Schlagwort: tsvtrittau

Beuel beendet Hinrunde auf Platz Vier

beueler-doppel-und-mixedspezialistin-hannah-pohl-foto-bc-beuel
Beueler Doppel- und Mixedspezialistin Hannah Pohl. Foto: BC Beuel
Mit 3:4 in Wipperfeld und 2:5 in Trittau hat der 1. BC Beuel seine beiden Auswärtsspiele am vergangenen Wochenende verloren. Dennoch verteidigt das Team zum Ende der Hinrunde der Badminton-Bundesliga mit knappem Vorsprung seinen vierten Tabellenplatz.
Eigentlich hatten sich die Beueler Spieler das anders vorgestellt: Ziel war es, sowohl in Wipperfeld als auch in Trittau zu punkten und so den Anschluss an die Tabellenspitze zu wahren. Dieser Plan ging leider nicht ganz auf. Das Team musste sich am Ende des Spielwochenendes lediglich mit einem Punkt aus dem Spiel gegen den 1. BC Wipperfeld begnügen. Kurz vor dem Wochenende ereilte das Team bereits eine schlechte Nachricht: Neben den drei Langzeitverletzten sollte auch Stammspielerin Lisa Kaminski krankheitsbedingt ausfallen. An ihre Stelle rückte Anke Fastenau aus der Zweitligamannschaft der Beueler nach und begleitete das Team ins Bergische Land. Gegen stark aufspielende Wipperfelder gelang es den Schwarz-Gelben, das 1. Herrendoppel sowie die beiden Herreneinzel zu gewinnen. Beinahe wäre sogar ein 4:3-Sieg drin gewesen: Max Weißkirchen und Lukas Resch lieferten sich im 2. Herrendoppel gegen Adam Mendrek und Matthew Grimley ein spannendes Duell über fünf Sätze. Am Ende fehlte jedoch das berühmte Quäntchen Glück und die Partie ging im Entscheidungssatz mit 8:11 verloren.
Sonntags in Trittau trat die Mannschaft dann mit Vanessa Seele – ebenfalls aus 2. Mannschaft – als zweiter Dame an. Trotz einer guten Leistung bei ihrem Erstliga-Debut verlor sie an der Seite von Hannah Pohl im Damendoppel in vier knappen Sätzen gegen Inalotta Suutarinen und Jessica Hopton. Ebenfalls verloren gingen das 1. Herrendoppel, das Dameneinzel sowie das Gemischte Doppel. Punkten konnte hingegen Max Weißkirchen im 1. Herreneinzel sowie an der Seite von Lukas Resch im 2. Herrendoppel. 2:4 aus Sicht der Beuler war also der Zwischenstand vor dem letzten Spiel. Im 2. Herreneinzel bekam es Lukas Resch hier mit dem Trittauer Routinier Ary Trisnanto zu tun. Trotz einer starken kämpferischen Leistung setzte sich am Ende die Erfahrung von Trisnanto durch und der Beueler verlor die Partie denkbar knapp in fünf Sätzen.
So blieb es nach dem Wochenende bei lediglich einem Punkt aus zwei Spielen. Hannah Pohl blickt jedoch positiv nach vorne: „Natürlich sind wir nach dem Wochenende etwas enttäuscht, weil wir zum Abschluss der Hinrunde gerne noch einmal punkten wollten. Leider ist es uns aber nicht gelungen, die entsprechende Leistung aufs Feld zu bringen. Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen, die Bundesliga-Pause zu nutzen und Kraft und Motivation zu tanken. Zur Rückrunde werden wir dann wieder in gewohnter Frische angreifen.“
Die Badminton-Bundesliga macht jetzt erst einmal Pause bis kurz vor Weihnachten. Am 20. Dezember startet dann die Rückrunde und der 1. BC Beuel empfängt in der heimischen Erwin-Kranz-Halle im Lokalderby den TV Refrath. Joachim Resch

