Kategorie: DBV intern

Ordentlicher DBV-Verbandstag verschoben

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Die Mitglieder des DBV-Präsidium stellen sich der Fotografin. Foto: Claudia Pauli
Nachdem das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) bereits am 13. März 2020 beschlossen hatte, aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus den DBV-Spielbetrieb – zunächst – bis zum 31. Mai 2020 auszusetzen, entschied das Führungsgremium des olympischen Spitzenverbandes nun, ferner den für den 6. Juni 2020 in Berlin vorgesehenen 56. Ordentlichen DBV-Verbandstag sowie die damit einhergehenden Veranstaltungen abzusetzen und auf einen derzeit unbestimmten Zeitpunkt zu verschieben.
„Nach Abwägung der Risiken aufgrund der aktuellen Corona-Epidemie in Deutschland, den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und zum Schutz aller Delegierten des DBV und der Badminton-Landesverbände hat das DBV-Präsidium in Abstimmung mit den Verantwortlichen des ausrichtenden Badminton-Landesverbandes Berlin-Brandenburg diesen Beschluss gefasst“, erläuterte DBV-Präsident Thomas Born (Berlin).
Das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes geht demnach davon aus, dass der 56. Ordentliche DBV-Verbandstag nicht vor Oktober 2020 stattfinden kann. Nach aktueller Gesetzeslage ist eine Durchführung bis zum 31. Dezember 2020 erforderlich. Die gewählten und berufenen DBV-Funktionsträgerinnen und -Funktionsträger bleiben bis zu einer eventuellen Abberufung oder bis zur Bestellung einer Nachfolgerin bzw. eines Nachfolgers im Amt.
Die inhaltlichen Schwerpunkte des 56. Ordentlichen DBV-Verbandstages bilden die Diskussion und Abstimmung über Anträge auf Änderungen der Satzung und verschiedener Ordnungen des DBV, die Genehmigung des DBV-Haushaltes, die Entlastung von DBV-Organen, die Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2021/2022 und – nicht zuletzt – Wahlen zum Präsidium. So enden 2020 die Amtszeiten von Präsident Thomas Born und von Vizepräsident Karl-Heinz Zwiebler (Bonn). Die anderen Präsidiumsmitglieder, über die der DBV-Verbandstag entscheidet, stehen hingegen turnusgemäß erst im Jahr 2022 wieder zur Wahl.
Entsprechend der Satzung des DBV hält das DBV-Präsidium jeweils am Tag vor dem Ordentlichen Verbandstag mit den Präsidentinnen und Präsidenten bzw. Vorsitzenden der BadmintonLandesverbände eine Konferenz ab. Im Anschluss an den DBV-Verbandstag trifft sich traditionell das Referat Spielbetrieb O19 des DBV mit den Sportwarten der BadmintonLandesverbände und den Gruppensportwarten zu einer Tagung.
Am Vorabend des DBV-Verbandstages begrüßen die Verantwortlichen des gastgebenden Badminton-Landesverbandes stets im Rahmen eines Empfangs mit Abendessen alle Delegierten und deren Begleitpersonen aus den Landesverbänden bzw. vom DBV sowie weitere Gäste. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Länderspiele gegen Schottland werden verschoben

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Flagge Schottland
Angesichts der prekären Situation im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 hat der Deutsche Badminton-Verband (DBV) als Veranstalter der für den 6. und 7. April 2020 in Frankenthal (Rheinland-Pfalz) und Bad Hersfeld (Hessen) geplanten Freundschaftsländerspiele der deutschen Badminton-Nationalmannschaft gegen Schottland in Absprache mit den jeweiligen Ausrichterteams und dem schottischen Badminton-Verband die Verlegung der Begegnungen in den Herbst dieses Jahres beschlossen.
„Die Verantwortlichen beim schottischen Badminton-Verband haben bereits zugesagt, dass sie nach einem geeigneten Termin im September suchen“, erläutert DBV-Geschäftsführer Roland Herres. Da die Freundschaftsländerspiele auch dann in Frankenthal und Bad Hersfeld stattfinden sollen, behalten schon gekaufte Eintrittskarten ihre Gültigkeit. Tickets können aber auch an den entsprechenden Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
Die Ausrichtung der Freundschaftsländerspiele gegen Schottland liegt in den Händen von Heinz Bußmann von Advantage Event Projekte (AEP) aus Delmenhorst, der bereits mehr als 100 Länderspiele für den DBV organisiert hat. Dabei kooperiert er in Frankenthal mit dem TSV Eppstein und in Bad Hersfeld mit dem TV Hersfeld.
Sobald die neuen Termine für die Begegnungen mit Schottland feststehen, werden diese u. a. auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de bekannt gegeben. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Yvonne Li zweifache Titelträgerin in Bielefeld

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Jan Colin Völker (hinten) und Bjarne Geiss holten jeweils ihren ersten DM-Titel in der Altersklasse O19. Foto: Claudia Pauli
Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2020 in Bielefeld (30. Januar bis 2. Februar) hat Tokio 2020-Kandidatin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) zwei Titel geholt und sich damit zur erfolgreichsten Teilnehmerin gekürt. Die 21-Jährige ließ als erste Spielerin seit Nicole Grether (SC Bayer 05 Uerdingen) im Jahr 2001 bei derselben Veranstaltung sowohl im Dameneinzel als auch im Damendoppel die gesamte Konkurrenz hinter sich.
Je eine Goldmedaille gewannen Linda Efler (SC Union Lüdinghausen; im Damendoppel), Bjarne Geiss (Blau-Weiss Wittorf; im Herrendoppel), Jones Jansen (1. BC Wipperfeld; im Mixed), Kilasu Ostermeyer (TV Refrath; im Mixed), Jan Colin Völker (TV Refrath; im Herrendoppel) und Max Weißkirchen (1. BC Beuel; im Herreneinzel).

Herreneinzel

Im Herreneinzel sicherte sich Max Weißkirchen zum dritten Mal in Folge den Titel. In einem ebenso hochklassigen wie spannenden Endspiel behielt der 23 Jahre alte Teilnehmer an den Olympischen Jugendspielen 2014 mit 21:18, 14:21, 21:14 gegenüber Lars Schänzler (TV Refrath) die Oberhand. Der 24-Jährige verbuchte damit sein bislang bestes Ergebnis bei den nationalen Meisterschaften in der Altersklasse O19. Zuvor war Lars Schänzler dreimal in Serie im Halbfinale ausgeschieden und folglich Dritter geworden. „Im zweiten Satz hat Lars das Tempo angezogen. Er war dann irgendwann fünf, sechs Punkte weg, sodass ich mich auf den dritten Satz konzentriert habe und da noch einmal alles geben wollte. Das hat zum Glück geklappt, ich bin happy“, meinte Max Weißkirchen.

Dameneinzel

In einer Neuauflage des Endspiels von 2019 setzte sich Yvonne Li mit 21:12, 16:21, 21:8 gegen Fabienne Deprez (FC Langenfeld) durch. „Fabienne ist eine sehr starke Spielerin. Im zweiten Satz hat sie das Tempo bestimmt, aggressiver gespielt und wenige Fehler gemacht – und es damit mir schwer gemacht. Ich bin froh, dass es dann am Ende doch deutlich war“, sagte die 21-Jährige. Während Yvonne Li ihren 2019 im Dameneinzel gewonnenen Titel erfolgreich verteidigte, verpasste die 27 Jahre alte Fabienne Deprez ihren zweiten DMTriumph in dieser Disziplin nach 2013.

Herrendoppel

Im Herrendoppel holten Bjarne Geiss/Jan Colin Völker jeweils den ersten DM-Titel im Erwachsenenbereich. Die Nachwuchsspieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) verzeichneten im Finale einen souveränen 21:17, 21:11-Erfolg über Johannes Pistorius/Lukas Resch (TSV Freystadt/1. BC Beuel). „Ich bin sehr glücklich, der Titel ist ein sehr, sehr großer Erfolg“, meinte der 21 Jahre alte Jan Colin Völker. Dessen ein Jahr älterer Doppelpartner Bjarne Geiss ergänzte: „Dass es jetzt endlich zum Titelgewinn gereicht hat, ist super!“ 2018 und 2019 hatten Bjarne Geiss/Jan Colin Völker in Bielefeld jeweils die Vorschlussrunde erreicht und damit Bronze geholt. Johannes Pistorius wurde nach 2018 zum zweiten Mal Deutscher Vizemeister im Herrendoppel. Vor zwei Jahren war er an der Seite von Peter Käsbauer (1. BC SaarbrückenBischmisheim) ins DM-Endspiel eingezogen. Lukas Resch, der nach den Deutschen Einzelmeisterschaften 2020 seine Karriere als Leistungssportler beenden wird, gewann anlässlich der 68. nationalen Titelkämpfe seine erste DM-Medaille in der Altersklasse O19.

