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Zweitligasaison 2019/2020 vorzeitig beendet

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Die Mitglieder des DBV-Präsidium stellen sich der Fotografin. Foto: Claudia Pauli
Entscheidung über Fortsetzung oder Abbruch der Erstligaspielzeit 2019/2020 fällt am 16. Mai 2020 Die Saison 2019/2020 in den beiden 2. Badminton-Bundesligen wird vorzeitig beendet: Die noch ausstehenden Spieltage 17 und 18, die ursprünglich auf den 14. und den 15. März 2020 terminiert waren, werden nicht nachgeholt. Diese Entscheidung traf das Präsidium des Deutschen BadmintonVerbandes (DBV) am 17. April 2020 angesichts der aktuellen Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und auf Empfehlung des Ausschusses für Bundesligaangelegenheiten (AfBL) im DBV. Der Saisonabbruch wurde dabei rückwirkend zum 13. März 2020 erklärt.
An jenem Tag war der Spielbetrieb des DBV seitens des DBV-Präsidiums – zunächst – bis zum 31. Mai 2020 ausgesetzt worden. Die Prüfung, inwieweit die Wettbewerbe, die ursprünglich im betreffenden Zeitraum stattfinden sollten, nachgeholt werden können, wurde den jeweils verantwortlichen Gremien – wie dem AfBL – überlassen.
  • Bundesliga Nord und Süd: 2020/2021 ausnahmsweise mit jeweils elf Vereinen
Gleichzeitig folgte das DBV-Präsidium am 17. April 2020 dem Vorschlag des AfBL, wonach es 2019/2020 aufgrund der besonderen Umstände ausnahmsweise keine Absteiger aus den zweithöchsten deutschen Spielklassen geben solle und dennoch die berechtigten Vereine aus den Regionalligen hochrücken dürfen. Dazu werden die beiden 2. Bundesligen in der nächsten Saison einmalig auf jeweils elf Vereine in der Nord- und in der Süd-Staffel aufgestockt. „Durch diese Entscheidung haben die betreffenden Vereine, aber auch die vier Gruppen im DBV, nun Planungssicherheit für die neue Spielzeit“, so DBV-Präsident Thomas Born.
Entsprechend treten in der 2. Bundesliga Nord in der Saison 2020/2021 alle Mannschaften an, die bereits 2019/2020 der Liga angehörten – mit Ausnahme des BV Wesel Rot-Weiss (BadmintonLandesverband Nordrhein-Westfalen), der im Februar 2020 bekannt gegeben hatte, dass er sich zur nächsten Spielzeit aus der zweithöchsten deutschen Spielklasse zurückziehen wird. Ergänzt wird die Nord-Staffel um je einen Aufsteiger aus den Regionalligen Nord und West.
Die 2. Bundesliga Süd bilden in der neuen Saison alle Vereine, die schon 2019/2020 in dieser Liga aufschlugen – ausgenommen die SG Schorndorf (Badminton-Landesverband Baden-Württemberg) und der SV GutsMuths Jena (Badminton-Landesverband Thüringen), die 2020/2021 erstmalig in ihrer Vereinsgeschichte in der 1. Bundesliga aktiv sein werden. Hinzu kommen in der 2. Bundesliga Süd zwei Aufsteiger aus der Regionalliga Mitte und ein Aufsteiger aus der Regionalliga SüdOst.
Die Zusammensetzung der 2. Bundesliga Nord in der Saison 2020/2021 (11 Mannschaften) TV Refrath II
BC Hohenlimburg STC Blau-Weiss Solingen TSV Trittau II 1. BV Mülheim 1. BC Beuel II Hamburg-Horner TV H SG EBT Berlin SV Berliner Brauereien VfB/SC Peine Niedersachsen CfB Köln
Die Zusammensetzung der 2. Bundesliga Süd in der Saison 2020/2021 (11 Mannschaften)
  1. BC SaarbrückenBischmisheim II
  2. TV Marktheidenfeld
  3. SV Fun-Ball Dortelweil
