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Niederlage von Beuel gegen Mülheim

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Luis la Rocca und Lukas Resch im 2. Herrendoppel. Foto: BC Beuel
Mit 1:6 unterlag der 1. BC Beuel am Sonntag vor heimischem Publikum in der Badminton-Bundesliga dem 1. BV Mülheim. Das Team konnte zwar Tabellenplatz 6 halten, ist jetzt allerdings punktgleich mit den Mülheimern.
Dass es nicht einfach würde, gegen das Team aus dem Ruhrgebiet zu punkten, darüber war man sich in Beuel im Vorfeld klar. Dennoch war das Ziel, sich zumindest ein 3:4 zu erkämpfen und so einen Punkt für die Tabelle zu sichern. Doch kurz vor dem Wochenende gab es für die Mannschaft dann eine schlechte Nachricht: Neben den Langzeitverletzten fiel auch Stammdame Lisa Kaminski krankheitsbedingt aus. Das war besonders bitter, denn Kaminski, die eigentlich Doppelspezialistin ist, hatte in den vergangenen Spielen starke Leistungen im Dameneinzel gezeigt und sich so zu einem guten Ersatz für die verletzte Ronja Stern entwickelt. Kompensiert wurden die Ausfälle durch Anke Fastenau und Luis la Rocca aus dem Zweitliga-Team der Beueler. Bereits nach den drei Doppeln zeigte sich jedoch, wie schwer es für die Schwarz-Gelben werden würde: Alle Spiele gingen verloren und die Mannschaft lag schnell mit 0:3 im Rückstand. Lediglich Max Weißkirchen und Zach Russ konnten ihr Spiel ausgeglichen gestalten. In einem hochklassigen Herrendoppel unterlagen sie ihren englischen Gegnern Tom Wolfenden und Callum Hemming in fünf spannenden Sätzen.
Glatt in drei Sätzen verloren auch Anke Fastenau im Dameneinzel sowie Hannah Pohl und Zach Russ im gemischten Doppel. Für Hochspannung sorgte dann jedoch noch einmal das 1. Herreneinzel von Max Weißkirchen gegen den Ukrainer Dmytro Zavadsky. Die Partie ging über die volle Distanz von fünf Sätzen und entwickelte sich zu einem wahren Leckerbissen für die Zuschauer mit langen und teils spektakulären Ballwechseln. Am Ende hatte jedoch Zavadsky die Nase vorn und gewann den Entscheidungssatz mit 11:6. Den Ehrenpunkt für die Beueler sicherte schließlich Lukas Resch. Im 2. Herreneinzel besiegte er den Engländer Alex Dunn in vier Sätzen mit 11:7, 8:11, 11:7 und 11:9. Der 19-jährige Resch zog nach dem Spiel Bilanz: „Schade. Wir hätten heute schon gerne gepunktet und uns so die Mülheimer noch etwas auf Distanz gehalten. Aber nach dem Ausfall von Lisa Kaminski war klar, dass das eine kaum lösbare Aufgabe wird. Toll war jedoch, dass wir trotz der deutlichen Niederlage eine super Stimmung in der Halle hatten und uns die Zuschauer bis zum Schluss tatkräftig unterstützt haben. Die Fans hier in Beuel sind wirklich schon etwas ganz Besonderes. Eine ganz besondere Ehre war es für uns heute auch, dass sowohl der Bonner Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan als auch die Beueler Wäscheprinzessin Romina I. samt Wäscherinnen und Gefolge vom alten Beueler Damenkomitee unter den Zuschauern waren. Und natürlich der Auftritt der Tanzgarde der KG Fidele Freunde Postalia Königswinter.“
Für die Bundesliga-Spieler des 1. BC Beuel stehen am kommenden Wochenende erst einmal die Deutschen Einzel-Meisterschaften an, bevor es in zwei Wochen in der Bundesliga wieder auf Punktejagd geht. Dann stehen die Auswärtsspiele in Freystadt und Neuhausen-Nymphenburg auf dem Programm. Joachim Resch

