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Offenburg muss beim Tabellenführer antreten

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Will für den BCO punkten: Senja Töpfer
Foto: Jochen Berger
Am Samstag muss der Badmintonclub Offenburg (BCO) in Saarbrücken gegen die Reservemannschaft des amtierenden deutschen Mannschaftsmeisters ran Nach dem guten Rückrundenstart mit 2 Siegen am Wochenende vor Weihnachten wollen die Offenburger den Schwung ins Neue Jahr mittnehmen. Hierbei steht allerdings am Samstag mit dem Ligaprimus 1. BC Bischmisheim 2 eine schwer lösbare Aufgabe auf dem Spielplan. Gegen den Tabellenführer musste sich das junge Aufsteigerteam beim Heimspiel im Oktober mit 2:5 geschlagen geben. Hoffnung macht, dass es doch auch das ein oder andere Spiel gab, in dem für die Badener mit etwas Glück auch ein Sieg drin gewesen wäre. Für die BCOler wird es darum gehen sich teuer zu verkaufen und die Chance auf etwas Zählbares zu erarbeiten. Gegen Dortelweil und Fisachbach sind die Revanchen für die Heinspielniederlagen der Hinrunde gelungen, vielleicht gelingt de Team um Mannschaftskapitän Lukas Burger wieder eine Überraschung. Das Spiel findet am Samstag, den 04.01.2020
in Saarbrücken statt.
Spielbeginn ist 13.00 Uhr

