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Kartenvorverkauf für German Open startet mit Rabattaktion

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Der Japaner Kento Momota holte 2019 bei den YONEX German Open den Titel im Herreneinzel und kürte sich wenige Monate später erneut zum Weltmeister in dieser Disziplin. Foto: Claudia Pauli
Der Kartenvorverkauf für die YONEX German Open Badminton Championships 2020 in Mülheim an der Ruhr (3. bis 8. März 2020 in der innogy Sporthalle) startet am 1. November 2019. Dabei kommen all jene Sportfans, die gleich zu Beginn Tickets erwerben, in den Genuss eines Frühbucherrabatts: Vom 1. bis zum 11. November 2019 gewähren die Organisatoren beim Kauf von Eintrittskarten für einzelne Veranstaltungstage (= Tagestickets) einen Rabatt in Höhe von 20 % auf den Normalpreis. Die weltbesten Badmintonasse hautnah in Aktion erleben Neben Eintrittskarten für einzelne Veranstaltungstage sind für das Turnier, an dem sich traditionell Medaillengewinner bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften beteiligen, Dauerkarten (gültig an allen sechs Veranstaltungstagen), Familien-Tickets (gültig für zwei Erwachsene und zwei Kinder), Fan-Tickets (gültig für Gruppen ab fünf Personen), SpätschichtTickets (gültig an vier Veranstaltungstagen ab einer bestimmten Uhrzeit), Wochenend-Tickets (gültig Samstag und Sonntag) und eine 3-Tages-Karte (gültig Freitag, Samstag und Sonntag) erhältlich.
Der jeweilige Sitzplatz kann an allen Veranstaltungstagen vor Ort frei gewählt werden. „SchoßKinder“ im Alter von bis zu drei Jahren dürfen das für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) prestigeträchtigste Turnier kostenlos besuchen.
Mit Ausnahme der Spätschicht-Tickets können alle Eintrittskarten im Online-Shop erworben werden. Dieser ist ab dem 1. November 2019 über die Veranstaltungswebseite unter www.german-openbadminton.de erreichbar.
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Logo German Open
Im Internet finden sich zudem zahlreiche weitere Informationen zum Ticketerwerb bzw. ganz allgemein zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland (Zeitplan, Anschrift der Veranstaltungsstätte etc.), bei denen die Firma YONEX im Jahr 2020 zum 34. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert.
„Endspurt“ in der Olympiaqualifikation Die YONEX German Open stehen im Jahr 2020 unter speziellen Vorzeichen. Schließlich liegt das Turnier in der Schlussphase des Qualifikationszeitraums für die Olympischen Sommerspiele, die vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 in Tokio/Japan stattfinden. Entsprechend werden bei der 63. Auflage der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland „erst recht“ etliche Spitzenathletinnen und -athleten aufschlagen.
Relevant für die Festlegung des Teilnehmerfeldes bei den olympischen Badmintonwettbewerben 2020 ist die Weltrangliste vom 30. April 2020. Diese basiert auf den Ergebnissen, die zwischen dem 29. April 2019 und dem 26. April 2020 erzielt wurden. Dabei zählen für die Wertung – neben Welt- und Europameisterschaften – auch Veranstaltungen im Rahmen der HSBC BWF World Tour, welcher u. a. die YONEX German Open angehören.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

Erster Hattrick im Dameneinzel seit mehr als 45 Jahren

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Die Japanerin Akane Yamaguchi triumphierte zum dritten Mal nach 2017 und 2018 im Dameneinzel. Foto: Claudia Pauli
„Das werden wieder Asienfestspiele“, prophezeite Detlef Poste, Chef-Bundestrainer im Deutschen Badminton-Verband (DBV), beim Pressegespräch im Vorfeld der YONEX German Open Badminton Championships 2019 (26. Februar bis 3. März) in Mülheim an der Ruhr. Der erfahrene Coach behielt mit dieser Aussage recht: An den Endspielen am Sonntag (3. März) waren Badmintonasse aus Japan, Thailand, China, Indonesien und Korea beteiligt.
Aus europäischer Sicht erwiesen sich der Däne Hans-Kristian Vittinghus (Weltranglistenplatz 31) im Herreneinzel und das niederländische Mixed Robin Tabeling/Selena Piek (Weltranglistenplatz 57) als die erfolgreichsten Teilnehmer an den 62. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland. Sie erreichten jeweils das Halbfinale und mussten sich darin nur knapp geschlagen geben.
Überragend agierten bei den YONEX German Open 2019 die Badmintonasse aus Japan: Sie waren sechsmal in den Finalmatches vertreten und sicherten sich letztlich drei Titel. Neben den Disziplinen Herreneinzel und Herrendoppel, in denen sich im Endspiel Landsleute gegenüberstanden, entschieden sie das Dameneinzel für sich. Die zwei weiteren Turniersiege gingen an Akteure aus China (Damendoppel) und aus Korea (Mixed).
Herreneinzel Im Herreneinzel kürte sich der amtierende Weltmeister und momentane Weltranglistenerste Kento Momota (Setzplatz 1) zum ersten Mal bei dem für den DBV bedeutsamsten Turnier zum Titelträger. Der 24 Jahre alte Japaner setzte sich im Finale mit 21:10, 21:16 gegen seinen Landsmann Kenta Nishimoto (Weltranglistenplatz 11; Setzplatz 3) durch.
Dameneinzel Im Dameneinzel gelang Akane Yamaguchi (Japan; Weltranglistenplatz 5; Setzplatz 2) der Hattrick: Die Turniergewinnerin von 2017 und 2018 und WM-Dritte des vergangenen Jahres belegte durch ihren hauchdünnen 16:21, 21:14, 25:23-Endspielsieg gegen Ratchanok Intanon (Weltranglistenplatz 8; Setzplatz 3) aus Thailand zum dritten Mal in Folge in Mülheim an der Ruhr Platz eins. Drei Triumphe in Serie bei den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland schaffte im Dameneinzel zuletzt die Schwedin Eva Twedberg (geb. Pettersson), die 1971, 1972 und 1973 in dieser Disziplin das Finale für sich entschied. Ratchanok Intanon, die Weltmeisterin von 2013, erreichte 2019 zum ersten Mal bei den YONEX German Open das Endspiel.
Herrendoppel Im Herrendoppel verbuchten Hiroyuki Endo/Yuta Watanabe (Weltranglistenplatz 5; Setzplatz 2) durch einen 15:21, 21:11, 21:12-Erfolg im Finale über ihre topgesetzten Nationalmannschaftskollegen Takeshi Kamura/Keigo Sonoda (Weltranglistenplatz 3), ihres Zeichens die amtierenden Vizeweltmeister, ihren jeweils ersten Titelgewinn bei den YONEX German Open. Hiroyuki Endo revanchierte sich damit für die Drei-Satz-Niederlage, die er 2014 in Mülheim an der Ruhr im Endspiel gegen Takeshi Kamura/Keigo Sonoda erlitten hatte. Damals schlug er mit Kenichi Hayakawa bei den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland auf.
Damendoppel Im Finale des Damendoppelwettbewerbs behielten die Weltranglistenzehnten Du Yue/Li Yinhui (Setzplatz 8) aus China mit 22:20, 21:15 gegenüber den Olympiasiegerinnen von Rio 2016, Misaki Matsutomo/Ayaka Takahashi aus Japan (Weltranglistenplatz 2; Setzplatz 2), die Oberhand. Du Yue/Li Yinhui hatten im Halbfinale schon die Weltranglistenersten und amtierenden Vizeweltmeisterinnen Yuki Fukushima/Sayaka Hirota (ebenfalls Japan; Setzplatz 1) bezwungen. Während Du Yue ihren ersten YONEX German Open-Titel holte, triumphierte Li Yinhui zum zweiten Mal in Mülheim an der Ruhr: 2017 gewann sie an der Seite ihres Landsmannes Zhang Nan im Mixed das Endspiel. Misaki Matsutomo/Ayaka Takahashi kamen im Jahr 2014 bei den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland im Damendoppel auf Platz eins.
Mixed Im Mixed durften sich Seo Seung Jae/Chae Yujung (Weltranglistenplatz 10; Setzplatz 8) erstmalig bei den YONEX German Open als Titelträger feiern lassen. Die Koreaner gewannen das Finale gegen Hafiz Faizal/Gloria Emanuelle Widjaja (Weltranglistenplatz 11; Setzplatz 6) aus Indonesien mit 21:17, 21:11. In der Vorschlussrunde hatten Seo Seung Jae/Chae Yujung die Titelverteidiger, Goh Soon Huat/Lai Shevon Jemie aus Malaysia (Weltranglistenplatz 12; Setzplatz 5), aus dem Turnier geworfen.
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Weitere Informationen Weitere Informationen zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2019 zum 33. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de. Dort sind auch alle Ergebnisse erhältlich.
Claudia Pauli
(Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open

