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Jena freut sich über Heimsieg

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Charlotte Mund (li) und Tabea Tirschmann (re), die mit einem Sieg im Damendoppel zum Gesamterfolg beigetragen haben. Foto: Steffen Nichterlein
Am Samstag durfte der SV GutsMuths Jena über seinen ersten Heimsieg in dieser Saison jubeln. Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn, den TV Marktheidenfeld, konnte in den vergangenen Spielzeiten trotz zum Teil engen Begegnungen nie ein Heimsieg erspielt werden. Nach sieben hart umkämpften, und fünf gewonnenen Spielen konnten sich die Jenaer am Ende der Begegnung jedoch von den rund 120 begeisterten Zuschauern feiern lassen.
Lennart Notni sorgte mit einem Fünfsatzsieg im zweiten Herreneinzel für den Schlussstand von 5-2 und konstatierte kurz nach dem Ende der Begegnung: „Was für ein verrücktes Punktspiel. Heute waren wir sogar dem 6-1 Sieg ganz nah, hätten aber genauso gut 2-5 verlieren können.“ Doch dank der lautstarken Unterstützung des Publikums blieben die Hausherren stets obenauf und gewannen, mit Ausnahme des ersten Herrendoppels und Dameneinzels, die knappen Spiele und so letztendlich auch die Begegnung.
Mit diesem Sieg klettern die Saalstädter auf Platz fünf der Tabelle. Im Mittelfeld der zehn Mannschaften starken Liga stehend, hat der SV GutsMuths nur drei Punkte Abstand auf Platz zwei- ist aber ebenfalls nur drei Punkte vom ersten möglichen Abstiegsplatz entfernt. Umso wichtiger ist es, in der kommenden Woche die Konzentration zu wahren, wenn das Team um den Führungsspieler Johann Höflitz, der auch an diesem Wochenende mit zwei gewonnenen Partien wieder einen großen Teil zum Gesamtsieg beigetragen hat, zum Aufsteiger, dem TV 1860 Hofheim fährt. Moritz Predel

Jena sammelt Punkte und rückt vor

Mit einem überraschenden 5:2-Sieg in eigener Halle am sechsten Spieltag der 2. Bundesliga Süd gegen Marktzheidenfeld verschaffte sich Jena ein zusätzliches Polster für die Tabelle.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim990204320
2SG Schorndorf963163924
3Dortelweil963163726
4Neubiberg962163528
5Jena963153726
6945133529
793682639
892772439
993662142
10Fischbach91851845

Jena hofft auf rege Unterstützung beim Heimspiel

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Moritz Predel (links) und Pit Hofmann (re) in der letztjährigen Begegnung der beiden Teams. Foto: Steffen Nichterlein
Nach einer gelungenen Auswärtsfahrt am vergangenen Doppelspieltag, gekrönt durch einen 6:1-Erfolg beim SV Fischbach in Kaiserslautern gilt es nun die ansteigende Form und das gewonnene Selbstvertrauen des SV GutsMuths auch vor heimischer Kulisse unter Beweis zu stellen.
Unser Gegner, der TV Marktheidenfeld, spielt ebenfalls seine dritte Zweitligasaison, ist im Moment punktgleich mit den Jenaern und liegt nur dank einer besseren Satzstatistik einen Tabellenrang weiter oben – auf Platz fünf. In den vergangenen Spielzeiten konnten sich die Nordbayern, angeführt von den Leistungsträgern Brid Stepper und Tim Specht, in der Endabrechnung immer knapp vor dem SV GutsMuths in der Tabelle platzieren. Im letzten Herbst markierte eine 2:5-Heimniederlage gewissermaßen den emotionalen Tiefpunkt einer Sieglosserie, aus der sich die Saalstädter jedoch wieder herauskämpften und unter anderem das Rückspiel in Marktheidenfeld, unterstützt durch zahlreiche Jenaer Zuschauer, die an einer Fanbusfahrt teilnahmen und das Team zum Sieg peitschten, mit 4:3 gewannen.
Nach dem letzten erfolgreichen Auswärtspunktspielwochenende mutet die Tabellensituation auf den ersten Blick komfortabel an – doch dies ist sie mitnichten! Sollte sich der bisherige Trend in der 1. Liga fortsetzen, könnte durch die Aufteilung der 2. Bundesliga in Staffel Nord und Süd auch der Achtplatzierte unserer Staffel absteigen. Auf diesen ominösen Tabellenrang haben wir lediglich einen Vorsprung von einem Punkt!
Darum brauchen wir, wie so oft, lautstarke Unterstützung. Also kommt am 19.10. um 18 Uhr in die Spielhalle des Sportgymnasiums in der Wöllnitzer Straße 40 und helft mit, einen Sieg gegen den Tabellennachbarn zu erringen! Lennart Notni