Damendoppel

Im Damendoppel gelang Linda Efler die erfolgreiche Titelverteidigung. Nachdem die 25-Jährige im Vorjahr an der Seite von Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) zum ersten Mal bei den Deutschen Einzelmeisterschaften Platz eins in dieser Disziplin belegt hatte, entschied sie nun mit ihrer Vereinskollegin Yvonne Li das Finale für sich. Die 21-Jährige, die in der 1. BadmintonBundesliga regelmäßig mit Linda Efler das Damendoppel bestreitet, war kurzfristig für Isabel Herttrich eingesprungen, die krankheitsbedingt ihren Start in Bielefeld absagen musste. „Der Druck ist hier ein ganz anderer als in der Bundesliga: Deutsche Meisterschaften sind nur einmal im Jahr. Es hat mir mit Linda viel Spaß gemacht und es ist cool, dass es so gut geklappt hat“, so Yvonne Li nach dem 21:18, 21:10-Sieg gegen Kilasu Ostermeyer und Franziska Volkmann (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim). Franziska Volkmann stand in diesem Jahr erstmalig in ihrer Karriere bei den nationalen Titelkämpfen O19 in einem Endspiel. Für Kilasu Ostermeyer war es das erste Finale im Damendoppel bei den Deutschen Einzelmeisterschaften. „Die erfolgreiche Titelverteidigung bedeutet mir sehr viel. Der Plan, den wir für das Finale hatten, ist aufgegangen“, sagte Linda Efler erfreut.

Mixed

Im letzten Match des vierten Veranstaltungstages holte Jones Jansen seine insgesamt zweite DMGoldmedaille im Erwachsenenbereich, während Kilasu Ostermeyer diesbezüglich ihre Premiere feierte. Das Duo setzte sich im Endspiel des Mixedwettbewerbs mit 21:19, 21:16 gegen Max Weißkirchen/Fabienne Deprez durch. Jones Jansen wurde 2018 an der Seite von Josche Zurwonne (SC Union Lüdinghausen) Deutscher Meister im Herrendoppel. Kilasu Ostermeyers bis dato größter Erfolg bei den nationalen Titelkämpfen O19 datiert ebenfalls aus dem Jahr 2018. Damals gewann die heute 22-Jährige gemeinsam mit Nikolaj Persson (TSV Trittau) im Gemischten Doppel Silber.

Yvonne Li und Mark Lamsfuß als „Spieler des Jahres 2019“ geehrt

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Die „Spieler des Jahres 2019” im Erwachsenenbereich: Yvonne Li und Mark Lamsfuß. Foto: Claudia Pauli
Yvonne Li und Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) sind die „Spieler des Jahres 2019“ im Erwachsenenbereich. Die 21-Jährige und ihr vier Jahre älterer Nationalmannschaftskollege erhielten im Rahmen der vom Fachmagazin BADMINTON SPORT in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Badminton-Verband veranstalteten Wahl jeweils die meisten Stimmen in der Kategorie „O19“ und wurden am Finaltag der 68. Deutschen Einzelmeisterschaften entsprechend geehrt. Die Übergabe der vom „Club der Deutschen Meister und der Freunde des Badmintonsports“ gestifteten Pokale nahmen gemeinsam DBV-Präsident Thomas Born und Dr. Claudia Pauli, Pressesprecherin des DBV sowie BADMINTON SPORT-Chefredakteurin, vor.
Beide DBV-Asse entschieden die Publikumswahl, die 2007 ihre Premiere erlebte, erstmalig für sich. Seitens der Verantwortlichen im DBV waren erneut bei den Damen wie bei den Herren drei Aktive nominiert worden, die im betreffenden Jahr herausragende Erfolge erzielt hatten.
So kürte sich die 22-malige deutsche Nationalspielerin Yvonne Li etwa 2019 erstmalig zur Deutschen Meisterin im Dameneinzel und erreichte bei den European Games in Minsk/Weißrussland in dieser Disziplin das Viertelfinale. Mark Lamsfuß stand bei den European Games sowohl im Herrendoppel (an der Seite von Marvin Seidel vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) als auch im Mixed (gemeinsam mit dessen Vereinskollegin Isabel Herttrich) in der Runde der besten Acht. Bei den wenige Wochen später ausgetragenen Individual-Weltmeisterschaften kam der 25-Jährige mit Marvin Seidel bis ins Achtelfinale des Herrendoppelwettbewerbs.

„Markus-Keck-Gedächtnispokal“ an Mark Lamsfuß

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Mark Lamsfuß (l.) mit DBV-Präsident Thomas Born nach der Ehrung mit dem „Markus-Keck-Gedächtnispokal“. Foto: Claudia Pauli
Mark Lamsfuß durfte sich anschließend über eine weitere Ehrung von besonderer Bedeutung freuen: DBV-Präsident Thomas Born überreichte dem 28-maligen deutschen Nationalspieler – im Anschluss an eine kurze Laudatio – den „Markus-Keck-Gedächtnispokal“. Diese Trophäe wurde im Jahr 1997 von der Familie des viel zu früh verstorbenen, 20-maligen deutschen Nationalspielers Markus Keck für zehn Jahre gestiftet. Seitdem führt der DBV die Ehrung fort. Mit dem Pokal zeichnen die Verantwortlichen im DBV stets eine hervorragende Athletin bzw. einen hervorragenden Athleten aus, die bzw. der nicht allein in sportlicher Hinsicht überzeugt, sondern auch in Bezug auf ihre bzw. seine Persönlichkeit. Der „Markus-Keck-Gedächtnispokal“ wird traditionell im Rahmen der Deutschen Meisterschaften O19 verliehen. Claudia Pauli

Lang ersehntes Comeback und Ausfall eines Zweifach-Gewinners bei den DM

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DM 2020 in Bielefeld
Wenn vom 30. Januar bis zum 2. Februar in Bielefeld die leistungsstärksten Badmintonasse Deutschlands in der Altersklasse O19 die nationalen Champions 2020 im Herreneinzel, Dameneinzel, Herrendoppel, Damendoppel und Mixed ermittelt, gibt ein Athlet, der im Vorjahr „schmerzlich vermisst“ wurde, sein Turnier-Comeback. Dagegen müssen die Fans auf einen Zweifach-Gewinner von 2019 verzichten:
Fabian Roth (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), der Deutsche Meister von 2017 im Herreneinzel, bestreitet in der Seidensticker Halle sein erstes Turnier nach einer rund anderthalbjährigen Zwangspause aufgrund einer Knieverletzung. Marvin Seidel (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) hingegen, der sich bei den 67. Deutschen Einzelmeisterschaften sowohl im Mixed mit seiner „Stammpartnerin“ Linda Efler (SC Union Lüdinghausen) als auch im Herrendoppel mit seinem „Ersatzpartner“ Max Weißkirchen (1. BC Beuel) gegen die gesamte Konkurrenz durchgesetzt hatte, befindet sich aktuell in der Rehabilitation: Der 24-Jährige hat Probleme mit der Hüfte. 2019 war Marvin Seidel bei den Deutschen Meisterschaften O19 im Herrendoppel an der Seite von Max Weißkirchen angetreten, da Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld), mit dem Marvin Seidel seit mehreren Jahren ein sehr erfolgreiches Herrenduo bildet, seinerzeit verletzungsbedingt fehlte.
Auch Max Weißkirchen und Linda Efler kürten sich vor Jahresfrist zweifach zu nationalen Champions: Max Weißkirchen gewann zudem im Herreneinzel das Finale, Linda Efler gelang dies im Damendoppel an der Seite von Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim).
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Da 2020 neben Marvin Seidel weitere Spielerinnen und Spieler nicht für die Deutschen Einzelmeisterschaften gemeldet haben, die über viel Wettkampferfahrung verfügen und in den vorangegangenen Jahren stets vordere Plätze belegten (etwa die amtierenden Deutschen Vizemeisterinnen Johanna Goliszewski und Lara Käpplein, beide vom 1. BV Mülheim), stehen die Chancen diesmal besonders gut, dass Nachwuchsathletinnen und -athleten in spezieller Weise in den Fokus rücken. Die vorangegangenen Auflagen der nationalen Titelkämpfe O19 zeigten zudem, dass in allen Disziplinen stets auch Überraschungen möglich sind. So erreichten etwa Athletinnen und Athleten, die an Nummer 5/8 oder gar an Nummer 9/16 gesetzt waren, das Halbfinale oder gar das Finale.

