Schlagwort: funballdortelweil

Befreiungsschlag gelingt Offenburg nicht

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Karl Kert gab alles, konnte aber die Partie nicht drehen. Foto: Jochen Berger
In der 2. Bundesliga holt der Badmintonclub Offenburg aus zwei Spielen nur einen Punkt.
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Die Partie gegen Tabellennachbarn aus Fischbach startet der BCO mit einem souveränen Sieg im 1. Herrendoppel den Jonas und Lukas Burger in drei Sätzen einfuhren. Dann kamen die Offenburger aber sofort ins Hintertreffen, als sowohl das Damendoppel als auch noch das 2. Herrendoppel an die Gäste ging. Auch im Dameneinzel schaffte es der Aufsteiger nicht zu punkten, somit mussten beim Stand von 1:3 aus Offenburger Sicht alle ausstehenden Spiele gewonnen werden um die angepeilten zwei Punkte zu holen. Hoffnung machte das gemischte Doppel der BCOler welches in vier Sätzen gewinnen konnte.
Dann musste sich Karl Kert aber in einem engen Fünf-Satz-Match der aktuellen Nummer 5 der deutschen Rangliste Felix Hammes knapp geschlagen geben. Die Niederlage war besiegelt. Immerhin kämpfte sich im 2. Herreneinzel clever durch die Partie und holte den Sieg zum 3:4-endstand und damit zumindest den Bonuspunkt für den BCO.
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Am Sonntag empfing der BCO den SV Dortelweil, der am Samstag mit einem klaren Sieg gegen den Tabellenzweiten Neubiberg aufhorchen liess.Trotzdem wollten die Offenburger alles in die Waagschale werfen, um hier zu punkten. Bei den Doppeln zeichnete sich das gleiche Bild ab, wie bereits am Vortag. Ebenso konnten die Ortenauer das Dameneinzel wieder nicht für sich entscheiden. Und lagen wieder 1:3 zurück. Diese konnten aber das Mixed noch das 2. Herreneinzel die Anschlusspunkte für den BCO zu erzielen. Als dann das abschließende erste Herreneinzel ebenfalls an die Hessen ging, war die 1:6-Noederlage besiegelt und der BCO ging in dieser Partie punktleer aus.
„Doch wir sind schon ein Stück weit enttäuscht“ zieht Jürgen Burger das Fazit der Partien, „klar haben wir einen wichtigen Punkt erkämpft und die Teams aus Fischbach und Dortelweil waren einfach stärker, aber wir hatten und fest vorgenommen selber zu Punkten und uns ein bisschen Luft zu verschaffen. Das ist uns an diesem Wochenende nicht gelungen.“
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Die Offenburger müssen die Niederlagen nun schnell abhaken und sich wieder aufrappeln. Die Revanchen stehen am 21./22.12.2019 auf dem Plan, wenn der BCO auswärts in Dortelweil und Fischbach antreten muss. Jürgen Burger