Ausverkaufte Halle am Tag der Halbfinalspiele

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Der amtierende Weltmeister Kento Momota steht zum ersten Mal bei den YONEX German Open im Endspiel. Foto: Claudia Pauli.
Spektakuläre Ballwechsel, die Verabschiedung zweier „Badmintongrößen“ und der Auftritt einer Trommelformation: Die rund 2.500 Sportfans in der bis auf den letzten Platz besetzten innogy Sporthalle in Mülheim an der Ruhr erlebten am Samstag (2. März) einen ebenso hochklassigen wie abwechslungsreichen vorletzten Veranstaltungstag der YONEX German Open Badminton Championships 2019 (26. Februar bis 3. März).
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Dabei wahrte von den vier Vorjahressiegerinnen und -siegern, die im Halbfinale standen, einzig die Japanerin Akane Yamaguchi im Dameneinzel die Chance, ihren Titel erfolgreich zu verteidigen. An den Endspielen am Sonntag (3. März) sind Badmintonasse aus fünf Nationen beteiligt: aus Japan (sechsmal), Thailand, China, Indonesien und Korea (jeweils einmal). Dabei kommt es im Herreneinzel und im Herrendoppel zu Duellen zwischen Nationalmannschaftskollegen.
Herreneinzel Im Herreneinzel erreichte der amtierende Weltmeister und momentane Weltranglistenerste, Kento Momota (Setzplatz 1), nach einem begeisternden Halbfinalmatch gegen den Dänen Hans-Kristian Vittinghus zum ersten Mal bei den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland das Finale: Der Japaner bezwang den im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF 30 Plätze hinter ihm gelisteten Nordeuropäer mit 24:26, 21:16, 21:15.
Im Endspiel am Sonntag trifft Kento Momota auf seinen Landsmann Kenta Nishimoto (Setzplatz 3). Der Weltranglistenelfte entschied seine Halbfinalpartie gegen den YONEX German Open-Sieger von 2017 und 2018, Chou Tien Chen (Taiwan; Weltranglistenplatz 3; Setzplatz 2), mit 21:15, 18:21, 21:16 für sich. Auch für Kenta Nishimoto bedeutet der Finaleinzug bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier eine Premiere.
Dameneinzel Im Finale des Dameneinzelwettbewerbs stehen sich die Turniergewinnerin von 2017 und 2018, Akane Yamaguchi (Japan; Weltranglistenplatz 5; Setzplatz 2) und Ratchanok Intanon (Weltranglistenplatz 8; Setzplatz 3) gegenüber. Die Weltmeisterin von 2013 aus Thailand erreichte zum ersten Mal bei den YONEX German Open das Endspiel.
Während Akane Yamaguchi in ihrer Vorschlussrundenpartie gegenüber Goh Jin Wei (Malaysia; Weltranglistenplatz 26), der Goldmedaillengewinnerin bei den Olympischen Jugendspielen 2018, mit 21:14, 21:11 die Oberhand behielt, warf Ratchanok Intanon die topgesetzte Japanerin Nozomi Okuhara (Weltranglistenplatz 2), ihres Zeichens die Weltmeisterin von 2017, aus dem Turnier.
Herrendoppel Im Herrendoppel spielen die Nummer eins und die Nummer zwei der Setzliste – beide aus Japan – um den Titel: Die amtierenden Vizeweltmeister Takeshi Kamura/Keigo Sonoda (Weltranglistenplatz 3) treffen am Sonntag auf ihre Nationalmannschaftskollegen Hiroyuki Endo/Yuta Watanabe (Weltranglistenplatz 5).
Für Takeshi Kamura/Keigo Sonoda war die Vorschlussrundenbegegnung mit Bodin Isara/Maneepong Jongjit (Weltranglistenplatz 32) bereits nach einem Satz beendet, da die Thailänder beim Stand von 11:21 aus ihrer Sicht wegen einer Verletzung aufseiten von Maneepong Jongjit aufgeben mussten. Die Japaner haben damit weiterhin die Chance, zum zweiten Mal nach 2014 in Mülheim an der Ruhr zu triumphieren.
Hiroyuki Endo/Yuta Watanabe zogen durch einen souveränen 21:10, 21:12-Erfolg über Goh Sze Fei/Nur Izzuddin aus Malaysia (Weltranglistenplatz 50) ins Finale der 62. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland ein. Während Yuta Watanabe erstmalig in der innogy Sporthalle das Endspiel erreichte, stand Hiroyuki Endo im Jahr 2014 – damals an der Seite von Kenichi Hayakawa – schon einmal bei den YONEX German Open im Endspiel.
Damendoppel Die Disziplin Damendoppel ist die einzige, in der Badmintonasse aus China ins Endspiel einzogen: Die Weltranglistenzehnten Du Yue/Li Yinhui (Setzplatz 8) machten durch ihren 21:18, 18:21, 21:19Erfolg über die Weltranglistenersten Yuki Fukushima/Sayaka Hirota (Setzplatz 1) den Traum der japanischen Vizeweltmeisterinnen zunichte, sich zum dritten Mal in Folge bei den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland in die Siegerliste einzutragen.
In der anderen Vorschlussrundenpartie – einem Duell zweier japanischer Damenduos – behielten die Olympiasiegerinnen von Rio 2016, Misaki Matsutomo/Ayaka Takahashi (Weltranglistenplatz 2; Setzplatz 2) mit 21:16, 19:21, 21:14 gegenüber den amtierenden Weltmeisterinnen Mayu Matsumoto/Wakana Nagahara (Weltranglistenplatz 3; Setzplatz 3) die Oberhand. Misaki Matsutomo/Ayaka Takahashi konnten 2014 zum ersten – und bislang einzigen Mal – bei den YONEX German Open den Titel holen. Mayu Matsumoto/Wakana Nagahara hingegen stehen 2019 erstmalig in Mülheim an der Ruhr im Endspiel.
Mixed Im Mixed warfen in der einen Vorschlussrundenbegegnung die Koreaner Seo Seung Jae/Chae Yujung (Weltranglistenplatz 10; Setzplatz 8) durch einen klaren 21:17, 21:12-Sieg die Titelverteidiger Goh Soon Huat/Lai Shevon Jemie aus Malaysia (Weltranglistenplatz 12; Setzplatz 5) aus dem Turnier.
In der anderen Halbfinalpartie setzte sich die indonesische Paarung Hafiz Faizal/Gloria Emanuelle Widjaja (Weltranglistenplatz 11; Setzplatz 6) hauchdünn (16:21, 21:13, 23:21) gegen die vom Publikum lautstark unterstützten Niederländer Robin Tabeling/Selena Piek (Weltranglistenplatz 57) durch, die erst seit kurzer Zeit gemeinsam Turniere bestreiten. Beide Duos, die im YONEX German Open-Finale stehen, erreichten dieses zum ersten Mal in ihrer Karriere.
Marc Zwiebler und Carla Nelte verabschiedet Vor Beginn der Vorschlussrundenbegegnungen wurden zwei ehemalige Nationalspieler verabschiedet, die über viele Jahre zu den „ganz Großen” im deutschen Badmintonsport zählten: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) und Carla Nelte (TV Refrath).
Der 34 Jahre alte Marc Zwiebler beendete nach der Individual-WM 2017 seine internationale Karriere und gab im ersten Halbjahr 2018 bei der Team-EM und bei der Team-WM ein KurzComeback. Die 28 Jahre alte Carla Nelte erklärte im Herbst 2018 ihren Rücktritt vom Spitzensport. DBV-Präsident Thomas Born freute sich, den beiden Olympiateilnehmern vor der beeindruckenden Kulisse in Mülheim an der Ruhr noch einmal für ihren langjährigen, erfolgreichen Einsatz in der deutschen Badminton-Nationalmannschaft danken zu können.
„Trommelfeuerwerk“ vor Spielbeginn Im Rahmenprogramm zuvor hatte u. a. die aus japanischen und deutschen Spielerinnen und Spielern bestehende Trommelformation „Amaterasu Taiko“ aus Oberhausen für gute Unterhaltung des Publikums in der innogy Sporthalle gesorgt.
Weitere Informationen Weitere Informationen zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2019 zum 33. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de. Dort sind auch alle Ergebnisse erhältlich.
Claudia Pauli
(Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

