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Mülheim erkämpft drei Punkte in Bayern

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Dmytro Zavadsky. Foto: Moritz Cammertoni
Die Zielstellung des Teammanagers Jonathan Rathke, vier Punkte bei den Bundesliga-Auswärtsspielen gegen den TSV Freystadt und Schlusslicht TSV Neuhausen-Nymphenburg zu holen, wurde knapp verfehlt. Am Samstag musste sich die 1. Mannschaft vom 1. BV Mülheim bei Freystadt mit 3:4 geschlagen geben. Am Sonntag lief es besser. Man gewann mit 5:2. Somit wurden wenigstens drei Punkte generiert.
In Freystadt geriet man mit 0:3 in Rückstand. Lara Käpplein: „Wir sind mit dem Verlauf der gesamten Begegnung nicht zufrieden. Insbesondere die Herrendoppel waren nicht gut gespielt.“ Lara Käpplein konnte im Damendoppel jedoch ebenfalls nicht punkten. Im Mixed mit Alexander Dunn gewann sie aber mit 11:5 11:6 6:11 11:7 gegen Serena Au Young/Max Flynn. Der Inder Siddharath Thakur besiegte den Freystädter Leon Seiwald. Gute Form bewies auch Dmytro Zavadsky. Mit einem klaren Sieg gegen Hennes Gerberich (13:11 11:4 11:9). Das waren dann aber auch die Punkte für die Mülheimer. Die Estin Kristin Kuuba besiegte die für Mülheim spielende Schottin Rachel Sugden in vier Sätzen.
In Neuhausen-Nymphenburg wurde die Aufstellung im Herrendoppel umgestellt. Diese Maßnahme zahlte sich aus. Tom Wolfenden spielte dieses Mal mit Konstantin Abramov. Callum Hemming ging mit Alexander Dunn ins Spiel. Beide Duos siegten jeweils in vier Sätzen. Die 3:0 Führung machten dann Lara Käpplein und Rachel Sugden klar. Nach der Niederlage von Thakur und Sugden schien die Partie noch einmal zu kippen. Erneut siegten dann aber Dmytro Zavadsky im zweiten Herreneinzel sowie das Gespann Lara Käpplein/Alexander Dunn im Mixed.
Mülheim belegt in der Tabelle nunmehr den siebten Platz. Am 21. Und 22. Dezember folgt der letzte Doppelspieltag in diesem Jahr. Es stehen Partien beim Spitzenreiter 1. BC Bischmisheim und gegen den 1. BC Wipperfeld an. Manfred van Ackern

Saison mit vielen Überraschungen für Mülheim geht weiter

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Dymtro Zavadsky, Foto: Marc Pastoors
Aktuell steht das Team vom 1. BV Mülheim in der Tabelle auf dem siebten Rang. Am Wochenende geht es für die Damen und Herren der 1. Mannschaft nach Bayern. Am Samstag, 09.11.2019 trifft man auf den Tabellennachbarn TSV Freystadt, der derzeit mit einem Punkt weniger in der Tabelle auf Platz 8 rangiert.
Der TSV Freystadt war zum Saisonbeginn darauf eingestellt kleinere Brötchen zu backen. Muss man doch mit einem kleinen Kader auskommen. Topspieler Kristin Kuuba spielt weiterhin für den TSV. Die estnische Nationalspielerin und erfolgreichste Bundesligaspielerin der vergangenen Saison, Kristin Kuuba blieb dem Verein treu. Die Engländerin Fee Teng Liew hat bereits den Sprung unter die Top 100 in der Weltrangliste geschafft. Dazu gekommen ist in dieser Saison die Österreicherin Serena Au Yeong. Als Backup auf der Damenseite stehen dem Bundesligateam mit Stefanie Spies und Tania Jötten zwei Eigengewächse zur Verfügung. Im Herrenbereich gehört der Österreicher Leon Seiwald, Nummer 176 der Weltrangliste im Einzel, zum Kader. Weiterhin im Team der Mannschaftsführer Florian Waffler, Spielertrainer Oliver Roth, der indonesische Spitzenspieler Fikri Hadmadi sowie der Engländer Max Flynn, Hannes Gerberich und Andreas Pistorius. Nationalspieler Johannes Pistorius steht nach langer Verletzungspause dem Team wieder zur Verfügung. Der ehemalige dänische Rasmus Bonde Spitzenspieler (Weltrangliste: best 23) arbeitet seit einem halben Jahr in Nürnberg, spielte vergangene Saison in der 2. Liga in Dänemark und kam auf die Vereinsleitung zu, mit dem Wunsch, für Freystadt zu spielen.
Sowohl für den 1. BV Mülheim als auch den TSV Freystadt geht es weiterhin um Play-Off Hoffnungen und Abstiegsangst.
Für die Zuschauer wird es zahlreiche, interessante Spiele gegen das Team um den bekannten Spieler Tobias Wadenka zu sehen geben. Neuhausen hat sich bis jetzt besser geschlagen. MvA