Offenburg erkämpft sich drei wichtige Punkte

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Senja Töpfer (vorne) und Denise Walter im Damendoppel. Foto: Jochen Berger
In zwei extrem engen Spielen verliert der Badmintonclub Offenburg (BCO) gegen Jena knapp mit 3:4 und gewinnt den Krimi gegen Marktheidenfeld mit 4:3
Die Bundesligamannschaft des BCO startet in die Samstagpartie eigentlich optimal. Sowohl das Damendoppel als auch das 1. Herrendoppel gingen in jeweils 4 Sätzen an die Offenburger. Leider konnte das 2. Herrendoppel den Trend nicht fortsetzen, sondern musste sich geschlagen geben. Im Dameneinzel konnte Senja Töpfer den ersten Satz für sich entscheiden, musste dann aber den Sieg doch an die Spielerin aus Jena abgeben. Das gemischte Doppel konnte dann aber in 4 Sätzen den wichtigen 3. Sieg ergattern, der den Offenburger zumindest schon mal den Bonuspunkt sicherte. In den abschließenden Herreneinzeln mussten sich dann aber sowohl Johannes Discher, der nach seiner Verletzungspause noch nicht richtig ins Spiel fand und einfach zu viele Eigenfehler hatte, als auch Karl Kert im ersten Herreneinzel, leider geschlagen geben und sich mit der 3:4-Niederlage und dem Bonuspunkt zufrieden geben.
Am Sonntag sollte das Spiel gegen Marktheidenfeld nicht einfacher und nicht weniger nervenaufreibend werden. Während die Offenburger das 1. Herrendoppel wieder für sich verbuchen konnten, hatten die BCO-Damen diesmal das Nachsehen. Dafür punkteten Andreas Müller und Karl Kert diesmal im 2. Herrendoppel. Dann kamen aber die bayrischen Gäste und verbuchten für sich sowohl das Dameneinzel als auch das gemischte Doppel zum 2:3-Stand aus Offenburger Sicht. Als dann Johannes Discher im 2. Herreneinzel die ersten 2 Sätze abgeben waren die Aussichten für den BCO zunächst recht düster. Hannes kämpfte sich aber unglaublich in das Spiel zurück, biss sich durch und holte in einem spannenden 5-Satz-Match den 3:3-Ausgleich.
Somit hatte es Karl Kert auf dem Schläger, ob die Offenburger in dieser Partie 2 Punkte oder nur einen Punkt verbuchen können. Angepeitscht von den Offenburger Fans rang er seinen Gegner in 4 Sätzen nieder und holte für den BCO den Punkt zum viel umjubelten abschließenden 4:3-Sieg.
„Wir können mit den 3 Punkten sehr zufrieden sein, bei uns waren doch einige Spieler nicht 100%ig fit und wir hatten ja auch zwei reine Doppel- und Mixeddamen am Start“, zieht Teammanager Burger das Fazit, „klar hätten wir gerne 4 Punkte mitgenommen und das auch durchaus schaffen können, aber beide Spiel waren sehr eng und hätten für uns auch schlechter laufen können.“ Drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt ist auch das, was am Ende für den frischen Zweitligisten zählt. Jürgen Burger

