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Drei dritte Plätze für die Gastgeber

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SaarLorLux Badminton Open vom 29. Oktober bis zum 3. November 2019 in Saarbrücken Erfreuliche Bilanz aus Sicht der Gastgeber: Bei den SaarLorLux Badminton Open 2019 in Saarbrücken (29. Oktober bis 3. November) standen in drei Disziplinen Spielerinnen bzw. Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) im Halbfinale.
Während die 21 Jahre alte Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) bei dem mit 75.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ im Dameneinzel die Vorschlussrunde erreichte, belegten Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC SaarbrückenBischmisheim) im Herrendoppel und Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Damendoppel Rang drei.
Die Deutsche Meisterin Yvonne Li (Weltranglistenplatz 41) musste sich in ihrer Halbfinalpartie am Samstag (2. November) der 19 Jahre alten Dänin Line Christophersen (Weltranglistenplatz 87) mit 21:16, 11:21, 14:21 geschlagen geben, die im November 2018 bei der U19-WM Silber gewonnen hatte. Jones Jansen/Peter Käsbauer (Weltranglistenplatz 50) unterlagen in ihrer Vorschlussrundenbegegnung Di Zi Jian/Wang Chang aus China (Weltranglistenplatz 61) mit 15:21, 21:15, 12:21.
Die Deutschen Meisterinnen Linda Efler/Isabel Herttrich (Weltranglistenplatz 38) zogen derweil gegenüber Chloe Birch/Lauren Smith aus England (Weltranglistenplatz 30) knapp den Kürzeren (22:24, 19:21).
Bis ins Viertelfinale kamen in Saarbrücken seitens des DBV im Herreneinzel der Deutsche Meister Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 192), im Herrendoppel Felix Hammes/Christopher Klauer (SV Fischbach/TV Refrath; Weltranglistenplatz 144) und im Mixed die Deutschen Meister Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 33) sowie Patrick Scheiel/Franziska Volkmann (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim).
Kurzfristig für das Turnier absagen mussten u. a. die Olympiasiegerin und dreimalige Weltmeisterin im Dameneinzel, Carolina Marin (Spanien), sowie Lokalmatador Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld). Der 25-Jährige, der am Bundesstützpunkt in Saarbrücken trainiert und auch in der Landeshauptstadt des Saarlandes wohnt, hätte im Herrendoppel mit Marvin Seidel und im Mixed mit Isabel Herttrich gute Chancen auf eine vordere Platzierung gehabt. Er fiel jedoch verletzungsbedingt aus.
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Alle Ergebnisse der SaarLorLux Badminton Open 2019 finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.saarlorlux-open.de sowie im Internet unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „SaarLorLux Open 2019“).
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Titelverteidigung geplatzt – TV Refrath am Ende froh über Platz 3

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Titelverteidiger Refrath gab sich am Ende der Final Four mit Platz drei zufrieden.

Die Badmintonsaison 2017/18 ist am gestrigen Sonntag mit den beiden letzten Spielen des „Final Four“ in Saarbrückenzu Ende gegangen und der Überraschungsmeister von 2017, TV Refrath, konnte seinen Titel leider nicht verteidigen.

Dennoch sind sich alle Refrather Beteiligten auch einen Tag später noch einig, dass dieses Ergebnis durchaus als Erfolg zu werten ist. Eine recht deutliche 1:4 Halbfinalniederlage am Samstag gegen den neuen Titelträger 1.BC Bischmisheim war nicht zu verhindern, zumal recht kurzfristig mit Chloe Magee und Max Schwenger zwei Leistungsträger ausgefallen waren. In der sich dadurch dezimierten Besetzung konnte der TVR seine ursprünglich realistische Chance, den BCB (ohne Fabian Roth) zu besiegen, leider nicht nutzen.

Stattdessen ging es am Sonntag im sogenannten „kleinen Finale“ um Platz 3 gegen den sehr motivierten TSV Trittau, der letztlich mit einem äußerst knappen 4:2 geschlagen werden konnte.

Die Vorzeichen in beiden Spielen waren alles andere als gut, denn durch den Ausfall von Chloe Magee fehlte zu Beginn der Begegnungen vor allem dem Damendoppel auf TVR-Seite leider die gewohnte Durchschlagskraft. So war die kurzfristig eingesprungene Anika Dörr an der Seite von Carla Nelte zwar ein hervorragender Ersatz, doch leider reichte es in beiden Spielen nicht zum Sieg. Auch das Dameneinzel, im Halbfinale mit Elin Svensson und am Sonntag mit Anika Dörr war an beiden Tagen leider ohne echte Siegchance.

