Beuel 2 trotz Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle

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Trotz zweier Niederlagen zeigt sich Beuel2 in bester Laune. Foto: BC Beuel
Die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel musste am Wochenende gleich zwei Heimspiel-Niederlagen einstecken. Trotzdem hält das Team sich weiterhin im Tabellen-Mittelfeld der 2. Badminton-Bundesliga und somit vor den Abstiegsplätzen.
Am Samstag empfingen die Beueler die Mannschaft des Hamburg Horner TV in der Erwin-Kranz-Halle. Gegen den Tabellendritten blieb der Gastgeber weitgehend chancenlos – der Endstand von 1:6 spiegelte am Ende den Spielverlauf gut wieder. Es gab jedoch auch Lichtblicke: So sicherte Moritz Rappen, der erst sein drittes Spiel in der 2. Bundesliga absolvierte, in einem hart umkämpften Einzel nach fünf Sätzen doch noch den Ehrenpunkt für die Beueler Mannschaft. Dennoch blieb die Mannschaft am Ende ohne Punkte für die Gesamtwertung. Am Sonntag ging es für Beuels Zweite erneut zu Hause gegen die Mannschaft der SG EBT Berlin. Wie schon am Vortag unterlag das Team erneut – schrammte diesmal aber nur knapp am Punktgewinn vorbei. Die Spannung in dieser Partie war bis zum letzten Spiel voll da. Nachdem Alicia Molitor das Dameneinzel sowie das Damendoppel mit Annalena Diks für die Beueler entschieden hatte, stand es 2:4. Im letzten Spiel des Tages, dem 2. Herreneinzel, entschied sich nun, ob das Beueler Team durch einen Sieg hier noch einen Punkt holt oder leer ausgeht.
Luis La Rocca bestritt das 2. Herreneinzel gegen Francis Karge. Nach vielen langen Ballwechseln und fünf hart umkämpften Sätzen musste er sich jedoch leider im letzten Satz mit 10:12 geschlagen geben. So blieb die Zweite auch am Sonntag ohne Punkt. Nach diesem Wochenende verbleibt die Beueler Mannschaft auf Platz sieben der Tabelle. Der Abstand auf den Verfolger, die SG EBT Berlin, hat sich allerdings um zwei Punkte auf nun nur noch acht Punkte verringert. Nun gilt es in den letzten drei Spielen der Saison, diesen Abstand zu halten und den Platz in der 2. Liga für nächste Saison zu sichern!
Der nächste Spieltag für die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel findet am Sonntag, 17. März, auswärts beim Tabellenzweiten in Wesel statt.
Lukas Resch