Heimspiel-Doppelpack für Offenburg

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Lukas und Jonas Burger im Doppel gegen Schorndorf. Foto: Sven Heise
Für den Aufsteiger aus der Ortenau stehen zwei wichtige und schwere Heimspiel an
Die Bundesligamannschaft des Badmintonclub Offenburg (BCO) empfängt am Samstag den SV Guths Muths Jena. die Thüringer sind aktuell zwar das Schlusslicht der 2. Bundesliga, was nach den ersten drei Spielen der jungen Saison aber wenig Aussagekraft hat. “Wir wissen, das Jena in den ersten Partien die schweren Gegener der Liga und in einigen Spielen auch Pech hatte”, blickt Mannschfatsführer Lukas Burger auf die Samstagspartie. Das Kader der Gäste hat eine Qualität, die in der letzten Saison zu einem starken vierten Platz führte. für den BCO, der natürlich im Kampf um den Klassenerhalt punkten will, also eine tüchtige Aufgabe.
In der Sonntagspartie gegen Marktheidenfeld wird es nicht weniger einfach werden und mit Sicherheit genauso spannend zugehen. Aus Bayern gibt der TV Marktheidenfeld siene Visitenkarte in der Nordwesthalle ab. ein erfahrener Zweitligist mit starken Besetzungen sowohl auf Damen- als auch Herrenseite, wird versuchen die Punkte aus Offenburhg mitzunehmen und sich weiter in der Spitzengruppe der Liga festzusetzten. Die BCOler, müssen demnach an beiden Tagen Topleistungen abrufen, um Zählbares zu erreichen.
Die Spiele
Am Samstag, den 05.10.2019  15.30 Uhr BC Offenburg – SV Guths Muths Jena
Am Sonntag, den 06.10.2019 11.30 Uhr BC Offenburg – TV Marktheidenfeld
Beide Spiele finden in der Sporthalle Nordwest, Otto-Hahn-Straße 13 in Offenburg statt. Jürgen Burger

Ziel Klassenerhalt für Schorndorf

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Benjamin Wahl von der SG Schorndor Foto: Ulrich Kolb
Der Badminton-Zweitligist SG Schorndorf startet am Wochenende mit Heimspielen in die neue Bundesligasaison. Zu Gast sind zwei starke Gegner: Am Samstag der TV Marktheidenfeld (15.00 Uhr) und am Sonntag der SV GutsMuths Jena (14.00 Uhr).
Vergangene Saison belegte die SG Schorndorf Platz Drei und qualifizierte sich für die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga. Ein Höhepunkt in der nunmehr fünfzigjährigen Abteilungsgeschichte. Trotz dieses Erfolges liegt der Fokus auf dem Ziel Klassenerhalt. Für David Kramer, Schorndorfs Spitzenspieler im Männereinzel, wäre es aber auch vermessen, sich hohe Ziele zu setzen. „Die Saison ist komplett offen, da vier neue Mannschaften dabei sind.“ Die Südbundesliga besteht aus zehn Mannschaften. Neu dabei sind Erstligaabsteiger SV Fun Ball Dortelweil sowie die Aufsteiger TV 1860 Hofheim, BC Remagen und der BC Offenburg aus Baden.
Favoriten auf die Spitzenplätze sind der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim 2 und der SV Fun Ball Dortelweil. Die Saarländer vom 1. BC, vorige Saison Vizemeister, haben einen namhaft besetzten Spielerkader und profitieren vom Olympia Stützpunkt in Saarbrücken. Dortelweil hat ebenfalls einen hervorragenden Spielerkader und wird den Wiederaufstieg anstreben. Schorndorf will in der aus zehn Mannschaften bestehenden zweiten Bundesliga mit seinen Trümpfen stechen: Einem Team aus der Region das mit Leistung und großem Teamgeist punktet. Dazu kommt als weiterer Pluspunkt eine tolle Publikumsunterstützung und Stimmung, welche in der Liga einmalig ist. Um die 200 Zuschauer besuchen regelmäßig die Heimauftritte in der Karl-Wahl Halle. „Auch die Gegner freuen sich auf die Spiele in Schorndorf“, so Teamchef Benjamin Wahl.
