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Punktloses Wochenende für Mülheim

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Das Wochenende verlief für die erste Mannschaft nicht wie gewollt. Durch das Fehlen von Rachel wurde am Samstag Katharina Altenbeck hochgezogen. Diese sorgte dann bei der 1-7 Niederlage mit einer überragenden Leistung in fünf Sätzen für den Ehrenpunkt. Bei den anderen Spielen waren ebenfalls viele Fünf-Satz-Spiele dabei, die jedoch alle an den TV Refrath gingen.
Am Sonntag folgte die nächste Niederlage gegen den SC Union Lüdinghausen. Hier sprang Judith Petrikowski für Rachel ein, konnte aber keinen Punkt holen. Nur das 1. Herrendoppel und das 2. Herreneinzel gingen an Mülheim.
Nach dem punktlosen Wochenende muss am 20.10. gegen den 1. BC Beuel wieder angegriffen werden, um ein oder zwei Zähler nach Hause zu bringen.
Friederike Heinze

Mülheim vor spannenden Spielen

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Am kommenden Wochenende geht es für die Bundesliga-Mannschaft an beiden Tagen gegen zwei harte Brocken.
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Für den Tabellensechsten geht es nach zwei Siegen und einer Niederlage am Samstag gegen den amtierenden deutschen Vizemeister der vergangenen Saison, den TV Refrath. Sie werden voraussichtlich mit ihrer Bestbesetzung antreten. Das Spiel wurde ausgelagert nach Meerbusch-Strümper, da in der Innogy-Halle die Verbandsvorentscheidungen U11-U19 stattfinden.
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Am Sonntag folgt dann ein weiteres hartes Spiel gegen den SC Union Lüdinghausen. Auch deren Mannschaft konnte in der letzten Saison überzeugen. Es werden spannende und knappe Spiele erwartet, die hoffentlich zugunsten des BVM ausgehen. Friederike Henze

Doppelspieltag für Refrath auswärts in Mülheim und Trittau

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Nhat Nguyen und Sam Magee (Refrath 1) sind beide dabei. Foto: Andre Jahnke
Mit zwei Siegen und nur einer Niederlage kann der Saisonstart des TV Refrath in der 1. Bundesliga als durchaus gelungen bezeichnet werden. Bedenkt man, dass immer mindestens vier Leistungsträger fehlten, sind die vier Punkte auf dem Habenkonto bislang eine sehr gute Ausbeute.
Am kommenden Wochenende geht es nun auf Auswärtstour und diesmal mit nahezu vollständigem Kader. Lediglich Ann-Kathrin Spöri wird fehlen, da sie zeitgleich an den Jugend-Weltmeisterschaften in Kazan teilnimmt. Für Raphael Beck rückt Max Schwenger in den Kader und auch das Geschwisterpaar Chloe und Sam Magee ist wie auch Nhat Nguyen an beiden Spieltagen verfügbar. Dies ermöglicht es den Teamverantwortlichen, sehr optimistisch zu sein. Zwei Siege sollen eingefahren werden, auch wenn beide Gegner über starke Mannschaftsteile verfügen, gegen die es schwer werden wird. Auf Refrather Seite wird das Damentrio Chloe Magee, Carla Nyenhuis und Kilasu Ostermeyer auflaufen, bei den Herren vertraut man der Besetzung aus dem diesjährigen Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, bestehend aus Nhat Nguyen, Sam Magee, Lars Schänzler, Jan Colin Völker und Max Schwenger.
Betreut wird das Team von Denis Nyenhuis, der am Samstag nicht nach Mülheim, sondern nach Meerbusch fahren muss, da Mülheim sein Heimspiel (Beginn 16 Uhr) in den Großraum Düsseldorf vergeben hat. Anschließend geht es dann direkt weiter Richtung Norden, wo beide Teams am Sonntag ab 14 Uhr aufschlagen werden.

