Schlagwort: badminton

Richtungsweisende Heimspiele für Beuels Erste erwartet

Am zweiten November-Wochenende stehen für die erste Mannschaft des 1. BC Beuel in der Badminton-Bundesliga gleich zwei richtungsweisende Heimspiele an.

Am Samstag, den 10. November empfangen die Gelb-Schwarzen den TV Refrath um 18 Uhr zum Lokalderby in der Erwin-Kranz-Halle. Tags darauf, am 11. November, trifft die Erste um 15:30 Uhr auf den 1. BC Wipperfeld.

In der aktuellen Spielzeit ist die Bundesliga ausgeglichen wie nie. Nach sechs Spieltagen trennen den Tabellendritten und das Schlusslicht auf Platz zehn gerade einmal sechs Punkte. Während die Mannschaften, die zum Ende der Hauptrunde auf den Plätzen eins bis sechs stehen, in die Play-offs – und damit ins Rennen um die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft – gehen, steigt der Zehnte direkt ab. Der Neuntplatzierte trifft in einer Relegation auf die Meister der zwei zweiten Bundesligen.

Als Tabellensechster, mit aktuell sieben Zählern auf der Habenseite, steht die Beueler Erste mittendrin. Der TV Refrath, auf den die Gelb-Schwarzen an diesem Doppel-Heimspieltag zuerst treffen, steht mit zwei Zählern mehr gegenwärtig auf Platz vier. Dementsprechend ist hier das Ziel klar. Die Mannschaft von Teammanager Maximilian Schneider will mit dem Deutschen Meister von 2017 mithalten. Der 1. BC Wipperfeld, derzeit Tabellenachter mit fünf Punkten, soll einen Tag später auf Abstand gehalten werden.

Prognosen sind, angesichts der Ausgeglichenheit der Liga, aktuell nur schwer zu treffen. Umso mehr hofft Schneider, dass die Gelb-Schwarzen den Heimvorteil zu nutzen wissen. Personell kann er voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen. Marc Zwiebler stößt wieder zur Mannschaft und soll dem Team die notwendige Ruhe und Stabilität geben. Lediglich auf den Einsatz von Goh Giap Chin verzichtet Schneider.

Badminton-technisch kommen die Beueler Anhänger an diesem Wochenende voll auf ihre Kosten. Neben den zwei Bundesliga-Partien tritt die Zweite in der 2. Bundesliga Nord an. Am Sonntag erwartet die Erstliga-Reserve den BC Hohenlimburg, das rheinische Brauchtum berücksichtigend, am 11.11. um 11:11 Uhr.

Andreas Kruse

SV GutsMuths Jena darf am Wochenende wieder zweimal ran

Am Samstag, ab 14:00 Uhr, hat der SV GutsMuths Jena den TV Marktheidenfeld zu Gast. Der letztjährige Überraschungsaufsteiger aus der Nähe von Würzburg spielte nach einer starken Saison direkt mit um den Aufstieg in die erste Liga. Im Moment steht der Turnverein mit einem Punkt Vorsprung einen Platz vor dem SV GutsMuths auf Position fünf der zehn Mannschaften umfassenden Tabelle.

Der TV Marktheidenfeld hat sich schon in der letzten Spielzeit dadurch ausgezeichnet, mit Brid Stepper eine hervorragende Führungsspielerin in ihren Reihen zu haben, welche durch ein Team gestärkt wird, welches durch großen Kampfgeist die Mehrheit ihrer knappen Spiele zu gewinnen weiß und dadurch am Ende häufig als glücklicher Sieger dasteht. In der letzten Saison waren die Begegnungen der Jenenser mit dem Marktheidenfelder Aufgebot immer hart umkämpft und wurden jeweils erst durch das letzte Spiel entschieden. Beide Mannschaften gewannen jeweils auswärts mit 4-3.