Weiterer Kantersieg für Refrath in der 1. Bundesliga

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Ann-Kathrin Spöri. Foto: Georg Poluektov
Nach den klaren Siegen gegen Mülheim und Trittau gewann TV Refrath 1 zum dritten Mal in Folge in der 1. Bundesliga mit 6:1. Diesmal war es der TSV Freystadt, der am Sonntag daheim die Stärke des jetzigen Tabellenzweiten anerkennen musste.
Nach gewonnenem 2. Herrendoppel (Nguyen/Beck) mussten Schwenger/Völker im 1. Herrendoppel nach fünf Sätzen ihren Gegnern leider als Verlierer die Hand schütteln. Doch sehr klare Siege von Kilasu Ostermeyer/Chloe Magee im Damendoppel und von der immer noch ungeschlagenen Ann-Kathrin Spöri im Dameneinzel stellten einen beruhigen 3:1 Vorsprung her. Zwei recht sichere Siege von Nhat Nguyen und Lars Schänzler bei je einem Satzverlust gaben schließlich den Geschwistern Sam und Chloe Magee beim 5:1 die Steilvorlage zum Dreipunkteerfolg. Diese hatten dann auch wenig Probleme und gewannen ihr Mixed mit 3:0 Sätzen.
Durch den gleichzeitigen 2:5-Ausrutscher des 1. BC Beuel in Mülheim kletterte der TV Refrath mit diesem Erfolg auf den 2. Tabellenplatz, nur einen Zähler hinter Titelverteidiger Bischmisheim und drei Zähler vor den Bonnern.
Am kommenden Sonntag (15 Uhr) kommt Schlusslicht TSV Neuhausen-Nymphenburg aus München in die Halle Steinbreche. Ein weiterer Heimsieg ist eingeplant.

Starkes Refrather Team reist nach Freystadt

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Jan Colin Völker – Mit TV Refrath 1 nach Freystadt. Foto: Andre Jahnke
Nach den jüngsten vier Siegen in Folge möchte das Bundesligateam des TV Refrath am kommenden Sonntag beim Auswärtsspiel in Freystadt den nächsten Erfolg hinzufügen, um sich nach und nach hinter dem 1.BC Bischmisheim auf dem 2.Rang in der Badminton Bundesliga zu positionieren. Noch liegt der 1.BC Beuel punktgleich vor dem TVR, muss jedoch noch gegen den Deutschen Meister BC Bischmisheim spielen. Der TV Refrath möchte jedenfalls mindestens zwei Punkte aus Bayern mit nach Hause bringen und reist deshalb mit Ausnahme von Carla Nyenhuis in Bestbesetzung an. Da man davon ausgeht, dass bei Freystadt der ein oder andere Leistungsträger wegen der Teilnahme an internationalen Turnieren fehlen wird, ist man auch recht optimistisch. Wieder im Team stehen wird Doppelspezialist Raphael Beck, der zuletzt gegen Mülheim und Trittau pausierte.