Mülheim siegt knapp gegen Trittau

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In einer Partie des 3. Spieltags der 1. Badminton-Bundesliga siegte am Samstag der 1. BV Mülheim beim TSV Trittau mit 4-3.
Siege für die Mülheimer Mannschaft feierten Alexander Dunn / Callum Hemming (1. Herrendoppel), Lara Käpplein / Judith Petrikowski (Damendoppel), Alexander Dunn / Lara Käpplein (gemischtes Doppel) sowie Dmytro Zavadsky im Herreneinzel. Damit rangiert der 1. BV Mülheim mit vier Zählern auf dem sechsten Tabellenplatz, während der TSV Trittau punktgleich einen Rang dahinter platziert ist.
Am kommenden Spieltag empfangen die Mülheimer am 5.Oktober ab 16:00 Uhr den TV Refrath. Friederike Henze

Aufwärtstrend gegen Trittau fortsetzen

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Thakur Siddharath. Foto: Marc Pastoors
Holperig startete der 1. BV Mülheim in die neue Bundesligasaison 2019/20. Nach der deftigen 1-6 Heimniederlage gegen den amtierenden deutschen Meister, dem 1. BC Bischmisheim, gelang dem deutschen Rekordmeister am Folgetag mit dem 5-2 Auswärtssieg in Wipperfeld die Widergutmachung. Um den Aufwärtstrend fortzusetzen, tritt die Truppe um Teammanager Jonathan Rathke am Samstag die Reise in den hohen Norden zum TSV Trittau an.
Gegen den Vorjahresachten soll nun der zweite Saisonsieg eingefahren werden. „Wir peilen gegen Trittau schon einen Sieg an. Mit einem 4-3 wäre ich zufrieden. Ein höherer Sieg wäre eine Zugabe“, so der Teammanager. Das die beiden Partien der letzten Spielzeit vom BVM mit jeweils 4-3 gewonnen wurden, kann als gutes Omen gewertet werden. Aber die Fahrt nach Trittau wird alles andere als ein Spaziergang. Zu schwer wiegen auf Mülheimer Seite die verletzungsbedingten Ausfälle der beiden Routiniers, Johanna Goliszewski und Alexander Roovers. Zwar wurde für Roovers kurzfristig Thakur Siddharath verpflichtet, jedoch verließ der Inder am letzten Wochenende zweimal als Verlierer das Spielfeld. Dennoch ist Rathke von den Qualitäten seines Neuzugangs überzeugt: „Thakur hat in seinen Spielen noch unter einer Zerrung gelitten und konnte somit seine volle Leistung nicht abrufen. Ich bin aber absolut von seinem Potential überzeugt. Er wird noch für Aufsehen sorgen“.
Den TSV Trittau schätzt der Mülheimer Teammanager stärker als in der letzten Saison ein. Insbesondere das Dameneinzel wird schwer zu gewinnen sein. Aber ganz chancenlos ist man auch dort nicht, hat doch die erst 17-Jährige Britin Rachel Sugden am letzten Wochenende mit zwei Siegen für den BVM für Aufsehen gesorgt. Hingegen sieht Rathke seine Mannschaft in den beiden Herrendoppeln und im Mixed in der Favoritenrolle, während im Damendoppel und in den beiden Herreneinzeln die Erfolgschancen eher bei 50:50 liegen.
Unter dem Strich werden sich am Samstag ab 15:00 Uhr, wie schon in der letzten Saison, zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegnen, hoffentlich erneut mit dem glücklicheren Ende für den 1. BV Mülheim. Ein Sieg wäre nicht nur für das Selbstvertrauen wichtig, sondern ebenso dafür, dass das Saisonziel nicht in Gefahr gerät. Dazu noch einmal Jonathan Rathke: “Unser Saisonziel ist trotz der Verletzungsausfälle ganz klar das Erreichen des Play-Off-Viertelfinales“. Und dazu muss man am Ende der Punkterunde mindestens Platz 6 erreichen. Ein Sieg gegen den Mitkonkurrenten aus Trittau würde dazu helfen. Kai Kulschewski