Auswärtssieg in Beuel – Mülheim wieder im Rennen um die Play-Offs

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Logo Mülheim
Der 1. BV Mülheim konnte sich beim 1. BC Beuel mit 6:1 eindrucksvoll durchsetzen. Somit schließt Mülheim in der Tabelle nach Punkten zu den Bonnern auf und distanziert sich vom TSV Freystadt, der beim TV Refrath mit 1:6 unterlag.
Beuel musste auf Lisa Kaminski und Peter Briggs verzichten, ein Vorteil für die Mülheimer, die ihrerseits auf Rachel Sugden verzichten mussten und stattdessen auf Katharina Altenbeck zurückgriffen, die am Vortag noch mit der zweiten Mannschaft in Berlin gespielt hatte. Tom Wolfenden und Callum Hemming gewannen das erste Herrendoppel. Lara Käpplein und Katharina #Altenbeck waren im Damendoppel nicht zu schlagen. Auch das zweite Herrendoppel und das Damendoppel sowie das gemischten Doppel waren eindeutige Angelegenheiten. Im Spitzeneinzel bezwang Dmytro Zavadsky den amtierenden deutschen Meister trotz 1:2 Satzrückstand in fünf Sätzen und sicherte den sechsten Punkt. Dass Alexander Dunn in vier Sätzen unterlag, fiel da nicht mehr ins Gewicht. Durch die drei Punkte sind die Mülheimer sogar wieder an den Play-Off Plätzen dran. Nach den deutschen Einzelmeisterschaften geht es mit dem Auswärtsspiel in Refrath und dem Heimspiel gegen Lüdinghausen weiter.

Der Blick für Mülheim geht nach oben und unten

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Lara Käpplein. Foto: Moritz Cammertoni
Beim 1. BC Beuel muss am Sonntag ein Sieg her, um nach oben in Richtung der Play-Offs noch eine Chance zu haben. Bei einer Niederlage müsste sich der 1. BV Mülheim damit beschäftigen nicht abzusteigen. Mit 5:2 gewannen die Mülheimer das Hinspiel gegen Beuel im Oktober. Doch nun fehlen der Inder Siddharath Thakur und auch die Schottin Rachel Sugden. Dafür steht der Schotte Alexander Dunn zur Verfügung. „Wir können da was mitnehmen“, sagt die Doppelspezialistin Lara Käpplein. Bei den Herren sind die Bonner gut besetzt. Unter anderem spielt der deutsche Meister Max Weißkirchen beim aktuellen Tabellensechsten. Ob der Engländer Peter Briggs dabei ist, sei noch nicht sicher. Verlieren die Mülheimer ihr Auswärtsspiel, könnte der Abstand auf die Play Off Plätze bis zu sechs Punkten ansteigen. Gleichzeitig könnte der TSV 1906 Freystadt, aktuell auf dem Relegationsplatz neun, an dem BVM vorbeiziehen. Beim 1. BC Beuel kann somit ein wichtiger Schritt gemacht werden, damit die weiteren Spieltage ohne Abstiegssorgen verlaufen. 24.01.2020 MvA

Beuel empfängt im NRW-Duell Mülheim

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Die 1. Mannschaft des 1. BC Beuel
In der Badminton-Bundesliga geht es für die Spieler des 1. BC Beuel am kommenden Sonntag gegen die Mannschaft des 1. BV Mülheim. Die Beueler stehen aktuell auf dem 6. Tabellenplatz, die Mannschaft von der Ruhr liegt mit drei Punkten Rückstand auf Platz 8.
Trotz der besseren Position in der Tabelle ist man in Beuel wenig optimistisch. Eigentlich hatte man gehofft, dass zum neuen Jahr hin die Dauerverletzten wieder einsatzfähig sind, doch das ist leider nicht der Fall. Also muss das Team auch am Wochenende wieder mit einem eingeschränkten Kader klarkommen.
Der Beueler Teammanager Max Schneider versucht, die Situation realistisch einzuschätzen: „Bereits das Hinspiel im vergangenen Herbst haben wir mit 2:5 relativ deutlich verloren. Das wird am Sonntag also eine ganz schwere Aufgabe für uns, auch wenn Mülheim in dieser Saison ebenfalls Probleme hat. Ich hoffe aber, dass es unseren Spielern gelingt, den Elan von dem Auswärtssieg vor zwei Wochen in Wittorf beizubehalten. Vielleicht ist dann ein Punktgewinn drin. Damit wären wir schon hochzufrieden.“
Damit dies gelingt, sind die Schwarz-Gelben auf die tatkräftige Unterstützung ihrer zahlreichen Fans angewiesen. Das Spiel gegen den 1. BV Mülheim findet am Sonntag, 26. Januar, um 14 Uhr in der Erwin-Kranz-Halle in Beuel statt. Wer es nicht in die Halle schafft, kann per Liveticker (www.bcbeuel.de) oder Livestream (www.sportdeutschland.tv) mitfiebern. Joachim Resch