Es geht um alles beim Heimspielwochende für Offenburg

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Die Offenburger werden sich tüchtig strecken müssen – hier Paloma Wich und Jonas Burger.
Foto: Sven Heise
Am Wochenende  geht es für den Badmintonclub Offenburg (BCO) um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt
Nachdem man gegen den Tabellenführer nicht punkten konnte, findet sich der Aufsteiger aktuell auf dem neunten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga wieder. Am Wochenden müssen die Offenburger alles in die Waagschale werfen, um sich von den Abstiegsrängen zu lösen. Erster Gegner am Samstag wird das erfahrene Zweitligateam des SV Fischbach (Kaiserslautern) sein. Die Pfälzer befinden sich aktuell zwar am Tabellenende, hatten aber zum Saisonstart auch eine sehr unglückliche Verletzungsserie und konnten mittlerweile z.B. auch gegen den Tabellenführer einen Punkt einfahren. für die BCOler, also ein Spiel in dem man punkten muss und auch kann, aber die Fischbacher werden alles daran setzen gegen den Bundesliganeuling Punkte mitzunehmen.
Nicht einfacher wird die Aufgabe am Sonntag gegen Dortelweil (Frankfurt) werden. Die Hessen rangieren momentan gesichert im Mittelfeld überraschten mit einem knappen Sieg gegen den Tabellndritten Schorndorf und gleichzeitg mit einer Niederlage gegen den Aufsteiger aus Remagen. Die Partie ist auf daher wohl recht offen, punkten müssen die Ortenauer aber auch hier, um sich im Abstiegskampf etwas Luft zu verschafffen Die Spiele
Am Samstag, den 09.11.2019  15.30 Uhr BC Offenburg – SV Fischbach
Am Sonntag, den 10.11.2019 11.30 Uhr BC Offenburg – SV Fun-Ball Dortelweil
Beide Spiele finden in der Sporthalle Nordwest, Otto-Hahn-Straße 13 in Offenburg statt. Jürgen Burger

Schorndorf verpasst Sieg in Dortelweil

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David Kramer punktet zweifach gegen den SV Fun-Ball Dortelweil. An Ende stand aber eine 3:4-Niederlage. Foto: Ulrich Kolob
Badminton-Zweitligist SG Schorndorf verpasste beim SV Fun-Ball Dortelweil den Erhalt des zweiten Tabellenplatzes. Nach der knappen 3:4-Niederlage stehen die Daimlerstädter nun auf Platz Drei.
Die SG Schorndorf hatte im hessischen Bad Vilbel auf zwei Punkte gehofft. Die knappe 3:4-Niederlage brachte immerhin noch einen Pluspunkt für die Tabelle. Die Sieghoffnung platzte im letzten Spiel. Simon Kramer trat im zweiten Einzel gegen Sandro Kulla an und hatte schon eine 4:11, 11:9, 11:7 Führung. Ein Satz fehlte noch. Doch die letzten beiden Sätze gingen mit 11:4, 11:4 relativ klar an den Hessen. Das besiegelte die 3:4-Niederlage.
Die Partie begann zunächst gut für die SG Schorndorf. David Kramer/Alan Erben setzten sich in drei spannenden Sätzen mit 15:14, 13:11 und 11:7 gegen Peter Lang und Thomas Legleitner durch.
Im Frauendoppel glich der Erstligaabsteiger Dortelweil aus zum 1:1. Eine Partie welche für Schorndorf den Ausschlag hätte geben können war das zweite Doppel. Simon Kramer/Benjamin Wahl holten Satz Zwei mit 11:9. Die Sätze Drei und Vier gingen aber jeweils hauchdünn mit 11:9 an Patrick Kämnitz/Christian Dumler. Nach den beiden Einzeln war die SG wieder mit 3:2 vorne. David Kramer holte sich das erste Einzel stark in vier Sätzen gegen David Peng. Xenia Kölmel setzte sich in drei Sätzen gegen Theresa Isenberg durch. Alan Erben/Melina Wild kamen zwar im Mixed gegen Peter Lang/Emilie Juul Möller im Verlauf immer besser ins Spiel, mussten sich aber mit 4:11, 8:11, 11:13 geschlagen geben.
Damit kam es beim Stand von 3:3 zur Entscheidung im letzten Spiel – mit dem besseren Ende für den SV Fun-Ball Dortelweil. Ulrich Kolb