  4. TSV Neubiberg/Ottobrunn
  5. BC Offenburg
  6. TV Hofheim
  7. SV Fischbach
  8. BC RemagenT
  9. TuS Schwanheim
  10. TuS Neuhofen
  11. TuS Geretsried Bayern Regionalliga SüdOst: Platz 1
Dabei geben der CfB Köln (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen), die TuS Schwanheim (Badminton-Landesverband Hessen) und die TuS Neuhofen (Badminton-Landesverband Rheinhessen-Pfalz) in der Spielzeit 2020/2021 ihr Debüt in der 2. Bundesliga.
  1. Bundesliga: Zusammensetzung für 2020/2021 ebenfalls bereits klar
Im Zusammenhang mit der 1. Bundesliga hingegen vertagte das DBV-Präsidium die Entscheidung über die Fortsetzung oder den Abbruch der Saison 2019/2020 auf den 16. Mai 2020. Nachgeholt werden müssten sowohl die Spieltage 17 und 18 im Rahmen der Punktspielrunde (ursprünglich terminiert auf den 13./14. und den 15. März 2020) als auch die Play-off-Viertelfinalpartien (ursprünglich zur Austragung vorgesehen im Zeitraum 14. bis 18. April 2020) und das Final-Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft (ursprünglich terminiert auf den 9./10. Mai 2020).
„Aus unserer Sicht ist es von großer sportlicher Bedeutung, in jedem Jahr einen Deutschen Meister zu küren. Auch die Badmintonfans wünschen sich dies. Momentan ist nicht abzusehen, ob die einst für die Monate März, April und Mai vorgesehenen Begegnungen noch nachgeholt werden können – und, falls dies möglich erscheint, in welcher Form. Wir erhoffen uns Mitte Mai mehr Klarheit darüber“, erläuterte DBV-Präsident Thomas Born die Beweggründe des Präsidiums.
Unabhängig davon, wie die Entscheidung des Führungsgremiums letztlich ausfällt, steht die Zusammensetzung der 1. Bundesliga in der Spielzeit 2020/2021 bereits fest: Da mit dem TSV Freystadt (Badminton-Landesverband Bayern) und dem Deutschen Rekordmannschaftsmeister 1. BV Mülheim (13 Titelgewinne in den Jahren 1968 bis 1980; Badminton-Landesverband NordrheinWestfalen) bereits im Februar bzw. März 2020 zwei Erstligavereine mitgeteilt hatten, dass sie in der Saison 2020/2021 nicht erneut im Badminton-Oberhaus antreten wollen, werden darin zwei Plätze frei, sodass es 2019/2020 keinen Absteiger aus der 1. Bundesliga gibt und zusätzlich zwei bisherige Zweitligavereine zur neuen Spielzeit in die Eliteklasse hochrücken können.
Die Zusammensetzung der 1. Bundesliga in der Saison 2020/2021 (10 Mannschaften)
  1. BC SaarbrückenBischmisheim I
  2. TV Refrath I
  3. Blau-Weiss Wittorf
  4. 1. BC Wipperfeld
  5. SC Union Lüdinghausen
  6. TSV Trittau I
  7. 1. BC Beuel I
  8. TSV NeuhausenNymphenburg
  9. SG Schorndorf
  10. SV GutsMuths Jena Thüringen 2. Bundesliga Süd: Platz 4
1./2. Bundesliga: Saisonstart für den 3. Oktober 2020 geplant Sowohl in der 1. Badminton-Bundesliga als auch in den beiden 2. Bundesligen soll der 1. Spieltag im Rahmen der Saison 2020/2021 – nach aktuellem Stand – am 3. Oktober 2020 ausgetragen werden. Die nächste Spielzeit ist die erste, die organisatorisch unter dem Dach des Deutschen Badminton-Ligaverbandes (DBLV) ablaufen wird. Beim DBLV handelt es sich um die juristisch selbstständige Organisation der Vereine und Kapitalgesellschaften der 1. Bundesliga und der beiden 2. Bundesligen.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Länderspiele gegen Schottland werden verschoben