Der Schorndorfer Kader ist bei den Männern unverändert. Den Spielerkern bilden David Kramer, Simon Kramer, Benjamin Wahl, Alan Erben und Marco Weese. Florian Winniger und Andreas Geisenhofer werden sicherlich auch zu Einsätzen kommen. Veränderungen gibt es bei den Frauen. Die bisherige Spitzenspielerin Miranda Wilson hat gewechselt und schlägt für den 1. BC Wipperfeld in der 1. Bundesliga auf. Nadine Kuhnert heißt nach Ihrer Trauung mit Benjamin Wahl nun Nadine Wahl und erwartet Nachwuchs. Sie wird diese Saison nicht zum Einsatz kommen.
Statt Miranda Wilson wird nun Xenia Kölmel (17) das Fraueneinzel spielen. Das große Talent trainiert am Förderstützpunkt in Mühlheim an der Ruhr trainiert und kam letzte Saison vor allem in der Regionalligamannschaft zum Einsatz. Wie spielstark Xenia Kölmel bereits ist belegen zwei Erfolge: Der Gewinn der Baden-Württembergischen Meisterschaft im Einzel vergangenen Dezember. Und – aufgrund der bundesweiten Konkurrenz noch deutlich höher einzustufen, der Gewinn der Deutschen Rangliste im Einzel im August. Diese Leistungen wurden nun auch belohnt mit der Nominierung für das U19 Länderspiel Deutschland gegen Frankreich in Bietigheim.
Das Frauendoppel werden Xenia Kölmel und Kerstin Wagner spielen. Die vielfache Baden-Württembergische und südostdeutsche Doppel- und Mixedmeisterin Kerstin Wagner kehrt nach ihrer Babypause als Stammspielerin ins Team zurück. Im Bundesligakader bei den Frauen stehen dazu Jennifer Löwenstein und Ramona Zimmermann. Jennifer Löwenstein hatte bereits vergangene Saison Zweitligaeinsätze. Ramona Zimmermann (16) trainiert am Badminton-Internat in Kaiserslautern und soll auch Einsätze bekommen.
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Die Schorndorfer Mannschaft hat gleich zum Saisonauftakt zwei starkte Mannschaften zu Gast. Samstaggegner TV Marktheidenfeld war letzte Saison der stärkste Verfolger der Schorndorfer. Unter anderem im ersten Männereinzel zwischen David Kramer und Tim Specht ist ein sportliches Glanzlicht zu erwarten. Der SV GutsMuths Jena lag der SG Schorndorf in den vergangenen Spielzeiten überhaupt nicht. Darum wurde der Heimspielerfolg letzte Saison besonders gefeiert. Mit den Schorndorfer Tugenden will man an diese Leistungen anknüpfen. Steckbriefe: Siehe Bild oben Teamchef Benjamin Wahl (23.02.1984) Wohnort: Schorndorf  Beruf: Geschäftsführer SG Schorndorf   Größte Erfolge: 5. Platz Deutsche Meisterschaften Herrendoppel 2017, Deutscher Hochschulmeister, mehrfacher Südostdeutscher Meister 
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David Kramer. Foto: Ulrich Kolb
David Kramer (22.11.1993) Wohnort: Fellbach  Beruf: Sportmanager SG Stern Stuttgart  Größte Erfolge: Südostdeutscher Meister Einzel, Deutscher Hochschulmeister, Sieger Deutsche Rangliste 
Simon Kramer (9.6.1991) Wohnort: Fellbach  Beruf: Dualer Student BWL  Größte Erfolge: 3. Platz BW Meisterschaften Doppel 
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Marco Weese. Foto: Ulrich Kolb
Marco Weese (28.03.1991)  Wohnort: Beutelsbach Beruf : Werkzeugmechaniker  Größte Erfolge : mehrfacher Südost deutscher Meister Jugend, Südostdeutscher Vizemeister Doppel 2018 