Drei Spiele, drei Niederlagen, trotzdem nicht unzufrieden

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Johann Höflitz. Foto: Steffen Nichterlein
Die Bilanz des SV GutsMuths Jena nach den ersten drei Begegnungen in der 2. Badminton-Bundesliga sieht verheerend aus. Drei Spiele, drei Niederlagen, mit nur zwei Tabellenpunkten vorletzter Platz der zehn Mannschaften starken Liga. Doch von Unmut oder gar Resignation ist im Team nichts zu spüren: „Klar sieht die Tabellensituation für uns im Moment nicht schön aus“, so Johann Höflitz, „doch wenn man bedenkt, dass wir in den drei ersten Spielen sehr schwere Gegner hatten und in jeder der Begegnung mit ein bisschen mehr Nerven, oder Glück, sogar noch mehr drin gewesen wäre, sind wir mit dem Saisonstart eigentlich nicht unzufrieden.“
Denn auch im ersten Heimspiel der Saison gegen den SV Fun-Ball Dortelweil, den Erstligaabsteiger, konnten sich die favorisierten Gäste erst im letzten Spiel als die glücklichen Sieger fühlen. Zuvor starteten die aus der Nähe Frankfurts angereisten Gäste zwar mit zwei Siegen im ersten Herrendoppel (Pit Hofmann/Moritz Predel) und Damendoppel (Tabea Tirschmann/Lisa Geppert), doch mit dem zweiten Herrendoppel (Johann Höflitz/Lennart Notni) konnte bald aufgeschlossen werden. Im Dameneinzel musste sich Dan Puong Nyugen geschlagen geben, aber das gemischte Doppel um Pit Hofmann und Laura Adam sorgte in einem packenden und vielumjubelten Fünfsatzspiel für den erneuten Anschlusspunkt. Führungsspieler Johann Höflitz konnte mit einem Sieg im ersten Herreneinzel seinen zweiten Erfolg an diesem Tag feiern und sogar den Ausgleich zum 3-3 Zwischenstand herbeiführen. Im letzten Spiel des Tages, dem zweiten Herreneinzel, verpasste Lennart Notni die Sensation nur knapp und so siegten die Gäste am Ende in einer hochklassigen und spannenden Begegnung mit 3-4. Damit gibt es zumindest einen Tabellenpunkt für die Jenaer Badmintonspieler und die Erkenntnis, dass drei schwere Gegner hinter sich gelassen wurden.
Die nächste Auswärtsfahrt führt am 5. und 6. Oktober quer durch die Republik, denn die Gegner sind der BC Offenburg und der SV Fischbach. Moritz Predel

Jena trifft auf den Erstligaabsteiger aus Dortelweil

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Pit Hofmann (re.) und Johann Höflitz (li.) in der letztjährigen Begegnung des SV GutsMuths Jena gegen den SV Fun-Ball Dortelweil 2. Foto: Moritz Predel
Erst im letzten Punktspielwochenende der letzten Saison hat es sich entschieden, dass der SV Fun-Ball Dortelweil wieder in die zweite Badminton-Bundesliga absteigt. Daraus folgte auch, dass die zweite Mannschaft, mit welcher sich die Jenaer Badmintonspieler letztes Jahr maß, aus der zweiten Liga in die Regionalliga zwangsabsteigen musste. Kein Verein darf zwei Mannschaften in einer der beiden Bundesligen starten lassen.
Und so steht den Jenaern mit einem Erstligaabsteiger in der dritten Begegnung der Saison erneut ein schwerer Gegner gegenüber. In den gegnerischen Reihen befindet sich unter anderem Patrick Kämnitz, welcher ebenfalls lange Zeit am Sportgymnasium in Jena trainiert und vor einigen Jahren sogar die deutsche Rangliste angeführt hat. Der breite Kader der in Bad Vilbel, bei Frankfurt, ansässigen Mannschaft wird nach dem Abstieg trotz zahlreicher Abgänge von weiteren erstligaerfahrenen Akteuren wie Thomas Legleitner, Peter Lang, David Peng, Sandro Kulla, Theresa Wurm und der Dänin Emilie Juul Möller besetzt.
Nichtsdestotrotz freuen sich die Saalstädter auf das erste Heimspiel der Saison vor heimischem Publikum. Spielstart ist der 15.09., 11:00 Uhr in der Halle des Sportgymnasiums Jena. Das Ziel der Begegnung ist es, der schnellsten Rückschlagsport der Welt alle Ehre zu machen und mindestens einen Punkt, den es bei einer knappen Niederlage mit drei, von insgesamt sieben Spielen pro Begegnung, an der Saale zu lassen. Alle Schaulustigen und Sportinteressierten sind herzlich zum Heimspielauftakt des SV GutsMuths Jena eingeladen. Moritz Predel