Roth-Comeback, Refrath-Revanche und weiter klar auf Playoff-Kurs

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Tabellenführer 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim holt zum Jahresabschluss 5:2-Siege über Mülheim und im Gipfel bei Vizemeister Refrath.
Der letzte Bundesliga-Auftritt des Jahres wurde am vergangenen Sonntag zum neuerlichen Beweis der Stärke des amtierenden Meisters und Tabellenführers: Das Team des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim behielt im Gipfeltreffen des deutschen Oberhauses bei Vizemeister TV Refrath letztlich klar die Oberhand und brachte mit einem 5:2-Erfolg beim Tabellenzweiten ein insgesamt erfolgreiches Spieljahr 2019 gebührend zu Ende. Durch den zehnten Saisonsieg im elften Spiel gelang den BCB-Assen nicht nur die erfolgreiche Revanche für die bis dato einzige Saisonniederlage beim 3:4 im Hinspiel vor Heimkulisse. Die Saarländer liegen nun mit 25 Punkten außerdem mehr denn je auf Kurs zur direkten Final-Four-Qualifikation. „Es ist insgesamt super für uns gelaufen – und ja, eigentlich war es für uns ein perfektes Wochenende“, sagte Fabian Roth, nachdem seine Bischmisheimer ihr Polster in der Tabelle weiter ausgebaut hatten. Vor den verbleibenden sieben Partien der Bundesliga-Hauptrunde ist der Vorsprung auf den 1.BC Wipperfeld auf Platz drei, der nicht mehr direkt zum Titel-Endturnier führt, auf bereits acht Zähler angewachsen. Dank des Siegs im Gipfeltreffen beträgt auch der Vorteil gegenüber Verfolger Refrath nun schon satte fünf Punkte.
Fabian Roth konnte an diesem für ihn sehr speziellen Wochenende kräftig dazu beitragen, dass dem BCB das Ticket fürs Final Four im neuen Jahr kaum noch zu nehmen sein dürfte. Der 24-Jährige meldete sich nach seiner unglaublichen Verletzungsodyssee in den letzten zwei Jahren mit Rückenbeschwerden, Knieverletzung und anderen gesundheitlichen Rückschlägen erfolgreich mit zwei Einzelsiegen zurück. Am Samstagabend beim 5:2-Sieg im Heimspiel gegen den 1.BV Mülheim bezwang Roth seinen ukrainischen Kontrahenten Dmytro Zavadsky 11:6, 14:12 und 11:5. Jeweils zwei Punkte steuerten Isabel Herttrich und Peter Käsbauer zum neunten Bischmisheimer Saisonsieg bei: Herttrich gewann im Damendoppel an der Seite von Stine Küspert 12:10, 11:7, 11:4 gegen Rachel Sugden und Lara Käpplein. Käsbauer hatte im ersten Herrendoppel mit Partner Ruben Jille ebenfalls in drei Sätzen gegen Alexander Dunn und Callum Hemming die Nase vorne – 11:9, 13:11, 11:8. Später setzten sich Herttrich/Käsbauer im Mixed ähnlich klar mit 11:6, 11:8 und 15:14 gegen die Mülheimer Paarung um Käpplein und Konstantin Abramov durch. Als Bank erwies sich einmal mehr auch Daniel Nikolov – zumindest im Einzel, denn dort holte er mit dem 11:8, 11:6, 11:8 über Dunn seinen zehnten Sieg im zehnten Spiel. Im Doppel musste sich der Bulgare zusammen mit Johannes Schöttler derweil mit der ersten Niederlage seit Anfang Oktober anfreunden: 6:11, 8:11, 13:11, 8:11 gegen Zavadsky/Abramov. Zudem unterlag Küspert der jungen Schottin Sugden nach hartem Kampf in fünf Durchgängen.
Im Gipfeltreffen beim TV Refrath musste der amtierende Meister erwartungsgemäß etwas mehr um den Erfolg kämpfen: So gingen immerhin drei der sieben Duelle über die volle Distanz. Das galt auch für den zweiten Auftritt von Fabian Roth, für den die Reise nach Bergisch-Gladbach zudem die Rückkehr zu seinem vorherigen Verein war. Der Deutsche Meister von 2017 gewann gegen Lars Schänzler nach 1:2-Satzrückstand mit 7:11, 11:7, 9:11, 11:5 und 11:7. „Es hat sich einfach nur super angefühlt, endlich wieder zu spielen. Ich habe mir ja viel Zeit gelassen – umso schöner, dass ich direkt auch wieder erfolgreich sein konnte“, blickte Roth auf sein Comeback nach fast zwei Jahren. Seit seinem Wechsel aus Refrath hatte er nur ein einziges Spiel für den BCB absolvieren können – im neuen Jahr sollen dann noch viele weitere Einsätze folgen: „Es ist geplant, dass ich in den meisten Partien zum Einsatz komme. Der Wettkampf ist halt nochmal was anderes als Training, daher ist es mein Ziel, jetzt Schritt für Schritt die nötige Spielpraxis zu sammeln“, erläuterte Roth. Konkrete Turnierteilnahmen seien derweil noch nicht geplant – zunächst einmal ist er über eines froh: „Das Wichtigste ist, dass ich endlich schmerzfrei bin.“ Es ist ihm wahrlich zu wünschen, dass das so bleibt.
Ebenfalls fünf Sätze brauchte in Refrath das Herrendoppel Jille und Käsbauer, um gegen Jan Colin Völker und Raphael Beck beim 10:12, 11:8, 11:7, 14:15 und 11:8 einen weiteren Punkt für den saarländischen Spitzenreiter einzufahren. Später benötigte auch Nikolov beim 8:11, 11:13, 11:6, 11:5, 11:8 gegen Christopher Klauer Comeback-Qualitäten und fünf Durchgänge. Eine ganz enge Kiste war zudem der Erfolg des Bulgaren im zweiten Herrendoppel an der Seite von Schöttler: Beide bezwangen Refraths Max Schwenger und Schänzler 10:12, 11:8 und zwei Mal auf den letzten Punkt mit 15:14. Deutlich klarer behauptete sich das Bischmisheimer Mixed um Herttrich und Jille, die Carla Nyenhuis (ehemals Nelte) und Völker mit 11:8, 13:11 und 11:8 besiegten. Die einzigen Niederlagen gab es im Damendoppel und -einzel. Am wichtigen Gesamtsieg änderte sich für den BCB dadurch nichts: „Es sieht jetzt wirklich gut für uns aus mit der direkten Halbfinal-Qualifikation – ich mache mir da aktuell keine großen Sorgen, dass wir dahingehend nochmal in Gefahr geraten“, blickt Fabian Roth voraus. Die nächsten Partien lassen für den 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim gar nicht lange auf sich warten: Bereits am Samstag, den 4. Januar geht es zuhause gegen den Ligadritten Wipperfeld (18 Uhr) – doch vorher heißt es jetzt erst einmal: Frohe Weihnachten! dbe