Im Nord-Doppelpack zum gelungenen Hinrunden-Abschluss

1-bc-bischmisheim-sv-funball-dortelweil-badminton-saarbruecken-sonntag-13-01-19-foto-thomas-wieck
1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim peilt in zwei Schleswig-Holstein-Gastspielen ein positives Ende der ersten Halbserie an
Die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim liegen als Spitzenreiter der Bundesliga klar auf Playoff-Kurs und wollen ihre starke Position zum Abschluss der Hinrunde weiter festigen. Am Wochenende steht dem amtierenden Meister ein Doppelauftritt im hohen Norden in Schleswig-Holstein bevor: Zunächst gastiert der BCB am Samstag ab 15 Uhr beim TSV Trittau, der mit sechs Punkten (zwei Siege, fünf Niederlagen) aktuell den vorletzten Platz der deutschen Eliteliga innehat. Die Gäste aus dem Saarland gehen daher als klarer Favorit in die Partie. Daran ändert auch das Fehlen von Isabel Herttrich und Marvin Seidel wenig. Die beiden Nationalspieler sind international unterwegs, um ihren Traum einer Olympia-Teilnahme weiter voranzutreiben. Unter der Woche gab es gerade für Seidel Grund zur Freude: Mit Partner Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) glückte ihm bei den glänzend besetzten und hochdotierten China Open der Sprung ins Viertelfinale, nachdem die beiden Deutschen im Achtelfinale die Weltranglisten-Achten Han Chen Kai und Zhou Hao Dong aus dem Gastgeberland mit 21:17, 21:18 bezwingen konnten. Seidel und Lamsfuß, der unlängst noch die SaarLorLux Open in Saarbrücken verletzt verpasst hatte, durften sich somit im Viertelfinale mit dem aktuell besten Duo der Welt, den Indonesiern Marcus Gideon und Kevin Sakamuljo messen. „Ein sensationeller Erfolg“, registrierte BCB-Teammanager Volker Eiber die guten Nachrichten aus dem fernen Osten mit Wohlwollen. Jetzt soll sich auch in der Bundesliga nach dem Schleswig-Holstein-Doppelpack, der am Sonntag ab 14 Uhr die Partie bei Blau-Weiß Wittorf aus Neumünster bereithält, wieder Freude einstellen.
„Bis auf Isabel und Marvin werden wir soweit komplett antreten können. Alle Akteure, die spielen werden, sind absolut fit und momentan richtig gut drauf, daher bin ich guter Dinge, dass wir die Hinrunde mit zwei Siegen beschließen können“, blickt Eiber den anstehenden Partien optimistisch entgegen. Gegen Trittau, dessen Saison bisher von vielen Umstellungen in Sachen Aufstellung geprägt war, stand für den BCB in der Vorsaison nach beiden Duellen die optimale Ausbeute von sechs Punkten zu Buche. Sowohl im Auswärtspiel vor fast exakt einem Jahr als auch beim Rückspiel im vergangenen März in eigener Halle siegten die Saarbrücker jeweils mit 6:1. Beste Punktesammler der Gastgeber waren bis dato der Engländer David Jones (sechs Siege aus sieben Partien) und der Russe Sergey Sirant (fünf aus acht), die jeweils in Einzel und Doppel eingesetzt wurden. Auch die indonesische Einzelakteurin Priskila Siahaya weist mit vier Siegen aus sieben Spielen eine positive Bilanz auf.
Gegen Wittorf gelangen dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim in der Vorsaison ebenfalls zwei klare Siege. Dem 5:2 im Hinspiel folgte ein 7:0-Kantersieg vor Heimkulisse. Im Vergleich mit Trittau sind die Neumünsteraner der auf dem Papier stärkere Kontrahent. Die Blau-Weißen spielen bisher eine starke Saison und rangieren mit vier Siegen und drei Niederlagen sowie insgesamt neun Punkten auf Rang fünf. Für den Bischmisheimer Neuzugang Stine Küspert ist es die Begegnung mit jenem Verein, von dem aus sie vor der Runde ins Saarland gewechselt war. Vergangene Saison hatte das Team aus Neumünster die reguläre Spielzeit als Vorletzter beendet. Küspert und Co. brachten den Klassenverbleib daraufhin erst über den Umweg Relegation unter Dach und Fach. Im zweiten Jahr nach der Bundesliga-Rückkehr scheinen die Schleswig-Holsteiner aber eine deutlich bessere Rolle spielen zu können. Die vier Siege von damals hat Wittorf bereits nach sieben Spieltagen eingefahren. Zu den bisherigen Punktgaranten zählen die russischen Doppelspezialisten Nina Vislova und Vitaly Durkin. Letzterer holte mit neun Siegen in 13 Spielen mit seiner Beteiligung die meisten Zähler. Je ein Erfolg und Einsatz weniger stehen für Neuzugang Vislova zu Buche. Als Küspert-Nachfolgerin wusste im Einzel die neue Ungarin Vivien Sandorhazi (kam von Vizemeister TV Refrath) mit fünf Siegen aus fünf Partien aufzuwarten. Und auch Bjarne Geiß, der internationale Partner von Küspert, weist mit fünf Erfolgen aus sechs Einsätzen bisher eine Spitzenquote auf.
Wie gegen Trittau ist der BCB auch gegen Wittorf klarer Favorit. Von den Bischmisheimer Topakteuren sorgte neben Seidel unlängst Peter Käsbauer für Schlagzeilen, nachdem er beim internationalen Topturnier „vor der Haustür“ im Herrendoppel bis ins Halbfinale vorgedrungen war. Bei den SaarLorLux Open mussten sich Käsbauer und sein Partner Jones Jansen (Wipperfeld) in der Saarlandhalle erst den späteren chinesischen Turniersiegern Di Zi Jian und Wang Chang relativ knapp mit 15:21, 21:15 und 12:21 beugen.
Bei den China-Festspielen in Saarbrücken (vier der fünf Disziplinen gingen an Spieler aus dem Reich der Mitte) war auch für Isabel Herttrich im Damendoppel in der Vorschlussrunde Endstation. Mit Linda Efler (Union Lüdinghausen) unterlag sie den an Position zwei gesetzten Engländerinnen Chloe Birch und Lauren Smith nach hartem Kampf knapp mit 22:24 und 19:21. In der Mixed-Konkurrenz konnte Herttrich wegen des verletzungsbedingten Ausfalls ihres Partners Mark Lamsfuß nicht mitmischen, gleiches galt für Seidel im Herrendoppel. Mit Blick auf die Bundesliga soll das Fehlen der beiden Topspieler dann keine Rolle spielen.
dbe

