Starker Aufsteiger kommt nach Refrath

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Mit dem STC Solingen ist am Samstag (14 Uhr Halle Steinbreche) ein sehr starker Zweitligaaufsteiger in Refrath zu Gast. STC konnte aus den ersten beiden Spielen drei Punkte ergattern, einen weniger als Refrath. Erwartet wird ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem keins der 7 Spiele zu einer klaren Angelegenheit werden dürfte.
Auf Refrather Seite ist Anika Dörr wieder an Bord und wird mit Jenny Karnott gegen das starke Solinger Damendoppel antreten. Ein knapper Gesamtsieg für den TV Refrath sollte möglich sein.

Glänzender Auftakt für Schorndorf

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Simon Kramer siegte im Doppel. Foto: Ulrich Kolb
Badminton-Zweitligist SG Schorndorf ist glänzend in die Saison gestartet. Nach zwei Heimsiegen gegen den TV Marktheidenfeld (4:3) und den SV GutsMuths Jena (5:2) stehen die Daimlerstädter auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Schorndorfer Mannschaft hat die Bewährungsprobe gegen zwei starke Gegner hervorragend bestanden.
Daran hatte auch das neu formierte Frauendoppel Xenia Kölmel/Kerstin Wagner seinen guten Anteil. In beiden Partien landete das Schorndorfer Doppel glatte Dreisatzsiege. Gegen Marktheidenfeld mit 11:7, 11:3, 11:8. Mit dem Sieg von David Kramer/Benjamin Wahl im ersten Doppel war das ein starker Einstieg in die Partie. Doch die Franken kamen zurück. Tim Specht/Christopher Ames setzten sich mit 11:9 im dritten Satz gegen Marco Weese/Andreas Geisenhofer durch. Und auch die TV-Spielerin Brid Stepper kam zu einem Viersatz-Erfolg gegen die Schorndorferin Xenia Kölmel. Im Mixed spielten Benjamin Wahl/Kerstin Wagner das 3:2 für die SG Schorndorf heraus gegen Fabian Specht/Theresa Redelbach.
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Nach der 1:3-Satzniederlage von David Kramer gegen Tim Specht musste das 2. Einzel über den Sieg entscheiden. Simon Kramer und Christopher Ames kämpften leidenschaftlich um jeden Punkt. Der Schorndorfer Simon Kramer holte im fünften Satz mit 11:9 den umjubelten Punkt zum 4:3-Endstand für die SG Schorndorf. Der Schorndorfer Spielauftakt in den Doppeln gegen den SV GutsMuths Jena war ebenfalls stark. David Kramer/Benjamin Wahl setzten sich mit 14:12 im vierten Satz gegen Moritz Predel/Pit Hofamnn durch. Xenia Kölmel/Kerstin Wagner besiegten Laura Adam/Lisa Geppert mit 12:10, 11:8, 11:5.
Andreas Geisenhofer/Marco Weese schrammten im zweiten Doppel knapp am Sieg vorbei: 8:11 im fünften Satz. Xenia Kölmel gab gegen Dan Puong Nguyen den zweiten Satz mit 4:11 ab. In Satz Zwei und Drei holte die Baden-Württembergische Meisterin aber die 3:1-Führung mit 11:6, 11:9. Die Entscheidung fiel dann erneut im zweiten Einzel. Simon Kramer setzte sich gegen Lennart Notni mit 12:10 im vierten Satz durch – 4:1. David Kramer legte im ersten Einzel gegen Johann Höflitz nach mit 11:6, 11:2, 11:3. Die letzte Partie ging an die Gäste: Benjamin Wahl/Kerstin Wagner unterlagen im Mixed Pit Hofmann/Laura Adam in fünf Sätzen. Endstand 2:5. Ulrich Kolb