Kein guter Start in die Rückrunde für Refrath

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Christopher Klauer begeistert am Sonntag. Foto: Andre Jahnke
Beim TV Refrath hat in der Hinrunde acht Spieltage lang praktisch alles funktioniert. Nach einer Auftaktniederlage holte man in den folgenden acht Spielen 20 von 24 möglichen Punkten und erspielte sich einen Vorsprung von fünf Zählern auf alle Verfolger.
Am vergangenen Wochenende büßte man nun zwei dieser fünf Zähler ein, denn die Refrather Mannschaft konnte weder beim 1.BC Beuel noch zu Hause gegen den 1.BC Bischmisheim gewinnen. Besonders bitter war die 3:4-Niederlage beim Nachbarn aus Bonn am späten Freitagabend, als die Hausherren einen 0:3 Rückstand gegen den TVR in einen knappen Sieg drehten. Die Enttäuschung war den Refrather Akteuren deutlich anzumerken, hatten einige doch nicht an ihre zuletzt gute Form anknüpfen können. So waren es alle drei Einzel, die verloren gingen und abschließend ein Mixed, welches der Beueler Paarung wenig entgegenzusetzen hatte. Die personelle Situation mit den fehlenden Einzelspielern Nguyen (Krankheit) und Schänzler (Studium) sowie den gesundheitlich angeschlagenen Spielern Spöri und Sam Magee war letztlich die Ursache für einen rundum ungeglückten Freitagabend.
Ohne seine drei irischen Nationalspieler, die sich bereits im vereinbarten Weihnachtsurlaub befanden, empfing der TVR den Deutschen Meister 1.BC Bischmisheim. In diesem sehr schwierigen Match sollte dennoch der am Freitag verlorene Punkt zurückgeholt werden. Es entwickelte sich von Beginn an eine sehr spannende Partie vor guter, sehr stimmungsvoller Kulisse. Leider konnte das sehr starke 2.Doppel mit Max Schwenger und Lars Schänzler seine Siegchancen nicht nutzen und nachdem auch das 1. Doppel mit Jan Colin Völker und Raphael Beck hauchdünn verloren hatte, stand nach drei Begegnungen nur der Sieg des Damendoppels Ostermeyer/Nyenhuis auf der Habenseite. Der Erfolg von Ann-Kathrin Spöri im Einzel war anschließend umso erfreulicher, hatte sie doch zwei Tage zuvor sehr unglücklich ihr Match gegen Beuel verloren. Beim Stand von 2:2 begannen die beiden Herreneinzel, in denen Refrath eigentlich nur Außenseiterchancen eingeräumt wurden.
Doch sowohl Lars Schänzler (gegen Fabian Roth), als auch Christopher Klauer (gegen den bisher ungeschlagenen Nikolov) gingen über fünf Sätze bis an ihre Leistungsgrenze, konnten jedoch beide nicht gewinnen. Schließlich reichte es auch für das Refrather Mixed Völker/Nyenhuis nicht zum Sieg, so dass der TV Refrath trotz einer bärenstarken Leistung aller Spieler mit leeren Händen dastand. TVR-Chef Heinz Kelzenberg: „Wir haben in der Hinrunde hier und da einen Punkt mehr geholt als erwartet, von daher ist dieser mäßige Start in die Rückrunde kein Problem. Auch nach Lüdinghausen fahren wir am 3.1. eher als Außenseiter, doch danach können wir wieder aus dem Vollen schöpfen“.

