Kategorie: International

Deutschlands Damen sind erneut Vizeeuropameister

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Das deutsche Damenteam bei der Siegerehrung. V.l.: Miranda Wilson, Isabel Herttrich, Yvonne Li, Ann-Kathrin Spöri, Kilasu Ostermeyer, Stine Küspert, Linda Efler, Fabienne Deprez, Cheng Wen Hsing (Bundestrainerin Doppel/Mixed), Lara Käpplein. Foto: Claudia Pauli.
Die Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) haben sich zum zweiten Mal in Folge zum Vizeeuropameister gekürt. Bei der EM für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020 (11. bis 16. Februar in Liévin/Frankreich) musste sich die an Position vier notierte Auswahl von Chef-Bundestrainer Detlef Poste erst am Sonntag (16. Februar) im Finale dem topgesetzten Titelverteidiger Dänemark mit 1:3 geschlagen geben.
Die Nordeuropäerinnen hatten bereits bei der vorangegangenen Auflage der European Men’s & Women’s Team Championships, 2018 im russischen Kasan, das Endspiel gegen Deutschland für sich entschieden. Auch damals gewann Dänemark mit 3:1.
Seit die EM für Herren- und für Damennationalmannschaften – im Jahr 2006 – in der Form, wie sie aktuell Bestand hat, eingeführt wurde, gelang es den Spielerinnen des DBV bei jeder Austragung, eine Medaille zu holen. „Alles war heute möglich. Wir hätten es ebenso verdient gehabt“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz nach dem Endspiel in Liévin.
Nach souveränen Siegen in der Gruppenphase gegen die Slowakei, Portugal und Lettland (jeweils 5:0) hatte das deutsche Damenteam bei den European Men’s & Women’s Team Championships 2020 im Viertelfinale gegen Ungarn ebenfalls klar gewonnen (3:0). Im Halbfinale verzeichnete die Auswahl des DBV einen 3:1-Erfolg über Schottland.
Das hervorragende Abschneiden in Liévin bedeutete für die deutschen Spielerinnen zugleich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft für Herren- und Damennationalmannschaften 2020 (16. bis 24. Mai in Aarhus/Dänemark). Im EM-Team standen vier Nachwuchsasse, die in diesem Jahr erstmalig bei einer Europameisterschaft im Erwachsenenbereich aufschlugen.
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Yvonne Li gewann das Spitzeneinzel in drei Sätzen. Foto: Claudia Pauli.
In Finale bezwang zum Auftakt die Deutsche Meisterin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) im 1. Dameneinzel Julie Dawall Jakobsen (Weltranglistenplatz 48) mit 19:21, 24:22, 21:16. „Wir waren beide super-nervös und haben zu Beginn beide viel durch die Mitte gespielt und darauf gewartet, wer den ersten Fehler macht. Am Ende war es richtig anstrengend, das war ein richtig harter Fight. Nachdem ich gestern verloren habe, bin ich nun umso glücklicher, dass ich die Mannschaft in Führung gebracht habe“, sagte die Weltranglisten42. nach dem zweiten Sieg im siebten Vergleich mit der Dänin. Im nachfolgenden 1. Damendoppel mussten sich Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 33) ihren dänischen Kontrahentinnen Alexandra Bøje/Mette Poulsen (Weltranglistenplatz 38) nach einer Spielzeit von 80 Minuten hauchdünn mit 24:22, 16:21, 19:21 geschlagen geben. „Wir hatten im dritten Satz einen sehr schlechten Start, lagen 0:6 hinten, und haben uns dann gut zurückgekämpft“, meinte die 25 Jahre alte Linda Efler. Ihre Doppelpartnerin Isabel Herttrich ergänzte: „Am Ende waren es dann unter anderem zwei blöde Entscheidungen von mir, die den Ausschlag gegeben haben.“ Linda Efler und Isabel Herttrich standen Alexandra Bøje/Mette Poulsen erstmalig im Rahmen eines Turniers gegenüber.
Im anschließenden 2. Dameneinzel unterlag Fabienne Deprez (Club de Badminton d’Aulnay-sousBois/Frankreich; Weltranglistenplatz 64) der U19-Vizeweltmeisterin von 2018, Line Christophersen (Weltranglistenplatz 55), mit 14:21, 11:21. „Das war nichts. Ich bin zu keiner Zeit ins Spiel gekommen, das hat es mir schwer gemacht. Ich hatte unter anderem Probleme mit der Länge und der Höhe – heute hat einfach gar nichts gestimmt. Sie war einfach besser“, zog Fabienne Deprez selbstkritisch ein Fazit. Die Deutsche Vizemeisterin bestritt anlässlich der Team-EM in Liévin erstmalig ein Wettkampfmatch gegen die 20 Jahre alte Dänin.
Den 3:1-Gesamtsieg machten die Nordeuropäerinnen durch einen Drei-Satz-Erfolg im 2. Damendoppel perfekt: Maiken Fruergaard/Amalie Magelund behielten darin mit 19:21, 21:17, 21:12 gegenüber Stine Küspert/Kilasu Ostermeyer (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath) die Oberhand. Derzeit wird keine der beiden Paarungen in der Weltrangliste geführt. Die Damenduos trafen anlässlich der Titelkämpfe zum ersten Mal aufeinander. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Deutschlands Damen spielen erneut um den EM-Titel