Schorndorf festigt dritten Platz

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Die Partie gegen Marktheidenfeld war ein Spiel voller Emotionen – hier das siegreiche Doppel Andreas Geisenhofer (li.) und Benjamin Wahl. Foto: Ulrich Kolb
Badminton-Zweitligist SG Schorndorf festigt den dritten Tabellenplatz mit einem umkämpften 5:2 gegen den Verfolger TV Marktheidenfeld. Auch die ärgerliche 3:4-Niederlage beim TuS Geretsried brachte noch einen Punkt für die Tabelle.
Das Spiel gegen den Verfolger TV Marktheidenfeld war für die SG rundum gelungen. Das Publikum wurde mit packenden Spielen begeistert und der Verfolger wurde auf Abstand gehalten. Zudem wurde der 35. Geburtstag von SG- Teamchef Benjamin Wahl gefeiert, welcher sich sportlich selbst beschenkte mit einem wichtigen Sieg im zweiten Doppel. „Unsere Umstellung bei den Männerdoppeln ging auf“, freute sich Benjamin Wahl. David Kramer spielte das erste Doppel mit seinem Bruder Simon. Beide gewannen in drei hochspannenden Sätzen gegen Christopher Ames und Tim Specht. Benjamin Wahl und Andreas Geisenhofer bildeten das zweite Doppel und zeigten eine starke Partie gegen Fabian Hippold/Matthias Pröstler. Mit viel Kampfgeist holten die Schorndorfer das Spiel im fünften Satz mit 11:7.
Den Traum-Doppelauftakt machten Miranda Wilson/Nadine Kuhnert perfekt. In Satz Eins hatten noch Brid Stepper/Jule Keil die Oberhand mit 11:9. Dann wendete sich das Blatt und die Schorndorferinnen holten die folgenden drei Sätze. Im ersten Einzel traf David Kramer auf Christopher Ames, der für den gesundheitlich nicht ganz fitten Tim Specht spielte. David Kramer setzte sich glatt in drei Sätzen durch. Mit 4:0 stand der Sieg nun schon fest. Es kam noch besser. Miranda Wilson revanchierte sich bei Brid Stepper in 3:1 Sätzen für die Niederlage im Hinspiel.
Nur noch ein Sieg aus zwei Spielen fehlte um ganze drei Tabellenpunkte zu ergattern. Das sollte nicht gelingen. Nadine Kuhnert/Benjamin Wahl waren nah dran. Nach einem 11:4-Satzauftakt entglitt beiden aber der Spielzugriff und die folgenden Sätze gingen mit 4:11, 9:11, 13:15 umkämpft weg. Simon Kramer kam gegen Fabian Hippold überhaupt nicht ins Spiel. Endstand 5:2. Der TuS Geretsried war in Top-Besetzung der erwartet schwere Auswärtsgegner. Aus dem erhofften Sieg wurde nichts. Nach Viersatzniederlagen des ersten Doppels und des Frauendoppels sah es schon düster aus. Benjamin Wahl/Andreas Geisenhofer machten dem Team wieder Mut mit einem Dreisatzsieg gegen Noah Gnalian/Samuel Gnalian. David Kramer glich im esten Einzel aus zum 2:2.
Eine Schlüsselpartie war das Fraueneinzel. Miranda Wilson traf auf ihre langjährige Jugendnationalmannschaftskollegin Ann-Kathrin Spöri. Im dritten Satz konnte Miranda Wilson auf 1:2 verkürzen. In Satz Vier holte Ann-Kathrin Spöri das Spiel mit 11:6. Die Nerven behielten Benjamin Wahl/Nadine Kuhnert im Mixed. Nach verlorenem dritten Satz ging die Partie mit 11:5 an das Schorndorfer Mixed.
Drei zu Drei stand es vor der letzten Partie. So umkämpft wie das gesamte Spiel war auch das zweit Männereinzel. Mit 11:2 setzte Simon Kramer ein Ausrufezeichen nach zwei verlorenen Sätzen. Doch Satz Vier und damit das Spiel ging mit 12:10 an Noah Gnalian. Endstand 3:4. Ulrich Kolb

Schorndorf sucht den Erfolg

Badminton-Zweitligist SG Schorndorf empfängt am Samstag (15:00 Uhr) den TV Marktheidenfeld in der Karl-Wahl Halle. Die Franken stehen in der Tabelle einen Platz hinter der SG auf Rang Vier. Am Sonntag fahren die Daimlerstädter zum Tabellenzehnten TuS Geretsried.
Das Spiel gegen den TV Marktheidenfeld verspricht jede Menge Spannung. Zum einen geht es um den dritten Tabellenplatz. Die Bayern sind erster Verfolger der SG mit drei Punkten Rückstand. Der TV hat allerdings auch noch ein Nachholspiel bei welchem er noch Pluspunkte holen kann.
Zum anderen war schon das Hinspiel äußerst umkämpft. Mit 3:4 fiel die Schorndorfer Niederlage hauchdünn aus. Das soll im Rückspiel gedreht werden.
David Kramer/Benjamin Wahl waren im Hinspiel auf Augenhöhe und unterlagen im ersten Doppel in Satz Vier mit 11:13. Das Fraueneinzel (Miranda Wilson) und das Mixed (Nadine Kuhnert/Benjamin Wahl) unterlag jeweils äußerst knapp im fünften Satz.
Im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten TuS Geretsried ist die SG in der Favoritenrolle. Mit 7:0 konnte Schorndorf das Hinspiel für sich entscheiden. Ein Maßstab ist das indes nicht. Die Bayern waren im Hinspiel nicht in Bestbesetzung und einige Spiele waren eng. Schorndorf muss das Spiel also konzentriert bestreiten. Ulrich Kolb