Überraschende Wendungen in Dortelweil

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Gayle Mahulette, die heute überraschend gegen Yee Yap aus Malaysia gewinnen konnte. Foto: Volker Isbruch-Sufryd
Manchmal kommt es doch anders, als man denkt. Teammanger Steffen Hohenberg hatte im Vorfeld die Spiele im Dameneinzel und auch im 1. Herreneinzel klar den Gastgebern aus Dortelweil zugerechnet. Das Mixed hingegen hatte er als festen Mülheimer Punkt eingeplant. Dass sich auch Badmintonexperten irren können, zeigte der Sonntagnachmittag im hessischen Bad Vilbel.
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Zu Beginn des Nachmittages brachten Johanna Goliszewski und Lara Käpplein im Damendoppel ihren 1. BV Mülheim mit 1:0 in Führung. Gegen die für Dortelweil aufschlagenden Yee Yap und Emilie Moeller gewannen sie die ersten beiden Sätze völlig unbedrängt. Dabei wehrten sie im dritten Satz zwei Satzbälle ihrer Gegnerinnen ab und gewannen auch diesen Satz knapp mit 12-10. Nachdem die Hessen das 2. Herrendoppel deutlich für sich entschieden, verblüffte Gayle Mahulette mit einem nicht zu erwartenden Vier-Satz-Sieg gegen Yee Yap aus Malaysia.
Da das 1. Herrendoppel mit Adam Hall und Konstantin Abramov einen souveränen Vier- Satz-Erfolg einfuhr, sah es bereits im Mixed nach einem frühzeitigen Mülheimer Erfolg aus. Die BVM Akteure Johanna Goliszewski und Adam Hall gewannen im Eiltempo die beiden ersten Sätze, verloren jedoch die dann folgenden und unterlagen Andreas Heinz und Annika Horbach schließlich in fünf Sätzen. So war es Niluka Karunaratne vorbehalten für die nächste Überraschung des Nachmittages zu sorgen. Im 1. Herreneinzel gegen den klar favorisierten Russen Vladimir Malkov gewann er den ersten Satz und verlor die Sätze zwei und drei. Dann wurde das Spiel zur Nervenschlacht, Karunaratne gewann den vierten Satz 11-9 und hatte im fünften Satz beim Stand von 10-5 fünf Matchbälle, von denen er erst den fünften nutzte und so den wichtigen vierten Punkt für den erhofften Auswärtssieg einfuhr.
„Mit unserem Sieg bin ich absolut zufrieden. Dabei haben mich drei Spiele schon sehr überrascht. Den Erfolg im Mixed hatte ich fest eingeplant, dafür hatte ich die erfolgreichen Spiele von Gayle und Niluka gegen richtig starke Gegner gar nicht auf der Rechnung. Niluka ist jetzt seit einem Monat in Deutschland. Das tut ihm richtig gut,“ fasste BVM-Teammanager Steffen Hohenberg die überraschenden Momente in Bad Vilbel trefflich zusammen.
Dieser Erfolg sowie die Ergebnisse der Konkurrenten sorgen dafür, dass der 1. BV Mülheim bereits vor den abschließenden beiden Spielen die Plätze drei oder vier in der Tabelle sicher hat und so das Heimspiel im Playoff-Viertelfinale am Dienstag, 9. April 2019 in der heimischen Innogy Sporthalle planen kann. Melanie Sufryd