Knapper Sieg für Refrath in Mülheim und toller „Dreier“ gegen Dortelweil

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Jan Colin Völker und Chloe Magee. Foto: Heinz Kelzenberg
Der TV Refrath holt am vorletzten Doppelspieltag der Saison fünf Punkte im Kampf um einen der ersten beiden Tabellenplätze. Diese berechtigen zur direkten Qualifikation für das Final Four am 13. und 14. April in Willich. Im Spiel der beiden Tabellennachbarn der Bundesliga siegte der TV Refrath am späten Samstagnachmittag zunächst gegen den 1. BV Mülheim mit 4:3. Eine knappe Begegnung war erwartet worden und sie wurde richtig knapp. Auf Mülheimer Seite fehlte Tom Wolfenden, der in Österreich zeitgleich im Halbfinale stand und Alexander Roovers. Refrath musste auf Lars Schänzler verzichten.
In den ersten beiden Spielen gewannen die beiden Ex-Nationalspieler Max Schwenger/Raphael Beck in vier Durchgängen und das starke Damendoppel Carla Nelte/Chloe Magee revanchierte sich mit einem Fünfsatz-Erfolg für die Niederlage im Hinspiel. Beim Stand von 2:0 unterlag das 1. Herrendoppel Sam Magee/Jan Colin Völker deutlich und bereits dort wurde klar, dass Sam Magee an diesem Spieltag nicht im Vollbesitz seiner Kräfte sein würde. Sein Bruder Joshua unterlag dem Ukrainer Zavadsky und anschließend sorgte Refraths Nummer Eins, Nhat Nguyen, mit einer spielerisch und mental sehr starken Leistung für die 3:2 Führung.
Anschließend glich Mülheim durch die Niederlage von Chloe Magee wieder aus, so dass das Mixed die Entscheidung über Sieg oder Niederlage bringen musste. Hall/Goliszewski gewannen den ersten Satz deutlich gegen den für Sam Magee eingewechselten Jan Colin Völker und Carla Nelte. Anschließend jedoch stand die Taktik der Refrather und das TVR-Mixed steigerte sich von Ballwechsel zu Ballwechsel und durfte zum Ende des 4. Satzes über den Sieg jubeln. Am Sonntag dann folgte das Heimspiel gegen den SV Fun-Ball Dortelweil, die außer der Malaysierin Yap alle Spieler aufbieten konnten. Auf Refather Seite fehle erneut Lars Schänzler und Sam Magee wurde geschont, um seinen Start bei den German Open nicht zu riskieren.
Die drei Doppel verliefen relativ einseitig. Lediglich im 2. Herrendoppel erfuhren Beck/Schwenger einiges an Gegenwehr, gaben jedoch keinen Satz ab. Die beiden anderen Doppel mit Magee/Nelte und Völker/Nguyen gingen recht deutlich an den TV Refrath. Anschließend unterlag Joshua Magee mit 0:3 und seine Schwester Chloe gewann mit 3:0. Damit stand der Sieg fest und in den beiden folgenden Begegnungen ging es nur noch um den theoretisch möglichen „Dreier“, der durch ein 6:1 eingefahren werden konnte.
Zunächst zeigte der 18-jährige Nhat Nguyen allerfeinstes Badminton. Er konnte seine Leistung vom Vortag noch deutlich steigern und zeigte ein perfektes Einzel gegen den Russen Malkov, immerhin Nummer 61 der Weltrangliste. Nach Nguyens Viersatzsieg ließ das Mixed mit Völker/Nguyen nichts mehr anbrennen und machte ohne Satzverlust den 6:1-Erfolg perfekt. „Spieler des Wochenendes“ war nach Meinung vieler der junge Ire Nguyen, der nach seinem überraschenden Ausscheiden vor drei Tagen in Österreich zwei der hochkarätigsten Spieler der Bundesliga schlagen konnte.
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Durch diese Erfolge ist das Minimalziel der Saison, ein Heimspiel im Playoff Viertelfinale bereits unter Dach und Fach. Und das nächste Ziel, das Erreichen des zweiten Tabellenplatzes zum Ende der Vorrunde, scheint ebenfalls ein Stück realistischer geworden zu sein.

Refrath2: Personalsorgen ließen nur ein Pünktchen zu

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Lukas Mühlhaus und Fabian Eppendorf. Foto: Roswitha Honnef
Der Doppelspieltag in der 2. Bundesliga Nord war personell wahrlich anders geplant. Eigentlich sollten Joshua Magee und Christopher Klauer in den Herreneinzeln und im 1. Doppel auflaufen und dann fielen beide Leistungsträger kurzfristig aus.
Klauer hatte eine schwere Grippe erwischt und Magee musste „hoch“ in Team 1. Da auch Elias Beckmann verletzt ausfiel und die beiden verbleibenden Stammspieler ebenfalls nicht hundertprozentig fit waren, mussten Herren aus den unteren Mannschaften einspringen. Zum wiederholten Mal war dies Lukas Mühlhaus aus Team 3, der am Samstag sein Doppel an der Seite des Bundesliga-Neulings Fabian Eppendorf sogar gewinnen konnte. Eppendorf spielte Sonntag zudem Einzel und machte auch dort eine sehr gute Figur. Sonntags sprang schließlich noch Refraths U19er Corvin Schmitz ein, der jedoch gegen seinen Gegner Aaron Sonnenschein nicht viel ausrichten konnte.
Am Samstag stand nach mehrmonatiger Verletzungspause endlich auch Runa Plützer wieder auf dem Court und gewann prompt ihr Damendoppel an der Seite von Anika Dörr. Diese war auch tags darauf mit Jenny Karnott im Doppel erfolgreich sowie im Dameneinzel. Das fünfte an diesem Wochenende gewonnen Spiel holten sich Denis Nyenhuis und Mark Byerly im 1. Doppel gegen Wesel. In den drei verbleibenden Spielen hofft der TVR auf die Rückkehr von Christopher Klauer und für das letzte Doppelwochenende ist sogar noch einmal Joshua Magee eingeplant.

