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Ordentlicher DBV-Verbandstag verschoben

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Die Mitglieder des DBV-Präsidium stellen sich der Fotografin. Foto: Claudia Pauli
Nachdem das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) bereits am 13. März 2020 beschlossen hatte, aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus den DBV-Spielbetrieb – zunächst – bis zum 31. Mai 2020 auszusetzen, entschied das Führungsgremium des olympischen Spitzenverbandes nun, ferner den für den 6. Juni 2020 in Berlin vorgesehenen 56. Ordentlichen DBV-Verbandstag sowie die damit einhergehenden Veranstaltungen abzusetzen und auf einen derzeit unbestimmten Zeitpunkt zu verschieben.
„Nach Abwägung der Risiken aufgrund der aktuellen Corona-Epidemie in Deutschland, den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und zum Schutz aller Delegierten des DBV und der Badminton-Landesverbände hat das DBV-Präsidium in Abstimmung mit den Verantwortlichen des ausrichtenden Badminton-Landesverbandes Berlin-Brandenburg diesen Beschluss gefasst“, erläuterte DBV-Präsident Thomas Born (Berlin).
Das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes geht demnach davon aus, dass der 56. Ordentliche DBV-Verbandstag nicht vor Oktober 2020 stattfinden kann. Nach aktueller Gesetzeslage ist eine Durchführung bis zum 31. Dezember 2020 erforderlich. Die gewählten und berufenen DBV-Funktionsträgerinnen und -Funktionsträger bleiben bis zu einer eventuellen Abberufung oder bis zur Bestellung einer Nachfolgerin bzw. eines Nachfolgers im Amt.
Die inhaltlichen Schwerpunkte des 56. Ordentlichen DBV-Verbandstages bilden die Diskussion und Abstimmung über Anträge auf Änderungen der Satzung und verschiedener Ordnungen des DBV, die Genehmigung des DBV-Haushaltes, die Entlastung von DBV-Organen, die Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2021/2022 und – nicht zuletzt – Wahlen zum Präsidium. So enden 2020 die Amtszeiten von Präsident Thomas Born und von Vizepräsident Karl-Heinz Zwiebler (Bonn). Die anderen Präsidiumsmitglieder, über die der DBV-Verbandstag entscheidet, stehen hingegen turnusgemäß erst im Jahr 2022 wieder zur Wahl.
Entsprechend der Satzung des DBV hält das DBV-Präsidium jeweils am Tag vor dem Ordentlichen Verbandstag mit den Präsidentinnen und Präsidenten bzw. Vorsitzenden der BadmintonLandesverbände eine Konferenz ab. Im Anschluss an den DBV-Verbandstag trifft sich traditionell das Referat Spielbetrieb O19 des DBV mit den Sportwarten der BadmintonLandesverbände und den Gruppensportwarten zu einer Tagung.
Am Vorabend des DBV-Verbandstages begrüßen die Verantwortlichen des gastgebenden Badminton-Landesverbandes stets im Rahmen eines Empfangs mit Abendessen alle Delegierten und deren Begleitpersonen aus den Landesverbänden bzw. vom DBV sowie weitere Gäste. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Länderspiele gegen Schottland werden verschoben

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Flagge Schottland
Angesichts der prekären Situation im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 hat der Deutsche Badminton-Verband (DBV) als Veranstalter der für den 6. und 7. April 2020 in Frankenthal (Rheinland-Pfalz) und Bad Hersfeld (Hessen) geplanten Freundschaftsländerspiele der deutschen Badminton-Nationalmannschaft gegen Schottland in Absprache mit den jeweiligen Ausrichterteams und dem schottischen Badminton-Verband die Verlegung der Begegnungen in den Herbst dieses Jahres beschlossen.
„Die Verantwortlichen beim schottischen Badminton-Verband haben bereits zugesagt, dass sie nach einem geeigneten Termin im September suchen“, erläutert DBV-Geschäftsführer Roland Herres. Da die Freundschaftsländerspiele auch dann in Frankenthal und Bad Hersfeld stattfinden sollen, behalten schon gekaufte Eintrittskarten ihre Gültigkeit. Tickets können aber auch an den entsprechenden Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
Die Ausrichtung der Freundschaftsländerspiele gegen Schottland liegt in den Händen von Heinz Bußmann von Advantage Event Projekte (AEP) aus Delmenhorst, der bereits mehr als 100 Länderspiele für den DBV organisiert hat. Dabei kooperiert er in Frankenthal mit dem TSV Eppstein und in Bad Hersfeld mit dem TV Hersfeld.
Sobald die neuen Termine für die Begegnungen mit Schottland feststehen, werden diese u. a. auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de bekannt gegeben. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Deutschlands Damen sind erneut Vizeeuropameister

