Neue Meister und Titelverteidigungen bei den “Deutschen”

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Luise Heim (BC Beuel) verteidigte ihren Einzel-Titel aus dem letzten Jahr erfolgreich. Foto: Claudia Pauli

Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2018 in Bielefeld (1. bis 4. Februar in der Seidensticker Halle) haben am Sonntag (4. Februar) Luise Heim (1. BC Beuel; Setzplatz 2) im Dameneinzel und Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath; Setzplatz 1) im Damendoppel wie im Vorjahr den Titel geholt. Im Herreneinzel nutzte Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Setzplatz 5/8) direkt die erste Chance, die sich ihm bot, um sich zum nationalen Champion im Erwachsenenbereich zu küren. Gleiches gilt für Jones Jansen (1. BC Wipperfeld), der an der Seite von Josche Zurwonne (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 1) im Herrendoppel triumphierte. Peter Käsbauer/Olga Konon (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3/4) gewannen unterdessen zum ersten Mal in ihrer Karriere im Mixed einen DM-Titel in der Altersklasse O19.

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Beide Einzel-Titel der Deutschen Meisterschaften in Bielefeld gingen an Beuel. Foto: BC Beuel

Dameneinzel

Im Dameneinzel entschied Vorjahressiegerin Luise Heim (1. BC Beuel; Setzplatz 2) auch diesmal das Finale für sich. Nach einer Spielzeit von 59 Minuten durfte die 21-Jährige einen 17:21, 23:21, 21:6-Erfolg über Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 3/4) bejubeln. Dabei wehrte die Titelverteidigerin im zweiten Satz beim Stand von 20:21 aus ihrer Sicht einen Matchball ihrer Kontrahentin ab. „Marc hat mir gut geholfen, ich war sehr nervös. Ich lag zwar vorne, aber sie ist wieder rangekommen. Da fängt man an zu zittern. Ich habe auch ein bisschen Glück gehabt“, meinte Luise Heim, die im Endspiel vom deutschen Rekordmeister im Herreneinzel, Marc Zwiebler (1. BC Beuel), gecoacht wurde. Die 19 Jahre alte Yvonne Li hatte nach zuvor vier Halbfinalteilnahmen in Folge im Dameneinzel erstmalig in ihrer Karriere in Bielefeld ein Finale erreicht.

„Bei so einem Spie ist das Mentale wichtig. Wir spielen jeden Tag gegeneinander, da ist auch die Tagesform abhängig. Man muss versuchen, an dem Tag das Beste zu geben“, so Luise Heim.

Herreneinzel
Auch das Endspiel im Herreneinzel gestaltete sich extrem eng: Nach einer Spielzeit von
60 Minuten setzte sich darin Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Setzplatz 5/8) mit 22:24,
22:20, 21:14 gegen Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2) durch. „Als mein
Vorsprung im dritten Satz relativ hoch war, ließ die Konzentration nach. Ich habe nicht
mehr meinen Plan verfolgt, den ich vorher hatte. Kai kam dann noch ran, sodass es knapp
wurde“, sagte der 21-Jährige, nachdem er seinen sechsten Matchball verwandelt hatte. Max
Weißkirchen und Kai Schäfer standen wie Yvonne Li zum ersten Mal bei den Deutschen
Meisterschaften der Aktiven in einem Finale. Bei den vorangegangenen Austragungen dieser
Titelkämpfe kam für sie stets spätestens im Viertelfinale das Turnier-Aus.

Mixed

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Peter Käsbauer und Olga Konon (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) siegten im Mixed. Foto: Claudia Pauli.

Im Mixed lieferten sich Peter Käsbauer/Olga Konon (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim;
Setzplatz 3/4) mit Nikolaj Persson/Kilasu Ostermeyer (beide TSV Trittau; Setzplatz 5/8) über 59
Minuten ein hochklassiges Finalduell, in dem letztlich Peter Käsbauer/Olga Konon mit 16:21, 21:14, 21:18 die Oberhand behielten. Der 29-Jährige und seine ein Jahr jüngere Mixedpartnerin gewannen 2018 beide erstmalig in der Altersklasse O19 einen DM-Titel im Gemischten Doppel. Peter Käsbauer hatte 2016 und 2017 in Bielefeld im Herrendoppel triumphiert (jeweils mit Raphael Beck, der damals für den 1. BC Beuel antrat), Olga Konon gewann in den Jahren 2012, 2015 und 2016 im Dameneinzel das Turnier.

„Wenn man unser Spiel jetzt und vor drei Monaten vergleicht, haben wir einen Riesensprung gemacht“, so Peter Käsbauer im Siegerinterview.

Die letztjährigen DM-Dritten Nikolaj Persson/Kilasu Ostermeyer erreichten beide erstmalig in ihrer Karriere bei den Deutschen Meisterschaften im Erwachsenenbereich ein Finale.