Mit der Unterstützung des heimischen Publikums wollen es die Spieler des SV GutsMuths Jena an diesem Wochenende allerdings besser machen und zu Hause gegen die Bayern punkten. Dafür brauchen die Jenenser und hoffen auf die Rückendeckung vieler Badminton- und Sportbegeisterter, die am Samstag, um 14:00Uhr den Weg in die Halle des Sportgymnasiums, Wöllnitzer Straße 40, finden.

Nach dem Heimspiel gegen den TV Marktheidenfeld, steht am Sonntag ein Auswärtsspiel in Dortelweil auf dem Programm. Die Reserve des SV Fun-Ball Dortelweil hatte nach dem Aufstieg in die 2. Badminton-Bundesliga einen schwierigen Start in die Saison, zeigten aber im Laufe der Spielzeit immer mehr ihr Niveau und stehen inzwischen punktgleich mit dem SV GutsMuths auf dem siebten Tabellenplatz.

In diesen zwei, der letzten drei Spielen der Hinrunde, erhofft sich der Jenaer Badmintonverein zumindest drei wichtige Punkte, um in dem knappen Tabellenmittelfeld wieder etwas nach oben zu rutschen und sich damit noch weiter von den Abstiegsplätzen zu entfernen.

Moritz Predel

Finalspiele der SaarLorLux ohne deutsche Beteiligung

Bei den SaarLorLux Open in Saarbrücken (30. Oktober bis 4. November) werden die Finalspiele ohne deutsche Beteiligung ausgetragen. Als erfolgreichste Vertreter des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) schieden am Samstag (3. November) Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Damendoppel sowie die Gemischten Doppel Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen) und Peter Käsbauer/Johanna Goliszewski (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BV Mülheim) im Halbfinale
aus.

Linda Efler und Isabel Herttrich (Weltranglistenplatz 86) mussten sich mit 16:21, 13:21 den Indonesierinnen Ni Ketut Mahadewi Istarani/Rizki Amelia Pradipta (Weltranglistenplatz 112) geschlagen geben. Wenige Stunden später verpassten Marvin Seidel und Linda Efler (Weltranglistenplatz 21; Setzplatz 4) es, im insgesamt fünften Vergleich mit den amtierenden EM-Dritten Marcus Ellis/Lauren Smith (Weltranglistenplatz 14) den ersten Sieg zu verbuchen: Die in der Saarlandhalle topgesetzten Engländer behielten bei dem mit 75.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie BWF Tour Super 100 mit 21:14, 21:19 die Oberhand.

Peter Käsbauer/Johanna Goliszewski (Weltranglistenplatz 440) verloren nach starkem Beginn letztlich mit 19:21, 9:21 gegen Lu Kai/Chen Lu (Weltranglistenplatz 34). Die an Position fünf notierten Chinesen hatten im Viertelfinale bereits die an Nummer zwei gesetzten EM-Dritten Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) in zwei Sätzen aus dem Turnier geworfen (21:16, 21:15).

Alle Ergebnisse der SaarLorLux Open 2018 sind auf der DBV-Homepage unter http://www.badminton.de sowie auf der Veranstaltungswebseite unter http://www.saarlorlux-open.de erhältlich.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Drei deutsche Duos in Saarbrücken im Halbfinale

Bei den SaarLorLux Open in Saarbrücken (30. Oktober bis 4. November) stehen drei Paarungen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) im Halbfinale und wahrten damit die Chance auf den Titelgewinn.

Dabei erreichte Linda Efler (SC Union Lüdinghausen) gleich in zwei Disziplinen die Vorschlussrunde: Die 23-Jährige spielt am Samstag (3. November) sowohl mit ihrer – noch sehr neuen – Damendoppelpartnerin Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) als auch mit ihrem Mixedpartner Marvin Seidel (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) um den Einzug ins Finale. Als drittes deutsches Duo schaffte bei dem mit 75.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie BWF Tour Super 100 das Gemischte Doppel Peter Käsbauer/Johanna Goliszewski (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BV Mülheim) den Sprung in die Runde der besten vier Paarungen.