So lastete eine Menge Druck auf den Herrendoppeln, von denen definitiv jeweils mindestens eins gewonnen werden musste. Die Coaches Nyenhuis, Winkelmann und Kelzenberg legten sich an beiden Tagen auf Sam Magee/Nhat Nguyen und Raphael Beck/Jan Colin Völker fest. Während die beiden Iren am Samstag überragend spielten und erst im 5.Satz verloren, wurden Beck/Völker förmlich überrollt und hatten keine Chance. Somit reichte auch der sehr überzeugende Einzelsieg von Lars Schänzler nicht aus – Bischmisheim hatte nach Siegen in den drei Doppeln und im Dameneinzel die Begegnung gewonnen und stand im Finale, in dem sie schließlich auch den heiß ersehnten Titel holen konnten.

Im Spiel um Platz Drei zündeten dann beide Refrather Herrendoppel, wobei Magee/Nguyen knapp und Beck/Völker deutlich ihre Spiele gewinnen konnten. Nachdem das Damendoppel erst im 5.Satz unterlegen war folgten zwei deutliche Matches, in denen Trittau das Dameneinzel und Refrath das Mixed (Sam Magee/Carla Nelte) klar machten. Beim Stand von 3:2 rechnete jeder mit einem Sieg von Nhat Nguyen über Jonathan Persson, doch der lange Schlaks auf Trittauer Seite stellte den 17-jährigen Iren vor schwierige und vor allem ungewohnte Aufgaben. Dennoch blieb Nguyen bis zum Schluss cool, wehrte im 3. und 4. Satz jeweils Matchbälle ab und gewann schließlich mit 11:8 im fünften Durchgang. Parallel hatte sich Lars Schänzler gerade den Satzausgleich gegen Joachim Persson geholt, als das Match schließlich abgebrochen wurde, weil der Gesamtsieger feststand.

Heinz Kelzenberg: „Natürlich fährt man zum Final Four, um ins Finale zu kommen und dann Deutscher Meister zu werden. Realistisch war es jedoch ohne Chloe und Max diesmal nicht. Von daher bin ich okay mit dem 3. Platz, der sich durch die tolle Leistung am Sonntag auch wirklich gut anfühlt.  Weniger gut fühlt es sich an, dass wir jetzt kein Deutscher Meister mehr sind. Wir sind mit großen Problemen in die Saison gestartet und waren letztlich nur Sechster in der Tabelle. Nun haben wir mit Glück gegen Mülheim und aus meiner Sicht verdient gegen Trittau gewonnen und damit zwei ursprünglich besser platzierte Teams hinter uns gelassen. Unser Team hatte ein Durchschnittsalter von unter 23 Jahren und jeder aus unserer Mannschaft hat am Wochenende mindestens ein richtig gutes Spiel gemacht. Von daher bin ich auch wirklich stolz, mit diesen tollen Persönlichkeiten Dritter geworden zu sein. Mein Dank geht aber auch an die Coaches Denis, Daniel und Max sowie an unsere großartigen Fans, von denen uns einige sogar nach Saarbrückenbegleitet haben“.

Die Gratulation des TV Refrath geht an den Sieger BC Bischmisheim, der trotz des Fehlens von Fabian Roth den Titel gewinnen konnte. Aber auch dem personell in dieser Saison hart getroffenen BC Beuel gebührt größter Respekt zum zweiten Platz. Wir hätten unserem Nachbarn aus Bonn den Deutschen Meistertitel gegönnt wie nie zuvor!

Zwei Spiele trennen Beuels Erste von der vierten Meisterschaft

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Beuels Erste zieht ins Final Four ein.

Der 1. BC Beuel startet am ersten Mai-Wochenende beim Final Four der Badminton- Bundesliga und ist der vierten Deutschen Meisterschaft so nah, wie schon lange nicht mehr. Nach Ablauf der Bundesliga-Hauptrunde belegten die Gelb-Schwarzen den zweiten Tabellenplatz hinter dem 1. BC Bischmisheim und schafften damit den direkten Einzug in das Final Four. In zwei Viertelfinalspielen gelang zudem dem amtierenden Meister TV Refrath und dem TSV Trittau der Sprung in die Finalrunde.