Mülheims Spiel gegen Trittau richtungsweisend

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Lara Käpplein. Foto: Moritz Cammertoni
BDer Bundesligist 1. BV Mülheim hatte nur eine kurze Weihnachts- und Silvesterpause. Am Samstag, 4. Januar 2020 geht es wieder zu Hause ab 14:00 Uhr an der Südstraße um Punkte. Aktuell liegt das Team auf dem achten Rang, nur einen Punkt hinter dem Tabellensechsten, dem 1. BC Bonn-Beuel. Der TSV Trittau hat einen Punkt mehr vorzuweisen. Gewinnt der 1. BVM das Spiel, ist der Sprung in die Playoffs aus eigener Kraft möglich.
Dadurch, dass aktuell keine anderen Turniere anstehen, konnte die Mannschaft schon wieder in das Training einsteigen. Vorrangig müssen die Herren, angeführt von Dmytro Zavadsky punkten. Obwohl der Inder Siddharath Thakur nicht zur Verfügung steht, sieht der Teammanager Jonathan Rathke seine Mannschaft gut aufgestellt.
Rathke glaubt nicht, dass der TSV Trittau mit dem Russen Sergey Sirant antritt, in Russland ist am Wochenende ein großer Feiertag. Dafür sind starke Frauen wie Priskila Siahaya (Indonesien) und Jessica Hopton (England) wohl beim Gegner dabei. MvA