Titelverteidiger mit gemischter Bilanz zum Rundenauftakt

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Dem Top-Start in der Fremde folgt die Ernüchterung zuhause
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Badminton-Bundesligist 1.BC Saabrücken-Bischmisheim siegt zum Einstand klar in Mülheim, verpatzt aber das Heimdebüt gegen Vizemeister Refrath
Der amtierende deutsche Badminton-Meister 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim ging am Sonntag nach dem 6:1-Auftaktsieg vom Vortag beim 1. BV Mülheim eigentlich mit Rückenwind in die Neuauflage des vergangenen Final-Four-Endspiels gegen den TV Refrath – sollte man meinen. Doch die anfängliche Euphorie war im ersten Heimauftritt der neuen Bundesliga-Saison dann ganz schnell verflogen. Der BCB setzte den Auftakt in der Joachim-Deckarm-Halle komplett in den Sand. Bereits nach den ersten vier Duellen des Tages war die erste Saisonniederlage für den Titelverteidiger besiegelt, am Ende hatte Refrath in Saarbrücken mit 4:3 die Nase vorne. „Das kommt eben dabei raus, wenn die halbe Mannschaft in Sachen Olympia-Qualifikation unterwegs ist“, sagte Clubchef Frank Liedke, als das Geschehen am Sonntag noch in vollem Gang war. Im Vergleich zum Spiel in Mülheim musste der BCB beim Heimdebüt ohne die zu Turnieren nach Asien aufgebrochenen Isabel Herttrich und Marvin Seidel auskommen. Auch Luise Heim war gegen Refrath nicht dabei, ebenso wenig Peter Käsbauer und Altmeister Michael Fuchs, der am Vortag in Mülheim noch zum Auftaktsieg beigetragen hatte. Durch die vielen Ausfälle mussten die Saarländer im ersten Heimspiel improvisieren – was aber nicht mit dem erhofften Erfolg einherging.
Im Herrendoppel unterlagen Johannes Schöttler und Patrick Scheiel trotz einer starken kämpferischen Leistung zum Auftakt in fünf Sätzen Refraths Lars Schänzler und Brian Holtschke (9:11, 12:10, 10:12, 11:5 und 9:11). Das Damendoppel entschieden die Gäste in vier Durchgängen für sich: Kilasu Ostermeyer und Carla Nyenhuis erwiesen sich beim 15:13, 11:3, 9:11 und 15:13-Erfolg über Olga Roj (geb. Konon) und BCB-Neuzugang Stine Küspert im entscheidenden Moment als das kaltschnäuzigere Paarung. „Von der Nervosität her ging es eigentlich. Ich war jetzt nicht unbedingt mehr aufgeregt als sonst“, sagte Küspert nach ihrem Debüt für den neuen Verein. Nur wenige Augenblicke danach stand schon fest, dass ihr zweiter Auftritt des Tages allenfalls noch für Ergebniskosmetik gut sein würde: Ruben Jille und der zweite BCB-Neuzugang Daniel Nikolov blieben im zweiten Herrendoppel für ihren großen Kampf unbelohnt. Dabei sah es im Match gegen Refraths Jan Colin Völker und Raphael Beck für die neu zusammengestellte Bischmisheimer Paarung zwischenzeitlich sehr gut aus. Nach einem 9:11 im ersten Satz drehten die Saarländer die Partie, gewannen die Sätze zwei und drei mit 11:8 und 11:4. Im vierten Durchgang lagen Jille/Nikolov mit 7:6 vorne, als die Netzkante für den Gegner rettend eingreifen musste – es war der Wendepunkt im Spiel. Danach behaupteten sich Beck/Völker mit 11:8, 11:9 und brachten den Sieg der Gäste aus Bergisch-Gladbach vorzeitig unter Dach und Fach, nachdem unmittelbar zuvor Luka Wraber sein Herreneinzel ebenfalls in fünf Durchgängen abgegeben hatte. Der Österreicher in BCB-Diensten fand gegen Schänzler nie richtig zu seinem Spielrhythmus und zog nach einer leistungsmäßigen Achterbahnfahrt mit 9:11, 11:9, 3:11, 11:7 und 9:11 den Kürzeren.