BCB-Asse hoffen auf vorweihnachtliche Bescherung samt Revanche

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim erwartet zum Jahresausklang den 1. BV Mülheim und gastiert im Gipfel beim TV Refrath
Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest hoffen die Badminton-Asse des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim in der Bundesliga auf eine vorzeitige Bescherung und peilen am Wochenende die nächsten Schritte in Richtung der anvisierten Direkt-Qualifikation für das Final Four-Turnier um die Meisterschaft an. Am Samstag um 18 Uhr empfängt der amtierende Meister und Tabellenführer im ersten Rückrundenspiel den 1.BV Mülheim in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle. Tags darauf läuft es zum Abschluss des Jahres unter dem Motto: „Das Beste kommt zum Schluss“. Denn dann gastiert der BCB ab 15 Uhr beim TV Refrath und damit nicht nur beim aktuellen Vizemeister, sondern beim auch in dieser Spielzeit bis dato hartnäckigsten Kontrahenten. Der Gegner aus dem Stadtteil von Bergisch-Gladbach liegt mit 19 Punkten nur zwei Zähler hinter dem saarländischen Spitzenreiter. Auf den dritten Platz, der nicht mehr zur direkten Qualifikation für das Titel-Endturnier reicht, haben die Bischmisheimer bereits sieben Punkte Vorsprung.
Das Heimspiel gegen Mülheim wird vor allem für einen BCB-Akteur ein ganz besonderes werden: Fabian Roth. Fast zwei Jahre ist es her, dass der Deutsche Einzel-Meister des Jahres 2017 zum ersten und zugleich letzten Mal für den 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim in der Bundesliga auf dem Court stand. Es folgte eine beispiellose Verletzungsodyssee für den 24-Jährigen, der vor gut zwei Jahren als großer Hoffnungsträger für das Herreneinzel vom TV Refrath verpflichtet worden war. Diese Misere scheint nun endlich ihr Ende zu nehmen. „Wir freuen uns alle sehr, dass Fabi jetzt wieder sein erstes Spiel machen kann“, sagt BCB-Teammanager Volker Eiber: „Wir haben viel mit ihm geredet und ihm letztlich alle Zeit gegeben, um sich bestmöglich auf sein Comeback vorzubereiten. Jetzt sind wir alle sehr gespannt, wie sich Fabi nach dieser langen Zwangspause präsentieren wird. Wir hoffen, dass er sich dann nach und nach wieder seinem vorherigen Niveau annähern kann. Was ihm fehlt, ist natürlich vor allem die Spielpraxis“, weiß Eiber. Neben Roth wird der BCB zum Jahresabschluss auch auf seine Topakteure, die in der vorolympischen Saison bisher nicht immer zur Verfügung standen, vertrauen können. Die Nationalspieler Isabel Herttrich, Marvin Seidel und Peter Käsbauer wollen am Doppelspieltag mit dazu beitragen, dass dem Meister der Start in die Rückrunde gelingt. „Wir sind nahezu vollzählig und insgesamt guter Dinge“, unterstreicht Eiber mit Blick auf die anstehenden Partien. „Nahezu“ deshalb, weil der Österreicher Luka Wraber wegen eines Turniereinsatzes in Übersee nicht für das Herreneinzel bereit steht. Das ändert allerdings nichts daran, dass die Bischmisheimer gegen Mülheim vor Heimkulisse ihren neunten Saisonsieg im zehnten Spiel anvisieren. Im Hinspiel war der Titelverteidiger in Mülheim mit einem klaren 6:1-Auswärtserfolg und somit der optimalen Ausbeute von drei Punkten in die Saison gestartet. Danach hatte der BCB mit der 3:4-Heimniederlage gegen Refrath einen kleinen Rückschlag hinnehmen müssen – diesen möchte der Meister dann am Sonntag vergessen machen: „Wir hoffen natürlich, dass uns gegen Refrath eine Revanche für unsere bisher einzige Niederlage gelingt“, bekräftigt Eiber.
Die Chancen, dass es mit diesem Vorhaben klappt, scheinen durchaus günstig zu stehen – jedenfalls günstiger als im Hinspiel, als der BCB beim 3:4 gegen Refrath auf das Top-Trio Herttrich, Seidel und Käsbauer verzichten musste. Diesmal scheint es dann eher der Gegner aus Bergisch-Gladbach zu sein, der personell etwas zu knabbern hat. So ist auf der Refrather Homepage zu lesen, dass der TVR im Gipfel beim Spitzenreiter definitiv ohne ausländische Nationalspieler antreten wird. Die irischen Internationalen Nhat Nguyen, Chloe Magee und Sam Magee sollen demnach nur im Spiel am Freitagabend beim Tabellenvierten 1.BC Beuel zum Einsatz kommen. Dafür sollen gegen Bischmisheim dann Nachwuchsspieler wie Hauke Graalmann oder Christopher Klauer ihre Chance erhalten. Ob es tatsächlich so kommt? BCB-Teammanager Eiber traut dem Braten noch nicht so ganz. Einigkeit herrscht bei den beiden Rivalen vor dem Gipfel derweil dahingehend, dass angesichts der vorolympischen Saison eine nicht gerade glückliche Ansetzung des Bundesliga-Spielplans vorliegt. Denn nach dem jetzt anstehenden Doppelspieltag geht es im neuen Jahr bereits am 4. Januar 2020 wieder mit dem nächsten Spieltag weiter. Da bleibt kaum Zeit zum Verschnaufen, und es wäre für den BCB daher nicht schlecht, sein Polster vorher bereits mit zwei Siegen auszudehnen. dbe