Beuel will in Wipperfeld und Trittau punkten

peter-briggs-und-zach-russ-foto-bc-beuel
Peter Briggs und Zach Russ. Foto: BC Beuel
Nach zwei Niederlagen in Folge möchte die 1. Mannschaft des 1. BC Beuel am kommenden Wochenende in der Badminton-Bundesliga wieder punkten. Am Samstag geht es zunächst ins Bergische Land zum 1. BC Wipperfeld, am Sonntag in den hohen Norden zum TSV Trittau.
In den vergangenen beiden Spielen der Hinrunde noch einmal punkten und sich einen Platz im vorderen Drittel der Tabelle sichern: Das ist das Ziel, mit dem die Beueler in die beiden Auswärtsspiele starten. Das wird allerdings kein leichtes Unterfangen. Nach wie vor müssen die Schwarz-Gelben auf drei Stammspieler verzichten: Ronja Stern, Daniel Hess und „Guru“ Gurusaidutt sind immer noch verletzt und nicht einsetzbar. Die Mannschaft wird deshalb mit dem Kader aus den vergangenen Spielen antreten: Hannah Pohl und Lisa Kaminski bei den Damen sowie Max Weißkirchen, Peter Briggs, Zach Russ und Lukas Resch bei den Herren.
Gleich am Samstag wartet auf das Team eine schwierige Aufgabe. Der 1. BC Wipperfeld ist aktuell Tabellendritter und liegt damit einen Platz vor den Beuelern. Mit Mark Lamsfuß und Jones Ralfy Jansen verfügt die Mannschaft über zwei Doppelspieler mit internationalem Spitzenformat.
Vermeintlich einfacher könnte es für die Beueler am Sonntag werden. Der TSV Trittau liegt derzeit auf dem neunten und somit vorletzten Tabellenplatz. Allerdings ist die Mannschaft im Vorfeld nur sehr schwer einzuschätzen: Sie verfügt über einen breiten Kader und ist in der Lage, ein ausgeglichenes und kampfstarkes Team aufzustellen. Es wird also spannend. Das weiß auch Beuels Team-Manager Max Schneider: „Natürlich wollen wir nach zwei Niederlagen wieder punkten, auch wenn das gegen Wipperfeld und Trittau nicht unbedingt leicht wird. Je nachdem, wie die Gegner auflaufen, wird es schwer für uns. So oder so müssen wir fokussiert an die beiden Auswärtsspiele herangehen, um die Hinrunde erfolgreich abzuschließen“.
Die Partien beim 1. BC Wipperfeld am Samstag, 9. November, und beim TSV Trittau am Sonntag, 10. November, beginnen jeweils um 15 Uhr. Die Beueler Fans haben wie gewohnt die Möglichkeit, die Spiele im Internet über den Live-Ticker des Deutschen Badminton-Verbandes zu verfolgen. Joachim Resch