Herreneinzel

Zum ersten Mal als Nummer eins der Setzliste geht 2020 Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen) ins Rennen um den DM-Titel im Herreneinzel. Der 26-Jährige hofft darauf, sich in diesem Jahr endlich erstmalig zum Deutschen Meister küren zu können. An Position zwei ist Max Weißkirchen notiert, der seinen insgesamt dritten Triumph auf nationaler Ebene in dieser Disziplin – nach 2018 und 2019 – feiern möchte. Setzplatz 3/4 haben „Rückkehrer“ Fabian Roth und der letztjährige DM-Dritte Lars Schänzler (TV Refrath) inne.

Dameneinzel

Im Dameneinzel führt die Titelverteidigerin die Setzliste an: Die 21 Jahre alte Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) konnte sich 2019 zum ersten Mal den DM-Titel im Erwachsenenbereich sichern. An Position zwei folgt Fabienne Deprez (FC Langenfeld), die Deutsche Meisterin von 2013 in dieser Disziplin, sodass es zu einer Neuauflage des Endspiels des Vorjahres kommen könnte. An Nummer 3/4 wurden Brid Stepper (TV Marktheidenfeld), die Deutsche U22-Meisterin von 2015, und die 19 Jahre alte Miranda Wilson (1. BC Wipperfeld) gesetzt.

Herrendoppel

Nach dem Ausfall des Spitzenduos Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) sind Jones Jansen/Peter Käsbauer (ebenfalls 1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Herrendoppel topgesetzt. Peter Käsbauer belegte vor Jahresfrist mit Oliver Roth (TSV Freystadt) Rang zwei. Titelverteidiger Max Weißkirchen sprang diesmal für Marvin Seidel ein und hofft somit an der Seite von Mark Lamsfuß auf einen weiteren Medaillengewinn. Die kurzfristig zusammengestellte Paarung ist an Position zwei notiert. Setzplatz 3/4 haben Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath), die 2018 und 2019 jeweils bis ins Halbfinale kamen, sowie Daniel Hess/Johannes Pistorius (1. BC Beuel/TSV Freystadt) inne. Johannes Pistorius wurde 2018 mit Peter Käsbauer Deutscher Vizemeister.

Damendoppel

Bei den Damen gehen die topgesetzten Titelverteidigerinnen Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) als klare Favoritinnen auf den neuerlichen Triumph an den Start. Die Nachwuchsspielerinnen Annabella Jäger/Stine Küspert (TSV NeuhausenNymphenburg/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), die es 2019 bis in die Vorschlussrunde schafften, möchten in diesem Jahr erstmalig in ihrer Karriere ein Finale bei den Deutschen Meisterschaften im Erwachsenenbereich erreichen. Das Duo hat Setzplatz zwei inne und könnte somit erst im Endspiel auf die Olympiakandidatinnen für 2020, Linda Efler/Isabel Herttrich, treffen. Lisa Kaminski/Hannah Pohl (beide 1. BC Beuel), die 2015, 2017 und 2019 jeweils im DM-Halbfinale standen, sind gleichsam an Position 3/4 notiert wie Kilasu Ostermeyer/Franziska Volkmann (TV Refrath/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim). Letztere konnten bei den Deutschen Einzelmeisterschaften bis dato keinen Podestplatz im Damendoppel belegen.

Mixed

Im Mixed streben Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC SaarbrückenBischmisheim) ihren zweiten gemeinsamen Titelgewinn nach 2016 an. Die Anwärter auf einen Startplatz bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio/Japan sind an Nummer ein gesetzt und in Bielefeld klar favorisiert. Titelverteidigerin Linda Efler (SC Union Lüdinghausen) tritt nach dem Ausfall ihres „Stammpartners“ Marvin Seidel (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) mit dem 21 Jahre alten Jan Colin Völker (TV Refrath) an. Das Duo ist an Position zwei notiert. Setzplatz 3/4 haben Jones Jansen/Kilasu Ostermeyer (1. BC Wipperfeld/TV Refrath) und Max Weißkirchen/Fabienne Deprez (1. BC Beuel/FC Langenfeld) inne. Der 23 Jahre alte Max Weißkirchen absolviert damit in der Bielefelder Seidensticker Halle ein „Mammutprogramm“: Als einer der wenigen Teilnehmenden startet er in drei Disziplinen. Kilasu Ostermeyer kam 2018 mit Nikolaj Persson (TSV Trittau) bis ins Finale des Gemischten Doppels.

21. DM-Auflage in Bielefeld

Als Ausrichter der Deutschen Einzelmeisterschaften fungiert die Play Sportmarketing Seemann GmbH in enger Kooperation mit dem Stadtsportbund Bielefeld und dem SV Brackwede. Insgesamt organisiert die Play Sportmarketing Seemann GmbH 2020 bereits zum 21. Mal die Deutschen Einzelmeisterschaften. Erstmalig wurden die Titelkämpfe im Jahr 1998 in Bielefeld durchgeführt, ohne Unterbrechung finden sie seit 2003 in der Großstadt in Ostwestfalen statt.
Die Viertelfinalspiele werden am Freitag (31. Januar) ab ca. 17.00 Uhr ausgetragen, die Halbfinalspiele folgen am Samstag (1. Februar) ab 11.00 Uhr und die fünf Finalspiele finden am Sonntag (2. Februar) ebenfalls ab 11.00 Uhr statt.
Alle Ergebnisse der 68. Deutschen Einzelmeisterschaften sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, auf der Veranstaltungshomepage unter www.dm-badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „68. Deutsche Meisterschaften 2020“) erhältlich.

Rückblick: Die Bestplatzierten 2019

Herreneinzel: Deutscher Meister: Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Setzplatz 3/4; Titelverteidiger) Deutscher Vizemeister: Samuel Hsiao (1. BC Wipperfeld; Setzplatz 9/16) Bronze: Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2) und Lars Schänzler (TV Refrath; Setzplatz 3/4) Dameneinzel: Deutsche Meisterin: Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 1) Deutsche Vizemeisterin: Fabienne Deprez (FC Langenfeld; Setzplatz 2) Bronze: Katharina Altenbeck (1. BV Mülheim; Setzplatz 5/8) und Thuc Phuong Nguyen (Hamburg-Horner TV; Setzplatz 5/8)
Herrendoppel: Deutsche Meister: Marvin Seidel/Max Weißkirchen (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel; Setzplatz 1) Deutsche Vizemeister: Peter Käsbauer/Oliver Roth (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TSV Freystadt; Setzplatz 2) Bronze: Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath; Setzplatz 3/4) und Peter Lang/Thomas Legleitner (beide SV Fun-Ball Dortelweil; Setzplatz 5/8) Damendoppel: Deutsche Meisterinnen: Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 2)
Deutsche Vizemeisterinnen: Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Setzplatz 1) Bronze: Annabella Jäger/Stine Küspert (TSV Freystadt/Blau-Weiss Wittorf; Setzplatz 3/4) und Lisa Kaminski/Hannah Pohl (beide 1. BC Beuel; Setzplatz 3/4) Mixed: Deutsche Meister: Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2) Deutsche Vizemeister: Raphael Beck/Isabel Herttrich (TV Refrath/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 1) Bronze: Oliver Roth/Lara Käpplein (TSV Freystadt/1. BV Mülheim; Setzplatz 5/8) und Tobias Wadenka/Annika Horbach (TSV Neuhausen-Nymphenburg/SV Fun-Ball Dortelweil; Setzplatz 5/8) Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Drei DBV-Asse triumphieren doppelt