Darin müssen sich Linda Efler und Isabel Herttrich (Weltranglistenplatz 86) zum ersten Mal in ihrer Karriere mit Ni Ketut Mahadewi Istarani/Rizki Amelia Pradipta aus Indonesien (Weltranglistenplatz 112) auseinandersetzen. Die ebenfalls neu formierte Kombination Peter Käsbauer/Johanna Goliszewski (Weltranglistenplatz 440) trifft auf die an Nummer fünf gesetzten Chinesen Lu Kai/Chen Lu (Weltranglistenplatz 34). Auch diese Begegnung bedeutet eine Premiere im Rahmen eines Turniers. Marvin Seidel und Linda Efler (Weltranglistenplatz 21; Setzplatz 4) stehen derweil zum  insgesamt fünften Mal in ihrer Laufbahn den in Saarbrücken an Position eins notierten EM-Dritten Marcus Ellis/Lauren Smith (Weltranglistenplatz 14) gegenüber. Die bisherigen vier Vergleiche mit den DBV-Assen entschieden die Engländer jeweils in zwei Sätzen für sich.

Alle Ergebnisse der SaarLorLux Open 2018 sind auf der DBV-Homepage unter http://www.badminton.de sowie auf der Veranstaltungswebseite unter http://www.saarlorlux-open.de erhältlich.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Demonstration der Stärke im Bundesliga-Gipfel

Meister und Tabellenführer 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim gewinnt das Topspiel gegen Union Lüdinghausen unerwartet klar mit 6:1

Das mit Spannung erwartete Gipfeltreffen in der Badminton-Bundesliga lief am Ende weitaus weniger spannend als erwartet: Vielmehr wurde das Duell des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim  mit dem zuvor ebenfalls in fünf Partien siegreichen SC Union Lüdinghausen zur Demonstration der Stärke des amtierenden Meisters und Tabellenführers: Der BCB gewann das Spitzenspiel überraschend deutlich mit 6:1, auch wenn die Gäste personell gebeutelt und mit nicht in Bestform befindlichen Akteuren antrat. So fehlte die deutsche Nationalspielerin Yvonne Li wegen einer Fußverletzung, weshalb das erwartete Topspiel gegen Bischmisheims Neuzugang Luise Heim ausfiel. Die zweifache deutsche Einzelmeisterin Heim durfte ihr Können in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle letztlich aber kaum demonstrieren: Im Spiel gegen Lüdinghausens Eva Janssens gab ihre Gegnerin das Spiel vorzeitig auf. Auch das erste Herrendoppel von Peter Käsbauer und Ruben Jelle für den BCB gegen Josche Zurwonne und Kai Schäfer wurde nach dem 11:8 im ersten Satz von Gästeseite aufgegeben.

„Ein 6:1 hatten wir jetzt nicht unbedingt erwartet“, sagte Nationalspieler Marvin Seidel nach dem sechsten Bundesliga-Sieg im sechsten Saisonspiel: „Aber wir haben letztlich auch einfach gut performed“, ergänzte der 22-Jährige, der im gemischten Doppel mit Isabel Herttrich gegen seine internationale Mixed-Partnerin Linda Efler an der Seite von Jelle Maas in vier Sätzen mit 11:6, 9:11, 11:6 und 11:4 den sechsten Bischmisheimer Punkt und drei weitere Zähler für die Bundesliga-Tabelle sicherte. Mit 14 Punkten hat der BCB nun vier Zähler Vorsprung vor Lüdinghausen auf dem dritten Platz. Die beiden Erstplatzierten der regulären Saison qualifizieren sich direkt für das Final-Four-Turnier um die deutsche Meisterschaft. Der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim ist auf einem guten Weg dorthin, aber auch Herttrich mahnt: „Es ist noch eine lange Saison.“ Und trotz des weiterhin dominanten Auftretens wird die Mission Titelverteidigung für die Saarbrücker mit Sicherheit kein Selbstläufer: „Speziell in den Play-Offs werden die Karten nochmal ganz neu gemischt“, weiß Herttrich. Die 26-Jährige siegte gegen Lüdinghausen auch mit Olga Konon im Damendoppel gegen Efler und Janssens mit 11:5, 7:11, 14:12 und 11:8.

