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Beuels Erste verpasst das Final Four knapp

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Die erste Mannschaft von Beuel unterlag nur knapp.
Die erste Mannschaft des 1. BC Beuel hat den Einzug in das Final Four der Badminton-Bundesliga verpasst. Am Dienstagabend verloren die Gelb-Schwarzen vor 500 Zuschauern in der Erwin-Kranz-Halle gegen den SC Union Lüdinghausen 3:4.
Schon im Vorfeld stand in den Fachkreisen fest, dass eine spannende Partie auf Augenhöhe zu erwarten ist. Die Rekordkulisse in der Erwin-Kranz-Halle wurde nicht enttäuscht. Den ersten Beueler Punkt steuerten Daniel Hess und Peter Briggs bei. Sie gewannen das 1. Herrendoppel gegen Jelle Maas und Josche Zurwonne 11:9, 11:6, 13:11. Über die volle Distanz von fünf Sätzen ging das parallel ausgetragene Damendoppel. Nach fünf Sätzen hatten Lisa Kaminski und Hannah Pohl gegen Linda Efler und Yvonne Li mit 4:11, 11:8, 11:8, 9:11, 9:11 nur knapp das Nachsehen.
Für die Gäste erhöhte danach das 2. Herrendoppel. Nach gutem Start unterlagen Max Weißkirchen und Lukas Resch gegen Kai Schäfer und Roman Zirnwald 11:6, 2:11, 9:11, 5:11. Durch den 11:6, 11:6, 11:8-Erfolg von Yvonne Li im Dameneinzel gegen die sich tapfer schlagende Beuelerin Alicia Molitor zogen die Gäste weiter davon. Zu einem packenden Duell wurde das Mixed. Hannah Pohl und Peter Briggs gewannen die ersten beiden Sätze gegen Eva Janssens und Jelle Maas 11:6, 13:11, verloren die Sätze drei und vier 9:11, 9:11 und behielten letztlich die Nerven mit 11:6.
Der entscheidende Punkt für die Gäste kam im 1. Herreneinzel. Max Weißkirchen unterlag Kai Schäfer 6:11, 14:15, 4:11. Das 2. Herreneinzel zwischen Lukas Resch und Nick Fransman wurde beim Stand von 10:8 zu Gunsten von Lukas Resch beendet. Ein gemischtes Fazit zog Beuels Teammanager Maximilian Schneider: „Die Chance war da, weswegen wir natürlich etwas enttäuscht sind. Wir wussten von vorne herein, dass es schwer wird. Wir freuen uns aber darüber, dass wir für das Publikum eine sehr gute Veranstaltung bieten konnten und hoffen, dass in der nächsten Saison viele Zuschauer wiederkommen.” Andreas Kruse

Spannung bis zum letzten Ballwechsel in Mülheim erwartet

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Alexander Roovers. Foto: Volker Isbruch-Sufryd
In der Doppelrunde der Badminton-Bundesliga trafen der 1. BV Mülheim und der TSV 1906 Freystadt bereits in dieser Saison zwei Mal aufeinander. Während die Mülheimer im Hinspiel in der Oberpfalz stark ersatzgeschwächt antraten und mit 1-6 die deutlichste Niederlage der Saison einstecken mussten, ereilte den Freystädtern im Rückspiel nahezu das gleiche Schicksal. Auch sie traten ebenfalls deutlich ersatzgeschwächt mit sogar 0-7 die Heimreise an.
Da zum Play-Off Viertelfinale am 9. April 2019 um 19.00h in der Innogy Halle zu Mülheim jedoch beide Mannschaften in Bestbesetzung antreten werden, ist mit einem ausgeglichenen Spiel, engen Matches und Spannung bis zum letzten Ballwechsel zu rechnen. Die deutlichen Siege in der bisherigen Saison sollten kein Maßstab für dieses mit Spannung erwartete KO-Spiel sein.
Auf Mülheimer Seite wird das komplette Team einsatzfähig und sicherlich hoch motiviert sein, um sich den Traum zu erfüllen, am nächsten Wochenende beim Final-Four-Turnier im nur knapp 50 km entfernten Willich antreten zu können. Teammanager Steffen Hohenberg kann aus dem Vollen schöpfen. Die Damenriege mit Johanna Goliszewski und Lara Käpplein sowie Gayle Mahulette ist ebenso komplett, wie die internationale Herrenauswahl mit dem Schotten Adam Hall, dem Engländer Tom Wolfenden, dem Russen Konstantin Abramov, dem Ukrainer Dmytro Zavadsky und dem Sri Lankaner Niluka Karunaratne. Auch der zuletzt angeschlagene Alexander Roovers ist wieder voll belastbar und im Kader für die anstehenden Aufgaben. Eine genaue Aufstellung für die einzelnen Partien wollte sich Mülheims Teammanager Hohenberg noch nicht entlocken lassen. Dies soll erst kurzfristig am Spieltag entscheiden werden.
Im Damenbereich sind die Gäste aus Freystadt sehr stark aufgestellt. Die Estin Kristin Kuuba hat von den 13 Partien im Dameneinzel nur ein Spiel verloren. An ihrer Seite schlägt im Damendoppel die starke englische Doppel- und Mixed-Spielerin Jenny Moore auf, die auf internationalen Turnieren ein Mixed mit dem für unser Team spielenden Tom Wolfenden bildet. Auch die Herren um den spielstarken Indonesier  Fikri Ihsandi Hadmadi und den früheren deutschen Meister Lukas Schmidt, dem Engländer Max Flynn und den deutschen Spielern Johannes Pistorius, Oliver Roth, Florian Waffler und Hannes Gerberich werden die Mülheimer Herren vor unangenehme und schwere Aufgaben stellen. Die Gäste aus Bayern werden ihre Aufstellung natürlich erst am Spieltag bekannt geben.
Die Spielstärke der beiden Gegner ist nahezu ausgeglichen. Insofern kann, abgesehen vom Dameneinzel, bei dem die Estin Kuuba klar favorisiert ist, bei keinem der anderen Spiele eine vorherige Prognose des Ausgangs abgegeben werden. Im Dameneinzel hofft Hohenberg trotzdem auf eine Überraschung von Gayle Mahulette, die in der Bundesliga insbesondere gegen starke Gegnerinnen zuletzt starke Leistungen gezeigt hat. Am Dienstagabend ist somit Spannung, vielleicht sogar bis zum siebten Spiel, angesagt.
Das Viertelfinale wird nach dem Modus „Best-of-Seven“ ausgetragen. Sobald ein Team die notwendigen vier Siege aus den maximal auszutragenden sieben Partien errungen hat, ist das Viertelfinale beendet und einer der noch ausstehenden Teilnehmer am Final-Four Turnier steht fest. Der vierte Teilnehmer, neben den bereits feststehenden Tabellenersten und -zweiten dem 1.BC Bischmisheim-Saarbrücken und dem TV Refrath wird in der parallel in Bonn stattfindenden Partie 1.BC Beuel gegen SC Union Lüdinghausen ermittelt. Frank Thiemann