Enttäuschung bei der Zweitvertretung des 1. BV Mülheim

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Katharina Altenbeck, Foto: Marc Pastoors
Zwei Spiele, zwei Niederlagen. Am Samstag spielte die Mannschaft in Oberhausen gegen die Spvgg Sterkrade Nord und reiste dann in den Norden nach Trittau, um am Sonntag gegen den TSV zu spielen.
Beide Spiele am Wochenende wurden wie erwartet knapp, gingen allerdings diesmal mit 3:4 gegen die Zweitvertretung des BVM aus. „Irgendwie war die Luft raus und wir konnten nicht das geben, was wir uns vorgenommen haben“, sprach Jonathan Rathke nach dem Wochenende. So konnte der BVM 2 zwar zwei Punkte mitnehmen, war jedoch nicht zufrieden. Die Ergebnisse entsprachen nicht den Erwartungen an das Wochenende. Jetzt stehen drei Wochen Spielpause bevor, in denen sich die Mannschaft auf die letzten beiden Spiele vorbereiten wird, um zum Abschluss der Saison noch einmal alles geben zu können.
Am 17.3. findet dann das Spiel gegen Tabellenführer Hohenlimburg statt, den man ordentlich ärgern möchte. Zum Saisonende gibt es am 23./24.3. noch mal einen Doppelspieltag, an dem der BVM 2 in Bonn auf den BC Beuel und in der heimischen Innogyhalle auf den Horner TV aus Hamburg trifft. Melanie Sufryd

Geretsried nicht mehr Letzter

Nachdem der TuS Geretsried wieder auf den letzten Platz der Tabelle gerutscht war, war es wichtig, möglichst oft zu Punkten zu kommen.
Allerdings Stand an diesem Heimspieltag mit der SG Schorndorf kein leichter Gegner vor der Tür, denn sie belegten aktuell den dritten Platz in der 2. Bundesliga Süd. Somit wurde das Ziel gesetzt, einen Punkt aus der Begegnung mitzunehmen und selbst das wäre schon ein sehr großer Erfolg für die Geretsrieder gewesen, nachdem im Hinspiel in Schorndorf eine 7:0 Niederlage eingefahren wurde. Doch nach dem Damendoppel und dem ersten Herrendoppel ging der TuS gleich mit 2:0 in Führung. Dass man zwei Doppel holte, ist bisher in dieser Saison noch nicht passiert und somit war auch das Ziel zu punkten näher gerückt. Leider gingen das zweite Herrendoppel und das erste Herreneinzel im Anschluss an die SG Schorndorf und somit stand es 2:2.
Das Dameneinzel ging wieder an Geretsried und das Mixed an die Schorndorfer und es stand vor dem letzten und entscheidenden Spiel 3:3. Angefeuert von den Fans konnte Geretsried das Herreneinzel holen und mit einem 4:3 Sieg zwei Punkte einfahren. Damit verlassen die Geretsrieder wieder den letzten Tabellen Platz. Das Spiel der Geretsrieder ist am 02.03.2019 in Marktheidenfeld.