In vier Disziplinen stehen die Titelverteidiger im Halbfinale

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Impression von der Ehrung der Vizeeuropameister. V.l.: Isabel Herttrich, Kai Schäfer, Fabienne Deprez, Max Weißkirchen, Lara Käpplein, Mark Lamsfuß, Johanna Goliszewski, Marvin Seidel, Yvonne Li, Detlef Poste (Chef-Bundestrainer), Linda Efler, Xu Yan Wang (Bundestrainer Einzel). Foto: Claudia Pauli.
Bei den YONEX German Open Badminton Championships 2019 (26. Februar bis 3. März) in Mülheim an der Ruhr haben in vier Disziplinen die Titelverteidiger das Halbfinale erreicht. Sowohl Chou Tien Chen (Taiwan; Weltranglistenplatz 3; Setzplatz 2) im Herreneinzel und Akane Yamaguchi (Japan; Weltranglistenplatz 5; Setzplatz 2) im Dameneinzel als auch Yuki Fukushima/Sayaka Hirota (Japan; Weltranglistenplatz 1; Setzplatz 1) im Damendoppel und Goh Soon Huat/Lai Shevon Jemie (Malaysia; Weltranglistenplatz 12; Setzplatz 5) im Mixed gewannen am Freitag (1. März) ihre Viertelfinalpartie.
In die Vorschlussrunde zogen zudem u. a. der amtierende Weltmeister und momentane Weltranglistenerste im Herreneinzel, Kento Momota (Japan; Setzplatz 1), die topgesetzte Weltmeisterin von 2017 im Dameneinzel, Nozomi Okuhara (Japan; Weltranglistenplatz 2), die Goldmedaillengewinnerin bei den Olympischen Jugendspielen 2018 in dieser Disziplin, Goh Jin Wei (Malaysia; Weltranglistenplatz 26), die aktuellen Vizeweltmeister im Herrendoppel, Takeshi Kamura/Keigo Sonoda (Japan; Weltranglistenplatz 3; Setzplatz 1), und die Weltmeisterinnen von 2018 im Damendoppel, Mayu Matsumoto/Wakana Nagahara (Japan; Weltranglistenplatz 3; Setzplatz 3), ein.
Die Vorjahressieger im Herrendoppel, Takuto Inoue/Yuki Kaneko (Japan; Weltranglistenplatz 10; Setzplatz 4), hingegen mussten bei den 62. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland bereits in der ersten Runde eine Niederlage hinnehmen.
Als erfolgreichste Vertreter des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) waren Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 48) und Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 28) am Donnerstag (28. Februar) im Achtelfinale ausgeschieden.
Vizeeuropameister Deutschland geehrt Vor Beginn der Viertelfinalspiele wurden bei den YONEX German Open diejenigen DBV-Asse sowie ihre Betreuer geehrt, die bei der Mixed-Team-EM 2019 (13. bis 17. Februar) in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen die Silbermedaille gewannen. DBV-Präsident Thomas Born überreichte allen Beteiligten einen Blumenstrauß und gratulierte ihnen im Namen des olympischen Spitzenverbandes zu ihrem Erfolg.
Chef-Bundestrainer Detlef Poste lobte seine – insgesamt sehr junge – Mannschaft anschließend noch einmal ausdrücklich für deren hervorragende Teamleistung in der Frederiksberg Hallerne. Gerade auch, wie die Mannschaft mit der 0:5-Niederlage gegen Russland in der Gruppenphase umgegangen sei, wie sie danach gekämpft habe, sei beeindruckend gewesen, so der Coach. Zur deutschen Mannschaft, die bei der Mixed-Team-EM 2019 in Kopenhagen Silber holte, zählten bei den Herren Jones Jansen (1. BC Wipperfeld), Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld), Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen), Marvin Seidel (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), Jan Colin Völker (TV Refrath) und Max Weißkirchen (1. BC Beuel) sowie bei den Damen Fabienne Deprez (Aulnay-sousBois/Frankreich), Linda Efler (SC Union Lüdinghausen), Johanna Goliszewski (1. BV Mülheim), Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), Lara Käpplein (1. BV Mülheim) und Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen). Aus dem Betreuerteam des DBV waren Chef-Bundestrainer Detlef Poste, Diemo Ruhnow, der leitende Bundestrainer Doppel/Mixed, Xu Yan Wang aus dem Bundestrainerteam Einzel, der leitende Physiotherapeut Andreas Richter und Verbandssportpsychologe Moritz Anderten vor Ort.
Nicht bei der Ehrung in Mülheim an der Ruhr dabei sein konnten von den Silbermedaillengewinnern Jones Jansen und Jan Colin Völker sowie Diemo Ruhnow, Andreas Richter und Moritz Anderten.
Weitere Informationen Weitere Informationen zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2019 zum 33. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de. Dort sind auch alle Ergebnisse erhältlich.
Claudia Pauli
(Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