Beuel startet mit zwei Auswärtssiegen in die Bundesliga-Saison

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Logo Beuel
Mit zwei Siegen ist die 1. Mannschaft des BC Beuel hervorragend in die neue Saison der Badminton-Bundesliga gestartet. Bereits am Freitagabend hat das Team das Lokalderby beim Deutschen Vizemeister TV Refrath mit 5:2 für sich entschieden. Am Sonntag folgte dann ein 4:3-Sieg in Lüdinghausen Mit einem Blitzstart eröffnete die Beueler Erste am Freitag die Begegnung in Refrath: Mit 2:0 ging das Team nach dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel in Führung. Max Weißkirchen und Peter Briggs setzten sich klar in drei Sätzen mit 12:10, 11:6 und 11:4 gegen Raphael Beck und Lars Schänzler durch. Parallel dazu besiegten Hannah Pohl und Lisa Kaminski das Refrather Damendoppel Carla Nyenhuis und Ann-Kathrin Spöri in vier Sätzen 11:8, 11:8, 7:11 und 11:8.  Zu einem Krimi entwickelte sich das 2. Herrendoppel. Hier konnten sich die beiden Nachwuchstalente Lukas Resch und der Schotte Adam Pringle am Ende im entscheidenden fünften Satz mit 11:4 gegen ihre Gegner durchsetzen. Die weiteren Beueler Punkte holten Max Weißkirchen mit einem klaren Dreisatzsieg im 1. Herreneinzel sowie Hannah Pohl und Peter Briggs, die in einem hochklassigen Mixed am Ende in fünf Sätzen die Oberhand behielten. Lediglich Lisa Kaminski im Dameneinzel und Lukas Resch im 2. Herreneinzel mussten ihre Spiele in drei bzw. vier Sätzen verloren geben.
Tolle Unterstützung erhielt die Mannschaft von zahlreichen Beueler Fans, die ihr Team nach Refrath begleitet hatten. Beuels Nummer Eins, Max Weißkirchen, sagte nach dem Spiel: „Wir sind im Vorfeld davon ausgegangen, dass es hier in Refrath eine ganz enge Partie wird. Dass wir am Ende so deutlich gewonnen haben, freut uns natürlich sehr“. Mit dem Auftaktsieg gegen Refrath und entsprechendem Selbstbewusstsein im Gepäck trat das Team dann am Sonntag bei Union Lüdinghausen an.
Mit einer starken Leistung wurden direkt zu Beginn sowohl die beiden Herren- als auch das Damendoppel klar gewonnen. Dabei kam erstmals der Engländer Zach Russ zum Einsatz. An der Seite von Lukas Resch feierte er im 2. Herrendoppel seinen ersten Sieg im Beueler Trikot. Für die 4:0-Führung sorgte schließlich Lisa Kaminski. Sie gewann in drei Sätzen mit 11:7, 11:5 und 12:10 gegen Eva Janssens. Nachdem Max Weißkirchen im 1. Herreneinzel verletzungsbedingt aufgeben musste und sowohl das Mixed als auch das 2. Herreneinzel verloren gingen, stand am Ende ein 4:3-Erfolg für den 1. BC Beuel zu Buche. Mit den vier Punkten zum Saisonauftakt ist man beim 1. BC Beuel hochzufrieden. Schön war es auch zu sehen, dass die beiden Neuzugänge, Zach Russ und Adam Pringle, sich hervorragend in das Team integriert haben und ihre Spiele jeweils gewannen.
Am kommenden Samstag, 14. September, hat die Erste ihr erstes Saisonspiel vor heimischem Publikum. Um 18 Uhr empfängt das Team dann in der Erwin-Kranz-Halle in Beuel die Mannschaft von Blau-Weiß Wittorf. Die Norddeutschen sind aktuell Tabellenführer, punktgleich mit dem 1. BC Beuel. Joachim Resch