„So gut der Start gestern in Mülheim auch war – heute ist es das glatte Gegenteil“, lautete das ernüchternde Zwischenfazit von BCB-Boss Liedke. Hinten raus gelang den Gastgebern gegen Refrath zumindest noch ein halbwegs versöhnlicher Abschluss der Heimpremiere: Küspert behielt in ihrem Bundesliga-Einzeldebüt gegen Carla Nyenhuis klar mit 11:8, 11:6 und 11:2 die Oberhand. Nikolov siegte im Herreneinzel ebenso glatt mit 11:7, 11:4, 11:6 gegen Holtschke. Und das gemischte Doppel um Roj und Jille rang Völker/Ostermeyer 13:11, 11:13, 11:4 und 15:14 nieder – gleichbedeutend mit dem 3:4-Endstand und wenigstens einem Zähler für die Tabelle. Im Tableau reiht sich der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim mit vier Punkten vorerst auf Rang drei ein, nachdem der Titelverteidiger am Samstag zum Saisonstart mit einem 6:1 beim 1. BV Mülheim die optimale Ausbeute eingefahren hatte. Beim letztjährigen Meisterschaftsdritten von der Ruhr legte der neue Bulgare Nikolov ein starkes Debüt hin: Der Neuzugang vom SV Fun-Ball Dortelweil gewann an der Seite von Nationalspieler Seidel das erste Herrendoppel gegen Siddharath Thakur und Dmytro Zavadsky überaus souverän mit 11:2, 11:5, 11:3. Später geriet Nikolov auch im Einzel gegen den Ukrainer Zavadsky nie in Gefahr und siegte überlegen in drei Sätzen (11:8, 11:5, 11:6). Ebenfalls glatte Siege feierten Bischmisheims Damendoppel um Herttrich und Roj mit ihrem 11:7, 11:3 und 11:4-Erfolg über Rachel Sugden und Lara Käpplein sowie das gemischte BCB-Doppel. Jille/Roj bezwangen Käpplein und den Schotten Alexander Dunn mit 11:9, 12:10 und 11:7. Etwas mehr Mühe hatten das zweite Herrendoppel und Luka Wraber im Herreneinzel: Der Österreicher verlor gegen den Inder Thakur den ersten Durchgang mit 7:11, ehe Wraber das Geschehen komplett an sich riss und mit drei Mal 11:5 keinerlei Zweifel aufkommen ließ. Mit heftiger Gegenwehr sahen sich anfangs Michael Fuchs und Jille im Duell mit den Mülheimern Dunn und Marvin Datko konfrontiert, ehe sie sich mit 15:13, 7:11, 11:5 und 11:6 durchsetzten. Die einzige Niederlage des Tages kassierte in Mülheim Luise Heim. Sie unterlag der jungen Schottin Rachel Sugden in einer umkämpften Partie in vier Sätzen 11:13, 8:11, 13:11 und 6:11.
Das nächste Bundesliga-Spiel führt den BCB am kommenden Samstag um 15 Uhr zum 1. BC Wipperfeld, der mit zwei Niederlagen bei Union Lüdinghausen und zuhause gegen Mülheim nur mäßig in die Runde gestartet ist. Ähnlich wie der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim muss auch der nächste Gegner aus Wipperfürth auf einen absoluten Topspieler verzichten. Mark Lamsfuß ist der international Spielpartner sowohl von Herttrich als auch von Seidel und daher aktuell ebenfalls in Asien unterwegs. dbe