Auswärts gewonnen, zu Hause unterlegen

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Laura Adam (li.) und Maria Kuse (re.). Foto: Steffen Nichterlein
In der Rückrunde zuhause ungeschlagen. Zumindest fast. Der SV GutsMuths Jena gewinnt am Samstag sensationell mit 4:3 gegen den Tabellenzweiten aus Saarbrücken und verliert am Samstag als frisch gekürte Jenaer Mannschaft des Jahres sein letztes Heimspiel nach knappen Spielen 2-5 gegen den SV Fischbach.
An beiden Tagen erlebten viele Zuschauer in der Halle des Sportgymnasiums Badminton vom Feinsten. Spannung bis zum letzten Punkt, Kampf bis zum Ende, Happy End und bittere Niederlage. Einmal mehr hatten die Badmintonspieler des SV GutsMuths Jena, die an beiden Tagen krankheitsbedingt auf Moritz Predel verzichten mussten, alles zu bieten. Gegen den Vorjahresmeister vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim 2 wurde sich im Vorfeld ein Punkt, also eine knappe Niederlage, als Ziel gesetzt. Es kam anders, denn dank unglaublicher Spielleistungen konnten die Saalstädter den Favoriten nicht nur ärgern, sondern gewannen am Ende verdient mit 4:3 und waren sogar nur einen einzigen Spielpunkt von einem noch besseren Ergebnis entfernt.
Johann Höflitz und Julian Voigt konnten im ersten Herrendoppel vorlegen und Maria Kuse erhöhte an der Seite von Laura Adam im Damendoppel auf 2:0. Benjamin Witte, der durch Moritz´ Ausfall sein Debut gab, konnte zusammen mit Pit Hofmann im 2. Herrendoppel nicht nachlegen, doch Maria sorgte dank einer Energieleistung im Dameneinzel für einen erneuten Zweipunktevorsprung. Johann machte es im ersten Herreneinzel wieder richtig knapp und musste im Entscheidungssatz bis zur maximal möglichen Verlängerung; 14:15 unterlag er hier dem starken Saarländer. Pit verlor im zweiten Einzel ebenfalls und so war das Mixed beim Stand von 3-3 das letzte und entscheidende Spiel. Und dieses ging wieder über die volle Distanz von fünf Sätzen, drei Mal ging es in die Verlängerung. Doch am Ende jubelten die Jenaer Fans. Mit 12:10 konnten Julian und Laura das Spiel und damit die Begegnung für sich entscheiden. Damit sind die Jenaer die erste Mannschaft, neben dem Tabellenführer, welche die Bischmisheimer in dieser Saison niederringen konnten. Nach der Begegnung ging es mit spielbedingter Verspätung ins Jenaer Volksbad zur diesjährigen Sportlerehrung. Doch genau zum Aufruf waren sie parat und es ging gleich auf höchste Treppchen, denn der SV GutsMuths Jena wurde zum zweiten Mal in Folge zur Mannschaft des Jahres gewählt.
Das schien ein bisschen zu viel des Guten gewesen zu sein, denn gegen den SV Fischbach brach am Sonntag die positive Heimserie. Mit 2:5 durften die Kaiserslauterner zwei Punkte mit nach Hause nehmen, die sie sich in vielen knappen und hart umkämpften Spielen verdient haben. Nur das erste Herrendoppel und Maria im Dameneinzel holten die Punkte für die Jenaer. Julian und Laura konnten ihr Vortageskunststück nicht wiederholen und verloren ebenso knapp, wie sie am Tag zuvor gewonnen haben mit 10:12 im Entscheidungssatz. Trotzdem ist ein positives Fazit zu ziehen, denn die Saalstädter haben sich vor einer tollen Kulisse stark verkauft.
In einem engen Tabellenmittelfeld steht der SV nun auf dem vierten Platz, mit zehn Punkten Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz. Rechnerisch ist zwar noch alles möglich, sollte in den letzten drei Spieltagen der Badmintongott jedoch nicht völlig gegen die Jenaer sein, scheint der Klassenerhalt gesichert zu sein. Moritz Predel