Mülheims Rükrunden-Auftakt gegen Bischmisheim und Wipperfeld

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Alexander Dunn. Foto: Moritz Cammertoni
Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit. Nach einer fünfwöchigen Pause darf auch die 1. Mannschaft des 1.BV Mülheim die Rückrunde und die beiden letzten Spiele vor den Weihnachtsfeiertagen bestreiten.
Am Samstag geht es nach Saarbrücken zum Tabellenführer, dem 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim. Das Hinspiel in heimischer Halle liegt lange zurück und ging mit einem deutlichen 1-6 an die saarländische Mannschaft. Nur Rachel Sugden konnte den Ehrenpunkt damals einfahren. Im Rückspiel erhofft sich Mülheims Erste ein besseres Ergebnis und vor allem knappere Spiele. Ebenfalls erwartet sie ein Comeback des lange verletzten Spielers Fabian Roth, der das Spiel gegen den BVM nutzt, um wieder in das Spielgeschehen einzugreifen. Am Sonntag geht es dann direkt mit dem Spiel gegen den 1.BC Wipperfeld weiter. Um 15 Uhr findet das Spiel im Badmintonzentrum Südstraße statt. Im Hinspiel gelang dem BVM ein 5-2 Sieg gegen Wipperfeld. Diese Leistung will die 1.Mannschaft erneut zeigen, um sich von den hinteren Plätzen zu distanzieren und wieder in Richtung Play-Off Plätze zu rücken.

Zwei „Kracher“ zum Rückrundenbeginn für Refraths Erster

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Max Schwenger/Sam Magee. Foto: Andre Jahnke
Nach einer langen Pause von sechs Wochen beginnt am kommenden Wochenende die Rückrunde der Badminton Bundesliga. Dabei trifft der Tabellenzweite TV Refrath zunächst am Freitag (19 Uhr) auf den 1. BC Beuel und empfängt am Sonntag (15 Uhr Halle Steinbreche) den Tabellenführer 1. BC Bischmisheim.
Viele Refrather erinnern sich noch an die 1:6-Auftaktniederlage, die der TVR zu Saisonbeginn gegen Beuel einstecken musste. Damals fehlten sechs Stammspieler, was jedoch für den Rest der Hinrunde eine einmalige Ausnahme bleiben sollte. Acht Siege in Folge konnte Refrath im Anschluss verbuchen, so dass der TVR aktuell mit fünf Zählern Vorsprung auf Rang Zwei der Tabelle steht. Am Freitag in Bonn werden die Karten neu gemischt und man darf eine ausgeglichene Partie erwarten. Ziel des TV Refrath ist ein Auswärtssieg, der angesichts der schwierigen Folgepartie gegen den Titelverteidiger Bischmisheim von großer Bedeutung wäre.
Das Spiel am Sonntag gegen den Tabellenführer wird Refrath definitiv ohne ausländischen Nationalspieler bestreiten, da man sich darauf verständigt hat, die irischen Nationalspieler in Diensten des TVR nur gegen Beuel einzusetzen und am Samstag zurück in die Heimat fliegen zu lassen. Somit erhalten junge Spieler wie Christopher Klauer ihre Chance gegen die Nationalspieler aus dem Saarland. Überhaupt sind gerade die Nationalspieler in den Monaten der Olympiaqualifikation nicht zu beneiden. Inmitten einer Turnierpause hat der Verband Bundesligaspieltage am 21. und 22.12. sowie am 5. Januar angesetzt.
Der TV Refrath wurde sogar vom nächsten Gegner Union Lüdinghausen für Freitag, den 3. Januar eingeladen.

Jena startet mit weiter Auswärtsfahrt in die Rückrunde

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Johann Höflitz. Foto: Steffen Nichterlein
Die Rückrunde beginnt in der 2. Badminton-Bundesliga kurz vor Weihnachten. Am 21.12.2019 spielen die Jenaer Athleten auswärts gegen den BC Remagen und am 22.12. gegen die zweite Mannschaft des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim. Da die Rückrunde in umgekehrter Reihenfolge zur Hinrunde gespielt wird, waren diese beiden Begegnungen die letzten der Hinrunde und die Mannschaften kennen sich gut aus der vergangenen Begegnung.
Gegen den BC Remagen konnten vor knapp eineinhalb Monaten durch einen 6-1-Erfolg drei wichtige Punkte gesammelt werden, während gegen den Tabellenführer aus Saarbrücken mit einer knappen 3-4-Niederlage zumindest ein Punkt an der Saale blieb. Doch mit den Strapazen einer Auswärtsfahrt in den Knochen ist ein vier-Punkte-Wochenende, wie es zum Abschluss der Hinrunde gelang, trotz gleicher Gegner kaum zu erwarten. Zumal die Mannschaft auf Stefan Wagner verzichten muss, der sich bei einer Begegnung der zweiten Mannschaft am Kreuzband verletzte. Mit seinen sechs gewonnenen von sieben gespielten Partien war er eine wichtige Stütze des Teams. Lennart Notni, eigentlich Einzelspezialist, ist jedoch in dieser Saison auch schon häufiger im Doppel erfolgreich gewesen und wird in diese Bresche springen.
Mit 15 Tabellenpunkten haben die Saalstädter, im wahrscheinlichen Fall von drei Absteigern, im Moment acht Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Damit ist der Klassenerhalt zwar noch nicht sicher, doch wenn an die Leistungen der Hinrunde angeknüpft werden kann, ist der Verbleib in der 2. Badmintonliga für die zweifache Jenaer Mannschaft des Jahres noch vor dem Ende der Saison zu erreichen. Moritz Predel