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Flagge Schottland
Angesichts der prekären Situation im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 hat der Deutsche Badminton-Verband (DBV) als Veranstalter der für den 6. und 7. April 2020 in Frankenthal (Rheinland-Pfalz) und Bad Hersfeld (Hessen) geplanten Freundschaftsländerspiele der deutschen Badminton-Nationalmannschaft gegen Schottland in Absprache mit den jeweiligen Ausrichterteams und dem schottischen Badminton-Verband die Verlegung der Begegnungen in den Herbst dieses Jahres beschlossen.
„Die Verantwortlichen beim schottischen Badminton-Verband haben bereits zugesagt, dass sie nach einem geeigneten Termin im September suchen“, erläutert DBV-Geschäftsführer Roland Herres. Da die Freundschaftsländerspiele auch dann in Frankenthal und Bad Hersfeld stattfinden sollen, behalten schon gekaufte Eintrittskarten ihre Gültigkeit. Tickets können aber auch an den entsprechenden Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
Die Ausrichtung der Freundschaftsländerspiele gegen Schottland liegt in den Händen von Heinz Bußmann von Advantage Event Projekte (AEP) aus Delmenhorst, der bereits mehr als 100 Länderspiele für den DBV organisiert hat. Dabei kooperiert er in Frankenthal mit dem TSV Eppstein und in Bad Hersfeld mit dem TV Hersfeld.
Sobald die neuen Termine für die Begegnungen mit Schottland feststehen, werden diese u. a. auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de bekannt gegeben. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Bischmisheim peilt den Hauptrunden-Titel an

1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Tabellenführer 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim empfängt zum Abschluss der regulären Saison den TSV Trittau und Blau-Weiß Wittorf.
Im Gegensatz zu vielen anderen Sportveranstaltungen wird der letzte Doppelspieltag in der Badminton-Bundesliga trotz der Gefahr rund um das Coronavirus nach derzeitigem Stand ohne Einschränkungen über die Bühne gehen. Arno Schley, Vorsitzender im Ausschuss für Bundesligaangelegenheiten (AfBL) und Präsident des Deutschen Badminton-Ligaverbands (DBLV), gab am Mittwoch an, dass von einer Absage von Bundesligaspielen am kommenden Wochenende derzeit nichts bekannt sei. Wobei die Verantwortung in letzter Instanz aber natürlich bei den jeweiligen Behörden vor Ort liege.
Auf den amtierenden Meister und Tabellenführer 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim warten am Wochenende demnach die letzten beiden Hauptrunden-Auftritte, jeweils vor Heimpublikum. Am Samstag empfängt der BCB ab 18 Uhr in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle den TSV Trittau, der als Tabellensechster aktuell das letzte Ticket für die Playoff-Runde der Teams auf den Bundesliga-Plätzen drei bis sechs hält. Die Schleswig-Holsteiner liegen zwei Punkte vor dem 1.BV Mülheim, der seine Mannschaft nach der Saison aus der 1. Bundesliga zurückziehen wird, und vier Zähler vor dem 1.BC Beuel auf dem achten Platz. Um die Teilnahme an den Playoffs abzusichern, würde Trittau ein Überraschungscoup bei den längst für das Final-Four-Endturnier (9./10. Mai) qualifizierten Bischmisheimern gut zu Gesicht stehen. Der zweifache Titelverteidiger wird allerdings etwas dagegen haben, schließlich möchte der BCB seinen ersten Tabellenplatz auch nach dem abschließenden Doppelspieltag weiter behalten. Bei 35 Punkten und damit drei Zählern Vorsprung auf den TV Refrath könnten die Saarländer bereits mit einem Sieg am Samstag alles klarmachen, sofern Refrath im parallel stattfindenden Heimspiel gegen den Tabellendritten Blau-Weiß Wittorf entsprechend „mitspielt“.
Am Sonntag erwartet der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim dann zum Abschluss der regulären Saison ab 15 Uhr seinerseits Wittorf-Neumünster und damit den vorherigen Verein von BCB-Neuzugang Stine Küspert. Die 20-jährige Nationalspielerin dürfte gegen die Gäste aus Schleswig-Holstein entsprechend motiviert sein. Gleiches gilt jedoch auch für den Rest der Mannschaft, denn das Verteidigen des ersten Platzes stellt sicherlich ein lohnenswertes Ziel dar. Abgesehen vom Österreicher Luka Wraber dürften dem BCB im abschließenden Doppelauftritt soweit alle Akteure zur Verfügung stehen. Bei den aktuell laufenden All England Open in Birmingham mussten sich Bischmisheims Nationalspieler Marvin Seidel und sein Partner Mark Lamsfuß (1.BC Wipperfeld) in der ersten Runde der Herrendoppel-Konkurrenz den an Position sieben gesetzten Taiwanesen Lee Yang und Wang Chi-Lin mit 16:21, 13:21. Im Damendoppel mussten sich BCB-Nationalspielerin Isabel Herttrich und ihre Mitspielerin Linda Efler (Union Lüdinghausen) zum Auftakt den Engländerinnen Chloe Birch und Lauren Smith mit 18:21, 14:21 beugen. Im Mixed dagegen feierte Herttrich an der Seite von Lamsfuß einen 21:7, 21:16-Auftakterfolg über Zhang Shu Xian und Guo Xin Wa aus China. dbe