Bischmisheim in Oktoberfestlaune – Bayern-Doppel an der Spitze

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Tabellenführer 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim ist gegen Neuling Neuhausen-Nymphenburg (6:1) und Freystadt (5:2) nahe dran am Optimum
Der bayerische Doppelpack vor Heimkulisse bescherte Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim fast die Optimal-Ausbeute: Fünf von sechs möglichen Punkten verbuchte der amtierende Deutsche Meister aus den Partien gegen den TSV Neuhausen-Nymphenburg und den TSV Freystadt. Die Saarländer bleiben damit das Maß der Dinge, nach fünf Spieltagen führen sie die Bundesliga-Tabelle mit zwölf Punkten und je zwei Zählern Vorsprung auf die schärfsten Verfolger 1. BC Beuel und TV Refrath weiterhin an.
Am Samstag gelang dem BCB mit einem 6:1-Erfolg über Aufsteiger Neuhausen-Nymphenburg ein nahezu perfekter Start ins Wochenende – und zudem der erste Heimsieg der laufenden Runde, nachdem es im ersten Spiel in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle eine 3:4-Niederlage gegen Refrath gesetzt hatte. Dem souveränen Auftritt gegen den Bundesliga-Rückkehrer aus dem Münchner Stadtbezirk ließ der BCB am Folgetag, an dem zufällig auch das Oktoberfest in München zu Ende ging, den nächsten Heimsieg gegen ein bayerisches Team folgen: Freystadt, das bis dahin in allen vier Partien zumindest gepunktet hatte, war für den Titelverteidiger keine wirkliche Gefahr und wurde mit einem 2:5 im Gepäck wieder auf die Heimreise geschickt. „Ich denke, das waren zwei solide Auftritte von uns. Es ist mehr oder weniger so gelaufen, wie wir es erwartet haben“, sagte Bischmisheims Nationalspieler Marvin Seidel, der in allen vier Spielen mit seiner Beteiligung siegreich blieb.
Dass es gegen Freystadt nicht zu vollen drei Punkten reichte, lag an den insgesamt knappen Niederlagen des zweiten Herrendoppels und von Stine Küspert im Dameneinzel. Der 20-jährige Bischmisheimer Neuzugang musste sich ihrer estnischen Gegnerin Kristin Kuuba, die in der Vorsaison eine der besten Bundesliga-Bilanzen überhaupt aufwies (stolze 22 Siege in 26 Partien mit ihrer Beteiligung), trotz harter Gegenwehr 9:11, 14:12, 7:11 und 4:11 beugen. Ähnlich umkämpft lief es im Duell von Daniel Nikolov und Ruben Jille gegen Freystadts Paarung Hannes Gerberich und Florian Waffler: Das BCB-Duo verlor die ersten beiden Sätze jeweils unglücklich erst in der Verlängerung mit 13:15 und 10:12. Danach gewannen beide Satz drei mit 11:8, ehe die Gäste mit 11:7 final die Nase vorne hatten. Die weiteren Partien gegen die Bayern waren dafür mehr oder minder klare Angelegenheiten: Der Österreicher Luka Wraber machte im ersten Herreneinzel mit Gerberich kurzen Prozess (11:4, 11:5, 11:7), das zweite Duell Mann gegen Mann ging gar vorzeitig an Nikolov, weil Gegner Waffler nach dem 3:11 im ersten Durchgang die Waffen streckte. Keinerlei Mühe hatten auch Isabel Herttrich und Marvin Seidel im Mixed (11:8, 11:5, 11:5 gegen Fee Teng Liew/Max Flynn), wohingegen sie in ihren gleichgeschlechtlichen Doppelpartien jeweils einen Satz abgeben mussten. Letztlich kamen aber sowohl Herttrich und Olga Roj beim 9:11, 11:4, 11:7 und 11:2 über Kuuba/Teng Liew als auch Seidel an der Seite von Peter Käsbauer mit dem 12:10, 11:6, 12:14 und 11:4 gegen Flynn und Johannes Pistorius zu insgesamt souveränen Siegen.
Am Vortag hatte der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim Aufsteiger Neuhausen-Nymphenburg im Duell des Tabellenersten gegen den -letzten erwartet klar in die Schranken verwiesen. Beim 6:1 musste lediglich Luka Wraber im Herreneinzel beim 11:7, 9:11, 4:11, 11:5 und 7:11 gegen den starken Israeli Misha Zilberman eine knappe Niederlage quittieren. Die übrigen Duelle mit den Münchnern gingen dagegen klar an die Gastgeber: Beide Herrendoppel sowie die Damenpaarung Herttrich und Küspert gewannen ihre Partien glatt in drei Durchgängen. Ebenso Daniel Nikolov, der im zweiten Herreneinzel mit seinem bulgarischen Landsmann und internationalen Doppelpartner Ivan Rusev Atanasov nur im ersten Satz Probleme hatte – das Wiedersehen der beiden endete mit 13:11, 11:5, 11:8 letztlich klar zugunsten des BCB-Neuzugangs. Einen kleinen Durchhänger leisteten sich Olga Roj und Seidel im Mixed gegen Tobias Wadenka und Annabella Jäger – am Ende lagen sie mit 11:8, 13:11, 6:11, 5:11 und 11:4 nach fünf Sätzen aber vorne. Der sechste Punkt ging auf das Konto von Küspert, die ihre ukrainische Gegnerin Natalya Voytsekh mit 15:13, 11:7, 4:11 und 11:8 bezwang.
„Gegen Freystadt hätten wir natürlich auch gerne die vollen drei Punkte mitgenommen – aber alles in allem können wir schon zufrieden sein“, sah Seidel ein insgesamt gelungenes Wochenende. Nach den ersten Heimsiegen der Saison möchte der BCB in zwei Wochen gleich nochmal zu Hause nachlegen, wenn am Sonntag, den 20. Oktober um 15 Uhr der SC Union Lüdinghausen in Saarbrücken vorstellig wird. Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen belegen nach ihren jüngsten 5:2-Erfolgen bei Blau-Weiß Wittorf und zu Hause gegen den 1. BV Mülheim mit acht Punkten aktuell Rang vier – und haben bislang in allen Partien gepunktet. Der amtierende Meister und Tabellenführer aus Bischmisheim sollte also gewarnt sein. dbe