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Die erst 18 Jahre alte Ann-Kathrin Spöri sorgte für den 2:1-Zwischenstand aus Sicht des DBV.. Foto: Claudia Paul
Die Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) haben zum zweiten Mal in Folge bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (2020 vom 11. bis zum 16. Februar in Liévin/Frankreich) das Finale erreicht. Die amtierenden Vizeeuropameisterinnen gewannen am Samstag (15. Februar) als Nummer vier der Setzliste ihre Halbfinalpartie gegen Schottland mit 3:1.
„Das war erneut eine Top-Vorstellung! Unsere Spielerinnen waren taktisch sehr gut eingestellt – großes Lob an das Trainerteam“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.
Im Finale am Sonntag (16. Februar, 10.00 Uhr) trifft Deutschland auf das an Position eins notierte Team aus Dänemark, das seine Vorschlussrundenbegegnung mit EM-Gastgeber Frankreich (Setzplatz 3) ebenfalls mit 3:1 für sich entschied. Damit kommt es in der Arena Stade Couvert de Liévin zur Neuauflage des EM-Endspiels von 2018: Im russischen Kasan gelang den Nordeuropäerinnen seinerzeit ein 3:1-Sieg über Deutschland.
Bei den diesjährigen Titelkämpfen musste sich zu Beginn der Halbfinalbegegnung mit Schottland die zweimalige Deutsche Meisterin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) im 1. Dameneinzel der 26jährigen Kirsty Gilmour mit 21:19, 19:21, 15:21 geschlagen geben. „Im zweiten Satz habe ich 8:4 geführt, dann ist sie zurückgekommen und ich bin weggebrochen. Das ist bitter. Das wäre ein wichtiger Punkt gewesen. Es tut mir leid für das Team, dass ich das Spiel nicht geholt habe. Ich ärgere mich gerade so arg“, sagte die 21 Jahre alte Weltranglisten-42. aus Deutschland unmittelbar nach dem ersten Aufeinandertreffen in ihrer Karriere mit Kirsty Gilmour (Weltranglistenplatz 30) im Rahmen eines Turniers.
Im anschließenden 2. Dameneinzel ließ die amtierende Deutsche Vizemeisterin Fabienne Deprez (Club de Badminton d’Aulnay-sous-Bois/Frankreich) Rachel Sugden, die in der 1. Badminton-Bundesliga für den 1. BV Mülheim aufschlägt, keine Chance: Die 28-Jährige (Weltranglistenplatz 64) besiegte in ihrem 50. Länderspiel im Erwachsenenbereich ihre zehn Jahre jüngere Kontrahentin (Weltranglistenplatz 379) mit 21:13, 21:8 und glich damit in der Partie zwischen Deutschland und Schottland zum 1:1-Zwischenstand aus. „Die Mädels hinter dem Feld geben alles, das hat mich zusätzlich beflügelt“, dankte Fabienne Deprez ihren Teamkolleginnen für deren Unterstützung. Auch Fabienne Deprez und Rachel Sugden standen sich anlässlich der Titelkämpfe in Liévin erstmalig in einem Wettkampf gegenüber.
„Ich bin super-happy, dass ich dem Team helfen konnte“, so Ann-Kathrin Spöri, nachdem sie die deutsche Mannschaft durch einen 19:21, 21:17, 21:9-Erfolg im nachfolgenden 3. Dameneinzel über Julie MacPherson mit 2:1 erstmalig in Führung gebracht hatte. „Ich wusste, ich kann es machen, es wird aber nicht leicht. Am Anfang war ich ein bisschen nervös. Ich wollte zu viel – zu viel zeigen: Ich kann das. Nachher wurde ich ruhiger“, erläuterte die 18-Jährige (Weltranglistenplatz 370), die 2020 zum ersten Mal bei einer Europameisterschaft im Erwachsenenbereich aufschlägt. Die Teilnehmerin an den Olympischen Jugendspielen 2018 bestritt anlässlich der European Men’s & Women’s Team Championships in Liévin zum ersten Mal ein Wettkampfmatch gegen die 22 Jahre alte Schottin, die aktuell nicht in der Weltrangliste geführt wird.
Den Einzug ins Endspiel machten im anschließenden 1. Damendoppel die Routiniers Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) perfekt: Die Weltranglisten-33. des DBV setzten sich mit 21:19, 21:14 gegen Eleanor O’Donnell/Ciara Torrance (Weltranglistenplatz 161) durch. Auch dieses Aufeinandertreffen bedeutete eine Premiere bei einem Turnier. Ciara Torrance ist in der 1. Badminton-Bundesliga die Mannschaftskollegin von Linda Efler – und entsprechend auch von Yvonne Li – beim SC Union Lüdinghausen.
Alle Ergebnisse der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.badminton2020.com/uk/home sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „2020 European Men’s & Women’s Team Championships“) erhältlich. Im Internet unter www.badmintoneurope.tv werden derweil Livestreams gezeigt. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Deutschlands Damen haben EM-Bronze sicher und sind für die WM qualifiziert