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Max Weißkirchen (vorne) und Marvin Seidel gewannen je zwei DM-Titel. Foto: Claudia Pauli
Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2019 (31. Januar bis 3. Februar) in Bielefeld haben Linda Efler (SC Union Lüdinghausen), Marvin Seidel (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und Max Weißkirchen (1. BC Beuel) jeweils zwei Titel geholt und sich damit zu den erfolgreichsten Teilnehmern gekürt. Linda Efler und Marvin Seidel, die bis dato keinen DM-Titel im Erwachsenenbereich zu Buche stehen hatten, triumphierten am Sonntag (3. Februar) zunächst gemeinsam im Mixed und anschließend zudem im Damendoppel bzw. im Herrendoppel. „Ich bin super happy“, so die 24 Jahre alte Linda Efler strahlend. Max Weißkirchen, seines Zeichens der Vorjahressieger im Herreneinzel, gelang derweil das Kunststück, als erster Spieler seit Guido Schänzler (TTC Brauweiler) im Jahr 1987 sowohl im Herreneinzel als auch im Herrendoppel die gesamte Konkurrenz hinter sich zu lassen. „Das ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Ich bin glücklich“, fasste Max Weißkirchen zusammen. Herreneinzel Im Herreneinzel verteidigte Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Setzplatz 3/4) seinen im Vorjahr gewonnenen Titel erfolgreich. Im Endspiel bezwang der 22-Jährige Samuel Hsiao (1. BC Wipperfeld; Setzplatz 9/16) mit 21:16, 21:18. “Das Spiel war sehr hart. Das Halbfinale gegen Kai (Schäfer; Anm. d. Red.) war auch sehr anstrengend. Ich bin froh, dass ich da nicht in den dritten Satz gehen musste. Ich bin glücklich, dass ich gewonnen habe – zum zweiten Mal. Ich bin happy, hier zu sein“, meinte Max Weißkirchen nach seinem Sieg im Finale. Der 20 Jahre alte Samuel Hsiao stand 2019 erstmalig im Erwachsenenbereich in einem DM-Endspiel. Schon der Einzug ins Halbfinale bedeutete für ihn eine Premiere bei Titelkämpfen dieser Art.
Dameneinzel Im Dameneinzel wurde die topgesetzte Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) ihrem Setzplatz gerecht und kürte sich souverän zum ersten Mal zur Deutschen Meisterin. Im Finale bezwang die 20-Jährige die sechs Jahre ältere Fabienne Deprez (FC Langenfeld; Setzplatz 2) mit 21:17, 21:6. „Das war nicht das beste Spiel – wir waren beide nervös. Ich bin froh, dass ich den ersten Satz gedreht habe. Auch im ersten Satz war es mein Ziel, gleich Vollgas zu geben. Im zweiten Satz hat es dann geklappt. Das hat einige Nerven gespart“, zog Yvonne Li ein Fazit. Die Studentin war 2018 Deutsche Vizemeisterin geworden, zuvor hatte sie viermal in Folge das DM-Halbfinale erreicht. Fabienne Deprez kam seit 2010 bei jeder Auflage der Deutschen Einzelmeisterschaften mindestens bis in die Runde der besten vier Damen, 2013 holte sie den Titel. Herrendoppel Im Herrendoppel-Finale behielt das topgesetzte Duo Marvin Seidel/Max Weißkirchen (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel) mit 21:12, 21:16 gegenüber der an Position zwei notierten Paarung Peter Käsbauer/Oliver Roth (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TSV Freystadt) die Oberhand. Beide Kombinationen hatten sich kurzfristig ergeben: Max Weißkirchen war für Marvin Seidels verletzten Stammpartner Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) eingesprungen, Oliver Roth für den ebenfalls verletzten Josche Zurwonne (SC Union Lüdinghausen).
Schon 2018 war Peter Käsbauer Deutscher Vizemeister im Herrendoppel geworden – seinerzeit an der Seite von Johannes Pistorius (TSV Freystadt). 2016 und 2017 holte Peter Käsbauer mit Raphael Beck (damals 1. BC Beuel) den Titel. Gemeinsam hatten Peter Käsbauer und Oliver Roth 2010 Bronze gewonnen. Oliver Roth wiederum wurde 2011, 2012 und 2013 mit Michael Fuchs (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) schon Deutscher Vizemeister.
Damendoppel Im Damendoppel setzte sich das noch relativ neu formierte Duo Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 2) im Endspiel mit 21:15, 21:18 gegen die topgesetzte Paarung Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim) durch. „Linda und ich haben uns im letzten halben Jahr gut gefunden und viel trainiert. Da es auch menschlich gut bei uns passt, kriegen wir es auch auf dem Feld gut hin“, sagte Isabel Herttrich. Die 26-Jährige gewann damit ihren dritten DM-Titel in Folge, nachdem sie 2017 und 2018 an der Seite von Carla Nelte (TV Refrath) in der Seidensticker Halle triumphiert hatte.
Johanna Goliszewski hingegen verpasste ihren insgesamt fünften DM-Titel im Damendoppel nach 2013, 2014 (jeweils mit Birgit Michels), 2015 und 2016 (jeweils mit Carla Nelte). Die Olympiateilnehmerin von 2016 im Damendoppel (mit Carla Nelte) und Lara Käpplein waren bereits im Vorjahr Deutsche Vizemeisterinnen geworden. „Das war leider das schlechteste Badminton von mir seit längerer Zeit. Es ist blöd, dass es auf diesen Tag gefallen ist. Vorher haben wir uns gut gefühlt und gut gespielt. Aber so ist der Sport – und es geht immer weiter“, meinte Johanna Goliszewski selbstkritisch. Mixed Als Nummer zwei der Setzliste im Mixed besiegten Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC SaarbrückenBischmisheim/SC Union Lüdinghausen) im Endspiel die topgesetzte Paarung Raphael Beck/Isabel Herttrich (TV Refrath/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) mit 22:20, 21:13. Marvin Seidel und Linda Efler bestritten 2019 jeweils erstmalig in Bielefeld ein Finale im Gemischten Doppel. „Wir freuen uns riesig, dass wir endlich den ersten Titel geholt haben. Es ist super, hier zu spielen – es ist eine super Atmosphäre“, so Linda Efler nach dem Endspiel gegen ihre Doppelpartnerin Isabel Herttrich und Raphael Beck. Isabel Herttrich wäre im Mixed im Normalfall mit Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) in der Seidensticker Halle angetreten, mit dem sie 2016 den DM-Titel gewann und 2018 EM-Dritte wurde.
„Markus-Keck-Gedächtnispokal“ an Johanna Goliszewski
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DBV-Präsident Thomas Born überreichte Johanna Goliszewski den „Markus-Keck-Gedächtnispokal“. Foto: Claudia Pauli
Traditionell erfolgt im Rahmen der Deutschen Meisterschaften O19 die Verleihung des „MarkusKeck-Gedächtnispokals“. Diese Trophäe wurde im Jahr 1997 von der Familie des viel zu früh verstorbenen, 20-maligen deutschen Nationalspielers Markus Keck für zehn Jahre gestiftet, seitdem führt der Deutsche Badminton-Verband (DBV) die Ehrung fort. Mit dem Pokal zeichnen die Verantwortlichen im DBV stets eine hervorragende Athletin bzw. einen hervorragenden Athleten aus, die bzw. der nicht allein in sportlicher Hinsicht überzeugt, sondern auch in Bezug auf ihre bzw. seine Persönlichkeit. 2019 erhielt die 32 Jahre alte Johanna Goliszewski den Pokal. „Ich habe damit nicht gerechnet. Ich habe die ganze Zeit schon überlegt, wer den Pokal in diesem Jahr bekommt. Mich ehrt dies sehr“, sagte die 51-malige deutsche Nationalspielerin.
Die Finalspiele 2019 Herreneinzel: Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Setzplatz 3/4; Titelverteidiger) – Samuel Hsiao (1. BC Wipperfeld; Setzplatz 9/16)
21:16, 21:18
Dameneinzel: Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 1) – Fabienne Deprez (FC Langenfeld; Setzplatz 2) 21:17, 21:6
Herrendoppel: Marvin Seidel/Max Weißkirchen (1. BC SaarbrückenBischmisheim/1. BC Beuel; Setzplatz 1) – Peter Käsbauer/Oliver Roth (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TSV Freystadt; Setzplatz 2) 21:12, 21:16
Damendoppel: Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 2) – Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Setzplatz 1) 21:15, 21:18
Mixed: Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC SaarbrückenBischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2) – Raphael Beck/Isabel Herttrich (TV Refrath/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 1) 22:20, 21:13 Alle Ergebnisse der 67. Deutschen Einzelmeisterschaften sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, auf der Veranstaltungshomepage unter www.dm-badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „67. Deutsche Meisterschaften 2019“) erhältlich. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