Maximale Punkteausbeute für Refrath in Mülheim und Trittau

mannschaftsfoto-refrath-1-foto-heinz-kelzenberg

Mannschaftsfoto Refrath 1. Foto: Heinz Kelzenberg
Mit zwei 6:1 Auswärtserfolgen kehrte das Team des TV Refrath am späten Sonntagabend von der Auswärtstour aus Trittau zurück. Sechs Punkte waren für den Deutschen Vizemeister die erhoffte, maximale Punkteausbeute.
Am Samstag war man Gast beim BV Mülheim, der sein Spiel nach Meerbusch verlegt hatte. Die 230 überwiegend neutralen Zuschauer sahen eine tolle Ausrichtung des Osterather TV und viele spannende, hochklassige Spiele, von denen drei über die volle Distanz gingen. Höhepunkt war der etwas überraschende Sieg des 1. Herrendoppels Max Schwenger/Sam Magee über die favorisierte britische Paarung auf Mülheimer Seite. Nach zwei recht deutlichen Siegen in den weiteren Doppeln (Ostermeyer/Magee und Völker/Nguyen) lag der TVR mit 3:0 in Front. Beide Herreneinzel gingen ebenfalls an Refrath, wobei Nhat Nguyens Erfolg nie gefährdet war und Lars Schänzler seine bisher beste Saisonleistung abrufen musste.
DVERTISER: GearBest DE from awin.com -->
Schade dann, dass Chloe Magees Kampfgeist im Dameneinzel nicht belohnt wurde und sie in fünf Durchgängen unterlag. Eine starke Leistung von Sam Magee/Carla Nyenhuis sorgte im finalen Mixed dann jedoch für den erhofften „Dreier“ für den TV Refrath.
Mit dem gleichen Ziel reiste man nach Trittau, wohl wissend, dass der TSV nicht seinen besten Kader würde aufbringen können. Im einzigen Fünfsatzkrimi des Tages gewannen erneut Sam Magee/Max Schwenger das 1. Herrendoppel nachdem vorher bereits Nguyen/Völker und Nyenhuis/Ostermeyer hatten siegreich gewesen waren. Chloe Magee war diesmal chancenlos gegen die Indonesierin Siahaya, ihre beiden Einzelkollegen Nguyen und Schänzler machten es jedoch besser und erhöhten auf 5:1, bevor das Mixed mit Jan Colin Völker/Carla Nyenhuis für den Endstand von 6:1 sorgte.
In den verbleibenden vier Hinrundenspielen ist der TVR erneut jeweils personell sehr gut aufgestellt und möchte durch vier Siege die erste Halbserie als Zweiter abschließen.

Doppelspieltag für Refrath auswärts in Mülheim und Trittau

nhat-ngyuen-und-sam-magee-refrath-1-sind-beide-dabei-foto-andre-jahnke

Nhat Nguyen und Sam Magee (Refrath 1) sind beide dabei. Foto: Andre Jahnke
Mit zwei Siegen und nur einer Niederlage kann der Saisonstart des TV Refrath in der 1. Bundesliga als durchaus gelungen bezeichnet werden. Bedenkt man, dass immer mindestens vier Leistungsträger fehlten, sind die vier Punkte auf dem Habenkonto bislang eine sehr gute Ausbeute.
Am kommenden Wochenende geht es nun auf Auswärtstour und diesmal mit nahezu vollständigem Kader. Lediglich Ann-Kathrin Spöri wird fehlen, da sie zeitgleich an den Jugend-Weltmeisterschaften in Kazan teilnimmt. Für Raphael Beck rückt Max Schwenger in den Kader und auch das Geschwisterpaar Chloe und Sam Magee ist wie auch Nhat Nguyen an beiden Spieltagen verfügbar. Dies ermöglicht es den Teamverantwortlichen, sehr optimistisch zu sein. Zwei Siege sollen eingefahren werden, auch wenn beide Gegner über starke Mannschaftsteile verfügen, gegen die es schwer werden wird. Auf Refrather Seite wird das Damentrio Chloe Magee, Carla Nyenhuis und Kilasu Ostermeyer auflaufen, bei den Herren vertraut man der Besetzung aus dem diesjährigen Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, bestehend aus Nhat Nguyen, Sam Magee, Lars Schänzler, Jan Colin Völker und Max Schwenger.
Betreut wird das Team von Denis Nyenhuis, der am Samstag nicht nach Mülheim, sondern nach Meerbusch fahren muss, da Mülheim sein Heimspiel (Beginn 16 Uhr) in den Großraum Düsseldorf vergeben hat. Anschließend geht es dann direkt weiter Richtung Norden, wo beide Teams am Sonntag ab 14 Uhr aufschlagen werden.