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Das deutsche Damenteam bei der Siegerehrung. V.l.: Miranda Wilson, Isabel Herttrich, Yvonne Li, Ann-Kathrin Spöri, Kilasu Ostermeyer, Stine Küspert, Linda Efler, Fabienne Deprez, Cheng Wen Hsing (Bundestrainerin Doppel/Mixed), Lara Käpplein. Foto: Claudia Pauli.
Die Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) haben sich zum zweiten Mal in Folge zum Vizeeuropameister gekürt. Bei der EM für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020 (11. bis 16. Februar in Liévin/Frankreich) musste sich die an Position vier notierte Auswahl von Chef-Bundestrainer Detlef Poste erst am Sonntag (16. Februar) im Finale dem topgesetzten Titelverteidiger Dänemark mit 1:3 geschlagen geben.
Die Nordeuropäerinnen hatten bereits bei der vorangegangenen Auflage der European Men’s & Women’s Team Championships, 2018 im russischen Kasan, das Endspiel gegen Deutschland für sich entschieden. Auch damals gewann Dänemark mit 3:1.
Seit die EM für Herren- und für Damennationalmannschaften – im Jahr 2006 – in der Form, wie sie aktuell Bestand hat, eingeführt wurde, gelang es den Spielerinnen des DBV bei jeder Austragung, eine Medaille zu holen. „Alles war heute möglich. Wir hätten es ebenso verdient gehabt“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz nach dem Endspiel in Liévin.
Nach souveränen Siegen in der Gruppenphase gegen die Slowakei, Portugal und Lettland (jeweils 5:0) hatte das deutsche Damenteam bei den European Men’s & Women’s Team Championships 2020 im Viertelfinale gegen Ungarn ebenfalls klar gewonnen (3:0). Im Halbfinale verzeichnete die Auswahl des DBV einen 3:1-Erfolg über Schottland.
Das hervorragende Abschneiden in Liévin bedeutete für die deutschen Spielerinnen zugleich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft für Herren- und Damennationalmannschaften 2020 (16. bis 24. Mai in Aarhus/Dänemark). Im EM-Team standen vier Nachwuchsasse, die in diesem Jahr erstmalig bei einer Europameisterschaft im Erwachsenenbereich aufschlugen.
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Yvonne Li gewann das Spitzeneinzel in drei Sätzen. Foto: Claudia Pauli.
In Finale bezwang zum Auftakt die Deutsche Meisterin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) im 1. Dameneinzel Julie Dawall Jakobsen (Weltranglistenplatz 48) mit 19:21, 24:22, 21:16. „Wir waren beide super-nervös und haben zu Beginn beide viel durch die Mitte gespielt und darauf gewartet, wer den ersten Fehler macht. Am Ende war es richtig anstrengend, das war ein richtig harter Fight. Nachdem ich gestern verloren habe, bin ich nun umso glücklicher, dass ich die Mannschaft in Führung gebracht habe“, sagte die Weltranglisten42. nach dem zweiten Sieg im siebten Vergleich mit der Dänin. Im nachfolgenden 1. Damendoppel mussten sich Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 33) ihren dänischen Kontrahentinnen Alexandra Bøje/Mette Poulsen (Weltranglistenplatz 38) nach einer Spielzeit von 80 Minuten hauchdünn mit 24:22, 16:21, 19:21 geschlagen geben. „Wir hatten im dritten Satz einen sehr schlechten Start, lagen 0:6 hinten, und haben uns dann gut zurückgekämpft“, meinte die 25 Jahre alte Linda Efler. Ihre Doppelpartnerin Isabel Herttrich ergänzte: „Am Ende waren es dann unter anderem zwei blöde Entscheidungen von mir, die den Ausschlag gegeben haben.“ Linda Efler und Isabel Herttrich standen Alexandra Bøje/Mette Poulsen erstmalig im Rahmen eines Turniers gegenüber.
Im anschließenden 2. Dameneinzel unterlag Fabienne Deprez (Club de Badminton d’Aulnay-sousBois/Frankreich; Weltranglistenplatz 64) der U19-Vizeweltmeisterin von 2018, Line Christophersen (Weltranglistenplatz 55), mit 14:21, 11:21. „Das war nichts. Ich bin zu keiner Zeit ins Spiel gekommen, das hat es mir schwer gemacht. Ich hatte unter anderem Probleme mit der Länge und der Höhe – heute hat einfach gar nichts gestimmt. Sie war einfach besser“, zog Fabienne Deprez selbstkritisch ein Fazit. Die Deutsche Vizemeisterin bestritt anlässlich der Team-EM in Liévin erstmalig ein Wettkampfmatch gegen die 20 Jahre alte Dänin.
Den 3:1-Gesamtsieg machten die Nordeuropäerinnen durch einen Drei-Satz-Erfolg im 2. Damendoppel perfekt: Maiken Fruergaard/Amalie Magelund behielten darin mit 19:21, 21:17, 21:12 gegenüber Stine Küspert/Kilasu Ostermeyer (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath) die Oberhand. Derzeit wird keine der beiden Paarungen in der Weltrangliste geführt. Die Damenduos trafen anlässlich der Titelkämpfe zum ersten Mal aufeinander. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Deutschlands Damen spielen erneut um den EM-Titel