Sieg gegen Bischmisheim, Niederlage gegen Freystadt

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Beuels Erste im Wechselbad der Gefühle. Foto: Maximilian Schneider
An den letzten beiden Heimspieltagen in der Badminton-Bundesliga, erlebte die Beueler Mannschaft ein Wechselbad der Gefühle. Am Freitagabend gewann die Erste 4:3 gegen den 1. BC Bischmisheim. Zwei Tage später unterlag das Team 3:4 gegen den TSV Freystadt.
Das Wochenende startete für die Erste furios. In der vollbesetzten Erwin-Kranz-Halle empfingen die Gelb-Schwarzen den Deutschen Mannschaftsmeister aus Bischmisheim und nahmen Revanche für die letztjährige Finalniederlage. Nachdem sich kurzfristig auf beiden Seiten die Vorzeichen geändert hatten und beide Teams nicht in Bestbesetzung auflaufen konnten, starteten für die Erste Annalena Diks und Anke Fastenau im Damendoppel. Gegen Isabel Herttrich und Olga Konon, das derzeit stärkste Damendoppel der Liga, hatten beide zu kämpfen und verloren 4:11, 3:11, 6:11. Im 2. Herrendoppel steigerten sich Max Weißkirchen und Goh Giap Chin nach zwei schwachen ersten Sätzen und gewannen nach der vollen Distanz gegen Ruben Jille und Patrick Scheiel 4:11, 6:11, 11:4, 12:10, 11:7.
Hoch umkämpft war das 1. Herrendoppel. Peter Briggs und Daniel Hess lieferten sich ein packendes Duell mit Michael Fuchs und Johannes Schöttler. Letztlich unterlagen sie 11:8, 6:11, 13:11, 2:11, 8:11. Den nächsten Punkt für die Erste brachte Alicia Molitor. Im Dameneinzel gewann sie gegen Ann-Katrin Hippchen 11:9, 13:11, 7:11, 11:7. Den Tagessieg brachten die beiden folgenden Herreneinzel. Goh Giap Chin gewann souverän gegen Matthias Deininger 11:2, 11:9, 11:4. Und auch Max Weißkirchen brachte sein 2. Herreneinzel gegen Alan Roj mit 11:8, 11:7, 11:6 sicher nach Hause. Auch das letzte Spiel des Tages ging noch einmal über die volle Distanz. Letztlich verloren Peter Briggs und Annalena Diks im Mixed gegen Ruben Jille und Isabel Herttrich 12:14, 11:9, 6:11, 11:9, 9:11.
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Das zweite Spiel des Wochenendes gegen den TSV Freystadt begann mit Besuch der Beueler Wäscherprinzessin, Ariane I., und ihrer Equipe. Obermöhn Ina Harder heizte den Zuschauern noch einmal ein und machte der Beueler Mannschaft Mut. Die Auftaktdoppel brachten diese Ermutigung allerdings nicht direkt auf den Platz. Im 2. Herrendoppel unterlagen Max Weißkirchen und Lukas Resch 9:11, 11:13, 8:11 gegen Max Flynn und Fikri Hadmadi. Auch die Beueler Ersatzdamen Anke Fastenau und Katja Holenz hatten im parallel stattfindenden Damendoppel gegen Kristin Kuuba und Jenny Moore mit 3:11, 0:11, 7:11 das Nachsehen.
Peter Briggs und Daniel Hess stellten mit einem glatten 11:6, 12:10, 11:7-Erfolg im 1. Herrendoppel gegen Oliver Roth und Florian Waffler wieder den Anschluss her. Kurz darauf zogen die Gäste aus Freystadt wieder zum 1:3-Zwischenstand davon. Anke Fastenau unterlag gegen Kristin Kuuba 4:11, 1:11, 4:11. Max Weißkirchen versetzte die Beueler Zuschauer im 2. Herrendoppel in ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem er den ersten Satz 11:2 und den zweiten 11:5 gewonnen hatte, verlor er die Sätze drei und vier 11:13 und 9:11. Erst im Entscheidungssatz zog er wieder an und entschied diesen mit 11:5 für sich. Hin und her ging es im 1. Herreneinzel. Goh Giap Chin behielt nach fünf Sätzen die Oberhand mit 11:6, 10:12, 12:10, 8:11, 11:7
Im letzten Spiel des Tages, dem Mixed, trafen Peter Briggs und Hannah Pohl auf Max Flynn und Jenny Moore. In drei Sätzen unterlag die Beueler Kombination 6:11, 9:11 und 6:11, so dass die Erste letztendlich unterlag, aber zumindest noch einen Punkt mitnahm. Andreas Kruse