Beuels Zweite verpasst erste Saisonpunkte knapp

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Die Zweite von Beuel. Foto: BC Beuel
Die Zweite startete dieses Wochenende mit einem Doppelspieltag in die neue Saison. Leider liefen die Partien gegen den BV Rot-Weiß Wesel und den 1. BV Mülheim 2 nicht ganz wie erhofft.
Am Samstagmorgen machte sich das Beueler Zweitliga-Team voller Tatendrang auf den Weg zum ersten Saisonspiel in Wesel. Lukas Resch und Zach Russ aus der 1. Mannschaft verstärkten die Stammbesetzung der Zweiten. Mit dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel wurde die Partie eröffnet. Hochmotiviert starteten SchwarzGelben in die Spiele und Lukas und Zach gelang es, den Auftakt perfekt zu machen. In knappen drei Sätzen konnten sie sich gegen das Weseler Doppel Marijn Put und Jan Felix Matulat durchsetzen. Auf Damenseite legten Kati und Vanessa einen guten Start hin. Mit 2:1 in Sätzen gingen sie nach dem dritten Satz in Führung, mussten sich am Ende jedoch im Entscheidungssatz mit 5:11 geschlagen geben.
Das 2. Herrendoppel versprach von Beginn an, ein spannendes und auch spielentscheidendes Match zu werden. Der Neuzugang der Zweiten, Adam Pringle, und Tim Fischer sahen sich mit Rowan Scheurkogel und Jona van Nieuwerke mit zwei Weseler Neuzugängen konfrontiert. Am Ende hieß das Ergebnis leider 12:10 im Entscheidungssatz für die Heimmannschaft. Auch fast alle weiteren Spiele verliefen leider nicht zugunsten der Beueler. Sowohl Anke Fastenau als auch Lennart Konder mussten sich im Dameneinzel bzw. 2. Herreneinzel in drei Sätzen geschlagen geben. Im Gemischten Doppel legten Adam und Vanessa eine beeindruckende Leistung hin. Doch auch in diesem Spiel ging der Punkt nach vier Sätzen an die Mannschaft aus Wesel.
Lukas Resch sorgte allerdings noch für einen Zähler: Im 1. Herreneinzel spielte er grandios auf und schaffte es, den in der vergangenen Saison ungeschlagenen Marijn Put in vier Sätzen zu bezwingen. Somit verabschiedete sich die Beueler Truppe mit einer 2:5-Niederlage aus Wesel und verpasste knapp den ersten Punkt der Saison.
Am nächsten Morgen hieß der Gegner dann 1. BV Mülheim 2. Nach dem knapp verpassten Punkt am Vortag war das Ziel für diesen Tag klar: Mindestens einen Punkt mit nach Hause bringen, wenn nicht sogar mehr. Die Partie startete mit dem 2. Herrendoppel und dem Damendoppel. Das Damendoppel bestritten Kati und Vanessa und spielten gegen Katharina Altenbeck und Judith Petrikowski. Trotz starker, kämpferischer Leistung holten sich die Mülheimer in drei Sätzen den ersten Punkt. Ebenso verlief es auch im 2. Herrendoppel: Luis und Lennart fanden nach deutlich verlorenem ersten Satz gegen Christopher Skrzeba und Marvin Datko zwar den Weg ins Spiel, zogen jedoch nach zwei weiteren Sätzen in der Verlängerung den Kürzeren. Tim und Adam gelang es, im 1. Herrendoppel gegen Pasquale Czeckay und Martin Kretzschmar in vier Sätzen den ersten Punkt für die Heimmannschaft zu holen. Danach nahm das Spiel so richtig Fahrt auf: Im Dameneinzel zwang Anke Katharina Altenbeck mit einer kämpferischen Glanzleistung in den Entscheidungssatz. Leider gewann Katharina am Ende die Oberhand und sicherte mit einem 11:8 im fünften Satz den dritten Punkt für ihr Team.
Parallel lief das 1. Herreneinzel, wo sich Lennart und René Rother gegenüberstanden. Nach einem souveränen Start auf Beueler Seite kämpfte René sich zurück ins Spiel und somit ging auch dieses Einzel in den entscheidenden fünften Satz. Nach langem Hin und Her und einigen grauen Haaren auf der Zuschauerseite konnte Lennart beim Stand von 14:14 den letzten Punkt für sich entscheiden und somit auf ein 2:3 verkürzen.
Zu diesem Zeitpunkt war die Stimmung in der Halle schon sehr am Kochen, jedoch sollte es noch dramatischer werden. Mit dem Ziel vor Augen, den dritten Spielpunkt und damit den ersten Tabellenpunkt der Saison einzufahren. starteten Vanessa und Adam in das Gemischte Doppel gegen Marvin Datko und Judith Petrikowski. Es folgte ein sehr offenes und spannendes Match auf Augenhöhe. Aber auch in diesem Spiel setzten sich die Gäste am Ende mit 11:9, 10:12, 11:6 und 11:9 durch.
Daraufhin folgte wohl das lauteste Spiel des Abends. Tim Fischer traf im 2. Herreneinzel auf Pasquale Czeckay. Nach einem 15:14-Erfolg im ersten Satz standen die Karten gut, noch einen Punkt aus diesem Spiel mitzunehmen. Jedoch zeigten sich nach den nächsten zwei Sätzen (9:11; 6:11) erste Ermüdungserscheinungen auf Beueler Seite. Doch mit der Gelben Wand im Rücken und motiviert durch die laute Unterstützung seiner Mannschaft und der Fans legte Tim nochmal alles in das Spiel und gewann den vierten Satz 14:12. Im Entscheidungssatz zeigte Pasquale starke Nerven und beendete das Spiel mit 11:8 im dritten Satz. Somit hieß der Endstand, wie auch bereits am Vortag, 2:5 aus Sicht der Beueler Mannschaft. Die knapp verlorenen Spiele zeigen aber, dass das Team durchaus Siegpotenzial hat – und das wollen die Beueler beim nächsten Auswärtsspiel am kommenden Sonntag, 15. September, beim BC Hohenlimburg ausschöpfen.
Lennart Konder