BCB-Asse wollen ihre Spitzenposition zuhause festigen

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim empfängt zunächst den Aufsteiger Neuhausen-Nymphenburg und tags darauf den TSV Freystadt
Nach dreiwöchiger Unterbrechung starten die Badminton-Asse des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim wieder in der Bundesliga durch: Am kommenden Samstag und Sonntag wartet auf den amtierenden Deutschen Mannschafts-Meister ein Doppelauftritt vor Heimkulisse – mit dem Ziel, die aktuelle Tabellenführung, die der BCB trotz einer Niederlage aus drei Partien innehat, weiter zu festigen. Am Samstag um 18 Uhr empfängt der BCB zunächst den Aufsteiger TSV Neuhausen-Nymphenburg in der heimischen Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle. Für die Gäste aus dem Münchner Stadtbezirk ist es der erste Auswärtsauftritt der Saison. Die drei absolvierten Heimspiele liefen aus Sicht des Bundesliga-Rückkehrers wenig erfreulich: Sowohl gegen den TSV Trittau als auch gegen Blau-Weiß Wittorf und zuletzt den TSV Freystadt setzte es jeweils 2:5-Niederlagen. Es wartet demnach das Duell des Tabellenführers gegen das Schlusslicht – womit die Rollen klar verteilt scheinen. BCB-Neuzugang Stine Küspert kennt Neuhausen-Nymphenburg sogar noch aus der Vorsaison, als sie mit Blau-Weiß Wittorf in der Relegation gegen den Meister der Zweitliga-Südstaffel antrat – und dabei mit ihrem damaligen Team aus Neumünster knapp mit 4:3 über die Bayern triumphierte: „Ich denke, es kann in den Spielen vereinzelt schon knifflig für uns werden. Insgesamt sind wir aber sicherlich besser besetzt und gehen daher als Favorit ins Spiel“, sagt die 20-Jährige. Für Küspert kommt es dabei wohlmöglich auf dem Feld zu einem Wiedersehen mit ihrer nationalen und internationalen Doppelpartnerin: Annabella Jäger, mit der sie unter anderem bei den letzten Deutschen Meisterschaften in Bielefeld Bronze im Damendoppel gewann, ist vor der Runde vom TSV Freystadt in den Münchner Stadtbezirk gewechselt. Generell schätzt Küspert die Gäste vor allem im Einzel stark ein: „Neuhausen hat gute Einzelspieler. Da könnte es durchaus knapper zugehen“, sagt der BCB-Neuzugang. Zu den stärksten Münchner Akteuren gehören der Israeli Misha Zilberman, der in fünf Spielen mit seiner Beteiligung bisher drei Siege holte. Oder aber Ivan Rusev Atanasov. Der Bulgare ist der internationale Doppelpartner von Bischmisheims zweitem Neuzugang Daniel Nikolov. Abgesehen von Küspert dürfte es am Samstag daher für einen zweiten BCB-Akteur zu einem (hoffentlich auch sportlich) erfreulichen Wiedersehen kommen.
Deutlich besser gestartet ist der zweite Bischmisheimer Gegner vom Wochenende: Der TSV 1906 Freystadt begann nach der überraschenden Playoff-Teilnahme in der Vorsaison (Rang sechs, dann Viertelfinal-Aus mit 1:4 gegen den 1.BV Mülheim) diesmal mit fünf Punkten aus drei Spielen. Einem 3:4 zuhause gegen Wittorf folgten ein 4:3 über Trittau und zuletzt ein 5:2-Erfolg bei Neuhausen-Nymphenburg. Vor dem Gastspiel am Sonntag um 15 Uhr in Saarbrücken liegt Freystadt damit auf Tabellenplatz drei. Topspielerin im Aufgebot der Oberpfälzer ist die estnische Nationalspielerin Kristin Kuuba, die vergangene Saison mit 22 Siegen in 26 Einsätzen im Dameneinzel und -doppel eine der besten Bundesliga-Bilanzen überhaupt aufwies. Allerdings fehlte die 22-Jährige in der zurückliegenden Spielzeit in beiden Duelle mit dem BCB, die mit 6:1 jeweils klar an die Saarländer gingen. Im Damenbereich verpflichtete Freystadt nach dem Abgang der Engländerin Jenny Moore (nach Dänemark) deren Landsfrau Fee Teng Liew sowie die junge Österreicherin Serena Au Yeong als Ersatz für die nach langer Zeit beim TSV überraschend nach München gewechselte Annabella Jäger.
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Im Herrenbereich konnte Freystadt den österreichischen Einzelspezialisten Leon Seiwald als Neuzugang vermelden. Weiterhin zum Aufgebot der Bayern zählen Mannschaftsführer Florian Waffler, TSV-Spielertrainer Oliver Roth, der indonesische Spitzenspieler Fikri Hadmadi sowie der Engländer Max Flynn, Hannes Gerberich und Andreas Pistorius. Zudem steht Nationalspieler Johannes Pistorius nach langer Verletzungspause wieder zur Verfügung, und mit dem Dänen Rasmus Bonde schloss sich ein ehemaliger Spitzenspieler (Ex-Nummer 23 der Welt) den Oberpfälzern kurzfristig an. „Ich würden sagen, dass wir auch in dieser Partie der Favorit sind. Unser Minimalziel für die beiden Partien sind vier Punkte“, sagt Stine Küspert, die in Abwesenheit der weiterhin nicht richtig fitten Luise Heim sowohl gegen Neuhausen-Nymphenburg als auch gegen Freystadt für den BCB zum Schläger greifen wird. Sie hofft, ihre bisherige Bilanz von zwei Siegen in vier Auftritten mit ihrer Beteiligung (jeweils 1:1 im Einzel und Doppel) am Wochenende positiv gestalten zu können. Generell habe sie sich in Saarbrücken bereits gut eingelebt: „Alle sind sehr nett, und alles läuft soweit gut“, sagt Küspert – nach dem anstehenden Bundesliga-Doppelauftritt vor Heimkulisse soll das nur noch umso mehr gelten. dbe