Damendoppel

Im Damendoppel erspielten sich die topgesetzten Titelverteidigerinnen Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath) souverän zum zweiten Mal gemeinsam den Turniersieg. Das Finale gegen Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Setzplatz 2) entschieden die Weltranglisten-34. mit 21:13, 21:16 für sich. „Ich glaube, das war eine gute Werbung für Damendoppel. Wir freuen uns, dass wir uns noch weiter steigern konnten. Das war unsere beste Turnierleistung heute, aber die mussten wir auch zeigen, um gegen die beiden zu gewinnen“, zog Carla Nelte ein Fazit. Johanna Goliszewski meinte: „Wir sind zufrieden. Man merkte, dass wir gestern so ein langes Spiel hatten.“ Die 31-Jährige und ihre neun Jahre jüngere Doppelpartnerin hatten sich im Halbfinale über 75 Minuten mit Linda Efler/Olga Konon (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3/4) duelliert, ehe ihr 20:22, 21:12, 21:16-Sieg feststand. Carla Nelte war 2015 und 2016 schon mit Johanna Goliszewski Deutsche Meisterin im Damendoppel geworden.

Herrendoppel

Im Herrendoppel bezwang die topgesetzte Paarung Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC
Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen) im Finale Peter Käsbauer/Johannes Pistorius (1. BC
Saarbrücken-Bischmisheim/TSV Freystadt; Setzplatz 3/4) mit 21:15, 25:23. Josche Zurwonne
triumphierte damit zum zweiten Mal in Bielefeld in dieser Disziplin, nachdem er im Jahr 2015 an der Seite von Max Schwenger (TV Refrath) den DM-Titel geholt hatte. Der gebürtige Indonesier Jones Jansen nahm in diesem Jahr zum ersten Mal an den Deutschen Einzelmeisterschaften teil. „Als vermeintlicher Favorit hat man immer mehr Druck. Jones hat das sehr gut gemacht heute. Das war sein erstes DM-Finale und er hat gleich gewonnen“, lobte Josche Zurwonne seinen Doppelpartner. „Ich bin überglücklich“, so Jones Jansen. Auch für Johannes Pistorius bedeutete der Einzug ins DM-Endspiel eine Premiere.

„Markus-Keck-Gedächtnispokal“ an Kai Schäfer

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Kai Schäfer (SCU Lüdinghausen) erhielt den “Markus-Keck-Gedächtnispokal”. Foto: Claudia Pauli

Traditionell erfolgt im Rahmen der Deutschen Meisterschaften O19 die Verleihung des „Markus-Keck-Gedächtnispokals“. Diese Trophäe wurde im Jahr 1997 von der Familie des viel zu früh verstorbenen, 20-maligen deutschen Nationalspielers Markus Keck gestiftet. Mit dem
Pokal ehren die Verantwortlichen im Deutschen Badminton-Verband (DBV) stets einen
hervorragenden Athleten, der nicht allein in sportlicher Hinsicht überzeugt, sondern auch
in Bezug auf seine Persönlichkeit. 2018 erhielt der 24 Jahre alte Kai Schäfer vom Erstligisten SC Union Lüdinghausen den Pokal. Wie Dietrich Heppner, Vizepräsident Leistungssport im DBV, bei der Ehrung sagte, sei Kai Schäfer bezüglich seines Verhaltens seit jeher ein Vorbild u. a. für die Jugend.

Die Bestplatzierten 201

Herreneinzel:
Deutscher Meister: Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Setzplatz 5/8)
Deutscher Vizemeister: Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2)
Platz 3: Lars Schänzler (TV Refrath; Setzplatz 3/4) und Alexander Roovers (1. BV Mülheim; Setzplatz 3/4)

Dameneinzel:
Deutsche Meisterin: Luise Heim (1. BC Beuel; Setzplatz 2; Titelverteidigerin)
Deutsche Vizemeisterin: Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 3/4)
Platz 3: Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich; Setzplatz 1) und  Katharina Altenbeck (1. BV Mülheim; Setzplatz 3/4)

Herrendoppel:
Deutsche Meister: Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 1)
Deutsche Vizemeister: Peter Käsbauer/Johannes Pistorius (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TSV Freystadt; Setzplatz 3/4)
Platz 3: Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath; Setzplatz 5/8) und Marvin Seidel/Max Weißkirchen (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel)

Damendoppel:
Deutsche Meisterinnen: Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath; Setzplatz 1; Titelverteidigerinnen)
Deutsche Vizemeisterinnen: Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Setzplatz 2)
Platz 3: Linda Efler/Olga Konon (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3/4)und Annabella Jäger/Julia Kunkel (beide TSV Freystadt; Setzplatz 9/12)

Mixed:
Deutsche Meister: Peter Käsbauer/Olga Konon (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3/4)
Deutsche Vizemeister: Nikolaj Persson/Kilasu Ostermeyer (beide TSV Trittau; Setzplatz 5/8)
Platz 3: Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2) und  Julian Lohau/Isabel Herttrich (1. BV Mülheim/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)

Vier Titelverteidiger am Start der German Open

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Ein Weltklasse-Feld wird zu den German Open in Mülheim erwartet. Foto: Marc Pastoors