Mülheim siegt knapp gegen Trittau

logo-muelheim
Logo Mülheim
In einer Partie des 3. Spieltags der 1. Badminton-Bundesliga siegte am Samstag der 1. BV Mülheim beim TSV Trittau mit 4-3.
Siege für die Mülheimer Mannschaft feierten Alexander Dunn / Callum Hemming (1. Herrendoppel), Lara Käpplein / Judith Petrikowski (Damendoppel), Alexander Dunn / Lara Käpplein (gemischtes Doppel) sowie Dmytro Zavadsky im Herreneinzel. Damit rangiert der 1. BV Mülheim mit vier Zählern auf dem sechsten Tabellenplatz, während der TSV Trittau punktgleich einen Rang dahinter platziert ist.
Am kommenden Spieltag empfangen die Mülheimer am 5.Oktober ab 16:00 Uhr den TV Refrath. Friederike Henze

Aufwärtstrend gegen Trittau fortsetzen

thakur-siddharath-foto-marc-pastoors

Thakur Siddharath. Foto: Marc Pastoors
Holperig startete der 1. BV Mülheim in die neue Bundesligasaison 2019/20. Nach der deftigen 1-6 Heimniederlage gegen den amtierenden deutschen Meister, dem 1. BC Bischmisheim, gelang dem deutschen Rekordmeister am Folgetag mit dem 5-2 Auswärtssieg in Wipperfeld die Widergutmachung. Um den Aufwärtstrend fortzusetzen, tritt die Truppe um Teammanager Jonathan Rathke am Samstag die Reise in den hohen Norden zum TSV Trittau an.
Gegen den Vorjahresachten soll nun der zweite Saisonsieg eingefahren werden. „Wir peilen gegen Trittau schon einen Sieg an. Mit einem 4-3 wäre ich zufrieden. Ein höherer Sieg wäre eine Zugabe“, so der Teammanager. Das die beiden Partien der letzten Spielzeit vom BVM mit jeweils 4-3 gewonnen wurden, kann als gutes Omen gewertet werden. Aber die Fahrt nach Trittau wird alles andere als ein Spaziergang. Zu schwer wiegen auf Mülheimer Seite die verletzungsbedingten Ausfälle der beiden Routiniers, Johanna Goliszewski und Alexander Roovers. Zwar wurde für Roovers kurzfristig Thakur Siddharath verpflichtet, jedoch verließ der Inder am letzten Wochenende zweimal als Verlierer das Spielfeld. Dennoch ist Rathke von den Qualitäten seines Neuzugangs überzeugt: „Thakur hat in seinen Spielen noch unter einer Zerrung gelitten und konnte somit seine volle Leistung nicht abrufen. Ich bin aber absolut von seinem Potential überzeugt. Er wird noch für Aufsehen sorgen“.
Den TSV Trittau schätzt der Mülheimer Teammanager stärker als in der letzten Saison ein. Insbesondere das Dameneinzel wird schwer zu gewinnen sein. Aber ganz chancenlos ist man auch dort nicht, hat doch die erst 17-Jährige Britin Rachel Sugden am letzten Wochenende mit zwei Siegen für den BVM für Aufsehen gesorgt. Hingegen sieht Rathke seine Mannschaft in den beiden Herrendoppeln und im Mixed in der Favoritenrolle, während im Damendoppel und in den beiden Herreneinzeln die Erfolgschancen eher bei 50:50 liegen.
Unter dem Strich werden sich am Samstag ab 15:00 Uhr, wie schon in der letzten Saison, zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegnen, hoffentlich erneut mit dem glücklicheren Ende für den 1. BV Mülheim. Ein Sieg wäre nicht nur für das Selbstvertrauen wichtig, sondern ebenso dafür, dass das Saisonziel nicht in Gefahr gerät. Dazu noch einmal Jonathan Rathke: “Unser Saisonziel ist trotz der Verletzungsausfälle ganz klar das Erreichen des Play-Off-Viertelfinales“. Und dazu muss man am Ende der Punkterunde mindestens Platz 6 erreichen. Ein Sieg gegen den Mitkonkurrenten aus Trittau würde dazu helfen. Kai Kulschewski