DBV-Asse bei ihrem „Heimturnier“ ausgeschieden

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Yvonne Li kämpfte auch am Donnerstag um jeden Ball. Foto: Claudia Pauli
Die mit Olympiasiegern, amtierenden Weltmeistern sowie aktuellen Weltranglistenersten besetzten YONEX German Open Badminton Championships 2019 (26. Februar bis 3. März) in Mülheim an der Ruhr werden am Freitag (1. März) ohne deutsche Beteiligung fortgesetzt. Als letzte Vertreter des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) schieden am Tag der Achtelfinalspiele (Donnerstag, 28. Februar) Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 48) im Dameneinzel und Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 28) im Herrendoppel aus.
„Unser Ziel, am Freitag noch im Viertelfinale vertreten zu sein, haben wir bei diesen German Open nicht erreichen können. Natürlich sind wir darüber sehr enttäuscht“, sagte Detlef Poste. Der ChefBundestrainer im DBV ergänzte: „Ich denke aber, trotz der Niederlagen hat man gesehen, dass unsere Spieler die Möglichkeiten haben, sich an die Weltspitze heranzuarbeiten. Am heutigen Abend bestand eine Chance im Herrendoppel. Leider waren wir noch zu schwankend in unseren Leistungen. Ansonsten wäre hier etwas ‚drin‘ gewesen. Yvonne musste anerkennen, dass ihre Gegnerin heute fantastisches Badminton gespielt hat – so präzise, so variabel. Sehr gut war, dass Yvonne noch die Ruhe behalten und versucht hat zu kämpfen und zu kriegen, was sie konnte. Dafür ganz großen Respekt!“
Dameneinzel Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 48) zog in der Runde der besten 16 Damen gegenüber Aya Ohori (Weltranglistenplatz 21) mit 13:21, 11:21 den Kürzeren. „Meine Gegnerin war super stark. Es muss alles gut laufen, damit ich ihr Steine in den Weg legen könnte. Sie hat eine sehr schöne Technik und ist sehr schwierig zu spielen. Ich bin im zweiten Satz Risiko eingegangen, um überhaupt noch eine Chance zu haben. Dadurch haben sich die Fehler gehäuft“, fasste die 20 Jahre alte Studentin zusammen. Die Deutsche Meisterin im Dameneinzel traf anlässlich der YONEX German Open erstmalig in ihrer Karriere auf die Japanerin. Die Partie stellte das „Match of the Day“ am dritten Veranstaltungstag dar.
Herrendoppel Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 28) unterlagen in ihrer Achtelfinalpartie Ong Yew Sin/Teo Ee Yi aus Malaysia mit 12:21, 21:23. „Im ersten Satz haben unsere Gegner alles getroffen und waren wesentlich konstanter als wir. Wir haben zu viele Fehler gemacht, waren zu ungeduldig und haben zu viel gewollt und letztlich nicht bekommen. In der Mitte des zweiten Satzes hatten wir uns noch nicht ganz abgeschrieben, sind gut zurückgekommen. Wir haben aber nicht auf dem Niveau der vergangenen Wochen gespielt und somit den dritten Satz auch nicht verdient gehabt“, meinten die Tokio 2020Kandidaten des DBV nach dem ersten Aufeinandertreffen mit den Asiaten im Rahmen eines Wettkampfes. Die Weltranglisten-23. Ong Yew Sin/Teo Ee Yi hatten beim PERODUA Malaysia Masters im Januar, einem Turnier der Kategorie HSBC BWF World Tour Super 500, das Finale erreicht.
Weitere Informationen Weitere Informationen zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2019 zum 33. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de. Dort sind auch alle Ergebnisse erhältlich.
Claudia Pauli
(Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

Zwei Achtelfinalspiele mit deutscher Beteiligung

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Mark Lamsfuß (hinten) und Marvin Seidel verbuchten zum Auftakt einen souveränen Zwei-Satz-Erfolg. Foto: Claudia Pauli
Die erst 20 Jahre alte Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 48) im Dameneinzel sowie Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 28) im Herrendoppel haben bei den hochkarätig besetzten YONEX German Open Badminton Championships 2019 (26. Februar bis 3. März) in Mülheim an der Ruhr nach Siegen am zweiten Veranstaltungstag (Mittwoch, 27. Februar) das Achtelfinale erreicht.
Dagegen mussten die Damendoppel Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Weltranglistenplatz 36) und Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 44) jeweils in ihrem Erstrundenspiel eine Niederlage hinnehmen und schieden somit bei dem mit 150.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie HSBC BWF World Tour Super 300 aus.
Dameneinzel Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 48) setzte sich in ihrem Auftaktmatch mit 21:12, 21:15 gegen die Indonesierin Lyanny Alessandra Mainaky durch. „Es war anstrengend, denn die Bälle sind hier in der Halle extrem langsam, sodass es schwer ist, den Ball ‚tot‘ zu kriegen. Die Trainer hatten mich gut eingestellt. Am Ende hatte ich mehr Power als sie. Ich denke, das war der Schlüssel, dass ich gewonnen habe“, so die Deutsche Meisterin im Dameneinzel. Sie fügte hinzu: „Im zweiten Satz war ich zu Beginn zu ungeduldig und habe zum Teil zu flach nach hinten gespielt. Dann habe ich ein bisschen etwas umgestellt und damit ihren Spielfluss gestört.“
Angetan zeigte sich Yvonne Li von der Stimmung in der innogy Sporthalle: „Für den zweiten Turniertag war es schön voll. Die YONEX German Open sind echt cool. Es macht mega Spaß, zuhause zu spielen“, sagte die frischgebackene Vizeeuropameisterin mit dem deutschen MixedTeam, die im Deutschen Badminton-Zentrum (DBZ) in Mülheim an der Ruhr trainiert und auch in der Stadt im Ruhrgebiet wohnt. In der Runde der besten 16 Damen trifft Yvonne Li auf die Japanerin Aya Ohori (Weltranglistenplatz 21). Diese Begegnung – die am dritten Veranstaltungstag (Donnerstag, 28. Februar) das „Match of the Day“ darstellt – bedeutet eine Premiere im Rahmen eines Turniers.
Herrendoppel Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 28) bezwangen in ihrer Auftaktpartie Milosz Bochat/Adam Cwalina (Weltranglistenplatz 69) mit 21:15, 21:15. Die Polen hatten in der Qualifikation einen Zwei-SatzErfolg über die DM-Dritten Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath; Weltranglistenplatz 90) verbucht und sich damit einen Startplatz im Hauptfeld gesichert.
„Es hat nicht alles gepasst, aber wir haben uns immer dominant gefühlt“, fasste der 23 Jahre alte Marvin Seidel zusammen. Sein ein Jahr älterer Herrendoppel-Partner Mark Lamsfuß ergänzte: „Wir haben das Spiel besser gelesen als unsere Gegner.“ Schon den bis dato einzigen Vergleich mit den Osteuropäern, ausgetragen im August 2017, hatten die Asse des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) in zwei Durchgängen für sich entschieden.
Nächste Gegner von Mark Lamsfuß/Marvin Seidel sind die Malaysier Ong Yew Sin/Teo Ee Yi. Die Weltranglisten-23. erreichten beim PERODUA Malaysia Masters im Januar, einem Turnier der Kategorie HSBC BWF World Tour Super 500, das Finale. Die Perspektivkaderathleten des DBV messen sich anlässlich der YONEX German Open erstmalig in einem Wettkampf mit den Asiaten.
Damendoppel Die Deutschen Meisterinnen Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 44) mussten sich schon zu Turnierbeginn mit einer Weltklasse-Paarung auseinandersetzen: Das erst seit Herbst 2018 zusammenspielende Damendoppel stand in seinem Erstrundenmatch den amtierenden Europameisterinnen Gabriela und Stefani Stoeva gegenüber, die im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF derzeit an Position acht geführt werden und in Mülheim an der Ruhr an Nummer sieben gesetzt sind. Letztlich unterlagen die Tokio 2020-Kandidatinnen des DBV den Schwestern aus Bulgarien mit 19:21, 15:21. „Ich denke, unsere Leistung war ok. Wir sahen gegen sie schon mal schlechter aus. Der erste Satz war ärgerlich. Das war knapp und hätte genauso anders ausgehen können. Unsere Gegnerinnen haben schon mehr Spiele auf dem Level gemacht als wir. Linda und ich sind nach einem halben Jahr noch nicht so eingespielt“, analysierte die 26 Jahre alte Isabel Herttrich.
Für die Lokalmatadorinnen Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (Weltranglistenplatz 36) vom ausrichtenden Verein 1. BV Mülheim sind die 62. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland ebenfalls bereits nach einem Spiel beendet. Die Deutschen Vizemeisterinnen im Damendoppel verloren ihr Erstrundenmatch gegen Yeung Nga Ting/Ng Wing Yung aus Hongkong (Weltranglistenplatz 38) mit 19:21, 14:21. Die Paarungen trafen im Rahmen der YONEX German Open 2019 erstmalig in einem Wettkampf aufeinander.
„Obwohl wir ausgeschieden sind, hat es Spaß gemacht, und der Applaus, besonders nach längeren Ballwechseln, selbst wenn diese verloren wurden, hat uns getragen“, meinten Johanna Goliszewski und Lara Käpplein. Das Duo ergänzte: „Im ersten Satz sind wir der Führung hinterhergelaufen und haben gut aufgeholt. Beim 19:19 war dann leider Ende mit dem Aufholen. Im zweiten Satz haben wir eine andere Taktik probiert, die jedoch leider nicht funktioniert hat. Wir sind daraufhin mit dem Tempo runtergegangen und haben zu viele Fehler gemacht. Den Rückstand von 4:7 bzw. 7:11 aufzuholen, war dann nicht mehr möglich.“
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Weitere Informationen Weitere Informationen zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2019 zum 33. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de. Dort sind auch alle Ergebnisse erhältlich.
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(Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