Nachdem bereits in den vergangenen Wochen Hochkaräter wie der zweimalige Olympiasieger und fünfmalige Weltmeister im Herreneinzel, Lin Dan (China; Weltranglistenplatz 6), der Vorjahressieger in dieser Disziplin, Chou Tien Chen (Taiwan; Weltranglistenplatz 7), und die Weltranglistenersten im Damendoppel, Chen Qingchen/Jia Yifan (China), ihren Start bei den diesjährigen YONEX German Open Badminton Championships (6. bis 11. März in Mülheim an der Ruhr) avisiert hatten, gaben kurz vor Meldeschluss zahlreiche weitere absolute Top-Stars der internationalen Badmintonszene bekannt, dass sie an dem mit 150.000,- US-Dollar dotierten Turnier teilnehmen möchten. Damit steht zugleich fest, dass in vier der fünf Disziplinen die Titelverteidiger vertreten sein werden.

So dürfen sich die Zuschauer in der innogy Sporthalle etwa auf die Dänen Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen (Weltranglistenplatz 14), die Vorjahressieger im Herrendoppel und amtierenden EM-Dritten, sowie auf deren Landsleute Mads Conrad-Petersen/Mads Pieler Kolding (Weltranglistenplatz 6), die letztjährigen Zweitplatzierten in Mülheim an der Ruhr und derzeitigen Vizeeuropameister, freuen. Aus Dänemark möchten außerdem Anders Antonsen (Weltranglistenplatz 12), seines Zeichens Vizeeuropameister von 2017 im Herreneinzel, und der zuletzt lange verletzte Jan Ø. Jørgensen (Weltranglistenplatz 152), Europameister von 2014 und YONEX German Open-Sieger von 2015 im Herreneinzel, bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier aufschlagen.

Aus Japan haben u. a. Akane Yamaguchi, die Titelverteidigerin und aktuelle Weltranglistenzweite im Dameneinzel, Nozomi Okuhara (Weltranglistenplatz 7), die Weltmeisterin von 2017 in dieser Disziplin, sowie die Olympiasiegerinnen von 2016 im Damendoppel, Misaki Matsutomo/Ayaka Takahashi (Weltranglistenplatz 3), ihr Kommen angekündigt. Genauso meldeten die amtierenden WM-Zweiten in dieser Disziplin und YONEX German Open-Siegerinnen des vergangenen Jahres, Yuki Fukushima/Sayaka Hirota (Weltranglistenplatz 4), sowie die Weltranglistenvierten Keigo Sonoda/Takeshi Kamura für die YONEX German Open 2018.

Aus England werden u. a. die aktuellen Europameister im Mixed, Chris und Gabrielle Adcock
(Weltranglistenplatz 6), sowie die Olympiadritten von Rio 2016 im Herrendoppel, Marcus Ellis/Chris Langridge (Weltranglistenplatz 26), bei den 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland aufschlagen. Das Aufgebot Schottlands wird derweil angeführt von Kirsty Gilmour, der Vizeeuropameisterin im Dameneinzel von 2016 und 2017

Die YONEX German Open gehören in den Jahren 2018 bis 2021 der HSBC BWF World Tour an
und zählen innerhalb dieser Tour des Badminton-Weltverbandes BWF zu den Turnieren der
Kategorie „Super 300“. Als Haupt- und Titelsponsor der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland fungiert in diesem Jahr zum 32. Mal in Folge die Firma YONEX. Ausführliche Informationen zu den YONEX German Open 2018 sind auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de erhältlich. Die Auslosung für das Turnier erfolgt am 13. Februar.

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ückblick: Die YONEX German Open-Sieger von 2017
HE: Chou Tien Chen (TPE/Setzplatz 6)
DE: Akane Yamaguchi (JPN/Setzplatz 2)
HD: Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen (DEN/Setzplatz 4)
DD: Yuki Fukushima/Sayaka Hirota (JPN)
MX: Zhang Nan/Li Yinhui (CHN/Setzplatz 8)

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

Test geglückt: Fabian Roth kann zur DM starten

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Titelverteidiger Fabian Roth kann nach geglücktem Test bei der DM starten. Foto: Claudia Pauli

Erleichterung bei Fabian Roth und allen Fans des Deutschen Meisters im Herreneinzel von 2017: Der 22-Jährige vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim wird bei den 66. Deutschen
Einzelmeisterschaften in Bielefeld (1. bis 4. Februar 2018 in der Seidensticker Halle) starten. Etwas mehr als eine Woche vor den Titelkämpfen war dies aus gesundheitlichen Gründen noch fraglich.

Aufgrund von Rückenproblemen konnte der BWL-Student in den vergangenen Monaten keine Wettkämpfe bestreiten, war aber seit Jahresbeginn zumindest im Training wieder komplett schmerzfrei. Nun verlief auch ein erster Wettkampftest erfolgreich: Im Erstligaspiel der Saarländer gegen den TSV Trittau am 28. Januar blieb Fabian Roth bei seinem 7:11, 11:7, 11:8, 12:10-Sieg über den Indonesier Ary Trisnanto beschwerdefrei.