Beuel will am Wochenende vor heimischem Publikum punkten

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Logo Beuel
Weitere Punkte sammeln und den aktuellen, zweiten Tabellenplatz festigen: Das ist das Ziel, mit dem die Badmintonspieler des 1. BC Beuel in die beiden Heimspiele am kommenden Wochenende gehen. Am Samstag ist das Team des TSV Freystadt in der Beueler Erwin-Kranz-Halle zu Gast, tags darauf die Mannschaft des TSV Neuhausen-Nymphenburg. 
Personell gesehen hat das Beueler Team einige Ausfälle zu verkraften. Nach wie vor fallen die Schweizerin Ronja Stern und Doppelspezialist Daniel Hess verletzungsbedingt aus. Auch der schottische Neuzugang Adam Pringle wird fehlen, da er bei der Weltmeisterschaft der Altersklasse U19 in Russland antritt. Ebenfalls noch fraglich ist der Einsatz des Inders Gurusaidutt, der leicht angeschlagen ist. Freuen können sich die Beueler Zuschauer aber auf jeden Fall auf das Damendoppel mit Lisa Kaminski und Hannah Pohl. Die beiden gewannen am vergangenen Sonntag in Brno die Czech Open 2019. Dazu sagte der Beueler Vereinschef Roland Maywald: „Ich freue mich sehr für Hannah und Lisa. Ihre Leistungskurve ging schon in den vergangenen Wochen permanent nach oben. Der Turniersieg in Tschechien ist jetzt die Belohnung für ihr hartes und konsequentes Training.“
Aufgrund der personellen Situation ist zu erwarten, dass beide Partien am Wochenende jeweils knappe Angelegenheiten werden. Der Tabellendritte TSV Freystadt hat mit zwei Siegen und einer knappen Niederlage einen starken Saisonauftakt hingelegt und wird mit entsprechendem Selbstbewusstsein im Gepäck nach Bonn anreisen. Dessen ist sich auch Teammanager Max Schneider bewusst: „Freystadt wird für uns ein harter Brocken werden. Ich erwarte eine sehr knappe Partie mit ungewissem Ausgang. Auf jeden Fall bin ich davon überzeugt, dass wir viele spannende und sehr knappe Spiele zu sehen bekommen. Auch gegen Neuhausen-Nymphenburg kann es sehr eng werden. Obwohl die Bayern im Tabellenkeller stehen, dürfen wir keinesfalls den Fehler begehen, sie zu unterschätzen.“
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Die Beueler Spieler freuen sich also auf ein abwechslungsreiches Bundesligawochenende und die tatkräftige Unterstützung von zahlreichen Zuschauern. Die Partie gegen Freystadt beginnt am Samstag, 5. Oktober, um 18 Uhr, das Spiel gegen Neuhausen-Nymphenburg am Sonntag, 6. Oktober, um 14 Uhr. Joachim Resch