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Die 19 Jahre alte Miranda Wilson sorgte im Viertelfinale für den entscheidenden Punkt. Foto: Claudia Pauli
Die deutschen Spielerinnen stehen bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020 (11. bis 16. Februar in Liévin/Frankreich) im Halbfinale und haben damit die Bronzemedaille sicher. Zugleich dürfen sie bereits für die Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020 (16. bis 24. Mai in Aarhus/Dänemark) planen.
Die an Position vier notierte Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) bezwang am Freitag (14. Februar) in ihrer Viertelfinalpartie das Team aus Ungarn mit 3:0. In der K.-o.-Runde werden die Begegnungen beendet, sobald eine Mannschaft drei Matches für sich entschieden hat.
„Das war eine Top-Vorstellung gegen die Ungarn! Alle drei Einzel haben eine sehr gute Leistung gebracht. Die WM-Qualifikation ist damit auch geschafft“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.
Im Halbfinale am Samstag (15. Februar, 10.00 Uhr) trifft Deutschland auf Schottland, das als ungesetzte Mannschaft in der Runde der besten acht Teams mit 3:0 gegen Russland (Setzplatz 2) gewann. Seit dem Sommer vergangenen Jahres fungiert der 97-malige deutsche Nationalspieler Ingo Kindervater, der zuvor als Bundestrainer Doppel/Mixed im DBV tätig war, beim Schottischen Badminton-Verband als Head Coach. Die andere Halbfinalpartie bestreiten der topgesetzte Titelverteidiger Dänemark und das an Position drei notierte Team von EM-Gastgeber Frankreich.

Herren qualifizierten sich nicht

Dagegen sind die European Men’s & Women’s Team Championships 2020 für die deutschen Herren beendet. Die amtierenden EM-Dritten mussten sich in ihrer Viertelfinalbegegnung mit dem an Nummer eins gesetzten Titelverteidiger Dänemark mit 0:3 geschlagen geben. „Die Dänen sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden“, so DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.
Da die Niederlande (Setzplatz 6) in der Runde der besten acht Mannschaften England (Setzplatz 2) mit 3:2 besiegten, verpasste Deutschland (Setzplatz 5) auch das Ticket für die WM in Aarhus. Dänemark verfügt – als Gastgeber der TOTAL BWF Thomas & Uber Cup Finals 2020 – automatisch über einen Startplatz bei den internationalen Titelkämpfen, sodass neben den drei anderen EM-Halbfinalisten zudem das am besten in der Weltrangliste platzierte Team aus Europa, welches in Liévin im Viertelfinale ausschied, das WM-Ticket löste. Dies ist entsprechend England.

EM-Debütantin sorgt für Gesamtsieg

Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) brachte die Damenauswahl des DBV durch einen souveränen 21:7, 21:12-Erfolg im 1. Dameneinzel gegen Laura Sarosi mit 1:0 in Führung. „Sie ist eine Kämpferin, die viel zurückbringt. Obwohl es am Ende deutlich war, waren viele Ballwechsel hart umkämpft. Es war ganz schön anstrengend“, zog die 21 Jahre alte zweimalige Deutsche Meisterin ein Fazit.
Die Deutsche Vizemeisterin Fabienne Deprez (Club de Badminton d’Aulnay-sous-Bois/Frankreich) erhöhte anschließend durch einen 14:21, 21:16, 21:10-Erfolg im 2. Dameneinzel über Agnes Korosi auf 2:0 für den aktuellen Vizeeuropameister. „Ich habe gestern nach dem Spiel gegen Lettland noch zu den anderen Mädels gesagt: Wir hatten jetzt drei easy Teammatches, in denen wir auch mit 50 oder 60 Prozent unseres Könnens gewonnen hätten. Wir müssen aufpassen, dass wir aus diesem Trott, mit ‚Halbgas‘ zu spielen, rauskommen. Genauso habe ich mich heute gefühlt: In den ersten anderthalb Sätzen kam ich nicht aus dem Trott raus. Dann aber habe ich die Beine in die Hand genommen und durchgezogen. Das war echt schwierig, aber ging glücklicherweise noch einmal gut“, so die 28-Jährige.
Den Einzug ins Halbfinale machte eine EM-Debütantin perfekt: Die 19 Jahre alte Miranda Wilson (1. BC Wipperfeld) bezwang in ihrem zweiten Länderspiel im Erwachsenenbereich Vivien Sandorhazi im 3. Dameneinzel mit 16:21, 21:18, 21:16 und stellte damit den 3:0-Endstand her. „Ich war schon nervös, weil ich wusste, dass ich das Team ins Halbfinale spielen kann. Ich wusste aber auch, dass ich ein großes Team hinter mir habe und die Doppel sehr, sehr stark sind, die noch nach mir gespielt hätten. Ich bin zufrieden, dass ich das Spiel noch drehen konnte“, meinte Miranda Wilson.

Dänemark mit drei Zwei-Satz-Erfolgen

In der Viertelfinalpartie der deutschen Herren gegen Dänemark unterlag zunächst Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen) im Spitzeneinzel dem Weltmeister von 2017, Viktor Axelsen, mit 13:21, 14:21. „Phasenweise war es gut. Ich bin ein bisschen sauer auf mich selbst, denn solange ich klar war, war das Spiel offen. Wenn ich die Dinge, die ich mir vorgenommen hatte, umsetzen konnte, war es mindestens ein 50:50-Spiel. Umso blöder, dass ich solche Phasen hatte, in denen mir das nicht gelungen ist“, sagte der 26-Jährige.
Anschließend mussten sich Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC SaarbrückenBischmisheim) im 1. Herrendoppel Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen mit 19:21, 12:21 geschlagen geben. „Dafür, dass wir rund zweieinhalb Monate nicht zusammengespielt haben, sind wir zufrieden. Die Leistung war gut, das Ergebnis spiegelt dies nicht ganz wider. Am Ende konnten wir die Konzentration nicht so gut halten. Aber wir haben gezeigt, dass wir mitspielen können. Das müssen wir nun noch konstanter hinbekommen. Das erarbeiten wir uns durch Wettkämpfe“, analysierte der 25 Jahre alte Mark Lamsfuß. Dessen ein Jahr jüngerer Doppelpartner Marvin Seidel musste in den vergangenen Wochen aufgrund von Hüftproblemen pausieren.
Den entscheidenden Punktgewinn erzielte der EM-Rekordchampion Dänemark im 2. Herreneinzel: Anders Antonsen behielt darin mit 21:18, 21:14 gegenüber dem dreimaligen Deutschen Meister Max Weißkirchen (1. BC Beuel) die Oberhand.
Die Nordeuropäer treffen im Halbfinale auf Russland (Setzplatz 4). In der anderen Vorschlussrundenpartie stehen sich England und Frankreich (Setzplatz 3) gegenüber. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Hoch dekorierte Badminton-Asse auf der Meldeliste