Spannungsgeladenes Wochenende in der Erwin-Kranz-Halle

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Das Team des BC Beuel 2.
Am kommenden Wochenende begrüßt der 1. BC Beuel in vier Bundesligapartien Mannschaften aus ganz Deutschland. Eingerahmt von zwei Heimspielen unserer Ersten am Freitagabend gegen Bischmisheim (Saarland) um 19 Uhr und am Sonntagmittag gegen Freystadt (Bayern) um 14 Uhr empfängt das hochmotivierte Nachwuchsteam der rechtsrheinischen Bonner am Samstagabend um 18 Uhr zunächst Gäste aus dem hohen Norden vom Hamburg Horner TV bevor es Sonntagmorgen um 10 Uhr gegen die Hauptstädtler von der SG EBT Berlin vor heimischem Publikum aufschlägt.
Die Erinnerungen an das Hinspiel gegen die Hamburger sind noch frisch, als man in gegnerischer Halle knapp an einem Sieg vorbeischrammte. Umso größer ist der Wille des Teams im Rückspiel zu punkten. Derzeit stehen die Norddeutschen zwei Punkte vor den Beuelern, sodass man mit einem Sieg an den Gästen vorbei ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle aufsteigen könnte. Neben erfahrenen Kräften baut auch der Horner TV auf ihre erfolgreichen Nachwuchsspieler. Unter ihnen die erst 15-jährige Thuc Nguyen, die zuletzt mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften im Dameneinzel für Schlagzeilen sorgte.
Zur Primetime des deutschen Badmintons am Samstagabend um 18:00 fliegen die ersten Bälle in der mit Spannung erwarteten Partie. Schlag auf Schlag geht es am Sonntagmorgen um 10 Uhr gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf aus Berlin weiter. Das hartumkämpfte Hinspiel konnten die Beueler durch eine starke Mannschaftsleistung mit 4:3 für sich entscheiden. Deswegen wird sonntagsfrüh sowohl auf dem Feld als auch auf den Rängen eine hochmotivierte Leistung für den Sieg benötigt. Mit nur einem Punkt aus den letzten sechs Spielen steht die SG EBT zwei Punkte vor den Abstiegsrängen. Sie wird somit alle Register ziehen um zählbares aus Bonn mitnehmen zu können.
Dem ist sich das dynamische Team um Doppelspezialist Tim Fischer bewusst und geht die Herausforderung selbstbewusst und gut vorbereitet an: “Die Berliner Mannschaft ist grade wegen ihrer Erfahrung niemals abzuschreiben. Nichtsdestotrotz haben wir wieder richtig Bock ein Feuerwerk abzufackeln, um weiter an den oberen Tabellenplätzen dranzubleiben.“ Obwohl die Bonner derzeit auf dem siebten Platz (von zehn) rangieren trennen sie nur vier Punkte von einem Podestplatz.
Wir empfehlen das sonntägliche Frühstück in die Erwin-Kranz-Halle zu verlegen. Für das leibliche Wohl aller Zuschauer ist mit frischen Brötchen, ausreichend Kaffe und natürlich spektakulären Ballwechseln gesorgt. Die „Beueler Zweite“ freut sich an diesem spannungsgeladenen Wochenende über zahlreiche Unterstützung. Wir geben alles! Luis La Rocca

Mülheim 2 mit zwei Auswärtsspielen am kommenden Wochenende

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Petrikowski/Kretzschmar vom Zweitligisten Mülheim. Foto: Sufryd
Die Spieltage 14 und 15 stehen an und die Mülheimer Zweitvertretung steht auf einem soliden 4. Platz. Mit zwei Auswärtsspielen in Oberhausen und Trittau will der BVM 2 weiter nach oben klettern. „Wir haben bisher eine gute Saison gespielt und wollen noch unter die Top 3 kommen“, verkündete René Rother. Wenn die bisherige 4:3 Sieges-Serie fortgeführt werden kann, dann ist dies durchaus realistisch.
Am Samstag geht es um 14 Uhr im Sterkrader Hexenkessel auf der Oranienstr. in Oberhausen zur Sache. Dort warten die Aufsteiger auf eine Revanche, um die deutliche Niederlage der Hinrunde auszubessern. Am Sonntag um 11:00 Uhr geht es dann in Trittau weiter. Trittau liegt aktuell auf dem 3. Tabellenplatz. Diesen wollen sie sicher verteidigen und werden voraussichtlich in Top-Besetzung aufschlagen.
„Wir wollen es an den letzten Spieltagen noch einmal krachen lassen und ordentlich Punkte machen“, so Katharina Altenbeck. Obwohl die Sterkrader auf einem Abstiegsplatz rangieren, darf man nicht leichtfertig von einem Sieg ausgehen. Im Sterkrader Hexenkessel haben sich einige Mannschaften schwer getan. Dennoch geht der BVM 2 positiv in den nächsten Spieltag und erhofft sich mindestens 3 Punkte aus den beiden Spielen. Melanie Sufryd