Überragende Herrendoppel ebnen Mülheim den Weg zum Final-Four

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Adam Hall, der Mülheim zum Saisonende verlassen
und in der kommenden Saison in der Dänischen Liga aufschlagen wird. Foto: Volker Isbruch-Sufryd.
Dank einer beeindruckenden Leistung im Play-Off Viertelfinale gegen den TSV 1906 Freystadt hat der 1. BV Mülheim erstmalig durch einen 4-1 Erfolg das Final-Four-Turnier am kommenden Wochenende in Willich erreicht.
Insbesondere die Mülheimer Herrendoppel zeigten ihren Gegnern aus der Oberpfalz klar, wer Herr in der mit mehr als 250 Zuschauern gut gefüllten Innogy Sporthalle war. Tom Wolfenden und Konstantin Abramov harmonierten, als wenn sie schon seit Jahren zusammenspielen würden. Da auch der nach Dänemark wechselnde Adam Hall an der Seite von Dmytro Zavadsky im 2. Herren-Doppel in seinem letzten Heimspiel für Mülheim eine überragende Vorstellung lieferte, konnten beide Herrendoppel gegen die in keinster Weise enttäuschenden Gäste aus Freystadt in jeweils drei deutlichen Sätzen gewonnen werden.
Stärker musste da schon das Damendoppel Johanna Goliszewski und Lara Käpplein kämpfen, um nach fünf jeweils hart umkämpften Sätzen ihre Freystädter Gegnerinnen Jenny Moore und Annabella Jäger in die Knie zu zwingen. Dank dieser beruhigenden 3-0 Führung konnte es verschmerzt werden, dass Niluka Karunaratne dem spielstarken Indonesier Fikri Ihsandi Hadmadi sicherlich nicht unerwartet in drei jedoch durchaus engen Sätzen unterlag.
So war es dem Ukrainer Dmytro Zavadsky vorbehalten für den vierten und damit bereits entscheidenden Punkt zu sorgen. Spannung kam in diesem Match kurzfristig auf, als Zavadsky, der die Sätze eins und zwei deutlich beherrscht hatte, den dritten Satz deutlich an seinen Freystädter Gegner, den jungen Deutschen Hannes Gerberich abgab und auch Anfang des vierten Satzes zurücklag. Der 30-jährige Mülheimer kämpfte sich aber auch dank der Unterstützung des Publikums ins Match zurück, behielt im 4. Satz die Oberhand und sorgte für Jubelstürme bei seinem Team und in der ganzen Halle. Der Viertelfinal-Fluch war besiegt und das Team von der Ruhr zog erstmalig in das Final-Four-Turnier ein.
Am Samstag, den 13. April 2019 wird das Team im Halbfinale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft im niederrheinischen Willich ab 16.00 Uhr h auf den TV Refrath treffen. Das andere Halbfinale bestreiten parallel in gleicher Halle der 1. BC Bischmisheim-Saarbrücken und der SC Union Lüdinghausen.
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Dank der souveränen Leistung seines Teams und der Tatsache, mit der Teilnahme am Final-Four-Turnier das Saisonziel bereits erreicht zu haben, sieht der scheidende Teammanager Steffen Hohenberg dem kommenden Wochenende gelassen, aber auch mit sehr viel Vorfreude entgegen. In der Form des gestrigen Abends kann das Mülheimer Team, auch wenn es sicherlich als Außenseiter am Wochenende nach Willich reist, auch ein Wort bei der Vergabe des Deutschen Mannschafts-Meistertitels mitreden. Frank Thiemann

Spannung bis zum letzten Ballwechsel in Mülheim erwartet

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Alexander Roovers. Foto: Volker Isbruch-Sufryd