Zwei Punkte zum Auftakt der Saison für den TV Refrath

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Brian Holtschke/ Lars Schänzler. Foto: Heinz Kelzenberg
Mit einem Sieg und einer Niederlage startete der TV Refrath in seine elfte Bundesligasaison. Bereits am Freitag eröffnete die Heimpartie gegen den 1.BC Beuel die neue Spielzeit, in dem sich der TVR den Gewinn der Deutschen Meisterschaft als Ziel gesetzt hat.
Wie bereits in den beiden Jahren zuvor setzte es zu Saisonbeginn direkt eine Heimniederlage. Beuel war personell besser aufgestellt und nutzte die Gunst der Stunde. Drei verlorene Doppel zu Beginn brachten das Refrather Team direkt fast aussichtslos in Rückstand und auch Lars Schänzler hatte im 1.Herreneinzel diesmal keine Siegchance. Mit den gezeigten Leistungen zeigten sich die Refrather Verantwortlichen jedoch sehr zufrieden, nutzten doch drei der vier Neuzugänge die Gelegenheit, sich einem zahlreichen Heimpublikum zu präsentieren. Ann-Kathrin Spöri spielte mit Carla Nyenhuis ein gutes Doppel und holte sich anschließend einen ungefährdeten Sieg im Dameneinzel. Brian Holtschke überzeugte genau wie Hauke Graalmann im 2.Herrendoppel, bevor er gegen den gleichaltrigen dreifachen Deutschen Jugendmeister Lukas Resch auf Beueler Seite knapp gewinnen konnte. Auch Raphael Beck zeigte sich trotz Trainingsrückstand in guter Form, war jedoch mit Lars Schänzler im 1.Herrendoppel gegen starke Gegner ein ganzes Stück vom Sieg entfernt.
Ein wenig trauerte die Mannschaft dem dritten gewonnenen Spiel hinterher, denn zwischenzeitlich schöpften alle TVR-Fans die Hoffnung, dass das neu gebildete Mixed Graalmann/Nyenhuis vielleicht gewinnt. Letztlich reichte es jedoch nicht ganz zum Sieg und Beuel fuhr mit einem 5:2 Erfolg nach Hause. Mit großer Freude auf die gerade noch rechtzeitig aus der Ukraine zurückgekehrten Kilasu Ostermeyer und Jan Colin Völker fuhr man am Sonntag nach Saarbrücken zum Spiel gegen den Deutschen Meister 1.BC Bischmisheim. Durch seinen Halbfinaleinzug in der Ukraine musste leider der fest eingeplante Nhat Nguyen für die Begegnung passen und Brian Holtschke kam zu seinem zweiten Erstligaeinsatz.
Aufstellungstechnisch entschied man sich vor der Partie, die beiden Doppelspezialisten Beck/Völker und die Einzelspieler Holtschke/Schänzler aufs Feld zu schicken, parallel kam es zur Premiere des Damendoppels Nyenhuis/Ostermeyer. Das alle drei Paare an diesem Tag so gut harmonierten, überraschte so gut wie jeden in der Halle. Es kam zu zwei gutklassigen, spannenden Fünfsatzkrimis bei den Herren und einem Viersatzmatch bei den Damen, allesamt mit den Refrather Doppeln als Sieger. Somit war Kilasu Ostermeyers Einstand geglückt, hatte sie doch die gesamte Nacht im Flugzeug bzw. auf dem Flughafen in Istanbul verbracht, um rechtzeitig zum Spiel zurück zu sein. Zudem hatte Lars Schänzler eindrucksvoll bewiesen, dass es den Begriff „reiner Einzelspieler“ in dieser Form wohl nicht mehr geben sollte.
Drei Erfolge in drei Doppeln in Bischmisheim – das war dem TV Refrath selbst beim 6:1 Erfolg im Vorjahr an gleicher Stelle nicht gelungen. In seiner Paradedisziplin hing Schänzler noch fünf Sätze hintendran und bezwang den Österreicher Wraber im 1.Herreneinzel zum Zwischenstand von 4:0. Anschließend war sich Carla Nyenhuis im 168. Bundesligaspiel für ihren Verein nicht zu schade, erstmals im Dameneinzel aufzulaufen. Eine zweite Karriere unter neuem Namen in neuer Disziplin ist aber wohl nach eigener Aussage ausgeschlossen.
Für sie war Stine Küspert jedoch noch zu stark, genau wie Daniel Nikolov für Brian Holtschke, der in seinem sechsten Wochenendspiel nach 23 gespielten Sätzen keine Energie mehr fand, dem Bulgaren Paroli zu bieten. Der 4:3 Erfolg in Bischmisheim entschädigte vollends für die Niederlage gegen Beuel und steigerte die Vorfreude auf den kommenden Samstag, wenn beim Heimspiel gegen Lüdinghausen (18 Uhr, Halle Steinbreche) endlich auch Nhat Nguyen wieder im Team stehen wird.