15-jährige Thuc Phuong Nguyen im Halbfinale

67. Deutsche Einzelmeisterschaften vom 31. Januar bis zum 3. Februar 2019 in Bielefeld Herreneinzel Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2019 in Bielefeld kommt es im Herreneinzel im Halbfinale zur Neuauflage des Endspiels von 2018: Titelverteidiger Max Weißkirchen (1. BC Beuel) trifft am Samstag (2. Februar) als Nummer 3/4 der Setzliste auf den an Position zwei notierten, amtierenden Deutschen Vizemeister Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen). Beide Spieler erreichten 2018 zum ersten Mal im Erwachsenenbereich ein DM-Finale.
Die andere Halbfinalpartie bestreiten Samuel Hsiao (1. BC Wipperfeld; Setzplatz 9/16) und der letztjährige DM-Dritte Lars Schänzler (TV Refrath; Setzplatz 3/4). Der 20 Jahre alte Samuel Hsiao steht 2019 erstmalig in seiner Karriere bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse O19 in der Vorschlussrunde. Alexander Roovers (1. BV Mülheim), der im Herreneinzel an Nummer eins gesetzt war, musste verletzungsbedingt kurzfristig auf einen Start in der Seidensticker Halle verzichten.
Dameneinzel Auch im Dameneinzel gab es einen „prominenten Ausfall“: Luise Heim (1. BC SaarbrückenBischmisheim), die Deutsche Meisterin von 2017 und 2018, war aus gesundheitlichen Gründen gezwungen, kurz vor Turnierbeginn für die nationalen Titelkämpfe des Jahres 2019 abzusagen.
In der Vorschlussrunde stehen sich die amtierende DM-Zweite Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 1) und die letztjährige DM-Dritte Katharina Altenbeck (1. BV Mülheim; Setzplatz 5/8) sowie die erst 15 Jahre alte Thuc Phuong Nguyen (Hamburg-Horner TV; Setzplatz 5/8) und die elf Jahre ältere Deutsche Meisterin von 2013, Fabienne Deprez (FC Langenfeld; Setzplatz 2), gegenüber. Thuc Phuong Nguyen zog zum ersten Mal in ihrer Karriere bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in die Runde der besten vier Damen ein.
Herrendoppel Im Herrendoppel kommt es in der ersten Halbfinalpartie zum Duell zwischen dem topgesetzten Duo Marvin Seidel/Max Weißkirchen (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel), das im Viertelfinale die Olympiateilnehmer von 2016, Michael Fuchs und Johannes Schöttler (beide 1. Saarbrücken-Bischmisheim), in drei engen Sätzen bezwang, und Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath; Setzplatz 3/4). Die andere Vorschlussrundenbegegnung bestreiten Peter Lang/Thomas Legleitner (beide SV Fun-Ball Dortelweil; Setzplatz 5/8) und Peter Käsbauer/Oliver Roth (1. BC SaarbrückenBischmisheim/TSV Freystadt; Setzplatz 2). Peter Lang und Thomas Legleitner zogen jeweils erstmalig bei den nationalen Meisterschaften O19 ins Halbfinale ein.
Marvin Seidel hätte eigentlich mit seinem Stammpartner Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) um die DM-Medaillen gespielt. Mark Lamsfuß musste jedoch wenige Tage vor Beginn der Veranstaltung verletzungsbedingt zurückziehen. Auch Peter Käsbauer war gefordert, umzudisponieren: Sein Doppelpartner Josche Zurwonne fehlt in der Seidensticker Halle ebenfalls aufgrund einer Verletzung. Gleiches gilt für die Nachwuchsspieler Daniel Hess (1. BC Beuel) und Johannes Pistorius (TSV Freystadt), die gemeinsam an Position 3/4 notiert waren.
Damendoppel Im Damendoppel kommt es in der Runde der besten vier Paarungen zum einen zum Aufeinandertreffen zwischen den topgesetzten Deutschen Vizemeisterinnen Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim) und Annabella Jäger/Stine Küspert (TSV Freystadt/Blau-Weiss Wittorf; Setzplatz 3/4). In der zweiten Halbfinalpartie messen sich Lisa Kaminski/Hannah Pohl (beide 1. BC Beuel; Setzplatz 3/4) mit dem an Nummer zwei gesetzten Duo Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim).
Stine Küspert erreichte erstmalig bei den nationalen Titelkämpfen O19 die Vorschlussrunde. Linda Efler holte an der Seite von Lara Käpplein, die nun ihre Gegnerin ist, 2015 in Bielefeld Bronze und 2016 Silber. Isabel Herttrich gewann 2017 und 2018 mit Carla Nelte (TV Refrath), die inzwischen ihre Leistungssportkarriere beendet hat, den DM-Titel. Mixed Im Mixed spielen Raphael Beck/Isabel Herttrich (TV Refrath/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 1) gegen Oliver Roth/Lara Käpplein (TSV Freystadt/1. BV Mülheim; Setzplatz 5/8) sowie Tobias Wadenka/Annika Horbach (TSV Neuhausen-Nymphenburg/SV Fun-Ball Dortelweil; Setzplatz 5/8) gegen die aktuellen DM-Dritten Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC SaarbrückenBischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2) um den Einzug ins DM-Finale.
Isabel Herttrich wäre im Normalfall mit Mark Lamsfuß in der Seidensticker Halle angetreten, mit dem sie 2016 den DM-Titel gewann und 2018 EM-Dritte wurde. Von den Perspektivkaderspielern des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) fehlt im Gemischten Doppel zudem Jones Jansen (1. BC Wipperfeld) verletzungsbedingt. Der 26-Jährige hätte in dieser Disziplin mit Kilasu Ostermeyer (TSV Trittau; Setzplatz 3/4) aufgeschlagen.
Die Titelträger von 2018 Herreneinzel: Max Weißkirchen Dameneinzel: Luise Heim Herrendoppel: Jones Jansen/Josche Zurwonne Damendoppel: Isabel Herttrich/Carla Nelte Mixed: Peter Käsbauer/Olga Konon
Weitere Informationen: Alle Ergebnisse der 67. Deutschen Einzelmeisterschaften sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, auf der Veranstaltungshomepage unter www.dm-badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „67. Deutsche Meisterschaften 2019“) erhältlich. Spielbeginn am Tag der Halbfinalpartien (Samstag, 2. Februar) ist um 11.00 Uhr.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Andere Sieger als 2018 in den Doppeldisziplinen garantiert