Roth-Comeback, Refrath-Revanche und weiter klar auf Playoff-Kurs

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Tabellenführer 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim holt zum Jahresabschluss 5:2-Siege über Mülheim und im Gipfel bei Vizemeister Refrath.
Der letzte Bundesliga-Auftritt des Jahres wurde am vergangenen Sonntag zum neuerlichen Beweis der Stärke des amtierenden Meisters und Tabellenführers: Das Team des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim behielt im Gipfeltreffen des deutschen Oberhauses bei Vizemeister TV Refrath letztlich klar die Oberhand und brachte mit einem 5:2-Erfolg beim Tabellenzweiten ein insgesamt erfolgreiches Spieljahr 2019 gebührend zu Ende. Durch den zehnten Saisonsieg im elften Spiel gelang den BCB-Assen nicht nur die erfolgreiche Revanche für die bis dato einzige Saisonniederlage beim 3:4 im Hinspiel vor Heimkulisse. Die Saarländer liegen nun mit 25 Punkten außerdem mehr denn je auf Kurs zur direkten Final-Four-Qualifikation. „Es ist insgesamt super für uns gelaufen – und ja, eigentlich war es für uns ein perfektes Wochenende“, sagte Fabian Roth, nachdem seine Bischmisheimer ihr Polster in der Tabelle weiter ausgebaut hatten. Vor den verbleibenden sieben Partien der Bundesliga-Hauptrunde ist der Vorsprung auf den 1.BC Wipperfeld auf Platz drei, der nicht mehr direkt zum Titel-Endturnier führt, auf bereits acht Zähler angewachsen. Dank des Siegs im Gipfeltreffen beträgt auch der Vorteil gegenüber Verfolger Refrath nun schon satte fünf Punkte.
Fabian Roth konnte an diesem für ihn sehr speziellen Wochenende kräftig dazu beitragen, dass dem BCB das Ticket fürs Final Four im neuen Jahr kaum noch zu nehmen sein dürfte. Der 24-Jährige meldete sich nach seiner unglaublichen Verletzungsodyssee in den letzten zwei Jahren mit Rückenbeschwerden, Knieverletzung und anderen gesundheitlichen Rückschlägen erfolgreich mit zwei Einzelsiegen zurück. Am Samstagabend beim 5:2-Sieg im Heimspiel gegen den 1.BV Mülheim bezwang Roth seinen ukrainischen Kontrahenten Dmytro Zavadsky 11:6, 14:12 und 11:5. Jeweils zwei Punkte steuerten Isabel Herttrich und Peter Käsbauer zum neunten Bischmisheimer Saisonsieg bei: Herttrich gewann im Damendoppel an der Seite von Stine Küspert 12:10, 11:7, 11:4 gegen Rachel Sugden und Lara Käpplein. Käsbauer hatte im ersten Herrendoppel mit Partner Ruben Jille ebenfalls in drei Sätzen gegen Alexander Dunn und Callum Hemming die Nase vorne – 11:9, 13:11, 11:8. Später setzten sich Herttrich/Käsbauer im Mixed ähnlich klar mit 11:6, 11:8 und 15:14 gegen die Mülheimer Paarung um Käpplein und Konstantin Abramov durch. Als Bank erwies sich einmal mehr auch Daniel Nikolov – zumindest im Einzel, denn dort holte er mit dem 11:8, 11:6, 11:8 über Dunn seinen zehnten Sieg im zehnten Spiel. Im Doppel musste sich der Bulgare zusammen mit Johannes Schöttler derweil mit der ersten Niederlage seit Anfang Oktober anfreunden: 6:11, 8:11, 13:11, 8:11 gegen Zavadsky/Abramov. Zudem unterlag Küspert der jungen Schottin Sugden nach hartem Kampf in fünf Durchgängen.
Im Gipfeltreffen beim TV Refrath musste der amtierende Meister erwartungsgemäß etwas mehr um den Erfolg kämpfen: So gingen immerhin drei der sieben Duelle über die volle Distanz. Das galt auch für den zweiten Auftritt von Fabian Roth, für den die Reise nach Bergisch-Gladbach zudem die Rückkehr zu seinem vorherigen Verein war. Der Deutsche Meister von 2017 gewann gegen Lars Schänzler nach 1:2-Satzrückstand mit 7:11, 11:7, 9:11, 11:5 und 11:7. „Es hat sich einfach nur super angefühlt, endlich wieder zu spielen. Ich habe mir ja viel Zeit gelassen – umso schöner, dass ich direkt auch wieder erfolgreich sein konnte“, blickte Roth auf sein Comeback nach fast zwei Jahren. Seit seinem Wechsel aus Refrath hatte er nur ein einziges Spiel für den BCB absolvieren können – im neuen Jahr sollen dann noch viele weitere Einsätze folgen: „Es ist geplant, dass ich in den meisten Partien zum Einsatz komme. Der Wettkampf ist halt nochmal was anderes als Training, daher ist es mein Ziel, jetzt Schritt für Schritt die nötige Spielpraxis zu sammeln“, erläuterte Roth. Konkrete Turnierteilnahmen seien derweil noch nicht geplant – zunächst einmal ist er über eines froh: „Das Wichtigste ist, dass ich endlich schmerzfrei bin.“ Es ist ihm wahrlich zu wünschen, dass das so bleibt.
Ebenfalls fünf Sätze brauchte in Refrath das Herrendoppel Jille und Käsbauer, um gegen Jan Colin Völker und Raphael Beck beim 10:12, 11:8, 11:7, 14:15 und 11:8 einen weiteren Punkt für den saarländischen Spitzenreiter einzufahren. Später benötigte auch Nikolov beim 8:11, 11:13, 11:6, 11:5, 11:8 gegen Christopher Klauer Comeback-Qualitäten und fünf Durchgänge. Eine ganz enge Kiste war zudem der Erfolg des Bulgaren im zweiten Herrendoppel an der Seite von Schöttler: Beide bezwangen Refraths Max Schwenger und Schänzler 10:12, 11:8 und zwei Mal auf den letzten Punkt mit 15:14. Deutlich klarer behauptete sich das Bischmisheimer Mixed um Herttrich und Jille, die Carla Nyenhuis (ehemals Nelte) und Völker mit 11:8, 13:11 und 11:8 besiegten. Die einzigen Niederlagen gab es im Damendoppel und -einzel. Am wichtigen Gesamtsieg änderte sich für den BCB dadurch nichts: „Es sieht jetzt wirklich gut für uns aus mit der direkten Halbfinal-Qualifikation – ich mache mir da aktuell keine großen Sorgen, dass wir dahingehend nochmal in Gefahr geraten“, blickt Fabian Roth voraus. Die nächsten Partien lassen für den 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim gar nicht lange auf sich warten: Bereits am Samstag, den 4. Januar geht es zuhause gegen den Ligadritten Wipperfeld (18 Uhr) – doch vorher heißt es jetzt erst einmal: Frohe Weihnachten! dbe