Hauptrunden-Meister! Noch zwei Schritte bis zum neunten Titel

1-bc-bischmisheim-sv-funball-dortelweil-badminton-saarbruecken-sonntag-13-01-2019-foto-thomas-wieck
1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim gewinnt seine abschließenden Heimauftritte klar und reist als Erster zum Final-Four-Turnier
Am Ende ließen die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim keinerlei Zweifel mehr aufkommen: Der amtierende Meister löste seine beiden Heimaufgaben am letzten Doppelspieltag der regulären Bundesliga-Saison in souveräner Manier, bezwang am Samstag in der heimischen Joachim-Deckarm-Halle zunächst den TSV Trittau mit 6:1 und ließ dem tags darauf an gleicher Stelle einen noch klareren 7:0-Erfolg über Blau-Weiß Wittorf aus Neumünster folgen. Durch die Saisonsiege 14 und 15 beschließt der BCB die Hauptrunde mit 40 Punkten als souveräner Sieger und löste neben dem Tabellenzweiten TV Refrath (34 Punkte) das direkte Ticket für das Finalturnier um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft am 13. und 14. April im nordrhein-westfälischen Willich.
Auf wen der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim dort in seinem Halbfinale treffen wird, entscheidet sich in den nun folgenden Playoff-Viertelfinalpartien der Teams auf den Bundesliga-Rängen drei bis sechs. Dabei bekommt es der Dritte der Hauptrunde, der 1. BV Mülheim, mit dem Sechsten TSV Freystadt zu tun. Im anderen Viertelfinale empfängt der 1. BC Beuel als Vierter den fünftplatzierten SC Union Lüdinghausen. Der BCB trifft dann auf denjenigen Halbfinal-Qualifikanten, der in der regulären Bundesliga-Runde am schlechtesten platziert war. Bischmisheims Nationalspieler Marvin Seidel weiß: „Wir müssen so oder so in jedem Spiel eine gute Leistung zeigen.“ Egal, wer nun der Gegner wird. Generell blickt der 23-Jährige dem Endspurt der Mission „neunter Titelgewinn“ optimistisch entgegen: „Ich bin guter Dinge, dass wir das schaffen und den Titel verteidigen können“, sagt Seidel. Er bestritt am finalen Bundesliga-Wochenende drei Partien, zwei mit Michael Fuchs im Herrendoppel, dazu am Sonntag das Mixed mit Isabel Herttrich – und gab dabei nicht mal einen Satz ab.
Zum Auftakt gegen Trittau mussten Fuchs und Seidel beim 11:7, 13:11 und 11:3 über David Jones/Matthew Clare nur im zweiten Durchgang zittern. Ebenfalls glatte Siege feierten Luise Heim im Dameneinzel beim 11:3, 11:5, 11:6 über Priskila Siahaya und das gemischte Doppel mit Herttrich und Ruben Jille, die Clare und Fee Teng Liew 11:3, 11:5, 11:4 bezwangen. Vier Durchgänge benötigte das zweite Herrendoppel mit Peter Käsbauer und Jille bei ihrem 11:8, 11:7, 10:12 und 11:9 über Nikolaj Persson und Ary Trisnanto. Ebenso Dieter Domke im zweiten Herreneinzel gegen David Jones, den er nach verlorenem ersten Satz mit 8:11, 11:2, 13:11 und 11:7 abblitzen ließ. Einen Krimi über fünf Sätze lieferten sich derweil Luka Wraber und Trittaus Ungar Gergely Krausz, der den BCB-Österreicher mit 9:11, 11:7, 6:11, 11:7 und 11:9 letztlich vorne sah. Somit musste nur das Damendoppel mit Herttrich und Olga Roj (geb. Konon) gegen Kilasu Ostermeyer und Fee Teng Liew beim 9:11, 4:11 und 14:15 einen Punkte abgeben.
Diesen Fauxpas sollte das BCB-Damenduo dann am Folgetag gegen Wittorf begradigen: Mit einem nie gefährdeten 11:8, 11:8, 11:2-Erfolg über Stine Küspert und Victoria Williams steuerten Herttrich/Roj den zweiten Punkt gegen die Gäste aus Neumünster bei. Zuvor hatten die Zuschauer im Herrendoppel eine nicht alltägliche und eigentlich unfassbare Szene zu sehen bekommen. Altmeister Michael Fuchs tauschte mitten im Ballwechsel seinen Schläger, weil die Bespannung gerissen war – das Ganze im Bruchteil einer Sekunde und zudem erfolgreich, denn nach dem Griff zum neuen Racket kehrte er blitzschnell ans Netz zurück und machte mit seinem Volley den Punkt. Am Ende siegten Fuchs und Seidel 11:7, 11:7 und 12:10 gegen Gregory Mairs und Bjarne Geiss. Seidel gewann später noch das Mixed mit Herttrich gegen Mairs/Williams glatt in drei Durchgängen mit 11:7 und zwei Mal 11:8. Zuvor hatten Käsbauer/Jille (9:11, 11:5, 11:4, 11:9 gegen Lucas Bednorsch/Vitaly Durkin), Luka Wraber (11:13, 11:5, 14:12 und 11:5 über Bednorsch) und Luise Heim mit ihrem Viersatzerfolg über Küspert, die sie 11:9, 8:11, 11:7, 11:6 bezwang, die Basis für die Optimal-Ausbeute von drei Zählern (bei 6:1 oder 7:0) gelegt. Dieter Domke lieferte sich daraufhin zum Abschluss eine regelrechte Badminton-Schlacht mit Rafal Hawel, aus der der 32-jährige BCB-Routinier schließlich unter großem Jubel mit 14:12, 7:11, 11:6, 6:11 und 15:14 als Sieger hervorging.
Das soll dann auch beim Final-Four-Turnier in knapp drei Wochen in Willich der Fall sein: Dort möchte der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim seinen Erfolg aus dem Vorjahr, als die Saarländer im Finale in eigener Halle mit einem 4:1-Erfolg über den TV Refrath ihren achten Mannschaftsmeistertitel einfahren konnten, unbedingt wiederholen. Nach dieser starken Bundesliga-Hauptrunde reist der BCB nicht nur als Titelverteidiger, sondern auch als großer Favorit nach Nordrhein-Westfalen. dbe