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Alexander Roovers (im Bild bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2018) führt die Setzliste im Herreneinzel an. Foto: Claudia Pauli.
Vom 31. Januar bis zum 3. Februar ermitteln in der Bielefelder Seidensticker Halle die leistungsstärksten Badmintonasse Deutschlands in der Altersklasse O19 die Deutschen Meister 2019 im Herreneinzel, Dameneinzel, Herrendoppel, Damendoppel und im Mixed.
Während im Herreneinzel und im Dameneinzel eine Wiederholung des Vorjahressiegs möglich ist, kommt es in den Doppeldisziplinen keinesfalls zu einer erfolgreichen Titelverteidigung: Die Akteure, die sich 2018 gemeinsam zu Deutschen Meistern kürten, treten nun entweder jeweils in anderer Kombination an oder eine der beiden Personen beendete ihre Leistungssportkarriere.
Letzteres trifft auf Carla Nelte (TV Refrath) zu, die vor Jahresfrist an der Seite von Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Damendoppel den DM-Titel holte, sowie auf Olga Konon, die 2018 mit Peter Käsbauer (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Mixed triumphierte. Herreneinzel Im Herreneinzel ist zum ersten Mal in seiner Karriere Alexander Roovers (1. BV Mülheim) an Nummer eins gesetzt und hofft darauf, 2019 erstmalig bei den Deutschen Einzelmeisterschaften das Finale zu erreichen. Der 31-Jährige stand im Vorjahr zum vierten Mal in Folge in der Vorschlussrunde, unterlag darin aber Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen) in drei Sätzen, der damit seinerseits zum ersten Mal in ein DM-Finale einzog. Der 25-Jährige, der 2018 letztlich Deutscher Vizemeister wurde, ist in diesem Jahr an Position zwei notiert.
Titelverteidiger Max Weißkirchen (1. BC Beuel) sowie Lars Schänzler (TV Refrath), der wie Alexander Roovers im vergangenen Jahr bis ins Halbfinale kam, folgen als jeweils an Nummer 3/4 Gesetzte. Auch Max Weißkirchen, Teilnehmer an den Olympischen Jugendspielen 2014, gelang es 2018 erstmalig, das Endspiel um den DM-Titel zu erreichen.
Lukas Resch (1. BC Beuel), der Teilnehmer an den Olympischen Jugendspielen 2018, ist in Bielefeld an Position 5/8 notiert. Nicht für die diesjährigen Titelkämpfe gemeldet wurde Fabian Roth (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim). Der Deutsche Meister von 2017 laboriert nach wie vor an einer Knieverletzung.
Dameneinzel Im Dameneinzel führt Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) zum ersten Mal bei den nationalen Titelkämpfen die Setzliste an. Die 20 Jahre alte Deutsche Vizemeisterin ist als Nummer 45 derzeit die mit Abstand am besten platzierte Spielerin des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) in der Weltrangliste und möchte sich nach Platz zwei 2018 und zuvor vier Halbfinalteilnahmen in Folge nun in die DM-Siegerliste eintragen.
Luise Heim (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) hingegen strebt das „Triple“ an, nachdem die 22Jährige bereits 2017 und 2018 in dieser Disziplin triumphierte. Als aktuelle Weltranglisten-83. ist Luise Heim in Bielefeld diesmal an Position 3/4 notiert. Setzplatz zwei hat Fabienne Deprez (FC Langenfeld; Weltranglistenplatz 80) inne, die Deutsche Meisterin von 2013, die seit 2010 bei jeder Auflage mindestens das Halbfinale erreichte. Wie Luise Heim an Nummer 3/4 gesetzt ist Brid Stepper (TV Marktheidenfeld), die Dritte der Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse U22 von 2018.
Als jeweils Nummer 5/8 der Setzliste folgen Deutschlands Teilnehmerin an den Olympischen Jugendspielen 2018 im Dameneinzel, Ann-Kathrin Spöri (TuS Geretsried), die letztjährige Drittplatzierte Katharina Altenbeck (1. BV Mülheim), die erst 15-jährige Thuc Phuong Nguyen (Hamburg-Horner TV) sowie die mehrmalige Teilnehmerin an der U19-WM, Miranda Wilson (SG Schorndorf).
Herrendoppel Triumphierten im Vorjahr Jones Jansen (1. BC Wipperfeld) und Josche Zurwonne (SC Union Lüdinghausen) erstmalig gemeinsam in Bielefeld, bildet Josche Zurwonne neuerdings mit Peter Käsbauer (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) ein Herrendoppel. Das Duo ist bei den bevorstehenden nationalen Titelkämpfen an Nummer zwei gesetzt. Während Peter Käsbauer zusätzlich im Gemischten Doppel um den DM-Titel spielt (mit Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim), konzentriert sich Josche Zurwonne auf den Herrendoppelwettbewerb. Jones Jansen tritt hingegen in der Seidensticker Halle ausschließlich im Mixed an. Angeführt wird die Setzliste im Herrendoppel von Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) und Marvin Seidel (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), den Deutschen Vizemeistern von 2017 und 2016. Die aktuellen Weltranglisten-29. mussten 2018 kurzfristig auf einen gemeinsamen Start verzichten, weil Mark Lamsfuß verletzt war. In diesem Jahr möchten die Tokio 2020-Kandidaten zum ersten Mal bei der Siegerehrung auf dem obersten Podest stehen. An Position 3/4 sind die Nachwuchsasse Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath) und Daniel Hess/Johannes Pistorius (1. BC Beuel/TSV Freystadt) notiert. Mit Spannung werden nicht zuletzt die Auftritte der Olympiateilnehmer von 2016, Michael Fuchs und Johannes Schöttler (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 5/8), erwartet, die ebenso für den Herrendoppelwettbewerb gemeldet haben wie die Routiniers Raphael Beck/Andreas Heinz (TV Refrath/SV Fun-Ball Dortelweil; Setzplatz 5/8). Michael Fuchs und Johannes Schöttler, die ihre Karriere als Leistungssportler nach den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro beendeten, aber nach wie vor in der 1. Bundesliga aktiv sind, gewannen 2014 zusammen den DM-Titel im Herrendoppel. Zuvor ließen Michael Fuchs (2007 und 2008) und Johannes Schöttler (2009, 2010, 2011, 2012 und 2013) bereits jeweils mehrmals mit anderen Doppelpartnern die gesamte Konkurrenz hinter sich. Raphael Beck triumphierte 2016 und 2017 an der Seite von Peter Käsbauer in dieser Disziplin. Damendoppel Bei den Damen sind die letztjährigen Deutschen Vizemeisterinnen, Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim), diesmal topgesetzt. Setzplatz zwei hat die vor kurzer Zeit neu formierte Paarung Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) inne. An Position 3/4 folgen Annabella Jäger/Stine Küspert (TSV Freystadt/Blau-Weiss Wittorf) und die zweimaligen WMTeilnehmerinnen Lisa Kaminski/Hannah Pohl (beide 1. BC Beuel).
Mixed Im Gemischten Doppel ist davon auszugehen, dass die Topgesetzten und die an Nummer zwei notierte Paarung jeweils ihrem Setzplatz gerecht und sich somit im Finale am 3. Februar gegenüberstehen werden. Angeführt wird die Setzliste von den amtierenden EM-Dritten Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) und Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), die in der Weltrangliste aktuell auf Platz 18 zu finden sind. Unmittelbar dahinter folgen in Bielefeld die Weltranglisten-22. Marvin Seidel (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und Linda Efler (SC Union Lüdinghausen). Während sich Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich 2016 zu Deutschen Meistern im Mixed kürten, konnten Marvin Seidel und Linda Efler bislang keinen DM-Titel gewinnen – weder gemeinsam noch jeweils mit einem anderen Spielpartner bzw. einer anderen Spielpartnerin.
An Position 3/4 sind bei den 67. Deutschen Einzelmeisterschaften Jones Jansen (1. BC Wipperfeld) und Kilasu Ostermeyer (TSV Trittau) notiert, die neuerdings auch bei internationalen Turnieren ein Mixed bilden, sowie – das ebenfalls neu zusammengestellte Duo – Peter Käsbauer/Johanna Goliszewski (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BV Mülheim). Die erst 21 Jahre alte Kilasu Ostermeyer erreichte 2017 in der Seidensticker Halle mit ihrem Vereinskollegen Nikolaj Persson das Halbfinale, im Vorjahr belegte das Gemischte Doppel aus Norddeutschland sogar Rang zwei. Peter Käsbauer und Johanna Goliszewski gingen schon einmal – im Jahr 2012 – bei den nationalen Titelkämpfen gemeinsam an den Start. Vor sieben Jahren kamen sie in Bielefeld bis in die Vorschlussrunde. DM-Auflage in Bielefeld Als Ausrichter der Deutschen Einzelmeisterschaften fungiert erneut die Play Sportmarketing Seemann GmbH in enger Kooperation mit dem Stadtsportbund Bielefeld, dem SC Babenhausen und dem SV Brackwede. Insgesamt organisiert die Play Sportmarketing Seemann GmbH 2019 bereits zum 20. Mal die Deutschen Einzelmeisterschaften. Erstmalig wurden die Titelkämpfe im Jahr 1998 in Bielefeld durchgeführt, ohne Unterbrechung finden sie seit 2003 in der Großstadt in Ostwestfalen statt.
Die Viertelfinalspiele werden am Freitag (1. Februar) ab ca. 17.00 Uhr ausgetragen, die Halbfinalspiele folgen am Samstag (2. Februar) ab 11.00 Uhr und die fünf Finalspiele finden am Sonntag (3. Februar) ab 11.00 Uhr statt.
Alle Ergebnisse der 67. Deutschen Einzelmeisterschaften sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, auf der Veranstaltungshomepage unter www.dm-badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „67. Deutsche Meisterschaften 2019“) erhältlich. Rückblick: Die Bestplatzierten 2018 Herreneinzel: Deutscher Meister: Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Setzplatz 5/8)
Deutscher Vizemeister: Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2)
Platz 3: Lars Schänzler (TV Refrath; Setzplatz 3/4) und Alexander Roovers (1. BV Mülheim; Setzplatz 3/4)
Dameneinzel: Deutsche Meisterin: Luise Heim (1. BC Beuel; Setzplatz 2; Titelverteidigerin) Deutsche Vizemeisterin: Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 3/4) Platz 3: Fabienne Deprez (FC Langenfeld; Setzplatz 1) und Katharina Altenbeck (1. BV Mülheim; Setzplatz 3/4) Herrendoppel: Deutsche Meister: Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 1) Deutsche Vizemeister: Peter Käsbauer/Johannes Pistorius (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TSV Freystadt; Setzplatz 3/4) Platz 3: Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath; Setzplatz 5/8) und Marvin Seidel/Max Weißkirchen (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel) Damendoppel: Deutsche Meisterinnen: Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath; Setzplatz 1; Titelverteidigerinnen) Deutsche Vizemeisterinnen: Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Setzplatz 2)
Platz 3: Linda Efler/Olga Konon (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3/4) und Annabella Jäger/Julia Kunkel (beide TSV Freystadt; Setzplatz 9/12) Mixed: Deutsche Meister: Peter Käsbauer/Olga Konon (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3/4) Deutsche Vizemeister: Nikolaj Persson/Kilasu Ostermeyer (beide TSV Trittau; Setzplatz 5/8)
Platz 3:  Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2) und Julian Lohau/Isabel Herttrich (1. BV Mülheim/1. BC SaarbrückenBischmisheim) 
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Das „Triple“ bei den German Open im Fokus