Eine Überraschung gelang Luka Wraber im ersten Herreneinzel gegen den aktuellen deutschen Vizemeister im Einzel: Der Österreicher bezwang Schäfer, der in Saarbrücken allerdings immer noch von einer Krankheit geschwächt antrat, in fünf umkämpften Durchgängen mit 11:6, 8:11, 10:12, 11:2 und 11:9. Deutlich weniger Mühe hatten Michael Fuchs und Johannes Schöttler im zweiten Herrendoppel gegen Maas und Roman Zirnwald, die sich beim 11:2, 11:8, 12:10-Erfolg nur im dritten Satz mit größerem Widerstand konfrontiert sahen. Die einzige Niederlage des Tages erlitt erwartungsgemäß Jonas Scheller im Herreneinzel gegen den starken Niederländer Nick Fransman.

Nach dem Bundesliga-Topspiel gilt die volle Konzentration beim BCB dem internationalen Topturnier SaarLorLux Open, das ab dem morgigen Dienstag bis zum kommenden Sonntag in der Saarbrücker Saarlandhalle über die Bühne geht. Auch bei Seidel ist die Vorfreude bereits groß: „Es ist natürlich was ganz Besonderes, ein Heimturnier zu haben. Für mich als echten Saarländer ist das ein Traum. Ich habe früher als Kind immer dort zugeguckt. Von daher ist das einfach ein ganz besonderes Ergebnis“, fiebert er seinen Auftritten im Herrendoppel und Mixed entgegen. Peter Käsbauer vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim ist im Herrendoppel unterwegs, Isabel Herttrich im Damendoppel und im Mixed. Luise Heim und Simon Wang treten im Einzel an, mit Annika Horbach ist noch eine ehemalige Bischmisheimerin dabei. „Ich denke, unsere Chancen sind schon realistisch. Je nach Auslosung bestehen durchaus gute Chancen aufs Halbfinale oder Finale“, sagt Herttrich.

Das nächste Bundesliga-Spiel führt den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim dann am Samstag, den 10. November um 15 Uhr zum TSV Trittau, der mit vier Punkten (zwei Siege, vier Niederlagen) aktuell das Tabellenende ziert. Tags darauf steht die Partie bei Liga-Neuling Blau-Weiß Wittorf in Neumünster an. Das Team aus Schleswig-Holstein hat zwar alle sechs Bundesliga-Auftritte verloren, allerdings in fünf Begegnungen nur knapp mit 3:4 verloren und damit gepunktet.

dbe  

Klarer Sieg für Refrath mit „halbem“ Magee

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Carla Nelte/Sam Magee. Foto: Georgiy Poluektov

Der TV Refrath freut sich über den ersten „Dreier“ der neuen Badmintonsaison. Nach drei Stunden intensiver Spieldauer gewann der TVR mit 6:1 beim BC Wipperfeld.

Im Vorfeld hatte man auf Chloe Magee verzichtet und auch ihr Bruder Sam Magee wurde diesmal nur im Mixed eingesetzt. Dies gewann er dafür mit Stammpartnerin Carla Nelte souverän gegen Lamsfuß/Nyström.

In den Doppeln hatten zuvor alle auf Refrather Seite zusammengestellten Paarungen überzeugen können. Anika Dörr / Carla Nelte ließen nichts anbrennen und gewannen ohne Satzverlust. Das 2. Doppel mit Raphael Beck / Nhat Nguyen tat sich zwischenzeitlich schwer, siegte jedoch im 5.Durchgang klar mit 11:4. Selbst das 1.Herrendoppel mit Max Schwenger/Jan Colin Völker stand kurz vor dem Erreichen des 5. Satzes, musste dann jedoch dem Gegner den Sieg überlassen.