In der Doppelrunde der Badminton-Bundesliga trafen der 1. BV Mülheim und der TSV 1906 Freystadt bereits in dieser Saison zwei Mal aufeinander. Während die Mülheimer im Hinspiel in der Oberpfalz stark ersatzgeschwächt antraten und mit 1-6 die deutlichste Niederlage der Saison einstecken mussten, ereilte den Freystädtern im Rückspiel nahezu das gleiche Schicksal. Auch sie traten ebenfalls deutlich ersatzgeschwächt mit sogar 0-7 die Heimreise an.
Da zum Play-Off Viertelfinale am 9. April 2019 um 19.00h in der Innogy Halle zu Mülheim jedoch beide Mannschaften in Bestbesetzung antreten werden, ist mit einem ausgeglichenen Spiel, engen Matches und Spannung bis zum letzten Ballwechsel zu rechnen. Die deutlichen Siege in der bisherigen Saison sollten kein Maßstab für dieses mit Spannung erwartete KO-Spiel sein.
Auf Mülheimer Seite wird das komplette Team einsatzfähig und sicherlich hoch motiviert sein, um sich den Traum zu erfüllen, am nächsten Wochenende beim Final-Four-Turnier im nur knapp 50 km entfernten Willich antreten zu können. Teammanager Steffen Hohenberg kann aus dem Vollen schöpfen. Die Damenriege mit Johanna Goliszewski und Lara Käpplein sowie Gayle Mahulette ist ebenso komplett, wie die internationale Herrenauswahl mit dem Schotten Adam Hall, dem Engländer Tom Wolfenden, dem Russen Konstantin Abramov, dem Ukrainer Dmytro Zavadsky und dem Sri Lankaner Niluka Karunaratne. Auch der zuletzt angeschlagene Alexander Roovers ist wieder voll belastbar und im Kader für die anstehenden Aufgaben. Eine genaue Aufstellung für die einzelnen Partien wollte sich Mülheims Teammanager Hohenberg noch nicht entlocken lassen. Dies soll erst kurzfristig am Spieltag entscheiden werden.
Im Damenbereich sind die Gäste aus Freystadt sehr stark aufgestellt. Die Estin Kristin Kuuba hat von den 13 Partien im Dameneinzel nur ein Spiel verloren. An ihrer Seite schlägt im Damendoppel die starke englische Doppel- und Mixed-Spielerin Jenny Moore auf, die auf internationalen Turnieren ein Mixed mit dem für unser Team spielenden Tom Wolfenden bildet. Auch die Herren um den spielstarken Indonesier  Fikri Ihsandi Hadmadi und den früheren deutschen Meister Lukas Schmidt, dem Engländer Max Flynn und den deutschen Spielern Johannes Pistorius, Oliver Roth, Florian Waffler und Hannes Gerberich werden die Mülheimer Herren vor unangenehme und schwere Aufgaben stellen. Die Gäste aus Bayern werden ihre Aufstellung natürlich erst am Spieltag bekannt geben.
Die Spielstärke der beiden Gegner ist nahezu ausgeglichen. Insofern kann, abgesehen vom Dameneinzel, bei dem die Estin Kuuba klar favorisiert ist, bei keinem der anderen Spiele eine vorherige Prognose des Ausgangs abgegeben werden. Im Dameneinzel hofft Hohenberg trotzdem auf eine Überraschung von Gayle Mahulette, die in der Bundesliga insbesondere gegen starke Gegnerinnen zuletzt starke Leistungen gezeigt hat. Am Dienstagabend ist somit Spannung, vielleicht sogar bis zum siebten Spiel, angesagt.
Das Viertelfinale wird nach dem Modus „Best-of-Seven“ ausgetragen. Sobald ein Team die notwendigen vier Siege aus den maximal auszutragenden sieben Partien errungen hat, ist das Viertelfinale beendet und einer der noch ausstehenden Teilnehmer am Final-Four Turnier steht fest. Der vierte Teilnehmer, neben den bereits feststehenden Tabellenersten und -zweiten dem 1.BC Bischmisheim-Saarbrücken und dem TV Refrath wird in der parallel in Bonn stattfindenden Partie 1.BC Beuel gegen SC Union Lüdinghausen ermittelt. Frank Thiemann