Starkes schottisches Debüt bei Mülheim

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Lara Käpplein (Hintergrund) und Rachel Sugden. Foto: Marc Pastoors
Dass sich das neuformierte Bundesligateam des 1. BV Mülheim erst noch finden müsste, war den Verantwortlichen vor Saisonbeginn klar. Insbesondere war bewusst, dass es ein schwerwiegendes Unterfangen wird, die zum Saisonbeginn verletzten bzw. erkrankten Stammkräfte Alexander Roovers, Johanna Goliszewski und Tom Wolfenden zu ersetzen.
Deshalb verwundert es auch niemanden, dass zu Saisonbeginn am Samstag in der heimischen innogy-Halle eine deutliche 1-6 Niederlage gegen den amtierenden deutschen Meister, den 1. BC Bischmisheim Saarbrücken eingefahren wurde, zumal die Gäste aus dem Saarland in ihrer momentan stärksten Besetzung an die Ruhr reisten. Neben den erwähnten Ausfällen kam auch noch hinzu, dass der eingeplante Russe Konstantin Abramov seinen Flug von Moskau verpasste und so erst kurz vor Ende des Spieles in der Halle eintraf. Ihn ersetzte kurzfristig der Neuzugang der 2. Mülheimer Mannschaft Marvin Datko, der an der Seite des Schotten Alex Dunn unverhofft zu seinem Erstligadebüt kam und eine beeindruckende Leistung zeigte. Das Mülheimer Duo gewann gegen den starken Niederländer Ruben Jille an der Seite des „Altmeisters“ Michael Fuchs den zweiten Satz, unterlag im 1. Satz nach vergebenen Satzbällen erst in der Satzverlängerung und leistet auch in den letzten Sätzen drei und vier massive Gegenwehr. Lichtblicke an diesem durchwachsenden Samstagnachmittag waren zudem die beiden schottischen Neuzugänge Alex Dunn und insbesondere die erst 17 jährige Rachel Sugden, die ihr Dameneinzel gegen die frühere deutsche Meisterin Luise Heim sicherlich etwas überraschend in vier Sätzen für sich entschied und so für das einzige Mülheimer Erfolgserlebnis sorgte.
Dass ein Findungsprozess manchmal schneller erfolgt als viele denken, zeigte sich bereits am darauffolgenden Sonntag, als das Team eine beeindruckende Leistung beim Gastspiel beim 1. BC Wipperfeld zeigte und mit einem 5-2 Erfolg die Rückreise in das Ruhrgebiet antrat. Erneut überzeugten unsere beiden schottischen Neuzugänge. Rachel Sugden siegte zunächst knapp in fünf Sätzen im Damendoppel an der Seite von Lara Käpplein, die ebenfalls eine starke Vorstellung im bergischen Land zeigte und gewann auch ihr 2. Dameneinzel in der 1. Badminton Bundesliga, in dem sie die Niederländerin Yao Jie ebenfalls in fünf Sätzen besiegte. Dunn harmonierte im 1. Herrendoppel bereits sehr gut mit Konstantin Abramov und ließ dem Dreisatz- Erfolg im 1. Herrendoppel einen ebensolchen an der Seite von Lara Käpplein im Mixed folgen. Einen deutlichen Anteil am sonntäglichen Sieg hat jedoch auch Dymtro Zavadsky, der den ersten Satz gegen den Deutschen Samuel Hsiao knapp verlor und im zweiten Satz bereits nahezu aussichtslos mit 1: 8 zurücklag. Ab diesem Moment spielte der Ukrainer, der nunmehr bereits im achten Jahr für den 1. BV Mülheim im Einsatz ist, seine ganze Routine aus, gewann die nächsten zehn Spielpunkte in Folge und somit den zweiten Satz. Trotz aufopferungsvoller Gegenwehr seines Wipperfelder Kontrahenten sicherte sich Zavadsky mit Spielfreude auch die darauffolgenden Sätze drei und vier.
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Einzig der indische Neuzugang Siddharath Thakur zeigte noch Eingewöhnungsschwierigkeiten. In den jeweiligen Auftaktsätzen des Herrendoppel am Sonntag sowie seinem Einzel am Samstag zeigte „Sid“ jedoch, welches Potenzial in ihm steckt. Teammanager Rathke ist deshalb von seinem Schützling überzeugt und geht davon aus, dass der junge Inder für sein Team zukünftig die erhoffte Verstärkung darstellt. Mit dem Auftakt, der erwarteten Niederlage gegen den deutschen Serienmeister aus Saarbrücken sowie einem etwas deutlicheren Sieg als erwartet beim 1. BC Wipperfeld war Rathke, der aufgrund seiner beruflichen Abwesenheit die Spiele am Liveticker verfolgte, sehr zufrieden und hofft, dass sich dieser positive Trend auch in den nächsten Spielen fortsetzt. Frank Thiemann