Beim Wunsch-Zwischenstand von 2:1 nach den Doppeln war es Lars Schänzler, der den Fünfsatz-Krimi gegen den Finnen Aarnio mit 15:14 für sich entscheiden konnte. Beeindruckt zeigten sich die Zuschauer schließlich von der 17-jährigen Vivien Sándorházi, die die routinierte Taiwanesin Ya Lan Chang in fünf Sätzen besiegen konnte.

Heinz Kelzenberg: „Das war von vielen tollen Momenten der beste in diesem Match, als Vivien im 5. Satz nach 6:2-Führung und 6:8-Rückstand noch mit 11:9 gewinnen konnte. Sie hat super gespielt und ist jetzt in der 1.Bundesliga angekommen“.

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Begeistert war Kelzenberg anschließend auch vom 18-jährigen Nhat Nguyen, der mit seinem 3:0-Erfolg gegen den Finnen Heino für das 6:1 und damit für den „Dreier“ sorgte.

Mit 9 Punkten aus 6 Spielen steht der TVR nun auf Platz 4 der Tabelle und steht vor zwei richtungsweisenden Spielen am 10. und 11.11., wenn es gegen Beuel und Freystadt geht.

Hart erkämpfter Sieg von Refrath II in Mülheim

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Denis Nyenhuis/Mark Byerly. Foto: Andre Jahnke.

Die zweite Mannschaft des TV Refrath verschaffte sich am Samstag mit einem 4:3 Sieg bei der Zweitvertretung des 1.BV Mülheim etwas Luft zum Tabellenende in der 2. Liga Nord.

Nach bisher eher dürftiger Punkteausbeute sollte am Samstag unbedingt ein Sieg her und man hatte extra Vivien Sándorházi und Max Schwenger aus der 1.Mannschaft mobilisiert, um der „Bundesligareserve“ zu helfen.

Beide gingen in ihren Doppeln zunächst etwas unglücklich zu werke. Schwenger fand im 1. Herrendoppel an der Seite von Christopher Klauer nicht zu seinem Spiel und die 17-jährige Ungarin unterlag mit Anika Dörr im Damendoppel im 5.Satz nach 6:2-Führung mit 7:11.

Anschließend sahen die Zuschauer ein starkes Doppel von Denis Nyenhuis und Mark Byerly und zwei souveräne Siege von Sándorházi im Einzel und Max Schwenger im Mixed mit Jenny Karnott.

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Beim Stand von 3:2 musste noch ein Sieg in den beiden Herreneinzeln her und den holte Christopher Klauer mit einer kämpferisch erstklassigen Leistung. In vier Durchgängen holte er den Siegpunkt für sein Team, währenddessen Mark Byerly parallel chancenlos war.

Mit diesem Auswärtssieg erhöhten die Refrather ihr Punktekonto auf sechs Zähler und hoffen nun auf weitere Punkte, wenn es in zwei Wochen zu den Auswärtsbegegnungen bei den Tabellennachbarn aus Berlin und Peine geht.

27 neue A-Trainer im DBV

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Gruppenbild vom Prüfungswochenende. Foto: DBV

Geschafft! Nach einem arbeitsintensiven Jahr, in welchem alleine vier Präsenzlehrgänge mit insgesamt 17 Präsenztagen, mehr als 150 Lerneinheiten im Selbststudium und ein Prüfungswochenende mit schriftlicher Prüfung und Vorstellung eigener Trainingsprojekte absolviert
werden mussten, bekamen am Sonntag (28. Oktober) 27 Teilnehmer am Ausbildungslehrgang 2017/2018 des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) zum Erwerb der Trainerlizenz A das begehrte Zertifikat überreicht. Im Herbst 2017 hatten insgesamt 32 Personen die Ausbildung
aufgenommen. Für einige derjenigen, die diese bis dato nicht abschlossen, werden noch Nachprüfungen durchgeführt.