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Die erst 18 Jahre alte Ann-Kathrin Spöri sorgte für den 2:1-Zwischenstand aus Sicht des DBV.. Foto: Claudia Paul
Die Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) haben zum zweiten Mal in Folge bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (2020 vom 11. bis zum 16. Februar in Liévin/Frankreich) das Finale erreicht. Die amtierenden Vizeeuropameisterinnen gewannen am Samstag (15. Februar) als Nummer vier der Setzliste ihre Halbfinalpartie gegen Schottland mit 3:1.
„Das war erneut eine Top-Vorstellung! Unsere Spielerinnen waren taktisch sehr gut eingestellt – großes Lob an das Trainerteam“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.
Im Finale am Sonntag (16. Februar, 10.00 Uhr) trifft Deutschland auf das an Position eins notierte Team aus Dänemark, das seine Vorschlussrundenbegegnung mit EM-Gastgeber Frankreich (Setzplatz 3) ebenfalls mit 3:1 für sich entschied. Damit kommt es in der Arena Stade Couvert de Liévin zur Neuauflage des EM-Endspiels von 2018: Im russischen Kasan gelang den Nordeuropäerinnen seinerzeit ein 3:1-Sieg über Deutschland.
Bei den diesjährigen Titelkämpfen musste sich zu Beginn der Halbfinalbegegnung mit Schottland die zweimalige Deutsche Meisterin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) im 1. Dameneinzel der 26jährigen Kirsty Gilmour mit 21:19, 19:21, 15:21 geschlagen geben. „Im zweiten Satz habe ich 8:4 geführt, dann ist sie zurückgekommen und ich bin weggebrochen. Das ist bitter. Das wäre ein wichtiger Punkt gewesen. Es tut mir leid für das Team, dass ich das Spiel nicht geholt habe. Ich ärgere mich gerade so arg“, sagte die 21 Jahre alte Weltranglisten-42. aus Deutschland unmittelbar nach dem ersten Aufeinandertreffen in ihrer Karriere mit Kirsty Gilmour (Weltranglistenplatz 30) im Rahmen eines Turniers.
Im anschließenden 2. Dameneinzel ließ die amtierende Deutsche Vizemeisterin Fabienne Deprez (Club de Badminton d’Aulnay-sous-Bois/Frankreich) Rachel Sugden, die in der 1. Badminton-Bundesliga für den 1. BV Mülheim aufschlägt, keine Chance: Die 28-Jährige (Weltranglistenplatz 64) besiegte in ihrem 50. Länderspiel im Erwachsenenbereich ihre zehn Jahre jüngere Kontrahentin (Weltranglistenplatz 379) mit 21:13, 21:8 und glich damit in der Partie zwischen Deutschland und Schottland zum 1:1-Zwischenstand aus. „Die Mädels hinter dem Feld geben alles, das hat mich zusätzlich beflügelt“, dankte Fabienne Deprez ihren Teamkolleginnen für deren Unterstützung. Auch Fabienne Deprez und Rachel Sugden standen sich anlässlich der Titelkämpfe in Liévin erstmalig in einem Wettkampf gegenüber.
„Ich bin super-happy, dass ich dem Team helfen konnte“, so Ann-Kathrin Spöri, nachdem sie die deutsche Mannschaft durch einen 19:21, 21:17, 21:9-Erfolg im nachfolgenden 3. Dameneinzel über Julie MacPherson mit 2:1 erstmalig in Führung gebracht hatte. „Ich wusste, ich kann es machen, es wird aber nicht leicht. Am Anfang war ich ein bisschen nervös. Ich wollte zu viel – zu viel zeigen: Ich kann das. Nachher wurde ich ruhiger“, erläuterte die 18-Jährige (Weltranglistenplatz 370), die 2020 zum ersten Mal bei einer Europameisterschaft im Erwachsenenbereich aufschlägt. Die Teilnehmerin an den Olympischen Jugendspielen 2018 bestritt anlässlich der European Men’s & Women’s Team Championships in Liévin zum ersten Mal ein Wettkampfmatch gegen die 22 Jahre alte Schottin, die aktuell nicht in der Weltrangliste geführt wird.
Den Einzug ins Endspiel machten im anschließenden 1. Damendoppel die Routiniers Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) perfekt: Die Weltranglisten-33. des DBV setzten sich mit 21:19, 21:14 gegen Eleanor O’Donnell/Ciara Torrance (Weltranglistenplatz 161) durch. Auch dieses Aufeinandertreffen bedeutete eine Premiere bei einem Turnier. Ciara Torrance ist in der 1. Badminton-Bundesliga die Mannschaftskollegin von Linda Efler – und entsprechend auch von Yvonne Li – beim SC Union Lüdinghausen.
Alle Ergebnisse der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.badminton2020.com/uk/home sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „2020 European Men’s & Women’s Team Championships“) erhältlich. Im Internet unter www.badmintoneurope.tv werden derweil Livestreams gezeigt. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Max Weißkirchen ist Deutscher Meister im Herreneinzel