Die Offenburger empfangen Hofheim und Remagen

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Lukas und Jonas Burger, die sich für die Niederlage im Doppel des Hinspiels revanchieren wollen. Foto: Jochen Berger
Am Samstag startet das Zweitligawochenende mit dem direkten Duell um Platz 7. Die BCOler empfangen den TV Hofheim, der momentan mit einem Punkt Rückstand, aber dem besseren Spielverhältnis auf Platz 8 der 2. Bundesliga steht.
Im Hinspiel war es eine sehr enge und heiß umkämpfte Partie, in der Lukas Burger mit 15:14 im 5. Entscheidungssatz im 2. Herreneinzel denkbar knapp den Bonuspunkt für die Offenburger bei der 3:4-Niederlage, rettete. Für die Niederlage wollen sich die Offenburger natürlich revanchieren, wobei die Hoffenheimer mit einem Sieg an den Badenern vorbeiziehen wollen. Die Hessen haben in der Saison schon mehrfach gezeigt, wie stark sie aufspielen können. Ein heißer Kampf mit offenem Visier steht an.
Am Sonntag dann das Spiel, welchens aufgrund des vorgeschriebenen einheitlchen Starts in allen Bundesligaspielen diesmal bereits um 11.00 Uhr beginnt, gegen den BC Remagen. der aktuell Platz 10 in der Tabelle belegt. Für die Rheinländer geht es darum mit Punkten aus Offenburg vielleicht noch auf den 9. Platz vorzustoßen, der unter Umständen Chancen auf den Klassenerhalt bietet. Hier möchte der BCO sein Ergebnis aus dem Hinspiel aber wiederholen. Mit einem 5:2-Sieg startete der BCO damals in die erste Bundesligasaison der Vereinsgeschichte, mit einem Sieg will sich die Mannschaft auch von den Fans zum Saisonabschluss verabschieden. Jürgen Burger