„Die A-Trainerausbildung verlief über die vergangenen zwölf Monate in einem sehr konstruktiven und intensiven Austausch mit und zwischen den Teilnehmern. Die Teilnehmerzahlen bedeuteten für Organisatoren und Referenten jedoch auch ein hohes Maß an Herausforderung, Flexibilität und
Kreativität. Aus meiner Sicht ist es uns gelungen, einen einheitlichen, hohen Qualitätsmaßstab zu schaffen bzw. zu gewährleisten, den es nun auch weiter in die darunterliegenden Ausbildungsstufen zu transportieren gilt“, zieht Hannes Käsbauer, der Bundestrainer Wissenschaft/Bildung im DBV und Referatsleiter Lehre & Ausbildung in dem olympischen Spitzenverband, ein Fazit.

Die 27 A-Trainer – 22 Herren und fünf Damen – sind in zwölf verschiedenen Badminton-Landesverbänden beheimatet bzw. aktuell tätig. Insgesamt gehören dem DBV 16 Landesverbände an. „Durch die A-Trainer-Ausbildung konnten wir folglich einen Großteil der Landesverbände über
ein Jahr begleiten. Dabei zielen wir natürlich darauf ab, dass die Teilnehmer als Wissens- und Erfahrungsmultiplikator fungieren“, sagt Hannes Käsbauer.

Drei Absolventen des Lehrgangs gratulierte der ehemalige deutsche Nationalspieler am Ende des in Saarbrücken abgehaltenen Prüfungswochenendes in besonderer Weise: Paul Kuschmierz (BLV Hessen), Hannah Pohl (BLV Nordrhein-Westfalen) und Tobias Wadenka (BLV Bayern) erwiesen sich als die Ausbildungsbesten und wurden von Hannes Käsbauer daraufhin speziell beglückwünscht.

Im Rahmen des Ausbildungslehrgangs 2017/2018 bildeten die Themen Talentsuche bzw. -findung, Nachwuchsleistungssport, aktuelle Entwicklungen im Doppel/Mixed bzw. im Einzel, Athletik, Lifestyle/Duale Karriere, Analyse, Wissenschaft und Trainings-/Trainerprojekt die wesentlichen Schwerpunkte. Im Fokus stand darüber hinaus speziell auch die Entwicklung der Trainerpersönlichkeit. „Indem wir mehrere Kooperationen mit
zentralen Nachwuchslehrgängen eingegangen sind, erhielten die angehenden A-Trainer die Möglichkeit, direkt mit Top-Nachwuchsathleten individuell zusammenzuarbeiten und so wertvolle praktische Erfahrungen auszutauschen“, erläutert Hannes Käsbauer.

Diese konnten die Trainer zugleich für das Trainings-/Trainerprojekt nutzen, welches sie im Zusammenhang mit ihrer Ausbildung an ihrem Heim-Trainingsstandort umsetzen mussten. „Das Trainings-/Trainerprojekt diente der Veranschaulichung der Alltagsarbeit der Teilnehmer sowie einer
direkten Umsetzungsmöglichkeit der Ausbildungsinhalte in der Praxis“, fasst der Bundestrainer Wissenschaft/Bildung im DBV zusammen. Die Teilnehmer erhielten nicht allein die Aufgabe, das Projekt am Prüfungswochenende zu präsentieren, sondern sie waren zuvor schon gefordert, dazu
einen Projektbericht sowie ein zusammenfassendes Poster zu erstellen.

Durch den Großteil der Lehreinheiten führte der Bundestrainer Wissenschaft/Bildung selbst. Darüber hinaus brachten sich zahlreiche weitere Experten in den Ausbildungslehrgang ein. U. a. wirkte neben DBV-Chef-Bundestrainer Detlef Poste das gesamte DBV-Leistungssportpersonal mit. „Wir konnten eine Vielzahl von hochkarätigen Referenten einsetzen. Neben dem gesamten Bundestrainerteam waren auch der ehemalige Chef-Bundestrainer Holger Hasse, der Chef-Landestrainer im Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen, Marcus Busch, sowie DBV-Verbandspsychologe Moritz Anderten mit Unterstützung von Sportpsychologe Dr. Sebastian Altfeld im Einsatz. Weitere externe Unterstützung in den Bereichen Anti-Doping und Ernährung ermöglichte darüber hinaus Blicke über den Tellerrand“, so Hannes Käsbauer. Der Bundestrainer Wissenschaft/Bildung dankte in diesem Zusammenhang allen Beteiligten für ihr Engagement.