Schöne Siege gegen den Meister und Vizemeister des Vorjahres

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Team2 des TV Refrath. Foto: Heinz Kelzenberg
Mit einem überzeugenden 4:3 Erfolg über den BC Hohenlimburg startete die 2. Mannschaft des TV Refrath in ihre Zweitligasaison. Dabei war niemand geringeres zu Gast, als der Meister des Vorjahres, der BC Hohenlimburg.
Die beiden Herrendoppel konnten unterschiedlicher nicht sein: Graalmann/Holtschke gelang fast alles und sie fuhren einen erfreulichen Sieg ein. Klauer/Nyenhuis spielten ebenfalls sehr gut, gewannen aber noch nicht einmal einen Satz. Parallel fuhr das Refrather Damendoppel Spöri/Karnott einen recht lockeren Sieg ein. Ann-Kathrin Spöri hatte gar keine Probleme mit der Lettin Romanova und Brian Holtschke gewann 3:2 gegen Malte Laibacher. Damit stand der Sieg fest und anschließend lieferten sich Chris Klauer und Josh Magee noch einen harten, langen Kampf bis zum Ende des 5. Satzes, den der Ire schließlich gewann. Das abschließende Mixed mit Graalmann/Karnott harmonierte super, unterlag jedoch in 2:3 Sätzen, so dass Hohenlimburg einen Zähler mitnehmen konnte, der TV Refrath jedoch mit 4:3 den ersten Saisonsieg feiern durfte.
Ohne Brian Holtschke, der ins 1.Team aufrücken musste, reiste man am Sonntag zum BV Wesel RW, dem Vizemeister des Vorjahres. Mit an Bord war auch Mark Byerly, der tags zuvor nur als Coach aktiv gewesen war. Etwas unerwartet lag der TV Refrath nach den verlorenen Doppeln von Graalmann/Klauer und Spöri/Karnott mit 0:2 zurück, bevor Denis Nyenhuis und Mark Byerly deutlich mit 3:0 ein erstes Ausrufezeichen setzten. Es folgten zwei beeindruckende Einzel, in denen sowohl Christopher Klauer den in der letzten Saison stärksten Spieler der Liga, Marijn Put aus Belgien, ohne Satzverlust bezwang, als auch Ann-Kathrin Spöri souverän mit 3:0 gegen Ella Diehl die Oberhand behielt.
Beim Stand von 3:2 war es dem Mixed Graalmann/Karnott vorbehalten, den Siegpunkt zu holen. Parallel kämpfte sich Routinier Denis Nyenhuis gegen seinen 10 Jahre jüngeren belgischen Gegner durchs 2. Herreneinzel, in dem er hauchdünn mit 9:11 im fünften Satz verlor.
Vier Punkte aus zwei Spielen gegen die vermeintlich besten Teams der Liga sind mehr als ein guter Start für die 2.Mannschaft des TV Refrath. Am kommenden Samstag trifft man bereits beim nächsten Heimspiel (14 Uhr, Halle Steinbreche) auf den starken Aufsteiger STC Solingen, der auch schon 3 Punkte aus den ersten beiden Spielen geholt hat. Mit an Bord ist dann auch wieder Anika Dörr.