Jena holt am Wochenende vier Punkte

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Nicole Bartsch. Foto: Steffen Nichterlein
Am Samstag hatte der SV GutsMuths Jena den ungeschlagenen Tabellenführer aus Saarbrücken an der Saale zu Gast. Nachdem die Jenaer letztes Jahr einen Sensationssieg gegen den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim 2 hinlegten, blieb ihnen dieser am Wochenende knapp verwehrt. Während alle Spiele mit Damenbeteiligung ohne auch nur einen Satzgewinn abgegeben werden mussten, blieb die Begegnung durch die Herrenspiele bis zum letzten Punkt offen. Beim Stand von 3-3 hing es an Johann Höflitz, im ersten Herreneinzel über Sieg und Niederlage zu entscheiden. Nach vier knappen Sätzen musste er sich jedoch, trotz großartiger Unterstützung durch das Publikum, geschlagen geben. Das Ziel, einen Punkt aus der Begegnung zu holen, ist durch die nur knappe 3-4 Niederlage geglückt.
Am Sonntag war der Aufsteiger aus Remagen zum ersten Mal seit Regionalligazeiten in der Halle des Jenaer Sportgymnasiums. Die Gäste starteten extrem konzentriert und sicherten sich im ersten Spiel des Tages, dem 1. Herrendoppel gleich die Führung. Doch vor heimischem Publikum wollten sich die Jenaer Badmintonspieler keine weitere Blöße geben, und ein Spiel nach dem anderen wurde vom SV GutsMuths gewonnen. 6-1 hieß es am Ende für die Jenaer Mannschaft des Jahres. Durch einen Sieg in dieser Höhe gibt es gleich drei Punkte für das Tabellenkonto der Saalstädter.
Mit insgesamt vier Punkten aus beiden Begegnungen beendet der SV GutsMuths Jena die Hinrunde mit 15 Punkten und dem 5. Tabellenplatz, mit nur einem Punkt hinter dem Tabellenzweiten, -dritten und –vierten. Viel wichtiger als der Blick nach oben ist jedoch der in den unteren Tabellenabschnitt. Mit nur sieben Punkten ist der erste mögliche Abstiegsplatz (im Falle von drei Absteigern) deutlich von den Jenaern entfernt und das Ziel, den Klassenerhalt erneut zu schaffen rückt in sehr greifbare Nähe. Doch das ist für die Jenaer Spieler kein Grund zum Zurücklehnen; bevor am vierten Adventswochenende in Remagen und Saarbrücken schon wieder in die Rückrunde gestartet wird, steht am kommenden Wochenende ein großes Turnier in Baruth/Mark an. Dort wird erneut eine Deutsche Rangliste ausgetragen, an der viele Spieler des SV GMJ teilnehmen. Am 7. Und 8. Dezember finden die Landesmeisterschaften in Gera statt, ein Qualifikationsturnier für die überregionalen Süd-West-Deutschen Meisterschaften, welche wiederum das Qualifikationsturnier für die Deutschen Meisterschaften darstellen. Moritz Predel