BCB-Asse hoffen auf vorweihnachtliche Bescherung samt Revanche

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim erwartet zum Jahresausklang den 1. BV Mülheim und gastiert im Gipfel beim TV Refrath
Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest hoffen die Badminton-Asse des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim in der Bundesliga auf eine vorzeitige Bescherung und peilen am Wochenende die nächsten Schritte in Richtung der anvisierten Direkt-Qualifikation für das Final Four-Turnier um die Meisterschaft an. Am Samstag um 18 Uhr empfängt der amtierende Meister und Tabellenführer im ersten Rückrundenspiel den 1.BV Mülheim in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle. Tags darauf läuft es zum Abschluss des Jahres unter dem Motto: „Das Beste kommt zum Schluss“. Denn dann gastiert der BCB ab 15 Uhr beim TV Refrath und damit nicht nur beim aktuellen Vizemeister, sondern beim auch in dieser Spielzeit bis dato hartnäckigsten Kontrahenten. Der Gegner aus dem Stadtteil von Bergisch-Gladbach liegt mit 19 Punkten nur zwei Zähler hinter dem saarländischen Spitzenreiter. Auf den dritten Platz, der nicht mehr zur direkten Qualifikation für das Titel-Endturnier reicht, haben die Bischmisheimer bereits sieben Punkte Vorsprung.
Das Heimspiel gegen Mülheim wird vor allem für einen BCB-Akteur ein ganz besonderes werden: Fabian Roth. Fast zwei Jahre ist es her, dass der Deutsche Einzel-Meister des Jahres 2017 zum ersten und zugleich letzten Mal für den 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim in der Bundesliga auf dem Court stand. Es folgte eine beispiellose Verletzungsodyssee für den 24-Jährigen, der vor gut zwei Jahren als großer Hoffnungsträger für das Herreneinzel vom TV Refrath verpflichtet worden war. Diese Misere scheint nun endlich ihr Ende zu nehmen. „Wir freuen uns alle sehr, dass Fabi jetzt wieder sein erstes Spiel machen kann“, sagt BCB-Teammanager Volker Eiber: „Wir haben viel mit ihm geredet und ihm letztlich alle Zeit gegeben, um sich bestmöglich auf sein Comeback vorzubereiten. Jetzt sind wir alle sehr gespannt, wie sich Fabi nach dieser langen Zwangspause präsentieren wird. Wir hoffen, dass er sich dann nach und nach wieder seinem vorherigen Niveau annähern kann. Was ihm fehlt, ist natürlich vor allem die Spielpraxis“, weiß Eiber. Neben Roth wird der BCB zum Jahresabschluss auch auf seine Topakteure, die in der vorolympischen Saison bisher nicht immer zur Verfügung standen, vertrauen können. Die Nationalspieler Isabel Herttrich, Marvin Seidel und Peter Käsbauer wollen am Doppelspieltag mit dazu beitragen, dass dem Meister der Start in die Rückrunde gelingt. „Wir sind nahezu vollzählig und insgesamt guter Dinge“, unterstreicht Eiber mit Blick auf die anstehenden Partien. „Nahezu“ deshalb, weil der Österreicher Luka Wraber wegen eines Turniereinsatzes in Übersee nicht für das Herreneinzel bereit steht. Das ändert allerdings nichts daran, dass die Bischmisheimer gegen Mülheim vor Heimkulisse ihren neunten Saisonsieg im zehnten Spiel anvisieren. Im Hinspiel war der Titelverteidiger in Mülheim mit einem klaren 6:1-Auswärtserfolg und somit der optimalen Ausbeute von drei Punkten in die Saison gestartet. Danach hatte der BCB mit der 3:4-Heimniederlage gegen Refrath einen kleinen Rückschlag hinnehmen müssen – diesen möchte der Meister dann am Sonntag vergessen machen: „Wir hoffen natürlich, dass uns gegen Refrath eine Revanche für unsere bisher einzige Niederlage gelingt“, bekräftigt Eiber.
Die Chancen, dass es mit diesem Vorhaben klappt, scheinen durchaus günstig zu stehen – jedenfalls günstiger als im Hinspiel, als der BCB beim 3:4 gegen Refrath auf das Top-Trio Herttrich, Seidel und Käsbauer verzichten musste. Diesmal scheint es dann eher der Gegner aus Bergisch-Gladbach zu sein, der personell etwas zu knabbern hat. So ist auf der Refrather Homepage zu lesen, dass der TVR im Gipfel beim Spitzenreiter definitiv ohne ausländische Nationalspieler antreten wird. Die irischen Internationalen Nhat Nguyen, Chloe Magee und Sam Magee sollen demnach nur im Spiel am Freitagabend beim Tabellenvierten 1.BC Beuel zum Einsatz kommen. Dafür sollen gegen Bischmisheim dann Nachwuchsspieler wie Hauke Graalmann oder Christopher Klauer ihre Chance erhalten. Ob es tatsächlich so kommt? BCB-Teammanager Eiber traut dem Braten noch nicht so ganz. Einigkeit herrscht bei den beiden Rivalen vor dem Gipfel derweil dahingehend, dass angesichts der vorolympischen Saison eine nicht gerade glückliche Ansetzung des Bundesliga-Spielplans vorliegt. Denn nach dem jetzt anstehenden Doppelspieltag geht es im neuen Jahr bereits am 4. Januar 2020 wieder mit dem nächsten Spieltag weiter. Da bleibt kaum Zeit zum Verschnaufen, und es wäre für den BCB daher nicht schlecht, sein Polster vorher bereits mit zwei Siegen auszudehnen. dbe