Drei Punkte für Mülheim2 am Wochenende

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Katharina Altenbeck. Foto: Marc Pastoors
Für die zweite Mannschaft des 1.BVM startete die Saison am Samstag gegen den Aufsteiger STC BW Solingen in der Innogy-Halle in Mülheim.
Allerdings war dieses Spiel ein holpriger Start für die Zweite. Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Sowohl das zweite Herrendoppel, das Dameneinzel als auch das Damendoppel gingen an die Heimmannschaft, wohingegen das erste Herrendoppel, das erste Herreneinzel und das Mi der Gegner für sich gewinnen konnte. Somit musste das zweite Herreneinzel von Pasquale Czeckay gegen Steffen Becker über Sieg oder Niederlage entscheiden. Trotz einer 2:0-Satzführung konnte der BVM´ler das Spiel nicht nach Hause bringen. Der letzte Punkt ging damit an den STC, welcher das Spiel letztendlich mit 4:3 für sich entscheiden konnte. Die zweite Mannschaft des BVM ging trotzdem positiv mit einem Punkt aus diesem Spieltag, denn schon am nächsten Tag folgte die zweite Herausforderung.
In dem zweiten Spiel des Wochenendes traten die Mülheimer auswärts gegen die zweite Mannschaft des 1.BC Beuel an. Auch hier entwickelten sich die Spiele auf Augenhöhe, wobei der BVM sich das Damendoppel und das zweite Herrendoppel in glatten drei Sätzen holen konnten. Auch das Mixed, das Dameneinzel und das zweite Herreneinzel konnte Mülheim für sich gewinnen. Ein unfassbares Match lieferte sich im ersten Herreneinzel unser Einzelspezialist René Rother. Er sowie sein Gegner Lennart Konder boten den Zuschauern der Bonner Halle ein nervenzerreißendes Spiel mit vielen langen Ballwechseln. Leider konnte sich René am Ende nicht belohnen und verlor im fünften Satz denkbar knapp mit 14:15.
Der BVM beendete den ersten Ligadoppelspieltag der Saison demnach mit einem hart erkämpften 5:2 Sieg gegen den 1.BC Beuel 2. Insgesamt ist die Mannschaft mit ihrer Leistung sowohl auf dem Feld als auch hinter dem Feld zufrieden und kann positiv gestimmt in die nächsten Spieltage gehen. Judith Petrikowski