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U. a. hat der aktuelle Weltranglistenzweite im Herreneinzel, Chou Tien Chen aus Taiwan (im Bild bei den YONEX German Open 2019), gemeldet. Foto: Claudia Pauli
Etwas mehr als eine Woche vor dem Meldeschluss für die YONEX German Open Badminton Championships 2020 (3. bis 8. März in Mülheim an der Ruhr) liegen dem Organisationskomitee schon zahlreiche hochklassige Meldungen vor. Olympiasiegerinnen und Olympiasieger, Weltmeisterinnen und Weltmeister sowie Weltranglistenerste: Einmal mehr darf sich das Publikum in der innogy Sporthalle auf die „Crème de la Crème“ des internationalen Badmintonsports freuen.
Nachdem bereits Ende 2019 Carolina Marin (Spanien), die Olympiasiegerin von 2016, dreimalige Weltmeisterin und viermalige Europameisterin im Dameneinzel, Lin Dan (China), der zweimalige Olympiasieger und fünfmalige Weltmeister im Herreneinzel, sowie Zheng Si Wei/Huang Ya Qiong (ebenfalls China), die Weltmeister von 2018 und 2019 und derzeitigen Weltranglistenersten im Mixed, einen Start bei dem mit 170.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 300“ avisiert hatten, meldeten nachfolgend zudem u. a. Chou Tien Chen (Taiwan), der momentane Weltranglistenzweite und YONEX German OpenGewinner von 2017 und 2018 im Herreneinzel, Brice Leverdez (Frankreich), der Silbermedaillengewinner bei den European Games 2019 in dieser Disziplin (Weltranglistenplatz 35), Michelle Li (Kanada), die aktuelle Weltranglistenachte im Dameneinzel, Marcus Ellis/Chris Langridge (England), die Goldmedaillengewinner bei den European Games 2019 im Herrendoppel (Weltranglistenplatz 20), Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov (Russland), die Bronzemedaillengewinner bei den European Games 2019 und Europameister von 2014 in dieser Disziplin (Weltranglistenplatz 27), die Europameisterinnen von 2018 im Damendoppel, die bulgarischen Schwestern Gabriela Stoeva und Stefani Stoeva (Weltranglistenplatz 14), Dechapol Puavaranukroh/Sapsiree Taerattanachai (Thailand), die amtierenden Vizeweltmeister und derzeitigen Weltranglistendritten im Mixed,  Marcus Ellis/Lauren Smith (England), die Goldmedaillengewinner bei den European Games 2019 in dieser Disziplin (Weltranglistenplatz 11), deren Landsleute Chris Adcock/Gabrielle Adcock (ebenfalls England), die Silbermedaillengewinner bei den European Games 2019 und Europameister von 2017 und 2018 im Mixed (Weltranglistenplatz 12), Goh Soon Huat/Lai Shevon Jemie (Malaysia), die YONEX German Open-Sieger von 2018 in dieser Disziplin und letztjährigen Drittplatzierten (Weltranglistenplatz 9), sowie deren Nationalmannschaftskollegen Chan Peng Soon/Goh Liu Ying (ebenfalls Malaysia), die aktuellen Weltranglistensiebten im Mixed,
für die 63. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland. Meldeschluss ist am 28. Januar 2020, die Auslosung wird am 11. Februar 2020 vorgenommen.
Am 1. Veranstaltungstag (Dienstag, 3. März 2020) erfolgt ab 9.00 Uhr die Qualifikation in allen Disziplinen. Um 15.00 Uhr startet dann die 1. Runde des Hauptturniers im Herrendoppel und im Damendoppel. Am Mittwoch (4. März 2020) wird das Turnier um 10.00 Uhr mit der 1. Runde im Herreneinzel, im Dameneinzel, im Herrendoppel, im Damendoppel und im Mixed fortgesetzt, ehe am Donnerstag (5. März 2020) ab 13.00 Uhr die Achtelfinalspiele in allen Disziplinen zur Austragung kommen. Der Freitag (6. März 2020) steht ab 15.00 Uhr im Zeichen der Viertelfinalpartien in allen Disziplinen, am Samstag (7. März 2020) beginnen – nach einer Eröffnungszeremonie ab 14.00 Uhr – um 14.30 Uhr die Halbfinalspiele im Herreneinzel, im Dameneinzel, im Herrendoppel, im Damendoppel und im Mixed. Die fünf Titelträger werden am Sonntag (8. März 2020) ab 12.00 Uhr ermittelt.
Neben Badminton auf Spitzenniveau hält das für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamste Turnier allerdings auch in anderer Hinsicht viel Interessantes für die Besucherinnen und Besucher bereit: Es gibt u. a. ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, nationale und internationale Stars stehen für Autogrammstunden zur Verfügung und es besteht die Möglichkeit, Badmintonartikel käuflich zu erwerben.
Weitere Informationen zu den YONEX German Open 2020 (Ticketvarianten, Eintrittspreise, Einlasszeiten etc.) sind auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de erhältlich. Als Haupt- und Titelsponsor des Turniers fungiert in diesem Jahr zum 34. Mal in Folge die Firma YONEX.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