Gastgeberland im Mixed am stärksten vertreten

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Yvonne Li (im Bild bei den Deutschen Meisterschaften 2019) vertritt in Mülheim an der Ruhr im Dameneinzel die deutschen Farben. Foto: Claudia Pauli
Amtierende Weltmeister, aktuelle Weltranglistenerste, Olympiasieger: Für die YONEX German Open Badminton Championships (2019 vom 26. Februar bis zum 3. März) in Mülheim an der Ruhr haben einmal mehr etliche der weltbesten Badmintonasse gemeldet. An allen sechs Veranstaltungstagen ist damit Badminton vom Feinsten garantiert. Für den gastgebenden Deutschen Badminton-Verband (DBV) hat das enorm starke Teilnehmerfeld allerdings auch zur Folge, dass zum Zeitpunkt der Auslosung (5. Februar) vergleichsweise wenige Lokalmatadore einen Startplatz im Hauptfeld sicher hatten. Insgesamt besteht dieses momentan aus jeweils 28 Spielern, Spielerinnen bzw. Paarungen. Hinzu kommen am ersten Veranstaltungstag jeweils die vier Athleten, Athletinnen bzw. Duos, welche die Qualifikation erfolgreich bestritten haben und somit auf diesem „Umweg“ die Möglichkeit erhalten, das Hauptturnier zu absolvieren.
Herreneinzel Im Herreneinzel verfügt aktuell kein Athlet des DBV über einen Startplatz im Hauptfeld. Alexander Roovers (Weltranglistenplatz 82; Stand jeweils: Ranking vom 5. Februar), „Eigengewächs“ des YONEX German Open-Ausrichters 1. BV Mülheim, darf aber an der Qualifikation teilnehmen. Darin trifft der 32-Jährige in der ersten Runde auf den Finnen Eetu Heino, der im Ranking des BadmintonWeltverbandes BWF einen Platz hinter ihm geführt wird. Bei internationalen Turnieren trafen Alexander Roovers und der Nordeuropäer bislang nicht aufeinander.
Angeführt wird das Teilnehmerfeld im Hauptfeld von Kento Momota (Japan), dem Weltmeister von 2018 und derzeitigen Weltranglistenersten im Herreneinzel. Als Nummer zwei der Setzliste geht Chou Tien Chen (Taiwan; Weltranglistenplatz 3), der YONEX German Open-Sieger von 2017 und 2018, an den Start. Das Publikum in der innogy Sporthalle begeistern wird abermals auch der zweimalige Olympiasieger und fünfmalige Weltmeister im Herreneinzel, Lin Dan (China; Weltranglistenplatz 12; Setzplatz 4). Dameneinzel Im Dameneinzel vertritt Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 45) die deutschen Farben, die sich am 3. Februar erstmalig im Erwachsenenbereich zur Deutschen Meisterin in dieser Disziplin kürte. Die 20 Jahre alte Studentin bestreitet ihr Erstrundenmatch im Hauptfeld gegen die Indonesierin Lyanny Alessandra Mainaky (Weltranglistenplatz 50). Das bislang einzige Aufeinandertreffen mit der Asiatin, ausgetragen im Oktober 2017 in Frankreich, entschied Yvonne Li in drei Sätzen für sich.
Das Starterfeld in der Qualifikation sieht aktuell keine Spielerin des DBV vor.
Topgesetzt ist bei den 62. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland im Hauptturnier Nozomi Okuhara (Japan; Weltranglistenplatz 3), die Weltmeisterin von 2017 im Dameneinzel. Am anderen Ende des Tableaus, an Position zwei notiert, folgt deren Nationalmannschaftskollegin Akane Yamaguchi (Weltranglistenplatz 5). Die 21 Jahre alte U19Weltmeisterin von 2013 und 2014 holte 2017 und 2018 in Mülheim an der Ruhr den Titel. Im Starterfeld befinden sich ferner u. a. Ratchanok Intanton (Thailand; Weltranglistenplatz 8; Setzplatz 3), die Weltmeisterin von 2013, und Li Xuerui (China; Weltranglistenplatz 23), die Olympiasiegerin von 2012 und YONEX German Open-Gewinnerin von 2012 und 2016.
Herrendoppel Im Herrendoppel haben Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC SaarbrückenBischmisheim) einen Startplatz im Hauptfeld sicher. Die Auslosung brachte es mit sich, dass die Weltranglisten-29. zu Turnierbeginn auf eine Paarung treffen, die erfolgreich aus der Qualifikation hervorgegangen ist. Dabei ist ein DBV-internes Duell möglich: Sollte das neu formierte Duo Peter Käsbauer/Josche Zurwonne (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen) sein Qualifikationsmatch gegen die Polen Milosz Bochat/Adam Cwalina (Weltranglistenplatz 65) für sich entscheiden, würde es im Hauptfeld zum Auftakt auf Mark Lamsfuß/Marvin Seidel treffen. Peter Käsbauer/Josche Zurwonne und Milosz Bochat/Adam Cwalina standen sich bis dato nicht in einem internationalen Wettkampf gegenüber.
Als zweite deutsche Paarung haben Daniel Hess/Jones Jansen (1. BC Beuel/1. BC Wipperfeld) die Chance, sich über die Qualifikation einen Startplatz im Hauptturnier zu erspielen. Die speziell für die YONEX German Open zusammengestellte Kombination hat darin allerdings eine besonders schwere Aufgabe zu lösen: Daniel Hess/Jones Jansen müssen sich – erstmalig in ihrer Karriere – mit den Thailändern Inkarat Apisuk/Tanupat Viriyangkura (Weltranglistenplatz 47; Setzplatz 2 in der Qualifikation) messen.