Mission Titelverteidigung biegt auf Zielgerade ein

1-bc-bischmisheim-sv-funball-dortelweil-badminton-saarbruecken-sonntag-13-10-19
1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Primus 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim will Platz eins in den zwei finalen Heimspielen verteidigen und fiebert dem Final Four bereits entgegen
„Absichern und einspielen“ – das ist das Motto der Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim für den abschließenden Doppelauftritt in der Hauptrunde der 1. Bundesliga. Der amtierende Meister und Tabellenführer geht mit drei Zählern Vorsprung auf den Tabellenzweiten TV Refrath in seine letzten beiden Partien vor Heimpublikum, in denen am Samstag um 18 Uhr zunächst der TSV Trittau und tags darauf um 15 Uhr Blau-Weiß Wittorf aus Neumünster warten. Seinen Vorsprung möchte sich der BCB zum Abschluss selbstredend nicht mehr nehmen lassen und die reguläre Bundesliga-Saison unbedingt als Tabellenerster abschließen. Zugleich richtet sich der Blick bei den Saarländern bereits verstärkt auf das Final-Four-Turnier um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft, das am 13. und 14. April in Willich in Nordrhein-Westfalen über die Bühne gehen wird. Dort peilt der BCB erneut den Titelgewinn an, die beiden abschließenden Bundesliga-Einsätze werden den Saarbrückern daher auch nochmal als letzter Gradmesser für das Unternehmen Titelverteidigung dienen.
Das Hinspiel beim TSV Trittau hatte der BCB im vergangenen November klar mit 6:1 für sich entschieden. Damals bestritt auch Joachim Persson zwei Partien für das gegnerische Team aus Schleswig-Holstein. Der 35-jährige Däne, der bis ins Juniorenalter für Deutschland startete, wurde nun am vergangenen Donnerstag vom Badminton-Weltverband BWF für 18 Monate aus dem Verkehr gezogen: wegen Beteiligung an Wett- und Spielmanipulationen. Persson habe „die Regeln im Kampf gegen illegale Sportwetten und Spielabsprachen verletzt“, heißt es in einer Darstellung des Weltverbands. Der Betroffene selbst, der wegen einer Verletzung aktuell gar nicht einsatzfähig ist, sieht sich zu Unrecht belangt. Persson gab an, er habe mit dem Wetten auf Badminton-Spiele aufgehört, seit das im Jahr 2016 für Badminton-Spieler generell verboten worden war. Im Hinspiel war er sowohl im Herrendoppel als auch im Herreneinzel eingesetzt worden. An der Seite von Matthew Carle unterlag er der Saarbrücker Paarung um Peter Käsbauer und Marvin Seidel mit 1:11, 8:11, 6:11. Im Einzel musste sich Persson seinerzeit dem Österreicher Luka Wraber in vier Sätzen beugen. Für seinen Verein Trittau geht es in den letzten beiden Partien zum einen darum, bei nur drei Zählern Vorsprung auf die beiden Schlusslichter der Liga die entscheidenden Schritte Richtung Klassenverbleib zu vollziehen. Zum anderen darf sich der vorletzte Bischmisheimer Gegner als Siebter bei nur zwei Punkten Rückstand auf Rang sechs auch noch leise Hoffnungen machen, den Einzug in die Playoff-Runde der Mannschaften auf den Plätzen drei bis sechs der Bundesliga-Hauptrunde zu schaffen. Diese vier Teams ermitteln nach der Saison über Kreuz die zwei weiteren Teilnehmer für das Final Four, für das die beiden Erstplatzierten der regulären Bundesliga-Runde direkt qualifiziert sind. Den sechsten Tabellenplatz belegt aktuell der SC Union Lüdinghausen, der zum Abschluss erst beim Tabellenfünften TSV Freystadt und dann noch beim Liga-Vorletzten SV Fun-Ball Dortelweil gastiert.
Nach dem Heimspiel gegen Trittau empfängt der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim am Sonntag um 15 Uhr dann noch das aktuelle Schlusslicht Blau-Weiß Wittorf in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle. Die Gäste aus Neumünster rangieren mit 14 Zählern punktgleich mit dem SV Fun-Ball Dortelweil am Ende des Tableaus und brauchen zum Abschluss beim 1. BV Mülheim und dann in Saarbrücken dringend noch die Punkte gegen den Abstieg. Im Hinspiel hatte sich der BCB auswärts in Schleswig-Holstein mit 5:2 behauptet. Dabei setzte es im ersten Herrendoppel für Marvin Seidel und Johannes Schöttler eine überraschende Niederlage gegen Gregory Mairs und Vitaly Durkin, die Wittorf mit ihrem 14:12, 8:11, 7:11, 11:7 und 11:8-Erfolg einen von zwei Punkten bescherten. Den anderen holte Rafal Hawel im zweiten Einzel bei den Herren mit seinem Viersatzsieg über Bischmisheims Niederländer Ruben Jille, der mit 4:11, 5:11, 11:7 und 3:11 letztlich klar den Kürzeren zog. Darüber hinaus fiel in drei weiteren Partien erst im fünften Durchgang eine Entscheidung. Von daher dürfen sich die Gastgeber keinesfalls auf einen Selbstläufer einstellen. dbe