„Fabian wird daher an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen. Bei dem Turnier geht es für ihn in erster Linie darum, weitere Wettkampfpraxis zu gewinnen“, so Detlef Poste, Chef-Bundestrainer im Deutschen Badminton-Verband (DBV).

Sein erstes DM-Match 2018 bestreitet der gebürtige Baden-Württemberger, der am Bundesstützpunkt in Mülheim an der Ruhr trainiert, am 1. Februar um 17.00 Uhr. In dem Spiel aus der zweiten Runde des Herreneinzelwettbewerbs trifft Fabian Roth auf den Gewinner der Partie zwischen Steffen Hohenberg (Gladbecker FC) und Florian Winniger (SG Schorndorf). Als Nummer eins der Setzliste verfügt Fabian Roth zum Auftakt über ein Freilos.

DM-Aus für Mark Lamsfuß und Judith Petrikowski

Dagegen mussten Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) und Judith Petrikowski (1. BV
Mülheim) ihre Teilnahme an den 66. Deutschen Einzelmeisterschaften absagen. Mark
Lamsfuß, der im Vorjahr in Bielefeld mit Marvin Seidel (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) Deutscher Vizemeister im Herrendoppel wurde und im Mixed mit Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) ebenfalls Platz zwei belegte, laboriert an einer Überlastung der Patellasehne. Judith Petrikowski, die amtierende Deutsche Meisterin im Damendoppel U19 (mit Yvonne Li vom SC Union Lüdinghausen), hat Probleme mit dem Fußgelenk.

Die ursprünglich für die bevorstehenden Titelkämpfe in der Altersklasse O19 vorgesehenen Partner von Mark Lamsfuß – erneut Marvin Seidel im Herrendoppel und Isabel Herttrich im Mixed – und Judith Petrikowski – Eva Janssens (SC Union Lüdinghausen) im Damendoppel und Jan Colin Völker (TV Refrath) im Mixed – werden in der Seidensticker Halle ggf. mit anderen Spielern an den Start gehen. Mark Lamsfuß war mit den entsprechenden Partnern im Gemischten Doppel an Nummer eins gesetzt und im Herrendoppel an Nummer zwei.

Alle Ergebnisse der 66. Deutschen Einzelmeisterschaften sind auf der DBV-Homepage unter
www.badminton.de, auf der Veranstaltungshomepage unter www.dm-badminton.de sowie im
Internet unter www.turnier.de (Stichwort „66. Deutsche Meisterschaften 2018“) erhältlich.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Team 2 der Beueler muss sich Tabellenführer Wittorf beugen

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BC Beuel 2 musste in den Norden zum Tabellenführer Wittorf

Die zweite Mannschaft des 1. BC Beuel hat wieder einen spannenden Spieltag hinter sich: Am Sonntag durfte das Team in der 2. Badminton-Bundesliga gegen den Tabellenführer Blau-Weiss Wittorf-Neumünster ran. Trotz knapper Spiele unterlagen die Bonner mit 2:5. Dennoch hält die Mannschaft sich weiterhin auf Platz sieben der Tabelle.

Bereits am Samstag machte das Team sich nach einem letzten gemeinsamen Training zu Hause in Bonn mit Vorfreude auf das Spiel auf den rund 500 Kilometer langen Weg nach Neumünster.

Die Partie startete auf zwei Feldern wie gewohnt mit dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel. Im Herrendoppel trafen Christopher Klauer und Daniel Hess auf Gregory Mairs und Bjarne Geiss. Nach einem sehr starken und nervenaufreibenden Spiel mussten sich die Beueler Jungs allerdings im fünften Satz geschlagen geben. Das Ergebnis (13:15, 14:15, 15:14, 11:7, 6:11) hätte allerdings kaum knapper ausfallen können.

Alicia Molitor und Annalena Diks holten im Damendoppel nach vier Sätzen verdient den ersten Punkt für Beuel. Luis La Rocca und Lennart Konder unterlagen im 2. Herrendoppel knapp in fünf Sätzen den Gegnern Lucas Bednorsch und Philipp Nebendahl.

Die Punkte im 1. Herreneinzel und im Dameneinzel gingen nach jeweils drei Sätzen ebenfalls an Wittorf. Lennart Konder holte im 2. Herreneinzel in vier Sätzen den zweiten Punkt für die Beueler Mannschaft. Mit einem Spielstand von 2:4 begann anschließend das Mixed als letztes Spiel des Tages.

Alicia Molitor und Daniel Hess kämpften um den dritten Punkt und somit um einen Punkt für den Klassenerhalt. Leider mussten sie sich aber in drei Sätzen geschlagen geben, sodass die Begegnung mit einem Spielstand von 5:2 für Wittorf endete. Trotz der Niederlage kehrte die Beueler Mannschaft mit guter Stimmung von dem Spieltag zurück. Mit Platz sieben steht das Team weiterhin zwei Positionen vor den gefürchteten Abstiegsplätzen.