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Max Weisskirchen. Foto: BC Beuel
Max Weißkirchen vom 1. BC Beuel hat bei den Deutschen Meisterschaften in Bielefeld den Titel im Herreneinzel zum zweiten Mal erfolgreich verteidigt. Der 23jährige Beueler setzte sich im Endspiel gegen Lars Schänzler (TV Refrath) in 63 Minuten mit 21:18, 14:21, 21:14 durch.
Neben dem Titel Herreneinzel sicherte Sich Weißkirchen einen ganzen Medaillensatz. Im Mixed wurde er mit Fabienne Deprez Zweiter. Das Duo aus zwei Einzelspielern unterlag erst im Endspiel gegen Jones Ralfy Jansen (1. BC Wipperfeld) und Kilasu Ostermeyer (TV Refrath) 19:21, 16:21. Im Herrendoppel erreichten Weißkirchen und Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) das Halbfinale und gewannen damit Bronze. Sie verloren hauchdünn gegen Jan Colin Völker (TV Refrath) und Bjarne Geiss (BW Wittorf) 21:19, 19:21, 22:24.
Einen überraschenden zweiten Platz erreichte Lukas Resch mit Johannes Pistorius (TSV Freystadt). Im Endspiel zogen die beiden gegen Geiss/Völker mit 17:21 und 11:21 den Kürzeren. Über Bronze durfte sich zudem B.A.B.B.-Spielerin Brid Stepper, für den TV Marktheidenfeld startend, freuen. Hannah Pohl spielte sich zweimal ins Viertelfinale mit Nachwuchsspielerin Anna Mejikovskiy im Damendoppel, die den Platz von der erkrankten Lisa Kaminski einnahm und mit Tobias Wadenka (TSV Neuhausen-Nymphenburg) im Mixed. Andreas Kruse

Yvonne Li zweifache Titelträgerin in Bielefeld

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Jan Colin Völker (hinten) und Bjarne Geiss holten jeweils ihren ersten DM-Titel in der Altersklasse O19. Foto: Claudia Pauli
Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2020 in Bielefeld (30. Januar bis 2. Februar) hat Tokio 2020-Kandidatin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) zwei Titel geholt und sich damit zur erfolgreichsten Teilnehmerin gekürt. Die 21-Jährige ließ als erste Spielerin seit Nicole Grether (SC Bayer 05 Uerdingen) im Jahr 2001 bei derselben Veranstaltung sowohl im Dameneinzel als auch im Damendoppel die gesamte Konkurrenz hinter sich.
Je eine Goldmedaille gewannen Linda Efler (SC Union Lüdinghausen; im Damendoppel), Bjarne Geiss (Blau-Weiss Wittorf; im Herrendoppel), Jones Jansen (1. BC Wipperfeld; im Mixed), Kilasu Ostermeyer (TV Refrath; im Mixed), Jan Colin Völker (TV Refrath; im Herrendoppel) und Max Weißkirchen (1. BC Beuel; im Herreneinzel).