Drei dritte Plätze für die Gastgeber

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SaarLorLux Badminton Open vom 29. Oktober bis zum 3. November 2019 in Saarbrücken Erfreuliche Bilanz aus Sicht der Gastgeber: Bei den SaarLorLux Badminton Open 2019 in Saarbrücken (29. Oktober bis 3. November) standen in drei Disziplinen Spielerinnen bzw. Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) im Halbfinale.
Während die 21 Jahre alte Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) bei dem mit 75.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ im Dameneinzel die Vorschlussrunde erreichte, belegten Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC SaarbrückenBischmisheim) im Herrendoppel und Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Damendoppel Rang drei.
Die Deutsche Meisterin Yvonne Li (Weltranglistenplatz 41) musste sich in ihrer Halbfinalpartie am Samstag (2. November) der 19 Jahre alten Dänin Line Christophersen (Weltranglistenplatz 87) mit 21:16, 11:21, 14:21 geschlagen geben, die im November 2018 bei der U19-WM Silber gewonnen hatte. Jones Jansen/Peter Käsbauer (Weltranglistenplatz 50) unterlagen in ihrer Vorschlussrundenbegegnung Di Zi Jian/Wang Chang aus China (Weltranglistenplatz 61) mit 15:21, 21:15, 12:21.
Die Deutschen Meisterinnen Linda Efler/Isabel Herttrich (Weltranglistenplatz 38) zogen derweil gegenüber Chloe Birch/Lauren Smith aus England (Weltranglistenplatz 30) knapp den Kürzeren (22:24, 19:21).
Bis ins Viertelfinale kamen in Saarbrücken seitens des DBV im Herreneinzel der Deutsche Meister Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 192), im Herrendoppel Felix Hammes/Christopher Klauer (SV Fischbach/TV Refrath; Weltranglistenplatz 144) und im Mixed die Deutschen Meister Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 33) sowie Patrick Scheiel/Franziska Volkmann (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim).
Kurzfristig für das Turnier absagen mussten u. a. die Olympiasiegerin und dreimalige Weltmeisterin im Dameneinzel, Carolina Marin (Spanien), sowie Lokalmatador Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld). Der 25-Jährige, der am Bundesstützpunkt in Saarbrücken trainiert und auch in der Landeshauptstadt des Saarlandes wohnt, hätte im Herrendoppel mit Marvin Seidel und im Mixed mit Isabel Herttrich gute Chancen auf eine vordere Platzierung gehabt. Er fiel jedoch verletzungsbedingt aus.
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Alle Ergebnisse der SaarLorLux Badminton Open 2019 finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.saarlorlux-open.de sowie im Internet unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „SaarLorLux Open 2019“).
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Kartenvorverkauf für German Open startet mit Rabattaktion

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Der Japaner Kento Momota holte 2019 bei den YONEX German Open den Titel im Herreneinzel und kürte sich wenige Monate später erneut zum Weltmeister in dieser Disziplin. Foto: Claudia Pauli
Der Kartenvorverkauf für die YONEX German Open Badminton Championships 2020 in Mülheim an der Ruhr (3. bis 8. März 2020 in der innogy Sporthalle) startet am 1. November 2019. Dabei kommen all jene Sportfans, die gleich zu Beginn Tickets erwerben, in den Genuss eines Frühbucherrabatts: Vom 1. bis zum 11. November 2019 gewähren die Organisatoren beim Kauf von Eintrittskarten für einzelne Veranstaltungstage (= Tagestickets) einen Rabatt in Höhe von 20 % auf den Normalpreis. Die weltbesten Badmintonasse hautnah in Aktion erleben Neben Eintrittskarten für einzelne Veranstaltungstage sind für das Turnier, an dem sich traditionell Medaillengewinner bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften beteiligen, Dauerkarten (gültig an allen sechs Veranstaltungstagen), Familien-Tickets (gültig für zwei Erwachsene und zwei Kinder), Fan-Tickets (gültig für Gruppen ab fünf Personen), SpätschichtTickets (gültig an vier Veranstaltungstagen ab einer bestimmten Uhrzeit), Wochenend-Tickets (gültig Samstag und Sonntag) und eine 3-Tages-Karte (gültig Freitag, Samstag und Sonntag) erhältlich.
Der jeweilige Sitzplatz kann an allen Veranstaltungstagen vor Ort frei gewählt werden. „SchoßKinder“ im Alter von bis zu drei Jahren dürfen das für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) prestigeträchtigste Turnier kostenlos besuchen.
Mit Ausnahme der Spätschicht-Tickets können alle Eintrittskarten im Online-Shop erworben werden. Dieser ist ab dem 1. November 2019 über die Veranstaltungswebseite unter www.german-openbadminton.de erreichbar.
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Logo German Open
Im Internet finden sich zudem zahlreiche weitere Informationen zum Ticketerwerb bzw. ganz allgemein zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland (Zeitplan, Anschrift der Veranstaltungsstätte etc.), bei denen die Firma YONEX im Jahr 2020 zum 34. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert.
„Endspurt“ in der Olympiaqualifikation Die YONEX German Open stehen im Jahr 2020 unter speziellen Vorzeichen. Schließlich liegt das Turnier in der Schlussphase des Qualifikationszeitraums für die Olympischen Sommerspiele, die vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 in Tokio/Japan stattfinden. Entsprechend werden bei der 63. Auflage der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland „erst recht“ etliche Spitzenathletinnen und -athleten aufschlagen.
Relevant für die Festlegung des Teilnehmerfeldes bei den olympischen Badmintonwettbewerben 2020 ist die Weltrangliste vom 30. April 2020. Diese basiert auf den Ergebnissen, die zwischen dem 29. April 2019 und dem 26. April 2020 erzielt wurden. Dabei zählen für die Wertung – neben Welt- und Europameisterschaften – auch Veranstaltungen im Rahmen der HSBC BWF World Tour, welcher u. a. die YONEX German Open angehören.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