Schorndorf steht vor schweren Auswärtsspielen

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Das Team der SG Schorndorf. Foto: Ulrich Kolb
Schorndorf bestreitet am Wochenende die letzten Saisonspiele in der 2. Bundesliga. Die SG (2.) ist zu Gast bei den Verfolgern TV Marktheidenfeld (3.) und dem SV GutsMuths Jena (4.).
Die Daimlerstädter stehen vor zwei schweren Auswärtsspielen und kämpfen um den Bestand des zweiten Tabellenplatzes in der Abschlusstabelle. Vier Punkte Vorsprung hat die SG vor den abschließenden zwei Partien auf den Tabellendritten TV Marktheidenfeld, fünf auf Jena.
Um Platz Zwei zu halten, müssen die Schorndorfer dennoch mächtig Gas geben, denn beide Teams sind sehr stark und demonstrierten dies in den letzten Partien. Im Heimspiel gegen den TV Marktheidenfeld kam Schorndorf zu einem 4:3-Sieg. Die Franken sind diesmal bei den Frauen aber wahrscheinlich noch stärker besetzt als im Hinspiel. Der Tabellenvierte SV GutsMuths Jena konnte im Hinspiel 5:2 bezwungen werden. Insgesamt ist die Bilanz eher auf der Seite der Thüringer.

Refrath ohne Druck gegen die Tabellennachbarn

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Chloe Magee wird das letzte Mal in der Halle Steinbreche spielen, diesmal erneut Doppel mit Carla Nyenhuis. Foto: Andre Jahnke
Nach den zuletzt hervorragenden Ergebnissen in der 1.Bundesliga mit fünf Siegen in Folge ist der TV Refrath sicherer Zweiter in der Tabelle und somit direkt für das Final Four am 8./9.5. in Wuppertal qualifiziert.
Umso entspannter kann der Vizemeister des Vorjahres die beiden vom Papier her schwierigen Aufgaben gegen die Verfolger aus Wittorf und Wipperfeld angehen. Am Samstag um 18 Uhr (Halle Steinbreche) empfängt der TVR mit der Mannschaft aus Neumünster das Überraschungsteam der bisherigen Saison. Am Sonntag reist man dann zum Lokalderby beim 1.BC Wipperfeld (15 Uhr, Voss-Arena in Wipperfürth). Wittorf und Wipperfeld kämpfen an diesem Wochenende unabhängig voneinander um das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale, welches die beiden aller Voraussicht nach gegeneinander bestreiten würden. Auch wenn es sportlich nicht unbedingt nötig wäre, tritt der TV Refrath zu beiden Begegnungen in Bestbesetzung an. Für die Geschwister Sam und Chloe Magee sind dies in der laufenden Saison die Einsätze 9 und 10, so dass sie dadurch ihre Startberechtigung im Final Four sicher haben. Dies gilt auch für alle anderen Refrather Leistungsträger.
Am Samstag heißt es für das Refrather Publikum auch „Abschied nehmen“: Chloe Magee, seit 2011 in Diensten des TVR, bestreitet ihr 109. Bundesligamatch und das letzte in der Halle Steinbreche. In 195 Begegnungen war sie bis dato 130 mal siegreich für den TVR und ist damit noch vor Carla Nyenhuis (Bilanz 191:104 Siege) die erfolgreichste Refrather Bundesligaspielerin aller Zeiten. Am Samstag gegen Wittorf stehen Magee/Nyenhuis zum 81.Mal gemeinsam auf dem Feld und hoffen auf ihren 62. Sieg im Damendoppel.
Doch der TV Refrath hofft nicht nur auf Siege der 31-jährigen Irin, sondern auf zwei Erfolge des gesamten Teams, welches in beiden Begegnungen mit 6 Herren und 4 Damen auflaufen wird.