Unverhoffter Sieg für Geretsried

Nach einer bisher nicht so gut verlaufenen Hinrunde musste die erste Mannschaft wenigstens einen Punkt in der Partie gegen den TV 1884 Marktheidenfeld holen. Den Spielern und den Betreuern der Mannschaft war bewusst, dass dies gegen den letztjährigen Zweiten der 2. Bundesliga Süd schwer werden würde. Doch es kam ganz anders als alle gedacht hatten! Zum ersten Mal gewannen die Geretsrieder ein erstes Herrendoppel. In dem hochklassigen Spiel übertreffen die Geretsrieder Mark Brady und Samuel Gnalian sich selbst und holten das 1. Herrendoppel in vier Sätzen nach Geretsried. Das Damendoppel, gespielt von Sarka Meier und Ann-Kathrin Spöri ging in drei Sätzen an die Damen aus Marktheidenfeld. Auch das 1. Herreneinzel, sowie das 2. Herrendoppel, gespielt von Sebastian Keller und Noah Gnalian, gingen jeweils in 3 Sätzen an die Gäste.
Nachdem es nun 1:3 aus der Sicht der Geretsrieder stand und das Mixed, gespielt von Michelle Deschle und Samuel Gnalian, die ersten beiden Sätze verloren hatte, war die Stimmung in der Halle der Mittelschule in Geretsried etwas getrübt. Doch dann begann die Aufholjagd der Geretsrieder. Angefeuert von den vielen Fans konnte das Geretsrieder Mixed das Spiel drehen und gewann im fünfzen Satz. Auch Ann-Kathrin musste im Dameneinzel in den 5. Satz gehen, den sie am Ende für sich entschied! Da es nun 3:3 stand wurde das 2. Herreneinzel, gespielt von Noah, zum entscheidenden Spiel. Angefeuert von den vielen Fans in der Halle holte Noah das Einzel souverän nach Geretsried und machte somit den 4:3-Sieg für Geretsried perfekt. Mit dem Sieg verlässt Geretsried vorerst den letzten Tabellenplatz und überwintert vor Dillingen.

Zwei herbe Niederlagen für den SV GutsMuths Jena

Am Wochenende hatte sich der SV GutsMuths Jena in der 2. Badminton-Bundesliga einiges vorgenommen. Nach der 5-2 Niederlage in der letzten Begegnung wollte die Mannschaft um Kapitän Julian Voigt in den Spielen gegen den TV 1884 Marktheidenfeld und den SV Fun-Ball Dortelweil 2 wieder den Anschluss an das vordere Tabellendrittel schaffen. Es kam jedoch ganz anders. Im Heimspiel gegen den TV Marktheidenfeld schafften es die Jenaer nicht, die gewohnte Konstanz auf das Feld zu bringen. Nur Julian Voigt/ Pit Hofmann im ersten Herrendoppel und Lennart Notni im zweiten Herreneinzel konnten Siege für die Jenaer einfahren. Letzterer gab vor einer großartigen Publikumskulisse sein Debut in der 2. Liga in dieser Saison und gab gegen seinen um einiges erfahreneren Gegner nie die Kontrolle aus der Hand. Trotz der zahlreichen Zuschauer, die die Jenaer Heimmannschaft lautstark unterstützten, hatten die stark aufspielenden Gäste in den restlichen Begegnungen die Nase vorn und gewannen die Begegnung mit 2-5.

Einen ähnlichen Verlauf nahm das Spiel am Sonntag, als der SV GutsMuths Jena auswärts gegen die Erstligareserve des SV Fun-Ball Dortelweil antrat. Dieses Mal konnten allein Pit Hofmann, der wieder seinen gewohnten Platz im 2. Herreneinzel einnahm, und Maria Kuse im Dameneinzel als Sieger vom Platz gehen. Zum dritten Mal in Folge heißt das Endergebnis 2-5 gegen den SV GutsMuths und damit finden sich die Jenaer plötzlich als Tabellen-achter mitten im Abstiegskampf wieder. Es heißt also, die nächsten Wochen hart zu arbeiten, um am letzten Hinrundenpunktspiel der Saison, am 15.12. zu Hause gegen den TV Dillingen, wieder von vorne anzufangen und voll anzugreifen.

Moritz Predel