Herreneinzel

Im Herreneinzel sicherte sich Max Weißkirchen zum dritten Mal in Folge den Titel. In einem ebenso hochklassigen wie spannenden Endspiel behielt der 23 Jahre alte Teilnehmer an den Olympischen Jugendspielen 2014 mit 21:18, 14:21, 21:14 gegenüber Lars Schänzler (TV Refrath) die Oberhand. Der 24-Jährige verbuchte damit sein bislang bestes Ergebnis bei den nationalen Meisterschaften in der Altersklasse O19. Zuvor war Lars Schänzler dreimal in Serie im Halbfinale ausgeschieden und folglich Dritter geworden. „Im zweiten Satz hat Lars das Tempo angezogen. Er war dann irgendwann fünf, sechs Punkte weg, sodass ich mich auf den dritten Satz konzentriert habe und da noch einmal alles geben wollte. Das hat zum Glück geklappt, ich bin happy“, meinte Max Weißkirchen.

Dameneinzel

In einer Neuauflage des Endspiels von 2019 setzte sich Yvonne Li mit 21:12, 16:21, 21:8 gegen Fabienne Deprez (FC Langenfeld) durch. „Fabienne ist eine sehr starke Spielerin. Im zweiten Satz hat sie das Tempo bestimmt, aggressiver gespielt und wenige Fehler gemacht – und es damit mir schwer gemacht. Ich bin froh, dass es dann am Ende doch deutlich war“, sagte die 21-Jährige. Während Yvonne Li ihren 2019 im Dameneinzel gewonnenen Titel erfolgreich verteidigte, verpasste die 27 Jahre alte Fabienne Deprez ihren zweiten DMTriumph in dieser Disziplin nach 2013.

Herrendoppel

Im Herrendoppel holten Bjarne Geiss/Jan Colin Völker jeweils den ersten DM-Titel im Erwachsenenbereich. Die Nachwuchsspieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) verzeichneten im Finale einen souveränen 21:17, 21:11-Erfolg über Johannes Pistorius/Lukas Resch (TSV Freystadt/1. BC Beuel). „Ich bin sehr glücklich, der Titel ist ein sehr, sehr großer Erfolg“, meinte der 21 Jahre alte Jan Colin Völker. Dessen ein Jahr älterer Doppelpartner Bjarne Geiss ergänzte: „Dass es jetzt endlich zum Titelgewinn gereicht hat, ist super!“ 2018 und 2019 hatten Bjarne Geiss/Jan Colin Völker in Bielefeld jeweils die Vorschlussrunde erreicht und damit Bronze geholt. Johannes Pistorius wurde nach 2018 zum zweiten Mal Deutscher Vizemeister im Herrendoppel. Vor zwei Jahren war er an der Seite von Peter Käsbauer (1. BC SaarbrückenBischmisheim) ins DM-Endspiel eingezogen. Lukas Resch, der nach den Deutschen Einzelmeisterschaften 2020 seine Karriere als Leistungssportler beenden wird, gewann anlässlich der 68. nationalen Titelkämpfe seine erste DM-Medaille in der Altersklasse O19.

Damendoppel

Im Damendoppel gelang Linda Efler die erfolgreiche Titelverteidigung. Nachdem die 25-Jährige im Vorjahr an der Seite von Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) zum ersten Mal bei den Deutschen Einzelmeisterschaften Platz eins in dieser Disziplin belegt hatte, entschied sie nun mit ihrer Vereinskollegin Yvonne Li das Finale für sich. Die 21-Jährige, die in der 1. BadmintonBundesliga regelmäßig mit Linda Efler das Damendoppel bestreitet, war kurzfristig für Isabel Herttrich eingesprungen, die krankheitsbedingt ihren Start in Bielefeld absagen musste. „Der Druck ist hier ein ganz anderer als in der Bundesliga: Deutsche Meisterschaften sind nur einmal im Jahr. Es hat mir mit Linda viel Spaß gemacht und es ist cool, dass es so gut geklappt hat“, so Yvonne Li nach dem 21:18, 21:10-Sieg gegen Kilasu Ostermeyer und Franziska Volkmann (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim). Franziska Volkmann stand in diesem Jahr erstmalig in ihrer Karriere bei den nationalen Titelkämpfen O19 in einem Endspiel. Für Kilasu Ostermeyer war es das erste Finale im Damendoppel bei den Deutschen Einzelmeisterschaften. „Die erfolgreiche Titelverteidigung bedeutet mir sehr viel. Der Plan, den wir für das Finale hatten, ist aufgegangen“, sagte Linda Efler erfreut.