Zwei schwere Aufgaben für Refrath 2

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Die 18-jährige Iya Gordeyeva spielt erneut in der 2.Mannschaft. Foto: Andre Jahnke
Mit nur einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer Wesel und einem Zähler Vorsprung auf Titelverteidiger Hohenlimburg startet TV Refrath 2 in sein letztes Saisonwochenende. Dabei werden genau gegen die beiden genannten Teams final die Plätze 1 bis 3 der Abschlusstabelle ausgespielt.
Am Samstag um 14 Uhr gastiert BV Wesel RW in Refrath (Halle Steinbreche) und dies für längere Zeit wohl zum letzten Mal, hat man doch vor wenigen Wochen seinen Rückzug aus der zweithöchsten deutschen Spielklasse bekannt gegeben. Am Sonntag dann reist Refrath 2 nach Hagen zum BC Hohenlimburg. Wie in der vergangenen Saison hat der BCH ungeachtet seines Abschneidens erneut keinerlei Ambitionen, an der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga teilzunehmen. Da der TVR nicht mit zwei Mannschaften im Oberhaus antreten darf, gibt es somit keinen Aufsteiger aus dem Norden bzw. Westen Deutschlands in die Bundesliga.
Alles andere als in Bestbesetzung empfängt Refrath am Samstag Wesel, zumal Christopher Klauer (verletzt), Brian Holtschke (Turnier in Tschechien), Denis Nyenhuis (Arbeit) und Anika Dörr (Urlaub) fehlen werden. Holtschke ist dafür am Sonntag beim Saisonfinale dabei und spielt an der Seite von Hauke Graalmann, Mark Byerly, Elias Beckmann, Bennet Peters, Jenny Karnott und Iya Gordeyeva. Selbst wenn Refrath beide Partien verlieren sollte, wäre Rang Drei in der Abschlusstabelle ein Riesenerfolg für die bergische Bundesligareserve

Beuel will sich vom Tabellenende absetzen

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Die 1. Mannschaft des 1. BC Beuel
Mit zwei Heimspielen beendet der 1. BC Beuel die laufende Saison in der Badminton-Bundesliga: Am kommenden Freitag empfangen die Schwarz-Gelben den 1. BC Wipperfeld, am Sonntag ist im letzten Heimspiel der Saison der TSV Trittau zu Gast.
Das eigentliche Saisonziel der Beueler, einen Platz in den Play-Offs zu erreichen, ist zwar theoretisch noch drin, aber praktisch dürfte es sehr schwer werden. Vier Punkte beträgt der aktuelle Rückstand auf Tabellenplatz Sechs, der zur Teilnahme an der Finalrunde der Badminton-Bundesliga berechtigt. Da müssten am Wochenende schon zwei deutliche Siege gelingen und gleichzeitig müssten die direkten Konkurrenten aus Trittau und Mülheim jeweils zweimal verlieren.
Viel wichtiger wird es für die Spieler des 1. BC Beuel sein, den aktuell achten Tabellenplatz nach unten hin zu verteidigen. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nämlich gerade mal einen Zähler. Also lautet die Devise von Teammanager Max Schneider: „Wir wollen auf jeden Fall zweimal gewinnen und eine Relegation vermeiden. Außerdem möchten wir unseren Fans zum Ende der Saison noch einmal hochklassigen Badminton-Sport bieten. Ich bin guter Dinge, dass uns dies gelingen kann. Nach den vielen Verletzungsproblemen, die wir im Laufe der Saison hatten, sieht es für das Wochenende gar nicht mal so schlecht aus. Neben Daniel Hess, den wir bereits am vergangenen Spieltag in Bischmisheim einsetzen konnten, steht uns auch Einzeldame Ronja Stern erstmalig in dieser Saison zur Verfügung. Außerdem sind alle Spieler hochmotiviert. Ich bin mir also sicher, dass wir spannende und mitreißende Spiele sehen werden.“
Die Beueler Spieler freuen sich auf zahlreiche Zuschauer, die ihr Team tatkräftig unterstützen. Das Spiel gegen den 1. BC Wipperfeld findet am Freitag, 13.03. um 19.00 Uhr in der Erwin-Kranz-Halle in Beuel statt. Am Sonntag, 15.03. ist um 15.00 Uhr der TSV Trittau zu Gast. Wer es nicht in die Halle schafft, kann per Liveticker (www.bcbeuel.de) oder Livestream (www.sportdeutschland.tv) mitfiebern. Joachim Resch