Enger Kampf um die Play-off Plätze

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Steffen Hohenberg (links) und Tom
Wolfenden. Foto: Volker Isbruch-Sufryd
Dem internationalen Turnierplan war es geschuldet, dass die 1. Badminton Bundesliga eine knapp dreiwöchige Pause eingelegt hat.
Mit Spannung kann nunmehr der Saisonabschluss erwartet werden. Wenn der 1. BV Mülheim am kommenden Sonntag beim Tabellenvorletzten SV Fun-Ball Dortelweil im hessischen Bad Vilbel antritt, wird ein Sieg angestrebt, der aber nicht selbstverständlich ist. Dies gilt insbesondere, weil Dortelweil im Tabellenkeller steckt und dringend Punkte benötigt, um den Gang in die 2. Liga zu vermeiden. Dortelweil ist zurzeit punktgleich mit dem Tabellenletzten aus Wipperfeld, hat aber nur einen Punkt Rückstand auf den rettenden Platz 8. Zudem zeigten die Hessen zuletzt auch gegen die führenden Teams der Liga starke Leistungen.
Insbesondere im Dameneinzel mit Yee Yap aus Malaysia und im ersten Herreneinzel mit dem Russen Vladmir Malkov gelten die Hessen als favorisiert. Da die Mülheimer abgesehen vom noch verletzten Kapitän Alexander Roovers in Bestbesetzung antreten werden und für die Einzel Niluka Karunaratne und Dmytro Zavadsky zur Verfügung stehen, sieht Teammanager Hohenberg gute Chancen für sein Team. Druck sieht er aufgrund der Tabellenkonstellation eher beim abstiegsgefährdeten Gegner. „Gefühlt haben wir weniger Druck, schließlich sind wir gut dabei. Die werden alles reinschmeißen und sind gewiss nicht schlecht. Das Hinspiel haben wir knapp mit 4:3 gewonnen“.
Auf jeden Fall will das Mülheimer Team punkten, um sich weiterhin eine gute Ausgangssituation für die Play-offs zu schaffen. Dabei geht der derzeitige Tabellendritte davon aus, dass der Sprung auf Platz 2 der Tabelle, der zur direkten Teilnahme am Final-Four-Turnier am 13. und 14. April in Willich berechtigt, schwierig wird. Hierzu wäre ein Ausrutscher des aktuellen Tabellenzweiten TV Refrath nötig. Aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen der Bergisch Gladbacher ist hiermit jedoch nicht zu rechnen. Für den 1. BV Mülheim geht es deshalb darum, Tabellenplatz 3 oder 4 zu sichern, um im Playoff-Viertelfinale am Dienstag, 9. April 2019 Heimrecht zu genießen. Melanie Sufryd