Weiter im Kampf um den Klassenerhalt geht es am Samstag, 17. Februar, um 18 Uhr. Dann ist der STC Blau-Weiss Solingen, der momentan einen Tabellenplatz hinter Beuel liegt, in der Erwin-Kranz-Halle zu Gast. Das Beueler Team freut sich wie beim letzten Heimspiel-Wochenende wieder auf die tolle Unterstützung der Zuschauer!

Anke Fastenau

Mehr Informationen zum BC Beuel gibt es hier:

BC Beuel

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Jena baut Heimserie weiter aus

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GutsMuths Jena gewinnt zum dritten Male in eigener Halle

Während der SV GutsMuths Jena in der Hinrunde der 2. Badminton-Bundesliga keinen einzigen Heimsieg einfahren konnte, gewann der Verein am Sonntag das dritte Mal in Folge auf heimischem Parkett und bleibt damit in diesem Jahr weiter ungeschlagen. Gegen die Badmintonsportfreunde aus dem Baden-Württembergischen Neusatz konnte ein sicherer 5-2 Erfolg eingefahren werden.

Auswärts konnte gegen den Tabellenletzten sogar ein 6-1 Erfolg verbucht werden, ohne Maria Kuse, welche sich zeitgleich in Uppsala, bei den Swedish Junior den dritten Platz im Damendoppel sicherte, konnte dies nicht ganz wiederholt werden. Denn die starken Damen der Gäste sicherten sich im Dameneinzel- und Doppel schnell ihre zwei einzigen Punkte. Alle anderen Spiele wurden jedoch vom Liganeuling von der Saale recht eindeutig gewonnen, so dass das erfreuliche Endergebnis bald feststand.

Und dies trotz eines Ligadebuts; Charlotte Mund konnte sich im Mixed beweisen und trug mit einem Sieg ebenso zum Gesamtergebnis bei wie der erst 18-Jährige Lennart Notni im 2. Herreneinzel. Dies zeigt, dass das Landesleistungszentrum Jena die Möglichkeit hat, auch in den nächsten Jahren weiterhin auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu setzen.

Bis zum ersehnten Klassenerhalt in der zweiten Liga ist es jedoch trotzdem noch ein langer Weg, denn auch die Konkurrenz punktete. Zwar ist der Verein nach diesem Wochenende noch einen Platz nach vorn, auf Platz sechs, gerutscht, dennoch ist der erste Abstiegsplatz der 10-Mannschaften-umfassenden Liga nur zwei Punkte hinter dem SV GutsMuths Jena.

Die nächsten Punktspiele finden am 17. und 18. Februar statt. Dann muss sich die höchstklassige Thüringer Mannschaft auswärts mit den direkten Verfolgern aus Fischbach und Wiebelskirchen messen.

Moritz Predel

Weitere Informationen über den SV GutsMuths Jena gibt es hier:

SV GutsMuths Jena

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Gemischte Gefühle bei Refrath trotz weiterer drei Punkte

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Nhat Nguyen (TV Refrath)

Am vierten und fünften Januarspieltag wollte der TV Refrath den guten Trend der letzten Matches unbedingt fortsetzen. Doch das krankheitsbedingte Fehlen von Lars Schänzler und Sam Magee dämpfte die Erwartungen im Vorfeld gewaltig. Dass dennoch am Ende drei Punkte auf der Habenseite stehen, liest sich zwar zufriedenstellend, lässt aber einen Sprung auf den dritten und vierten Tabellenplatz in weite Ferne rücken.

„Wir haben aber auch wirklich Pech in dieser Saison, ständig ist irgendetwas“

Denis Nyenhuis bringt es auf den Punkt: „Wir haben aber auch wirklich Pech in dieser Saison, ständig ist irgendetwas“. In der Tat muss der TVR vor fast jedem Spiel die geplante Aufstellung ändern und auf einen oder mehr Leistungsträger verzichten. So kam es im nach Bonn verlegten Heimspiel gegen den TSV Freystadt zwar zu einem sehr erfreulichen 6:1, am Sonntag folgte jedoch ein eher enttäuschendes 2:5 in Lüdinghausen.

Am Samstag spielte der TVR planmäßig auch noch ohne Chloe Magee, doch dieses Risiko wurde belohnt: Ersatzspielerin Elin Svensson gewann ihre beiden Matches und trug dadurch maßgeblich dazu bei, dass ihr Team zu einem „Dreier“ kam. Die beiden jungen Iren Nhat Nguyen (17) und Joshua Magee (23) holten weitere drei Zähler und auch das Doppel mit Raphael Beck und Jan Colin Völker wusste vollends zu überzeugen.

Im abschließenden Mixed konnten Carla Nelte und Max Schwenger leider nach einem 2:0 Satzvorsprung nicht ihren zweiten Tagessieg verbuchen, so dass Freystadt zu einem Ehrenpunkt kam.