Beuel unterliegt in Bischmisheim

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Logo Beuel
Ohne Punktgewinn kehren die Bundesligaspieler des 1. BC Beuel aus dem Saarland zurück. Die Mannschaft unterliegt am Karnevalssonntag mit 2:5 beim Tabellenführer, dem 1. BC Bischmisheim.
Insgeheim hatten die Schwarz-Gelben ja gehofft, einen Punkt zu erspielen. Der hätte dem Team in der aktuellen Tabellensituation wahrlich gut zu Gesicht gestanden. Doch letztendlich hat es nicht ganz gereicht und die Beueler mussten die Überlegenheit des amtierenden Deutschen Meisters aus Bischmisheim anerkennen. Einen richtig starken Auftritt zeigte jedoch Max Weißkirchen. Er gewann seine beiden Spiele. An der Seite von Zach Russ besiegte er im Herrendoppel in vier Sätzen mit 11:3, 9:11, 11:7 und 11:8 die Bischmisheimer Paarung Luka Wraber und Johannes Schöttler. Anschließend gewann er im 1. Herreneinzel glatt in drei Sätzen gegen Fabian Roth. Beflügelt war Weißkirchen dabei sicherlich von seinem Turniererfolg in Österreich. Der 23-jährige konnte nämlich am Tag zuvor in Wien einen großen Erfolg feiern. Er gewann bei den Austrian Open im Herreneinzel und siegte somit erstmals bei einem internationalen Challenge-Turnier. Erfreulich war am Wochenende auch, dass Daniel Hess nach seiner mehrmonatigen Verletzungspause wieder spielen konnte. Der Doppelspezialist hatte seinen Einsatz an der Seite von Peter Briggs im 1. Herrndoppel. Sie mussten sich jedoch der saarländischen Paarung Peter Käsbauer und Ruben Jille geschlagen geben.
Nach der erneuten Niederlage sind die Chancen der Beuler auf eine Teilnahme an den Play-Off-Spielen nur noch gering. Im Gegenteil: Das Team ist auf Tabellenplatz 8 abgerutscht und nur noch einen Punkt von einem Relegationsplatz entfernt. Deshalb heißt es für die Mannschaft, sich jetzt noch einmal zu Fokussieren und beim Saisonfinale am 13. und 15. März Vollgas zu geben. Dann erwartet der 1. BC Beuel nämlich vor heimischem Publikum den 1. BC Wipperfeld und den TSV Trittau.“ Joachim Resch