Als Nummer eins der Setzliste für das Hauptturnier gehen Takeshi Kamura/Keigo Sonoda (Japan), die Vizeweltmeister von 2018 und aktuellen Weltranglistendritten, an den Start.
Damendoppel Im Damendoppel ist der DBV ebenfalls mit einer Paarung im Hauptfeld vertreten: Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Weltranglistenplatz 35) spielen gegen Ng Wing Yung/Yeung Nga Ting (Hongkong; Weltranglistenplatz 38) um den Einzug ins Achtelfinale. Anschließend könnte es für die DBV-Asse zum Aufeinandertreffen mit den amtierenden Europameisterinnen Gabriela und Stefani Stoeva (Weltranglistenplatz 8) kommen. Die Deutschen Vizemeisterinnen Johanna Goliszewski/Lara Käpplein bestritten bislang weder gegen die Asiatinnen noch gegen die Schwestern aus Bulgarien ein Wettkampfmatch.
Die nationalen Champions Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC SaarbrückenBischmisheim), die erst seit einigen Monaten gemeinsam bei Turnieren antreten und sich entsprechend in der Weltrangliste erst noch nach vorne arbeiten müssen, haben in der Qualifikation Setzplatz eins inne. Gewinnen die Weltranglisten-46. ihre Partie gegen die Niederländerinnen Debora Jille/Imke Van Der Aar (Weltranglistenplatz 59), dürfen sie auch im Hauptfeld aufschlagen. Die Begegnung mit den Spielerinnen aus dem Nachbarland bedeutet für Linda Efler/Isabel Herttrich eine Premiere.
Mit Olga Konon/Franziska Volkmann (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) hat eine weitere Paarung des DBV die Chance, über die Qualifikation das Ticket für das Hauptturnier zu lösen. Die Deutschen spielen gegen die Däninnen Alexandra Bøje/Rikke Søby um den Einzug ins sogenannte „Main Draw“. Beide Paarungen sind in der Weltrangliste derzeit nicht vertreten. Die Top 3 der Setzliste für das Hauptfeld bilden ausschließllich japanische Duos: An Position eins sind die Vizeweltmeisterinnen von 2017 und 2018 und YONEX German Open-Gewinnerinnen jener beiden Jahre, Yuki Fukushima/Sayaka Hirota (Weltranglistenplatz 1), notiert. Setzplatz zwei haben die Olympiasiegerinnen von 2016 und aktuellen Weltranglistenzweiten in dieser Disziplin, Misaki Matsutomo/Ayaka Takahashi, inne. Setzplatz drei belegen die amtierenden Weltmeisterinnen und derzeitigen Weltranglistendritten im Damendoppel, Mayu Matsumoto/Wakana Nagahara. Mixed Im Mixed ist der DBV mit zwei Paarungen und damit am stärksten vertreten: Aufgrund ihrer guten Weltranglistenposition sicherten sich sowohl Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 18) als auch Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 22) von vorneherein die Teilnahme am Hauptturnier.
Die Deutschen Meister Marvin Seidel/Linda Efler stehen zum Auftakt den Dänen Mikkel Mikkelsen/Mia Surrow (Weltranglistenplatz 45) gegenüber, gegen die sie bereits zweimal – je einmal 2016 und 2017 – gewinnen konnten. Danach würden allerdings aller Voraussicht nach bereits die topgesetzten Japaner Yuta Watanabe/Arisa Higashino (Weltranglistenplatz 3) auf die Lokalmatadore warten. Die Asiaten gewannen das bislang einzige Aufeinandertreffen mit den Deutschen – ausgetragen bei der Individual-WM 2018 in China – in zwei Sätzen.
Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich bekommen es gleich zum Auftakt mit einer absoluten WeltklassePaarung zu tun: Die amtierenden EM-Dritten müssen sich in Runde eins mit den Weltranglistenfünften Dechapol Puavaranukroh/Sapsiree Taerattanachai aus Thailand auseinandersetzen. Die bisherigen drei Begegnungen entschieden die Asiaten für sich, allerdings gelang es den Deutschen im bis dato letzten Vergleich – ausgetragen im Januar in Malaysia – immerhin, Dechapol Puavaranukroh/Sapsiree Taerattanachai einen Satz abzunehmen. Das Teilnehmerfeld in der Qualifikation weist derzeit keine Paarung des DBV auf.
Weitere Informationen Weitere Informationen zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2019 zum 33. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de. Dort sind zu gegebener Zeit auch alle Ergebnisse erhältlich. Durch kurzfristige Absagen von Spielern, Spielerinnen und Paarungen können bis zu Turnierbeginn noch Veränderungen in den Starterfeldern eintreten. Das endgültige Teilnehmerfeld ergibt sich am Abend des 25. Februar – beim Team Managers Meeting.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