Bischmisheim mit schwierigem Auftaktprogramm

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Beim Dritten und gegen den Vize: Knallerstart für den Meister. Badminton-Bundesligist 1.BC Saabrücken-Bischmisheim beginnt die Mission Titelverteidigung beim 1. BV Mülheim und zuhause gegen den TV Refrath
Für die Badminton-Asse des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim beginnt die neue Bundesliga-Saison mit einem doppelten Einsatz, der es gehörig in sich hat: Seine erste Partie führt den amtierenden Deutschen Meister am kommenden Samstag zum 1. BV Mülheim, wo ab 16.30 Uhr das Auftaktduell mit dem Meisterschaftsdritten der vergangenen Bundesliga-Spielzeit ansteht. Tags darauf empfängt der BCB dann ab 15 Uhr den aktuellen Vizemeister TV Refrath zur Heimpremiere in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle. Im vergangenen April hatten die Saarländer sich im Endspiel des Final-Four-Turniers in Willich mit einem 4:2-Erfolg über die Bergisch-Gladbacher den insgesamt neunten deutschen Mannschaftstitel gesichert. Bei der schnellen Revanche muss der BCB nun allerdings auf einige seiner wichtigsten Akteure verzichten: Isabel Herttrich und Marvin Seidel sitzen bereits am Sonntag im Flieger Richtung Asien, wo für sie in den nächsten Wochen mehrere wichtige Turniere in Sachen Olympiaqualifikation auf dem Programm stehen. Beide werden daher nur am Samstag in Mülheim mit von der Partie sein. Zudem spielen Peter Käsbauer und Neuzugang Stine Küspert unter der Woche beim Charkiw International in der Ukraine und werden somit nur unter bestimmten Voraussetzungen zum Saisonstart mitwirken können. Derartige Probleme werden den 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim in dieser vorolympischen Saison noch des Öfteren beeinträchtigen. Das Ganze erfordere einiges an logistischem Geschick mehr als sonst, hatte BCB-Teammanager Marcel Reuter zuletzt bereits häufiger betont. Allerdings sagt er auch: „Ich bin froh, dass wir einen breiten Kader haben, den wir gerade in dieser Spielzeit umso mehr benötigen werden. So können wir trotz allem immer ein schlagkräftiges Team aufbieten.“
Gegen Mülheim wies die BCB-Bilanz in der Vorsaison je einen Sieg und eine Niederlage auf: Das Hinspiel an der Ruhr gewann Saarbrücken-Bischmisheim klar mit 5:2. Das Rückspiel in eigener Halle ging daraufhin im vergangenen Februar knapp mit 3:4 verloren. Der Engländer Adam Hall und die Niederländerin Gayle Mahulette , die dabei zu Mülheims Punktegaranten zählten, greifen in dieser Saison nicht mehr für die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet zum Schläger. Dafür verpflichtete der 1. BV einige neue Spieler: Den Schotten Alex Dunn, dessen junge Landsfrau Rachel Sudgen für das Dameneinzel, den Engländer Callum Hemming und kurzfristig, als Ersatz für den verletzten Einzelspezialisten Alexander Roovers, noch den Inder Thakur Siddharath. Zudem zählen mit Johanna Goliszewski, Lara Käpplein oder Dmytro Zavadsky arrivierte Bundesliga-Kräfte weiterhin zum Mülheimer Aufgebot. Ähnlich wie der BCB wird auch der Gegner vom Sonntag, der deutsche Vizemeister TV Refrath, in dieser Spielzeit häufiger ohne einige seiner Spitzenspieler auskommen müssen. Zum Auftakt gegen Saarbrücken-Bischmisheim betrifft das voraussichtlich die irischen Nationalspieler Chloe und Sam Magee. In der Vorsaison endeten die beiden Hauptrundenduelle jeweils mit Auswärtssiegen. Der BCB gewann den ersten Vergleich mit 5:2, das Rückspiel sah Refrath in der Joachim-Deckarm-Halle klar mit 6:1 vorne.
„Es ist ja nun mal so, dass andere Teams das gleiche Problem wie wir haben: Auch dort werden die Topleute häufiger fehlen“, sagt Nationalspielerin Herttrich mit Blick auf die neue Bundesliga-Runde: „Alle Weichen stehen jetzt irgendwo auf Olympia. Das hat einfach für alle nun mal Vorrang. Es fällt daher umso schwerer, eine konkrete Einschätzung abzugeben. Mit Stine Küspert und Daniel Nikolov sind wir jetzt noch breiter aufgestellt, was in diesem Jahr allerdings auch besonders wichtig ist. Es wird sicher eine kunterbunte Saison“, ergänzt die 27-Jährige. Herttrich hofft in erster Linie auch darauf, verletzungsfrei durch diese stressige Phase zu kommen. Trotz allem möchte sie aber auch mit dem BCB wieder an entsprechende Erfolge wie in den vergangenen beiden, jeweils mit dem Titelgewinn gekrönten Saisons anknüpfen: „Unser erstes Ziel ist dennoch die Playoff-Teilnahme. Wir wollen Platz eins oder zwei erreichen, um uns direkt für das Final-Four zu qualifizieren – und na klar, letztlich wollen wir auch wieder Meister werden, auch wenn da diesmal einige Stolpersteine mehr unterwegs sind.“ Die ersten warten bereits an diesem Auftaktwochenende zur neuen Bundesliga-Saison. Und trotzdem ist beim BCB die Hoffnung groß, in Mülheim und gegen Refrath wieder einen ähnlich erfolgreichen Start wie in den Vorjahren hinzulegen. dbe