Dämpfer für Beuels Erste im Schlussspurt

peter-briggs-und-annalena-diks-foto-jacek-knitter
Peter Briggs und Annalena Diks. Foto: Jacek Knitter
Am 16. und zugleich drittletzten Spieltag der Badminton-Bundesliga hat die erste Mannschaft des 1. BC Beuel einen Dämpfer erlitten und beim TSV Trittau 2:5 verloren.
Vor dem letzten Doppelspieltag haben die Gelb-Schwarzen es dennoch weiterhin selbst in der Hand den derzeitigen vierten Tabellenplatz zu verteidigen und damit am 9. April vor heimischer Kulisse das Play-off Viertelfinale zu bestreiten. Denn auch die ärgsten Verfolger der Beueler patzten. Der TSV Freystadt unterlag beim 1. BC Bischmisheim und auch der SC Union Lüdinghausen verlor gegen den 1. BC Wipperfeld. Die Erste hat zwei Spieltage vor Schluss somit immer noch drei Punkte Vorsprung vor Freystadt und fünf vor Lüdinghausen – und das bei noch maximal sechs zu erzielenden Punkten und einem direkten Duell der beiden ärgsten Verfolger.
Bereits die Vorzeichen für die Partie der Beueler beim TSV Trittau standen nicht gut. Ronja Stern ist nach wie vor verletzt, Hannah Pohl und Max Weißkirchen mussten beide erkrankt absagen. Und so hatten Lisa Kaminski und Annalena Diks einen schweren Stand gegen Kilasu Ostermeyer und Fee Teng Liew im Damendoppel, dass sie 8:11, 7:11, 9:11 verloren. Auch Lukas Resch und Goh Giap Chin unterlagen parallel im 2. Herrendoppel gegen Nikolaj Persson und Ary Trisnanto 11:13, 9:11, 7:11. Erst Peter Briggs und Daniel Hess brachten im 1. Herrendoppel nach verlorenem erstem Satz das erste Erfolgserlebnis des Tages. Gegen David Jones und Matthew Clare hieß es am Ende 9:11, 15:14, 11:7, 11:9 aus Sicht der Beueler.
DVERTISER: GearBest DE from awin.com -->
Nicht seinen besten Tag hatte Goh Giap Chin, der gegen Gergely Krausz 11:7, 8:11, 5:11, 8:11 verlor. Und Lisa Kaminski konnte gegen Priskila Siahaya beim 2:11, 6:11, 5:11 nicht viel ausrichten. In fünf knappen Sätzen gegen David Jones verkürzte Lukas Resch noch einmal mit einem 10:12, 8:11, 13:11, 7:11, 11:9-Erfolg im 2. Herreneinzel. Doch Peter Briggs und Annalena Diks gelang es nicht doch noch den Ehrenpunkt für die Gelb-Schwarzen zu sichern. Sie unterlagen im Mixed denkbar knapp 10:12, 4:11, 11:9, 12:10, 8:11 gegen Matthew Clare und Fee Teng Liew.
Am kommenden Wochenende fällt die endgültige Entscheidung, ob die Erste ihren vierten Platz in der Tabelle verteidigen kann. Freitagabend geht es zunächst zum Lokalderby beim TV Refrath. Am Sonntag geht die Reise zum 1. BC Wipperfeld. Andreas Kruse