Mixed

Im letzten Match des vierten Veranstaltungstages holte Jones Jansen seine insgesamt zweite DMGoldmedaille im Erwachsenenbereich, während Kilasu Ostermeyer diesbezüglich ihre Premiere feierte. Das Duo setzte sich im Endspiel des Mixedwettbewerbs mit 21:19, 21:16 gegen Max Weißkirchen/Fabienne Deprez durch. Jones Jansen wurde 2018 an der Seite von Josche Zurwonne (SC Union Lüdinghausen) Deutscher Meister im Herrendoppel. Kilasu Ostermeyers bis dato größter Erfolg bei den nationalen Titelkämpfen O19 datiert ebenfalls aus dem Jahr 2018. Damals gewann die heute 22-Jährige gemeinsam mit Nikolaj Persson (TSV Trittau) im Gemischten Doppel Silber.

Yvonne Li und Mark Lamsfuß als „Spieler des Jahres 2019“ geehrt

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Die „Spieler des Jahres 2019” im Erwachsenenbereich: Yvonne Li und Mark Lamsfuß. Foto: Claudia Pauli
Yvonne Li und Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) sind die „Spieler des Jahres 2019“ im Erwachsenenbereich. Die 21-Jährige und ihr vier Jahre älterer Nationalmannschaftskollege erhielten im Rahmen der vom Fachmagazin BADMINTON SPORT in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Badminton-Verband veranstalteten Wahl jeweils die meisten Stimmen in der Kategorie „O19“ und wurden am Finaltag der 68. Deutschen Einzelmeisterschaften entsprechend geehrt. Die Übergabe der vom „Club der Deutschen Meister und der Freunde des Badmintonsports“ gestifteten Pokale nahmen gemeinsam DBV-Präsident Thomas Born und Dr. Claudia Pauli, Pressesprecherin des DBV sowie BADMINTON SPORT-Chefredakteurin, vor.
Beide DBV-Asse entschieden die Publikumswahl, die 2007 ihre Premiere erlebte, erstmalig für sich. Seitens der Verantwortlichen im DBV waren erneut bei den Damen wie bei den Herren drei Aktive nominiert worden, die im betreffenden Jahr herausragende Erfolge erzielt hatten.
So kürte sich die 22-malige deutsche Nationalspielerin Yvonne Li etwa 2019 erstmalig zur Deutschen Meisterin im Dameneinzel und erreichte bei den European Games in Minsk/Weißrussland in dieser Disziplin das Viertelfinale. Mark Lamsfuß stand bei den European Games sowohl im Herrendoppel (an der Seite von Marvin Seidel vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) als auch im Mixed (gemeinsam mit dessen Vereinskollegin Isabel Herttrich) in der Runde der besten Acht. Bei den wenige Wochen später ausgetragenen Individual-Weltmeisterschaften kam der 25-Jährige mit Marvin Seidel bis ins Achtelfinale des Herrendoppelwettbewerbs.

„Markus-Keck-Gedächtnispokal“ an Mark Lamsfuß

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Mark Lamsfuß (l.) mit DBV-Präsident Thomas Born nach der Ehrung mit dem „Markus-Keck-Gedächtnispokal“. Foto: Claudia Pauli
Mark Lamsfuß durfte sich anschließend über eine weitere Ehrung von besonderer Bedeutung freuen: DBV-Präsident Thomas Born überreichte dem 28-maligen deutschen Nationalspieler – im Anschluss an eine kurze Laudatio – den „Markus-Keck-Gedächtnispokal“. Diese Trophäe wurde im Jahr 1997 von der Familie des viel zu früh verstorbenen, 20-maligen deutschen Nationalspielers Markus Keck für zehn Jahre gestiftet. Seitdem führt der DBV die Ehrung fort. Mit dem Pokal zeichnen die Verantwortlichen im DBV stets eine hervorragende Athletin bzw. einen hervorragenden Athleten aus, die bzw. der nicht allein in sportlicher Hinsicht überzeugt, sondern auch in Bezug auf ihre bzw. seine Persönlichkeit. Der „Markus-Keck-Gedächtnispokal“ wird traditionell im Rahmen der Deutschen Meisterschaften O19 verliehen. Claudia Pauli