Knapper Sieg für Refrath in Mülheim und toller „Dreier“ gegen Dortelweil

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Jan Colin Völker und Chloe Magee. Foto: Heinz Kelzenberg
Der TV Refrath holt am vorletzten Doppelspieltag der Saison fünf Punkte im Kampf um einen der ersten beiden Tabellenplätze. Diese berechtigen zur direkten Qualifikation für das Final Four am 13. und 14. April in Willich. Im Spiel der beiden Tabellennachbarn der Bundesliga siegte der TV Refrath am späten Samstagnachmittag zunächst gegen den 1. BV Mülheim mit 4:3. Eine knappe Begegnung war erwartet worden und sie wurde richtig knapp. Auf Mülheimer Seite fehlte Tom Wolfenden, der in Österreich zeitgleich im Halbfinale stand und Alexander Roovers. Refrath musste auf Lars Schänzler verzichten.
In den ersten beiden Spielen gewannen die beiden Ex-Nationalspieler Max Schwenger/Raphael Beck in vier Durchgängen und das starke Damendoppel Carla Nelte/Chloe Magee revanchierte sich mit einem Fünfsatz-Erfolg für die Niederlage im Hinspiel. Beim Stand von 2:0 unterlag das 1. Herrendoppel Sam Magee/Jan Colin Völker deutlich und bereits dort wurde klar, dass Sam Magee an diesem Spieltag nicht im Vollbesitz seiner Kräfte sein würde. Sein Bruder Joshua unterlag dem Ukrainer Zavadsky und anschließend sorgte Refraths Nummer Eins, Nhat Nguyen, mit einer spielerisch und mental sehr starken Leistung für die 3:2 Führung.
Anschließend glich Mülheim durch die Niederlage von Chloe Magee wieder aus, so dass das Mixed die Entscheidung über Sieg oder Niederlage bringen musste. Hall/Goliszewski gewannen den ersten Satz deutlich gegen den für Sam Magee eingewechselten Jan Colin Völker und Carla Nelte. Anschließend jedoch stand die Taktik der Refrather und das TVR-Mixed steigerte sich von Ballwechsel zu Ballwechsel und durfte zum Ende des 4. Satzes über den Sieg jubeln. Am Sonntag dann folgte das Heimspiel gegen den SV Fun-Ball Dortelweil, die außer der Malaysierin Yap alle Spieler aufbieten konnten. Auf Refather Seite fehle erneut Lars Schänzler und Sam Magee wurde geschont, um seinen Start bei den German Open nicht zu riskieren.
Die drei Doppel verliefen relativ einseitig. Lediglich im 2. Herrendoppel erfuhren Beck/Schwenger einiges an Gegenwehr, gaben jedoch keinen Satz ab. Die beiden anderen Doppel mit Magee/Nelte und Völker/Nguyen gingen recht deutlich an den TV Refrath. Anschließend unterlag Joshua Magee mit 0:3 und seine Schwester Chloe gewann mit 3:0. Damit stand der Sieg fest und in den beiden folgenden Begegnungen ging es nur noch um den theoretisch möglichen „Dreier“, der durch ein 6:1 eingefahren werden konnte.
Zunächst zeigte der 18-jährige Nhat Nguyen allerfeinstes Badminton. Er konnte seine Leistung vom Vortag noch deutlich steigern und zeigte ein perfektes Einzel gegen den Russen Malkov, immerhin Nummer 61 der Weltrangliste. Nach Nguyens Viersatzsieg ließ das Mixed mit Völker/Nguyen nichts mehr anbrennen und machte ohne Satzverlust den 6:1-Erfolg perfekt. „Spieler des Wochenendes“ war nach Meinung vieler der junge Ire Nguyen, der nach seinem überraschenden Ausscheiden vor drei Tagen in Österreich zwei der hochkarätigsten Spieler der Bundesliga schlagen konnte.
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Durch diese Erfolge ist das Minimalziel der Saison, ein Heimspiel im Playoff Viertelfinale bereits unter Dach und Fach. Und das nächste Ziel, das Erreichen des zweiten Tabellenplatzes zum Ende der Vorrunde, scheint ebenfalls ein Stück realistischer geworden zu sein.