Das „Triple“ bei den German Open im Fokus


Chou Tien Chen wiederholte 2018 (Bild) seinen Turniersieg von 2017.
Foto: Claudia Pauli.
Nach den zahlreichen Weltklasseathleten aus China um den zweimaligen Olympiasieger und fünfmaligen Weltmeister im Herreneinzel, Lin Dan (Weltranglistenplatz 13; Stand: Ranking vom 2. Januar 2019), und die amtierenden Weltmeister im Herrendoppel, Li Junhui/Liu Yuchen (Weltranglistenplatz 2), haben weitere Top-Stars der internationalen Badmintonszene für die YONEX German Open Badminton Championships 2019 (26. Februar bis 3. März in Mülheim an der Ruhr) gemeldet.
So plant etwa der Titelträger von 2017 und 2018 im Herreneinzel, Chou Tien Chen aus Taiwan (Weltranglistenplatz 3), einen neuerlichen Start in der innogy Sporthalle – mit dem Ziel, das „Triple“ perfekt zu machen. Drei Finalsiege in Folge bei den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland gelangen zuletzt den Dänen Jon Holst-Christensen/Thomas Lund im Herrendoppel, die von 1992 bis 1996 sogar fünfmal hintereinander triumphierten. Auch die aktuellen Europameisterinnen im Damendoppel, Gabriela und Stefani Stoeva (Weltranglistenplatz 9), wollen abermals bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier wertvolle Weltranglistenpunkte sammeln. Im Vorjahr gelang den bulgarischen Schwestern dies sehr gut: Sie kamen in Mülheim an der Ruhr bis ins Halbfinale.
Der Badminton-Verband Thailands meldete neben der Weltmeisterin von 2013 im Dameneinzel, Ratchanok Intanon (Weltranglistenplatz 8), u. a. die derzeitigen Weltranglistenfünften im Mixed, Dechapol Puavaranukroh/Sapsiree Taerattanachai, für die YONEX German Open. Aus Taiwan beabsichtigen neben Chou Tien Chen zudem die Weltranglistenzwölften im Herrendoppel, Liao Min Chun/Su Ching Heng, die Besucherinnen und Besucher des Turniers zu begeistern. Während am ersten Veranstaltungstag (Dienstag, 26. Februar) die Qualifikation in allen Disziplinen ausgetragen wird (10.00 bis ca. 16.00 Uhr) und anschließend die erste Runde im Mixed beginnt (17.00 bis ca. 21.00 Uhr), dürfen sich die Zuschauer am zweiten Veranstaltungstag (Mittwoch, 27. Februar) auf Matches aus der jeweils ersten Runde im Herreneinzel, im Dameneinzel, im Herrendoppel und im Damendoppel sowie auf vier weitere Auftaktspiele im Gemischten Doppel freuen (9.00 bis ca. 22.30 Uhr). Am Donnerstag (28. Februar) folgen die Achtelfinalspiele in allen Disziplinen (13.00 bis ca. 22.00 Uhr), am Freitag (1. März) die Viertelfinalspiele in allen Disziplinen (16.00 bis ca. 22.00 Uhr). Die Halbfinalspiele werden in allen Disziplinen am Samstag (2. März) ausgetragen (14.00 bis ca. 20.00 Uhr), bevor am Sonntag (3. März) die Titelträger in allen Disziplinen ermittelt werden (12.00 bis ca. 18.00 Uhr). Einzelheiten zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland (Kartenvorverkauf, Anschrift der Veranstaltungsstätte, Preisgeld-Verteilung etc.), bei denen die Firma YONEX im Jahr 2019 zum 33. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de.
Claudia Pauli
(Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

Heimtermin ohne Fabian Roth und Johanna Goliszewski/Lara Käpplein

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Johanna Goliszewski (vorne) und Lara Käpplein (im Bild bei den Deutschen Meisterschaften 2018) müssen auf die Teilnahme an ihrem Heimturnier verzichten. Foto: Claudia Pauli.

Wenn am 6. März in der innogy Sporthalle in Mülheim an der Ruhr die ersten Federbälle anlässlich der YONEX German Open Badminton Championships 2018 (6. bis 11. März) fliegen, werden sich die Teilnehmerfelder z. T. deutlich anders gestalten als nach der Auslosung am 13. Februar. Grund sind etliche krankheits- oder verletzungsbedingte Absagen von Spielern wenige Tage vor Turnierbeginn.

Davon betroffen ist auch die Delegation des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV): Auf einen Start bei ihrem Heimturnier verzichten müssen Fabian Roth (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 75), der Deutsche Meister von 2017 im Herreneinzel, und die aktuellen Deutschen Vizemeisterinnen im Damendoppel, Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (Weltranglistenplatz 43) vom ausrichtenden Verein 1. BV Mülheim.

„Ich kann leider aufgrund meiner Rückenprobleme nicht bei den YONEX German Open starten. Ich bin seit zwei Wochen in der Reha, um langfristig auf einen guten Weg zu kommen. Die Reha ist für sechs bis acht Wochen angesetzt. Ich muss mir die Zeit nehmen und Geduld haben, um frei von Beschwerden zu sein“, erläuterte Fabian Roth.

Er bedauere sehr, nicht in Mülheim aufschlagen zu können, denn: „Ich habe an die YONEX German Open der vergangenen Jahre sehr gute Erinnerungen. Es sind vom ersten Tag an immer sehr viele Zuschauer da. Gerade vor den deutschen Fans zu spielen, ist etwas Besonderes“, so der 22-Jährige.

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„Lara Käpplein hat sich bei der Team-EM in Russland im Halbfinalspiel gegen Spanien am Knie verletzt und ist noch nicht wieder ganz fit. Es wäre zu riskant, bei den YONEX German Open anzutreten“, schilderte Detlef Poste, der Chef-Bundestrainer des DBV, die Situation in Bezug auf das Damendoppel.

Von den internationalen Publikumslieblingen sagte kurzfristig u. a. Jan Ø. Jørgensen (Weltranglistenplatz 74), der Europameister von 2014 und YONEX German Open-Sieger von 2015 im Herreneinzel, für die 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland ab. Der Däne wäre in Runde eins auf den zweimaligen Olympiasieger und fünfmaligen Weltmeister Lin Dan (China; Weltranglistenplatz 8) getroffen.

Auch der Deutschen Meisterin im Dameneinzel, Luise Heim (1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 56), winkt zu Beginn der diesjährigen YONEX German Open ein anderes Duell als bislang angenommen: Jan Ø. Jørgensens Nationalmannschaftskollegin Sofie Holmboe Dahl (Dänemark; Weltranglistenplatz 54), gegen die Luise Heim – wie 2017 – in der ersten Runde der Qualifikation hätte antreten müssen, zog ebenfalls zurück.
Ihren Startverzicht erklärten auch die Inder Satwiksairaj Rankireddy/Chirag Shetty (Weltranglistenplatz 25), die zum Auftakt des Herrendoppelwettbewerbs den Deutschen Meistern Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 34) gegenübergestanden hätten.

Auf wen Luise Heim und Jones Jansen/Josche Zurwonne stattdessen treffen, ergibt sich im Rahmen des Team Managers Meeting am Montagabend (5. März), wenn das Starterfeld in allen Disziplinen fixiert wird. Es ist dann im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX German Open 2018“) einsehbar.

In jedem Fall werden die Zuschauer in Mülheim an der Ruhr Badminton auf Spitzenniveau erleben. „Die Herausforderungen für uns sind sehr groß. Aber das wollen wir auch: uns mit der Weltspitze messen. Wir haben viele schwere Spiele vor uns und müssen um jeden Tag kämpfen, den wir im Turnier sind“, fasste Detlef Poste zusammen. „Wir erleben hier vom ersten Tag an Weltklasse- Badminton“, ergänzte der Chef-Bundestrainer.

Die Veranstaltungswebseite findet sich unter www.german-open-badminton.de. Als Haupt- und Titelsponsor der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland fungiert in diesem Jahr zum 32. Mal in Folge die Firma YONEX.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

Extrem starkes Teilnehmerfeld bei den German Open in Mülheim

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Die YONEX German Open in Mülheim

Olympiasieger, Weltmeister, Europameister: An den YONEX German Open Badminton Championships werden auch in diesem Jahr (6. bis 11. März in Mülheim an der Ruhr) die Superstars der internationalen Badmintonszene teilnehmen. In allen Disziplinen haben Spieler bzw. Spielerinnen oder Paarungen, die in der Weltrangliste zu den Top 10 zählen, gemeldet – vielfach sogar etliche. Die extrem starke Besetzung der 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland hat nicht allein zur Folge, dass sich die Zuschauer in der innogy Sporthalle auf Badminton auf Spitzenniveau freuen dürfen, sondern auch, dass manche Top-Leute des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) bei ihrem Heimturnier am Tag der Auslosung nicht im Hauptfeld vertreten waren. Stattdessen müssen sie auf eine erfolgreiche Qualifikation hoffen.