Bischmisheim gibt sich gegen Bonn keine Blöße

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Tabellenführer 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim gewinnt seinen drittletzten Auftritt der regulären Runde mit 5:2 gegen den 1. BC Beuel.
16. Spiel, 15. Sieg und der 14. in Folge: Der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim hat seinen drittletzten Auftritt der Bundesliga-Hauptrunde in souveräner Manier gemeistert. Gegen den deutschen Vizemeister von 2018, den 1.BC Beuel, behielten die Saarländer am Sonntag in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle mit 5:2 die Oberhand und liegen damit vor den beiden letzten Partien der regulären Saison weiter voll auf Kurs erster Platz. „Es war ein guter Sieg und ein weiterer Schritt Richtung Platz eins für uns“, blickte BCB-Nationalspieler Peter Käsbauer, der sich in seinen beiden Auftritten jeweils keine Blöße gab, zufrieden auf den eigenen Auftritt.
Zumal der BCB gegen die Gäste aus dem Bonner Stadtbezirk ohne einige Stammkräfte auskommen musste: Neben dem zuletzt angeschlagenen und daher geschonten Marvin Seidel kam auch dessen Nationalmannschafts-Kollegin Isabel Herttrich nicht zum Einsatz. Die 27-Jährige war am vergangenen Freitag noch mit Linda Efler im Damendoppel beim Barcelona Spain Masters vertreten, wo sie im Viertelfinale gegen die bulgarische Top-Paarung Gabriela und Stefani Stoeva (8:21, 10:21) schließlich das Aus ereilte. Zudem pausierte gegen Beuel der Bulgare Daniel Nikolov, wohingegen Fabian Roth nach einer erneuten Verletzungsauszeit im Duell mit den Bonnern wieder mit von der Partie sein konnte – allerdings nicht ganz so erfolgreich, wie erhofft: Der deutsche Einzelmeister von 2017 zog im Spitzen-Einzel gegen seinen dreimaligen Nachfolger Max Weißkirchen nach umkämpftem ersten Satz letztlich klar mit 10:12, 5:11 und 7:11 den Kürzeren. Dennoch war es für den 24-jährigen Roth, der in den letzten Jahren eine unglaubliche Verletzungs-Odyssee hinter sich hat, ein guter Gradmesser. Ein Erfolgserlebnis verbuchte derweil Luka Wraber im zweiten Herreneinzel beim 11:5, 11:7, 8:11 und 11:7 gegen den Inder Srayas Padmanabhan Vasudevan. Im Dameneinzel feierte BCB-Neuzugang Stine Küspert mit ihrem glatten Dreisatzsieg über Beuels Vanessa Seele (11:3, 11:1, 13:11) ein wohltuendes Erfolgserlebnis im Vergleich Frau gegen Frau. Im Damendoppel musste die 20-Jährige an der Seite von Olga Roj dagegen Schwerstarbeit verrichten, ehe der 7:11, 11:7, 6:11, 11:5, 11:5-Erfolg über Hannah Pohl und Seele in trockenen Tüchern war. Keinerlei Blöße gaben sich Peter Käsbauer und sein niederländischer Partner Ruben Jille im ersten Herrendoppel. Das BCB-Duo bezwang die Gäste-Akteure Peter Briggs und Daniel Hess glatt mit 11:9, 11:9, 11:3. Nationalspieler Käsbauer gewann daraufhin an der Seite von Roj auch im Mixed souverän in drei Durchgängen – 11:9, 11:8, 11:6 über Pohl/Briggs. Die zweite Bischmisheimer Niederlage des Tages musste das (improvisierte) zweite Herrendoppel um Altmeister Johannes Schöttler und Wraber hinnehmen. Beide unterlagen dem dreifachen Deutschen Einzelmeister Weißkirchen und dessen Mitspieler Zach Russ 3:11, 11:9, 7:11 und 8:11.
Nach dem 15. Saisonsieg im 16. Spiel geht der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim nun mit 35 Punkten drei Zähler vor dem Tabellenzweiten TV Refrath in die letzten beiden Spiele der regulären Saison. Der amtierende Vizemeister Refrath machte durch seinen 6:1-Erfolg beim TSV Neuhausen-Nymphenburg, verbunden mit der Optimalausbeute von drei Punkten, einen Zähler auf den Titelverteidiger gut. Dennoch hat der BCB weiterhin beste Karten, auch nach dem letzten Doppelspieltag, an dem zwei weitere Heimspiele anstehen, Erster zu bleiben. Das ist ganz klar die Marschroute, wie Käsbauer betont: „Wir haben weiterhin drei Punkte Vorsprung und wollen den ersten Platz nun natürlich mit zwei abschließenden Siegen auch sicher machen.“ Am Samstag, den 14. März empfängt der Tabellenführer ab 18 Uhr den Ligasechsten TSV Trittau. Tags darauf folgt ab 15 Uhr das finale Hauptrundenspiel vor Heimkulisse gegen den Tabellendritten Blau-Weiß Wittorf-Neumünster. dbe