Bischmisheim kann in zwei Topduellen die Final-Weichen stellen

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim gastiert am Freitag bei Vizemeister 1. BC Beuel und erwartet am Sonntag den 1. BV Mülheim
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Die reguläre Saison in der Badminton-Bundesliga biegt auf die Zielgerade ein. Es geht in die letzten fünf Partien und das kommende Wochenende ist im Kampf um die beiden direkten Tickets für das Final-Four-Turnier um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft ein richtungsweisendes und womöglich schon vorentscheidendes: Ein Doppelspieltag steht auf dem Programm – und für den amtierenden Meister und Tabellenführer 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim beginnt der bereits an diesem Freitag. Um 19 Uhr gastiert der BCB beim 1. BC Beuel, der mit acht Punkten weniger als die Saarländer aktuell den vierten Tabellenplatz belegt. Die Partie wurde auf Anfrage der Bonner um einen Tag vorverlegt. Für Beuel geht es bei drei Zählern Rückstand auf die gleichauf die Ränge zwei und drei zierenden TV Refrath und 1. BV Mülheim darum, sich mit einem Heimsieg die Hoffnung auf eine direkte Final-Four-Qualifikation zu wahren.
Der BCB könnte in Bonn bereits einen ganz entscheidenden Schritt Richtung Finalturnier machen, zumal die Verfolger Mülheim und Refrath tags darauf direkt aufeinandertreffen. Allerdings wird es für Saarbrücken-Bischmisheim wohl alles andere als leicht, im Auswärtsspiel den 13. Saisonerfolg im 14. Auftritt zu landen: Denn den Meister trifft erneut das Ausfallpech. Peter Käsbauer fehlt verletzt, Luka Wraber ist bei den Austrian Open im Einsatz und die zweifache deutsche Einzelmeisterin Luise Heim, die im Sommer von Beuel nach Bischmisheim gewechselt war, ist weiterhin angeschlagen und wird gegen ihren Ex-Club ebenfalls nicht spielen können.
Zudem könnte Nationalspieler Marvin Seidel die Partie wegen seines Turniereinsatzes in Spanien verpassen. Der 23-Jährige hat gerade mit der deutschen Mannschaft bei der Team-Europameisterschaft für gemischte Mannschaften in Kopenhagen die Silbermedaille gewonnen. Nur Gastgeber Dänemark war am vergangenen Sonntag im Finale zu stark für die deutsche Auswahl. Beim 0:3 im Endspiel durfte Seidel im Herrendoppel mit Mark Lamsfuß gar nicht mehr ran. Vereinskameradin Isabel Herttrich, die zweite Bischmisheimerin im deutschen Aufgebot, unterlag zusammen mit Lamsfuß der dänischen Mixed-Paarung Mathias Christiansen/Christinna Pedersen 12:21, 12:21. „Im Finale war für uns nicht viel zu machen. Da haben die Dänen gezeigt, dass sie weiterhin die klare Nummer eins in Europa sind“, sagte Herttrich, sah aber insgesamt ein gelungenes Turnier aus deutscher Sicht: „Es war stark, dass wir überhaupt im Finale dabei waren. Ich bin ja schon die Zweitälteste in unserem jungen Team. Nach der Niederlage in der Vorrunde hätten uns das Finale vielleicht nicht unbedingt viele zugetraut“, ergänzte die 26-Jährige mit Blick auf die Duelle mit Russland. Nachdem die deutsche Auswahl in der Gruppenphase noch mit 0:5 verloren hatte, revanchierte sie sich im Halbfinale an der russischen Mannschaft und zog mit einem 3:1-Erfolg ins Endspiel ein. Sowohl Herttrich als auch Seidel gewannen dabei mit Partner Lamsfuß ihre Partien. Die Vorrunde hatte Deutschland nach Siegen über Irland (4:1) und England (3:2) letztlich auf Platz zwei beendet.
Anders als Seidel wird Herttrich am Freitag im Bundesliga-Auftritt in Bonn definitiv dabei sein. Das Hinspiel in eigener Halle hatte der BCB im vergangenen Oktober deutlich mit 5:2 für sich entschieden, ebenso das vorletzte Duell im Mai 2018, als die Saarländer mit einem 4:1-Sieg im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft ihren insgesamt achten Titelgewinn perfekt gemacht hatten. Ein solch klarer Ausgang ist diesmal wohl eher nicht zu erwarten, wobei die personellen Einbußen am allgemeinen Vorhaben nichts ändern: „Unser Ziel ist es, auch an diesem Wochenende zwei Siege einzufahren, um im Idealfall schon vor den letzten Partien Klarheit in Sachen Final Four zu haben“, sagt Herttrich.
Auch am Sonntag im Heimspiel erwartet den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim eine schwere Aufgabe, wenn ab 15 Uhr die aktuell drittplatzierten Mülheimer in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle ihre Aufwartung machen. Das Hinspiel endete auch in diesem Fall mit 5:2 zugunsten des BCB. dbe