Titelverteidiger mit gemischter Bilanz zum Rundenauftakt

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Dem Top-Start in der Fremde folgt die Ernüchterung zuhause
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Badminton-Bundesligist 1.BC Saabrücken-Bischmisheim siegt zum Einstand klar in Mülheim, verpatzt aber das Heimdebüt gegen Vizemeister Refrath
Der amtierende deutsche Badminton-Meister 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim ging am Sonntag nach dem 6:1-Auftaktsieg vom Vortag beim 1. BV Mülheim eigentlich mit Rückenwind in die Neuauflage des vergangenen Final-Four-Endspiels gegen den TV Refrath – sollte man meinen. Doch die anfängliche Euphorie war im ersten Heimauftritt der neuen Bundesliga-Saison dann ganz schnell verflogen. Der BCB setzte den Auftakt in der Joachim-Deckarm-Halle komplett in den Sand. Bereits nach den ersten vier Duellen des Tages war die erste Saisonniederlage für den Titelverteidiger besiegelt, am Ende hatte Refrath in Saarbrücken mit 4:3 die Nase vorne. „Das kommt eben dabei raus, wenn die halbe Mannschaft in Sachen Olympia-Qualifikation unterwegs ist“, sagte Clubchef Frank Liedke, als das Geschehen am Sonntag noch in vollem Gang war. Im Vergleich zum Spiel in Mülheim musste der BCB beim Heimdebüt ohne die zu Turnieren nach Asien aufgebrochenen Isabel Herttrich und Marvin Seidel auskommen. Auch Luise Heim war gegen Refrath nicht dabei, ebenso wenig Peter Käsbauer und Altmeister Michael Fuchs, der am Vortag in Mülheim noch zum Auftaktsieg beigetragen hatte. Durch die vielen Ausfälle mussten die Saarländer im ersten Heimspiel improvisieren – was aber nicht mit dem erhofften Erfolg einherging.
Im Herrendoppel unterlagen Johannes Schöttler und Patrick Scheiel trotz einer starken kämpferischen Leistung zum Auftakt in fünf Sätzen Refraths Lars Schänzler und Brian Holtschke (9:11, 12:10, 10:12, 11:5 und 9:11). Das Damendoppel entschieden die Gäste in vier Durchgängen für sich: Kilasu Ostermeyer und Carla Nyenhuis erwiesen sich beim 15:13, 11:3, 9:11 und 15:13-Erfolg über Olga Roj (geb. Konon) und BCB-Neuzugang Stine Küspert im entscheidenden Moment als das kaltschnäuzigere Paarung. „Von der Nervosität her ging es eigentlich. Ich war jetzt nicht unbedingt mehr aufgeregt als sonst“, sagte Küspert nach ihrem Debüt für den neuen Verein. Nur wenige Augenblicke danach stand schon fest, dass ihr zweiter Auftritt des Tages allenfalls noch für Ergebniskosmetik gut sein würde: Ruben Jille und der zweite BCB-Neuzugang Daniel Nikolov blieben im zweiten Herrendoppel für ihren großen Kampf unbelohnt. Dabei sah es im Match gegen Refraths Jan Colin Völker und Raphael Beck für die neu zusammengestellte Bischmisheimer Paarung zwischenzeitlich sehr gut aus. Nach einem 9:11 im ersten Satz drehten die Saarländer die Partie, gewannen die Sätze zwei und drei mit 11:8 und 11:4. Im vierten Durchgang lagen Jille/Nikolov mit 7:6 vorne, als die Netzkante für den Gegner rettend eingreifen musste – es war der Wendepunkt im Spiel. Danach behaupteten sich Beck/Völker mit 11:8, 11:9 und brachten den Sieg der Gäste aus Bergisch-Gladbach vorzeitig unter Dach und Fach, nachdem unmittelbar zuvor Luka Wraber sein Herreneinzel ebenfalls in fünf Durchgängen abgegeben hatte. Der Österreicher in BCB-Diensten fand gegen Schänzler nie richtig zu seinem Spielrhythmus und zog nach einer leistungsmäßigen Achterbahnfahrt mit 9:11, 11:9, 3:11, 11:7 und 9:11 den Kürzeren.
„So gut der Start gestern in Mülheim auch war – heute ist es das glatte Gegenteil“, lautete das ernüchternde Zwischenfazit von BCB-Boss Liedke. Hinten raus gelang den Gastgebern gegen Refrath zumindest noch ein halbwegs versöhnlicher Abschluss der Heimpremiere: Küspert behielt in ihrem Bundesliga-Einzeldebüt gegen Carla Nyenhuis klar mit 11:8, 11:6 und 11:2 die Oberhand. Nikolov siegte im Herreneinzel ebenso glatt mit 11:7, 11:4, 11:6 gegen Holtschke. Und das gemischte Doppel um Roj und Jille rang Völker/Ostermeyer 13:11, 11:13, 11:4 und 15:14 nieder – gleichbedeutend mit dem 3:4-Endstand und wenigstens einem Zähler für die Tabelle. Im Tableau reiht sich der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim mit vier Punkten vorerst auf Rang drei ein, nachdem der Titelverteidiger am Samstag zum Saisonstart mit einem 6:1 beim 1. BV Mülheim die optimale Ausbeute eingefahren hatte. Beim letztjährigen Meisterschaftsdritten von der Ruhr legte der neue Bulgare Nikolov ein starkes Debüt hin: Der Neuzugang vom SV Fun-Ball Dortelweil gewann an der Seite von Nationalspieler Seidel das erste Herrendoppel gegen Siddharath Thakur und Dmytro Zavadsky überaus souverän mit 11:2, 11:5, 11:3. Später geriet Nikolov auch im Einzel gegen den Ukrainer Zavadsky nie in Gefahr und siegte überlegen in drei Sätzen (11:8, 11:5, 11:6). Ebenfalls glatte Siege feierten Bischmisheims Damendoppel um Herttrich und Roj mit ihrem 11:7, 11:3 und 11:4-Erfolg über Rachel Sugden und Lara Käpplein sowie das gemischte BCB-Doppel. Jille/Roj bezwangen Käpplein und den Schotten Alexander Dunn mit 11:9, 12:10 und 11:7. Etwas mehr Mühe hatten das zweite Herrendoppel und Luka Wraber im Herreneinzel: Der Österreicher verlor gegen den Inder Thakur den ersten Durchgang mit 7:11, ehe Wraber das Geschehen komplett an sich riss und mit drei Mal 11:5 keinerlei Zweifel aufkommen ließ. Mit heftiger Gegenwehr sahen sich anfangs Michael Fuchs und Jille im Duell mit den Mülheimern Dunn und Marvin Datko konfrontiert, ehe sie sich mit 15:13, 7:11, 11:5 und 11:6 durchsetzten. Die einzige Niederlage des Tages kassierte in Mülheim Luise Heim. Sie unterlag der jungen Schottin Rachel Sugden in einer umkämpften Partie in vier Sätzen 11:13, 8:11, 13:11 und 6:11.
Das nächste Bundesliga-Spiel führt den BCB am kommenden Samstag um 15 Uhr zum 1. BC Wipperfeld, der mit zwei Niederlagen bei Union Lüdinghausen und zuhause gegen Mülheim nur mäßig in die Runde gestartet ist. Ähnlich wie der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim muss auch der nächste Gegner aus Wipperfürth auf einen absoluten Topspieler verzichten. Mark Lamsfuß ist der international Spielpartner sowohl von Herttrich als auch von Seidel und daher aktuell ebenfalls in Asien unterwegs. dbe