Herreneinzel

Im Herreneinzel etwa steht bislang kein Lokalmatador im Hauptfeld. Fabian Roth (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 62), der Deutsche Meister in dieser Disziplin von 2017, hat aber die Chance, im Rahmen der Qualifikation das Ticket für das sogenannte „Main Draw“ zu lösen.
Sowohl im Herreneinzel als auch im Dameneinzel, im Herrendoppel, im Damendoppel und im Mixed besteht das Teilnehmerfeld bei den diesjährigen YONEX German Open aus 32 Athleten bzw. Athletinnen oder Paarungen. Jeweils 28 Startplätze davon sind zum jetzigen Zeitpunkt vergeben, die anderen jeweils vier resultieren aus der erwähnten Qualifikation.

Der 22 Jahre alte Fabian Roth hat darin gleich zum Auftakt eine enorm schwere Aufgabe vor sich: Er steht dem in der Qualifikation an Nummer vier gesetzten Japaner Kento Momota (Weltranglistenplatz 49) gegenüber, der vor rund zwei Jahren Weltranglistenplatz zwei belegte, ehe er von seinem nationalen Verband wegen des Besuchs illegaler Spielhallen in seinem Heimatland für mehr als ein Jahr gesperrt wurde. Anschließend würden in der Qualifikation der Däne Kim Bruun (Weltranglistenplatz 71) oder der Russe Vladimir Malkov (Weltranglistenplatz 54) auf Fabian Roth warten. Topgesetzter Spieler im Hauptfeld ist der Koreaner Son Wan Ho (Weltranglistenplatz 4).

Dameneinzel

Bei den Damen bietet sich der Deutschen Meisterin Luise Heim (1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 56) und der DM-Dritten Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich; Weltranglistenplatz 52) die Möglichkeit, sich über die Qualifikation einen Startplatz im Hauptfeld zu erspielen. Dazu muss die 21-jährige Luise Heim gegenüber der Dänin Sofie Holmboe Dahl (Weltranglistenplatz 53) die Oberhand behalten, die 26 Jahre alte Fabienne Deprez ist gefordert, die Türkin Neslihan Yigit (Weltranglistenplatz 51) zu besiegen. Als Nummer eins der Setzliste für das Hauptfeld nimmt Titelverteidigerin Akane Yamaguchi (Japan; Weltranglistenplatz 2) die 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland auf.

Herrendoppel

Im Herrendoppel dürfen die Deutschen Meister Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 33) und die DM-Zweiten von 2017, Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz
39), im Hauptfeld aufschlagen. Jones Jansen/Josche Zurwonne treffen darin in Runde eins auf die Inder Satwiksairaj Rankireddy/Chirag Shetty (Weltranglistenplatz 25). Diese Begegnung bedeutet eine Premiere im Rahmen eines Turniers. Im anschließenden Achtelfinale wären vermutlich die an Nummer sechs gesetzten Japaner Takuto Inoue/Yuki Kaneko (Weltranglistenplatz 11) die Gegner der DBV-Asse. Mark Lamsfuß/Marvin Seidel müssen sich zum Auftakt mit Liao Min Chun/Su Ching Heng (Weltranglistenplatz 16) messen. Das bislang einzige Aufeinandertreffen zwischen den Deutschen und den Taiwanesen, im Dezember 2016, entschieden die Asiaten in zwei Sätzen für sich. Position eins im Herrendoppel haben bei den YONEX German Open 2018 die Weltranglistenfünften Takeshi Kamura/Keigo Sonoda (Japan) inne. In der Qualifikation sind in dieser Disziplin keine Paarungen aus Deutschland vertreten.

Damendoppel

Im Damendoppel ist den Deutschen Meisterinnen Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken- Bischmisheim/TV Refrath; Weltranglistenplatz 34) und den nationalen Vizemeisterinnen Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Weltranglistenplatz 41) ein Startplatz im Hauptfeld garantiert. Isabel Herttrich/Carla Nelte stehen darin in Runde eins – erstmalig in ihrer Karriere – den Niederländerinnen Selena Piek/Cheryl Seinen (Weltranglistenplatz 57) gegenüber. Im Achtelfinale könnten die an Nummer sieben gesetzten Koreanerinnen Chang Ye Na/Hye Rin Kim die Gegnerinnen des DBV-Duos sein. Die Asiatinnen bilden erst seit kurzer Zeit ein Damendoppel, weshalb sie noch nicht in der Weltrangliste geführt werden. Diese Begegnung würde ebenfalls eine Premiere darstellen. Johanna Goliszewski/Lara Käpplein müssen sich wie bei den YONEX German Open 2017 in der ersten Runde mit den Thailänderinnen Jongkolphan Kititharakul/Rawinda Prajongjai messen, die seinerzeit an Nummer zwei gesetzt waren und diesmal an Position sechs notiert sind. Vor Jahresfrist zogen die aktuellen Weltranglistenachten durch einen 21:14, 21:10-Erfolg über die Deutschen ins Achtelfinale ein. Topgesetzt sind bei den 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland im Damendoppel die Weltranglistenersten Chen Qingchen/Jia Yifan aus China. An der Qualifikation ist der DBV auch in dieser Disziplin nicht beteiligt.

Mixed

Im Mixed dürfen sich die Besucher der YONEX German Open wie im Herrendoppel und im Damendoppel auf zwei deutsche Paarungen im Hauptfeld freuen. Dabei erwischten die Weltranglisten-24. Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) ein äußerst schweres Los: Die Deutschen Meister von 2016 treffen in ihrer Erstrundenpartie auf das an Nummer eins gesetzte Duo Tang Chun Man/Tse Ying Suet (Weltranglistenplatz 5). Diese Begegnung kommt zum ersten Mal im Rahmen eines Turniers zustande. Im Achtelfinale wären vermutlich die Chinesen Du Yue/He Jiting (Weltranglistenplatz 23) Gegner von Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich. Von den bisherigen beiden Aufeinandertreffen konnten die Deutschen die jüngste Partie, ausgetragen im November 2017, in drei Sätzen für sich entscheiden. Als zweites Gemischtes Doppel vertreten Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken- Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen) bei dem mit 150.000,- US-Dollar dotierten Turnier den DBV. Die Weltranglisten-29. stehen zum Auftakt – erstmalig in ihrer Karriere – den Engländern Marcus Ellis/Lauren Smith (Weltranglistenplatz 47) gegenüber. Nächste Kontrahenten des deutschen Mixed wären aller Voraussicht nach die an Nummer zwei gesetzten Koreaner Seung Jae Seo/Kim Ha Na (Weltranglistenplatz 9). Auch dieses Duell gab es bislang nicht im Rahmen eines Wettkampfes. Die Qualifikation findet im Mixed ebenfalls ohne deutsche Beteiligung statt.

Die gesamte Auslosung ist im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX German Open 2018“) erhältlich. Die Veranstaltungswebseite findet sich unter www.german-open- badminton.de. Als Haupt- und Titelsponsor der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland fungiert in diesem Jahr zum 32. Mal in Folge die Firma YONEX.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)