Im Nord-Doppelpack zum gelungenen Hinrunden-Abschluss

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim peilt in zwei Schleswig-Holstein-Gastspielen ein positives Ende der ersten Halbserie an
Die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim liegen als Spitzenreiter der Bundesliga klar auf Playoff-Kurs und wollen ihre starke Position zum Abschluss der Hinrunde weiter festigen. Am Wochenende steht dem amtierenden Meister ein Doppelauftritt im hohen Norden in Schleswig-Holstein bevor: Zunächst gastiert der BCB am Samstag ab 15 Uhr beim TSV Trittau, der mit sechs Punkten (zwei Siege, fünf Niederlagen) aktuell den vorletzten Platz der deutschen Eliteliga innehat. Die Gäste aus dem Saarland gehen daher als klarer Favorit in die Partie. Daran ändert auch das Fehlen von Isabel Herttrich und Marvin Seidel wenig. Die beiden Nationalspieler sind international unterwegs, um ihren Traum einer Olympia-Teilnahme weiter voranzutreiben. Unter der Woche gab es gerade für Seidel Grund zur Freude: Mit Partner Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) glückte ihm bei den glänzend besetzten und hochdotierten China Open der Sprung ins Viertelfinale, nachdem die beiden Deutschen im Achtelfinale die Weltranglisten-Achten Han Chen Kai und Zhou Hao Dong aus dem Gastgeberland mit 21:17, 21:18 bezwingen konnten. Seidel und Lamsfuß, der unlängst noch die SaarLorLux Open in Saarbrücken verletzt verpasst hatte, durften sich somit im Viertelfinale mit dem aktuell besten Duo der Welt, den Indonesiern Marcus Gideon und Kevin Sakamuljo messen. „Ein sensationeller Erfolg“, registrierte BCB-Teammanager Volker Eiber die guten Nachrichten aus dem fernen Osten mit Wohlwollen. Jetzt soll sich auch in der Bundesliga nach dem Schleswig-Holstein-Doppelpack, der am Sonntag ab 14 Uhr die Partie bei Blau-Weiß Wittorf aus Neumünster bereithält, wieder Freude einstellen.
„Bis auf Isabel und Marvin werden wir soweit komplett antreten können. Alle Akteure, die spielen werden, sind absolut fit und momentan richtig gut drauf, daher bin ich guter Dinge, dass wir die Hinrunde mit zwei Siegen beschließen können“, blickt Eiber den anstehenden Partien optimistisch entgegen. Gegen Trittau, dessen Saison bisher von vielen Umstellungen in Sachen Aufstellung geprägt war, stand für den BCB in der Vorsaison nach beiden Duellen die optimale Ausbeute von sechs Punkten zu Buche. Sowohl im Auswärtspiel vor fast exakt einem Jahr als auch beim Rückspiel im vergangenen März in eigener Halle siegten die Saarbrücker jeweils mit 6:1. Beste Punktesammler der Gastgeber waren bis dato der Engländer David Jones (sechs Siege aus sieben Partien) und der Russe Sergey Sirant (fünf aus acht), die jeweils in Einzel und Doppel eingesetzt wurden. Auch die indonesische Einzelakteurin Priskila Siahaya weist mit vier Siegen aus sieben Spielen eine positive Bilanz auf.
Gegen Wittorf gelangen dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim in der Vorsaison ebenfalls zwei klare Siege. Dem 5:2 im Hinspiel folgte ein 7:0-Kantersieg vor Heimkulisse. Im Vergleich mit Trittau sind die Neumünsteraner der auf dem Papier stärkere Kontrahent. Die Blau-Weißen spielen bisher eine starke Saison und rangieren mit vier Siegen und drei Niederlagen sowie insgesamt neun Punkten auf Rang fünf. Für den Bischmisheimer Neuzugang Stine Küspert ist es die Begegnung mit jenem Verein, von dem aus sie vor der Runde ins Saarland gewechselt war. Vergangene Saison hatte das Team aus Neumünster die reguläre Spielzeit als Vorletzter beendet. Küspert und Co. brachten den Klassenverbleib daraufhin erst über den Umweg Relegation unter Dach und Fach. Im zweiten Jahr nach der Bundesliga-Rückkehr scheinen die Schleswig-Holsteiner aber eine deutlich bessere Rolle spielen zu können. Die vier Siege von damals hat Wittorf bereits nach sieben Spieltagen eingefahren. Zu den bisherigen Punktgaranten zählen die russischen Doppelspezialisten Nina Vislova und Vitaly Durkin. Letzterer holte mit neun Siegen in 13 Spielen mit seiner Beteiligung die meisten Zähler. Je ein Erfolg und Einsatz weniger stehen für Neuzugang Vislova zu Buche. Als Küspert-Nachfolgerin wusste im Einzel die neue Ungarin Vivien Sandorhazi (kam von Vizemeister TV Refrath) mit fünf Siegen aus fünf Partien aufzuwarten. Und auch Bjarne Geiß, der internationale Partner von Küspert, weist mit fünf Erfolgen aus sechs Einsätzen bisher eine Spitzenquote auf.
Wie gegen Trittau ist der BCB auch gegen Wittorf klarer Favorit. Von den Bischmisheimer Topakteuren sorgte neben Seidel unlängst Peter Käsbauer für Schlagzeilen, nachdem er beim internationalen Topturnier „vor der Haustür“ im Herrendoppel bis ins Halbfinale vorgedrungen war. Bei den SaarLorLux Open mussten sich Käsbauer und sein Partner Jones Jansen (Wipperfeld) in der Saarlandhalle erst den späteren chinesischen Turniersiegern Di Zi Jian und Wang Chang relativ knapp mit 15:21, 21:15 und 12:21 beugen.
Bei den China-Festspielen in Saarbrücken (vier der fünf Disziplinen gingen an Spieler aus dem Reich der Mitte) war auch für Isabel Herttrich im Damendoppel in der Vorschlussrunde Endstation. Mit Linda Efler (Union Lüdinghausen) unterlag sie den an Position zwei gesetzten Engländerinnen Chloe Birch und Lauren Smith nach hartem Kampf knapp mit 22:24 und 19:21. In der Mixed-Konkurrenz konnte Herttrich wegen des verletzungsbedingten Ausfalls ihres Partners Mark Lamsfuß nicht mitmischen, gleiches galt für Seidel im Herrendoppel. Mit Blick auf die Bundesliga soll das Fehlen der beiden Topspieler dann keine Rolle spielen.
dbe