Chou Tien Chen wiederholte 2018 (Bild) seinen Turniersieg von 2017.
Foto: Claudia Pauli.
Nach den zahlreichen Weltklasseathleten aus China um den zweimaligen Olympiasieger und fünfmaligen Weltmeister im Herreneinzel, Lin Dan (Weltranglistenplatz 13; Stand: Ranking vom 2. Januar 2019), und die amtierenden Weltmeister im Herrendoppel, Li Junhui/Liu Yuchen (Weltranglistenplatz 2), haben weitere Top-Stars der internationalen Badmintonszene für die YONEX German Open Badminton Championships 2019 (26. Februar bis 3. März in Mülheim an der Ruhr) gemeldet.
So plant etwa der Titelträger von 2017 und 2018 im Herreneinzel, Chou Tien Chen aus Taiwan (Weltranglistenplatz 3), einen neuerlichen Start in der innogy Sporthalle – mit dem Ziel, das „Triple“ perfekt zu machen. Drei Finalsiege in Folge bei den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland gelangen zuletzt den Dänen Jon Holst-Christensen/Thomas Lund im Herrendoppel, die von 1992 bis 1996 sogar fünfmal hintereinander triumphierten. Auch die aktuellen Europameisterinnen im Damendoppel, Gabriela und Stefani Stoeva (Weltranglistenplatz 9), wollen abermals bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier wertvolle Weltranglistenpunkte sammeln. Im Vorjahr gelang den bulgarischen Schwestern dies sehr gut: Sie kamen in Mülheim an der Ruhr bis ins Halbfinale.
Der Badminton-Verband Thailands meldete neben der Weltmeisterin von 2013 im Dameneinzel, Ratchanok Intanon (Weltranglistenplatz 8), u. a. die derzeitigen Weltranglistenfünften im Mixed, Dechapol Puavaranukroh/Sapsiree Taerattanachai, für die YONEX German Open. Aus Taiwan beabsichtigen neben Chou Tien Chen zudem die Weltranglistenzwölften im Herrendoppel, Liao Min Chun/Su Ching Heng, die Besucherinnen und Besucher des Turniers zu begeistern. Während am ersten Veranstaltungstag (Dienstag, 26. Februar) die Qualifikation in allen Disziplinen ausgetragen wird (10.00 bis ca. 16.00 Uhr) und anschließend die erste Runde im Mixed beginnt (17.00 bis ca. 21.00 Uhr), dürfen sich die Zuschauer am zweiten Veranstaltungstag (Mittwoch, 27. Februar) auf Matches aus der jeweils ersten Runde im Herreneinzel, im Dameneinzel, im Herrendoppel und im Damendoppel sowie auf vier weitere Auftaktspiele im Gemischten Doppel freuen (9.00 bis ca. 22.30 Uhr). Am Donnerstag (28. Februar) folgen die Achtelfinalspiele in allen Disziplinen (13.00 bis ca. 22.00 Uhr), am Freitag (1. März) die Viertelfinalspiele in allen Disziplinen (16.00 bis ca. 22.00 Uhr). Die Halbfinalspiele werden in allen Disziplinen am Samstag (2. März) ausgetragen (14.00 bis ca. 20.00 Uhr), bevor am Sonntag (3. März) die Titelträger in allen Disziplinen ermittelt werden (12.00 bis ca. 18.00 Uhr). Einzelheiten zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland (Kartenvorverkauf, Anschrift der Veranstaltungsstätte, Preisgeld-Verteilung etc.), bei denen die Firma YONEX im Jahr 2019 zum 33. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de.
Claudia Pauli
(Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

Ausschuss für Bundesligaangelegenheiten im DBV wieder vollständig besetzt

Die Präsidenten/Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände und das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) haben in ihrer gemeinsamen Sitzung am 3. November 2018 in Saarbrücken nach intensiver Beratung vereinbart, die Wiederwahl von Arno Schley (Neunkirchen) als Vorsitzender des Ausschusses für Bundesligaangelegenheiten (AfBL) im DBV anlässlich der Bundesligavollversammlung am 3. Oktober 2018 in Frankfurt am Main – unter Zurückstellung erheblicher Bedenken und mit der Zielsetzung, eine einvernehmliche Lösung zur Weiterentwicklung der Bundesliga im Sinne des deutschen Badmintonsports zu erreichen – nicht weiter rechtlich prüfen zu lassen. Die Amtszeit von Arno Schley hat somit mit der Annahme seiner Wahl am 3. Oktober 2018 begonnen.

Die ebenfalls von der Bundesligavollversammlung am 3. Oktober 2018 gewählten Beisitzer im AfBL – Manfred Kehrberg (Berlin), Helmut Ruppert (Wiesbaden), Heinz Kelzenberg (Bergisch Gladbach) und Andreas Kruse (Bonn) – wurden vom DBV-Präsidium in dessen Sitzung am 3. November 2018 berufen.

Die Bestätigung der Wahl von Arno Schley obliegt dem kommenden Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes. Dieser wird am 22. Juni 2019 im Verbandsgebiet des Bayerischen Badminton-Verbandes (BBV) abgehalten.

Beim 54. Ordentlichen DBV-Verbandstag, am 9. Juni 2018 in Braunschweig, hatten die Delegierten den von der Bundesligavollversammlung im Frühjahr erneut gewählten, langjährigen AfBLVorsitzenden Arno Schley nach einer umfangreichen und teils sehr emotional geführten Debatte mehrheitlich nicht bestätigt. Dadurch endete auch die Amtszeit der Ausschussbeisitzer mit sofortiger Wirkung.

Bis zum 3. Oktober 2018 führte – berufen vom DBV-Präsidium – kommissarisch Uwe Gredner (Hohenhameln), der (auch) für die Bundesliga zuständige Vizepräsident im DBV, den DBV-Ausschuss für Bundesligaangelegenheiten. Wahlen zum AfBL erfolgen in dem olympischen Spitzenverband üblicherweise alle zwei Jahre, jeweils vor dem DBVVerbandstag.