Tags drauf in Lüdinghausen verzichtete man auf Jan Colin Völker, der mit dem zweiten Team nach Hamburg reiste. Nhat Nguyen rutschte an der Seite von Joshua Magee ins 2. Doppel und unterlag dort nach starker gemeinsamer Leistung erst im fünften Satz. Mit nahezu dem gleichen Ergebnis verloren auch Raphael Beck und Max Schwenger im 1. Herrendoppel, während die Damen Carla Nelte und Chloe Magee einen souveränen Sieg verbuchen konnten.

Heinz Kelzenbergs Optimismus, etwas Zählbares aus Lüdinghausen mitzunehmen, schrumpfte zusehens: „Wenn es dann 1:2 statt 2:1 oder sogar 3:0 steht, wird es vor dem tollen Heimpublikum halt eng“. Dennoch war er mit den anschließend gezeigten Leistungen seines Teams sehr zufrieden.

Zunächst kämpfte Chloe Magee nach gewonnenem ersten Satz vergeblich und unterlag mit etwas Pech einer gut aufgelegten Yvonne Li. Nhat Nguyen spielte anschließend ein sehr starkes Einzel und gewann gegen Kai Schäfer in vier Sätzen. Leider fanden wie am Vortag auch diesmal Carla Nelte und Max Schwenger nicht zu ihrer Form und verloren ihr Mixed. Damit war der Heimsieg von Union bereits in trockenen Tüchern.

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Joshua Magee begeisterte anschließend noch in einem sehr kampf- und spielstarken Einzel, konnte jedoch nicht zum 3:4 vollenden, so dass sein Team ohne zählbares Ergebnis mit 2:5 nach Hause fahren musste.

Heinz Kelzenberg: „Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits ist so ein Ergebnis natürlich enttäuschend, andererseits haben wir gezeigt, dass wir hier ohne zwei Leistungsträger sogar hätten gewinnen können. Ich weiß, dass wir in dieser Saison noch etwas bewegen können und freue mich schon jetzt auf das Playoff-Viertelfinale, wenn auch leider wohl auswärts“.

Besonders zufrieden zeigte er sich am Wochenende mit seinen jungen Spielern: „Nhat Nguyen, Joshua Magee und Jan Colin Völker haben mich absolut überzeugt. Sie haben stark gespielt und sich als Persönlichkeiten optimal eingebracht. Das ist mir wichtiger als ein einzelner Sieg und macht mich optimistisch für die Zukunft“.

Alle freuen sich jetzt auf vier Wochen Bundesligapause bevor es am Dienstag, den 27.2. gegen den TSV Trittau mit einem Heimspiel weitergeht“.

Mit Blick auf die Tabelle scheint es realistisch, dass der TV Refrath die Saison als Sechster beenden wird und darauf wartet, wer als Dritter der Playoffgegner sein wird.

Mehr Informationenn zum TV Refrath gibt es hier:

TV Refrath

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Überraschungssieg für Refrath 2 in Hamburg

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Paula Kick, und Elias Beckmann (außen)

Ohne Denis Nyenhuis (Polizeidienst) und Christoph Offermann (Grippe) reiste Refrath 2 zum Horner TV Hamburg, dem am Sonntag auch der ein oder andere Spieler nicht zur Verfügung stand. Beim Blick auf die Mannschaftsaufstellungen war klar, dass es vermutlich zu einem 4:3 für eines der beiden Teams kommen würde.

Elin Svensson dominierte im Einzel und Doppel mit Paula Kick nach Belieben, so dass auch nach zwei verlorenen Herrendoppeln von Völker/Waldenberger und Beckmann/Brings noch alles drin war.

Sebastian Brings (4. Mannschaft) und Elias Beckmann (4. Mannschaft) waren eingesprungen und mit nach Hamburg gefahren und machten ihre Sache wirklich gut. Beckmann (18), der zum zweiten Mal in der Bundesliga zum Einsatz kam, spielte anschließend ein tolles Mixed an der Seite von Paula Kick (ebenfalls 18). Gemeinsam besiegten sie die Dritten der letztjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften souverän in drei Durchgängen.

Nach der Niederlage von Jan Colin Völker im 2. Herreneinzel zeigte sich Kai Waldenberger angespornt im Spitzeneinzel den Siegpunkt für sein Team zu holen. Dies gelang ihm in überzeugender Manier, so dass der Kapitän seine weiße Weste in den Herreneinzeln der 2.Liga behält. Der Endstand von 4:3 für Refrath 2 sorgte für große Zufriedenheit, weniger die Rückfahrt des Teams nach Hause, die durch eine Autopanne um drei Stunden länger ausfiel als geplant.

Weiter geht es für das Team in drei Wochen mit einem Doppelspieltag gegen Peine und Mülheim 2.

Mehr Informationen zum TV Refrath gibt es hier:

TV Refrath

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Schorndorf sammelte wichtige Punkte für den Klassenerhalt

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David Kramer punktete gegen den TuS Wiebelskirchen im ersten Einzel und ersten Doppel

Schorndorf sammelte wichtige Punkte für den Klassenerhalt

Mit 5:2 ging die Partie gegen den TuS Wiebelskirchen heftig umkämpft an die Daimlerstädter.