Mülheims Rükrunden-Auftakt gegen Bischmisheim und Wipperfeld

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Alexander Dunn. Foto: Moritz Cammertoni
Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit. Nach einer fünfwöchigen Pause darf auch die 1. Mannschaft des 1.BV Mülheim die Rückrunde und die beiden letzten Spiele vor den Weihnachtsfeiertagen bestreiten.
Am Samstag geht es nach Saarbrücken zum Tabellenführer, dem 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim. Das Hinspiel in heimischer Halle liegt lange zurück und ging mit einem deutlichen 1-6 an die saarländische Mannschaft. Nur Rachel Sugden konnte den Ehrenpunkt damals einfahren. Im Rückspiel erhofft sich Mülheims Erste ein besseres Ergebnis und vor allem knappere Spiele. Ebenfalls erwartet sie ein Comeback des lange verletzten Spielers Fabian Roth, der das Spiel gegen den BVM nutzt, um wieder in das Spielgeschehen einzugreifen. Am Sonntag geht es dann direkt mit dem Spiel gegen den 1.BC Wipperfeld weiter. Um 15 Uhr findet das Spiel im Badmintonzentrum Südstraße statt. Im Hinspiel gelang dem BVM ein 5-2 Sieg gegen Wipperfeld. Diese Leistung will die 1.Mannschaft erneut zeigen, um sich von den hinteren Plätzen zu distanzieren und wieder in Richtung Play-Off Plätze zu rücken.