Zwei bittere Niederlagen zum Saisonbeginn für Jena

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Die Mannschaft von Jena, v.l.n.r.: Johann Höflitz, Laura Adam, Moritz Predel, Lisa Geppert, Pit Hofmann, Dan Puong Nguyen, Stefan Wagner, Lennart Notni. Foto: D. Nguyen
Es war von vornherein klar, dass die ersten Saisonspiele gegen den TSV Neubiberg/Ottobrunn 1920 und die SG Schorndorf nicht einfach werden würden. Beide Mannschaften sind perspektivisch im oberen Mittelfeld einzuordnen und gehören nicht zu den akuten Abstiegskandidaten. Und so geht die Ausbeute von insgesamt nur einem Punkt aus diesen zwei Spielen wohl in Ordnung- wenn da nicht so viel mehr drin gewesen wäre.
Gegen den Münchener TSV starteten die Saalstädter sehr gut. Die neuformierte Paarung aus Lisa Geppert und Laura Adam brachten die GutsMuthser im Damendoppel in Führung. Im ersten Herrendoppel mit Pit Hofmann und Moritz Predel konnte beinahe nachgelegt werden- denkbar knapp wurde dieses Spiel im Entscheidungssatz mit 11-13 verloren. Dan Phuong Nguyen, erst 17 Jahre jung, spielte ein starkes Dameneinzel, aber auch dieser Punkt blieb mit nur zwei Punkten Differenz im Entscheidungssatz bei der Heimmannschaft. Johann Höflitz und Lennart Notni konnten jedoch ungefährdete Siege in den Herreneinzeln einfahren, so dass es an Laura Adam und Pit Hofmann war, mit dem Mixed die Entscheidung über Sieg und Niederlage herbeizuführen. Mit zwei Sätzen im Rücken und insgesamt drei Satz-, Match- und Siegpunkten konnten sie die Führung nicht über die Linie bringen. In dieser Saisonauftaktsbegegnung waren die Thüringer dem Sieg zum Greifen nah, mussten sich aber mit einer 4-3 Niederlage und einem Tabellenpunkt zufrieden geben.
Die Begegnung am Sonntag, gegen die Stuttgarter SG Schorndorf verlief ähnlich. Auch hier wäre zumindest ein Punkt möglich gewesen, doch die Baden-Württemberger nutzen ihren Heimvorteil aus, gewannen die knappen Spiele und waren mit einem Endstand von 5-2 die etwas bessere Mannschaft. Gegen diese starken Auftaktgegner so knapp zu verlieren- trotz allem lässt sich Positives daraus ziehen: „Wir haben gesehen, dass wir das Potential haben nicht nur mitzuspielen, sondern solch schwierige Begegnungen auch zu gewinnen. Nun müssen wir mit unserer zum Großteil noch sehr jungen Mannschaft dieses Potential nur noch nutzen“, so Teammanager Stefan Wagner,
Das nächste Punktspiel wird allerdings nicht leichter. Mit dem SV Fun-Ball Dortelweil kommt am Sonntag, dem 15.09, der Absteiger der ersten Liga in die Halle des Sportgymnasiums. Um Punkte an der Saale zu halten, braucht die Jenaer Mannschaft des Jahres 2017 & 2018 möglichst große Unterstützung des Publikums, wenn ab 11:00 Uhr der Federball angeschlagen wird. Moritz Predel

Zum Ligaauftakt drei Punkte für Aufsteiger

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Das Bundesligateam des BC Offenburg. Foto Jochen Berger
Der BC Offenburg startet in seine erste Bundesligasaison mit einem 5:2-Sieg und einer 3:4-Niederlage 
Bei den brisanten Duellen gegen die beiden diesjährigen Mitaufsteiger lieferten sich die Offenburger gleich zwei heiße Duelle.Erst im sechsten Spiel der spannenden Partie, dem Mixed, fiel die Entscheidung zu Gunsten des BCO als Jonas Burger und Senja Töpfer nach fünf Sätzen den Punkt zum 4:2 erkämpft hatten.Im abschließenden ersten Herreneinzel konnten die Ortenauer dann ebenfalls nach fünf Sätzen auf 5:2 erhöhen.Mit zwei Punkten ein gelungener Einstieg in die neue Saison.
In der Sonntagspartie beim TV Hofheim hatten die Offenburger den schlechteren Start. Sowohl das erste Herrendoppel, als auch das Damendoppel gingen an die Hessen.Der BCO verkürzte zwar mit dem zweiten Herrendoppel auf 1:2, musste dann aber nach dem Dameneinzel und dem Mixed einem 1:4 Rückstand hinterherlaufen. Im ersten Herreneinzel konnte Karl Kert in drei3 Sätzen auf 2:4 verkürzen und damit die Hoffnung auf den Bonuspunkt für den BCO aufrechterhalten.Das 2 Herreneinzel entwickelte sich zu einem dramatischen 5-Satz-Match. Im fünften. Satz konnte Lukas Burhger mit einer enormen Nerven- und Energieleisitung den zweiten Matchball zum 15:14 für den BCO verwandeln und unter dem Jubel der mitgereisten Offenburger Fans den wichtigen Bonuspunkt erkämpfen.
“Ein nervenaufreibendes Wochenende mit allem was Bundesligabadminton und das Spielsystem zu bieten hat. Aber wir sind mit unseren drei Punkten für den Einstieg in die 2. Liga zufrieden und haben gesehen, was wir können, dass es aber auch noch ein hartes Stück Arbeit wird, den Klassenerhalt zu schaffen“, zieht Teammanager Jürgen Burger das Fazit für den Auftakt des Zweitligisten. Der Blick geht nun zum ersten Heimspiel der Offenburger am kommenden Sonntag, den 15.09. in der Nordwesthalle. Jürgen Burger