Mark Lamsfuß/Marvin Seidel bei den Dutch Open in Almere im Finale

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Mark Lamsfuß (vorne) und Marvin Seidel (im Bild bei der Individual-WM 2019) mussten sich einzig den Europameistern von 2014 aus Russland geschlagen geben. Foto: Claudia Pauli
Mit zwei Podestplätzen kehrten die Spielerinnen und Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) von den YONEX Dutch Open im niederländischen Almere (8. bis 13. Oktober 2019) zurück:
Das Damendoppel Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC SaarbrückenBischmisheim) schaffte es bei dem mit 75.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ bis ins Halbfinale und belegte somit den geteilten dritten Rang. Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) spielten sich im Herrendoppel sogar ins Finale und wurden letztlich Zweite.
Die Weltranglisten-23. mussten sich in Almere einzig den amtierenden EM-Dritten Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov aus Russland (Weltranglistenplatz 25) geschlagen geben (19:21, 16:21). In der Vorschlussrunde hatten sich Mark Lamsfuß/Marvin Seidel mit 21:23, 21:12, 21:18 gegen den zweimaligen Olympiasieger Zhang Nan (2012 im Mixed, 2016 im Herrendoppel) aus China durchgesetzt, der bei den YONEX Dutch Open mit seinem Landsmann Ou Xuan Yi an den Start ging. Das Duo wird in der Weltrangliste aktuell auf Position 37 geführt.
Die Weltranglisten-42. Linda Efler und Isabel Herttrich unterlagen im Halbfinale den Japanerinnen Rin Iwanaga/Kie Nakanishi (Weltranglistenplatz 100) mit 11:21, 13:21.
Alle Ergebnisse der YONEX Dutch Open finden sich im Internet unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX Dutch Open 2019“).
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Lamsfuß/Seidel mit weiterer Weltklasse-Leistung in Basel

Trotz eines weiteren hervorragenden Auftritts blieb Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) bei den Individual-Weltmeisterschaften im schweizerischen Basel (19. bis 25. August) der Einzug ins Viertelfinale des Herrendoppelwettbewerbs verwehrt: Die 25 und 23 Jahre alten Athleten des Deutschen BadmintonVerbandes (DBV) unterlagen am Donnerstag (22. August) in ihrer Partie aus der Runde der besten 16 Herrenduos den an Nummer 16 gesetzten Chinesen Liu Cheng/Zhang Nan (Weltranglistenplatz 24) mit 18:21, 17:21.
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Mark Lamsfuß (vorne) und Marvin Seidel boten den Weltmeistern von 2017 in hervorragender Weise Paroli. Foto: Claudia Pauli
Lautstark angefeuert von dem Großteil der Zuschauerinnen und Zuschauer in der Basler St. Jakobshalle, boten die Weltranglisten-22. den amtierenden WM-Dritten mit Weltklasse-Aktionen bestens Paroli. Noch in der Schlussphase des zweiten Satzes durften sich Mark Lamsfuß/Marvin Seidel Hoffnungen machen, diesen Durchgang für sich zu entscheiden und damit das Match wieder offen zu gestalten (16:15). Doch nach einer Spielzeit von 47 Minuten verwandelten schließlich der Olympiasieger von 2016 im Herrendoppel, Zhang Nan (mit Fu Haifeng), und sein „neuer“ Doppelpartner Liu Cheng ihren zweiten Matchball zum Sieg.
„Die Chinesen waren insbesondere im ersten Satz in der Abwehr sehr stabil, sodass wir mit unserem Angriff nicht gut durchgekommen sind. Ich denke, das war ein wichtiger Aspekt im ersten Satz. Mark und Marvin waren insgesamt nah dran. Es gab zwei bis drei Situationen, in denen sie falsche Entscheidungen getroffen haben, die letztlich zu der Niederlage geführt haben. Es sind aber eben nur Kleinigkeiten, die uns fehlen“, meinte Martin Kranitz. Der Sportdirektor des DBV ergänzte: „Das Herrendoppel hat mit dem Sieg gegen Japan und der knappen Niederlage gegen die Chinesen gezeigt: Wir sind dabei und können für eine Überraschung sorgen. Mark und Marvin sind auf einem guten Weg!“ Im der zweiten Runde hatten Mark Lamsfuß/Marvin Seidel die japanischen Weltranglistenfünften Hiroyuki Endo/Yuta Watanabe (Setzplatz 5) mit 21:17, 20:22, 21:19 bezwungen.
Nach Einschätzung von Detlef Poste war auch im Aufeinandertreffen mit den Weltmeistern von 2017 aus China vom Leistungsniveau her ein Sieg möglich. „Ich denke, sie hatten ein wenig Respekt vor der Situation“, analysierte der Chef-Bundestrainer im DBV. Mark Lamsfuß/Marvin Seidel standen zum ersten Mal bei einer Individual-WM im Achtelfinale des Herrendoppelwettbewerbs.
Sie waren zugleich die einzigen Vertreter des Deutschen Badminton-Verbandes, die es bei den TOTAL BWF World Championships 2019 bis in die Runde der besten 16 schafften. „Im Herrendoppel und im Mixed – mit einem guten Spiel gegen die Nummer eins aus China – haben unsere Athleten gezeigt, dass sie mit dabei sind. In den anderen drei Disziplinen haben wir derzeit noch Abstand zur Weltspitze“, zog DBV-Sportdirektor Martin Kranitz ein Gesamtfazit.
Alle Ergebnisse der Individual-WM 2019 sind im Internet unter www.bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „TOTAL BWF World Championships 2019“) bzw. auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.basel2019.org erhältlich. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Mark Lamsfuß/Marvin Seidel erstmalig im WM-Achtelfinale