Abschluss der Bundesligavorrunde gegen Beuel und Freystadt

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Vivien Sandorhazi. Foto: Andre Jahnke
Am kommenden Wochenende stehen die letzten beiden Spieltage in der Badminton-Bundesliga an. Im Anschluss sind die beiden Erstplatzierten bereits direkt für das Final Four am 13./14. April in Willich qualifiziert, der Dritte und Vierte haben Heimrecht in einem Viertelfinale gegen die Nummer 5 und 6 der Tabelle.
Mit zwei Zählern Vorsprung steht der TV Refrath auf Rang 2 der Tabelle und hat es selbst in der Hand, alles klar zu machen. Doch am Freitag kommt kein geringerer als der Deutsche Vizemeister und Nachbar, der 1. BC Beuel. Die Bonner haben den 4. Platz fast sicher, sind jedoch am letzten Sonntag in Trittau mit 2:5 unter die Räder gekommen und müssen noch ein wenig aufpassen, den vierten Platz nicht an Freystadt zu verlieren. Wie für viele Bundesligisten ist auch der kommende Spieltag für den TV Refrath sehr stark davon abhängig, wie das vorab stattfindende Grand Prix-Turnier in Orleans (Frankreich) verläuft. Fünf Leistungsträger des TVR sind am Start und es ist fraglich, wann diese in Refrath eintreffen werden.
Fest steht aktuell lediglich, dass die beiden Damen Carla Nelte und Vivien Sándorházi sowie Lars Schänzler, Max Schwenger und Raphael Beck spielbereit sein werden.
Am Sonntag dann kommt es zum Saisonfinale im bayrischen Freystadt. Der TSV hat sich mit großer Wahrscheinlichkeit bereits für das Viertelfinale qualifiziert und verzichtet wohl darauf, sein allerstärkstes Team aufzubieten. Dennoch wird Refrath kein Risiko eingehen und mit dem ersten Anzug antreten, um ggf. Punkte, die am Freitag liegen gelassen wurden, wieder einzusammeln.