Mülheim erkämpft drei Punkte in Bayern

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Dmytro Zavadsky. Foto: Moritz Cammertoni
Die Zielstellung des Teammanagers Jonathan Rathke, vier Punkte bei den Bundesliga-Auswärtsspielen gegen den TSV Freystadt und Schlusslicht TSV Neuhausen-Nymphenburg zu holen, wurde knapp verfehlt. Am Samstag musste sich die 1. Mannschaft vom 1. BV Mülheim bei Freystadt mit 3:4 geschlagen geben. Am Sonntag lief es besser. Man gewann mit 5:2. Somit wurden wenigstens drei Punkte generiert.
In Freystadt geriet man mit 0:3 in Rückstand. Lara Käpplein: „Wir sind mit dem Verlauf der gesamten Begegnung nicht zufrieden. Insbesondere die Herrendoppel waren nicht gut gespielt.“ Lara Käpplein konnte im Damendoppel jedoch ebenfalls nicht punkten. Im Mixed mit Alexander Dunn gewann sie aber mit 11:5 11:6 6:11 11:7 gegen Serena Au Young/Max Flynn. Der Inder Siddharath Thakur besiegte den Freystädter Leon Seiwald. Gute Form bewies auch Dmytro Zavadsky. Mit einem klaren Sieg gegen Hennes Gerberich (13:11 11:4 11:9). Das waren dann aber auch die Punkte für die Mülheimer. Die Estin Kristin Kuuba besiegte die für Mülheim spielende Schottin Rachel Sugden in vier Sätzen.
In Neuhausen-Nymphenburg wurde die Aufstellung im Herrendoppel umgestellt. Diese Maßnahme zahlte sich aus. Tom Wolfenden spielte dieses Mal mit Konstantin Abramov. Callum Hemming ging mit Alexander Dunn ins Spiel. Beide Duos siegten jeweils in vier Sätzen. Die 3:0 Führung machten dann Lara Käpplein und Rachel Sugden klar. Nach der Niederlage von Thakur und Sugden schien die Partie noch einmal zu kippen. Erneut siegten dann aber Dmytro Zavadsky im zweiten Herreneinzel sowie das Gespann Lara Käpplein/Alexander Dunn im Mixed.
Mülheim belegt in der Tabelle nunmehr den siebten Platz. Am 21. Und 22. Dezember folgt der letzte Doppelspieltag in diesem Jahr. Es stehen Partien beim Spitzenreiter 1. BC Bischmisheim und gegen den 1. BC Wipperfeld an. Manfred van Ackern

Vier Punkte für Mülheim 2

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René Rother. Foto: Marc Pastoors
Ein anstrengendes Wochenende stand bei dem zweiten Team des BVM an. Am Samstag fuhr die ersatzgeschwächte Mannschaft in den hohen Norden zum Horner TV, um die Siegesserie fortzusetzen.
Auf der Hinfahrt hatte sich herausgestellt, dass nicht alle Spieler fit waren und mit Handicaps an den Start gingen. Trotzdem konnte sich Mülheim mit einen 4:3 durchsetzen. Nach einem sehr knappen 1. HD, das durch unsere lang eingespielte Paarung Pasquale Czeckay und Martin Kretzschmar bestritten und in vier Sätzen verloren wurde, konnte unser Damendoppel mit Katharina Altenbeck und mit dem jungen Ersatz Julia Meyer in drei souveränen Sätzen glänzen. Ebenfalls wurden das 2. HD, das 1. HE und das DE deutlich in drei Sätzen gewonnen. Am Sonntag in der Früh startete der zweite Abschnitt des Doppelspieltags beim TV Refrath. Mit erneuter Unterstützung durch Joyce Grimm brauchte sich die Zweitvertretung des BVM nicht verstecken, denn auch diese hochklassige Begegnung konnte mit einen erneuten 4:3 zu Gunsten des 1. BVM entschieden werden.
Einen starken Auftritt legten zum Start der Partie Joyce Grimm und Katharina Altenbeck im Damendoppel hin. Sie konnten sich nach einem 2:0-Satzrückstand gegen Jennifer Karnott und Anika Dörr doch noch einen Sieg erspielen. Auch das 1. Herrendoppel setzte sich in fünf Sätzen mit einer Glanzleistung durch.
Ebenfalls wurden die Spiele im 1. HE und im DD mit viel Kampfgeist gewonnen.
Die Siegesserie geht weiter und ist ein optimaler Abschluss mit vier weiteren Punkten und bringt eine verdiente fünfwöchige Pause für alle Spielerinnen und Spieler. Vielen Dank an Julia Meyer und Joyce Grimm, die uns mit allen Kräften und hart erkämpften Punkten unterstützt haben. Ohne eure Hilfe wäre es nicht möglich gewesen. Reńe Rother