Schwere Aufgaben in der 1. Bundesliga für Refrath

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Jan Colin Völker. Foto: Andre Jahnke
Knapper geht es kaum: Punkt- und Spielgleich stehen der TV Refrath und der 1. BV Mülheim in der Tabelle auf den Plätzen Zwei und Drei und lediglich ein kleiner Unterschied an gewonnenen Sätzen sorgt für einen Vorsprung für den TVR.
Wenn diese Tabellenkonstellation auch nach dem kommenden Doppelspieltag Bestand hätte, wäre man auf Refrather Seite extrem zufrieden. Denn am Samstag um 17 Uhr erwartet den TVR in Mülheim eine sehr schwere Aufgabe. Fest steht, dass auf Mülheimer Seite Alexander Roovers nicht einsatzfähig sein wird, auch hinter Refraths Nummer Zwei, Lars Schänzler, steht noch ein Fragezeichen. In den Doppeldisziplinen und bei den Damen sind beide Teams jedoch komplett, lediglich Vivien Sándorházi wird im Dameneinzel durch Chloe Magee vertreten. Erwartet wird ein Match auf Augenhöhe ohne deutliche Favoritenstellungen in auch nur einem der sieben Begegnungen.
Am Sonntag findet dann um 15 Uhr (Halle Steinbreche) das zweite schwere Spiel des TVR gegen Fun-Ball Dortelweil statt. In der Hinrunde konnte man mit 4:3 in Hessen gewinnen und auch diesmal würde man sich mit diesem Ergebnis zufriedengeben. Auf Seiten des Gegners erwartet man alle Spitzenkräfte aus Russland, Bulgarien und Malaysia, zumal am Samstag für Fun-Ball (Tabellenplatz 7) das Heimspiel gegen Freystadt (Tabellenplatz 8) ansteht. Schwächen hat Dortelweil im bisherigen Saisonverlauf vor allem im Damendoppel und Mixed gezeigt, wohingegen die beiden Herren- und das Dameneinzel sehr erfolgreich gespielt haben.
Nach dem mit Spannung erwarteten Wochenende finden nur noch drei Bundesligaspieltage im März statt, an denen die Refrather Gegner Wittorf, Beuel und Freystadt heißen werden.

Beuels Erste fährt gegen Dortelweil den achten Saisonsieg ein

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Beuels Erste. Foto: Maximilian Schneider
Die erste Mannschaft des 1. BC Beuel hat am 13. Spieltag der BadmintonBundesligasaison den achten Sieg eingefahren. Nach einer umkämpften Partie gegen den SV Fun-Ball Dortelweil hieß es nach fast drei Stunden Spielzeit 4:3 für die Gastgeber. Gut 220 Zuschauer fanden den Weg in die Erwin-Kranz-Halle und sahen von Beginn an eine lebhafte Partie. Während Max Weißkirchen und Goh Giap Chin das 2. Herrendoppel in fünf Sätzen 11:7, 11:8, 9:11, 9:11, 11:6 gegen Peter Lang und Daniel Nikolov gewannen, unterlagen Lisa Kaminski und Hannah Pohl im Damendoppel gegen Rui Chen Yap und Emilie Juul Möller 4:11, 11:8, 12:10, 9:11, 8:11. Das 1. Herrendoppel brachte die Erste wieder in Führung. Peter Briggs und Lukas Resch gewannen gegen Andreas Heinz und Vladimir Malkov 4:11, 11:6, 15:13, 14:12. Kurze Zeit später erhöhte Max Weißkirchen zum 3:1-Zwischenstand. Er frisch gekürte, zweifache deutsche Meister gewann gegen Daniel Nikolov im 2. Herreneinzel 11:6, 11:9, 11:6. Durch die 5:11, 3:11, 5:11-Niederlage von Lisa Kaminski im Dameneinzel gegen Rui Chen Yap, stellten die Gäste aus Hessen den Anschluss wieder her. Den Siegpunkt brachte das Mixed. Hannah Pohl und Peter Briggs besiegten Annika Horbach und Peter Lang 11:9, 5:11, 11:4, 11:7. Im letzten Spiel des Tages unterlag Goh Giap Chin im 1. Herreneinzel gegen Vladimir Malkov 11:7, 8:11, 8:11, 4:11. Weiter geht es für die Beueler Erste in zwei Wochen mit gleich zwei Heimspielen. Am Freitag, den 22. Februar, kommt es um 19 Uhr in der Erwin-Kranz-Halle zur Neuauflage des letztjährigen Endspiels um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft, beim Duell mit dem 1. BC Bischmisheim. Am Sonntag, dem 24. Februar, ist um 14 Uhr dann der TSV Freystadt zum letzten Heimspiel der Bundesliga-Hauptrunde zu Gast. Andreas Kruse