Der Spitzenreiter kommt an die Saale

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Logo GutsMuths Jena
Während das Meisterteam der letztjährigen Erstligasaison in dieser Spielzeit schon eine überraschende Niederlage einstecken musste, ist die Reserve des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim in der 2. Badminton-Bundesliga Süd noch ungeschlagen. Insofern wartet eine große Herausforderung auf den SV GutsMuths Jena, wenn am Samstag, ab 17:00 Uhr, der Tabellenführer an der Saale aufschlägt.
Die Bilanz liegt mit 3:1 klar auf Seiten der Saarländer. Doch in der letzten Begegnung beider Teams stellte sich der Jenaer SV als Favoritenschreck heraus und konnte, dank eines lautstarken Publikums, den ersten Sieg gegen den Badmintonclub einfahren. Ob das wieder gelingen kann ist schwer vorauszusagen; denn die Liste der hochkarätigen Badmintonasse ist wohl in keinem anderen Zweitligateam derart hoch. Nationalspieler, ehemalige Olympioniken oder einige der vielen starken Jugendspieler könnten am Samstag in der Jenaer Halle stehen. Doch das Jenaer Team hat mit vier gewonnenen Spielen in Folge Aufwind und gibt sich kämpferisch: „Eigentlich ist das ja ganz schön, nicht genau zu wissen wer kommt“, sagt Lisa Geppert, welche seit dieser Saison neu beim SV GutsMuths spielt. „Dann macht man sich vorher nicht zu viele Gedanken um Taktiken und Pläne, sondern kann einfach drauf losspielen. Hauptsache ist ja, das Publikum ist laut- und wir geben ihm, was es will: spannende Badmintonspiele!“
Am Sonntag, um elf Uhr, kommt ein Aufsteiger an die Saale, mit welchem sich der SV GutsMuths schon zu Regionalligazeiten häufig gemessen hat. Der Remagener Badmintonclub ist gut in seine erste Zweitligasaison gestartet und hat aus den bisherigen sieben Spielen drei gewinnen können. Dabei behielten sie unter anderem gegen den SV Fun-Ball Dortelweil die Oberhand, gegen den die Jenaer recht deutlich unterlagen. Für beide Teams sind Punktgewinne weiterhin essentiell, um sich ihren Platz im Mittelfeld zu sichern und den Puffer auf die Abstiegszone auszubauen. Es verspricht also ebenfalls eine spannende Partie zu werden.
Am Samstag, 17:00 Uhr, ist Spielbeginn gegen den Tabellenführer vom 1. BC Sbr.-Bischmisheim und am Sonntag, 11:00 Uhr begrüßt der SV GutsMuths Jena den BC Remagen in der Halle des Sportgymnasiums Jena, Wöllnitzer Straße 40. Zuschauen bei der schnellsten Rückschlagsportart der Welt lohnt sich! Moritz Predel