Drei dritte Plätze für die Gastgeber

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SaarLorLux Badminton Open vom 29. Oktober bis zum 3. November 2019 in Saarbrücken Erfreuliche Bilanz aus Sicht der Gastgeber: Bei den SaarLorLux Badminton Open 2019 in Saarbrücken (29. Oktober bis 3. November) standen in drei Disziplinen Spielerinnen bzw. Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) im Halbfinale.
Während die 21 Jahre alte Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) bei dem mit 75.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ im Dameneinzel die Vorschlussrunde erreichte, belegten Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC SaarbrückenBischmisheim) im Herrendoppel und Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Damendoppel Rang drei.
Die Deutsche Meisterin Yvonne Li (Weltranglistenplatz 41) musste sich in ihrer Halbfinalpartie am Samstag (2. November) der 19 Jahre alten Dänin Line Christophersen (Weltranglistenplatz 87) mit 21:16, 11:21, 14:21 geschlagen geben, die im November 2018 bei der U19-WM Silber gewonnen hatte. Jones Jansen/Peter Käsbauer (Weltranglistenplatz 50) unterlagen in ihrer Vorschlussrundenbegegnung Di Zi Jian/Wang Chang aus China (Weltranglistenplatz 61) mit 15:21, 21:15, 12:21.
Die Deutschen Meisterinnen Linda Efler/Isabel Herttrich (Weltranglistenplatz 38) zogen derweil gegenüber Chloe Birch/Lauren Smith aus England (Weltranglistenplatz 30) knapp den Kürzeren (22:24, 19:21).
Bis ins Viertelfinale kamen in Saarbrücken seitens des DBV im Herreneinzel der Deutsche Meister Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 192), im Herrendoppel Felix Hammes/Christopher Klauer (SV Fischbach/TV Refrath; Weltranglistenplatz 144) und im Mixed die Deutschen Meister Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 33) sowie Patrick Scheiel/Franziska Volkmann (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim).
Kurzfristig für das Turnier absagen mussten u. a. die Olympiasiegerin und dreimalige Weltmeisterin im Dameneinzel, Carolina Marin (Spanien), sowie Lokalmatador Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld). Der 25-Jährige, der am Bundesstützpunkt in Saarbrücken trainiert und auch in der Landeshauptstadt des Saarlandes wohnt, hätte im Herrendoppel mit Marvin Seidel und im Mixed mit Isabel Herttrich gute Chancen auf eine vordere Platzierung gehabt. Er fiel jedoch verletzungsbedingt aus.
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Alle Ergebnisse der SaarLorLux Badminton Open 2019 finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.saarlorlux-open.de sowie im Internet unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „SaarLorLux Open 2019“).
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Mark Lamsfuß/Marvin Seidel bei den Dutch Open in Almere im Finale

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Mark Lamsfuß (vorne) und Marvin Seidel (im Bild bei der Individual-WM 2019) mussten sich einzig den Europameistern von 2014 aus Russland geschlagen geben. Foto: Claudia Pauli
Mit zwei Podestplätzen kehrten die Spielerinnen und Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) von den YONEX Dutch Open im niederländischen Almere (8. bis 13. Oktober 2019) zurück:
Das Damendoppel Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC SaarbrückenBischmisheim) schaffte es bei dem mit 75.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ bis ins Halbfinale und belegte somit den geteilten dritten Rang. Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) spielten sich im Herrendoppel sogar ins Finale und wurden letztlich Zweite.
Die Weltranglisten-23. mussten sich in Almere einzig den amtierenden EM-Dritten Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov aus Russland (Weltranglistenplatz 25) geschlagen geben (19:21, 16:21). In der Vorschlussrunde hatten sich Mark Lamsfuß/Marvin Seidel mit 21:23, 21:12, 21:18 gegen den zweimaligen Olympiasieger Zhang Nan (2012 im Mixed, 2016 im Herrendoppel) aus China durchgesetzt, der bei den YONEX Dutch Open mit seinem Landsmann Ou Xuan Yi an den Start ging. Das Duo wird in der Weltrangliste aktuell auf Position 37 geführt.
Die Weltranglisten-42. Linda Efler und Isabel Herttrich unterlagen im Halbfinale den Japanerinnen Rin Iwanaga/Kie Nakanishi (Weltranglistenplatz 100) mit 11:21, 13:21.
Alle Ergebnisse der YONEX Dutch Open finden sich im Internet unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX Dutch Open 2019“).
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Lamsfuß/Seidel mit weiterer Weltklasse-Leistung in Basel