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Linda Efler (vorne) und Isabel Herttrich hielten im ersten Satz gut mit den Chinesinnen mit. Foto: Claudia Pauli
Mit einer Weltklasse-Leistung im Aufeinandertreffen mit den japanischen Weltranglistenfünften Hiroyuki Endo/Yuta Watanabe (Setzplatz 5) haben Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) bei den Individual-Weltmeisterschaften im schweizerischen Basel (19. bis 25. August) das Achtelfinale des Herrendoppelwettbewerbs erreicht. Die Tokio 2020-Kandidaten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) nutzten am Mittwoch (21. August) in ihrem Match aus der zweiten Runde nach einer Spielzeit von 69 Minuten ihren vierten Matchball zum 21:17, 20:22, 21:19-Erfolg. Mark Lamsfuß/Marvin Seidel bestritten anlässlich der Individual-WM erstmalig eine Partie gegen Hiroyuki Endo/Yuta Watanabe. Die Japaner hatten Ende März bei den YONEX German Open in Mülheim an der Ruhr den Titel geholt.
„Wir haben heute mit unser bestes Badminton gespielt. Das ist wichtig gegen solch eine Paarung. Wir sind mit viel Selbstvertrauen in die Partie gegangen, nachdem wir im Training schon WeltklasseLeistungen gezeigt haben“, meinte der 23 Jahre alte Marvin Seidel. DBV-Sportdirektor Martin Kranitz sagte: „Das ist die erste große Überraschung für mich in diesem Turnier. Sie haben schon in den Wochen zuvor angedeutet, dass sie das können. Es ist natürlich perfekt, dass es bei der WM geklappt hat und es ihnen gelungen ist, die Medaillenfavoriten aus dem Turnier zu werfen.“
Chef-Bundestrainer Detlef Poste ergänzte: „Ein fantastischer Sieg! Es tut gut, dass wir hier auch Spiele gewinnen können, in denen wir nicht der Favorit sind. Das war eine Weltklasse-Leistung von beiden.“
Mark Lamsfuß/Marvin Seidel stehen zum ersten Mal bei einer Individual-WM im Achtelfinale des Herrendoppelwettbewerbs. Im Spiel um den Einzug ins Viertelfinale dürfen sich die Weltranglisten-22. mit dem Gewinner der Partie zwischen den an Nummer 16 gesetzten Chinesen Liu Cheng/Zhang Nan (Weltranglistenplatz 24) und den ungesetzten Indern M.R. Arjun/Ramchandran Shlok (Weltranglistenplatz 50) messen.
Während die Deutschen erstmalig in ihrer Karriere auf die amtierenden WM-Dritten aus China treffen würden, standen sie den Indern bereits zweimal bei einem Turnier gegenüber. Beide Vergleiche endeten mit einem Erfolg für Mark Lamsfuß/Marvin Seidel.
Dagegen sind die TOTAL BWF World Championships 2019 für Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) beendet. Die Deutschen Meisterinnen im Damendoppel unterlagen im Spiel um den Einzug ins Achtelfinale den an Nummer zwölf gesetzten Chinesinnen Li Wen Mei/Zheng Yu (Weltranglistenplatz 13) mit 16:21, 9:21.
„Irgendwann haben wir im ersten Satz zu viele Fehler gemacht, wollten zu schnell den Punkt. Im zweiten Satz sind wir nicht so richtig rangekommen. Wir bekommen es noch nicht hin, konstant so zu spielen, wie es uns im ersten Satz anfangs gelungen ist“, zog Isabel Herttrich ein Fazit. Linda Efler fügte hinzu: „Wir wussten, dass sie einen starken Angriff und Power haben.“ Die Weltranglisten43. des DBV trafen anlässlich der Titelkämpfe zum ersten Mal auf Li Wen Mei/Zheng Yu.
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Alle Ergebnisse der Individual-WM 2019 sind im Internet unter www.bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „TOTAL BWF World Championships 2019“) bzw. auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.basel2019.org erhältlich. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Zwei deutsche Doppel in Basel weiter