Starke Auftaktgegner für das neu formierte Mülheimer Team

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Zum Beginn der Saison 2019/2020 hat Jonathan Rathke die Funktion des Teammanagers von Steffen Hohenberg übernommen. Die Planungen für die neue Saison liefen dabei im Vorfeld gemeinschaftlich zwischen dem alten und neuen Teammanager. Dabei freute man sich, dass man bereits frühzeitig die Planungen für die neue Saison abgeschlossen hatte.
Es konnten für Adam Hall sein eigener Doppelpartner, der erst 21-jährige Schotte Alex Dunn und als Ergänzung für die Herrendoppel der Doppelpartner des bereits seit letzter Saison für den 1. BV Mülheim aufschlagenden Tom Wolfenden, sein englischer Landsmann Callum Hemming (20 Jahre) verpflichtet werden. Da man sich mit der Niederländerin Gayle Mahulette nicht über ein weiteres Engagement an der Ruhr einigen konnte, wurde man als Ersatz ebenfalls auf der britischen Insel fündig und konnte insbesondere für das Dameneinzel die junge noch 17-jährige Schottin Rachel Sugden als Zugang vermelden. Leider ereilte Jonathan Rathke jedoch kurz vor Ende der Meldefrist die Hiobsbotschaft, dass die Verletzung, die sich Alexander Roovers bei den European Games in Weißrussland zugezogen hat schwerwiegender ist und er mittelfristig ausfallen wird. So musste Rathke direkt zu Beginn seiner Tätigkeit kurzfristig einen Ersatz für das BVM-Urgestein suchen. Kurz vor Ablauf der Meldefrist konnte Rathke mit dem 24-jährigen indischen Nachwuchsspieler Thakur Siddharath den dringend benötigten Zugang vermelden. Siddharath befindet sich bereits in Mülheim und wird am Wochenende sein Debüt für den deutschen Rekordmeister feiern. Auch die anderen Neuzugänge werden am Wochenende in Mülheim erwartet um zum 1. Mal für ihren neuen Verein aufzuschlagen.
Zudem stehen die langjährigen Stammkräfte Johanna Goliszewski, Lara Käpplein, Dmytro Zavadsky sowie in der zweiten Saison Tom Wolfenden und Konstatin Abramov weiterhin für den 1. BV Mülheim auf dem Feld. Der Sri Lankaner Niluka Karunaratne steht dem Team als Backup weiterhin zur Verfügung, wird jedoch aufgrund seines nunmehr beruflichen Engagements in seiner Heimat zu deutlich weniger Spielen als in den Vorjahren in das Ruhrgebiet kommen Für das 1. Heimspiel der neuen Saison wird für das neu formierte Team die Messlatte bereits sehr hoch gelegt. Kein geringerer als der aktuelle Deutsche Mannschaftsmeister, der 1. BC Bischmischeim, der zudem 4 mal in den letzten 5 Jahren die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft errang und der mit nahezu gleicher Mannschaft wie im Vorjahr antritt, präsentiert sich am Samstag (07.09.2019 16.30h) in der Mülheimer Innogy Sporthalle. Obwohl der 1. BV Mülheim bei diesem Spiel sicherlich nur Außenseiterchancen hat, will das Team von Teamchef Rathke versuchen in dem ein oder anderen Spiel zu überraschen und so den Neuzugängen und dem neuen Teammanager einen guten Einstand zu bescheren.
Eine ebenfalls schwere Aufgabe erwartet das Mülheimer Bundesligateam am Sonntag (08.09.2019 13.00h), wenn man im Bergischen Land beim 1. BC Wipperfeld zu Gast ist. Die Wipperfelder haben sich für die neue Saison gezielt im Dameneinzel und Herreneinzel verstärkt und sind, sofern sie anders als in den Vorjahren vom Verletzungspech verschont bleiben, insbesondere im Herrendoppel mit den Deutschen Nationalspielern Mark Lamsfuß und Jones Ralfy Jansen sehr stark einzuschätzen. Rathke erwartet für den Sonntag ein sehr ausgeglichenes Spiel und wäre mit einem knappen Sieg seiner neuformierten Mannschaft bereits sehr zufrieden. Friederike Henze