Wer sich um die Teilnahme an einem A-Trainer-Lehrgang des DBV bewirbt, muss grundsätzlich bereit sein, eine Trainertätigkeit insbesondere im Leistungs- und Hochleistungsbereich auszuüben. Zudem gilt es, zahlreiche Zulassungsvoraussetzungen zu erfüllen.

Die neuen A-Trainer des DBV (in alphabetischer Reihenfolge der Nachnamen):
1. Daniel Benz (BLV Hessen)
2. Julian Degiuli (BLV Rheinhessen-Pfalz)
3. Maximilian Enders (BLV Hessen)
4. Caren Geiss (BLV Schleswig-Holstein)
5. Jan Henrik Gleis (BLV Niedersachsen)
6. Lukas Gunzelmann (BLV Bayern)
7. Andreas Heinz (BLV Hessen)
8. Tobias Hofmann (BLV Hessen)
9. Boris Kaprov (BLV Rheinland)
10. Paul Kuschmierz (BLV Hessen)
11. Vasily Kuznetsov (BLV Nordrhein-Westfalen)
12. Henning Lehmann (BLV Sachsen-Anhalt)
13. Stefan Lesch (BLV Nordrhein-Westfalen)
14. Miriam Mantell (BLV Nordrhein-Westfalen)
15. Hannah Pohl (BLV Nordrhein-Westfalen)
16. Christian Prelcec (BLV Nordrhein-Westfalen)
17. Nils Rodefeld (BLV Niedersachsen)
18. Alen Roj (BLV Saarland)
19. Alexander Roovers (BLV Nordrhein-Westfalen)
20. Oliver Roth (BLV Bayern)
21. Christopher Skrzeba (BLV Nordrhein-Westfalen)
22. Christian Stern (BLV Rheinhessen-Pfalz)
23. Carla Strauß (BLV Berlin-Brandenburg)
24. Alexander Strehse (BLV Hamburg)
25. Lea-Lyn Stremlau (BLV Nordrhein-Westfalen)
26. Tobias Wadenka (BLV Bayern)
27. Berend Wawer (BLV Hamburg)

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Schorndorf erkämpfte sich durch ein 3:4 beim amtierenden Meister

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Alan Erben siegte gegen Bischmisheim im zweiten Männereinzel. Foto: Ulrich Kolb

Schorndorf erkämpfte sich durch ein 3:4 beim amtierenden Meister Saarbrücken-Bischmisheim 2 einen Punkt. Die Daimlerstädter konnten damit Platz Drei behaupten.

Die SG Schorndorf konnte in Bischmisheim nicht gewinnen, schaffte es aber als erste Mannschaft in dieser Saison einen Punkt gegen die Saarländer zu ergattern.

Der knappe Spielausgang mit 4:3 spiegelt den Spielverlauf wieder. Schorndorf kam gut in die Partie. David Kramer und Benjamin Wahl spielten ein starkes erstes Doppel und siegten gegen Patrick Scheiel/Julian Lohau mit 11:8, 11:4, 4:11 und 11:2.

Miranda Wilson/Nadine Kuhnert holten gegen Franziska Volkmann/Cisita Jansen Satz Eins mit 11:8, gaben aber die nächsten beiden Sätze ab. Die Entscheidung fiel im vierten Satz hauchdünn mit 12:10 zugunsten der Saarländerinnen.