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Die erst 21 Jahre alte Yvonne Li bestritt am 20. August erstmalig ein Match bei einer Individual-WM. Foto: Claudia Pauli
Bei den Individual-Weltmeisterschaften im schweizerischen Basel (19. bis 25. August) stehen Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Herrendoppel und Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Damendoppel nach Siegen am zweiten Veranstaltungstag (Dienstag, 20. August) in der zweiten Runde. Dagegen sind die TOTAL BWF World Championships 2019 für die übrigen Aktiven des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) beendet: Während Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) ihr Match aus der ersten Runde des Dameneinzelwettbewerbs verlor, zog das Mixed Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Duell um den Einzug ins Achtelfinale den Kürzeren.
Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (Weltranglistenplatz 22) bezwangen am Dienstagabend (20. August) in ihrer Auftaktpartie Danny Bawa Chrisnanta/Loh Kean Hean aus Singapur (Weltranglistenplatz 108) mit 23:21, 11:21, 21:19. „Wir sind alle froh, dass sie noch gewonnen haben. Das war ein Spiel mit Höhen und Tiefen“, sagte Martin Kranitz.
Der Sportdirektor des DBV fügte hinzu: „Sie hatten ein paar starke Phasen, aber genauso auch schwache Phasen. Es ist enger geworden als erwartet. Es ist wichtig, dass sie insbesondere in der Endphase, als sie relativ weit zurückgelegen haben, den Mut gefunden haben, Risiko zu gehen, und letztlich den Satz noch gewinnen konnten. Wenn man ein Spiel so gewinnt, ist das von Vorteil für das nächste Spiel.“ So ließen sich Mark Lamsfuß/Marvin Seidel im dritten Satz etwa weder vom Stand von 7:12 noch vom Stand von 17:19 aus ihrer Sicht irritieren.
In der zweiten Runde müssen sich die Athleten des DBV am Mittwoch (21. August) mit den an Position fünf notierten Japanern Hiroyuki Endo/Yuta Watanabe (Weltranglistenplatz 5) messen, die Anfang März bei den YONEX German Open in Mülheim an der Ruhr den Titel holten. Die vier Spieler stehen sich anlässlich der Individual-WM in der Schweiz erstmalig bei einem Turnier gegenüber. Schon die Begegnung mit Danny Bawa Chrisnanta/Loh Kean Hean bedeutete für die Deutschen eine Premiere.
Die nationalen Champions im Damendoppel, Linda Efler/Isabel Herttrich, bezwangen zu Turnierbeginn Kati-Kreet Marran/Helina Rüütel aus Estland (Weltranglistenplatz 59) mit 21:18, 21:13.
„Wir wussten, dass es ein sehr enges und sehr langes Spiel werden kann. Im ersten Satz war es ja auch eng, im zweiten haben wir es dann ein bisschen besser gemacht. Es war ganz gut“, zog Isabel Herttrich ein Fazit.
Nächste Gegnerinnen der Weltranglisten-43. des DBV sind – ebenfalls am Mittwoch – die an Nummer zwölf gesetzten Chinesinnen Li Wen Mei/Zheng Yu (Weltranglistenplatz 13). Auch dieses Duell kommt erstmalig im Rahmen eines Turniers zustande.
„Die zweite Runde wird ein anderes Level. Die Chinesinnen spielen ganz anders als unsere heutigen Gegnerinnen. Wir erwarten mehr ein ‚Herrendoppel‘, also z. B. viel mehr Midcourt. Aber ich würde nicht sagen, dass uns das weniger liegt. Die Chinesinnen haben einen ganz anderen Speed. Das ist ein anderes Level, auf diesem hatten wir noch nicht so viele Spiele“, blickte die 27 Jahre alte Isabel Herttrich voraus.
Die Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Yvonne Li (Weltranglistenplatz 40), meinte nach ihrer 14:21, 12:21-Niederlage gegen Fitriani Fitriani (Weltranglistenplatz 28) selbstkritisch: „Das war nicht so wie erhofft. Ich habe zu viele Fehler gemacht.“ Die Partie gegen die Indonesierin stellte für die 21-Jährige das erste Match ihrer Karriere bei einer Individual-WM dar.
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Marvin Seidel (l.) und Mark Lamsfuß verbuchten zum Auftakt einen Drei-Satz-Sieg. Foto_ Claudia Pauli
Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (Weltranglistenplatz 19) boten im Aufeinandertreffen mit den topgesetzten Weltranglistenersten Zheng Si Wei/Huang Ya Qiong phasenweise eine hervorragende Leistung, mussten sich letztlich aber in Runde zwei den Titelverteidigern aus China mit 10:21, 21:17, 11:21 geschlagen geben. „Es ist natürlich blöd, dass wir jetzt raus sind. Gerade hier in Basel hätten wir gerne noch länger gespielt Sie sind nicht zu Unrecht die Nummer eins. Sie spielen noch ein höheres Level als wir. Uns fehlen ein paar Spiele auf dem Niveau“, meinte Isabel Herttrich. Ihr Mixedpartner ergänzte: „Das Tempo, das sie spielen, ist sehr hoch. Wir sind echt sehr zufrieden, dass wir den zweiten Satz gewinnen konnten, obwohl wir den ersten hoch verloren haben. Dieses Level auf Dauer zu halten, ist sehr schwer. Aber je mehr Spiele wir auf diesem Niveau spielen, umso besser wird es.“ Die Tokio 2020-Kandidaten des DBV trafen in Basel erstmalig auf Zheng Si Wei/Huang Ya Qiong. Auch Yvonne Li und Linda Efler/Isabel Herttrich kannten ihre Gegnerinnen vom zweiten Veranstaltungstag nicht von einem vorangegangenen Turnier.
Alle Ergebnisse der Individual-WM 2019 sind im Internet unter www.bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „TOTAL BWF World Championships 2019“) bzw. auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.basel2019.org erhältlich. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)