Los geht es für die Erste in Saarbrücken am Samstag, dem 05. Mai um 16 Uhr, gegen den TSV Trittau. Voller Spannung gehen die Blicke von Beuels Teammanager Maximilian Schneider in Richtung Saisonhöhepunkt: „Wir freuen uns, dass wir uns als Zweiter für das Final Four qualifiziert haben. Diesen Platz haben wir trotz einiger Rückschläge erkämpft und er zeigt auch mit welchen Ambitionen wir nach Saarbrücken reisen. Nach aktuellem Stand gehen wir davon aus mit unserem kompletten Kader am Final Four teilzunehmen. Saarbrücken wird sicherlich für den passenden Rahmen sorgen.“

Bereits die Halbfinalpartie gegen den TSV Trittau hat es in sich. Die Norddeutschen beendeten die Hauptrunde als Tabellenfünfter, hatten aber lediglich vier Punkte Rückstand auf die Beueler Erste. Vergleicht man die beiden direkten Duelle der Teams, ist dies nur wenig aussagekräftig. Das Hinspiel in Trittau verlor die Erste 1:6, trat dort aber ohne Marc Zwiebler, Akshay Dewalkar, Peter Briggs und Lauren Smith an. Zudem musste Luise Heim ihr Einzel krankheitsbedingt aufgeben. Beim TSV Trittau fehlten Joachim Persson und Milosz Bochat.

Das Rückspiel Mitte Januar in der Erwin-Kranz-Halle gewannen die Hausherren 5:2. Peter Briggs fehlte auf Beueler Seite krankheitsbedingt, die Gäste traten ohne Bernardo Atilano an. Nur zwei der sieben Partien wurden allerdings in drei Sätzen entschieden, das Damendoppel und das 2. Herrendoppel; beide zu Gunsten des TSV Trittau.

Schneider hofft zunächst, dass seine Spieler alle gesund und in guter Form ankommen: „Lauren Smith hatte zuletzt sehr erfolgreiche Wochen mit den Commonwealth Games und der Europameisterschaft, die jedoch auch Kraft gekostet haben dürften. Max Weißkirchen und Daniel Hess müssen aktuell bei der Bundeswehr ihren Grundlehrgang absolvieren. Es bleibt abzuwarten in welcher Form sie sich präsentieren werden. Luise Heim musste bei der Europameisterschaft geschwächt von einer Erkältung aufgeben. Wir hoffen aber, dass sie sich rechtzeitig bis zum Wochenende erholt. Am Ende wird es um jedes einzelne Spiel gehen und die Tagesform dürfte entscheidend sein.“

Unabhängig vom Ausgang des Halbfinales geht es für die Beueler am Sonntag weiter. Ein Sieg ist gleichbedeutend mit der Qualifikation für das Finale am 06. Mai um 14 Uhr. Bei einer Niederlage würde das Spiel um Platz drei um 10 Uhr den Saisonabschluss bilden. Als Gegner dort wartet der Gewinner bzw. Verlierer des Halbfinales zwischen dem 1. BC Bischmisheim und dem TV Refrath.

Für Teammanager Schneider ist die Saison bereits jetzt ein Erfolg: „Unser primäres Ziel, uns für das Final Four zu qualifizieren, haben wir erreicht. Unser nächstes Ziel ist es das Halbfinale gegen Trittau zu gewinnen. Wenn wir unsere Leistung abrufen, sehe ich gute Chancen, dass wir auch dieses Ziel erreichen können – auch wenn es keine leichte Aufgabe wird.“

Andreas Kruse

Final Four nach Saarbrücken vergeben

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Die “Final Four” finden 2018 in Saarbrücken statt.

Wie das Präsidium des Deutschen Badminton Verbandes (DBV) mitteilte, wurde die Bewerbung des 1. BC Saarbrücken/Saarbrücken für die Ausrichtung der Endrunde um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeister (Riegel-Pokal) angenommen.

Damit findet das “Final Four”, die höchste Veranstaltung der Bundesliga am 5./6. Mai 2108 in der Deckarm-Halle im Saarland statt. Frank Liedke und Janine Göbbel zeichnen sich dafür federführend aus. Mit der Ausrichtung der bisher jährlich ausgerichteten “Bitburger Open”, dem zweithöchsten dotierten Turnier in Deutschland, bewiesen sie ihre enorme Erfahrung in der Ausrichtung solcher Veranstaltungen.

Unterlegen mit seiner Bewerbung war dabei Heinz Bussmann, der im letzten Jahr die “Final Four” in Bad Hersfeld zum ersten Male präsentierte. In diesem Jahr bewarb sich Bussmann mit dem Standort Bayerhalle in Wuppertal.

Auch entschieden wurde die Austragung der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga. Hier gab es nur einen Bewerber. Der TV Goldbach/Bayern, der auch schon im letzten Jahr sich dafür auszeichnete, wird dies am 14./15. April 2018 wiederholen.

Für den BC Bischmisheim könnten die “Final Four” zum absoluten Heimerfolg werden. Die Saarländer führen derzeit die Tabelle der 1. Bundesliga souverän an. Und wie unsere Umfrage “Wer wird Deutscher Mannschaftsmeister?” zeigt, sind auch viele Leser davon überzeugt, dass sie den Titel diesmal wieder holen. Aber bis dahin sind ja noch einige Spieltage und da kann sich noch einiges ändern.

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