Die Daimlerstädter beschenkten sich gegen den TuS Wiebelskirchen mit zwei Punkten für die Tabelle Dank einer starken Teamleistung. Bei den Frauen spielte für Miranda Wilson (Schwedische Juniorenmeisterschaften) Katja Steinhof von der Baden-Württembergliga-Mannschaft.

Und das mit großem Erfolg. Im Doppel mit Kerstin Wagner ging die Partie gegen Laura Lang/Stefka Hargiono über fünf Sätze. Mit 11:8 setzte sich das Schorndorfer Doppel im Entscheidungssatz durch.

Und auch im Einzel präsentierte sich Katja Steinhof äußerst Nervenstark. Im vierten Satz wehrte sie gegen Laura Lang Matchbälle ab (15:14) und holte mit diesem Rückenwind den Entscheidungssatz klar mit 11:5.

Die Partie war zu diesem Zeitpunkt schon für die SG entschieden. David Kramer/Benjamin Wahl setzten sich gegen Hannes Käsbauer/Björn Decker mit 11:7, 10:12, 12:10 und 11:8 durch.

Extrem spannend verlief das zweite Männerdoppel. Alan Erben/Markus Geisenhofer konnten im vierten Satz mit 13:11 einen Entscheidungssatz erzwingen und siegten im fünften Satz mit 11:7.

David Kramer gab im ersten Einzel gegen Hannes Käsbauer nur den ersten Satz mit 9:11 ab und holte die nächsten drei Sätze.

Dadurch stand es nach Katja Steinhofs Sieg im Fraueneinzel bereits 5:0 für die SG. Jetzt waren sogar drei Punkte möglich bei einem 7:0- oder 6:1-Sieg. Dieses Sahnehäubchen blieb den Daimlerstädtern verwehrt.

Alan Erben/Kerstin Wagner unterlagen im Mixed in fünf Sätzen. Auch Simon Kramer unterlag im zweiten Einzel hauchdünn Ronald Huber im fünften Satz mit 9:11

Ulrich Kolb

Mehr Informationen über die SG Schorndorf gibt es hier:

SG Schorndorf

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Beuels Erste sorgt für eine Vorentscheidung

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Lauren Smith sorgte für den entscheidenden Punkt im Mixed gegen Wipperfeld

Die erste Mannschaft des 1. BC Beuel hat in der Badminton-Bundesliga für eine Vorentscheidung gesorgt. Mit einem 6:1-Erfolg gegen den 1.BV Mülheim am Freitagabend gegen den 1. BV Mülheim und einem 5:2-Sieg gegen den 1.BC Wipperfeld am Sonntag haben die Gelb-Schwarzen fünf Punkte eingefahren. Damit hat die Erste ein ordentliches Polster auf die Konkurrenz aufgebaut und den zweiten Platz in der Endabrechnung fest im Visier.

Einen ganz wichtigen Erfolg landete die Erste bereits am Freitagabend. Im Duell des Tabellenzweiten gegen den Tabellendritten 1. BV Mülheim profitierten die Beueler vom Ausfall zweier Mülheimer Herren. Gleichwohl boten die Hausherren eine kampfstarke Leistung und gewannen deutlich 6:1.

Vor Beginn der Partie heizten dem Publikum in der Erwin-Kranz-Halle nicht nur die obligatorischen Flammen beim Einlauf ein. Die Beueler Wäscherprinzessin Franzi I. und ihr Gefolge sorgten direkt für Stimmung.

Einen Blitzstart legten Marc Zwiebler und Max Weißkirchen im 2. Herrendoppel hin. Spielend leicht dominierten sie die Partie gegen Alexander Roovers und Dmytro Zavadsky und gewannen 11:5, 11:6, 11:7. Nach Anlaufschwierigkeiten im ersten Satz starteten auch Lauren Smith und Hannah Pohl im parallel stattfindenden Damendoppel durch. Letztlich entschieden die zwei Beuelerinnen die Partie gegen Johanna Goliszewski und Lara Käpplein mit 9:11, 11:9, 11:8, 11:2 für sich.

Hochklassig war das 1. Herrendoppel. Akshay Dewalkar und der wiedergenesene Peter Briggs verloren die ersten zwei Sätze gegen Robin Tabeling und Zvonimir Hölbling 7:11 und 13:15. Es folgte eine Steigerung von Ballwechsel zu Ballwechsel, so dass die kommenden drei Sätze mit 11:8, 11:8 und 11:7 an die Hausherren gingen. Auch Luise Heim brauchte etwas Zeit um in das Dameneinzel gegen Gayle Mahulette zu finden. Nach mit 7:11 verlorenem erstem Satz drehte sie auf und gewann die Sätze zwei bis vier 11:6, 11:6, 11:7, was bereits den Beueler Tagessieg bedeutete.
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Marc Zwiebler sicherte den Hausherren den nächsten Punkt. Mit seinem 11:5, 11:7, 11:9-Erfolg im 1. Herreneinzel erhöhte er auf 5:0. Es folgte die einzige Niederlage des Abends. Lauren Smith und Peter Briggs unterlagen gegen Johanna Goliszewski und Robin Tabeling das Mixed 5:11, 8:11, 11:7, 7:11.