Die Saarländer boten gegen Schorndorf ein mit Simon Wang/Marcel Reuter ein hervorragend besetztes zweites Doppel auf. Alan Erben/Marco Weese hielten stark dagegen, unterlagen aber in vier Sätzen.

Neue Hoffnung hauchte den Daimlerstädtern Miranda Wilson ein. Nach einer 2:0-Satzführung ging der dritte Satz mit 11:7 an Ann-Katrin Hippchen. Im vierten Satz spielte Miranda Wilson hochkonzentriert und gewann das Spiel mit 11:3. Das war der Ausgleich zum 2:2.

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Im ersten Einzel unterlag der Schorndorfer David Kramer gegen Simon Wang in vier Sätzen. 3:2 für Bischmisheim. Den Siegpunkt für den amtierenden Meister setzte das Mixed. Benjamin Wahl/Nadine Kuhnert kamen in allen drei Sätzen nicht richtig ins Spiel.

Alan Erben hellte im zweiten Einzel die Schorndorfer Minen wieder auf. Ein glatter Dreisatzsieg brachte den Punkt zum 3:4 – und damit einen Punkt für die Tabelle.

Ulrich Kolb

Zweitvertretung des von Mülheim holt gegen starke Refrather einen Punkt

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Pasquale Czeckay, Foto: Marc Pastoors.

Am Samstag stand die Zweitvertretung des 1. BVM in der zweiten Bundesliga der Zweitvertretung des Erstligisten TV Refrath gegenüber. Schon im Vorfeld schienen spannende Spiele vorprogrammiert zu sein, denn der TV Refrath äußerte im Vorbericht, dass die Mannschaft komplett antreten würde.

So standen unserem ersten Herrendoppel, bestehend aus Pasquale Czeckay und Martin Kretschmar, Max Schwenger und der Einzelspezialist Christopher Klauer gegenüber. Unsere Herren ließen sich von der starken Präsenz ihrer Gegner aber nicht aus ihrer Fassung bringen und holten sich das Spiel in drei Sätzen. Gleichzeitig spielte sich auf dem Nebenfeld ein Krimi-Damendoppel ab. Das neu formierte Damen-Duo der Petrikowski-Schwestern ließ alle Zuschauer und auch ihre Gegnerinnen Annika Dörr und Vivien Sandorhazi bis zum fünften Satz zittern und lag beim letzten Seitenwechsel sogar mit 2:6 zurück. Gemeinsam fanden Jule und Judith ihre Doppelstärken wieder, so dass sie – sichtlich erfreut – den letzten Satz für sich entscheiden konnten.

Anschließend wurden das zweite Herrendoppel sowie das Dameneinzel gespielt. Beide Spiele gingen deutlich an die Gegner vom TV Refrath. Auch das sonst harmonierend und stark aufspielende Mixed von Judith Petrikowski und Martin Kretschmar fand nicht ins Spiel und musste sich gegen die stark aufspielenden Max Schwenger und Jennifer Karnott in drei Sätzen geschlagen geben.

Die beiden letzten Herreneinzel versprachen noch einmal Badminton auf Top Niveau. Im ersten Herreneinzel verlor René Rother gegen Christopher Klauer zwar den ersten Satz, rechnete aber gleich im zweiten Satz mit seinem Gegner ab und glich zum 1:1 aus.
In den zwei folgenden Sätzen kam der Gegner allerdings wieder ins Spiel, so dass René mit 1:3 Sätzen unterlag. Das zweite Herreneinzel bestritten Pasquale Czeckay und Mark Byerly vom TV Refrath. Nachdem Pasquale seinem Gegner in den ersten zwei Sätzen kaum eine Chance ließ, gab Mark Byerly auf, um eine bestehende Verletzung am Fuß nicht weiter zu strapazieren.

Schlussendlich unterlag unsere Zweitvertretung gegen den TV Refrath mit 3:4, konnte sich aber mit einem Punkt gegen die stark besetzte gegnerische Mannschaft belohnen und steht weiterhin auf einem hervorragenden 4. Tabellenplatz.

Melanie Sufryd