In Kürze trifft sich zum ersten Mal ein neu geschaffenes Gremium, welches aus jeweils zwei Vertretern des DBV-Präsidiums, der Bundesligavereine und der BadmintonLandesverbände besteht und einen kompletten Neustart im Hinblick auf die Zukunft derBundesliga vornehmen wird. „Diese Gesprächsgruppe startet einen neuen Anlauf, was die Zusammenarbeit aller Beteiligten anbelangt“, erläutert DBV-Präsident Thomas Born (Berlin). Er ergänzt: „Zu den wesentlichen Aufgaben des Gremiums zählen die Verständigung auf Ziele der Bundesliga und die Festlegung konkreter Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele.“

Das  DBV-Präsidium wird in der Gesprächsgruppe durch Uwe Gredner sowie durch ChefBundestrainer Detlef Poste (Mülheim an der Ruhr) vertreten. Seitens der Bundesligavereine gehören Andreas Kruse (1. BC Beuel) und Klaus Rotter (SV Fun-Ball Dortelweil) dem Gremium an, welches Wolfgang Wienefeld, der Präsident des Hamburger Badminton Verbandes (HBV), und Guido Schänzler, der Vizepräsident Wettkampfsport im Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW), komplettieren.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

27 neue A-Trainer im DBV

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Gruppenbild vom Prüfungswochenende. Foto: DBV

Geschafft! Nach einem arbeitsintensiven Jahr, in welchem alleine vier Präsenzlehrgänge mit insgesamt 17 Präsenztagen, mehr als 150 Lerneinheiten im Selbststudium und ein Prüfungswochenende mit schriftlicher Prüfung und Vorstellung eigener Trainingsprojekte absolviert
werden mussten, bekamen am Sonntag (28. Oktober) 27 Teilnehmer am Ausbildungslehrgang 2017/2018 des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) zum Erwerb der Trainerlizenz A das begehrte Zertifikat überreicht. Im Herbst 2017 hatten insgesamt 32 Personen die Ausbildung
aufgenommen. Für einige derjenigen, die diese bis dato nicht abschlossen, werden noch Nachprüfungen durchgeführt.

„Die A-Trainerausbildung verlief über die vergangenen zwölf Monate in einem sehr konstruktiven und intensiven Austausch mit und zwischen den Teilnehmern. Die Teilnehmerzahlen bedeuteten für Organisatoren und Referenten jedoch auch ein hohes Maß an Herausforderung, Flexibilität und
Kreativität. Aus meiner Sicht ist es uns gelungen, einen einheitlichen, hohen Qualitätsmaßstab zu schaffen bzw. zu gewährleisten, den es nun auch weiter in die darunterliegenden Ausbildungsstufen zu transportieren gilt“, zieht Hannes Käsbauer, der Bundestrainer Wissenschaft/Bildung im DBV und Referatsleiter Lehre & Ausbildung in dem olympischen Spitzenverband, ein Fazit.

Die 27 A-Trainer – 22 Herren und fünf Damen – sind in zwölf verschiedenen Badminton-Landesverbänden beheimatet bzw. aktuell tätig. Insgesamt gehören dem DBV 16 Landesverbände an. „Durch die A-Trainer-Ausbildung konnten wir folglich einen Großteil der Landesverbände über
ein Jahr begleiten. Dabei zielen wir natürlich darauf ab, dass die Teilnehmer als Wissens- und Erfahrungsmultiplikator fungieren“, sagt Hannes Käsbauer.

Drei Absolventen des Lehrgangs gratulierte der ehemalige deutsche Nationalspieler am Ende des in Saarbrücken abgehaltenen Prüfungswochenendes in besonderer Weise: Paul Kuschmierz (BLV Hessen), Hannah Pohl (BLV Nordrhein-Westfalen) und Tobias Wadenka (BLV Bayern) erwiesen sich als die Ausbildungsbesten und wurden von Hannes Käsbauer daraufhin speziell beglückwünscht.

Im Rahmen des Ausbildungslehrgangs 2017/2018 bildeten die Themen Talentsuche bzw. -findung, Nachwuchsleistungssport, aktuelle Entwicklungen im Doppel/Mixed bzw. im Einzel, Athletik, Lifestyle/Duale Karriere, Analyse, Wissenschaft und Trainings-/Trainerprojekt die wesentlichen Schwerpunkte. Im Fokus stand darüber hinaus speziell auch die Entwicklung der Trainerpersönlichkeit. „Indem wir mehrere Kooperationen mit
zentralen Nachwuchslehrgängen eingegangen sind, erhielten die angehenden A-Trainer die Möglichkeit, direkt mit Top-Nachwuchsathleten individuell zusammenzuarbeiten und so wertvolle praktische Erfahrungen auszutauschen“, erläutert Hannes Käsbauer.

Diese konnten die Trainer zugleich für das Trainings-/Trainerprojekt nutzen, welches sie im Zusammenhang mit ihrer Ausbildung an ihrem Heim-Trainingsstandort umsetzen mussten. „Das Trainings-/Trainerprojekt diente der Veranschaulichung der Alltagsarbeit der Teilnehmer sowie einer
direkten Umsetzungsmöglichkeit der Ausbildungsinhalte in der Praxis“, fasst der Bundestrainer Wissenschaft/Bildung im DBV zusammen. Die Teilnehmer erhielten nicht allein die Aufgabe, das Projekt am Prüfungswochenende zu präsentieren, sondern sie waren zuvor schon gefordert, dazu
einen Projektbericht sowie ein zusammenfassendes Poster zu erstellen.

Durch den Großteil der Lehreinheiten führte der Bundestrainer Wissenschaft/Bildung selbst. Darüber hinaus brachten sich zahlreiche weitere Experten in den Ausbildungslehrgang ein. U. a. wirkte neben DBV-Chef-Bundestrainer Detlef Poste das gesamte DBV-Leistungssportpersonal mit. „Wir konnten eine Vielzahl von hochkarätigen Referenten einsetzen. Neben dem gesamten Bundestrainerteam waren auch der ehemalige Chef-Bundestrainer Holger Hasse, der Chef-Landestrainer im Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen, Marcus Busch, sowie DBV-Verbandspsychologe Moritz Anderten mit Unterstützung von Sportpsychologe Dr. Sebastian Altfeld im Einsatz. Weitere externe Unterstützung in den Bereichen Anti-Doping und Ernährung ermöglichte darüber hinaus Blicke über den Tellerrand“, so Hannes Käsbauer. Der Bundestrainer Wissenschaft/Bildung dankte in diesem Zusammenhang allen Beteiligten für ihr Engagement.

Wer sich um die Teilnahme an einem A-Trainer-Lehrgang des DBV bewirbt, muss grundsätzlich bereit sein, eine Trainertätigkeit insbesondere im Leistungs- und Hochleistungsbereich auszuüben. Zudem gilt es, zahlreiche Zulassungsvoraussetzungen zu erfüllen.

Die neuen A-Trainer des DBV (in alphabetischer Reihenfolge der Nachnamen):
1. Daniel Benz (BLV Hessen)
2. Julian Degiuli (BLV Rheinhessen-Pfalz)
3. Maximilian Enders (BLV Hessen)
4. Caren Geiss (BLV Schleswig-Holstein)
5. Jan Henrik Gleis (BLV Niedersachsen)
6. Lukas Gunzelmann (BLV Bayern)
7. Andreas Heinz (BLV Hessen)
8. Tobias Hofmann (BLV Hessen)
9. Boris Kaprov (BLV Rheinland)
10. Paul Kuschmierz (BLV Hessen)
11. Vasily Kuznetsov (BLV Nordrhein-Westfalen)
12. Henning Lehmann (BLV Sachsen-Anhalt)
13. Stefan Lesch (BLV Nordrhein-Westfalen)
14. Miriam Mantell (BLV Nordrhein-Westfalen)
15. Hannah Pohl (BLV Nordrhein-Westfalen)
16. Christian Prelcec (BLV Nordrhein-Westfalen)
17. Nils Rodefeld (BLV Niedersachsen)
18. Alen Roj (BLV Saarland)
19. Alexander Roovers (BLV Nordrhein-Westfalen)
20. Oliver Roth (BLV Bayern)
21. Christopher Skrzeba (BLV Nordrhein-Westfalen)
22. Christian Stern (BLV Rheinhessen-Pfalz)
23. Carla Strauß (BLV Berlin-Brandenburg)
24. Alexander Strehse (BLV Hamburg)
25. Lea-Lyn Stremlau (BLV Nordrhein-Westfalen)
26. Tobias Wadenka (BLV Bayern)
27. Berend Wawer (BLV Hamburg)

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)