Starkes schottisches Debüt bei Mülheim

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Lara Käpplein (Hintergrund) und Rachel Sugden. Foto: Marc Pastoors
Dass sich das neuformierte Bundesligateam des 1. BV Mülheim erst noch finden müsste, war den Verantwortlichen vor Saisonbeginn klar. Insbesondere war bewusst, dass es ein schwerwiegendes Unterfangen wird, die zum Saisonbeginn verletzten bzw. erkrankten Stammkräfte Alexander Roovers, Johanna Goliszewski und Tom Wolfenden zu ersetzen.
Deshalb verwundert es auch niemanden, dass zu Saisonbeginn am Samstag in der heimischen innogy-Halle eine deutliche 1-6 Niederlage gegen den amtierenden deutschen Meister, den 1. BC Bischmisheim Saarbrücken eingefahren wurde, zumal die Gäste aus dem Saarland in ihrer momentan stärksten Besetzung an die Ruhr reisten. Neben den erwähnten Ausfällen kam auch noch hinzu, dass der eingeplante Russe Konstantin Abramov seinen Flug von Moskau verpasste und so erst kurz vor Ende des Spieles in der Halle eintraf. Ihn ersetzte kurzfristig der Neuzugang der 2. Mülheimer Mannschaft Marvin Datko, der an der Seite des Schotten Alex Dunn unverhofft zu seinem Erstligadebüt kam und eine beeindruckende Leistung zeigte. Das Mülheimer Duo gewann gegen den starken Niederländer Ruben Jille an der Seite des „Altmeisters“ Michael Fuchs den zweiten Satz, unterlag im 1. Satz nach vergebenen Satzbällen erst in der Satzverlängerung und leistet auch in den letzten Sätzen drei und vier massive Gegenwehr. Lichtblicke an diesem durchwachsenden Samstagnachmittag waren zudem die beiden schottischen Neuzugänge Alex Dunn und insbesondere die erst 17 jährige Rachel Sugden, die ihr Dameneinzel gegen die frühere deutsche Meisterin Luise Heim sicherlich etwas überraschend in vier Sätzen für sich entschied und so für das einzige Mülheimer Erfolgserlebnis sorgte.
Dass ein Findungsprozess manchmal schneller erfolgt als viele denken, zeigte sich bereits am darauffolgenden Sonntag, als das Team eine beeindruckende Leistung beim Gastspiel beim 1. BC Wipperfeld zeigte und mit einem 5-2 Erfolg die Rückreise in das Ruhrgebiet antrat. Erneut überzeugten unsere beiden schottischen Neuzugänge. Rachel Sugden siegte zunächst knapp in fünf Sätzen im Damendoppel an der Seite von Lara Käpplein, die ebenfalls eine starke Vorstellung im bergischen Land zeigte und gewann auch ihr 2. Dameneinzel in der 1. Badminton Bundesliga, in dem sie die Niederländerin Yao Jie ebenfalls in fünf Sätzen besiegte. Dunn harmonierte im 1. Herrendoppel bereits sehr gut mit Konstantin Abramov und ließ dem Dreisatz- Erfolg im 1. Herrendoppel einen ebensolchen an der Seite von Lara Käpplein im Mixed folgen. Einen deutlichen Anteil am sonntäglichen Sieg hat jedoch auch Dymtro Zavadsky, der den ersten Satz gegen den Deutschen Samuel Hsiao knapp verlor und im zweiten Satz bereits nahezu aussichtslos mit 1: 8 zurücklag. Ab diesem Moment spielte der Ukrainer, der nunmehr bereits im achten Jahr für den 1. BV Mülheim im Einsatz ist, seine ganze Routine aus, gewann die nächsten zehn Spielpunkte in Folge und somit den zweiten Satz. Trotz aufopferungsvoller Gegenwehr seines Wipperfelder Kontrahenten sicherte sich Zavadsky mit Spielfreude auch die darauffolgenden Sätze drei und vier.
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Einzig der indische Neuzugang Siddharath Thakur zeigte noch Eingewöhnungsschwierigkeiten. In den jeweiligen Auftaktsätzen des Herrendoppel am Sonntag sowie seinem Einzel am Samstag zeigte „Sid“ jedoch, welches Potenzial in ihm steckt. Teammanager Rathke ist deshalb von seinem Schützling überzeugt und geht davon aus, dass der junge Inder für sein Team zukünftig die erhoffte Verstärkung darstellt. Mit dem Auftakt, der erwarteten Niederlage gegen den deutschen Serienmeister aus Saarbrücken sowie einem etwas deutlicheren Sieg als erwartet beim 1. BC Wipperfeld war Rathke, der aufgrund seiner beruflichen Abwesenheit die Spiele am Liveticker verfolgte, sehr zufrieden und hofft, dass sich dieser positive Trend auch in den nächsten Spielen fortsetzt. Frank Thiemann