Den wichtigen sechsten Punkt der Gelb-Schwarzen holte Max Weißkirchen. In einem spannenden 2. Herreneinzel gegen Alexander Roovers riss Weißkirchen bereits im ersten Satz der Schuh. Doch auch dies hielt den Lokalmatadoren nicht auf. Nach fünf Sätzen lautete der Endstand 10:12, 11:6, 5:11, 11:9, 11:9.

Stimmungsvoll begann auch das zweite Heimspiel des Wochenendes. Die Tanzsportgarde der KG Fidele Freunde Postalia Königswinter heizte dem Publikum schon vor Spielbeginn ein.

Die Auftaktdoppel begannen ausgeglichen. Im Damendoppel verloren Lisa Kaminski und Lauren Smith den ersten Satz 5:11, entschieden dann aber die folgenden drei Durchgänge gegen Ya Lan Chang und Jenny Nyström 11:4, 11:7, 11:9 für sich. Akshay Dewalkar und Peter Briggs boten gegen Mark Lamsfuß und Jones Jansen ein spannendes 1. Herrendoppel. In vier knappen Sätzen unterlagen die Beueler Doppelspezialisten 13:15, 9:11, 11:8, 9:11.

Spannend machten es Marc Zwiebler und Max Weißkirchen im 2. Herrendoppel. Gegen Jens Lamsfuß und Iikka Heino schickten sie das Publikum in der voll besetzten Erwin-Kranz-Halle in ein Wechselbad der Gefühle. Nach vier Sätzen entschieden sie die Partie dennoch mit 11:3, 11:7, 3:11, 15:13 für sich. Im folgenden Dameneinzel ersetzte Lisa Kaminski die erkrankte Luise Heim und löste die Aufgabe mit Bravour. Mit Kampfeswillen gestaltete sie die Partie gegen Ya Lang Chan offensiv und gewann letztlich in vier Sätzen 8:11, 15:14, 11:8, 11:6.

Den Siegpunkt für die Gelb-Schwarzen brachte das Mixed. Lauren Smith und Peter Briggs gewannen gegen Jenny Nyström und Jones Jansen nach fünf Sätzen 13:15, 13:11, 11:8, 3:11, 11:7. Lange hielt Marc Zwiebler im 1. Herreneinzel die Möglichkeit eines Drei-Punkte-Spiels für die Hausherren offen. Nach fünf intensiven Sätzen unterlag er letztlich Iikka Heino 9:11, 13:11, 4:11, 11:8, 8:11.

Den 5:2-Endstand erreichte der BC durch en Erfolg im abschließenden 2. Herreneinzel Max Weißkirchen gewann gegen Samuel Hsiao 11:4, 11:5, 12:10.

Andreas Kruse

Mehr Informationen über den BC Beuel gibt es hier:

BC Beuel

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Mülheim einziges Team heute mit Drei-Punkte-Sieg

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Gayle Mahulette siegte gegen Neuhausen im Einzel. Foto: Marc Pastoors

Mit einem 7:0 gegen Schlusslicht Neuhausen gelang Mülheim  als einziges Team am 13. Spieltag der 1. Bundesliga ein Drei-Punkte-Sieg. Wehrlos ergab sich dabei Neuhausen nicht, immerhin wurden vier Begegnungen im vierten Satz entschieden. Im Dameneinzel musste sogar Gayle Mahulette über die volle Distanz, ehe sie Natalya Voytsekh mit 12:10 im fünften Satz bezwang.

Auch Spitzenreite Bischmisheim hatte so seine Probleme, die Gäste aus Trittau in Schach zu halten. Hier gab es sogar drei Fünfsatz-Spiele.

Erfolgreich blieben die Norddeutschen im Damendoppel, im zweiten Herrendoppel und im Dameneinzel durch Priskila Siahaya, konnten mit der 3:4-Niederlage noch einen Punkt entführen.

Immer stärker zeugt sich auch Lüdinghausen, die gegen den Titelverteidiger Refrath mit 5:2 die Oberhand behielten. Für Refrath blieben nur die Siege im Damendoppel und im 1. Herreneinzel durch Kai Schäfer.

Kontinuität auch bei Beuel, die Aufsteiger Wipperfeld einen 5:2-Dämpfer erteilten. Für die Gäste blieben nur die Siege im 1. Herrendoppel und im 1. Herreneinzel, dass Likka Heino gegen den immer noch behinderten Marc Zwiebler in fünf Sätzen für sich entschied.

Hier gibt es die Ergebnisse und die Tabelle:

Tabelle 1. Bundesliga

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