischmisheim mit klarem Statement im Spitzenspiel

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Tabellenführer 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim sichert sich beim bisherigen Dritten 1. BC Beuel die Optimalausbeute samt Polster nach hinten
Es war das Topspiel des siebten Spieltags der Badminton-Bundesliga: Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim zu Gast beim Tabellendritten 1. BC Beuel. Im Vorfeld hatte man sich beim amtierenden Meister aus der saarländischen Landeshauptstadt auf einen engen Vergleich mit dem Playoff-Halbfinalisten der Vorsaison eingestellt. Zumal der BCB das bis dato letzte Duell mit den Bonnern an Ort und Stelle mit 3:4 verloren hatte, wenn auch seinerzeit ersatzgeschwächt.
Diesmal jedoch wurde die Partie zu einer überaus eindeutigen Angelegenheit: Die Bischmisheimer Badminton-Asse schwangen sich im „ominösen siebten Spiel“ zu einer für die Konkurrenz bedrohlich guten Leistung auf und lieferten mit ihrem klaren 6:1-Erfolg eine Demonstration der Stärke. „Wir sind natürlich überaus zufrieden mit dem Ergebnis von 6:1. Dass wir gegen Beuel gleich alle drei Punkte holen, kommt vielleicht sogar etwas unerwartet“, sagte BCB-Doppelspezialist Peter Käsbauer, der im mit Abstand spannendsten Spiel am vergangenen Sonntag zusammen mit Daniel Nikolov die Weichen für die Gäste auf eine optimale Ausbeute stellte.
Käsbauer und Nikolov bezwangen im zweiten Herrendoppel die Bonner Paarung Max Weißkirchen und Lukas Resch nach einer dramatischen Partie in fünf Sätzen. Nach dem mit 11:6 souverän gewonnenen Auftaktsatz geriet das Gäste-Duo zunächst etwas aus dem Tritt und stand nach den mit 11:13 und 9:11 verlorenen Folgedurchgängen in Satz vier sogar kurz vor dem Matchverlust. Dann aber schafften Käsbauer und sein bulgarischer Mitstreiter noch die spektakuläre Wende: Sie gewannen Durchgang vier auf den letzten Punkt mit 15:14. Im Entscheidungsabschnitt hatten die beiden Bischmisheimer dann mit 11:8 letztlich die Nase vorne. Gerade Nationalspieler Käsbauer dürfte die tolle Aufholjagd auch für die nächsten Aufgaben auf internationaler Bühne Mut machen, nachdem es dort mit seinem neuen Partner Jones Jansen (1. BC Wipperfeld), mit dem er seit März zusammenspielt, zuletzt oftmals unglücklich gelaufen war. „Wir mussten ja in der Weltrangliste schnell nach oben kommen, um für die Topturniere in Frage zu kommen. Das hat dann nicht so geklappt, dazu kam Pech bei der Auslosung und in so mancher Partie. Wir werden zum Ende des Satzes im entscheidenden Moment häufig etwas fest“, rekapituliert Käsbauer. Im Gastspiel bei Beuel sah das im ganz entscheidenden Moment im vierten Durchgang zum Glück anders aus. Und vielleicht gilt das ja dann auch beim nächsten internationalen Auftritt, wenn Deutschlands „Spieler des Jahres“ 2018 bei den SaarLorLux Open (29. Oktober bis 3. November) in der Saarbrücker Saarlandhalle als einer der hoch gehandelten Lokalmatadore des BCB ins Rennen geht. „Die Auslosung könnte uns eigentlich in die Karten spielen. Wir erhoffen uns dort natürlich ein gutes Ergebnis“, sagt der 31-jährige gebürtige Oberpfälzer.
Das war das 6:1 beim 1. BC Beuel definitiv für den Meister der beiden Vorjahre. Durch die vollen drei Punkte stockte der BCB sein Konto auf 17 Zähler und den Vorsprung gegenüber Rang drei auf sechs Punkte auf. Das Ziel, nach der regulären Runde einen der ersten beiden Plätze im Tableau zu belegen, um so die direkte Qualifikation für das Final Four-Endturnier um die Meisterschaft zu erreichen, ist seit Sonntag damit ein gutes Stück näher gerückt. Im ersten Herrendoppel bezwangen Nationalspieler Marvin Seidel und sein niederländischer Partner Ruben Jille die beiden Bonner Engländer Peter Briggs und Zach Russ mit 11:7, 9:11, 11:7 und 11:6. Überhaupt keine Mühe hatte das Bischmisheimer Damendoppel um Nationalspielerin Isabel Herttrich und Olga Roj bei ihrem überlegenen Dreisatzerfolg über Hannah Pohl und Lisa Kaminski. Herttrich sicherte den Gästen zusammen mit Jille dann auch den Punkt im Mixed, wo den beiden gegen Pohl/Briggs nach dem 6:11 im ersten Satz mit 11:7, 15:13 und 11:6 noch die Wende gelang. Und auch in den drei Einzelmatches, die im Vorfeld als mögliche Schwachstelle der Saarländer gegolten hatte, fiel die Bilanz letztlich positiv aus. Das lag zum einen daran, dass sich der bulgarische Neuzugang Nikolov einmal mehr in Topform präsentierte: Er bezwang den amtierenden Deutschen Einzelmeister Max Weißkirchen in fünf Durchgängen 10:12, 11:6, 11:7, 9:11 und 11:4 – für Nikolov der elfte Sieg der Saison im 13. Spiel mit seiner Beteiligung. Darüber hinaus wusste auch der zweite BCB-Neuzugang Stine Küspert zu überzeugen. Die 20-Jährige, die sich nach der Auszeit von Luise Heim im Einzel in den Dienst der Mannschaft stellt, gewann gegen Lisa Kaminski klar mit 11:7, 11:5, 10:12 und 11:9. Im Spiel bei Beuel, das mit weiter zehn Punkten hinter den 1. BC Wipperfeld (elf Zähler) auf Rang vier zurückfiel, musste sich letztlich nur Jonas Scheller im Duell mit Lukas Resch geschlagen geben, in drei Sätzen, nachdem er den zweiten unglücklich in der Verlängerung verloren hatte.
Diese einzige Niederlage fiel in Sachen Punkte aber nicht ins Gewicht. Es war im siebten Spiel bereits das vierte Mal, dass der BCB mit 6:1 alle drei Zähler mitnehmen konnte – und in Beuel gelang dieses Kunststück obendrein im dritten Gastspiel der Saison zum dritten Mal. Dadurch vergrößerte der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim auch den Abstand zum ärgsten Verfolger wieder auf zwei Punkte. Der Tabellenzweite TV Refrath nahm im Heimspiel gegen den TSV Nymphenburg-Neuhausen beim 5:2 „nur“ zwei Zähler mit und steht nun bei insgesamt 15. Viel wichtiger ist aber der Abstand zu Rang drei: „Da haben wir mit sechs Punkten jetzt ein schönes Polster“, konstatiert Käsbauer, der mit den Kollegen als nächstes zum Hinrunden-Abschluss am 9. und 10. November beim TSV Trittau (15 Uhr) und tags darauf bei Blau-Weiß Wittorf-Neumünster aufschlägt. dbe