Trotz eines weiteren hervorragenden Auftritts blieb Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) bei den Individual-Weltmeisterschaften im schweizerischen Basel (19. bis 25. August) der Einzug ins Viertelfinale des Herrendoppelwettbewerbs verwehrt: Die 25 und 23 Jahre alten Athleten des Deutschen BadmintonVerbandes (DBV) unterlagen am Donnerstag (22. August) in ihrer Partie aus der Runde der besten 16 Herrenduos den an Nummer 16 gesetzten Chinesen Liu Cheng/Zhang Nan (Weltranglistenplatz 24) mit 18:21, 17:21.
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Mark Lamsfuß (vorne) und Marvin Seidel boten den Weltmeistern von 2017 in hervorragender Weise Paroli. Foto: Claudia Pauli
Lautstark angefeuert von dem Großteil der Zuschauerinnen und Zuschauer in der Basler St. Jakobshalle, boten die Weltranglisten-22. den amtierenden WM-Dritten mit Weltklasse-Aktionen bestens Paroli. Noch in der Schlussphase des zweiten Satzes durften sich Mark Lamsfuß/Marvin Seidel Hoffnungen machen, diesen Durchgang für sich zu entscheiden und damit das Match wieder offen zu gestalten (16:15). Doch nach einer Spielzeit von 47 Minuten verwandelten schließlich der Olympiasieger von 2016 im Herrendoppel, Zhang Nan (mit Fu Haifeng), und sein „neuer“ Doppelpartner Liu Cheng ihren zweiten Matchball zum Sieg.
„Die Chinesen waren insbesondere im ersten Satz in der Abwehr sehr stabil, sodass wir mit unserem Angriff nicht gut durchgekommen sind. Ich denke, das war ein wichtiger Aspekt im ersten Satz. Mark und Marvin waren insgesamt nah dran. Es gab zwei bis drei Situationen, in denen sie falsche Entscheidungen getroffen haben, die letztlich zu der Niederlage geführt haben. Es sind aber eben nur Kleinigkeiten, die uns fehlen“, meinte Martin Kranitz. Der Sportdirektor des DBV ergänzte: „Das Herrendoppel hat mit dem Sieg gegen Japan und der knappen Niederlage gegen die Chinesen gezeigt: Wir sind dabei und können für eine Überraschung sorgen. Mark und Marvin sind auf einem guten Weg!“ Im der zweiten Runde hatten Mark Lamsfuß/Marvin Seidel die japanischen Weltranglistenfünften Hiroyuki Endo/Yuta Watanabe (Setzplatz 5) mit 21:17, 20:22, 21:19 bezwungen.
Nach Einschätzung von Detlef Poste war auch im Aufeinandertreffen mit den Weltmeistern von 2017 aus China vom Leistungsniveau her ein Sieg möglich. „Ich denke, sie hatten ein wenig Respekt vor der Situation“, analysierte der Chef-Bundestrainer im DBV. Mark Lamsfuß/Marvin Seidel standen zum ersten Mal bei einer Individual-WM im Achtelfinale des Herrendoppelwettbewerbs.
Sie waren zugleich die einzigen Vertreter des Deutschen Badminton-Verbandes, die es bei den TOTAL BWF World Championships 2019 bis in die Runde der besten 16 schafften. „Im Herrendoppel und im Mixed – mit einem guten Spiel gegen die Nummer eins aus China – haben unsere Athleten gezeigt, dass sie mit dabei sind. In den anderen drei Disziplinen haben wir derzeit noch Abstand zur Weltspitze“, zog DBV-Sportdirektor Martin Kranitz ein Gesamtfazit.
Alle Ergebnisse der Individual-WM 2019 sind im Internet unter www.bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „TOTAL BWF World Championships 2019“) bzw. auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.basel2019.org erhältlich. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Deutschland beendet die WM auf Rang 16

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Sudirman-Cup in Nanning/China
Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat bei der Mixed-Team-Weltmeisterschaft 2019 (19. bis 26. Mai in Nanning/China) ihre Play-off-Partie um die Plätze 15/16 knapp verloren und beendet den TOTAL BWF Sudirman Cup 2019 damit im Gesamtklassement auf Rang 16.
Im Aufeinandertreffen mit dem amtierenden EM-Dritten Niederlande musste sich die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am Donnerstag (23. Mai) mit 2:3 geschlagen geben. Nachdem Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich) durch Siege im Herrendoppel bzw. Dameneinzel Vizeeuropameister Deutschland mit 2:0 in Führung gebracht hatten, war die Mannschaft des DBV im Herreneinzel, im Damendoppel und im Mixed jeweils unterlegen.
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„Die Ergebnisse hier in Nanning zeigen unsere aktuellen Schwächen, aber auch unsere derzeitigen Stärken. Wir werden weiter hart an uns in Richtung Tokio 2020 arbeiten! Das Kern-Ziel, bei der WM wichtige Punkte für die Olympiaqualifikation zu holen, haben wir erreicht“, zog DBV-Sportdirektor Martin Kranitz ein Fazit in Bezug auf die Titelkämpfe.
Alle Ergebnisse der Mixed-Team-WM 2019 sind online unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „TOTAL BWF Sudirman Cup 2019“) erhältlich. Livestreams aus Nanning können im Internet unter https://sportdeutschland.tv/badminton verfolgt werden.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)